Allgemeines

Diese finden täglich von Samstag bis Mittwoch statt.


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Zeit A
täglich 10.00 - 11.30
Vorlesung
A1 Joraschky
Narzissmus
Vorlesung
A1 Joraschky
Narzissmus
10 h Peter Joraschky
bis 31.03.2020
100,00 €
ab 01.04.2020
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Therapie narzisstischer Persönlichkeitsanteile
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. med. Peter Joraschky

Folgende Themen sollen dargestellt werden:

  1. Das Wechselspiel von Macht/Leistung und Liebe. Der offene und verdeckte Narzissmus. Der männliche und weibliche Narzissmus.
  2. Die Entwicklung der narzisstischen Vulnerabilität. Entwertung und Idealisierung. Leitaffekte Scham, Neid und narzisstische Wut. Die Inkongruenz der Selbstanteile, die Vulnerabilität des Körperselbst. Die Ausgrenzung als Selbstwerttrauma.
  3. Beziehungsanalyse narzisstischer Persönlichkeiten. Umgang mit dem vermeidenden Bindungsstil. Bedeutung der Sexualität. Empathiestörungen.
  4. Die narzisstische Kollusion. Selbstobjektübertragungen. Wenn sich der Therapeut überflüssig oder gelangweilt, zurückgewiesen und ausgegrenzt fühlt.
  5. Sehnsucht nach Verschmelzung, Suizidalität als narzisstische Krise. Der narzisstisch vulnerable Therapeut.

Die Themen werden anhand von Fallbeispielen, Therapieprozessen dargestellt und diskutiert.

Empfohlene Literatur:
  • Sprenger B., Joraschky P. (2015): Mehr Schein als Sein. Springer Spektrum.
  • Kernberg, O. F., Hartmann, H. P. (2006): Narzissmus – Grundlagen – Störungsbilder – Therapie. Schattauer.
Vorlesung
A2 Becker
Mütter und Töchter
Vorlesung
A2 Becker
Mütter und Töchter
10 h Evelyn-Christina Becker
bis 31.03.2020
100,00 €
ab 01.04.2020
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Mütter und Töchter
Vorlesung, 10 h: Dr. paed. Evelyn-Christina Becker

Oscar Wilde: „Alle Frauen werden wie ihre Mütter.“
Ja, das wäre eine Möglichkeit. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl anderer …
Ein Seminar über den Beginn des Lebens einer Frau mit einer gleichgeschlechtlichen Beziehung und den daraus resultierenden Folgen zwischen gesunder Autonomieentwicklung, tödlichem Hass auf die Mutterbrust, über totale Symbiose bis hin zum masochistischen Abbruch der Mutterbindung. Die innere Beziehung zum Mutterbild kann die Entwicklung einer Tochter fördern oder zur Quelle von Pathologie werden.
Unter analytischem und tiefenpsychologischem Aspekt sollen Mutter-Tochter-Beziehungen und ihre Konflikte anhand von Fallbeispielen und Weiblichkeitsbildern in Geschichte, Literatur und Gegenwart vorgestellt und diskutiert werden.

Empfohlene Literatur:
  • Johanna Haarer/Gertrud Haarer: Die deutsche Mutter und ihr letztes Kind – Die Autobiografien der erfolgreichsten NS-Erziehungsexpertin und ihrer jüngsten Tochter. Hannover 2012
  • Ingrid Riedel: Demeters Suche. Mütter und Töchter. Zürich 1989
  • Marianne Krüll: Die Mutter in mir – Wie Töchter sich mit ihrer Mutter versöhnen. Stuttgart 2014
  • Ingmar Bergmann: Herbstsonate. Film. 1978
Vorlesung
A3 Storck
Psychoanalytische Psychosomatik
Vorlesung
A3 Storck
Psychoanalytische Psychosomatik
10 h Timo Storck
bis 31.03.2020
100,00 €
ab 01.04.2020
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Psychoanalytische Psychosomatik heute – Das Dilemma der Objektbeziehung zwischen Verschmelzung und Isolation
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Timo Storck

