Allgemeines

Für die Plenarveranstaltungen ist keine gesonderte Anmeldung erforderlich.

Die Plenarvorträge stehen allen Kongressteilnehmern offen und sind durch die Grundgebühr abgedeckt.

Prof. Dr. Dipl.-Psych. Bernhard Strauß, Jena

Vertrauenskrisen in der Psychotherapie

Datum: Samstag, 8. September, 08.30 Uhr
Ort: Theater Erfurt - Großes Haus

Vertrauen ist ein Kernthema einer jeden Psychotherapie. Wenn Patienten ihre interpersonalen Konflikte in der Therapie reinszenieren, treten naturgemäß immer wieder Vertrauenskrisen und Brüche in der therapeutischen Beziehung auf. Deren Klärung und „Reparation“ stellen vermutlich wesentliche Wirkfaktoren von Psychotherapie dar, etwa als korrigierende emotionale Erfahrung, anderen trotz begründeten Misstrauens (wieder) vertrauen zu können. Epistemisches Vertrauen wird heute als ein wesentliches Konzept in der therapeutischen Beziehung erachtet und als wichtige Voraussetzung für die Entwicklung von Reflexions- und Mentalisierungsfähigkeit. Von dieser – gewissermaßen primären – Ebene der Psychotherapie bzw. des psychotherapeutischen Prozesses ausgehend werden in dem Vortrag noch weitere Aspekte von Vertrauenskrisen in der Psychotherapie erörtert: Diese sind zum einen bezogen auf mögliche negative Effekte von Psychotherapie und in letzter Zeit immer häufiger thematisierte Nebenwirkungen von Psychotherapie (und deren Umgang damit). Zum anderen rühren Vertrauenskrisen aus Forschungsbefunden, die zeigen, dass Psychotherapien und Psychotherapeut(inn)en keineswegs immer erfolgreich sind. Psychotherapeut(inn)en begehen ebenso wie andere heilkundlich Tätige manchmal sogar schwere Kunstfehler. Schließlich gilt es ein gesellschaftliches Misstrauen gegenüber der Psychotherapie zu prüfen, das vermutlich sowohl gesundheitspolitische Wurzeln hat (z. B. unzureichende Versorgung) wie auch inhaltliche Gründe. Diese haben damit zu tun, dass trotz intensiver psychotherapeutischer Bemühungen die Prävalenz psychischer Störungen nicht abnimmt, deren negative Folgen wie Krankschreibungen und Berentungen sogar zunehmen. Dies müsste eigentlich vermehrte Anstrengungen im Bereich der Prävention nach sich ziehen.

Bernhard Strauß ist Direktor des Instituts für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Klinikum der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er ist Professor für Medizinische Psychologie und Psychotherapie und vertritt die Fächer Medizinische Psychologie, Medizinische Soziologie sowie Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Prof. Strauß ist Autor, Herausgeber und Schriftleiter zahlreicher Bücher, Fachzeitschriften (z. B. Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie, Psychotherapeut) und Buchreihen. Er war Vorsitzender des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM), der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP) und war 2008 / 2009 Präsident der Society for Psychotherapy Research (SPR). 2011 wurde er zum Kollegiaten der DFG für das Fachgebiet Klinische, Differentielle und Diagnostische Psychologie, Medizinische Psychologie gewählt.

Ausgewählte Buchveröffentlichungen:
Strauß, B., Barber, J.P., Castonguay, L.G. (Eds.) Visions in psychotherapy research and practice. New York & London: Routledge. 2015

Strauß, B. Bindung. Gießen, Psychosozial Verlag, 2014 Richter, D., Brähler, E., Strauß B. (Hrsg.): Diagnostische Verfahren in der Sexualwissenschaft, Göttingen, Hogrefe 2014

Linden, M., Strauß, B. (Hrsg.): Unerwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen und Schäden von Psychotherapie. Berlin, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 2013

Referent

Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Universitätsklinikum Jena, Direktor des Instituts für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie

