Altenkirch, Sabine

Ärztin für Psychiatrie, Gestalttherapie DVG, Gesundheitsmanagement, Weiterbildung Tiefenpsychologisch fundierte PT, Leitung des Instituts für Gestalttherapie und Gestaltpädagogik Berlin Sachsen-Sachsen Anhalt

Übung
120a/b Altenkirch
Gestalttherapie
20 h Sabine Altenkirch
Übung
120a/b Altenkirch
Gestalttherapie
20 h Sabine Altenkirch
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Gestalttherapie: Das Vertrauen in die heilsame Wirkung von Beziehung
Übung, 20 h: Sabine Altenkirch

Die Gestalttherapie fokussierte als eine der ersten Therapieformen auf die Beziehung in der gegenwärtigen Situation zwischen Patient und TherapeutIn. In die Kontaktsituation fließen die unbewussten, unerledigten und strukturprägenden Erlebnisse des Patienten ein. Sie sind oft erkennbar als Verlust des spontanen emotionalen Ausdrucks und der Möglichkeiten, sich handelnd und wirksam in seinem Umfeld zu erleben. In der Gestalttherapie wird die Symptomatik des Patienten als Ausdruck einer kreativen Lösung in der ursprünglichen konflikthaften Situation anerkannt, bevor diese „Lösung“ auf ihre Wirksamkeit in der gegenwärtigen Lebenssituation vom Patienten durch Experimentieren erweitert und verändert wird. Die Einbeziehung der soziologischen, ökonomischen, ökologischen und politischen Verhältnisse dient ebenso dem Verständnis der Symptomatik. Das Experiment in der Gestalttherapie ermöglicht dem Patienten sich spielerisch der Selbst-Wirksamkeit mit der Unterstützung des Therapeuten anzunähern, und damit die Veränderung des eigenen Handelns in Resonanz zu erleben. Das Erleben im Kontakt unterstützt die Entwicklung sich sicherer zu fühlen, spontan auf Gegenwart zu reagieren, eigene Ressourcen kennenzulernen und wieder zu beleben und sich darin als aktiv und selbstbestimmt wahrzunehmen. Wenn der Patient sich selbstwirksam und bezogen in der Welt erlebt, entspricht das grundlegenden Faktoren, die zu Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden gehören. Die Übung richtet sich an praktizierende oder in Ausbildung befindliche Psychotherapeuten. Der theoretische Teil zur Gestalttherapie wird in die Übungen auf Selbsterfahrungsbasis einbezogen. Freude am Experiment und Neugier sind erwünscht.

Empfohlene Literatur:

Bruno-Paul de Roeck: Gras unter meinen Füssen, rororo 1985

Frank. M. Staemmler: Was ist eigentlich Gestalttherapie, EHP Verlag 2009

Lotte Hartmann-Kottek: Gestalttherapie- Faszination und Wirksamkeit, Psychosozialverlag 2014

Peter Schulthess, Heide Anger u.W.: Gestalttherapeutische Kompetenzen für die Praxis, EHP Verlag 2015

Dr. phil. Dipl.-Psych.

Althoff, Marie-Luise

Psychoanalytikerin, Dozentin, Supervisorin und Lehrtherapeutin, Interessengebiete Sicherer Rahmen, Mentalisierungsbasierte und Prozessorientierte Psychotherapie

Vorlesung
C3 Althoff
Mentalisierungsbasierte Therapie
10 h Marie-Luise Althoff
Vorlesung
C3 Althoff
Mentalisierungsbasierte Therapie
10 h Marie-Luise Althoff
bis 31.03.2018
90,00 €
ab 01.04.2018
110,00 €
Ermäßigt
77,00 €
Mentalisierung, Bindung und epistemisches Vertrauen
Vorlesung, 10 h: Dr. phil. Dipl.-Psych. Marie-Luise Althoff, Bielefeld

In dieser Vorlesung werden grundlegende Kenntnisse der Mentalisierungstheorie zusammenfassend vermittelt. Es soll zunächst erfahrbar werden, was es bedeutet „Having Mind in Mind“ (Fonagy). Die Grundprinzipien des Konzepts der Mentalisierung sowie die daraus abgeleitete therapeutische Haltung und Interventionstechnik wird theoretisch und anhand von Fallbeispielen verdeutlicht. Der Einbezug der Bindungstheorie ist dabei schon immer ein zentraler Bestandteil der Theorie und Praxis der Mentalisierungsbasierten Therapie gewesen. In der neueren Entwicklung des Mentalisierungskonzepte ist das Konzept des epistemischen Vertrauens zu einer wichtigen und unverzichtbaren Größe geworden. Der Zusammenhang von Mentalisierung, Bindung und epistemischem Vertrauen wird dargestellt und reflektiert.

Empfohlene Literatur:

Bateman A, Fonagy P (2016) Mentalization-Based Treatment for Personality Disorders. Oxford Press, Oxford

Übung
402 Althoff
Übungen zu MBT
10 h Marie-Luise Althoff
Übung
402 Althoff
Übungen zu MBT
10 h Marie-Luise Althoff
bis 31.03.2018
120,00 €
ab 01.04.2018
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Übungen zu MBT-orientierten Interventionen
Übung, 10 h: Dr. phil. Dipl.-Psych. Marie-Luise Althoff, Bielefeld

In dieser Übung sollen Fallbeispiele, die von Seiten der Teilnehmer eingebracht werden, diskutiert werden im Hinblick auf die konkreten Möglichkeiten, die die mentalisierungsbasierte Interventionstechnik bietet. Methodisch wird die Gruppe als mentalisierende Einheit genutzt. Der Besuch der Vorlesung zur MBT ist keine Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Übung.

Dipl.-Psych.

Bach, Katja

Psychologische Psychotherapeutin für Erwachsene (TP, Psychoanalyse, Traumatherapie, EMDR) in eigener Privatpraxis, Dozentin und Supervisorin an der AfP Erfurt

Übung
107a/b Bach
Traumatherapie Erwachsener
20 h Katja Bach
Übung
107a/b Bach
Traumatherapie Erwachsener
20 h Katja Bach
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Stabilisierungs- und Distanzierungstechniken in der Traumatherapie Erwachsener
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Katja Bach

Sie sind eingeladen, praxiserprobte Interventionen zur Stabilisierung und Förderung der Distanzierungsfähigkeit von Patienten mit Traumafolgestörungen in kollegialer und wertschätzender Atmosphäre kennen zu lernen. Die Interventionen werden weitestgehend demonstriert und in Kleingruppen anhand von eigenen, nicht traumatischen Erfahrungen geübt. Die Methoden werden sowohl auf der Therapeutenseite als auch auf der Patientenseite praktisch erfahrbar, was Lust aufs Üben und die Bereitschaft zur Selbsterfahrung voraussetzt. Ziel ist es, dass Sie die Methoden in den Praxisalltag integrieren können. Darüber hinaus möchte ich Sie in diesem Seminar ermutigen, sich der eigenen Psychohygiene zuzuwenden, um Sekundärtraumatisierungen im Umgang mit traumatisierten Patienten möglichst vorzubeugen.

Vorlesung
E2 Bach
Ein weiterer Testeintrag
10 h Katja Bach
Vorlesung
E2 Bach
Ein weiterer Testeintrag
10 h Katja Bach
bis 31.03.2018
90,00 €
ab 01.04.2018
110,00 €
Ermäßigt
77,00 €
Ein weiterer Testeintrag mit etwas längerer Bezeichnung
Vorlesung, 10 h: Dipl.-Psych. Katja Bach

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Empfohlene Literatur:

Maecenas tempus, tellus eget condimentum rhoncus

Sem quam semper libero, sit amet adipiscing sem neque

sed ipsum. Nam quam nunc, blandit vel, luctus pulvinar

Dr. paed.

Becker, Evelyn-Christina

Psychoanalytikerin, Kinder- und Jugendlichen-psychotherapeutin in eigener Praxis, Dozentin, Supervisorin und Lehrtherapeutin, 1. Vorsitzende der C. G. Jung-Gesellschaft Leipzig

Seminar
104 Becker
Liebe und Sexualität
10 h Evelyn-Christina Becker
Seminar
104 Becker
Liebe und Sexualität
10 h Evelyn-Christina Becker
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Liebe und Sexualität
Seminar, 10 h: Dr. paed. Evelyn-Christina Becker

Dieses Seminar lädt dazu ein, Liebe und Lust von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Vergangenheit und Gegenwart zu beleuchten, wobei ausdrücklich die individuelle und reflektierte Betrachtung erwünscht ist. Zeit A 25 Zunächst schauen wir historisch auf Leben, Liebe und Sexualität im 40 Jahre getrennten Deutschland, Ost und West: Wie wir uns suchten und fanden. Die bessere und die (weniger) gute Hälfte – Komplettierung und Selbststabilisierung – Freie Liebe – Verbot und Begehren – Verhütung und Schwangerschaftsabbruch – Lieben im Älterwerden … was vereint und was trennt uns (möglicherweise noch immer)? Danach soll ein Blick auf die Gegenwart gelingen: Gibt es ein Miteinander mit neuer Offenheit in Partnerschaften, bei Homosexualität, Transsexualität und Geschlechtsidentitäten jenseits der binären Geschlechterordnung? Was zeigen die Kinder und ihre Familien, welche transgenerativen gemeinsamen Muster und Prägungen erkennen wir – schmerzvoll und zuversichtlich?

Empfohlene Literatur:

Adam, Klaus-Uwe: Die Psyche der Deutschen. Wie wir denken, fühlen und handeln, Patmos-Verlag 2007

Grünewald, Stephan: Deutschland auf der Couch. Eine Gesellschaft zwischen Stillstand und Leidenschaft, Campus Verlag GmbH 2006

Schnabel, Siegfried: Mann und Frau intim. Fragen des gesunden und des gestörten Geschlechtslebens, Verlag Volk und Gesundheit der DDR, 1978

Schmidtbauer, Wolfgang: Ein Land – drei Generationen. Psychogramm der Bundesrepublik, Herder 2009

Sigusch, Volkmar: Sexualitäten, Campus-Verlag GmbH 2013 Siggelkow, Bernd; Büscher, Wolfgang: Deutschlands sexuelle Tragödie. Wenn Kinder nicht mehr lernen, was Liebe ist, GerthMedien 2008

Seminar
312 Becker
Rilke - Psyche und Persönlichkeit
10 h Evelyn-Christina Becker
Seminar
312 Becker
Rilke - Psyche und Persönlichkeit
10 h Evelyn-Christina Becker
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Psyche und Persönlichkeit „‚Und weißt du, was mein Leben will, hast du es schon verstanden?‘ – Rilke und die Liebe“
Seminar, 10 h: Dr. paed. Evelyn-Christina Becker

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926), eigentlich als René – der Wiedergeborene, von der Mutter Auserwählte, nur als Ersatzkind für die Schwester auf die Welt gebracht – wünschte sich zeitlebens, dass seine Werke „ein zartes Echo in den Herzen hübscher Frauen“ finden könnten. Er betete die Frauen an. Sie waren seine Musen: Lou Andreas-Salomé, Clara Westhoff, Eleonora Duse, Claire Goll, Ellen Key, Katharina Kippenberg, Sophie Liebknecht, Paula Modersohn-Becker, Marie von Thurn und Taxis und viele andere. Rilke, ein ewig Liebender zwischen Selbstverwirklichung und Kunst, brauchte selbst als Dienstmädchen eine Frau, die „… eine sehr selbständige, sehr findige Person sei; wenn ich die Eigenschaften alle zusammennehme, die ich von ihr zu verlangen geneigt wäre, so reichen sie für zwei Engel und drei Landmädchen.“ Nähern wir uns einem Menschen, der das Leben als Prozess des ineinander übergehenden Gebärens und Sterbens und Liebe nicht als Eroberer, sondern im geschwisterlichen Blick sah, im Dienste der Metamorphosen des Ich.

Empfohlene Literatur:

Schwilk, Heimo: Rilke und die Frauen. Biografie eines Liebenden, Piper 2016

Wendt, Gunna: Lou Andreas-Salomé und Rilke – eine amour fou, Insel-Verlag 2017

Pfeiffer, Ernst: Rainer Maria Rilke und Lou Andreas-Salomé. Briefwechsel, Insel- Verlag 1989

Sämtliche Werke. 7 Bände. Hg. vom Rilke-Archiv mit Ruth Sieber-Rilke, Insel- Verlag 1955 – 1966 (Bd. 1 – 6), 1997 (Bd. 7)

Bluhm-Dietsche, Ute

FÄ für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und FÄ für Allgemeinmedizin. In privatärztlicher psychotherapeutischer Praxis in Bielefeld niedergelassen. 
Zusatzqualifikationen: Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT) und EMDR-Therapeutin (EMDRIA). Dozententätigkeit im Bereich Traumafolgestörungen und Dissoziative Störungen, Supervisionen.
Mitglied in: Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT e.V.), EMDRIA Deutschland e.V., Deutsche Gesellschaft für Trauma und Dissoziation (DGTD e.V., Vorstandsmitglied)

Kurs
109a/b Bluhm-Dietsche
Dissoziative Störungen
20 h Ute Bluhm-Dietsche
Kurs
109a/b Bluhm-Dietsche
Dissoziative Störungen
20 h Ute Bluhm-Dietsche
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Dissoziative Störungen: erkennen-verstehen-behandeln
Kurs, 20 h: Ute Bluhm-Dietsche

Die Symptomatik dissoziativer Störungen ist vielgestaltig und wechselhaft, sie kann sehr auffällig, aber auch sehr verborgen sein. Oft sind andere psychische Erkrankungen wie z. B. Depressionen, Angststörungen, Somatoforme Störungen, Essstörungen, Suchterkrankungen der Behandlungsanlass. Die Symptomatik wird oft nicht spontan berichtet, muss aktiv erfragt werden, ist oft nicht voll bewusst, wird besonders bei chronischem Bestehen manchmal auch als normal erlebt. Dissoziative Symptomatik kann der Grund sein, dass Therapien erfolglos bleiben. Von daher ist das Erkennen und Einordnen der meist auf früher Traumatisierung beruhenden Symptomatik essentiell für eine erfolgreiche Behandlung. Im Seminar sollen grundlegende Kenntnisse über die verschiedenen Arten dissoziativer Störungen – von den einfachen dissoziativen Phänomenen bis hin zu komplexen Störungen wie der Dissoziativen Identitätsstörung – sowie aktuelle Modelle zu ihrem Verständnis, ferner Behandlungsansätze vermittelt werden. Anhand von Beispielen aus der Praxis, auch mit Video, soll Verständnis für die Störungen entwickelt und zur weiteren Auseinandersetzung mit den Besonderheiten dieser PatientInnengruppe ermutigt werden, gerne auch ergänzt durch Fragen aus der Praxis der TeilnehmerInnen.

Empfohlene Literatur:

Eckhardt-Henn, A., Spitzer, C.: Dissoziative Bewusstseinsstörungen: Grundlagen, Klinik, Therapie, Schattauer, 2017

Gast, U., Wirtz, G.: Dissoziative Identitätsstörung bei Erwachsenen: Expertenempfehlungen und Praxisbeispiele, Klett Cotta (Leben lernen) 2016

Reddemann, L., Hofmann, A., Gast, U.: Psychotherapie der dissoziativen Störungen: Krankheitsmodelle und Therapiepraxis störungsspezifisch und schulenübergreifend, Thieme Verlag, Stuttgart 2011

Sack, M., Sachsse, U., Schellong, J.: Komplexe Traumafolgestörungen: Diagnostik und Behandlung von Folgen schwerer Gewalt und Vernachlässigung, Schattauer, 2013

Van der Hart, O., Nijenhuis, Ellert R.S., Steele, K.: Das verfolgte Selbst, Junfermann 2008

Dipl.-Psych.

Bödeker, Lars

Praxis für Psychotherapie, Yoga und Meditation in Berlin, Yogalehrer (BDY/EYU), Hypno- und Entspannungstherapeut, Tanz- und Bewegungspädagoge.

Kurs
405 Bödeker
Yoga im Rahmen von Psychotherapie
10 h Lars Bödeker
Kurs
405 Bödeker
Yoga im Rahmen von Psychotherapie
10 h Lars Bödeker
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Yoga im Rahmen von Psychotherapie
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Lars Bödeker, Berlin

In der Yogatherapie wird yogisches Wissen mit den Erkenntnissen westlicher Medizin und Psychologie verbunden und diese Systeme komplementär genutzt. Darüber hinaus ergibt sich mit dem Ayurveda, einem altindischen Medizinsystem, in dem Yoga traditionell Anwendung findet, eine besondere Verknüpfung. Durch die zunehmende Anzahl der Studien wird die Wirksamkeit von Yoga in verschiedenen medizinischen Fachbereichen belegt. Auch in Deutschland haben die therapeutischen Möglichkeiten des Yoga mittlerweile im Rahmen der Präventionsund Komplementärmedizin Anerkennung erhalten. In diesem Kurs soll dargelegt werden, wie die Methoden des Yoga im Rahmen von Psychotherapie hilfreich integriert werden können. Im Mittelpunkt steht das Erarbeiten einer individuellen, an die persönlichen Bedürfnisse und Möglichkeiten angepassten Yogapraxis. Diese besteht, je nach Diagnose, z. B. aus einer Kombination von körperlichen Bewegungsübungen (Asanas), Atemübungen und -techniken (Pranayamas) sowie Entspannungs- und Meditationsübungen (z. B. Yoga Nidra). Darüber hinaus erfolgen bei Bedarf Beratung zu Lebensstil und Ernährung auf der Basis yogischer Lehre. Es werden exemplarische Übungspläne 55 Zeit D/E bei Depressionen, Erschöpfungszuständen / Burn-Out-Syndrom, Ängsten und Posttraumatischen Belastungsstörungen erstellt. Bitte bequeme Kleidung, eine kleine Decke, bei Bedarf eine eigene Yogamatte und Schreibmaterial mitbringen

Übung
319 Bödeker
Hatha-Yoga
10 h Lars Bödeker
Übung
319 Bödeker
Hatha-Yoga
10 h Lars Bödeker
bis 31.03.2018
120,00 €
ab 01.04.2018
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Hatha-Yoga zur Selbstfürsorge
Übung, 10 h: Dipl.-Psych. Lars Bödeker, Berlin

Yoga ist ein Gattungsname verschiedener Wege der Selbsterforschung und Selbsterfahrung, die in Indien im Laufe von mehr als 3000 Jahren entwickelt worden sind. Der Begriff Yoga leitet sich von der indogermanischen Wortwurzel yuj ab, die zusammenbinden, anschirren, zusammen in ein Joch binden bedeutet. In der Moderne hat sich die Übersetzung Vereinigung als besonders hilfreich erwiesen, die darauf hinweist, dass Yoga eine Methode ist, in der Körper, Atem und Geist vereint werden.

Durch die Yogapraxis ist es möglich, wieder eine Verbindung von Körper, Geist und Atem zu erlangen, die durch die Anspannung und Hektik des Alltags oft voneinander getrennt werden. Mit den Methoden und Wegen des Yoga wie Asana (Körperhaltungen), Pranayama (Atemtechniken), Meditation und der Yogaphilosophie möchte ich Ihnen Werkzeuge an die Hand geben, um Verantwortung für das eigene Handeln, das eigene Wohlbefinden und das eigene Leben übernehmen zu können.

Diese Übung richtet sich an Teilnehmer mit und ohne Yogerfahrung, die sich für Yoga im Rahmen von Gesundheitsförderung interessieren. Der Fokus liegt auf einer achtsamen Herangehensweise. Die Praxis beinhaltet leichte Haltungen und Bewegungsabläufe, Atemübungen, Entspannung und Meditation.

Bitte bequeme Kleidung mitbringen und vorher nichts Schweres essen.

Dipl.-Psych.

Bongard, Sabina

Psychodrama-Therapeutin und PBSP-Therapeutin Seit 1990 in freier Praxis in Osnabrück tätig, seit 1999 mit KV-Zulassung als tiefenpsychologische Therapeutin für Erwachsene

Übung
423a/b Bongard
Pesso-Boyden-System-Psychomotor
20 h Sabina Bongard
Übung
423a/b Bongard
Pesso-Boyden-System-Psychomotor
20 h Sabina Bongard
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Werden wer wir wirklich sind Pesso-Boyden-System-Psychomotor (PBSP)
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Sabina Bongard

Die Existenz eines evolutionären Wissens, das Postulat eines angeborenen Triebes nach Gerechtigkeit, die Annahme elementarer Grundbedürfnisse (Sicherer Platz, Nahrung, Unterstützung, Schutz und Grenzen), das Konzept von Form und Passform (shape und countershape), das Wissen, dass die Welt nicht perfekt ist, aber die Hoffnung, dass es zu einem guten Ende kommen wird, sind die wesentlichen Prämissen von PBSP! Hinzu kommt die mittlerweile von der Neuropsychologie bestätigte Erkenntnis, dass Erinnerung und Imagination sich dieselbe neuronale Bühne teilen, weshalb das Erschaffen einer neuen Erinnerung (making new memories) durch körperliche und geistige Imagination rückwirkend möglich ist. Auf diesem Weg können die genetischen Entwicklungsaufgaben erfüllt werden, was ein kreatives, freies und hoffnungsfrohes Leben in der Gegenwart erst ermöglicht.

In dieser Übung wird es einen Überblick über die wesentlichen Grundannahmen und Methoden von PBSP geben. Auf der Basis der Überzeugung, dass wir die Gegenwart durch die „Linse der Vergangenheit“ betrachten (wahrnehmen ist erinnern), angetrieben von einem uns innewohnenden „Trieb nach Gerechtigkeit“, wird der Weg beschrieben, wie diese Linse neu geschliffen („Antidot“) werden kann.

Es wird dargestellt, wie mittels der Methode des „Micro-Tracking“ über den Aktualkonflikt der Zugang zur Genese gefunden wird, wo neben die realen Erinnerungen neue heile(nde) Erinnerungen gestellt werden. Sie erhalten Einblick in das, was PBSP eine „Struktur“ nennt.

Die Teilnahme an dieser Übung erfordert Bereitschaft zur Selbsterfahrung und setzt mithin psychische Stabilität voraus.

Die Teilnehmenden werden gebeten jeweils 3 Steine / Symbole mit in die Veranstaltung zu bringen.

Dr. med.

Cherdron, Alexander

FA für Allgemeinmedizin, Psychotherapeut und Psychoanalytiker in eigener Praxis. Dozent, Lehranalytiker und Supervisor an verschiedenen psychotherapeutischen Ausbildungsinstituten. Weiterbildungsermächtigter Arzt der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz für die Bereichsbezeichnungen "Psychotherapie" und "Psychoanalyse".

Seminar
303 Cherdron
Narzissmus
10 h Alexander Cherdron
Seminar
303 Cherdron
Narzissmus
10 h Alexander Cherdron
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Übungs-Seminar Narzissmus
Seminar, 10 h: Dr. med. Alexander Cherdron, Wiesbaden

Das Selbstwertsystem, seine Entwicklung, seine Regulationsmechanismen und seine Störanfälligkeiten sind zentraler Bestandteil der tiefenpsychologischen und psychoanalytischen Krankheitslehre. Das Seminar wird die Facetten und Ausprägungsgrade möglicher Störungen im Bereich des Narzissmus beleuchten. Im eher kurz gehaltenen theoretischen Teil werden zunächst die „normale“ Entwicklung des Selbst und des SelbstwertSeminare, Kurse, Übungen 42 systems dargestellt. Neben der Unterscheidung von normalem und pathologischem Narzissmus (letzteres am Bild der narzisstischen Persönlichkeitsstörung, die ausführlich dargestellt werden wird), liegt der Schwerpunkt des Seminars darin, an Hand von Fallbesprechungen den psychodynamischen Blick für narzisstische Störungsanteile zu schärfen und zu erweitern. Der Referent wird Fälle mitbringen.

Seminar
403 Cherdron
„Väter und Söhne“
10 h Alexander Cherdron
Seminar
403 Cherdron
„Väter und Söhne“
10 h Alexander Cherdron
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
„Väter und Söhne“
Seminar, 10 h: Dr. med. Alexander Cherdron, Wiesbaden

Das Seminar widmet sich der Vater-Sohn-Beziehung. Nach einem historischen Abriss der Vater-Sohn-Beziehung soll deren Wandel im Laufe der Lebensphasen für beide Beteiligte und die Veränderung der Vaterrolle, insbesondere in der jüngeren Zeit, hin zum soziologischen Terminus des „modernen Vaters“, beleuchtet werden. Aktuelle Ergebnisse der Väter-Forschung werden dargestellt. Unter tiefenpsychologischer / psychoanalytischer Betrachtungsweise sollen dann anhand von Fallbeispielen klassische, „physiologische“ Konflikte der Vater-Sohn-Beziehung dargestellt und herausgearbeitet werden. Hierbei soll das ganze Spektrum betrachtet werden, vom „Normalen“, auch gesamt-gesellschaftlich Bedeutsamen (z. B. in der aktuellen Diskussionen um die „Generation Y“) bis hin zu den oftmals tragischen, pathogenen Folgen unglücklich verlaufener Vater-Sohn-Beziehungen.

Dr. med.

Dietrich, Cordula

FÄ für Psychiatrie und PT (TP), Psychotherapeutische Praxis in Berlin

Kurs
318 Dietrich
Farbspieldiagnostik
10 h Cordula Dietrich
Kurs
318 Dietrich
Farbspieldiagnostik
10 h Cordula Dietrich
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Farbspieldiagnostik nach Prof. Rapp (FSDR)
Kurs, 10 h: Dr. med. Cordula Dietrich

Das FarbSpiel (FSDR) ist ein verfahrenübergreifendes zeichnerisches Gestaltungsverfahren für Erwachsene und Adoleszente. Neue Wege in das Unbewusste, die mit dem wertvollen FarbSpiel wirksam und natürlich betreten werden, erleichtern die psychotherapeutische Arbeit. Als kreatives Diagnose- und Therapie- Einstiegsinstrument ist es besonders effektiv im stationären, zeitlich begrenzten Kontext. Voraussetzung für die Teilnahme am Einführungs- und Trainingsseminar: Neugier und Freude am spontanen Umgang mit Farben, sowie Bereitschaft zur tiefenpsychologisch orientierten Selbsterfahrung.

Empfohlene Literatur:

Rapp, W.J. (Hrsg.) Das FarbSpiel, Systemanalytisches Breitbanddiagnostikum, Handanweisung BoD Norderstedt ISBN 978-3-7412-9788-5 2016

Prof. Dr. med.

Freyberger, Harald J.

FA für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychoanalyse; Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin Greifswald am Helios Hanseklinikum Stralsund.

Vorlesung
C2 Freyberger
Transgen. Traumatransmission
10 h Harald J. Freyberger
Vorlesung
C2 Freyberger
Transgen. Traumatransmission
10 h Harald J. Freyberger
bis 31.03.2018
90,00 €
ab 01.04.2018
110,00 €
Ermäßigt
77,00 €
Dissoziation, Traumatisierung und transgenerationale Traumatransmission
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. med. Harald J. Freyberger

Zunächst wird eine Übersicht über die gegenwärtigen Dissoziations- und Traumakonzepte einschließlich Epidemiologie und Langzeitverlauf der damit verbundenen Störungen dargestellt. Anschließend wird das Konzept der transgenerationalen Traumatransmission erörtert. Anhand von verschiedenen Studienergebnissen zu ehemaligen Konzentrationslagerinsassen, weiteren Verfolgtengruppen aus der DDR-Zeit und den Kindern traumatisierter psychisch kranker Eltern sollen Mechanismen der Traumatisierung und Traumatransmission identifiziert und die Interaktion von Risiko- und Schutzfaktoren beleuchtet werden. Dabei sollen auch Täter-Opfer-Konstellationen diskutiert werden. Anhand von Fallgeschichten und videodokumentierten Interviews werden die verschiedenen Aspekte verdeutlicht.