In der Vorlesung werden klassische und zeitgenössische Ansätze der psychoanalytischen Psychosomatik vorgestellt und kritisch erörtert. Dabei wird die Annahme eines psychodynamischen Dilemmas der Objektbeziehung zwischen Verschmelzung und Isolation bzw. zwischen Nähesehnsüchten und Näheängsten entwickelt und begründet werden. Es werden sowohl Ideen zu einer „allgemeinen“ Psychosomatik der Leiblichkeit als auch solche zu speziellen Störungsbildern behandelt.
Es wird dazu angeregt, ergänzend zur Vorlesung das Vertiefungsseminar von Dr. Schleu zu besuchen.
 

Empfohlene Literatur:
  • Storck T. (2016): Psychoanalyse und Psychosomatik. Die leiblichen Grundlagen der Psychodynamik. Kohlhammer.
     
Vorlesung
A4 Tauber
Schematherapie
Vorlesung
A4 Tauber
Schematherapie
10 h Ralf Friedrich Tauber
bis 31.03.2020
100,00 €
ab 01.04.2020
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Einführung in die Schematherapie nach Jeffrey Young
Vorlesung, 10 h: Dr. med. Ralf Friedrich Tauber

Die von Jeffrey Young entwickelte Schematherapie hat sich mittlerweile auf verschiedenen Gebieten, die mit der Behandlung von Patienten vorwiegend auf der Persönlichkeitsachse zusammenhängen, gut etabliert. Neben dem ursprünglichen Schemakonzept hat sich auch der sogenannte „Modus“-Ansatz vor allem bei Borderline Patienten außerordentlich bewährt. In der Vorlesung wird ein theoretischer Überblick über die Voraussetzungen und Grundlagen der Schematherapie gegeben und sowohl das ursprüngliche „klassische“ Schemamodell als auch die Modusarbeit besprochen. Unter Heranziehung von Fallbeispielen können einige der grundlegenden emotionsaktivierenden Techniken der Schematherapie dargestellt werden.

Empfohlene Literatur:
  • Schematherapie: Ein praxisorientiertes Handbuch, 13. Mai 2005, Junfermann Verlag
  • Sein Leben neu erfinden: Wie Sie Lebensfallen meistern, 2006, Junfermann
Zeit B
täglich 12.00 - 13.30
Vorlesung
B1 Althoff
Mentalisierung
Vorlesung
B1 Althoff
Mentalisierung
10 h Marie-Luise Althoff
bis 31.03.2020
100,00 €
ab 01.04.2020
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Mentalisierung, Liebe und epistemisches Vertrauen
Vorlesung, 10 h: Dr. phil. Marie-Luise Althoff, Bielefeld

In dieser Vorlesung werden grundlegende Kenntnisse der Mentalisierungstheorie vermittelt. Es soll zunächst erfahrbar werden, was es bedeutet „Having Mind in Mind“. Die Grundprinzipien des Konzepts der Mentalisierung sowie die daraus abgeleitete therapeutische Haltung und Interventionstechnik wird theoretisch und anhand von Fallbeispielen verdeutlicht. Insbesondere wird das basale Konzept der empathischen Validierung diskutiert. In der neueren Theorieentwicklung ist das Konzept des epistemischen Vertrauens, i.e. des basalen Vertrauens in eine Person als sichere Informationsquelle, zu einer wichtigen und unverzichtbaren Größe geworden. Der Zusammenhang von Mentalisierung, Liebe und epistemischem Vertrauen wird dargestellt und reflektiert.