Prof. Dr. Gary S. Schaal

Vertrauen in der digitalisierten Demokratie

Datum: Sonntag, 9. September, 08.30 Uhr
Ort: Theater Erfurt - Großes Haus

Eine Demokratie benötigt nicht nur das Vertrauen, sondern auch das Misstrauen ihrer BürgerInnen. Entscheidend für ihren Erfolg ist das Mischungsverhältnis von beiden, denn ein Zuviel an Vertrauen kann zu Machtmissbrauch führen, während ein Zuviel an Misstrauen ganze Demokratien in die Dysfunktionalität treiben kann. Vertrauen, Misstrauen und Vertrauenswürdigkeit bilden daher ein magisches Dreieck der Demokratie. In vielen Demokratien hat das Misstrauen gegenüber PolitikerInnen und politischen Institutionen rapide zugenommen, obwohl wenig dafür spricht, dass ihre (objektive) Vertrauenswürdigkeit gesunken ist. Ein treibender Faktor dieser Entwicklung ist ausgerechnet jene Technologie, die noch in den 1990er Jahren als demokratischer Heilsbringer gefeiert wurde: das Internet und insbesondere die Sozialen Medien. Es sind vor allem Echokammern und Filterblasen, die den Verlust vertikalen Vertrauens befördern, während zeitgleich das „horizontale“ Vertrauen in „Leute wie mich“ steigt. In diesem Klima endemischen Misstrauens gewannen Konzepte wie „Fake News, Lügenpresse“ und „postfaktisch“ – das Wort des Jahres 2016 – rasant an Bedeutung. Wird zunehmende Digitalisierung zu noch mehr Misstrauen führen? Und wann ist die Demokratie durch Vertrauensverlust in ihrer Existenz bedroht? Der Vortrag diskutiert mehrere Szenarien der Vertrauensentwicklung in zunehmend digital vernetzten Demokratien.

Gary S. Schaal ist Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie an der Helmut- Schmidt-Universität, Hamburg. Er studierte Politikwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der FU Berlin und arbeitete anschließend an der FU Berlin, der TU Dresden sowie der Universität Stuttgart, anschließend war er Heisenbergstipendiat der DFG. Gary S. Schaal war Gastprofessor am Wissenschaftszentrum Berlin sowie der Sciences Po Lille. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Politischen Theorie, der Emotions- sowie der empirischen Demokratie- und Digitalitätsforschung. Beginnend mit seiner 2004 erschienen Habilitationsschrift arbeitet er kontinuierlich an der Bedeutung von Vertrauen für moderne Demokratien. Er ist Mitglied des Lenkungskreises der Digital Humanities Infrastruktur CLARIND, der Planungsgruppe »Digitalisierung und Demokratie« der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Berater des Bundesministeriums der Verteidigung im Bereich Maritime Sicherheit und Digitalisierung.

Ausgewählte Buchveröffentlichungen:
Politische Theorien der Gegenwart I – III, 4. Auflage, hrsg. mit André Brodocz, UTB, 2017

Politische Theorien der Moderne, 3. Auflage, mit Felix Heidenreich, UTB, 2017

Politik der Gefühle. Zur Bedeutung von Emotionen für die Demokratie, mit Felix Heidenreich, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, APuZ 32–33/2013

www.bpd.de

Referent

Politikwissenschaftler, Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie an der Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg.

Prof. Dr. med. Harald J. Freyberger

Vertrauenskrisen in und mit der Psychiatrie

Datum: Montag, 10. September, 08.30 Uhr
Ort: Theater Erfurt - Großes Haus

In der Behandlung psychischer Störungen lassen sich in den letzten 10 – 15 Jahren zwei gegenläufige Tendenzen herausarbeiten. Über Konzepte wie „Mobbing“ und „Burn out“ kommt es einerseits zu einer zunehmenden Psychiatrisierung und Medikalisierung sozialer Prozesse und damit zu einer scheinbar größeren Offenheit gegenüber dem psychiatrischen System. Andererseits hat das auch dadurch anwachsende Versorgungssystem zentrale Hoffnungen enttäuscht: Die Zahl der Zwangsbehandlungen und der Menschen, die das Versorgungssystem in Richtung Obdachlosigkeit und Marginalisierung verlassen, steigt und die Lebenserwartung ist insbesondere bei schweren psychischen Erkrankungen nicht gestiegen. Die damit zusammenhängenden Stigmatisierungsprozesse verschieben sich mehr und mehr in Richtung einer Randgruppenproblematik und stellen das Vertrauen in die Institution Psychiatrie in Frage.

Univ.-Prof. Dr. med. Harald J. Freyberger, seit 1997 ordentlicher Professor für Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universität Greifswald und ärztlicher Leiter der entsprechenden Universitätsklinik am Helios Hanseklinikum Stralsund. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Diagnostik und Epidemiologie, Dissoziation und Traumatisierung, Psychotherapie- und Versorgungsforschung. Mitherausgeber der Zeitschriften: Psychodynamische Psychotherapie (PDP), Psychotherapeut, Trauma & Gewalt, Zeitschrift für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychologie (ZPPP).

Relevante Publikationen:
Fegert JM, Freyberger HJ, Streeck-Fischer A (Hrsg., 2011): Adoleszenzpsychiatrie. Psychiatrie und Psychotherapie des späten Jugendalters und der Adoleszenz. Schattauer-Verlag, Stuttgart.