Empfohlene Literatur:

Freyberger HJ, Maercker A, Spitzer C (2015): Traumatische Folgen der DDR-Zeit. In: Seidler GH, Freyberger HJ, Maercker A (Hrsg., 2015): Handbuch der Psychotraumatologie. Klett-Cotta, Stuttgart, 613 – 626.

Freyberger H, Glaesmer H, Kuwert P, Freyberger HJ (2015): Transgenerationale Traumatransmission (am Beispiel der Überlebenden des Holocaust). In: Seidler GH, Freyberger HJ, Maercker A (Hrsg., 2015): Handbuch der Psychotraumatologie. Klett-Cotta, Stuttgart, 93 – 107.

Vorlesung
D1 Freyberger
PT der Psychosen
10 h Harald J. Freyberger
Vorlesung
D1 Freyberger
PT der Psychosen
10 h Harald J. Freyberger
bis 31.03.2018
90,00 €
ab 01.04.2018
110,00 €
Ermäßigt
77,00 €
Psychotherapie der Psychosen
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. med. Harald J. Freyberger

Die Psychotherapie der Psychosen ist eines der interessantesten Kapitel der Psychotherapieentwicklung, da über lange Zeit insbesondere die schizophrenen Störungen als nicht behandelbar galten. Nach den psychotherapierelevanten diagnostischen Grundlagen soll in der Vorlesung zunächst auf die klassischen Konzepte von Freud, Abraham, Fromm-Reichmann und Sullivan eingegangen werden, um dann über die Konzepte zu expressed emotions und zur Familientherapie neuere Behandlungstechniken und -methoden sowohl aus psychodynamischer als auch aus verhaltenstherapeutischer Perspektive darzustellen. Berücksichtigt werden dabei die Interferenzeffekte mit begleitender psychopharmakologischer Behandlung und sozialpsychiatrischen Betreuungsansätzen, in die bis heute wirksame Psychotherapieansätze nicht ausreichend integriert wurden. Als ein besonderes Problem stellt sich dabei die Komorbidität mit verschiedenen anderen Erkrankungen, insbesondere Zwangsstörungen und posttraumatischen Belastungsstörungen dar.

Plenarvortrag
Freyberger
Vertrauenskrisen in und mit der Psychiatrie
60 min Harald J. Freyberger
Plenarvortrag
Freyberger
Vertrauenskrisen in und mit der Psychiatrie
60 min Harald J. Freyberger
Vertrauenskrisen in und mit der Psychiatrie
Plenarvortrag, 60 min: Prof. Dr. med. Harald J. Freyberger

In der Behandlung psychischer Störungen lassen sich in den letzten 10 – 15 Jahren zwei gegenläufige Tendenzen herausarbeiten. Über Konzepte wie „Mobbing“ und „Burn out“ kommt es einerseits zu einer zunehmenden Psychiatrisierung und Medikalisierung sozialer Prozesse und damit zu einer scheinbar größeren Offenheit gegenüber dem psychiatrischen System. Andererseits hat das auch dadurch anwachsende Versorgungssystem zentrale Hoffnungen enttäuscht: Die Zahl der Zwangsbehandlungen und der Menschen, die das Versorgungssystem in Richtung Obdachlosigkeit und Marginalisierung verlassen, steigt und die Lebenserwartung ist insbesondere bei schweren psychischen Erkrankungen nicht gestiegen. Die damit zusammenhängenden Stigmatisierungsprozesse verschieben sich mehr und mehr in Richtung einer Randgruppenproblematik und stellen das Vertrauen in die Institution Psychiatrie in Frage.

Univ.-Prof. Dr. med. Harald J. Freyberger, seit 1997 ordentlicher Professor für Psychiatrie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universität Greifswald und ärztlicher Leiter der entsprechenden Universitätsklinik am Helios Hanseklinikum Stralsund. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Diagnostik und Epidemiologie, Dissoziation und Traumatisierung, Psychotherapie- und Versorgungsforschung. Mitherausgeber der Zeitschriften: Psychodynamische Psychotherapie (PDP), Psychotherapeut, Trauma & Gewalt, Zeitschrift für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychologie (ZPPP).

Relevante Publikationen:
Fegert JM, Freyberger HJ, Streeck-Fischer A (Hrsg., 2011): Adoleszenzpsychiatrie. Psychiatrie und Psychotherapie des späten Jugendalters und der Adoleszenz. Schattauer-Verlag, Stuttgart.

Freyberger HJ, Schneider W, Stieglitz RD (2011): Kompendium Psychiatrie, Psychosomatische Medizin, Psychotherapie. Huber, Bern. Seidler GH, Freyberger HJ, Maercker A (Hrsg., 2015): Handbuch der Psychotraumatologie. Klett-Cotta, Stuttgart.

Stieglitz RD, Freyberger HJ (Hrsg., 2016): Diagnostik in der Psychotherapie. Kohlhammer, Stuttgart.

Dr. med.

Friedel, Lars

FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (Tiefenpsychologie), Gruppenanalytiker (D3G), Systemischer Therapeut, Supervisor und Coach (DGSF), Vorsitzender des Sächsischen Weiterbildungskreises für Psychotherapie, Psychoanalyse und Psychosomatische Medizin Leipzig e.V., niedergelassen in eigener Praxis

Seminar
412a/b Friedel
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Lars Friedel
Seminar
412a/b Friedel
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Lars Friedel
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Neue Ideen aus der psychoanalytischen Filmbetrachtung
Seminar, 20 h: Dr. med. Lars Friedel, Leipzig

Im Seminar erarbeiten sich die Teilnehmenden im Anschluss an eine methodische Einleitung kulturpsychoanalytische Interpretationen. Das Vorgehen folgt dabei dem Gedanken, dass es für psychotherapeutisch Tätige von hoher Relevanz ist, die Verbindungen zwischen individueller Entwicklung (von Gesundheit wie Krankheit) und gesellschaftlichen Zuständen und Prozessen in den Blick zu nehmen. Viele mediale Darstellungen der Verwobenheit beider Bereiche bieten eine hervorragende Möglichkeit der Reflexion, die von hoher klinischer Relevanz ist. Das Tagungsthema der EPW 2018 – „Vertrauenskrisen in Psychotherapie und Gesellschaft“ – bietet dazu einen besonders geeigneten Rahmen. Dazu wird eine methodische Einleitung gegeben, welche den Einstieg in eine Interpretation der TV-Serie Better Call Saul liefert (Leitung T. Storck). Am zweiten und dritten Tagungstag werden unter der Leitung von J. Schade die Filme No Country for old men und Truman Show interpretiert. Schließlich erfolgen noch Betrachtungen zu Die Jagd und Der Dialog unter der Leitung von L. Friedel.

Zu den Gegenständen der kulturanalytischen Interpretation:
Better Call Saul – die TV-Serie (seit 2015) thematisiert das Ringen des Anwalts Jimmy McGill mit verschiedenen Vertrauenskrisen, die sich in der persönlichen Beziehung zu seinem Bruder zeigen, aber auch in der Frage nach der Rechtschaffenheit der Gesellschaft. Im Seminar wird eine Folge vertieft betrachtet.
Truman Show – Peter Weir (1998) erzählt von einer anfangs harmlos erscheinenden, in Wahrheit aber schrecklichen Dystopie. Ein Versicherungsmakler in einer amerikanischen Kleinstadt entdeckt, dass sein ganzes Leben künstlich arrangiert ist und in einer TV-Serie von Millionen von Amerikanern verfolgt wird.
No Country for old men – Ethan und Joel Coen (2007) Es handelt sich um die Verfilmung eines Romans von McCarthy. Er schildert eine grausame Geschichte von Drogenhandel, Auftragsmorden und einem verbitterten Sheriff, der den zunehmenden Vertrauensverlust und die Verrohung der Gesellschaft beklagt.
Die Jagd – Thomas Vinterberg (2012) – eine kleine Lüge trifft einen unschuldigen Mann, dessen Existenz damit nachhaltig zerstört wird. Angst und Misstrauen verbreiten sich in kollektiver Hysterie wie ein Lauffeuer.
Der Dialog – Francis Ford Coppola (1974) – Geschichte um einen Abhörspezialisten der durch seine Tätigkeit in ein Mordkomplott verstrickt wird. Fehlwahrnehmungen, Schuldgefühle und Paranoia sind die Folge.

Gemeinsam werden wir uns alle Filme anschauen und nach einem sich jeweils anschließenden Impulsvortrag der Referenten hoffentlich in eine angeregte und aufschlussreiche Diskussion übergehen.

Empfohlene Literatur:

Hamburger, A. (im Erscheinen). Filmpsychoanalyse. Gießen: Psychosozial-Verlag

Storck, T. & Taubner S. (2017). (Hg). Von Game of Thrones bis The Walking Dead. Interpretation von Kultur in Serie. Berlin u. a.: Springer

Dr. med.

Geyer, Regine

FÄ für Psychiatrie und Psychotherapie in eigener Praxis. Balintgruppenleiterin, Mitglied der Deutschen Balintgesellschaft

Übung
409a/b Geyer
Balintgruppe
20 h Regine Geyer
Übung
409a/b Geyer
Balintgruppe
20 h Regine Geyer
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Balintgruppe
Übung, 20 h: Dr. med. Regine Geyer, Erfurt

Der Arzt und Psychoanalytiker Michael Balint entwickelte eine Gruppenmethode zum Erkennen und Verändern der Probleme in der Beziehung zwischen Arzt und Patient. Es ging ihm darum, Störungen des Patienten nicht allein als Manifestation eines körperlich-organischen Defekts zu betrachten, sondern auch als möglichen Ausdruck einer Konfliktsituation oder möglichen Anpassungsschwierigkeit zu sehen. Die Störung der Arzt-Patient-Beziehung kann die Arbeitszufriedenheit und den Behandlungserfolg nachhaltig beeinträchtigen. Die Teilnehmer der Balintgruppe stellen Begegnungen mit Patienten vor, die anderen Gruppenteilnehmer teilen ihre Einfälle, Gefühle und Phantasien mit, die im Gruppenprozess zu einer „Gesamtdiagnose“ und zu einem tieferen Verständnis der Beziehungswirksamkeit in der täglichen Arbeit führen.

Empfohlene Literatur:

M. Balint, K. Hüge (2010): Der Arzt, sein Patient und die Krankheit l. Klett-Cotta

S. Häfner und W. Stucke (2006):Die Balintgruppe. Deutscher Ärzte-Verlag

Dipl.-Psych.

Götze, Micaela

Psychologische Psychotherapeutin, (VT). Seit 2002 in stationärer und ambulanter Traumatherapie tätig. Verschiedene Ausbildungen in der Behandlung komplexer und dissoziativer Traumafolgestörungen, EMDR-Supervisorin (EMDRIA), Körper- und Kunsttherapeutin. Tätig als Psychotherapeutin in der Traumaambulanz der Universitätsklinik Dresden und in eigener Privat-Praxis

Kurs
112a/b Götze
Trauma und Körper
20 h Micaela Götze
Kurs
112a/b Götze
Trauma und Körper
20 h Micaela Götze
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Trauma und Körper: die Wiederentdeckung des Körpers als Ressource
Kurs, 20 h: Dipl.-Psych. Micaela Götze

Wenn ein traumatisches Ereignis geschieht, wird im Körper Energie zur Bewältigung dieser Situation bereitgestellt und freigesetzt. Der Körper reagiert zunächst mit einer erhöhten Ausschüttung von Stresshormonen und einer starken Erregung des Sympathikus, der den Kampf-Flucht-Reflex auslöst oder, wenn Flucht oder Kampf nicht möglich sind, den Totstellreflex. Kann diese Mobilisierung im Körper nicht abgebaut werden, bleibt die Verarbeitung des überwältigenden Ereignisses sozusagen auf der Ebene der Reflexe in den tieferen Hirnstrukturen „stecken“. Man kann eine Traumatisierung damit auch als biologisch unvollendete Reaktion verstehen, die sich auf körperlicher Ebene in Form somatischer oder psychischer Beschwerden ausdrücken kann. Traumatisierungen führen oft dazu, dass Menschen ihren Körper ablehnen, nicht spüren und nicht nur Angst vor ihren Erinnerungen, sondern auch Angst vor ihren körperlichen und emotionalen Reaktionen haben. Die Heilung eines Traumas ist damit kein primär kognitiver, sondern vor allem auch ein emotionaler und körperlicher Prozess, der nur gelingen kann, wenn eine achtsame Verbindung zum Körper unter Einbeziehung der Selbstregulationsfähigkeiten hergestellt wird. Der Kurs widmet sich den Auswirkungen durch traumatische Ereignisse als Einführung in die Traumatherapie und vermittelt Übungen zur Verbesserung der Selbstregulation und Ressourcierung, um das Nervensystem zu stärken und mehr Lebendigkeit und Verbundenheit wiederzuerlangen. Der Fokus liegt auf verschiedene Embodimentübungen z. B. aus dem Somatic Experiencing, Zapchen Somatics, Klopfen und dem traumasensitiven Yoga zur Verbesserung der Körperwahrnehmung, Distanzierung von Traumareaktionen und Verbesserung der Integrationsfähigkeit. Die Übungen können auch zur eigenen Psychohygiene angewandt werden, um ein Ausbrennen in der Therapie zu verhindern.

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, Socken und eine Decke mit.

Dr. med.

Gramich, Bernd

Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Diakonie Klinikum Stuttgart, FA für Psychosomatik und Psychotherapie, Psychoanalyse, FA für Innere Medizin, FA für Allgemeinmedizin, Dozent am C.G.Jung-Institut Stuttgart

Kurs
305 Gramich
Schwere und chronische Erkrankungen
10 h Bernd Gramich
Kurs
305 Gramich
Schwere und chronische Erkrankungen
10 h Bernd Gramich
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
„Trotz Krankheit leben“ – vom Umgang mit schweren und chronischen Erkrankungen in der therapeutischen Arbeit
Kurs, 10 h: Dr. med. Bernd Gramich

„Wie kann ich trotz – oder mit – einer schwierigen Erkrankung leben, wie schaffe ich das?“ Diese Fragen stellen viele Menschen mit lange verlaufenden Erkrankungen, oft in starker Verzweiflung. Dies betrifft sowohl Menschen mit chronischen organischen Erkrankungen (wir sprechen dann von Anpassungsproblematik an somatische Erkrankungen) als auch Patienten mit chronifizierten psychosomatischen Erkrankungen (Essstörungen, Schmerzstörungen, Depressionen oder Angsterkrankungen, Persönlichkeitsproblematik u.v.m.). In diesem Kurs möchten wir anhand kasuistischer Beispiele der Frage nachgehen, ob und wie solche Patienten Krankheit in die eigene Lebensgeschichte einbinden können, welche inneren Wege sie mit der Erkrankung gehen, welche Ressourcen sie suchen, wie die Frage nach dem Sinn gestellt wird, wie Krankheit in den Lebensentwurf, in das Körpererleben, in das Bild vom eigenen Leben eingebunden werden kann. Dies berührt auch das Thema des Lebenssinns und der Sinnsuche. Im Vordergrund soll die entscheidende Frage stehen, ob und wie ein Weg vom passiven Leiden zu einer akzeptierenden und wenn möglich gestaltenden Haltung gefunden werden kann – und wie wir therapeutisch eine schöpferische Position unterstützen können. Dabei finden Methoden aus der Analytischen Psychologie C. G. Jungs besondere Berücksichtigung. Im Kurs, der keine Vorkenntnisse vorausgesetzt, soll einerseits eine Vermittlung von Basiswissen erfolgen. Andererseits findet kasuistische Gruppenarbeit in verschiedenen Settings statt. Fallbeispiele aus den Praxen der Teilnehmer sind daher notwendig zur Gestaltung des Kurses. Bitte bringen Sie dazu Material aus Ihren Behandlungen (Träume, Bilder, Fotos kreativer Gestaltungen, Texte o. ä.) mit. Eine aktive Mitarbeit an diesen schwierigen Themen ist erwünscht.

Kurs
404 Gramich
Traumseminar
10 h Bernd Gramich
Kurs
404 Gramich
Traumseminar
10 h Bernd Gramich
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Traumseminar
Kurs, 10 h: Dr. med. Bernd Gramich

Wie können wir Träumen im Behandlungsprozess vertrauen? Anhand von Patiententräumen, die die Teilnehmer aus ihren Behandlungen mitbringen mögen, soll der Umgang vor allem mit dem Traum-Bild erarbeitet werden. Auf der Grundlage der Analytischen Psychologie C. G. Jungs werden wir als Teilnehmer an die energetische Ladung des Traumbildes herangeführt, indem wir zunächst auf die eigene emotionale Reaktion zum Traumtext achten und anschließend dazu Einfälle sammeln. Daraus ergibt sich üblicherweise eine bildhafte Vorstellung vom Patienten, die der anwesende Therapeut aus der Behandlung heraus ergänzen kann. Die Deutung des Traumes führt über die Betrachtung der Objektstufe und Subjektstufe zur Übertragungsebene. Anschließend wird das Augenmerk auf die prospektiven Anteile des Traumes gerichtet. Die Perspektive richtet sich damit vom Woher, also der Kausalität, zum Wohin im Sinne der Finalität. Spezifische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es genügt die Bereitschaft, aktiv mitzuarbeiten und einen Patiententraum mitzubringen – selbstverständlich auch Träume, die eine besondere Beziehung zum Tagungsthema aufweisen.

Empfohlene Literatur:

Adam, U.: Therapeutisches Arbeiten mit Träumen, 2. Aufl., Springer, 2006

Dipl.-Psych.

Gudden, Cornelia

Praxis für Körperpsychotherapie, Weiterbildung und Supervision, Lehrbeauftragte für Funktionelle Entspannung, Transaktionsanalytikerin (DGTA), pränatale Psychotherapie, Mutter-Kind-Bindungsanalyse, Traumatherapie nach L. Reddemann (PITT)

Übung
125a/b Gudden
Innerer und äußerer Halt
20 h Cornelia Gudden
Übung
125a/b Gudden
Innerer und äußerer Halt
20 h Cornelia Gudden
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Erleben von innerem und äußerem Halt: Ein leiblicher Dialog Annäherung an die einverleibte Biographie
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Cornelia Gudden, Spardorf

Die intensive Auseinandersetzung mit der Körperpsychotherapiemethode „Funktionelle Entspannung nach Marianne Fuchs“ (FE) bietet den Teilnehmern eine Kompetenzerweiterung und einen Einblick in einen körperpsychotherapeutischen Behandlungsansatz. Frühe Erfahrungen sind als leibliche Erinnerungen gespeichert und können über eine körperorientierte Vorgehensweise zugänglich gemacht werden. Das Gefühl, inneren Halt zu haben und sich sicher zu fühlen, entwickelt sich im Säuglingsalter über das Gehalten-werden: Je sicherer und lebendiger ein Kind gehalten wurde, umso selbstverständlicher wird das Gefühl von Halt verinnerlicht. Später übernimmt der Boden bzw. die Unterlage die Aufgabe des äußeren Halts (der Boden als „Muttersymbol“). Als Erwachsene sind knöcherne Strukturen, gelenkige Verbindungen und besonders die Wirbelsäule als innerlich haltgebend erfahrbar. Uns wird auch beschäftigen, wie es sich körperlich anfühlt, Vertrauen und Halt zu verlieren oder eine Krise zu erleben und wie Entlastung auf der Körperebene gefunden werden kann. Wir begegnen uns mit Freundlichkeit und erleben Wohlgefühl an verschiedenen Stellen des Körpers und suchen Beschreibungen für diese Empfindungen. Spannungen können wir als „Notlösung des Körpers“ verstehen und in Wohlspannung und Bewegung umwandeln. Mit dem Beschreiben der Wahrnehmungen setzt ein Verstehensprozess ein, auch für die Themen der einverleibten Biographie. Beispiele aus der Praxis werden Platz haben und bieten die Möglichkeit zu kollegialem Austausch. Es wird genügend Zeit sein, eigenen Impulsen nachzugehen, gemeinsam über das Erlebte zu reflektieren und Bezüge zum beruflichen Alltag herzustellen.

Bitte bequeme Kleidung, rutschfeste Socken, Decke und ein kleines Kissen mitbringen!

Vorlesung
E3 Gudden
Weitere Veranstaltung in Kurzform
8 h Cornelia Gudden
Vorlesung
E3 Gudden
Weitere Veranstaltung in Kurzform
8 h Cornelia Gudden
bis 31.03.2018
130,00 €
ab 01.04.2018
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Beispiel für eine weitere Veranstaltung in Langform
Vorlesung, 8 h: Dipl.-Psych. Cornelia Gudden, Spardorf

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Empfohlene Literatur:

Donec vitae sapien ut libero venenatis faucibus.

Nullam quis ante. Etiam sit amet orci eget eros faucibus

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Prof. Dr. med.

Gumz, Antje

FÄ für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Systemische Paar- und Familientherapeutin (DGSF), Psychoanalytikerin, Professorin für Psychosomatik und Psychotherapie an der Psychologischen Hochschule Berlin, Oberärztin an der Hamburger Universiätsklinik

Vorlesung
A3 Gumz
Spannungen und Krisen
10 h Antje Gumz
Vorlesung
A3 Gumz
Spannungen und Krisen
10 h Antje Gumz
bis 31.03.2018
90,00 €
ab 01.04.2018
110,00 €
Ermäßigt
77,00 €
Wirksamer mit Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung umgehen
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. med. Antje Gumz

Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung sind häufig und ein Anzeichen für das Verstricktsein von Therapeut und Patient in ein sogenanntes Enactment. Der gelingende Umgang mit ihnen ist ein zentraler Wirkmechanismus von Psychotherapie und Voraussetzung für den Therapieerfolg. Spannungen und Krisen bieten die Möglichkeit, dysfunktionale interpersonelle Schemata zu explorieren und hierüber neue Beziehungserfahrungen zu vermitteln, sie führen aber auch häufig zu negativen Verläufen und Therapieabbrüchen. Insofern ist ein gelingender Umgang mit ihnen unabdingbar. Jedoch fällt es Therapeuten häufig schwer, eine Spannung ausreichend wahrzunehmen und konstruktiv zu besprechen und oft setzen sie das Verstricktsein fälschlicherweise gleich mit therapeutischer Inkompetenz. Die Sensibilisierung für Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung und geeignete Interventionstechniken für einen konstruktiven Umgang mit ihnen stehen im Zentrum des Allianzfokussierten Trainings (AFT, Safran & Muran 2000, Eubanks-Carter et al. 2015, Gumz et al. 2017). AFT ist ein psychodynamisch-relational begründetes, empirisch gestütztes, handlungsorientiertes und schulenübergreifendes Konzept für das Training entsprechender therapeutischer Kompetenzen. AFT schult drei therapeutische Skills: 1) das achtsame nicht wertende Wahrnehmen der im Hier und Jetzt der therapeutischen Beziehung erlebten Affekte, 2) die Fähigkeit, schwierig zu handhabende Affekte zu tolerieren und 3) die Fähigkeit, mit dem Patienten in einer hilfreichen Art über das Beziehungsgeschehen zu kommunizieren (Metakommunikation).

In der Vorlesung werden theoretische Hintergründe und Grundlagen des AFT dargestellt und an Videobeispielen illustriert. Im Zentrum stehen häufige Indikatoren von Spannungen und Krisen und verschiedene Techniken, mit ihnen umzugehen. Die Vorlesung richtet sich sowohl an erfahrene Kollegen als auch an Berufsanfänger. Ein auf der Vorlesung aufbauender Kurs mit Übungen zur Vertiefung (Kurs 201) findet jeweils im Anschluss statt (Zeit B). Die Vorlesung kann auch ohne anschließenden Kurs besucht werden.

Empfohlene Literatur:

Safran, J.D., Muran, J.C. (2000). Negotiating the therapeutic alliance. A relational treatment guide. New York: Guilford.

Kurs
201 Gumz
Spannungen und Krisen
10 h Antje Gumz
Kurs
201 Gumz
Spannungen und Krisen
10 h Antje Gumz
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Wirksamer mit Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung umgehen
Kurs, 10 h: Prof. Dr. med. Antje Gumz

Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung sind häufig und ein Anzeichen für das Verstricktsein von Therapeut und Patient in ein sogenanntes Enactment. Der gelingende Umgang mit ihnen ist ein zentraler Wirkmechanismus von Psychotherapie und Voraussetzung für den Therapieerfolg. Therapeuten fällt es häufig schwer, eine Spannung ausreichend wahrzunehmen und konstruktiv zu besprechen und oft setzen sie das Verstricktsein fälschlicherweise gleich mit therapeutischer Inkompetenz. Das Allianzfokussierte Training (AFT, Safran & Muran 2000, Eubanks-Carter et al. 2015, Gumz et al. 2017) ist ein psychodynamisch-relational begründetes, handlungsorientiertes und schulenübergreifendes Konzept für das Training von drei therapeutischen Skills: 1) das achtsame, nicht wertende Wahrnehmen der im Hier und Jetzt der therapeutischen Beziehung erlebten Affekte, 2) die Fähigkeit, schwierig zu handhabende Affekte zu tolerieren und 3) die Fähigkeit, mit dem Patienten in einer hilfreichen Art über das Beziehungsgeschehen zu kommunizieren (Metakommunikation). Der Kurs baut auf der Vorlesung A3 auf, man sollte diese daher zusätzlich besuchen. Im Kurs werden die in der Vorlesung dargestellten theoretischen Grundlagen und Techniken vertieft, anhand von eigenen Erfahrungen gemeinsam diskutiert und in Rollenspielen geübt. Der Kurs richtet sich sowohl an erfahrene Kollegen als auch an Berufsanfänger.

Seminar
301 Gumz
Techniken der systemischen Therapie
10 h Antje Gumz
Seminar
301 Gumz
Techniken der systemischen Therapie
10 h Antje Gumz
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Techniken der systemischen Einzel-, Paar- und Familientherapie
Seminar, 10 h: Prof. Dr. med. Antje Gumz

Systemische Techniken können auf hilfreiche Weise in die Arbeit mit anderen Therapiemethoden, auch im Einzelsetting integriert werden. Im Seminar werden ausgewählte zentrale systemische Methoden vorgestellt und in Rollenspielen in Kleingruppen geübt: 1) Basisfragetechniken, 2) das zirkuläre Fragen, 3) die Arbeit mit Genogrammen, 4) ressourcenorientiertes Arbeiten und 5) die Arbeit mit Skulpturen. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Dipl.-Psych.

Hammer, Cornelia

Psychologische Psychotherapeutin (TP), tätig in eigener Praxis, Körpertherapeutin, Lehrerin für Zapchen

Übung
418a/b Hammer
Einführung in "Zapchen somatics"
20 h Cornelia Hammer
Übung
418a/b Hammer
Einführung in "Zapchen somatics"
20 h Cornelia Hammer
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Vertrauen in sich und das Gegenüber finden – Einführung in Zapchen somatics
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Cornelia Hammer

Die Veranstaltung beinhaltet körperorientierte Übungen, die der Wiederherstellung von psycho-somatischem Wohlbefinden dienen, das die Grundlage von Vertrauen in sich selbst und das Gegenüber ist. Die Übung bezieht sich auf Zapchen Somatics nach Dr. Julie Henderson (USA). Es ist eine Methode, die durch Mobilisierung körpereigener Ressourcen mittels Bewegung, Atmung, Stimme und Berührung eine Änderung zum Wohlbefinden bewirkt. Durch Unterstützung der inneren Pulsation kommt es zu einer raschen neurochemischen und neurobiologischen Neustrukturierung, die subjektiv als Wohlbefinden, Freude, Vertrauen und Flexibilität erlebt wird.