Freyberger HJ, Schneider W, Stieglitz RD (2011): Kompendium Psychiatrie, Psychosomatische Medizin, Psychotherapie. Huber, Bern. Seidler GH, Freyberger HJ, Maercker A (Hrsg., 2015): Handbuch der Psychotraumatologie. Klett-Cotta, Stuttgart.

Stieglitz RD, Freyberger HJ (Hrsg., 2016): Diagnostik in der Psychotherapie. Kohlhammer, Stuttgart.

Referent

FA für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychoanalyse; Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Greifswald am Helios Hanseklinikum Stralsund.

Prof. Dr. Katharina Kleinen-von Königslöw

Von der Vertrauenskrise der Medien in Zeiten digitaler Mediennutzung

Datum: Dienstag, 11. September, 08.30 Uhr
Ort: Theater Erfurt - Großes Haus

Die digitale Verfügbarkeit politischer Informationsmedien stellt aus Sicht der einzelnen Nutzerinnen und Nutzer zunächst eine große Verbesserung dar: Noch nie waren so viele verschiedene politische Informationsquellen mit einem Klick verfügbar, und das sogar ohne zusätzliche Kosten, oder zumindest ohne sichtbare zusätzliche Kosten. Entsprechend haben sich die Mediennutzungsgewohnheiten vieler Menschen verändert, statt der Regionalzeitung zum Frühstück und der Tagesschau zum Abendbrot sucht sich jeder seine Nachrichten selbst im Internet zusammen, oft mit Hilfe von Suchmaschinen, Nachrichten-Aggregatoren und sozialen Netzwerken. Diese zunehmende digitale Mediennutzung hat jedoch zum Teil auch problematische Folgen für die wahrgenommene Glaubwürdigkeit der Informationsmedien und damit für das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in diese Medien.
Der Vortrag beschreibt Ursachen und Ausmaß dieser Vertrauenskrise der Medien in Zeiten digitaler Mediennutzung, bevor er die möglichen Folgen der Vertrauenskrise für die demokratische Gesellschaft diskutiert.

Prof. Dr. Katharina Kleinen-von Königslöw ist Professorin für Kommunikationswissenschaft, insbesondere digitale Kommunikation und Nachhaltigkeit an der Universität Hamburg. Nach ihrer Dissertation zur Integration der deutsch-deutschen Öffentlichkeit an der Jacobs University Bremen (2008) forschte sie mehrere Jahre an der Universität Wien und leitete dort u. a. ein Projekt zur Berichterstattung über die österreichische Nationalratswahl 2013. Ihre erste Professur zu politischer Kommunikation hatte sie an der Universität Zürich inne, bevor sie 2016 an die Universität Hamburg wechselte. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Veränderungen politischer Kommunikation und politischer Mediennutzung durch Digitalisierung, Transnationalisierung und Entertainisierung. Momentan forscht sie insbesondere zur politischen Informationsnutzung in sozialen Netzwerken, ihr aktuelles Projekt untersucht, wie persönliche Empfehlungen und Medienmarken sich auf die Nachrichtenauswahl in Facebook auswirken.

Einige Buchveröffentlichungen:
Hepp, A., Brüggemann, M., Kleinen-von Königslöw, K., Lingenberg, S., & Möller, J. (2012). Politische Diskurskulturen in Europa. Die Mehrfachsegmentierung europäischer Öffentlichkeit Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Kleinen-von Königslöw, K. (2010). Die Arenen-Integration nationaler Öffentlichkeiten. Der Fall der wiedervereinten deutschen Öffentlichkeit. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Wessler, H., Peters, B., Brüggemann, M., Kleinen-von Königslöw, K., & Sifft, S. (2008). Transnationalization of Public Spheres. Basingstoke: Palgrave Macmillan.

Kleinen-von Königslöw, K., & Förster, K. (Hg.) (2014): Medienkonvergenz und Medienkomplementarität aus Rezeptions- und Wirkungsperspektive. Baden-Baden: Nomos.

Aufsätze in lohnenswerten Sammelbänden:
Kleinen-von Königslöw, K. (2017). Neue Medien, neue Nutzungsgewohnheiten. Warum wir Facebook-Freunden mehr vertrauen als etablierten Nachrichtenmedien. In Lilienthal, V. & Neverla, I. (Hg.). „Lügenpresse“ Anatomie eines politischen Kampfbegriffs (S. 95 – 113). Köln: Kiepenheuer & Witsch.