In den sogenannten basics wird dazu eingeladen, dass grundlegende Selbstregulationsmechanismen wieder neu aktiviert werden und dass tiefe Entspannung und Regeneration möglich wird. Die Übungsweise ist erprobt als eine Möglichkeit der Selbstfürsorge, sowohl für Menschen, die andere Menschen professionell begleiten als auch in der Begleitung von Erkrankungen und Therapien. ZAPCHEN lebt von der direkten Erfahrung. Fragen, die dabei auftauchen, können während der Übungszeiten besprochen werden.

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, ein Meditationskissen o. ä. und genügend zu trinken mit.

Empfohlene Literatur:

Henderson, J., Embodying Well-Being, 4. Aufl. AJZ 2001

Henderson, J., Das Buch vom Summen, 3. Aufl. AJZ 2007

Hammer, C., EINFACH SEIN-Wege aus der Anstrengung, 2. Aufl. gawa 2015

Dipl.-Psych.

Heller, Janek

Psychologischer Psychotherapeut, niedergelassen in eigener Praxis in Leipzig. Fachkundenachweise in Verhaltenstherapie, tiefenpsychologisch fundierter Therapie (Gestalttherapie) und analytischer Psychotherapie. Lehrtherapeut und Supervisor für Verhaltenstherapie und Tiefenpsychologie. 
Behandlungsschwerpunkte: Psychodynamische und achtsamkeitsbasierte Behandlung von strukturellen Störungen. MBSR Lehrer. Ausgebildet in buddhistischer Vipassana-Meditation in der Theravada-Tradition.

Vorlesung
A2 Heller
Leben ohne Depression
10 h Janek Heller
Vorlesung
A2 Heller
Leben ohne Depression
10 h Janek Heller
bis 31.03.2018
90,00 €
ab 01.04.2018
110,00 €
Ermäßigt
77,00 €
Wie es sich ohne Depressionen leben lässt – Achtsamkeitsbasierte Erhaltungstherapie nach Depressionen
Vorlesung, 10 h: Dipl.-Psych. Janek Heller, Leipzig

Laut WHO werden Depressionserkrankungen bis zum Jahre 2020 die zweithäufigste Volkskrankheit sein. Jedes Jahr erkranken 7 % der Bevölkerung an einer schweren Depression. Die „Volkskrankheit Depression“ ist zwar meist gut psychiatrisch und psychotherapeutisch behandelbar. Jedoch liegt das Rückfallrisiko für eine erneute Erkrankung bei bis zu 80 %. Die Nationale Behandlungsleitlinie Depression betont deswegen die Dringlichkeit einer Erhaltungstherapie sowohl auf psychiatrischer als auch auf psychotherapeutischer Basis. Spezifische Konzepte für eine psychotherapeutische Erhaltungstherapie, abgegrenzt zur Akutbehandlung, sind jedoch rar.

Die achtsamkeitsbasierten Psychotherapieverfahren der sogenannten „3. Welle der Verhaltenstherapie“ verheißen diese Lücke zu schließen. Insbesondere MBCT (Mindfulness Based Cognitive Therapy) stellt ein störungsspezifisches und manualisiertes Behandlungskonzept zur Erhaltungstherapie nach Depressionen dar. Aber auch ACT (Acceptance and Commitment Therapy) scheint als transdiagnostisches Verfahren zur Erhaltungstherapie geeignet zu sein.

Die Vorlesung ist dem Thema der achtsamkeitsbasierten Erhaltungstherapie nach Depressionserkrankungen aus der Perspektive von MBCT und ACT gewidmet – und damit der Frage, wie es sich ohne Depressionen leben lässt.

Übung
202 Heller
Achtsamkeitsmeditation
10 h Janek Heller
Übung
202 Heller
Achtsamkeitsmeditation
10 h Janek Heller
bis 31.03.2018
120,00 €
ab 01.04.2018
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Achtsamkeitspraxis: Achtsamkeitsmeditation üben und vertiefen
Übung, 10 h: Dipl.-Psych. Janek Heller, Leipzig

Für das Arbeiten mit achtsamkeitsbasierten Therapieverfahren gilt eine eigene Achtsamkeits-Übungspraxis als unverzichtbare Voraussetzung. Eine eigene Übungspraxis für sich alleine aufrechtzuerhalten erweist sich erfahrungsgemäß jedoch häufig als schwierig. Die Übung ist der gemeinschaftlichen Praxis von Achtsamkeitsmeditation gewidmet. Darüber hinaus wird die Gelegenheit geboten, die eigenen Erfahrungen mit der Achtsamkeitspraxis zu reflektieren. Beides soll darin unterstützen, eine vorhandene eigene Übungspraxis zu festigen und zu vertiefen. Die Entwicklung einer freundlichen und von Mitgefühl geprägten Grundhaltung wird als impliziter Bestandteil einer genuinen Achtsamkeitspraxis ebenso geübt und reflektiert wie das Aufrechterhalten eines offenen und geistesgegenwärtigen Gewahrseins für alle Ebenen der Erfahrung. Die Übung ist geeignet für alle, die bereits über etwas Erfahrung mit Achtsamkeitsmeditation verfügen oder an vorangegangene Übungsangebote des Kursleiters anknüpfen möchten. Falls vorhanden bitte ein Sitzkissen o. ä. mitbringen.

Übung
416a/b Heller
MBCT: Mindfulness Based Cognitive Therapy
20 h Janek Heller
Übung
416a/b Heller
MBCT: Mindfulness Based Cognitive Therapy
20 h Janek Heller
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
MBCT: Mindfulness Based Cognitive Therapy
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Janek Heller, Leipzig

MBCT - übersetzt "Achtsamkeitsbasierte Rückfallprophylaxe bei Depressionen" - wurde in den 1990er Jahren von Mark Williams, Zindel Segal und John Teasdale entwickelt. Die Autoren, alle langjährig in der Anwendung, Forschung und Entwicklung von kognitiv-verhaltenstherapeutischer Depressionsbehandlung tätig, entwickelten MBCT auf dem Hintergrund des Forschungsbefundes, dass Depressionserkrankungen sich psychotherapeutisch zwar erfolgreich im akuten Stadium behandeln lassen – aber  trotzdem zur Chronifizierung neigen. Spezifische Interventionen für Erhaltungstherapie und Rückfallprophylaxe lagen kaum vor, was nach wie vor auch in der ,Nationalen Versorgungsleitlinie zur Depression’ als problematisch gekennzeichnet wird.


MBCT ist teilweise abgeleitet aus dem Programm MBSR "Mindfulness Based Stress Reduction" nach Jon Kabat Zinn. Es ist ein achtwöchiges, achtsamkeitsbasiertes Gruppenprogramm für die Erhaltungstherapie und Rückfallprophylaxe bei depressiven Epsioden. Nach seiner  positiven wissenschaftlichen Evaluation wird es heute zu den Verfahren der sogenannten "Dritten Welle" der Verhaltenstherapie gezählt. Zentrale Fragestellungen des Programms, aufgegriffen aus der Perspektive von Achtsamkeit: Wie lässt sich mit dem negativen Einfluss von Stimmungsschwankungen auf Kognitionen umgehen? Wie lässt sich langfristig weitreichend befreit von (vorangegangenen) Depressionen leben?


Das Programm wird als Kompaktkurs zur Selbsterfahrung angeboten. Vorerfahrungen (mit MBSR oder Achtsamkeitsmeditation) sind wünschenswerte, aber nicht zwingende Voraussetzungen für die Teilnahme.


Bitte Sitzkissen, Decke und Yogamatte mitbringen.

Empfohlene Literatur:

Meibert, Petra: Achtsamkeitsbasierte Therapie und Stressreduktion  MBCT / MBSR. 2016, Reinhardt Verlag.

Strosahl, K., Robinson, P.: Durch Achtsamkeitn und Akzeptanz Ihre Depressionen überwinden. 2009, Junfermann Verlag.

Williams, M., Teasdale,J., Segal, Z.: Der achtsame Weg durch die Depression.  2009, Arbor Verlag.

Dr. med.

Heruth, Christian

Ärztlicher Psychotherapeut in eigener Praxis. Dozent und Supervisor am SWK e.V. Leipzig und SWK-Chemnitz e.V.
Balintgruppenleiter Dt. Balintgesellschaft

Kurs
317 Heruth
Fokussierung in tiefenpsych. PT
10 h Christian Heruth
Kurs
317 Heruth
Fokussierung in tiefenpsych. PT
10 h Christian Heruth
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Therapie im Hier und Jetzt – Fokussierung in tiefenpsychologischer Psychotherapie
Kurs, 10 h: Dr. med. Christian Heruth, Grimma

In Abgrenzung zur umgangssprachlichen Verwendung von „Hier und Jetzt“ im Therapiealltag wird das Konzept im Rahmen tiefenpsychologischer Arbeit theoretisch und an zahlreichen Fallvignetten vorgestellt. Die praktische Anwendbarkeit und Bedeutung für ein sicheres Fokussieren, Erfassen der Psychodynamik und damit effektiveres Arbeiten soll erfahrbar werden. Als erfreulicher „Nebeneffekt“ ist auch die Erleichterung der Abfassung der Antragsberichte im Gutachterverfahren zu sehen. Besonders angesprochen dürften sich Kollegen fühlen, die rekonstruktive Arbeit als notwendiges Hintergrundverständnis für analytisch orientierte Therapien verstehen, den Schwerpunkt aber in der Erschließung des Änderungspotentials in der aktuellen therapeutischen Begegnung und Beziehungsklärung sehen. Ein vertieftes Beschäftigen mit dem Handlungsdialog und szenischem Verstehen ermöglicht auch Strukturproblemen unserer Patienten gerecht zu werden und vermittelt Sicherheit und Freude an den notwendigen Auseinandersetzungen.

Empfohlene Literatur:

Freyberger HJ, Maercker A, Spitzer C (2015): Traumatische Folgen der DDRZeit. In: Seidler GH, Freyberger HJ, Maercker A (Hrsg., 2015): Handbuch der Psychotraumatologie. Klett-Cotta, Stuttgart, 613-626. 

Freyberger H, Glaesmer H, Kuwert P, Freyberger HJ (2015): Transgenerationale Traumatransmission (am Beispiel der Überlebenden des Holocaust). In: Seidler GH, Freyberger HJ, Maercker A (Hrsg., 2015): Handbuch der Psychotraumatologie. Klett-Cotta, Stuttgart, 93-107.

Dipl.-Psych.

Herwig, Petra

Psychologische Psychotherapeutin, Gruppenlehranalytikerin (BA-TAP, D3G)

Übung
413a/b Herwig
Analytisch orientierte Gruppenselbsterfahrung
20 h Petra Herwig
Übung
413a/b Herwig
Analytisch orientierte Gruppenselbsterfahrung
20 h Petra Herwig
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Analytisch orientierte Gruppenselbsterfahrung
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Petra Herwig

Für die psychotherapeutische Arbeit mit psychoanalytischen und tiefenpsychologisch- fundierten Verfahren ist die Kenntnis der Anwendung von Übertragung und Gegenübertragung zur Gestaltung therapeutischer Prozesse von zentraler Bedeutung. Sie kann nur gelingen, wenn dem Therapeuten seine Reaktion auf andere und die von ihm ausgehende Beziehungsgestaltung bewusst sind. Die Selbsterfahrung ist damit ein unverzichtbarer Baustein in der psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildung.

Der Gruppenverlauf ermöglicht auch eine Einsicht in Nutzung und Gestaltung gruppentherapeutischer Prozesse.

Die in der Gruppenselbsterfahrung vermittelte Beziehungserfahrung und Fähigkeit zur Selbstreflektion ist aber auch ein ausgesprochener Gewinn für die eigene Lebensgestaltung und Psychohygiene. Die Gruppen werden daher immer mehr von Kollegen genutzt, die den Umgang mit sich selbst in Familie und Beruf fürsorglicher gestalten möchten.

Die angebotene Gruppenselbsterfahrung kann an erweiterten Wochenenden fortgesetzt werden, die zwei- bis dreimal im Jahr in Jena stattfindet.

Hollas, Sonja

FÄ für Psychiatrie und Psychotherapie (VT), Ärztliche Leiterin der AWO medizinisch-berufliche Rehabilitation psychisch kranker Menschen (RPK)

Vorlesung
D3 Hollas
Spannungsfeld Leistungsdruck
10 h Sonja Hollas
Vorlesung
D3 Hollas
Spannungsfeld Leistungsdruck
10 h Sonja Hollas
bis 31.03.2018
90,00 €
ab 01.04.2018
110,00 €
Ermäßigt
77,00 €
Im Spannungsfeld von Zielorientierung und Leistungsdruck - schwierige Situationen in der Verhaltenstherapie
Vorlesung, 10 h: Sonja Hollas

Ziele sind notwendig, um Veränderungen zu bewirken. Weil Ziele gemeinsam festgelegt werden, wirkt es oberflächlich betrachtet so, als kämpften Hilfesuchende und wir stets zusammen gegen die Krankheit. Aus dem Druck, die psychische Erkrankung zu bessern, entsteht aber automatisch auch Leistungsdruck. Welche Auswirkungen hat der Leistungsdruck auf Hilfesuchende und auf uns? Welche Interessenkonflikte ergeben sich? Was bedeutet es für psychisch kranke Menschen, dysfunktionales Verhalten zu verändern und gleichzeitig zu befürchten, in diesem Prozess von uns beurteilt zu werden? Welches Vertrauen hat eine Person in eine ausgesprochen zielorientierte Therapie, wenn sie davon ausgeht, erst durch Leistungsdruck krank geworden zu sein? Wie erkennen wir, ob ein Therapiestillstand durch Misstrauen gegenüber der Therapie entstanden ist und wie können wir wiederum mit unserem mangelnden Vertrauen in die Therapiemotivation umgehen? An Beispielen, wie diese Konflikte in einer Rehabilitationseinrichtung (RPK) zugespitzt sind, aber immer auch allgemein auf Kontexte in Kliniken und Praxen bezogen, werden verschiedene Wege, mit solchen schwierigen Situationen umzugehen, vorgestellt.

Empfohlene Literatur:

Schwierige Situationen in Therapie und Beratung: 24 Probleme und Lösungsvorschläge Gebundene Ausgabe 10. August 2009 von Noyon, Heidenreich, BELTZ Verlag, 2009

Dr. rer. biol. hum.

Hopf, Hans

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (TP), Ehrenmitglied VAKJP, eigene Praxis

Vorlesung
B3 Hopf
Störungen der Mädchen
10 h Hans Hopf
Vorlesung
B3 Hopf
Störungen der Mädchen
10 h Hans Hopf
bis 31.03.2018
90,00 €
ab 01.04.2018
110,00 €
Ermäßigt
77,00 €
Die Störungen der Mädchen
Vorlesung, 10 h: Dr. rer. biol. hum. Hans Hopf

Mädchen leiden stärker als Jungen unter somatoformen und psychosomatischen Störungen und einer Neigung zu vermehrter Depression und Ängsten. Die Verarbeitung ihrer Konflikte ist deutlich nach innen gerichtet und autoaggressiv. Darum kommen sie während ihrer Pubertät und danach häufig mit Essstörungen, Depressionen sowie selbstverletzendem Verhalten in Behandlung. Das Mädchen erfährt seinen Selbstwert primär über die Anerkennung durch die Mutter. Für die Entwicklung seiner Weiblichkeit ist eine liebevoll-anerkennende und erotischzärtliche Beziehung zwischen Vater und Tochter von höchster Bedeutung. Töchtern wird zwar mehr emotionale Zuwendung entgegengebracht als Söhnen. Die Mädchen werden in ihrem Verhalten aber auch stärker beaufsichtigt und kontrolliert als die Jungen. Darum besitzt das Mädchen ein gut strukturiertes aber auch strengeres Über-Ich. Es muss lernen, seine Aggressionen auf die Außenwelt zu richten. Misslingt das in der Adoleszenz, wird die Aggression gegen das eigene Selbst und den Körper gerichtet mit den bekannten zerstörerischen Folgen. Im Mittelpunkt der einzelnen Vorlesungen werden die folgenden Themen stehen: Die Entstehung der psychischen Geschlechtsunterschiede. Die Mutter-Tochter- Beziehung. Die Vater-Tochter-Beziehung. Depressionen. Selbstverletzendes Verhalten. Anorexia nervosa. Bulimie und Binge Eating.

Empfohlene Literatur:

Heinemann, E.; Hopf, H. (2015): Psychische Störungen in Kindheit und Jugend. Stuttgart: Verlag Kohlhammer, 5. überarbeite Auflage

Hopf, H. (2016): Töchter träumen ihren Vater. In: Huber, J., Walter, H. (Hrsg.): Der Blick auf Vater und Mutter. Wie Kinder ihre Eltern erleben. Göttingen: Verlag Vandenhoeck & Ruprecht

Seiffge-Krenke, I. (2017): Die Psychoanalyse des Mädchens. Stuttgart: Klett-Cotta

Kurs
308 Hopf
Traumseminar Kindern und Jugendliche
10 h Hans Hopf
Kurs
308 Hopf
Traumseminar Kindern und Jugendliche
10 h Hans Hopf
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Traumseminar mit Träumen von Kindern und Jugendlichen
Kurs, 10 h: Dr. rer. biol. hum. Hans Hopf

Träume von Kindern und Jugendlichen finden in der Psychotherapie nicht jene Beachtung, wie das bei Erwachsenen geschieht. Ursache dafür ist, dass kleinere Kinder seltener Träume erzählen und kaum Einfälle äußern. Darum wurde das fehlende Assoziieren durch das freie Spiel ersetzt und die Arbeit mit den Träumen bei Kindern etwas vernachlässigt. Im Traumseminar soll mit Träumen von Kindern und Jugendlichen aus Behandlungen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern gearbeitet werden. Dabei soll – zunächst – lediglich der reine Traumtext mit – eventuellen – Assoziationen der Träumerin oder des Träumers berichtet werden. Die Kursteilnehmer sollen mitträumen, assoziieren, fantasieren und nachdenken und u. a. Geschlecht und Alter benennen. Danach kann auch Lebensgeschichtliches einfließen und im Anschluss daran sollen – weiterhin über freie Assoziationen – bestimmte Deutungskriterien erfasst werden: Es stellt sich die Frage nach der Gestimmtheit, welcher Wunsch, welche Ängste finden im Traum ihren Ausdruck? Welcher Fokus kann gebildet werden? Verstehen auf der Objektstufe sowie auf der Subjektstufe, Symbolverstehen, Ausdruck des Übertragungsgeschehens, etc. Aus den Erkenntnissen soll abschließend eine Diagnose gebildet werden. Für die Therapie stellt sich schließlich die entscheidende Frage: Was kann aufgegriffen und gedeutet werden?

Empfohlene Literatur:

Hopf, H (2005): (Hrsg.): Traum, Aggression und heilende Beziehung. Edition Déjà-vu Verlagsabteilung der Sigmund-Freud-Buchhandlung, Frankfurt a.M. (Sammlung von Aufsätzen)

Hopf, H (2006): Träume von Adoleszenten mit unterschiedlicher Struktur in Diagnose und Therapie. Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie. 131: 365-384

Hopf, H (2007): Träume von Kindern und Jugendlichen. Diagnostik und Psychotherapie. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart

Hopf, H (2016): Kinderträume verstehen. Mabuse-Verlag: Frankfurt a.M., zweite überarbeitete Auflage

Dipl.-Psych.

Jahn, Evelyn Beverly

Psychologische Psychotherapeutin/VT, Dozentin, Supervisorin, Selbsterfahrungsleiterin

Seminar
306 Jahn
VT-Kassenanträge
10 h Evelyn Beverly Jahn
Seminar
306 Jahn
VT-Kassenanträge
10 h Evelyn Beverly Jahn
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Von der Qual zur Qualität: VT-Kassenanträge und Fallkonzeptionen sinn- und lustvoll schreiben!
Seminar, 10 h: Dipl.-Psych. Evelyn Beverly Jahn, Leipzig

Für viele ist Antragsstellung bzw. die Erstellung einer Fallkonzeption ein rotes Tuch, bindet unnötige Zeit und Energie und stellt nichts weiter dar als eine lästige Pflicht. Doch auch nach neuen Richtlinien und Berufsordnung ist das Erstellen einer Fallkonzeption zentraler Bestandteil der gesetzlich verankerten Dokumentationspflicht, auch wenn nur Kurzzeittherapie oder Akutbehandlungen beantragt werden. Darüber hinaus stellt eine solide Fallkonzeption die Basis für eine zielorientierte und fundierte Therapie zur Verfügung. Sie dient dem Therapieverlauf wie ein Leuchtturm und macht nach wissenschaftlichem Kenntnisstand eine erfolgreiche Therapie wahrscheinlicher! Kann es also gelingen, diesen hohen Anforderungen auf effiziente und elegante Weise gerecht zu werden und dabei noch Sinn und Freude zu erleben? Als langjährige Dozentin für Verhaltensanalyse und Antragstellung, sowie in meiner Tätigkeit als Supervisorin habe ich mehrere tausend Anträge durch meine Hände gehen lassen und über Jahre eine solide Systematik bei der Erstellung von Verhaltensanalysen und Fallkonzeptionen, die Sinn und Freude stiften, entwickelt. Im Seminar erfahren Sie:

  1. Wie können Lern- und Lebensgeschichte elegant mit modernen makro- und mikroanalytischen Verfahren verwoben werden?
  2. Welche neuen Ansätze stellt uns die Verhaltenstherapie der Dritten und Vierten Welle für Exploration und Analyse des Verhaltens zur Verfügung?
  3. Wie genau können konkrete Ziele mit dem Patienten erhoben und dann im Antrag konkretisiert werden?
  4. Welche Formulierungen helfen, die Ablehnungsquote so gering wie möglich zu halten
  5. Wie können modernere Behandlungstechniken in den Therapieplan aufgenommen werden, ohne Gefahr von Kürzung oder Ablehnung?

Als Rahmen dienen dazu die Ansätze der Strategisch Behavioralen Therapie (SBT) und der Emotionalen Aktivierungstherapie (EAT), sowie Embodimenttechniken als Würze für den therapeutischen Alltag. Kenntnisse in den einzelnen Verfahren sind nicht notwendig. Gewürzt wird das Seminar mit Tricks und Tipps aus der Schatzkiste der Erfahrung, so dass die Brücke zwischen Theorie und Praxis elegant geschlagen werden soll! Das Einbringen eigener Fallbeispiele ist ausdrücklich erwünscht!

Empfohlene Literatur:

Hauke G., Lohr, C. & Pietrzak, T. (2017), Strategisches Coaching: Emotionale Aktivierung durch Embodimenttechniken, Junfermann Verlag

Hauke, G. & Dall Occhio (2015), Emotionale Aktivierungstherapie (EAT): Embodimenttechniken im Emotionalen Feld, Stuttgart: Schattauer

Reinecker, H., Verhaltensanalyse, hogrefe 2015

Seminar
411a/b Jahn
Embodimenttechniken in der Paartherapie
20 h Evelyn Beverly Jahn
Seminar
411a/b Jahn
Embodimenttechniken in der Paartherapie
20 h Evelyn Beverly Jahn
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
„Schatz, wir müssen reden!“ – Embodimenttechniken in der Paartherapie und Beratung: Mehr als reden …
Seminar, 20 h: Dipl.-Psych. Evelyn Beverly Jahn, Leipzig

Viele Paare verstricken sich genau über ihre verbalen Kommunikationsmuster immer weiter in ihrem frustrierenden Partnertanz. Viele Beratungsprogramme greifen über kommunikative Strategien und systemische Interventionen jedoch zu kurz. Erleben beginnt im Körper. Bei Konflikten streiten sich nicht nur die Geister, sondern auch die Körper! Biographische Narben werden berührt und alter Schmerz bestimmt das aktuelle Geschehen. Sprache und Verstehen sind aufs engste mit Bewegungen und Handlungen des Körpers verbunden. Unsere Gefühle weisen uns dabei den Weg, denn sie wer den zu allererst im Körper spürbar. Sowohl beim Verstehen von Problemen als auch beim Formulieren erster Lösungsschritte sind sie daher einzigartige Navigations- und Vitalisierungssysteme. Mit Hilfe von Embodimenttechniken, die aktuelle Befunde der Psychotherapieforschung (Embodiment) nutzen, lernen Sie in diesem Seminar, wie Sie Paare sinnvoll und effizient aus ihrem frustrierenden Partnertanz in eine neue emotionale Choreographie hinein begleiten. Über den Körper gelangen sie so zu neuen Lösungen, Synchronie und Imitation schaffen Entlastung und fördern das gegenseitige Einfühlvermögen. Die mit Hilfe des Körpers sichtbar gemachten, oft unbewussten emotionalen Abläufe (emotionale Überlebensstrategien) leiten den notwendigen Perspektivwechsel ein und führen zu einem vertieften Verständnis des anderen.

Das vorgestellte Programm kann als Gruppenformat (bis zu vier Paare) oder im Einzelsetting durchgeführt werden.

Empfohlene Literatur:

Hauke G., Lohr, C. & Pietrzak, T. (2017). Strategisches Coaching: Emotionale Aktivierung durch Embodimenttechniken, Junfermann Verlag

Hauke, G. & Dall Occhio (2015). Emotionale Aktivierungstherapie (EAT): Embodimenttechniken im Emotionalen Feld. Stuttgart: Schattauer.

Pietrzak T., Hauke G. & Lohr, C. (2016). Connecting Couples Intervention: Improving couples empathy and emotional regulation using embodied empathy mechanisms. European Psychotherapy 13, 66 – 98.

Prof. Dr. med.

Joraschky, Peter

FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalytiker (DPV), Nervenarzt, Supervisor, Lehr- und Kontrollanalytiker des SWK, SPP
Weiterbildungsbefugnis zum FA für Psychotherapeutische Medizin, Ehem. Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus

Vorlesung
B1 Joraschky
Narzissmus
10 h Peter Joraschky
Vorlesung
B1 Joraschky
Narzissmus
10 h Peter Joraschky
bis 31.03.2018
90,00 €
ab 01.04.2018
110,00 €
Ermäßigt
77,00 €
Scham und Neid als Leitaffekte in der Therapie narzisstischer Störungsanteile
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. med. Peter Joraschky

Anhand von Fallbeispielen, Videoaufnahmen und Therapieprozess-Darstellungen werden folgende Themen behandelt: Störung der Empathie, Störung der Selbstentwicklung, Bindung, Emotionsregulation (Scham, Entwertung), inkongruente Selbstkonzepte, Selbstwahrnehmungsstörungen, narzisstische Vulnerabilität, der offene und verdeckte Narzissmus, Selbstregulation beim beschädigten Selbst und grandiosen Selbst, Psychodynamische Therapie narzisstischer Störungsbereiche, Schematherapie, Umgang mit Verachtung und Neid, interpersonelle Schwierigkeiten, Paartherapie bei Patienten mit narzisstischen Störungen. Verstärkt soll auf therapeutische Schwierigkeiten und Gegenübertragungsprobleme eingegangen werden.

Empfohlene Literatur:

Sprenger B., Joraschky P. (2015). Mehr Schein als Sein. Springer Spektrum.

Kernberg, O. F., Hartmann, H. P. (2006). Narzissmus – Grundlagen – Störungsbilder – Therapie. Schattauer.

Kurs
408a/b Joraschky
Familienskulptur
20 h Peter Joraschky
Kurs
408a/b Joraschky
Familienskulptur
20 h Peter Joraschky
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Die Anwendung des Familienbrettes und der Familienskulptur für die beziehungsorientierte Diagnostik und Therapie
Kurs, 20 h: Prof. Dr. med. Peter Joraschky

Mit dem Familienbrett lassen sich analytisch-systemische Traditionen, wie sie in der Familienskulptur praktiziert werden, für die Einzeltherapie und -diagnostik gewinnbringend einsetzen. Mit dem Familienbrett werden über verschiedene lebenszyklische Phasen die Repräsentanzenwelt unter den Aspekten der Nähe- Distanz – und Hierarchieregulation räumlich zur Darstellung gebracht. Während dieses Prozesses werden Emotionen aktiviert. So können Beziehungen differenziert werden und sind damit für strukturgestörte Patienten eine große Klarifizierungshilfe. Für die Therapieplanung ist insbesondere das „Zukunftsbrett“ zentral, da sich hier die Therapieziele von Patient und Therapeut direkt zur Konvergenz bringen lassen. Weiterhin lässt sich das Brett für die Diagnostik der Selbstanteile anwenden, woraus sich unbewusst Selbstkonzepte ableiten lassen. Der Kurs hat auch Selbsterfahrungscharakter.

Prof. Dr.

Kleinen-von Königslöw, Katharina

Professorin für Kommunikationswissenschaft, insb. digitalisierte Kommunikation und Nachhaltigkeit, Universität Hamburg

Plenarvortrag
Kleinen-von Königslöw
Von der Vertrauenskrise der Medien in Zeiten digitaler Mediennutzung
60 min Katharina Kleinen-von Königslöw
Plenarvortrag
Kleinen-von Königslöw
Von der Vertrauenskrise der Medien in Zeiten...
60 min Katharina Kleinen-von Königslöw
Von der Vertrauenskrise der Medien in Zeiten digitaler Mediennutzung
Plenarvortrag, 60 min: Prof. Dr. Katharina Kleinen-von Königslöw

Die digitale Verfügbarkeit politischer Informationsmedien stellt aus Sicht der einzelnen Nutzerinnen und Nutzer zunächst eine große Verbesserung dar: Noch nie waren so viele verschiedene politische Informationsquellen mit einem Klick verfügbar, und das sogar ohne zusätzliche Kosten, oder zumindest ohne sichtbare zusätzliche Kosten. Entsprechend haben sich die Mediennutzungsgewohnheiten vieler Menschen verändert, statt der Regionalzeitung zum Frühstück und der Tagesschau zum Abendbrot sucht sich jeder seine Nachrichten selbst im Internet zusammen, oft mit Hilfe von Suchmaschinen, Nachrichten-Aggregatoren und sozialen Netzwerken. Diese zunehmende digitale Mediennutzung hat jedoch zum Teil auch problematische Folgen für die wahrgenommene Glaubwürdigkeit der Informationsmedien und damit für das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in diese Medien.
Der Vortrag beschreibt Ursachen und Ausmaß dieser Vertrauenskrise der Medien in Zeiten digitaler Mediennutzung, bevor er die möglichen Folgen der Vertrauenskrise für die demokratische Gesellschaft diskutiert.

Prof. Dr. Katharina Kleinen-von Königslöw ist Professorin für Kommunikationswissenschaft, insbesondere digitale Kommunikation und Nachhaltigkeit an der Universität Hamburg. Nach ihrer Dissertation zur Integration der deutsch-deutschen Öffentlichkeit an der Jacobs University Bremen (2008) forschte sie mehrere Jahre an der Universität Wien und leitete dort u. a. ein Projekt zur Berichterstattung über die österreichische Nationalratswahl 2013. Ihre erste Professur zu politischer Kommunikation hatte sie an der Universität Zürich inne, bevor sie 2016 an die Universität Hamburg wechselte. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Veränderungen politischer Kommunikation und politischer Mediennutzung durch Digitalisierung, Transnationalisierung und Entertainisierung. Momentan forscht sie insbesondere zur politischen Informationsnutzung in sozialen Netzwerken, ihr aktuelles Projekt untersucht, wie persönliche Empfehlungen und Medienmarken sich auf die Nachrichtenauswahl in Facebook auswirken.

Einige Buchveröffentlichungen:
Hepp, A., Brüggemann, M., Kleinen-von Königslöw, K., Lingenberg, S., & Möller, J. (2012). Politische Diskurskulturen in Europa. Die Mehrfachsegmentierung europäischer Öffentlichkeit Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Kleinen-von Königslöw, K. (2010). Die Arenen-Integration nationaler Öffentlichkeiten. Der Fall der wiedervereinten deutschen Öffentlichkeit. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Wessler, H., Peters, B., Brüggemann, M., Kleinen-von Königslöw, K., & Sifft, S. (2008). Transnationalization of Public Spheres. Basingstoke: Palgrave Macmillan.

Kleinen-von Königslöw, K., & Förster, K. (Hg.) (2014): Medienkonvergenz und Medienkomplementarität aus Rezeptions- und Wirkungsperspektive. Baden-Baden: Nomos.

Aufsätze in lohnenswerten Sammelbänden:
Kleinen-von Königslöw, K. (2017). Neue Medien, neue Nutzungsgewohnheiten. Warum wir Facebook-Freunden mehr vertrauen als etablierten Nachrichtenmedien. In Lilienthal, V. & Neverla, I. (Hg.). „Lügenpresse“ Anatomie eines politischen Kampfbegriffs (S. 95 – 113). Köln: Kiepenheuer & Witsch.

Kleinen-von Königslöw, K. (2016). Publikumsfragmentierung in der Online-Nachrichtenumgebung. In Henn, P., & Frieß, D. (Hg.). Politische Online-Kommunikation. Voraussetzungen und Folgen des strukturellen Wandels der politischen Kommunikation (S. 253 – 278). Berlin: DigitalCommunicationResearch 3

Dipl.-Psych.

Koch, Sigrun

Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin BDP, in freier Praxis tätig

Kurs
424a/b Koch
50 plus
20 h Sigrun Koch
Kurs
424a/b Koch
50 plus
20 h Sigrun Koch
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
50 plus – Konstruktiv unzufrieden bleiben im Beruf
Kurs, 20 h: Dipl.-Psych. Sigrun Koch

Menschen, die die 50 überschritten haben, verfügen über eine hohe Kompetenz: ein umfangreiches Expertenwissen und vielfältige Berufserfahrungen. Komplexe Sachverhalte und Prozesse werden von ihnen meist rasch erfasst, und sie engagieren sich oft mehr als in jüngeren Jahren. Mit nüchternem Realismus können sie bei PatientInnen einschätzen, welche Probleme veränderbar und welche Grenzen zu akzeptieren sind.

Manchmal tritt aber eine Unzufriedenheit im Beruf auf: Der Psychotherapeut erlebt immer seltener neue Herausforderungen, die ihn reizen. Diese Unzufriedenheit kann konstruktiv genutzt werden, indem sich der Blick auf die persönlich motivierenden Ziele richtet und eine weitere Klärung seines Profils bringt.

Die Fortbildung beinhaltet Selbsterfahrungselemente, in denen Teilnehmende sich mit ihrer beruflichen Situation auseinandersetzen und Ideen zur nachhaltig befriedigenden Gestaltung entwickeln können. Außerdem werden Informationen vermittelt, was sich somatisch und psychisch im Älterwerden verändert und über welche besonderen Kompetenzen Personen über 50 verfügen.

Kuntz, Helmut

Familientherapeut (DGSF), Körpertherapeut, Suchttherapeut, 30 Jahre Tätigkeit im Suchthilfesystem in Prävention, Beratung, Therapie mit Jugendlichen wie Erwachsenen, mit Einzelnen wie Familien, mit Konsumenten wie Angehörigen. Eigene Praxis in Saarbrücken

Kurs
419a/b Kuntz
Verstehen, was Menschen süchtig macht.
20 h Helmut Kuntz
Kurs
419a/b Kuntz
Verstehen, was Menschen süchtig macht.
20 h Helmut Kuntz
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Verstehen, was Menschen süchtig macht. Verstehen, was Sucht heilt.
Kurs, 20 h: Helmut Kuntz

Sucht ist machtvoll, und Sucht ist Krise: Krise des Vertrauens in sich selbst, in andere, in die Gesellschaft, ins Leben. Sie verlangt von allen Beteiligten das Meistern besonderer menschlicher wie fachlicher Herausforderungen. Der Kurs vermittelt das theoretische wie emotionale Verständnis für die charakteristische Dynamik und Beziehungsstruktur von Sucht. Neue Drogen und Abhängigkeiten klärend, setzt er Handlungsfähigkeit gegen Ohnmacht und Hilflosigkeit. Er bestärkt, süchtig abhängige Verwicklungen so aufzuwickeln, dass Entwicklung wieder möglich wird. Zudem werden Therapiemethoden vorgestellt, die Heilung auf neuen Wegen anstreben. Die Selbsterfahrung des Neuen geht weit über kognitive Inhalte hinaus. Sie weitet das Denken und Fühlen, stärkt eigene Ressourcen. In ihren jeweiligen Varianten sind die vorgestellten imaginativen und systemisch strukturellen Übungen gleichermaßen für die Arbeit mit Jugendlichen wie Erwachsenen oder Angehörigen geeignet. Die Sucht anders zu begreifen und zu behandeln, ist eine Herausforderung für manch therapeutisches Selbstverständnis. Doch die Wirksamkeit alternativer Methoden wird von allen Zielgruppen bezeugt.

Empfohlene Literatur:

H. Kuntz: Verstehen, was uns süchtig macht. Hilfe zur Selbstheilung. Beltz 2015

H. Kuntz: Drogen & Sucht. Alles, was Sie wissen müssen. Beltz 2016, 5. Aufl.

Prof. Dr.

Lara Cisternas, Sergio

Professor für Psychologie in Santiago und Concepcion, tätig in eigener psychotherapeutischer Praxis, Lehrer für Alba Emoting und Focusing, Präsident von AIPAE (Asociación International de Professionales Alba Emoting)

Kurs
118a/b Lara Cisternas
Alba Emoting, ein Intensivtraining (Basis 1)
20 h Sergio Lara Cisternas
Kurs
118a/b Lara Cisternas
Alba Emoting, ein Intensivtraining (Basis 1)
20 h Sergio Lara Cisternas
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Alba Emoting in psychotherapeutischen Prozessen: Ein körperpsychotherapeutisches Intensiv-Training (Basis 1) Selbsterfahrung Kunsttherapie
Kurs, 20 h: Prof. Dr. Sergio Lara Cisternas

Alba Emoting wurde für den Schauspielbereich entwickelt, um Basis-Emotionen mittels bestimmter universeller Atemmuster, Körperhaltungen und Mimik authentisch und eindeutig darstellen zu können. Für die Psychotherapie sind diese Alba- Emoting-Ausdrucksmuster von großem Nutzen: Auf einfache Weise kann dem Patienten vermittelt werden, seine eigenen Gefühle klarer wahrzunehmen, zu akzeptieren und gegenüber anderen eindeutig auszudrücken. Vermischte Gefühle (z. B. Wut und Angst) werden durch Alba Emoting entmischt, zu schwache und seltene Gefühle entwickelt und zu heftige und häufige Gefühle auf ein stimmiges Maß zurückgeführt. Im Körper gespeicherte, oft verdrängte Gefühle, können bewusst gemacht und integriert werden. Durch die Technik des „Step out“ werden intensive, extreme Emotionszustände gezielt verlassen, Sicherheit hergestellt und zu einer neutralen Grundhaltung zurückgefunden. Alba Emoting lädt ein, in einen wohlwollenden und tieferen Kontakt zu den eigenen Emotionen zu kommen, nicht sie zu manipulieren. Es verbessert das Körperempfinden und erhöht insgesamt die Lebensfreude.
In diesem körperpsychotherapeutischen Intensiv-Training werden die Atem- und Körpermuster der 6 Basis-Emotionen (Wut, Freude, Angst, Traurigkeit, Zärtlichkeit, erotische Liebe) erarbeitet, erfahren, Hintergründe zu Technik und Methode vermittelt sowie Fallbeispiele und Anwendungsmöglichkeiten für Psychotherapie und Coaching gegeben. Eigene Fälle können mitgebracht werden. Die Bereitschaft zur Selbsterfahrung und Kleingruppenarbeit wird vorausgesetzt. Basis 1 und Basis 2 können unabhängig voneinander gebucht werden.

Empfohlene Literatur:

Angelin, P. et. al. Susana Bloch. Alba Emoting: A Scientific Method für Emotional Induction 2017

Theßen, L.: Mit Atemübungen zum Gefühlsausdruck: Wahrnehmung und Regulation der Emotionen in der Psychotherapie, Springer 2016

Kurs
414a/b Lara Cisternas
Alba Emoting (Basis 2) - Wut und Angst
20 h Sergio Lara Cisternas
Kurs
414a/b Lara Cisternas
Alba Emoting (Basis 2) - Wut und Angst
20 h Sergio Lara Cisternas
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Alba Emoting und Focusing bei der Bearbeitung von Angst- und Wutzuständen, ein Anwendungsworkshop (Basis 2)
Kurs, 20 h: Prof. Dr. Sergio Lara Cisternas

Nicht alles in der Psychotherapie oder im Coaching muss durch das Nadelöhr der Sprache. Die Wahrnehmung des Körpers sowie die Analyse des Wahrgenommenen ist ein Mittel, um Ängste, Verletzungen, tabuisierte Bedürfnisse und daraus resultierende Selbsteinschränkungen bewusst zu machen. Sergio Lara verfolgt mit Alba Emoting und Focusing das Ziel, diese körperliche Dimension zu erschließen.

Schwerpunkt dieses zweiten Basis-Kurses (Basis 1 siehe anderer Zeitblock) ist die Anwendung von Alba Emoting bei Patienten, die besonders mit Angst und Wut Schwierigkeiten haben. Nach einer Einführung in die Atem- und Körpermuster aller 6 Basis-Emotionen werden weiterführende Alba-Emoting-Techniken für das Erleben von Angst und Wut selber erlebt. Mit Hilfe von kreativen Techniken wie Malen oder Schreiben und weiteren Focusing-Methoden wird dem Patienten das Wahrnehmen und Aushalten von Angst- und Wutzuständen erleichtert. Mit Focusing-Techniken wird ein innerer Freiraum geschaffen, der hilft, die körperlich gefühlte Bedeutung eines aktuellen Angst- oder Wuterlebens zu finden. Es entsteht zunehmend über dieses in sich hineinspüren die Gewissheit über die Richtigkeit und Stimmigkeit der gefundenen Zusammenhänge und Lösungen. Entscheidungsschwierigkeiten von Patienten, bei denen sich primäre und sekundäre Gefühle gegenseitig behindern, können mit Alba Emoting und Focusing bearbeitet und aufgelöst werden. Fallbeispiele und Anwendungsmöglichkeiten werden gegeben. Die Bereitschaft zur Selbsterfahrung und Kleingruppenarbeit wird vorausgesetzt.

Die Kurse Basis 1 und Basis 2 können unabhängig voneinander besucht werden. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich.

Empfohlene Literatur:

Diana von Kopp: Focusing. Die Sprache der Intuition, Springer 2015

Le Coutre, Christine: Focusing zum Ausprobieren. Ernst Reinhardt Verlag 2016

Lippmann, Frank O.

Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Facharzt für Innere Medizin, Balintgruppenleiter Deutsche Balintgesellschaft (DBG), Supervisor (DGSv), Focusing-Therapeut und -Ausbilder am Deutschen Ausbildungsinstitut für Focusing und Focusing-Therapie (DAF), niedergelassen in eigener Praxis

Übung
116a/b Lippmann
Einführung in Focusing
20 h Frank O. Lippmann
Übung
116a/b Lippmann
Einführung in Focusing
20 h Frank O. Lippmann
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Einführung in Focusing – Achtsamer Weg zum impliziten Körperwissen
Übung, 20 h: Frank O. Lippmann

Focusing nach E.T. Gendlin beschreibt den Weg, wie wir Zugang finden können zum impliziten, Bedeutung tragenden Körperwissen („Felt sense“) und den neuen Erlebensschritten, die daraus entstehen. Es ist eine klinisch erprobte und empirisch überprüfte Methode, die in jedem psychotherapeutischen Verfahren angewendet werden kann, um Erlebensprozesse zu vertiefen und den therapeutischen Handlungsspielraum zu erweitern. Ein Felt Sense wird als komplexes, wenngleich vages Empfinden gespürt, das sich im Körper des Patienten / Klienten und des Therapeuten als ganzheitliche Resonanz zu einem Thema (Problem, Symptom, Traum, …) formt. Wenden wir uns diesem Körperempfinden absichtslos zu, entfalten sich aus ihm Schritte, die eine lösungsorientierte Richtung haben: In neu sich einstellenden Worten, inneren Bildern, Handlungs- und Bewegungsimpulsen werden nicht nur überraschende Aspekte des Themas bewusst, auch wird ein sich selbst vorantreibender Veränderungsprozess angeregt, der mit frischer Lebensenergie einhergeht. Focusingschritte sind Erkenntnisschritte und Heilungsschritte zugleich. Seminare, Kurse, Übungen 32 Focusing findet Anwendung im Bereich von Psychotherapie, Psychosomatik, Coaching und Supervision und tut auch Therapeutinnen und Therapeuten selbst gut (Selbstsorge). Um die spezifische Ebene des Focusingprozesses kennen zu lernen, ist das Vorgehen im Kurs erlebens- und selbsterfahrungszentriert. Kurzvorträge zum theoretischen Hintergrund und praktische Übungen unterstützen die Teilnehmer dabei, Focusing selbst zu entdecken und in seiner Wirksamkeit zu erproben. Mit den vorgestellten Konzepten können die Teilnehmer in ihrer jeweiligen Praxis weiterarbeiten. Die Atmosphäre von Focusing eröffnet einen entspannten, erholsamen, körperlich-spürigen Raum. Der Kurs entspricht einem Einführungsseminar im Fort- und Weiterbildungscurriculum des DAF (Deutsches Ausbildungsinstitut für Focusing und Focusing-Therapie).

Empfohlene Literatur:

Renn, K (2016): Magische Momente der Veränderung. Was Focusing bewirken kann. Eine Einführung. München, Kösel-Verlag.

Gendlin, E T, Wiltschko, J (1999): Focusing in der Praxis. Eine schulenübergreifende Methode für Psychotherapie und Alltag. Stuttgart, Pfeiffer bei Klett-Cotta.

Lippmann, FO (2012): Selbstsorge – (k)ein Thema für Ärzte. Balint 2012;13: 101-112

Dr. Dipl.-Psych.

Lohr, Christina

Business Coach (zert. CIP), Approbation in Verhaltenstherapie Erwachsene im Mai 2018; Gastwissenschaftlerin an der Universität Ulm

Seminar
411a/b Lohr
Embodimenttechniken in der Paartherapie
20 h Christina Lohr
Seminar
411a/b Lohr
Embodimenttechniken in der Paartherapie
20 h Christina Lohr
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
„Schatz, wir müssen reden!“ – Embodimenttechniken in der Paartherapie und Beratung: Mehr als reden …
Seminar, 20 h: Dr. Dipl.-Psych. Christina Lohr

Viele Paare verstricken sich genau über ihre verbalen Kommunikationsmuster immer weiter in ihrem frustrierenden Partnertanz. Viele Beratungsprogramme greifen über kommunikative Strategien und systemische Interventionen jedoch zu kurz. Erleben beginnt im Körper. Bei Konflikten streiten sich nicht nur die Geister, sondern auch die Körper! Biographische Narben werden berührt und alter Schmerz bestimmt das aktuelle Geschehen. Sprache und Verstehen sind aufs engste mit Bewegungen und Handlungen des Körpers verbunden. Unsere Gefühle weisen uns dabei den Weg, denn sie wer den zu allererst im Körper spürbar. Sowohl beim Verstehen von Problemen als auch beim Formulieren erster Lösungsschritte sind sie daher einzigartige Navigations- und Vitalisierungssysteme. Mit Hilfe von Embodimenttechniken, die aktuelle Befunde der Psychotherapieforschung (Embodiment) nutzen, lernen Sie in diesem Seminar, wie Sie Paare sinnvoll und effizient aus ihrem frustrierenden Partnertanz in eine neue emotionale Choreographie hinein begleiten. Über den Körper gelangen sie so zu neuen Lösungen, Synchronie und Imitation schaffen Entlastung und fördern das gegenseitige Einfühlvermögen. Die mit Hilfe des Körpers sichtbar gemachten, oft unbewussten emotionalen Abläufe (emotionale Überlebensstrategien) leiten den notwendigen Perspektivwechsel ein und führen zu einem vertieften Verständnis des anderen.

Das vorgestellte Programm kann als Gruppenformat (bis zu vier Paare) oder im Einzelsetting durchgeführt werden.

Empfohlene Literatur:

Hauke G., Lohr, C. & Pietrzak, T. (2017). Strategisches Coaching: Emotionale Aktivierung durch Embodimenttechniken, Junfermann Verlag

Hauke, G. & Dall Occhio (2015). Emotionale Aktivierungstherapie (EAT): Embodimenttechniken im Emotionalen Feld. Stuttgart: Schattauer.

Pietrzak T., Hauke G. & Lohr, C. (2016). Connecting Couples Intervention: Improving couples empathy and emotional regulation using embodied empathy mechanisms. European Psychotherapy 13, 66 – 98.

M.A. phil. Prof. Dr. med.

Maio, Giovanni

Lehrstuhl für Medizinethik, Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Stefan-Meier-Straße 26, 79104 Freiburg i.Br.

Abendvortrag
Maio
Abendvortrag im Theater Erfurt
120 min Giovanni Maio
Abendvortrag
Maio
Abendvortrag im Theater Erfurt
120 min Giovanni Maio
Vertrauen als gemeinschaftsstiftende Kraft
Abendvortrag, 120 min: M.A. phil. Prof. Dr. med. Giovanni Maio

Der Mensch besitzt die Fähigkeit, anderen Menschen zu vertrauen und über dieses Vertrauen eine Verbundenheit mit anderen Menschen zu ermöglichen, eine Verbundenheit, die dem Menschen die Chance gibt, das Leben auch in seinen Widrigkeiten gemeinsam zu bewältigen. Vor diesem Hintergrund erhält das Vertrauen gerade in der Psychotherapie eine besondere Bedeutung. Dass der Mensch einem anderen Menschen vertrauen kann, zeichnet den Menschen als ein Wesen aus, das jenseits strategischer Nutzenkalküle ein zwischenmenschliches Band knüpfen kann. Aber was für ein Band ist dieses Vertrauen? Ist es ein Gefühl? Eine Emotion? Eine Einstellung? Eine Entscheidung? Und was bedeutet das Vertrauen für die moderne Medizin? Wo hat es seinen Platz? Und warum muss das Vertrauen heute neu verteidigt werden?

Giovanni Maio ist Internist und Philosoph und hat den Lehrstuhl für Medizinethik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg inne. Sein Anliegen ist es, das Verstehen des kranken Menschen wieder in den Mittelpunkt der Medizin zu rücken und die Unzulänglicheiten einer durchökonomisierten und naturwissenschaftlich vereinseitigten Medizin aufzuzeigen.

Neueste Monographien:
Werte gegen den Strom – Für eine Wiederentdeckung der Medizin (Kösel 2018);
Mittelpunkt Mensch – Lehrbuch der Ethik in der Medizin (Schattauer 2017);
Den kranken Menschen verstehen. Für eine Medizin der Zuwendung (Herder 2015);
Geschäftsmodell Gesundheit. Wie der Markt die Heilkunst abschafft (Suhrkamp 2016);
Medizin ohne Maß. Vom Diktat des Machbaren zu einer Ethik der Besonnenheit (Thieme 2014).

Dr. med.

Müller-Löw, Sabine

Ärztin, systemische Familientherapeutin, systemische Supervisorin, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapieausbildung, Leitung Institut Zielkunft und familientherapeutische Praxis in Mainz, DGSF-Mitglied, Dozentin für systemische Fortbildung Burg Fürsteneck, Mitglied Praxennetzwerk HSI Heidelberg

Kurs
119a/b Müller-Löw
Systemisches Handwerkszeug im therapeut. Alltag
20 h Sabine Müller-Löw
Kurs
119a/b Müller-Löw
Systemisches Handwerkszeug im therapeut. Alltag
20 h Sabine Müller-Löw
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Im Gespräch (bleiben) - Auf den Punkt gebracht Systemisches Handwerkszeug im therapeutischen Alltag
Kurs, 20 h: Dr. med. Sabine Müller-Löw

Im Gespräch mit Menschen sein - systemisch.

Sie sind in ihrem Berufsalltag besonderen Anforderungen ausgesetzt. Die Gesellschaft und das Gesundheitssystem erwarten von Ihnen jederzeit ein hohes Maß an Geduld, Kompetenz und Menschlichkeit, aber auch unternehmerische Fähigkeiten, Team- und Führungsqualitäten.

Lernen Sie die systemische Haltung und systemische Basistechniken kennen. Üben Sie Perspektivenwechsel, "hilfreiches" Fragen, Ziel- und Auftragsklärung. Entscheiden Sie, wie viel vom Systemischen zu Ihnen passt, was Sie gerne in ihre Beratungsarbeit übernehmen wollen, mit dem Ziel nah an den Menschen und ihren Lösungen zu sein.

Mitbringen sollten Sie viele Fragestellungen, Lust am Ausprobieren, Ihren Humor und Ihre Neugier.

Übung
315 Müller-Löw
Für alle Fälle systemisch
10 h Sabine Müller-Löw
Übung
315 Müller-Löw
Für alle Fälle systemisch
10 h Sabine Müller-Löw
bis 31.03.2018
120,00 €
ab 01.04.2018
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Für alle Fälle systemisch
Übung, 10 h: Dr. med. Sabine Müller-Löw

Übung mit systemischen Supervisionsmethoden.
Wechseln Sie die Perspektive, setzen Sie eine andere Brille auf, machen Sie aus Ihren anstrengenden Fällen interessante Muster. Überprüfen Sie, was Ihr Auftrag ist und was vielleicht auch nicht, kurzum verschaffen Sie sich Luft zum Atmen. In dieser Übung betrachten wir gemeinsam Ihre eingebrachten Fälle systematisch mit systemischen Supervisionsmethoden.