Kleinen-von Königslöw, K. (2016). Publikumsfragmentierung in der Online-Nachrichtenumgebung. In Henn, P., & Frieß, D. (Hg.). Politische Online-Kommunikation. Voraussetzungen und Folgen des strukturellen Wandels der politischen Kommunikation (S. 253 – 278). Berlin: DigitalCommunicationResearch 3

Referentin

Professorin für Kommunikationswissenschaft, insb. digitalisierte Kommunikation und Nachhaltigkeit, Universität Hamburg

Prof. Dr. Jürgen Wertheimer

Vertrauen ist besser - über eine zentrale Kategorie unserer Gesellschaft und ihre Spiegelung in der Literatur

Datum: Mittwoch, 12. September, 08.30 Uhr
Ort: Theater Erfurt - Großes Haus

Vertrauen war und ist zu allen Zeiten der Kitt der Gesellschaft. Gottvertrauen und Urvertrauen stabilisieren Weltbilder und Wertewelten, krankhaftes Misstrauen führt zur sozialen und emotionalen Isolation, das Vertrauen-Spenden wiederum zum sozialen Austausch. Und wir wollen vertrauen: unseren Eltern, dem Lebenspartner, Politikern, den Lehrern unserer Kinder, unserem Arzt, dem Bankangestellten, der uns einen Kredit anbietet, denn ohne Vertrauen läuft nichts. Auch wenn Vertrauen immer wieder in Misstrauen umschlägt. Bereits ein erster Blick zeigt, die Geschichte des Vertrauens ist ein Katastrophenszenarium. Misstrauen, Zerstörung von Vertrauen prägen unser Handeln. Trotzdem rangiert Vertrauen auf dem Basar recyclebarer Werte nach wie vor an oberster Stelle. Überall wird es vehement gefordert und vorausgesetzt. Was diese rhetorische Vertrauenssüchtigkeit skuril erscheinen lässt, ist die Tatsache, dass sie in einer Welt stattfindet, der man jegliche Vertrauensseligkeit gründlich ausgetrieben hat: Weltweite Bespitzelung, frei flottierender Datenhandel und die Kriminalisierung der dagegen Protestierenden sprechen eine deutliche Sprache. Aber in Liebe, Beruf, Politik und Religion, weltweit beruhen Ordnungen auf Vertrauen. Und wenn es ernst wird, bleibt uns nichts als das Vertrauen ins Vertrauen. Um so wichtiger ist es, eine Grammatik des Vertrauens zu erlernen. Und es gibt tatsächlich ein Archiv, das als unendlich reiche Quelle für die Entschlüsselung des Vertrauenscodes wir unverständlicherweise wenig nutzen, das der Literatur. Die Literatur ist wahrheitsversessen und ermöglicht es, dem Thema des Vertrauens auf Umwegen näher zu treten. Die Literatur bringt uns Vertrauen als einen hochkomplizierten, diffizilen Zwischenzustand näher, der auf vielen anderen Gefühlen aufbaut, wächst oder verdorrt. Der Vortrag macht diese Vertrauenscodes an Beispielen der Weltliteratur sichtbar.

Jürgen Wertheimer ist Professor für Neuere Literaturwissenschaft an der Universität Tübingen. Er studierte Germanistik Komparatistik, Anglistik und Kunstgeschichte an den Universitäten München, Siena und Rom, promovierte und habilitierte sich an der LMU München. Seit 1991 hat er den Lehrstuhl für Neuere Literaturwissenschaft an der Universität Tübingen Forschungsschwerpunkte: • Kulturkonflikte • Poetik der Affekte • Mythen – Ideologien – Kritik

Herausgeberschaften:
Herausgeber der Zeitschrift arcadia zusammen mit John Neubauer und Vivian Liska., Herausgeber der Tübinger Celan-Ausgabe. (bisher erschienen: Sprachgitter (1996), Die Niemandsrose (1996), Der Meridian (1999), Atemwende (2000), Fadensonnen (2000), Lichtzwang (2001), Schneepart (2002), Von Schwelle zu Schwelle (2002)), Mitherausgeber der Reihe Stauffenburg Discussion: Studien zur Inter- und Multikultur.

Ausgewählte Buchveröffentlichungen:
Wertheimer, J.:Maidan – Tahrir – Taksim: Plätze, die die Welt verändern – Protest, Aufbruch, Repression, gemeinsam mit Isabelle Holz. marix Verlag 2017

Wertheimer, J.: Vertrauen: Ein riskantes Gefühl, gemeinsam mit Birnbaumer, N. Ecowin-Verlag 2016

Wertheimer, J.:Don Quijotes Erben. Die Kunst des europäischen Romans: Stationen des europäischen Romans. Konkursbuchverlag. 2013.

Wertheimer, J.: Die Venus aus dem Eis: Wie vor 4.000 Jahren unsere Kultur entstand (gemeinsam mit Nicholas Conard). Btb-Verlag. 2013.

Referent

Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Komparatistik an der Universität Tübingen und Autor