Neimeke-von Pfister, Elisabeth

Integrative Gestalttherapeutin, Integrative Bewegungs- und Tanztherapeutin, Psychoonkologin, Diplom-Sportpädagogin, tätig in Freier Praxis und als Dozentin in Aus- und Fortbildung

Übung
313 Neimeke-von Pfister
Tanztherapie
10 h Elisabeth Neimeke-von Pfister
Übung
313 Neimeke-von Pfister
Tanztherapie
10 h Elisabeth Neimeke-von Pfister
bis 31.03.2018
120,00 €
ab 01.04.2018
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Einführung in die Tanztherapie
Übung, 10 h: Elisabeth Neimeke-von Pfister, Tettnang

Der Tanz als Ausdrucks- und Interaktionsform hat eine lange Tradition in der menschlichen Kultur. Die Wurzeln der heutigen Tanztherapie lassen sich in der deutschen Ausdruckstanzbewegung und der Humanistischen Psychologie finden. Tanztherapie im Gruppen- und Einzelsetting ist heute vor allem im klinischen, aber auch im ambulanten Bereich in unterschiedlichen Arbeitsfeldern als eigenständige oder ergänzende Therapieform nicht mehr wegzudenken. Körperwahrnehmung, Affektausdruck und -regulation, Bewegungs-, Handlungs- und Interaktionsbewusstheit und das reflektierende Gespräch sind wichtige Elemente in der Tanztherapie.
In dieser Übung werden den Teilnehmern durch eigenes Erleben und Erfahren, aber auch durch die theoretisch-methodische Reflextion die oben genannten Elemente erfahrbar gemacht und so der übungszentrierte, erlebnisaktivierende, konfliktzentrierte und ressourcenorientierte Ansatz in der Tanztherapie vermittelt. Die Übung richtet sich an InteressentInnen, die die Tanztherapie kennen lernen möchten oder ihr eigenes Therapiekonzept um einen bewegungs- und körperorientierten Ansatz erweitern möchten. Tanzvorerfahrung ist nicht notwendig, Neugierde und Bewegungsfreude sind willkommen.

Bitte bequeme Kleidung, rutschfeste Socken / Gymnastikschuhe, eine Decke und ein kleines Kissen mitbringen.

Empfohlene Literatur:

Willke, E.; Hölter, G.; Petzold, H. (Hrsg.): Tanztherapie – Theorie und Praxis. Junfer mann-Verlag, Paderborn 1991

Willke, E.: Tanztherapie. Theoretische Konzepte und Grundlagen der Intervention. Verlag H. Huber, Bern 2007

Übung
420a/b Neimeke-von Pfister
Kreative Diagnostik und Therapie
20 h Elisabeth Neimeke-von Pfister
Übung
420a/b Neimeke-von Pfister
Kreative Diagnostik und Therapie
20 h Elisabeth Neimeke-von Pfister
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
„Das Lebenspanorama“ – kreative Diagnostik und Therapie
Übung, 20 h: Elisabeth Neimeke-von Pfister, Tettnang

Die Panoramatechnik, in ihrer speziellen Form des „Lebenspanoramas“, wurde in den 70-iger Jahren als Methode biographischer Arbeit mit Bildern, Texten und anderen kreativen Medien von Prof. Dr. Hilarion Petzold entwickelt. Sie zählt zu den wichtigsten diagnostischen Methoden in der Integrativen Gestalttherapie. Das „Lebenspanorama“ erschließt den diagnostischen Zugang zu vergangenen sowie gegenwärtigen Lebensereignissen und zukünftigen Projektionen und ermöglicht, sich in seinem „Lebensganzen“ zu verstehen. Mit dieser Arbeit kann eine Fülle von biographischem Material erschlossen und in einer Gesamtansicht dargestellt werden. In der Panoramatechnik wird der Fokus nicht nur auf belastende, sondern auch auf salutogene Lebenserfahrungen gelegt. Es geht um eine Würdigung des „So-geworden-Seins“.

Diese Technik arbeitet ressourcen- und konfliktzentriert und ist auch therapeutisch unmittelbar einsetzbar. Im Rückblick auf Gelungenes, Bewältigtes kann mit aktuellen Lebensthemen leichter experimentiert werden, und es können sich daraus neue, konstruktive Perspektiven entwickeln.

In dieser Übung möchte ich Ihnen nach einer kurzen theoretischen Einführung die Technik des Lebenspanoramas in Form einer imaginierten Reise in die Vergangenheit und weitere mediengestützten Ansätzen mit Malen, Bewegung / Tanz, Schreiben u. a. praktisch erfahrbar machen. Ich werde auch weitere Einsatzmöglichkeiten der Panoramatechnik wie z. B. im Gesundheits-, Krankheits-, Krisen-, Arbeits- oder Familienpanorama vorstellen.

Bitte eine Decke, ein kleines Kissen und Wachsmalkreiden mitbringen.

Empfohlene Literatur:

H. Petzold / J. Sieper: „Integration und Kreation“. Junfermann-Verlag, Paderborn 1993

B. Hausmann / R.Neddermeyer: Bewegt Sein. Integrative Bewegungstherapie in der Praxis. Junfermann-Verlag, Paderborn 2011

Oster, Yürgen

Ausbilder für daoistische Meditations- und Bewegungstechniken. Mitglied der Wudang Daoist Kung Fu Academy, Purple Heaven Palace, Wudangshan, Hubei, China. Lebt auf Teneriffa und in China

Übung
502 Oster
Qigong
10 h Yürgen Oster
Übung
502 Oster
Qigong
10 h Yürgen Oster
bis 31.03.2018
120,00 €
ab 01.04.2018
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Seidenfaden Qigong
Übung, 10 h: Yürgen Oster

Ohne Zertifizierung, ohne Fortbildungspunkte

Die Übungen der chinesischen Seidenspinner sollen Grundlage sein für dieses elegante Qi Gong. Um den Seidenfaden aus dem Kokon zu ziehen, braucht es ruhige und gleichmäßige Kraft. Zögerlich lässt sich der Faden nicht lösen, ungeduldig reißt er. So können die Übenden aus der äußeren Bewegung ihre innere Haltung beobachten, Sicherheit, Ruhe und Gelassenheit entwickeln.

Aus den traditionellen Übungen ist ein Set entstanden, welches sowohl die individuelle Kultivierung als auch das körperliche Wohlbefinden fördert.

Langsam, in sich steigernden Kreisen und Spiralen wird die Lebenskraft Qi aktiviert und durch den Körper geführt.

Empfohlene Literatur:

Yürgen Oster, Seidenfaden Qi Gong, Entwicklung der Lebenskraft. Edition Drei Säulen, Heft 4 BoD ISBN 978-3735756701

Übung
320 Oster
Qigong
10 h Yürgen Oster
Übung
320 Oster
Qigong
10 h Yürgen Oster
bis 31.03.2018
120,00 €
ab 01.04.2018
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Qigong – Zurückkehren zum Ursprung - Eine Methode der Tiefenentspannung
Übung, 10 h: Yürgen Oster

Ohne Zertifizierung, ohne Fortbildungspunkte

Qigong ist eine körperorientierte Methode zur Regulierung der Lebenskraft Qi, die seit 3000 Jahren in China erforscht und kultiviert wird. Es handelt sich dabei wohl um die älteste psychosomatische Betrachtung der Ereignisse im menschlichen Sein. Zur Erklärung dieser Vorgänge wird eine metaphorische Begriffswelt geschaffen, die in dieser Übung auch ausreichend erklärt wird. Diese praktizierte Übungsreihe stammt aus der daoistischen Wudang-Tradition und ihre Entstehung wird auf das 11. Jahrhundert datiert.

Der Ursprung, zu dem wir uns begeben, ist immer, ist in jedem Augenblick existent. Er ist der Augenblick, den wir aus den Augen verlieren, wenn wir nach verlorenen Augenblicken suchen, wenn wir zukünftige Augenblicke planen, aber im entscheidenden Moment nicht anwesend sind.

Die Übung besteht aus einfachen zu wiederholenden Bewegungen, die mit der Atmung koordiniert werden. Damit wird der Geist in einen Zustand tiefer Ruhe versetzt.

Empfohlene Literatur:

Oster, Yürgen; Qigong der Wudang-Mönche: Zurückkehren zum Ursprung, Springer, Wien, New York

Pienitz, Marianne

Analytische Kunsttherapeutin, grad. DFKGT, Psychotherapeutin, ECP, Sonderpädagogin, Supervisorin, Leipzig

Übung
114a/b Pienitz
Kunsttherapie
20 h Marianne Pienitz
Übung
114a/b Pienitz
Kunsttherapie
20 h Marianne Pienitz
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Lebenswege-Umwege-Irrwege-Kreuzwege-Auswege
Übung, 20 h: Marianne Pienitz

„Wenn Sie glücklich sein wollen, dürfen Sie nicht um jeden Preis dem Unglück ausweichen. Eher sollte man danach suchen, wie man es meistern kann“ (Boris Cyrulnik, Frankreich).

In der Übung werden wir versuchen, unterschiedliche Wegerichtungen im Leben zu erkennen, die damit verbundenen Krisen, z. B. an Vertrauen einzuordnen in die persönliche Biografie, und individuelle Resilienzmöglichkeiten durch kunsttherapeutische Methoden wahrzunehmen. Den Menschen stehen sehr viel mehr Bewältigungsstrategien zur Verfügung als gemeinhin angenommen!

Bitte bringen Sie Pastell/Ölpastellkreide und DIN A 3 Papier mit.

Prof. Dr. med.

Plöttner, Günter

FA für Psychiatrie / Neurologie und FA für Psychotherapie u. Psychosomatische Medizin, Psychoanalyse (DGPT); Leiter der Institutsambulanz des Sächsischen Weiterbildungskreises für Psychotherapie, Psychoanalyse u. Psychosomatische Medizin Leipzig - SWK e.V.

Übung
121a/b Plöttner
Progressive Muskelrelaxation (bis Dienstag!)
16 h Günter Plöttner
Übung
121a/b Plöttner
Progressive Muskelrelaxation (bis Dienstag!)
16 h Günter Plöttner
bis 31.03.2018
192,00 €
ab 01.04.2018
224,00 €
Ermäßigt
156,00 €
Einführung in die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (Grundkurs) Bis Dienstag!
Übung, 16 h: Prof. Dr. med. Günter Plöttner

Es werden Wirkungsweise und Anwendung von Entspannungsverfahren, hier vor allem die "Progressive Muskelrelaxation" nach Jacobson vermittelt. Die Technik der "Progressiven Muskelrelaxation" nach Jacobson ist ein bewährtes wissenschaftlich fundiertes Entspannungsverfahren. Es kann mit anderen psychotherapeutischen Verfahren kombiniert werden. Da es schnell und leicht erlernbar ist, wird es in zunehmendem Maße benutzt, um tiefe Entspannung zu induzieren. Durch das zentrierende, körpernahe, ich-stärkende Verfahren besteht ein breiter Anwendungs- und Indikationsbereich. In dieser Übung wird in die Grundlagen des Verfahrens und seine Abwandlungen eingeführt.

Die Teilnehmer werden gebeten, bequeme Kleidung, Socken und eine Decke mitzubringen.

Empfohlene Literatur:

Bernstein D., Borkovec Th.: Entspannungstraining. Handbuch der progressiven Muskelentspannung. Pfeiffer bei Klett-Cotta, Stuttgart, 8. Auflage 1997 

Jacobson E.: Entspannung als Therapie. Progressive Relaxation in Theorie und Praxis. Pfeiffer bei Klett-Cotta. Stuttgart, 3. Auflage 1996

Dipl.-Psych.

Pohl, Ulrike

Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), seit 2000 Psychotherapie und Beratung in eigener Praxis in Bad Krozingen, Seminarleitung

Kurs
123a/b Pohl
Transgenerationale Übertragung
20 h Ulrike Pohl
Kurs
123a/b Pohl
Transgenerationale Übertragung
20 h Ulrike Pohl
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Transgenerationale Übertragung von Erfahrungen aus Kriegs- und NS-Zeit
Kurs, 20 h: Dipl.-Psych. Ulrike Pohl

Die Jahre von 1933 bis 1945 haben tiefe Spuren in den Familien hinterlassen. Traumatisierungen durch Kriegserlebnisse und Verfolgung, seelische Beschädigungen durch den Nationalsozialismus, Verlust von Heimat durch Flucht und Vertreibung, schuldhaftes Handeln und Schweigen, Opfer, Täter oder Mitläufer sein – all diese Erfahrungen von Eltern und Großeltern können tiefgreifende Auswirkungen auf ihre Nachkommen haben und sich manchmal in einer klinischen Symptomatik äußern. In der Psychotherapie sind die Nachwirkungen von Krieg und NS-Zeit lange Zeit wenig berücksichtigt worden, treffen hier in den letzten Jahren aber auf steigendes Interesse – auch dadurch angeregt, dass sich immer mehr Menschen intensiv mit ihrer Familiengeschichte beschäftigen. In dem Kurs wird auf die aktuelle Bedeutung des Themas eingegangen und ein theoretischer Überblick über die transgenerationale Übertragung von Traumatisierungen und Beschädigungen gegeben; ausgewählte Forschungsergebnisse werden dargestellt. Zudem werden Bezüge zur therapeutischen Arbeit und – bei Bedarf – eigenen Familiengeschichte hergestellt. In dem Kurs werden west- und ostdeutsche Sichtweisen berücksichtigt. Methodisch wird mit Vortrag, Diskussion, Filmausschnitten, Übungen und Austausch in Kleingruppen gearbeitet.

Dipl.-Psych.

Pudlatz, Meike

Psychologische Psychotherapeutin (TP), Certified Positive Psychotherapist und Basic Trainerin für PPT, niedergelassen in Gemeinschaftspraxis in Hamburg, Dozentin des Hamburger Zentrums für Positive Psychotherapie (HZPP) und Supervisorin in klinischen Kontexten. Mitglied im nationalen (DGPP) und im Weltverband der Positiven Psychotherapeuten (WAPP)

Kurs
316 Pudlatz
Geschichten als Therapieinstrument
10 h Meike Pudlatz
Kurs
316 Pudlatz
Geschichten als Therapieinstrument
10 h Meike Pudlatz
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Geschichten als Therapieinstrument: Hilfreich nicht nur in der kultursensiblen Psychotherapie
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Meike Pudlatz

Geschichte und Geschichten spielen eine Hauptrolle in der Psychotherapie. Die Patientin erzählt von ihrer Lebensgeschichte und steht unter dem Einfluss geschichtlicher Ereignisse und gesellschaftlicher Realität(en) – wie auch die Therapeutin. Wir tauchen ein in die Geschichte(n) Anderer, andere Welten und Sichtweisen. Geschichten erfüllen vielfältige Funktionen, wie z. B. Hilfe zum Perspektivwechsel oder das Wecken von Emotionen und Erinnerungen u.v.m. In der Positiven Psychotherapie nach Peseschkian (PPT) wird die lange Tradition des Einsatzes von Geschichten zu Heilungszwecken im weitesten Sinne besonders systematisiert und kultiviert. Das Erzählen oder Erfragen von Geschichten aktiviert die rechte Hemisphäre, das bildhafte Denken und öffnet damit das Tor zur Fantasie. In der kultursensiblen Psychotherapie stellen Geschichten eine besondere Ressource dar. Indem Geschichten in der Therapie genutzt werden, wird auch ein Drittes in die dyadische Beziehung eingeführt, was zu veränderten Übertragungen und oft zu eleganter Umschiffung von Widerständen nützlich ist.

Die Teilnehmer werden eine Vielzahl in der therapeutischen Arbeit bewährte, vorwiegend kurze orientalische Geschichten kennenlernen und die Arbeit damit selbst erproben. Da die PPT einen integrativen Ansatz darstellt und Geschichten in jeder Therapieform ihren Raum finden können, richtet sich der Kurs an alle, die Geschichten mögen und sich deren Einsatz in der therapeutischen Arbeit neu erschließen oder erweitern möchten.

Bitte bringen Sie eine Schreibunterlage mit.

Empfohlene Literatur:

Peseschkian, N., Der Kaufmann und der Papagei, 33. Aufl. Fischer Taschenbuch Verlag 2014

Peseschkian, N., Psychosomatik und Positive Psychotherapie, 7. Aufl. Fischer Taschenbuch Verlag 2010

Bucay, J., Komm ich erzähl dir eine Geschichte, 14. Aufl., S. Fischer Verlag, Frankfurt a.M. 2013

Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych.

Rauchfleisch, Udo

Psychoanalytiker DPG, DGPT
Forschungsschwerpunkte: Persönlichkeitsstörungen, Psychoanalytische Theorie und Therapie, Sexuelle Orientierungen, Transidentität

Vorlesung
D2 Rauchfleisch
Sexuelle Orientierung
10 h Udo Rauchfleisch
Vorlesung
D2 Rauchfleisch
Sexuelle Orientierung
10 h Udo Rauchfleisch
bis 31.03.2018
90,00 €
ab 01.04.2018
110,00 €
Ermäßigt
77,00 €
Einfluss der sexuellen Orientierungen und Identitäten auf den therapeutischen Prozess
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Udo Rauchfleisch, Basel

In der Vorlesung wird aufgezeigt, welchen Einfluss die sexuellen Orientierungen (Heterosexualität, Homosexualität, Bisexualität, Pädophilie / Pädosexualität) und die Identität (Transidentität) der TherapeutInnen und der PatientInnen auf den therapeutischen Prozess haben und welche Konsequenzen sich daraus für die Dynamik der Behandlung ergeben.

Empfohlene Literatur:

Rauchfleisch, U.: Schwule. Lesben. Bisexuelle. 4. Aufl. Vandenhoeck & Ruprecht 2011. Rauchfleisch, U.: Transsexualität – Transidentität. 5. Aufl. Vandenhoeck & Ruprecht 2016.

Fiedler, P.: Sexuelle Orientierung und sexuelle Abweichung. Beltz 2004.

Seminar
311 Rauchfleisch
Persönlichkeitsstörungen
10 h Udo Rauchfleisch
Seminar
311 Rauchfleisch
Persönlichkeitsstörungen
10 h Udo Rauchfleisch
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Vertrauen und Misstrauen in der Psychotherapie von Menschen mit schweren Persönlichkeitsstörungen
Seminar, 10 h: Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Udo Rauchfleisch, Basel

Die psychotherapeutische Beziehung zeichnet sich im Allgemeinen durch das Vertrauen aus, das von Patienten- wie von Therapeutenseite besteht. Menschen mit schweren Persönlichkeitsstörungen haben aufgrund ihrer Lebensgeschichte jedoch zumeist kein Ur-Vertrauen, sondern ein Ur-Misstrauen aufgebaut. Deshalb kommt es in der Psychotherapie mit ihnen immer wieder von Patienten – wie von Therapeutenseite zu Vertrauenskrisen. In der Veranstaltung werden typische Krisen dieser Art dargestellt und Möglichkeiten, in therapeutisch konstruktiver Weise damit umzugehen, diskutiert.

Empfohlene Literatur:

Kernberg, O. F.: Schwere Persönlichkeitsstörungen. Klett-Cotta 2013

Rauchfleisch, U.: Aussenseiter der Gesellschaft. Vandenhoeck & Ruprecht 1999

Dipl.-Psych.

Reddemann, Ulrike

Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, Fachpsychotherapeutin Psychotraumatologie (DAPT, DeGPT), EMDR-Therapeutin (EMDRIA), Supervisorin, autorisierte Lehrtherapeutin Psychodynamisch-imaginative Traumatherapie (PITT) u. a. am Wieslocher Institut für systemische Lösungen

Übung
111a/b Reddemann
Selbstfürsorge
20 h Ulrike Reddemann
Übung
111a/b Reddemann
Selbstfürsorge
20 h Ulrike Reddemann
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Selbstfürsorge für Psychotherapeutinnen - das Schwere leichter machen
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Ulrike Reddemann

Ressourcen und Resilienz von TherapeutInnen bedürfen der aktiven Pflege und Förderung, um der fortlaufenden Begegnung mit Schmerz, Leid und Ängsten von KlientInnen auf Dauer gewachsen zu sein und in innerer Balance, Freude, Kreativität und Erfüllung zu erleben. Der selbstfürsorgliche und mitfühlende Umgang mit eigenen inneren verletzten Anteilen kann helfen, professionelle Distanz aufrecht zu erhalten und Mitgefühlserschöpfung zu vermeiden. Selbstfürsorge blockierende Überzeugungen bedürfen ebenfalls einer Überprüfung. In Übungen werden wir ressourcenstarke Anteile erkunden, Eingebunden-Sein in Erfahrung bringen, hilfreiche Distanzierung- und Selbstmitgefühlsübungen kennenlernen, sowie mitleidende
Anteile versorgen und an blockierenden Überzeugungen arbeiten.

Empfohlene Literatur:

Reddemann, L., PITT - Das Manual, 8.Aufl., Klett-Cotta 2011 

Seligman, M., Florish - Wie Menschen aufblühen, Kösel, 2012 

Rothschild, B., Help for the helper, Norton 2006

Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych.

Reich, Günter

Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Paar- und Familientherapeut, Lehranalytiker und Supervsior (DGPT), Ausbilder in Familien- und Paartherapie. Leiter der Ambulanz für Familientherapie und für Essstörungen sowie der Psychotherapeutischen Ambulanz für Studierende, Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universität Göttingen

Seminar
108a/b Reich
Familien- und Paartherapie - eine Einführung
20 h Günter Reich
Seminar
108a/b Reich
Familien- und Paartherapie - eine Einführung
20 h Günter Reich
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Psychodynamische Familien- und Paartherapie – eine Einführung
Seminar, 20 h: Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Günter Reich

Kenntnisse familien- und paardynamischer Prozesse sind für alle Bereiche der Psychotherapie und Psychosomatischen Medizin relevant. Im Seminar werden Grundkonzepte psychodynamischer Familien- und Paartherapie vorgestellt, u. a.: Familiendiagnostik und Erstgespräch, Mehrgenerationen-Perspektive, Grenzen und Grenzstörungen, Delegationsprozesse und Rollenzuweisungen, Kollusionskonzept und Paardynamik, Arbeitsbündnis und Übertragung, Methoden und Techniken der Familien- und Paartherapie, Indikationsfragen. Die Darstellung erfolgt anhand von Fallbeispielen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die erworbenen Kenntnisse können in anderem Rahmen vertieft werden.

Empfohlene Literatur:

Cierpka M (Hg) (2010) Handbuch der Familiendiagnostik. Springer, 3. Aufl.

Reich G, Massing A, Cierpka M (2007) Praxis der psychoanalytischen Familien- und Paartherapie. Kohlhammer

Reich G (2003) Familientherapie der Essstörungen, Hogrefe

Massing A, Reich G, Sperling E (2006) Die Mehrgenerationen-Familientherapie. Vandenhoeck & Ruprecht, 5. Aufl.

Seminar
407a/b Reich
Familien- und Paartherapie der Ess-Störungen
20 h Günter Reich
Seminar
407a/b Reich
Familien- und Paartherapie der Ess-Störungen
20 h Günter Reich
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Psychodynamische Therapie und Familientherapie der Ess-Störungen
Seminar, 20 h: Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Günter Reich

Die Behandlung psychogener Ess-Störungen ist ein wichtiger Schwerpunkt ambulanter und stationärer Psychotherapie. In dem Seminar werden wesentliche Aspekte der Diagnostik sowie psychodynamische und familiendynamische Konzepte der Anorexie, Bulimie und der Binge Eating Störung dargestellt. Die Schritte der einzeltherapeutischen und familientherapeutischen Behandlung dieser Störungen werden beschrieben. Dabei werden Indikationsfragen und therapeutische Möglichkeiten von gleichzeitigen oder aufeinander folgenden Kombinationen verschiedener Behandlungsansätze diskutiert. Wesentlich ist, die Arbeit an der Symptomatik mit der psychodynamischen Arbeit am Konflikt und an der Abwehr sowie ich-strukturellen Störungsanteilen und der familientherapeutischen Arbeit an den interpersonellen Konflikten zu verbinden und wie sich diese in der therapeutischen Beziehung darstellen. Die Darstellung wird durch Fallbeispiele illustriert. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Empfohlene Literatur:

Reich G, v. Boetticher A (2017) Hungern um zu leben. Die Paradoxie der Magersucht. Psychodynamische und familientherapeutische Konzepte. Psychosozial Verlag Gießen

Reich, G. u. Cierpka, M. (Hrsg.): Psychotherapie der Ess-Störungen. 3. völlig überarbeitete Aufl., Thieme, Stuttgart, 2010

Reich, G.: Familientherapie der Essstörungen. Hogrefe, Göttingen, 2003

Reich G., Kröger S.: Ess-Störungen. Gemeinsam wieder entspannt essen. Trias Verlag, Stuttgart 2015

Dipl.-Psych.

Rohwetter, Angelika

Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis und Autorin. Bioenergetische Analytikerin CBT, Fortbildungen in Traumapsychotherapie (Prof. Dr. Reddemann) und Psychotherapie mit älteren Menschen (Prof. Dr. Radebold).

Kurs
204 Rohwetter
Formen szenischer Darstellung
10 h Angelika Rohwetter
Kurs
204 Rohwetter
Formen szenischer Darstellung
10 h Angelika Rohwetter
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Formen szenischer Darstellung innerer und äußerer Konflikte – Von Psychodrama zur Ego-State Therapie
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Angelika Rohwetter

Viele Konflikte lassen sich verbal oft nur ungenau verdeutlichen, auch Affekte sind in ihrer rein verbalen Darstellung oft schwer auszudrücken (resp. zu verstehen). Der Kurs soll – mit zahlreichen Übungen, für die eigene Fälle mitgebracht werden können – verschiedene Möglichkeiten szenischer Darstellungen zeigen. Wir benutzen dazu die klassische Form des Psychodramas ebenso wie die moderne Ego-State Therapie, aber auch unorthodoxe Formen, zum Beispiel das Mutter-Kind-Spiel, dass gleichzeitig eine symbolische Wunscherfüllung ermöglicht und somit eine strukturelle Entwicklung fördern kann.

Empfohlene Literatur:

Fritsche, K. und Woltemade, H.: Einführung in die Ego-State-Therapie, Carl-Auer 2016

Rohwetter, A.: Den Inneren Kritiker zähmen. Klett-Cotta 2015

Kurs
314 Rohwetter
Von der Idee zum Buch
10 h Angelika Rohwetter
Kurs
314 Rohwetter
Von der Idee zum Buch
10 h Angelika Rohwetter
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Von der Idee zum Buch
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Angelika Rohwetter

Therapeuten schreiben viel: Berichte, Fallgeschichten, Mitschriften aus Fortbildungen, theoretische und praktische Überlegungen zum therapeutischen Prozess, als Gedankenstütze oder zur eigenen Reflexion und Psychohygiene. Mancher Kollege, manche Kollegin hat sicher schon daran gedacht, aus eigenem Geschriebenen ein Buch zu machen, weil ein Fall so interessant war, oder weil es zu einem bestimmten Thema keine der zu wenig Literatur gibt. Warum eigentlich nicht? Thema dieses Kurses ist die Entstehung eines Buches und seine Vermarktung. Wie schreibe ich ein Exposé? Was ist das überhaupt? Wie finde ich einen Verlag? Eigene Buchideen dürfen gern mitgebracht werden.

Rudolph, Martina

Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (VT), Traumatherapie (DeGPT, EMDRIA), Oberärztin in der Klinik am Waldschlößchen, Zentrum für Psychotraumatologie, Dresden. EMDR-Supervisorin

Kurs
410a/b Rudolph
Übungen bei komplex traumatisierten PatientInnen
20 h Martina Rudolph
Kurs
410a/b Rudolph
Übungen bei komplex traumatisierten PatientInnen
20 h Martina Rudolph
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Ressourcen- und Stabilisierungsübungen bei komplex traumatisierten PatientInnen
Kurs, 20 h: Martina Rudolph

Mit Hilfe vieler praktischer Übungen in der Großgruppe, in der Kleingruppe und in der Präsentation durch die Dozentin sollen verschiedene Interventionen und Techniken dargestellt werden, die in der Stabilisierungsarbeit mit traumatisierten und dissoziativen Patientinnen zum Einsatz gebracht werden können. Ein zentrales Ziel besteht darin, die Betroffenen wieder in Kontakt zu bringen mit eigenen Ressourcen und mit Selbstwirksamkeitserfahrungen. Dabei soll auch für die Teilnehmer ein Raum für Psychohygiene und für Supervisionsfragen geschaffen werden.

Empfohlene Literatur:

Bohus, Wolf-Arehult, Interaktives Skillstraining für Borderline-Patienten, Schattauer 2012 Luise Reddemann, Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie, Pfeiffer bei Klett-Cotta, 2. Auflage 2008

Ellen Spangenberg, Dem Leben wieder trauen. Traumaheilung nach sexueller Gewalt. Patmos 2011

Firus, Schleier, Geigges, Reddemann, Traumatherapie in der Gruppe, Klett- Cotta, 2012

Prof. Dr.

Schaal, Gary S.

Politikwissenschaftler, Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie an der Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg.

Plenarvortrag
Schaal
Vertrauen in der digitalisierten Demokratie
60 min Gary S. Schaal
Plenarvortrag
Schaal
Vertrauen in der digitalisierten Demokratie
60 min Gary S. Schaal
Vertrauen in der digitalisierten Demokratie
Plenarvortrag, 60 min: Prof. Dr. Gary S. Schaal

Eine Demokratie benötigt nicht nur das Vertrauen, sondern auch das Misstrauen ihrer BürgerInnen. Entscheidend für ihren Erfolg ist das Mischungsverhältnis von beiden, denn ein Zuviel an Vertrauen kann zu Machtmissbrauch führen, während ein Zuviel an Misstrauen ganze Demokratien in die Dysfunktionalität treiben kann. Vertrauen, Misstrauen und Vertrauenswürdigkeit bilden daher ein magisches Dreieck der Demokratie. In vielen Demokratien hat das Misstrauen gegenüber PolitikerInnen und politischen Institutionen rapide zugenommen, obwohl wenig dafür spricht, dass ihre (objektive) Vertrauenswürdigkeit gesunken ist. Ein treibender Faktor dieser Entwicklung ist ausgerechnet jene Technologie, die noch in den 1990er Jahren als demokratischer Heilsbringer gefeiert wurde: das Internet und insbesondere die Sozialen Medien. Es sind vor allem Echokammern und Filterblasen, die den Verlust vertikalen Vertrauens befördern, während zeitgleich das „horizontale“ Vertrauen in „Leute wie mich“ steigt. In diesem Klima endemischen Misstrauens gewannen Konzepte wie „Fake News, Lügenpresse“ und „postfaktisch“ – das Wort des Jahres 2016 – rasant an Bedeutung. Wird zunehmende Digitalisierung zu noch mehr Misstrauen führen? Und wann ist die Demokratie durch Vertrauensverlust in ihrer Existenz bedroht? Der Vortrag diskutiert mehrere Szenarien der Vertrauensentwicklung in zunehmend digital vernetzten Demokratien.

Gary S. Schaal ist Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie an der Helmut- Schmidt-Universität, Hamburg. Er studierte Politikwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der FU Berlin und arbeitete anschließend an der FU Berlin, der TU Dresden sowie der Universität Stuttgart, anschließend war er Heisenbergstipendiat der DFG. Gary S. Schaal war Gastprofessor am Wissenschaftszentrum Berlin sowie der Sciences Po Lille. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Politischen Theorie, der Emotions- sowie der empirischen Demokratie- und Digitalitätsforschung. Beginnend mit seiner 2004 erschienen Habilitationsschrift arbeitet er kontinuierlich an der Bedeutung von Vertrauen für moderne Demokratien. Er ist Mitglied des Lenkungskreises der Digital Humanities Infrastruktur CLARIND, der Planungsgruppe »Digitalisierung und Demokratie« der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Berater des Bundesministeriums der Verteidigung im Bereich Maritime Sicherheit und Digitalisierung.

Ausgewählte Buchveröffentlichungen:
Politische Theorien der Gegenwart I – III, 4. Auflage, hrsg. mit André Brodocz, UTB, 2017

Politische Theorien der Moderne, 3. Auflage, mit Felix Heidenreich, UTB, 2017

Politik der Gefühle. Zur Bedeutung von Emotionen für die Demokratie, mit Felix Heidenreich, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, APuZ 32–33/2013

www.bpd.de

Dr. med.

Schade, Jochen

Niedergelassener Psychoanalytiker. Dozent und Lehranalytiker am SPP (DGPT, DPV) in Leipzig

Seminar
412a/b Schade
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Jochen Schade
Seminar
412a/b Schade
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Jochen Schade
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Neue Ideen aus der psychoanalytischen Filmbetrachtung
Seminar, 20 h: Dr. med. Jochen Schade

Im Seminar erarbeiten sich die Teilnehmenden im Anschluss an eine methodische Einleitung kulturpsychoanalytische Interpretationen. Das Vorgehen folgt dabei dem Gedanken, dass es für psychotherapeutisch Tätige von hoher Relevanz ist, die Verbindungen zwischen individueller Entwicklung (von Gesundheit wie Krankheit) und gesellschaftlichen Zuständen und Prozessen in den Blick zu nehmen. Viele mediale Darstellungen der Verwobenheit beider Bereiche bieten eine hervorragende Möglichkeit der Reflexion, die von hoher klinischer Relevanz ist. Das Tagungsthema der EPW 2018 – „Vertrauenskrisen in Psychotherapie und Gesellschaft“ – bietet dazu einen besonders geeigneten Rahmen. Dazu wird eine methodische Einleitung gegeben, welche den Einstieg in eine Interpretation der TV-Serie Better Call Saul liefert (Leitung T. Storck). Am zweiten und dritten Tagungstag werden unter der Leitung von J. Schade die Filme No Country for old men und Truman Show interpretiert. Schließlich erfolgen noch Betrachtungen zu Die Jagd und Der Dialog unter der Leitung von L. Friedel.

Zu den Gegenständen der kulturanalytischen Interpretation:
Better Call Saul – die TV-Serie (seit 2015) thematisiert das Ringen des Anwalts Jimmy McGill mit verschiedenen Vertrauenskrisen, die sich in der persönlichen Beziehung zu seinem Bruder zeigen, aber auch in der Frage nach der Rechtschaffenheit der Gesellschaft. Im Seminar wird eine Folge vertieft betrachtet.
Truman Show – Peter Weir (1998) erzählt von einer anfangs harmlos erscheinenden, in Wahrheit aber schrecklichen Dystopie. Ein Versicherungsmakler in einer amerikanischen Kleinstadt entdeckt, dass sein ganzes Leben künstlich arrangiert ist und in einer TV-Serie von Millionen von Amerikanern verfolgt wird.
No Country for old men – Ethan und Joel Coen (2007) Es handelt sich um die Verfilmung eines Romans von McCarthy. Er schildert eine grausame Geschichte von Drogenhandel, Auftragsmorden und einem verbitterten Sheriff, der den zunehmenden Vertrauensverlust und die Verrohung der Gesellschaft beklagt.
Die Jagd – Thomas Vinterberg (2012) – eine kleine Lüge trifft einen unschuldigen Mann, dessen Existenz damit nachhaltig zerstört wird. Angst und Misstrauen verbreiten sich in kollektiver Hysterie wie ein Lauffeuer.
Der Dialog – Francis Ford Coppola (1974) – Geschichte um einen Abhörspezialisten der durch seine Tätigkeit in ein Mordkomplott verstrickt wird. Fehlwahrnehmungen, Schuldgefühle und Paranoia sind die Folge.

Gemeinsam werden wir uns alle Filme anschauen und nach einem sich jeweils anschließenden Impulsvortrag der Referenten hoffentlich in eine angeregte und aufschlussreiche Diskussion übergehen.

Empfohlene Literatur:

Hamburger, A. (im Erscheinen). Filmpsychoanalyse. Gießen: Psychosozial-Verlag

Storck, T. & Taubner S. (2017). (Hg). Von Game of Thrones bis The Walking Dead. Interpretation von Kultur in Serie. Berlin u. a.: Springer

Dr. phil.

Schattenburg, Lothar

Ltd. Psychologe Psychosomatische Klinik Bad Neustadt, Gruppenpsychotherapeut, Lehrtherapeut, Supervisor (TP / VT), Selbsterfahrungsleiter

Kurs
115a/b Schattenburg
Die Stimme in der Psychotherapie
20 h Lothar Schattenburg
Kurs
115a/b Schattenburg
Die Stimme in der Psychotherapie
20 h Lothar Schattenburg
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Die Bedeutung der Stimme in der Psychotherapie
Kurs, 20 h: Dr. phil. Lothar Schattenburg

Die Bedeutung der Stimme innerhalb der Psychotherapie ist vollkommen unterbelichtet – sowohl wissenschaftlich als auch ausbildungspraktisch. Fragt man StudentenInnen in der Ausbildung, ob diese Thematik eine Rolle gespielt habe, so lautet die Antwort überwiegend: Nein. Der Kurs beginnt mit einer Übung zum Embodiment, um den Zusammenhang von Körper, Mimik und Stimme zu spüren. Empirische Ergebnisse aus der psychologischen Stimmforschung werden dargestellt und für die Interventionen in der Psychotherapie fruchtbar gemacht. Der Kurs hat auch Selbsterfahrungsanteile: die Teilnehmenden sollen über Aufnahmen auf ihr Smartphone Rückmeldung zu ihrer eigenen Stimme bekommen. Es werden Rollenspiele durchgeführt mit Stimmanalysen zu Therapeut-Patient-Interaktionen. Dazu werden Therapieprotokolle gelesen. Der Kurs ist schulenübergreifend.

Dipl.-Psych.

Scherzberg, Pia

Psychologische Psychotherapeutin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (VT), Zaubertherapeutin, Multifamilientherapeutin. Oberpsychologin am ÖHK Mühlhausen

Kurs
110a/b Scherzberg
Zaubertherapeutische Übungen
20 h Pia Scherzberg
Kurs
110a/b Scherzberg
Zaubertherapeutische Übungen
20 h Pia Scherzberg
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Multifamilien- und zaubertherapeutische Übungen in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Familien
Kurs, 20 h: Dipl.-Psych. Pia Scherzberg

Wenn der Patient die gesamte Familie ist, dann hilft es und ist unter Umständen manchmal auch leichter, Hilfe von anderen betroffenen Familien im Rahmen einer Multifamilientherapie nach Eia Asen und Michael Scholz anzunehmen. Innerhalb der gleichzeitigen Behandlung von mehreren Familien mit ähnlichen Problemen in einer Gruppe kann man sich solidarisieren und vor allem erkennen, nicht allein mit seinen Problemen zu sein. Dies weckt Hoffnung und stärkt die Selbstreflektion. Therapeutisches Zaubern® nach Annalisa Neumeyer ist eine Kombination aus Zaubern und Hypnotherapie. Neben vielen verschiedenen Einsatzbereichen ist dies eine Methode, die sich ausgezeichnet im multifamilientherapeutischen Setting anwenden lässt. Mit Zaubern lassen sich über beziehungsfördernde Momente Lösungsprozesse in Gang setzen, die Eltern mit ihren Kindern den Weg in eine entspanntere gemeinsame Zukunft zeigen können. Mit Hilfe von Metaphern und Geschichten möchten wir den Familien neuen Mut geben, ihre Probleme gemeinsam zu überwinden. Zaubern Sie ein wenig mit, so wie wir es mit unseren Familien in der Multifamilientherapie tun.

Dr. med.

Schleu, Andrea

FÄ für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse (DGPT), zert. EMDR-Therapeutin (EMDRIA), Spez. Psychotraumatologie (DeGPT), Supervision (DGSv), Vorsitzende des Ethikvereins, niedergelassen in eigener Praxis in Essen

Kurs
102 Schleu
Fehlerkultur in der PT
10 h Andrea Schleu
Kurs
102 Schleu
Fehlerkultur in der PT
10 h Andrea Schleu
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Fehlerkultur in der Psychotherapie – Ethik und Recht
Kurs, 10 h: Dr. med. Andrea Schleu

Anhand von anonymisierten Vignetten und Kasuistiken suchen wir ein vertieftes Verständnis des ethischen und rechtlichen Rahmens im therapeutischen Prozess. Wir betrachten den Umgang mit Setting, Abstinenz und Schweigepflicht. Wir gehen der Frage nach, wie wir eine angemessene psychotherapeutische Haltung entwickeln und Grenzverletzungen vermeiden. Konsequenzen für Ausbildung, Supervision und Fehlerkultur sowie den Umgang mit entgleisten und verstrickten Behandlungsbeziehungen werden diskutiert.

Empfohlene Literatur:

Linden M, Strauß B (Hrsg) Risiken und Nebenwirkungen von Psychotherapie, Medizinisch wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 2013

Schleu A, Schreiber-Willnow K, Möller W (Hrsg) Verwickeln und Entwickeln, Ethische Fragen in der Psychotherapie, VAS, 2014

Kurs
309 Schleu
EMDR
10 h Andrea Schleu
Kurs
309 Schleu
EMDR
10 h Andrea Schleu
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
EMDR in tiefenpsychologisch fundierten und psychoanalytischen Behandlungen
Kurs, 10 h: Dr. med. Andrea Schleu

Die Integration von EMDR in die psychodynamischen Verfahren wird anhand von Kasuistiken und Therapieverläufen eingehend dargestellt und diskutiert. Die spezifische Aufklärung und Anpassung des Settings werden erläutert. Der Einsatz von EMDR bei Komorbiditäten wie beispielsweise Angst- und depressiven Erkrankungen, die Verkürzung der Therapiedauer insbesondere nach traumatischen Erfahrungen sowie Differentialindikation und Therapieplanung werden beschrieben. Sie haben auch die Möglichkeit, EMDR selbst kennen zu lernen, um die Erweiterung der therapeutischen Methodik aus eigener Erfahrung einschätzen zu können, Der Kurs ersetzt jedoch keine EMDR-Ausbildung.

Empfohlene Literatur:

Hofmann A, EMDR – Praxishandbuch zur Behandlung traumarisierter Menschen, Thieme, Stuttgart, 1999

Rost C (Hrsg.), EMDR zwischen Struktur und Kreativität, Junfermann Verlag, Paderborn, 2016

Rechtsanwältin

Schnitter, Theresa

arbeitet für die Landesärztekammer Thüringen, studiert Psychologie (B.Sc.) an der MLU-Halle (5. Fachsemester)

Seminar
422a/b Schnitter
Recht und PT
20 h Theresa Schnitter
Seminar
422a/b Schnitter
Recht und PT
20 h Theresa Schnitter
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Alles was Recht ist!
Seminar, 20 h: Rechtsanwältin Theresa Schnitter, Erfurt

Therapeuten werden in ihrer täglichen Arbeit immer mehr mit rechtlichen Regelungen und Problemen konfrontiert. Nicht selten tangieren fachliche Entscheidungen juristische Aspekte, welche eine Entscheidungsfindung nicht einfacher machen.

Daher ist es wichtig, den aktuellen Stand seiner Rechte und Pflichten zu kennen, um derartige Fallstricke frühzeitig zu entdecken.

In dem Seminar werden dabei Themen wie Schweigepflicht, Dokumentation, Aufklärung und Abstinenz behandelt. Aber auch ethische und berufsrechtliche Aspekte, das Patientenrechtegesetz und Abrechnungsfragen (z. B. Ausfallhonorar), werden besprochen. Die für diese Themen relevante aktuelle Rechtsprechung wird an Beispielen vorgestellt. Dazu können Sie mir im Vorfeld Fragen übermitteln, auf die ich dann eingehen werde (th-schnittter@t-online.de). Das Seminar gibt einen Überblick, welche Knackpunkte immer wieder problematisch sind und wie man ihnen, am besten im Vorfeld, durch vorausschauende Gestaltung begegnet.

Darüber hinaus möchte ich sie mit diesem Seminar anregen, bestimmte Fallgestaltungen (gern auch eigens mitgebrachte) zu durchdenken und möglicherweise in der Zukunft positiv zu nutzen.

Seibold, Isabelle

Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Gruppenpsychotherapie für Kinder, Hypnotherapie, Mitgliedschaften: C.G.-Jung Institut Stuttgart, IGT Lindau

Kurs
307 Seibold
Märchen
10 h Isabelle Seibold
Kurs
307 Seibold
Märchen
10 h Isabelle Seibold
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Lieblingsmärchen als Lebensthema
Kurs, 10 h: Isabelle Seibold

Märchen und Mythen sind Seelengeschichten, die von alters her archetypische Bilder in der Volksweisheit tradieren. Viele Motive sind weltweit ähnlich oder identisch. Das entspricht der Vorstellung vom kollektiven Unbewussten, wie es C. G. Jung beschrieb. In seiner Untersuchung zum Lieblingsmärchen hat Hans Dieckmann die besondere Bedeutung eines Märchens für den Lebensentwurf eines Menschen herausgearbeitet (1967). Neben einer allgemeinen Einleitung und Hinführung zur Arbeit mit den Märchen soll es im Kurs um das gemeinsame Herausarbeiten der Bedeutung der Lieblingsmärchen von Patienten für den Lebensweg des Individuums gehen, ebenso um das Verstehen der in den Märchen auftretenden symbolischen Bilder. Hierfür werden die Teilnehmer gebeten, Lieblingsmärchen von Patienten mitzubringen.

Empfohlene Literatur:

Dieckmann, H Gelebte, Märchen – Lieblingsmärchen in der Kindheit, Kreuz Verlag Stuttgart 1993

Kast, V, Wege zur Autonomie – Märchen psychologisch gedeutet, Walter Verlag 1988

Birkhäuser – Oeri, S, Die Mutter im Märchen, Bonz Verlag 1985

Dr. phil.

Selle, Detlef

Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Lehrtherapeut Tiefenpsychologie, Supervisor, Vorsitzender der Mitteldeutschen Gesellschaft für Katathym Imaginative Psychotherapie (MGKB)

Übung
417a/b Selle
Katathym-imaginative Psychotherapie
20 h Detlef Selle
Übung
417a/b Selle
Katathym-imaginative Psychotherapie
20 h Detlef Selle
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Katathym Imaginative Psychotherapie KIP – Einführungskurs
Übung, 20 h: Dr. phil. Detlef Selle

Die KIP als tiefenpsychologisch orientiertes, der Psychoanalyse verpflichtetes Verfahren, arbeitet mit vom Therapeuten angeregten und begleiteten Imaginationen. Die KIP hat einen breiten Indikationsbereich und ist nach den Psychotherapierichtlinien kassenabrechnungsfähig. Die Veranstaltung gibt eine Einführung in die Methode. Die Teilnehmer können in praktischen Übungen mit hohem Selbsterfahrungsanteil die vielfältigen Möglichkeiten der katathymen Erlebnis- und Symbolwelt erfahren. Ergänzend wird ein grundlegendes theoretisches Wissen vermittelt. Die Übung wendet sich vornehmlich an Psychologen, Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten sowie an Ärzte mit psychodynamischem Verständnis. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft an allen Übungsstunden anwesend zu sein. Die Übung wird als erster Baustein für eine eventuell angestrebte weitere Ausbildung anerkannt.

Bitte bringen Sie Malutensilien und Papier mit.

Empfohlene Literatur:

Bahrke, U.; Nohr, K.: Katathym imaginative Psychotherapie, Springer 2013

Leuner, H.: Lehrbuch des Katathymen Bilderlebens, Verlag Hans Huber 1989

Hennig, H.; Fikentscher, E.; Bahrke, U.; Rosendahl, W.: Beziehung und therapeutische Imaginationen, Papst 2007

Spangenberg, Ellen

FÄ für Allgemeinmedizin, Psychotherapie (TP). Langjährige Tätigkeit als Assistenz- und Oberärztin in verschiedenen Kliniken mit dem Schwerpunkt Traumatherapie. Niedergelassen in eigener Praxis, Fortbildungen, Seminare, Supervision, Lesungen, Vorträge und Publikationen zu psychotraumatologischen Themen.

Kurs
117a/b Spangenberg
TRIMB-Methode in der Traumatherapie
20 h Ellen Spangenberg
Kurs
117a/b Spangenberg
TRIMB-Methode in der Traumatherapie
20 h Ellen Spangenberg
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Die TRIMB-Methode in der Traumatherapie
Kurs, 20 h: Ellen Spangenberg, Kassel

Bei TRIMB handelt es sich um eine behutsame Methode der Trauma-Integration, die von Ingrid Olbricht entwickelt wurde und sich eine indigene Atem-Technik zunutze macht. Ellen Spangenberg hat diese Methode kontinuierlich weiter entwickelt und dem besonderen Bedarf komplex traumatisierter KlientInnen fortlaufend angepasst.
Die TRIMB-Methode nutzt Imagination, Atmung und eine lateralisierende Kopfbewegung, um Trigger und Traumamaterial auf sanfte Weise zu prozessieren. TRIMB führt dabei nicht tiefer in das Traumaerleben hinein, stattdessen wird dieses nach vorsichtiger Tuchfühlung rasch und lösungsorientiert entgiftet. Oft ist die Entlastung so tiefgreifend, dass sich danach eine klassische Trauma-Konfrontation erübrigt.
TRIMB kann gut bei komplex traumatisierten KlientInnen und bereits in der Stabilisierungsphase eingesetzt werden. Selbststeuerung und Selbstwirksamkeitserleben der KlientInnen werden sichtlich verbessert. Zudem werden sowohl KlientIn als auch TherapeutIn weniger stark durch Traumamaterial belastet. Auch die TRIMB-Methode setzt psychotraumatologische Kenntnisse voraus, daher wird im Kurs eine Übersicht der phasenspezifischen Traumatherapie präsentiert.
Die Methode wird an eigenen (nicht traumatischen) Situationen erarbeitet, was eine gewisse Bereitschaft zur eigenverantwortlichen Selbsterfahrung voraussetzt, und dann in Kleingruppen-Arbeit eingeübt. Auch für die eigene Psychohygiene kann die Technik effektiv genutzt werden.

Empfohlene Literatur:

Spangenberg, Ellen: Behutsame Trauma-Integration (TRIMB). Belastende Erfahrungen lösen mit Atmung, Bewegung und Imagination. Klett Cotta, 3. Auflage 2017.

Spangenberg, Ellen: Dem Leben wieder trauen. Traumaheilung nach sexueller Gewalt. Patmos-Verlag, 4. Auflage 2016.

Olbricht, Ingrid: Wege aus der Angst. Gewalt gegen Frauen. Beck-Verlag, 2004.

Dipl.-Psych.

Stein, Astrid

zertifizierte Yogalehrerin (3HO, KRI) für Kundaliniyoga, Erfurt

Übung
105 Stein
Yoga und Meditation für Anfänger
10 h Astrid Stein
Übung
105 Stein
Yoga und Meditation für Anfänger
10 h Astrid Stein
bis 31.03.2018
120,00 €
ab 01.04.2018
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Yoga und Meditation zur Selbstfürsorge für Anfänger
Übung, 10 h: Dipl.-Psych. Astrid Stein

Yoga ist ein mehrere tausend Jahre altes System aus philosophischen Lehren, die sowohl körperliche Übungen als auch geistige Übungen umfassen. Yoga führt zu einem positiven Lebensgefühl, zu Zufriedenheit, einem gestärkten Nervensystem sowie einem intensiven Gefühl der Verbundenheit. Yoga hilft Körper und Geist zu entspannen und gesund zu erhalten. Das Anliegen dieser Übung ist in erster Linie intensive Selbsterfahrung um Selbstheilungskräfte anzuregen. Am Ende der Übung werden Sie Übungsreihen und Meditationen mit nach Hause nehmen, um diese im Anschluss unterstützend in Ihren Alltag integrieren können. Die Kursleiterin ist seit 2006 Lehrerin für Kundalini-Yoga in Erfurt. Bitte bringen Sie bequeme Wechselkleidung mit. Sie sollten vorher nicht schwer gegessen haben.

Übung
205 Stein
Yoga und Meditation Aufbaukurs
10 h Astrid Stein
Übung
205 Stein
Yoga und Meditation Aufbaukurs
10 h Astrid Stein
bis 31.03.2018
120,00 €
ab 01.04.2018
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Yoga und Meditation zur Selbstfürsorge – Aufbaukurs
Übung, 10 h: Dipl.-Psych. Astrid Stein

Yoga ist ein mehrere tausend Jahre altes System aus philosophischen Lehren, die sowohl körperliche Übungen als auch geistige Übungen umfassen. Yoga führt zu einem positiven Lebensgefühl, zu Zufriedenheit, einem gestärkten Nervensystem sowie einem intensiven Gefühl der Verbundenheit. Yoga hilft Körper und Geist zu entspannen und gesund zu erhalten. Anliegen dieser Übung ist in erster Linie intensive Selbsterfahrung um die eigenen Selbstheilungskräfte anzuregen. Diese Übung ist als Aufbaukurs konzipiert für TeilnehmerInnen mit Vorerfahrungen. Als AnfängerIn sind sie ebenso willkommen, Sie brauchen auch keine besondere Gelenkigkeit mitzubringen. Allerdings sollten sich auf zum Teil anspruchsvolle, körperlich anstrengende Übungen und Erfahrungen einstellen, die allesamt Ihre Vitalität verbessern und zu mehr Lebensfreude führen. Die Kursleiterin ist seit 2006 Lehrerin für Kundalini-Yoga in Erfurt. Bitte bringen Sie bequeme Wechselkleidung mit. Sie sollten vorher nicht schwer gegessen haben.

Übung
501 Stein
Yoga und Meditation für Anfänger
10 h Astrid Stein
Übung
501 Stein
Yoga und Meditation für Anfänger
10 h Astrid Stein
bis 31.03.2018
120,00 €
ab 01.04.2018
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Yoga und Meditation zur Selbstfürsorge für Anfänger
Übung, 10 h: Dipl.-Psych. Astrid Stein

Yoga ist ein mehrere tausend Jahre altes System aus philosophischen Lehren, die sowohl körperliche Übungen als auch geistige Übungen umfassen. Durch die Kombination von Körperhaltungen, Bewegungen, Konzentrationstechniken, bewusster Atemführung, sowie dem Gebrauch von Mantras und Mudras wird die Lebensenergie stimuliert, so dass diese in den Energiekanälen des Körpers aufsteigt und frei fließt. Dies führt zu einem positiven Lebensgefühl, zu Zufriedenheit, einem gestärkten Nervensystem sowie einem intensiven Gefühl der Verbundenheit. Yoga hilft Körper und Geist zu entspannen und gesund zu erhalten. Das Anliegen dieser Übung ist in erster Linie intensive Selbsterfahrung, um Selbstheilungskräfte anzuregen.

Am Ende der Übung werden Sie Übungsreihen und Meditationen mit nach Hause nehmen, um diese im Anschluss unterstützend in Ihren Alltag integrieren können. Die Kursleiterin ist seit 2006 Lehrerin für Kundalini-Yoga in Erfurt.

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und bei Bedarf eine eigene Unterlage mit.

Prof. Dr. Dipl.-Psych.

Storck, Timo

Psychologischer Psychotherapeut (AP / TP), Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Psychologischen Hochschule Berlin, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik für Psychoanalyse und Psychotherapie an der Medizinischen Universität Wien. Forschungsschwerpunkte: Methodologie der Psychoanalyse (insbes. psychoanalytisches Verstehen), Psychosomatik, (teil-) stationäre Psychotherapie, Verbindungen zwischen Psychoanalyse und Philosophie.

Vorlesung
B2 Storck
Psychoanalytische Konzepte
10 h Timo Storck
Vorlesung
B2 Storck
Psychoanalytische Konzepte
10 h Timo Storck
bis 31.03.2018
90,00 €
ab 01.04.2018
110,00 €
Ermäßigt
77,00 €
Was bleibt von den psychoanalytischen Konzepten?
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Timo Storck

Die Vorlesung stellt die Grundelemente psychodynamischen Denkens aus heutiger Perspektive vor. Dabei erfolgt ein dreifacher Blick: Konzeptuelle Kritik, klinische Anwendung und interdisziplinärer Austausch. Es werden schwerpunktmäßig die Freudschen Grundlagen der Konzepte „Dynamisch Unbewusstes“ und „Objekt(beziehung)“ vorgestellt und im historischen Blick bis hin zu zeitgenössischen Auffassungen erörtert und auf ihren argumentativen Wert hin geprüft. Als weitere Konzepte werden „Übertragung“, „Trieb“ und „infantile Sexualität“ berührt. Es werden Fallbeispiele aus der Literatur herangezogen.

Empfohlene Literatur:

Storck, T. (2018). Grundelemente psychodynamischen Denkens, Band I: Trieb. Stuttgart: Kohlhammer.

Storck, T. (2018). Grundelemente psychodynamischen Denkens, Band II: Sexualität und Konflikt. Stuttgart: Kohlhammer.

Storck, T. (2018). Grundelemente psychodynamischen Denkens, Band III: Das dynamisch Unbewusste. Stuttgart: Kohlhammer.

Storck, T. & Benecke, C. (2018). Psychoanalyse nach Sigmund Freud. Stuttgart: Kohlhammer.

Seminar
412a/b Storck
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Timo Storck
Seminar
412a/b Storck
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Timo Storck
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Neue Ideen aus der psychoanalytischen Filmbetrachtung
Seminar, 20 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Timo Storck

Im Seminar erarbeiten sich die Teilnehmenden im Anschluss an eine methodische Einleitung kulturpsychoanalytische Interpretationen. Das Vorgehen folgt dabei dem Gedanken, dass es für psychotherapeutisch Tätige von hoher Relevanz ist, die Verbindungen zwischen individueller Entwicklung (von Gesundheit wie Krankheit) und gesellschaftlichen Zuständen und Prozessen in den Blick zu nehmen. Viele mediale Darstellungen der Verwobenheit beider Bereiche bieten eine hervorragende Möglichkeit der Reflexion, die von hoher klinischer Relevanz ist. Das Tagungsthema der EPW 2018 – „Vertrauenskrisen in Psychotherapie und Gesellschaft“ – bietet dazu einen besonders geeigneten Rahmen. Dazu wird eine methodische Einleitung gegeben, welche den Einstieg in eine Interpretation der TV-Serie Better Call Saul liefert (Leitung T. Storck). Am zweiten und dritten Tagungstag werden unter der Leitung von J. Schade die Filme No Country for old men und Truman Show interpretiert. Schließlich erfolgen noch Betrachtungen zu Die Jagd und Der Dialog unter der Leitung von L. Friedel.

Zu den Gegenständen der kulturanalytischen Interpretation:
Better Call Saul – die TV-Serie (seit 2015) thematisiert das Ringen des Anwalts Jimmy McGill mit verschiedenen Vertrauenskrisen, die sich in der persönlichen Beziehung zu seinem Bruder zeigen, aber auch in der Frage nach der Rechtschaffenheit der Gesellschaft. Im Seminar wird eine Folge vertieft betrachtet.
Truman Show – Peter Weir (1998) erzählt von einer anfangs harmlos erscheinenden, in Wahrheit aber schrecklichen Dystopie. Ein Versicherungsmakler in einer amerikanischen Kleinstadt entdeckt, dass sein ganzes Leben künstlich arrangiert ist und in einer TV-Serie von Millionen von Amerikanern verfolgt wird.
No Country for old men – Ethan und Joel Coen (2007) Es handelt sich um die Verfilmung eines Romans von McCarthy. Er schildert eine grausame Geschichte von Drogenhandel, Auftragsmorden und einem verbitterten Sheriff, der den zunehmenden Vertrauensverlust und die Verrohung der Gesellschaft beklagt.
Die Jagd – Thomas Vinterberg (2012) – eine kleine Lüge trifft einen unschuldigen Mann, dessen Existenz damit nachhaltig zerstört wird. Angst und Misstrauen verbreiten sich in kollektiver Hysterie wie ein Lauffeuer.
Der Dialog – Francis Ford Coppola (1974) – Geschichte um einen Abhörspezialisten der durch seine Tätigkeit in ein Mordkomplott verstrickt wird. Fehlwahrnehmungen, Schuldgefühle und Paranoia sind die Folge.

Gemeinsam werden wir uns alle Filme anschauen und nach einem sich jeweils anschließenden Impulsvortrag der Referenten hoffentlich in eine angeregte und aufschlussreiche Diskussion übergehen.

Empfohlene Literatur:

Hamburger, A. (im Erscheinen). Filmpsychoanalyse. Gießen: Psychosozial-Verlag

Storck, T. & Taubner S. (2017). (Hg). Von Game of Thrones bis The Walking Dead. Interpretation von Kultur in Serie. Berlin u. a.: Springer

Prof. Dr. Dipl.-Psych.

Strauß, Bernhard

Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Universitätsklinikum Jena, Direktor des Instituts für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie

Vorlesung
C1 Strauß
Bindung
10 h Bernhard Strauß
Vorlesung
C1 Strauß
Bindung
10 h Bernhard Strauß
bis 31.03.2018
90,00 €
ab 01.04.2018
110,00 €
Ermäßigt
77,00 €
Was Sie schon immer über Bindung und die Bindungstheorie wissen wollten ...
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Bernhard Strauß, Jena

Vor erst etwa 25 Jahren wurde die von John Bowlby entwickelte Bindungstheorie im klinischen Kontext quasi wieder belebt und hat dazu beigetragen, dass Konzepte, die aus dieser Theorie abgeleitet sind (z. B. sichere Basis, innere Arbeitsmodelle von Bindung, Mentalisierung) in der psychotherapeutischen Praxis zunehmend Aufmerksamkeit erlangt haben. Die Vorlesung beginnt mit einer grundlegenden Darstellung der historischen Entwicklung der Bindungstheorie und ihrer Grundlagen sowie der Erkenntnisse der Bindungsforschung bezogen auf Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Themengebiete der klinischen Bindungsforschung, wie beispielsweise der Zusammenhang zwischen Bindungsentwicklung und der Entwicklung von Psychopathologie, die Neurobiologie von Bindung und Bindungsmerkmale bei unterschiedlichen psychischen Störungen sowie die Relevanz von Bindungsaspekten im psychotherapeutischen Prozess werden Gegenstand einzelner Vorlesungen sein. Abschließend werden auch gesellschaftliche und soziale Aspekte von Bindung (einschließlich die Debatte um die Kinderfremdbetreuung) skizziert und zur Diskussion gestellt. Jede einzelne Vorlesung soll mit einer Zusammenfassung jener Themen und Aspekte enden, die besonders für die psychotherapeutische Praxis relevant sind!

Empfohlene Literatur:

Strauß, B., Schauenburg, H. (Hrsg.) (2017) Bindung in Psychologie und Medizin. Kohlhammer, Stuttgart

Strauß, B. (2014). Bindung. Psychosozial-Verlag, Gießen

Strauß, B. (2008). Bindung und Psychopathologie. Stuttgart, Klett-Cotta

Kurs
106a/b Strauß
Keine Angst vor Guppen!
20 h Bernhard Strauß
Kurs
106a/b Strauß
Keine Angst vor Guppen!
20 h Bernhard Strauß
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
„Keine Angst vor Gruppen!“ – Grundlagen gruppenpsychotherapeutischen Arbeitens
Kurs, 20 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Bernhard Strauß, Jena

Die Förderung der Gruppentherapie ist erklärtes Ziel der Bundesregierung. Dennoch gibt es sowohl bei Patienten als auch bei Praktikern gewisse Ängste, Gruppen als psychotherapeutisches Medium zu nutzen. In dem Kurs werden einige wesentliche Grundlagen gruppentherapeutischer Arbeit vermittelt, beginnend mit der Vorbereitung und Aufklärung von Gruppenpatienten. Im Mittelpunkt stehen ferner basale gruppendynamische Prozesse und die Darstellung und Diskussion verschiedener gruppenbezogener Therapietheorien. Auch die Frage, wie Kurzzeitgruppentherapien ggf. fokussiert werden können, wird thematisiert. Es ist beabsichtigt, den Kurs als eine Mischung aus Theorievermittlung, praktischen Übungen und Rollenspielen, Kleingruppendiskussionen und Erfahrungsaustausch zu gestalten.

Empfohlene Literatur:

Strauß, B. & Mattke, D. (2012). Gruppenpsychotherapie – Lehrbuch für die Praxis. Heidelberg, Springer.

Mattke, D., Reddemann, L. & Strauß, B. (2011). Keine Angst vor Gruppen! Gruppenpsychotherapie in Praxis und Forschung. Stuttgart: Klett-Cotta.

Plenarvortrag
Strauß
Vertrauenskrisen in der Psychotherapie
60 min Bernhard Strauß
Plenarvortrag
Strauß
Vertrauenskrisen in der Psychotherapie
60 min Bernhard Strauß
Vertrauenskrisen in der Psychotherapie
Plenarvortrag, 60 min: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Bernhard Strauß, Jena

Vertrauen ist ein Kernthema einer jeden Psychotherapie. Wenn Patienten ihre interpersonalen Konflikte in der Therapie reinszenieren, treten naturgemäß immer wieder Vertrauenskrisen und Brüche in der therapeutischen Beziehung auf. Deren Klärung und „Reparation“ stellen vermutlich wesentliche Wirkfaktoren von Psychotherapie dar, etwa als korrigierende emotionale Erfahrung, anderen trotz begründeten Misstrauens (wieder) vertrauen zu können. Epistemisches Vertrauen wird heute als ein wesentliches Konzept in der therapeutischen Beziehung erachtet und als wichtige Voraussetzung für die Entwicklung von Reflexions- und Mentalisierungsfähigkeit. Von dieser – gewissermaßen primären – Ebene der Psychotherapie bzw. des psychotherapeutischen Prozesses ausgehend werden in dem Vortrag noch weitere Aspekte von Vertrauenskrisen in der Psychotherapie erörtert: Diese sind zum einen bezogen auf mögliche negative Effekte von Psychotherapie und in letzter Zeit immer häufiger thematisierte Nebenwirkungen von Psychotherapie (und deren Umgang damit). Zum anderen rühren Vertrauenskrisen aus Forschungsbefunden, die zeigen, dass Psychotherapien und Psychotherapeut(inn)en keineswegs immer erfolgreich sind. Psychotherapeut(inn)en begehen ebenso wie andere heilkundlich Tätige manchmal sogar schwere Kunstfehler. Schließlich gilt es ein gesellschaftliches Misstrauen gegenüber der Psychotherapie zu prüfen, das vermutlich sowohl gesundheitspolitische Wurzeln hat (z. B. unzureichende Versorgung) wie auch inhaltliche Gründe. Diese haben damit zu tun, dass trotz intensiver psychotherapeutischer Bemühungen die Prävalenz psychischer Störungen nicht abnimmt, deren negative Folgen wie Krankschreibungen und Berentungen sogar zunehmen. Dies müsste eigentlich vermehrte Anstrengungen im Bereich der Prävention nach sich ziehen.

Bernhard Strauß ist Direktor des Instituts für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie am Klinikum der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er ist Professor für Medizinische Psychologie und Psychotherapie und vertritt die Fächer Medizinische Psychologie, Medizinische Soziologie sowie Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Prof. Strauß ist Autor, Herausgeber und Schriftleiter zahlreicher Bücher, Fachzeitschriften (z. B. Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie, Psychotherapeut) und Buchreihen. Er war Vorsitzender des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM), der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP) und war 2008 / 2009 Präsident der Society for Psychotherapy Research (SPR). 2011 wurde er zum Kollegiaten der DFG für das Fachgebiet Klinische, Differentielle und Diagnostische Psychologie, Medizinische Psychologie gewählt.

Ausgewählte Buchveröffentlichungen:
Strauß, B., Barber, J.P., Castonguay, L.G. (Eds.) Visions in psychotherapy research and practice. New York & London: Routledge. 2015

Strauß, B. Bindung. Gießen, Psychosozial Verlag, 2014 Richter, D., Brähler, E., Strauß B. (Hrsg.): Diagnostische Verfahren in der Sexualwissenschaft, Göttingen, Hogrefe 2014

Linden, M., Strauß, B. (Hrsg.): Unerwünschte Wirkungen, Nebenwirkungen und Schäden von Psychotherapie. Berlin, Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 2013

Dr. med.

Tamm-Schaller, Friederike

FÄ für Psychiatrie und Psychotherapie, niedergelassen in eigener psychotherapeutischer Praxis; Mitgliedschaften: Deutsche Balintgesellschaft; Ermächtigungen: Bayerische Landesärztekammer für Supervision TP, Psychosomatische Grundversorgung, Balintgruppe

Übung
122a/b Tamm-Schaller
Leitung von Balintgruppen
20 h Friederike Tamm-Schaller
Übung
122a/b Tamm-Schaller
Leitung von Balintgruppen
20 h Friederike Tamm-Schaller
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Leitung von Balintgruppen
Übung, 20 h: Dr. med. Friederike Tamm-Schaller

In der Ausbildung von ärztlichen und psychologischen Psychotherapeuten ist die Balintgruppenarbeit seit vielen Jahren bewährt und in den Weiterbildungs-Curricula verankert. Als Methode der Reflexion und Intervision dient die Balintgruppe aber auch im späteren Berufsalltag als wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und hilft zugleich, uns zu entlasten und damit der eigenen Psychohygiene.

Diese Übung soll Teilnehmern, die auf der Grundlage ihrer Vorerfahrungen die Ausbildung zum Balintgruppenleiter anstreben, Gelegenheit geben, die Leiter-und Co-Leiterrolle praktisch einzuüben. Ziel ist es, die Leitung von Balintgruppen, ihre Grundlagen in Theorie und Praxis zu erfahren und aktiv zu trainieren. Außerdem können praktische Fragen zum Aufbau und Organisation einer eigenen Gruppe geklärt werden. Die Gruppe steht auch Leitern offen, die ihre Ausbildung bereits abgeschlossen haben und Kenntnisse auffrischen wollen oder an einem Erfahrungsaustausch interessiert sind.

Diese Veranstaltung wird von der Deutschen Balintgesellschaft als Baustein für die Leiterausbildung anerkannt, wobei 5 Doppelstunden als Leiterseminar und 5 Doppelstunden für die Balintgruppenarbeit in der Kleingruppe angerechnet werden können.

Empfohlene Literatur:

Otten, H: Professionelle Beziehungen: Theorie und Praxis der Balintgruppenarbeit, 2011

Dr. med.

Tauber, Ralf Friedrich

FA für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin
Chefarzt der Klinik für Psychotherapie, Psychosomatik und Verhaltensmedizin in Bad Lausick

Seminar
101 Tauber
Schematherapie Jeffrey Young
10 h Ralf Friedrich Tauber
Seminar
101 Tauber
Schematherapie Jeffrey Young
10 h Ralf Friedrich Tauber
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Einführung in die Schematherapie nach Jeffrey Young
Seminar, 10 h: Dr. med. Ralf Friedrich Tauber

Die von Jeffrey Young entwickelte Schematherapie hat sich mittlerweile auf verschiedenen Gebieten, die mit der Behandlung von Patienten vorwiegend auf der Persönlichkeitsachse zusammenhängen, gut etabliert. Neben dem ursprünglichen Schemakonzept hat sich auch der sogenannte „Modus“-Ansatz vor allem bei Borderline Patienten außerordentlich bewährt. In dem Seminar wird ein theoretischer Überblick über die Voraussetzungen und Grundlagen der Schematherapie gegeben und sowohl das ursprüngliche „klassische“ Schemamodell als auch Modusarbeit besprochen. Unter Heranbeziehung von Fallbeispielen können einige der grundlegenden emotionsaktivierenden Techniken der Schematherapie dargestellt werden.

Empfohlene Literatur:

Young, J.E., Klosko, J.S., Weishaar, M.E.: Schematherapie: Ein praxisorientiertes Handbuch, 13. Mai 2005, Junfermann Verlag

Young, J.E., Klosko, J.S.: Sein Leben neu erfinden: Wie Sie Lebensfallen meistern, 2006, Junfermann Verlag

Seminar
302 Tauber
Zwangsstörungen
10 h Ralf Friedrich Tauber
Seminar
302 Tauber
Zwangsstörungen
10 h Ralf Friedrich Tauber
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Praxisorientierte Einführung in die kognitiv verhaltenstherapeutische Behandlung von Zwangsstörungen
Seminar, 10 h: Dr. med. Ralf Friedrich Tauber

Zwangserkrankungen stellen eine große Herausforderung für psychotherapeutisch Tätige dar. Oft sind die Patienten bereits seit längerer Zeit und chronifiziert erkrankt, die Behandlungen gestalten sich aus verschiedenen Ursachen öfters schwierig. Mit gut geplanter und exakt durchgeführter Verhaltenstherapie ist aber sehr häufig eine deutliche Besserung oder auch Verschwinden der Symptomatik erreichbar. In diesem Seminar sollen die Grundlagen der kognitiven verhaltenstherapeutischen Therapie mit dem Schwerpunkt auf systembezogene, expositionsorientierte Behandlung einschließlich des manchmal komplizierten Motivationsaufbaus besprochen werden. Eigene Fallbeispiele können gerne eingebracht werden. Im Seminar werden Videobeispiele gezeigt, sowie theoretische und vor allem praktische Handlungsanweisungen gegeben.

Empfohlene Literatur:

Lakatos, Reinecker, Kognitive Verhaltenstherapie bei Zwangsstörungen: Ein The ra piemanual, 11. Juli 2016, Hogrefe

Seminar
401 Tauber
Behandlung chronischer Depressionen mit CBASP
10 h Ralf Friedrich Tauber
Seminar
401 Tauber
Behandlung chronischer Depressionen mit CBASP
10 h Ralf Friedrich Tauber
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Behandlung chronischer Depressionen mit CBASP (Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy)
Seminar, 10 h: Dr. med. Ralf Friedrich Tauber

Erst in letzter Zeit ist deutlich geworden, dass bei chronischen Depressionen, Dysthymie oder sog. „Double Derpression“ die sehr erfolgreichen Techniken in der Behandlung episodischer Depressionen nicht ausreichend wirksam sind. Dies ist insbesondere bei Unterformen mit frühem Beginn und traumatischen 53 Zeit D Kindheitserfahrungen der Fall. Bislang wirksam zeigte sich nur diese speziell für dieses Klientel von McCullough entwickelte, vorwiegend interpersonelle Therapiemethode des CBASP. In diesem praxisorientierten Seminar werden die Voraussetzungen, das grundlegende Therapiemodell und die Methodik in ihren wichtigsten Bestandteilen vorgestellt sowie Fragen und Beispiele z. B. mit Hilfe von Videobeispielen (u. a. auch mit Beispielen von Prof. McCullough selbst) und auf Wunsch mit Rollenspiel-Sequenzen erörtert.

Empfohlene Literatur:

McCullough, Behandlung von Depressionen mit dem CBASP, Taschenbuch-1. Januar 2007, cp

McCullough, Psychotherapie der chronischen Depressionen, 13. Juli 2006, Urban & Fischer

Tauber, Nisch, Depressive Störungen erfolgreich behandeln, September 2011, Klett-Cotta

Prof.

Titze, Doris

Künstlerin und Kunsttherapeutin, Leitung des Aufbaustudiengangs KunstTherapie der HfBK Dresden, Mitgliedschaft: DFKGT

Übung
124a/b Titze
Methoden der Kunsttherapie
20 h Doris Titze
Übung
124a/b Titze
Methoden der Kunsttherapie
20 h Doris Titze
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Das Lebenspanorama. Methoden der Kunsttherapie Theoretische und praktische kunsttherapeutische Einführung auf Selbsterfahrungsbasis
Übung, 20 h: Prof. Doris Titze

Inwieweit vertrauen wir unseren eigenen Lebensentwürfen? Kennen wir sie überhaupt? Das eigene Leben ist geprägt von Wünschen und Erfolgen, Zweifeln und Krisen, beinflussbaren und unbeeinflussbaren Begebenheiten. Praktische Übungen rund um das eigene Lebenspanorama laden die TeilnehmerInnen ein, sich handlungs- und lösungsorientiert mit der Vielschichtigkeit und Dynamik eigener Lebensthemen zu befassen. Anhand ressourcenorientierter, methodischer Angebote (Impulsverlauf, grafische Lebenskurve, Formanalytisches Spiegelbild, Resonanzbild sowie die Arbeit mit Bildquadranten) werfen wir einen Blick auf die Rhythmen des Lebens, seine Quellen, Krisen, Lösungswege und Projektionen. Kunsttherapie fördert den eigenen, inneren Ausdruck und ermöglicht den reflektierten Blick auf sich selbst.

Empfohlene Literatur:

Titze / HfBK Dresden (Hg.): Zeichen setzen im Bild. Sandstein Dresden 2012

Tögel, Anette

Fachphysiotherapeutin für psych. Erkrankungen und funktionelle Störungen, Lehrtherapeutin für kommunikative Bewegungstherapie, Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatische Medizin des Universitätsklinikums Leipzig

Stabstelle für Physikalische Therapie und Rehabilitation

Kurs
103 Tögel
Vertrauen ist gut
10 h Anette Tögel
Kurs
103 Tögel
Vertrauen ist gut
10 h Anette Tögel
bis 31.03.2018
120,00 €
ab 01.04.2018
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser ... !?
Kurs, 10 h: Anette Tögel, Leipzig

Vertrauen umfasst unterschiedliche Dimensionen, z. B. sich etwas trauen und sich etwas zutrauen, Vertrauen in sich selbst und seine eigenen Fähigkeiten haben, anderen trauen, sich anvertrauen, Vertrauen schenken. Vertrauensfähigkeit beruht auf elementaren frühen Erfahrungen, die in der Entwicklung eines jeden Menschen prägend sind und deren Folgen in der Persönlichkeit wirksam werden. In dem Kurs wollen wir uns auf körpertherapeutischer Ebene dem Leitthema zuwenden. Mit Elementen der Kommunikativen Bewegungstherapie erfahren die Teilnehmer Aspekte des Vertrauens zu sich, ihrem Körper und anderen Gruppenmitgliedern. Kommunikative Bewegungstherapie als handlungsorientierte, komplementäre Methode der Psychotherapie ergänzt in ihrem tiefenpsychologisch orientierten Ansatz die Einzel- und Gruppengesprächstherapie und schafft in der Gruppe einen Rahmen für Handlungserfahrungen. Diese Therapieform nutzt Körperbewegung und Körpersprache als therapeutisches Mittel, um mit sich selbst, mit anderen und in der Gruppe in Kontakt zu kommen. Die tiefenpsychologisch orientierte Methode regt an, sich mit den eigenen Stärken und Schwächen auseinanderzusetzen, sie in der Interaktion mit anderen zu erleben, auf körperlicher Ebene zu erfahren und neue Handlungsweisen auszuprobieren. Der Kurs behandelt theoretisch und praktisch Themen der Kommunikativen Bewegungstherapie wie: Wahrnehmen, Kennenlernen, Integration, Ich-Entwicklung, Auseinandersetzung und Entscheidung, Kreativität sowie die Erfahrung von Emotionalität, Mut, Risikoverhalten und Vertrauensfähigkeit. Bitte ziehen Sie bewegungsfreundliche Kleidung und Schuhwerk an.

Empfohlene Literatur:

Wilda-Kiesel, A; Tögel, A.; Wutzler U. (2011): Kommunikative Bewegungstherapie. Brücke zwischen Psychotherapie und Körpertherapie. Bern: Verlag Hans Huber, Hogrefe AG.

Kurs
203 Tögel
Leben in Balance
10 h Anette Tögel
Kurs
203 Tögel
Leben in Balance
10 h Anette Tögel
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Leben in Balance
Kurs, 10 h: Anette Tögel, Leipzig

Patienten, die sich in eine psychotherapeutische Behandlung begeben, beschreiben häufig eine Orientierungslosigkeit – dass ihr Leben aus den Fugen – aus dem Gleichgewicht geraten ist. Wir alle kennen mitunter das Gefühl, dass in der heutigen schnelllebigen Zeit etwas aus der Balance gerät. Die Kommunikative Bewegungstherapie ist ein tiefenpsychologisch orientiertes, körperbezogenes Verfahren, welches sich aus dem Therapiealltag nicht wegdenken lässt. Über die körpersprachliche Ebene, insbesondere im Kontakt mit anderen, erhalten die Gruppenteilnehmer einen Zugang zum eigenen inneren Erleben. In diesem Kurs konzentrieren wir uns auf Polaritäten wie Aktivität – Passivität, Geben – Nehmen, Festhalten – Loslassen; Halten und Gehaltenwerden, Anspannung – Entspannung sowie die dazwischenliegende Balance. Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und geeignetes Schuhwerk mit.

Dipl.-Psych.

Vader, Katrin

niedergelassene Psychotherapeutin für Erwachsene (Schwerpunkt Verhaltenstherapie) in eigener Praxis in Jena. Lehrpraxis, Supervisorin und Dozentin für verschiedene psychotherapeutische Ausbildungsinstitute in Thüringen und Sachsen.

Übung
113a/b Vader
Impacttechniken
20 h Katrin Vader
Übung
113a/b Vader
Impacttechniken
20 h Katrin Vader
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Den Patienten in Bewegung bringen ... aber wie?
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Katrin Vader

Auf der verbalen Ebene erreichen wir unsere Patienten oft nicht auf dem notwendigen emotionalen Level, um therapeutisch nachhaltig zu sein. Impacttechniken sind eine Sammlung multisensorischer Methoden, mit denen wir Therapeuten auf unkomplizierte Art und Weise kreativ möglichst alle Sinne des Patienten tiefgreifend ansprechen und anregen können. Gearbeitet wird mit Allem, was gerade verfügbar ist: Papier, den Raumwänden, Stühlen, Stiften, Scheren, Seilen usw. Anstatt mit dem Patienten z. B. nur über die erlebte Überforderung und notwendigen Änderungen zu reden, kann ich ihm für jede seiner Lebensbelastungen symbolisch etwas in die Hände geben, über die Schulter oder um den Hals hängen, bis seine Überlastung für ihn sichtbar und körperlich spürbar ist. Wenn er das spürt, dann können wir mit dieser emotionalen Beteiligung mit dem Patienten effizient und nachhaltig bzgl. der Möglichkeiten der Entlastung, der Reihenfolge des Abbaus von oft selbst übernommenen Aufgaben intervenieren oder an den Hindernissen der Zielerreichung arbeiten. Indem wir dem Patienten seine Lebenssituation so „greifbar“ gemacht haben, wird auch für den „verkopftesten“ Patienten definitiv klar, dass wir Therapeuten oftmals nur Wegweiser und nicht die „Retter“ sind und für den Patienten wird seine Eigenverantwortung deutlich. In dieser Veranstaltung werden verschiedene Übungen gezeigt und auch Raum zum Üben für viele bekannte Therapiesituationen gegeben, z. B.:

  • der Patient erreicht sein Ziel nicht
  • der Patient stagniert in dem Zustand, in dem er gekommen ist oder an einer bestimmten Stelle in der Therapie
  • der Patient versteht seine Kommunikationsmuster nicht
  • der Patient kann sich nicht entscheiden
  • dem Patienten ist der sekundäre Krankheitsgewinn nicht bewusst

Ich lade Sie ein, diese vielleicht neue und belebende Vorgehensweise anzusehen und selbst auszuprobieren.

Prof. Dr. phil.

Vogel, Ralf T.

Psychologischer Psychotherapeut, Verhaltenstherapeut und Psychoanalytiker, Mitgliedschaften: DGPT, DGAP, DVT, Honorarprofessor für Psychoanalyse und Psychotherapie an der HfBK Dresden

Vorlesung
A1 Vogel
Sinnerlebnis und Sinnlosigkeit
10 h Ralf T. Vogel
Vorlesung
A1 Vogel
Sinnerlebnis und Sinnlosigkeit
10 h Ralf T. Vogel
bis 31.03.2018
90,00 €
ab 01.04.2018
110,00 €
Ermäßigt
77,00 €
Ein Leiden der Seele, die ihren Sinn nicht gefunden hat. Psychotherapie im Kontext von Sinnerlebnis und Sinnlosigkeit
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. phil. Ralf T. Vogel

Wir Menschen scheinen sinnsuchende Kreaturen zu sein, so der amerikanische Psychotherapeut und Romancier Irvin Yalom, und in der Erkenntnis, dass ein fehlendes Sinnerleben nicht selten die Grundlage psychischer Störungen ist, treffen sich klassische psychotherapeutische Denkschulen mit modernen wissenschaftlichen Forschungsergebnissen. Die Vorlesung spürt dem Zusammenhang zwischen den individuellen Sinnperspektiven und den Themen im psychotherapeutischen Feld nach und will damit zu einer inneren Bereitschaft und einer erhöhten Sicherheit der Therapeuten im Umgang mit dem eigentlich unlösbaren Thema des Sinns von Leben und Leiden beitragen.

Empfohlene Literatur:

Lang, T. (2016): Psychologie des Lebenssinns. Berlin: Spinger

Vogel, R.T. (2013): Existenzielle Themen in der Psychotherapie. Stuttgart: Kohlhammer

Übung
406a/b Vogel
Praxiskurs Aktive Imagination
20 h Ralf T. Vogel
Übung
406a/b Vogel
Praxiskurs Aktive Imagination
20 h Ralf T. Vogel
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Nach innen schauen - Praxiskurs Aktive Imagination
Übung, 20 h: Prof. Dr. phil. Ralf T. Vogel

Die Aktive Imagination ist wohl das älteste genuin psychotherapeutische Imaginationsverfahren. Sie bietet einen offenen, aber systematischen Weg zur Erkundung unbewusster Schichten und hat das Ziel, eine kreative Verbindung zwischen dem Bewussten und dem Unbewussten aufzurichten. Die Übung führt die Methode ein und bietet Raum zu Übungen und Reflexion. Es handelt sich nicht im eigentlichen Sinne um eine Selbsterfahrungsgruppe, durch die übenden Anteile ergeben sich jedoch erhebliche Selbsterfahrungsanteile.

Empfohlene Literatur:

Dorts, B., Vogel, R.T. (Hg.) (2014): Aktive Imagination. Schöpferisch leben aus inneren Bildern. Stuttgart: Kohlhammer

Dipl.-Psych.

von Boetticher, Antje

Psychologische Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin (DPG) und Tiefenpsychologin, Psychoanalytische Paar- und Familientherapeutin (BvPPF), Supervisorin für Paar- und Familientherapie sowie Ehe-, Familien- und Lebensberatung. Dozentin am Lou Andreas-Salomé-Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Göttingen

Seminar
304 von Boetticher
Spätadoleszente und junge Erwachsene
10 h Antje von Boetticher
Seminar
304 von Boetticher
Spätadoleszente und junge Erwachsene
10 h Antje von Boetticher
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Psychoanalytische und tiefenpsychologische Behandlung von Spätadoleszenten und jungen Erwachsenen
Seminar, 10 h: Dipl.-Psych. Antje von Boetticher

Die sog. Spätadoleszenz, die sich etwa auf das Lebensalter zwischen 18 und 25 Jahren (und teilweise noch länger) erstreckt, wird als eine eigene Entwicklungsphase verstanden. Das Seminar möchte Grundlagen über psychoanalytische Modelle von (Identitäts-) Entwicklung vermitteln, dabei werden sowohl Besonderheiten dieser Lebensphase als auch diagnostische und behandlungstechnische Herausforderungen beleuchtet. Dabei soll ein neugieriger Blick auf Übertragungsund Gegenübertragungsprozesse gewagt werden, die in Behandlungen in dieser Altersgruppe häufig von Idealisierung und Entwertung, Neid, Fremdheit und / oder einem schnellen Wechsel von Identifikation und Gegenidentifikation geprägt sind. Die besondere Bedeutung der sog. Neuen Medien wird diskutiert. Das schwierige Erreichen eines stabilen Arbeitsbündnisses mit Patient*innen im Aufbruch ins Erwachsenenalter stellt einen weiteren Aspekt dar. Eng daran geknüpft sollen Settingfragen diskutiert werden: Wann ist eine stationäre, wann eine ambulante Therapie indiziert? Ist das klassisch-psychoanalytische Setting in diesem Alter kontraindiziert, wie häufig postuliert wird? Wie können familientherapeutische Interventionen eingesetzt werden? Alle Themen werden möglichst praxisnah und im dialogischen Austausch mit den TeilnehmerInnen behandelt. Kasuistische Arbeit ist vorgesehen. Die TeilnehmerInnen sind eingeladen, eigene Fälle beizutragen (Werkstattcharakter), dafür können diese gern im Vorfeld Kontakt mit mir aufnehmen: praxis.avboetticher@outlook.de

Empfohlene Literatur:

Grimmer B, Sammet I, Dammann G (Hrsg.) (2012). Psychotherapie in der Spätadoleszenz.
Entwicklungsaufgaben, Störungen, Behandlungsformen. Stuttgart: Kohlhammer.
Salge H (2013). Analytische Psychotherapie zwischen 18 und 25. Besonderheiten
in der Behandlung von Spätadoleszenten. Berlin, Heidelberg: Springer Verlag.

Seminar
108a/b von Boetticher
Familien- und Paartherapie - eine Einführung
20 h Antje von Boetticher
Seminar
108a/b von Boetticher
Familien- und Paartherapie - eine Einführung
20 h Antje von Boetticher
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Psychodynamische Familien- und Paartherapie – eine Einführung
Seminar, 20 h: Dipl.-Psych. Antje von Boetticher

Kenntnisse familien- und paardynamischer Prozesse sind für alle Bereiche der Psychotherapie und Psychosomatischen Medizin relevant. Im Seminar werden Grundkonzepte psychodynamischer Familien- und Paartherapie vorgestellt, u. a.: Familiendiagnostik und Erstgespräch, Mehrgenerationen-Perspektive, Grenzen und Grenzstörungen, Delegationsprozesse und Rollenzuweisungen, Kollusionskonzept und Paardynamik, Arbeitsbündnis und Übertragung, Methoden und Techniken der Familien- und Paartherapie, Indikationsfragen. Die Darstellung erfolgt anhand von Fallbeispielen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die erworbenen Kenntnisse können in anderem Rahmen vertieft werden.

Empfohlene Literatur:

Cierpka M (Hg) (2010) Handbuch der Familiendiagnostik. Springer, 3. Aufl.

Reich G, Massing A, Cierpka M (2007) Praxis der psychoanalytischen Familien- und Paartherapie. Kohlhammer

Reich G (2003) Familientherapie der Essstörungen, Hogrefe

Massing A, Reich G, Sperling E (2006) Die Mehrgenerationen-Familientherapie. Vandenhoeck & Ruprecht, 5. Aufl.

Seminar
407a/b von Boetticher
Familien- und Paartherapie der Ess-Störungen
20 h Antje von Boetticher
Seminar
407a/b von Boetticher
Familien- und Paartherapie der Ess-Störungen
20 h Antje von Boetticher
bis 31.03.2018
220,00 €
ab 01.04.2018
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Psychodynamische Therapie und Familientherapie der Ess-Störungen
Seminar, 20 h: Dipl.-Psych. Antje von Boetticher

Die Behandlung psychogener Ess-Störungen ist ein wichtiger Schwerpunkt ambulanter und stationärer Psychotherapie. In dem Seminar werden wesentliche Aspekte der Diagnostik sowie psychodynamische und familiendynamische Konzepte der Anorexie, Bulimie und der Binge Eating Störung dargestellt. Die Schritte der einzeltherapeutischen und familientherapeutischen Behandlung dieser Störungen werden beschrieben. Dabei werden Indikationsfragen und therapeutische Möglichkeiten von gleichzeitigen oder aufeinander folgenden Kombinationen verschiedener Behandlungsansätze diskutiert. Wesentlich ist, die Arbeit an der Symptomatik mit der psychodynamischen Arbeit am Konflikt und an der Abwehr sowie ich-strukturellen Störungsanteilen und der familientherapeutischen Arbeit an den interpersonellen Konflikten zu verbinden und wie sich diese in der therapeutischen Beziehung darstellen. Die Darstellung wird durch Fallbeispiele illustriert. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Empfohlene Literatur:

Reich G, v. Boetticher A (2017) Hungern um zu leben. Die Paradoxie der Magersucht. Psychodynamische und familientherapeutische Konzepte. Psychosozial Verlag Gießen

Reich, G. u. Cierpka, M. (Hrsg.): Psychotherapie der Ess-Störungen. 3. völlig überarbeitete Aufl., Thieme, Stuttgart, 2010

Reich, G.: Familientherapie der Essstörungen. Hogrefe, Göttingen, 2003

Reich G., Kröger S.: Ess-Störungen. Gemeinsam wieder entspannt essen. Trias Verlag, Stuttgart 2015

Dr. med.

von Boetticher, Dirk

FA für Psychosomatische Medizin und PT, FA für Psychiatrie und PT (TP), Leitender Oberarzt an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Göttingen, Mitgliedschaften: DGPM, EAMP, DGPPN, DGPhil., VvWG.

Seminar
310 von Boetticher
Vertrauen
10 h Dirk von Boetticher
Seminar
310 von Boetticher
Vertrauen
10 h Dirk von Boetticher
bis 31.03.2018
110,00 €
ab 01.04.2018
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
„Vertrauen, dieses schwerste ABC“ (H. Domin). Interdisziplinäre Perspektiven und ihre behandlungspraktische Bedeutung.
Seminar, 10 h: Dr. med. Dirk von Boetticher

Vertrauen ist in psychotherapeutischen Gesprächen inhaltlich und für die psychotherapeutische Praxis prozedural von zentraler Bedeutung. Die Enttäuschung, Beschädigung oder der Missbrauch von Vertrauen stehen oftmals am Anfang einer psychischen oder psychosomatischen Erkrankung und das Erleben und erneute Lernen von Vertrauen – z. B. im Kontext einer therapeutischen Beziehung – am Anfang heilsamer Veränderung. Gleichwohl spielte Vertrauen – zumindest unter diesem Begriff – in der Terminologie der Fachliteratur und in der empirischen Psychotherapie-Forschung bis vor kurzem nur eine marginale Rolle. Das Seminar behandelt das Phänomen des Vertrauens aus entwicklungspsychologischer (Urvertrauen, Bindung, epistemisches Vertrauen), psychodynamischer (Konflikt- und Strukturdynamik), familiendynamischer (Boszormenyi-Nagy), literarischer (Kafka, Domin, Updike) und anthropologischer (Baier, Hartmann, Maio) Perspektive. Dabei soll nach einem theoretischen Input anhand kurzer klinischer Vignetten und gerne auch eigener Fallbeispiele der TeilnehmerInnen die behandlungspraktische Bedeutung der einzelnen Perspektiven ausführlich diskutiert werden.

Empfohlene Literatur:

Boszormenyi-Nagy, I. (1981): Kontextuelle Therapie. Therapeutische Strategien zur Schaffung von Vertrauen. Familiendynamik 6,2: 176-195.

Fonagy, P., Campbell, C. (2017): Böses Blut – ein Rückblick: Bindung und Psychoanalyse, 2015. Psyche 71,4: 275-305.

Maio, G. (2015): Vertrauen – oder warum man das Eigentliche nicht einklagen kann. In: ders.: Den kranken Menschen verstehen. Für eine Medizin der Zuwendung. Freiburg: Herder: 127-144.

Updike, J. (1992): Spring doch! [Trust me]. In: ders.: Spring doch! Erzählungen. Hamburg: Rowohlt: 9-19.

Dr. med.

von Pfister, Ulrich

FA für Psychotherapeutische Medizin und FA für Kinder- und Jugendpsychiatrie, niedergelassen in einer Praxisgemeinschaft in Friedrichshafen, Mitglied bei der Milton Erickson Gesellschaft

Übung
415a/b von Pfister
Hypnotherapie
20 h Ulrich von Pfister
Übung
415a/b von Pfister
Hypnotherapie
20 h Ulrich von Pfister
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Hypnotherapie in Psychosomatik und Psychoimmunologie
Übung, 20 h: Dr. med. Ulrich von Pfister

Voraussetzung zur Teilnahme an dieser Übung ist ein Grundkurs in Hypnotherapie oder Erfahrung mit Entspannungs- und imaginativen Verfahren. Aufbauend darauf werden vermittelt: Anamneseerhebung unter hypnotherapeutischen Gesichtspunkten, geeignete Indikationen für den hypnotherapeutischen Ansatz, sowie ein methodischer Überblick über hypnotherapeutische Techniken in diesen Bereichen. Neben der theoretischen Wissensvermittlung ist ausreichend Zeit für praktische Übungen in Kleingruppen. Angeboten werden auch eine Demonstrationshypnose und eine Gruppenhypnose. Es besteht auch – in begrenztem Umfang – die Möglichkeit zur Vorstellung einer Fallvignette durch die Teilnehmer zur Super / Intervision. Die Übung stellt einen Baustein dar in der von mir angebotenen Reihe der Fortbildung „klinische Hypnose“ (insgesamt 8).

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, warme Socken, eine Decke, ein kleines Kissen und eine Isomatte mit.

Empfohlene Literatur:

Dirk Revensdorf / Burkhard Peter: Hypnotherapie in Psychotherapie, Psychosomatik und Medizin; 5. Auflabe Springer 2015.

Hanne Seemann: Freundschaft mit dem Körper schließen, 10. Aufl. Klett-Cotta 2016.

Prof.

von Spreti, Gräfin, Flora

Kunsttherapeutin, Künstlerin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Technischen Universität München

Übung
421a/b von Spreti
Selbsterfahrung Kunsttherapie
20 h Gräfin, Flora von Spreti
Übung
421a/b von Spreti
Selbsterfahrung Kunsttherapie
20 h Gräfin, Flora von Spreti
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
„Bildraum als Spiegel des eigenen Lebensraumes“
Übung, 20 h: Prof. Gräfin, Flora von Spreti

In den vielfältigen und unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten der Kunsttherapie entfaltet sich im bildnerischen Handeln, neben einer behutsamen therapeutischen Begleitung, die schöpferische Eigenständigkeit eines Patienten. Sie kann eine autonome Handlungsebene schaffen, auf der sich Erlebtes und Gefühltes symbolhaft zeigt und vom Patienten in verhältnismäßiger Unabhängigkeit vom Therapeuten, progressiv verändert werden kann. So findet hier nicht nur das innere Wissen des Patienten um Verletzung, Defizit und Konflikt seinen gestalterischen Ausdruck, sondern durch bildnerisches „Probehandeln“ werden sich ebenso unentdeckte, schöpferische Ressourcen und neue, erweiternde Perspektiven des eigenen Lebensraumes entfalten.

In der Übung kann dies anhand des eigenen bildnerischen Handelns erfahren werden und später eventuell in die eigene psychotherapeutische Praxis einfließen.

Bildnerische Vorerfahrung ist keine Voraussetzung.

Bitte bringen Sie Malblöcke (DIN A 3 oder 4), Wasser-Deck-oder Aquarellfarben und Jaxon Ölpastellkreiden mit.

Empfohlene Literatur:

F.v.Spreti et al.: KunstTherapie: Künstlerisches Handeln - Wirkung - Handwerk, Schattauer Stuttgart, 2018

F.v.Spreti et al.: Kunsttherapie bei Psychischen Störungen, Urban & Fischer Verlag/Elsevier München, Jena 2012

Prof. Dr.

Wertheimer, Jürgen

Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Komparatistik an der Universität Tübingen und Autor

Plenarvortrag
Wertheimer
Vertrauen ist besser - über eine zentrale Kategorie unserer Gesellschaft und ihre Spiegelung in der Literatur
60 min Jürgen Wertheimer
Plenarvortrag
Wertheimer
Vertrauen ist besser - über eine zentrale...
60 min Jürgen Wertheimer
Vertrauen ist besser - über eine zentrale Kategorie unserer Gesellschaft und ihre Spiegelung in der Literatur
Plenarvortrag, 60 min: Prof. Dr. Jürgen Wertheimer

Vertrauen war und ist zu allen Zeiten der Kitt der Gesellschaft. Gottvertrauen und Urvertrauen stabilisieren Weltbilder und Wertewelten, krankhaftes Misstrauen führt zur sozialen und emotionalen Isolation, das Vertrauen-Spenden wiederum zum sozialen Austausch. Und wir wollen vertrauen: unseren Eltern, dem Lebenspartner, Politikern, den Lehrern unserer Kinder, unserem Arzt, dem Bankangestellten, der uns einen Kredit anbietet, denn ohne Vertrauen läuft nichts. Auch wenn Vertrauen immer wieder in Misstrauen umschlägt. Bereits ein erster Blick zeigt, die Geschichte des Vertrauens ist ein Katastrophenszenarium. Misstrauen, Zerstörung von Vertrauen prägen unser Handeln. Trotzdem rangiert Vertrauen auf dem Basar recyclebarer Werte nach wie vor an oberster Stelle. Überall wird es vehement gefordert und vorausgesetzt. Was diese rhetorische Vertrauenssüchtigkeit skuril erscheinen lässt, ist die Tatsache, dass sie in einer Welt stattfindet, der man jegliche Vertrauensseligkeit gründlich ausgetrieben hat: Weltweite Bespitzelung, frei flottierender Datenhandel und die Kriminalisierung der dagegen Protestierenden sprechen eine deutliche Sprache. Aber in Liebe, Beruf, Politik und Religion, weltweit beruhen Ordnungen auf Vertrauen. Und wenn es ernst wird, bleibt uns nichts als das Vertrauen ins Vertrauen. Um so wichtiger ist es, eine Grammatik des Vertrauens zu erlernen. Und es gibt tatsächlich ein Archiv, das als unendlich reiche Quelle für die Entschlüsselung des Vertrauenscodes wir unverständlicherweise wenig nutzen, das der Literatur. Die Literatur ist wahrheitsversessen und ermöglicht es, dem Thema des Vertrauens auf Umwegen näher zu treten. Die Literatur bringt uns Vertrauen als einen hochkomplizierten, diffizilen Zwischenzustand näher, der auf vielen anderen Gefühlen aufbaut, wächst oder verdorrt. Der Vortrag macht diese Vertrauenscodes an Beispielen der Weltliteratur sichtbar.

Jürgen Wertheimer ist Professor für Neuere Literaturwissenschaft an der Universität Tübingen. Er studierte Germanistik Komparatistik, Anglistik und Kunstgeschichte an den Universitäten München, Siena und Rom, promovierte und habilitierte sich an der LMU München. Seit 1991 hat er den Lehrstuhl für Neuere Literaturwissenschaft an der Universität Tübingen Forschungsschwerpunkte: • Kulturkonflikte • Poetik der Affekte • Mythen – Ideologien – Kritik

Herausgeberschaften:
Herausgeber der Zeitschrift arcadia zusammen mit John Neubauer und Vivian Liska., Herausgeber der Tübinger Celan-Ausgabe. (bisher erschienen: Sprachgitter (1996), Die Niemandsrose (1996), Der Meridian (1999), Atemwende (2000), Fadensonnen (2000), Lichtzwang (2001), Schneepart (2002), Von Schwelle zu Schwelle (2002)), Mitherausgeber der Reihe Stauffenburg Discussion: Studien zur Inter- und Multikultur.

Ausgewählte Buchveröffentlichungen:
Wertheimer, J.:Maidan – Tahrir – Taksim: Plätze, die die Welt verändern – Protest, Aufbruch, Repression, gemeinsam mit Isabelle Holz. marix Verlag 2017

Wertheimer, J.: Vertrauen: Ein riskantes Gefühl, gemeinsam mit Birnbaumer, N. Ecowin-Verlag 2016

Wertheimer, J.:Don Quijotes Erben. Die Kunst des europäischen Romans: Stationen des europäischen Romans. Konkursbuchverlag. 2013.

Wertheimer, J.: Die Venus aus dem Eis: Wie vor 4.000 Jahren unsere Kultur entstand (gemeinsam mit Nicholas Conard). Btb-Verlag. 2013.

Plenarvortrag
Wertheimer
Vertrauen ist besser – über eine zentrale Kategorie unserer Gesellschaft und ihre Spiegelung in der Literatur
60 min Jürgen Wertheimer
Plenarvortrag
Wertheimer
Vertrauen ist besser – über eine zentrale...
60 min Jürgen Wertheimer
Vertrauen ist besser – über eine zentrale Kategorie unserer Gesellschaft und ihre Spiegelung in der Literatur Fluch oder Segen?
Plenarvortrag, 60 min: Prof. Dr. Jürgen Wertheimer

Vertrauen war und ist zu allen Zeiten der Kitt der Gesellschaft. Gottvertrauen und Urvertrauen stabilisieren Weltbilder und Wertewelten, krankhaftes Misstrauen führt zur sozialen und emotionalen Isolation, das Vertrauen-Spenden wiederum zum sozialen Austausch. Und wir wollen vertrauen: unseren Eltern, dem Lebenspartner, Politikern, den Lehrern unserer Kinder, unserem Arzt, dem Bankangestellten, der uns einen Kredit anbietet, denn ohne Vertrauen läuft nichts. Auch wenn Vertrauen immer wieder in Misstrauen umschlägt. Bereits ein erster Blick zeigt, die Geschichte des Vertrauens ist ein Katastrophenszenarium. Misstrauen, Zerstörung von Vertrauen prägen unser Handeln. Trotzdem rangiert Vertrauen auf dem Basar recyclebarer Werte nach wie vor an oberster Stelle. Überall wird es vehement gefordert und vorausgesetzt. Was diese rhetorische Vertrauenssüchtigkeit skuril erscheinen lässt, ist die Tatsache, dass sie in einer Welt stattfindet, der man jegliche Vertrauensseligkeit gründlich ausgetrieben hat: Weltweite Bespitzelung, frei flottierender Datenhandel und die Kriminalisierung der dagegen Protestierenden sprechen eine deutliche Sprache. Aber in Liebe, Beruf, Politik und Religion, weltweit beruhen Ordnungen auf Vertrauen. Und wenn es ernst wird, bleibt uns nichts als das Vertrauen ins Vertrauen. Um so wichtiger ist es, eine Grammatik des Vertrauens zu erlernen. Und es gibt tatsächlich ein Archiv, das als unendlich reiche Quelle für die Entschlüsselung des Vertrauenscodes wir unverständlicherweise wenig nutzen, das der Literatur. Die Literatur ist wahrheitsversessen und ermöglicht es, dem Thema des Vertrauens auf Umwegen näher zu treten. Die Literatur bringt uns Vertrauen als einen Plenarvorträge 14 hochkomplizierten, diffizilen Zwischenzustand näher, der auf vielen anderen Gefühlen aufbaut, wächst oder verdorrt. Der Vortrag macht diese Vertrauenscodes an Beispielen der Weltliteratur sichtbar.

Jürgen Wertheimer ist Professor für Neuere Literaturwissenschaft an der Universität Tübingen. Er studierte Germanistik Komparatistik, Anglistik und Kunstgeschichte an den Universitäten München, Siena und Rom, promovierte und habilitierte sich an der LMU München. Seit 1991 hat er den Lehrstuhl für Neuere Literaturwissenschaft an der Universität Tübingen Forschungsschwerpunkte: • Kulturkonflikte • Poetik der Affekte • Mythen – Ideologien – Kritik

Herausgeberschaften: Herausgeber der Zeitschrift arcadia zusammen mit John Neubauer und Vivian Liska., Herausgeber der Tübinger Celan-Ausgabe. (bisher erschienen: Sprachgitter (1996), Die Niemandsrose (1996), Der Meridian (1999), Atemwende (2000), Fadensonnen (2000), Lichtzwang (2001), Schneepart (2002), Von Schwelle zu Schwelle (2002)), Mitherausgeber der Reihe Stauffenburg Discussion: Studien zur Inter- und Multikultur. Ausgewählte Buchveröffentlichungen: Wertheimer, J.:Maidan – Tahrir – Taksim: Plätze, die die Welt verändern – Protest, Aufbruch, Repression, gemeinsam mit Isabelle Holz. marix Verlag 2017 Wertheimer, J.: Vertrauen: Ein riskantes Gefühl, gemeinsam mit Birnbaumer, N. Ecowin-Verlag 2016 Wertheimer, J.:Don Quijotes Erben. Die Kunst des europäischen Romans: Stationen des europäischen Romans. Konkursbuchverlag. 2013. Wertheimer, J.: Die Venus aus dem Eis: Wie vor 4.000 Jahren unsere Kultur entstand (gemeinsam mit Nicholas Conard). Btb-Verlag. 2013.

Dr. med.

Ziemann, Götz-Hendrik

Psychiater und Psychotherapeut, Gruppenanalytiker (D3G), Systemischer Therapeut und Supervisor, niedergelassen in eigener Praxis

Übung
413a/b Ziemann
Analytisch orientierte Gruppenselbsterfahrung
20 h Götz-Hendrik Ziemann
Übung
413a/b Ziemann
Analytisch orientierte Gruppenselbsterfahrung
20 h Götz-Hendrik Ziemann
bis 31.03.2018
240,00 €
ab 01.04.2018
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Analytisch orientierte Gruppenselbsterfahrung
Übung, 20 h: Dr. med. Götz-Hendrik Ziemann

Für die psychotherapeutische Arbeit mit psychoanalytischen und tiefenpsychologisch- fundierten Verfahren ist die Kenntnis der Anwendung von Übertragung und Gegenübertragung zur Gestaltung therapeutischer Prozesse von zentraler Bedeutung. Sie kann nur gelingen, wenn dem Therapeuten seine Reaktion auf andere und die von ihm ausgehende Beziehungsgestaltung bewusst sind. Die Selbsterfahrung ist damit ein unverzichtbarer Baustein in der psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildung.

Der Gruppenverlauf ermöglicht auch eine Einsicht in Nutzung und Gestaltung gruppentherapeutischer Prozesse.

Die in der Gruppenselbsterfahrung vermittelte Beziehungserfahrung und Fähigkeit zur Selbstreflektion ist aber auch ein ausgesprochener Gewinn für die eigene Lebensgestaltung und Psychohygiene. Die Gruppen werden daher immer mehr von Kollegen genutzt, die den Umgang mit sich selbst in Familie und Beruf fürsorglicher gestalten möchten.

Die angebotene Gruppenselbsterfahrung kann an erweiterten Wochenenden fortgesetzt werden, die zwei- bis dreimal im Jahr in Jena stattfindet.