 

Empfohlene Literatur:
  • Bateman A., Fonagy P. (2016): Mentalization-Based Treatment for Personality Disorders. Oxford Press, Oxford
Vorlesung
B2 Richter
Schmerztherapie
Vorlesung
B2 Richter
Schmerztherapie
10 h Maria Richter
bis 31.03.2020
100,00 €
ab 01.04.2020
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Schmerz-Psychotherapie
Vorlesung, 10 h: Dr. phil., Dipl.-Psych. Maria Richter

Die Schmerz-Psychotherapie ist durch Ihre neuerliche Aufnahme in den Musterweiterbildung-Katalog der BPK so aktuell wie nie zuvor. Auch inhaltlich sind in den letzten Jahren vielfältige Entwicklungen festzustellen, z. B. durch die zunehmende Integration von „Dritte-Welle“-Verfahren, die Entstehung integrativer Edukations-Methoden („Pain Neuroscience Education“) und Interventionen, basierend auf Apps und virtuellen Realitäten. In dieser Vorlesung werden die bio-psycho-sozialen Grundlagen zur Entstehung verschiedener Schmerzerkrankungen nach aktuellem wissenschaftlichen Kenntnisstand dargestellt und die zentralen Inhalte der Schmerzpsychotherapie vermittelt. Sie werden einen konkreten und praxisorientierten Einblick in die Vielfalt der edukativen und psychotherapeutischen Methoden bei chronischen Schmerzpatienten in der Gruppe und im Einzelsetting erhalten (z. B. Möglichkeiten und Grenzen von biofeedbackgestützten Behandlungen). Nicht zuletzt werden die Indikationen für die verschiedenen schmerzpsychotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten im ambulanten und (teil-)stationären Sektor dargestellt, es soll dabei ein Überblick über die interdisziplinären Therapieangebote in der Versorgungslandschaft, Vernetzungs- und Informationsangebote sowohl in der Region als auch überregional entstehen (z. B. Online-Materialen und Patienteninformationen, Informationen zur Weiterbildung „Spezielle Schmerzpsychotherapie“, geeignete Kliniken, Selbsthilfegruppen)

Empfohlene Literatur:
  • Von Wachter M., Hendrischke A. (Hrsg): Psychoedukation bei chronischen Schmerzen. Springer 2016.
  • Kröner-Herwig B. et al. (Hrsg): Schmerzpsychotherapie. Grundlagen, Diagnostik, Krankheitsbilder, Behandlung. 8. Aufl Springer 2016.
  • Nobis H.-G. et al. (Hrsg): Schmerz – eine Herausforderung. Springer 2016.
  • www.dgpsf.org; www.schmerzgesellschaft.de
     
Vorlesung
B3 Vogel
Psychotherapie am Lebensende
Vorlesung
B3 Vogel
Psychotherapie am Lebensende
10 h Ralf T. Vogel
bis 31.03.2020
100,00 €
ab 01.04.2020
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Die letzte Grenze: Psychotherapie am Lebensende
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. phil. Ralf T. Vogel

Alte Menschen, Menschen mit schwersten körperlichen Erkrankungen, Patient/-Innen in Hospizen und auf Palliativstationen: Der Bedarf an psychotherapeutischen Interventionen am absehbaren Ende des Lebens nimmt beständig zu, und in sämtlichen großen Therapieschulen beginnt eine Auseinandersetzung mit dieser existenziellen und bisher weitgehend vernachlässigten Thematik. Die Vorlesung zeigt philosophische und soziologische Grundlagen der Auseinandersetzung mit dem Sterbethema auf, gibt Anregungen zur eigenen Auseinandersetzung und vermittelt erste Konzepte einer thantatopsychotherapeutischen Praxis.

Empfohlene Literatur:
  • Frick, E., Vogel, R.T. (Hg.): Den Abschied vom Leben verstehen. Psychoanalyse und Palliative Care. 2. Aufl. Kohlhammer 2017
  • Vogel, R. T.: Todesthemen in der Psychotherapie. Kohlhammer 2012
  • Vogel, R. T.: Der Tod ist groß, wir sind die Seinen. Mit dem Sterben leben lernen. Patmos 2015
     
Vorlesung
B4 Drexler
Einführung Aufstellungsarbeit
Vorlesung
B4 Drexler
Einführung Aufstellungsarbeit
10 h Diana Drexler
bis 31.03.2020
100,00 €
ab 01.04.2020
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Einführung in Theorie und Praxis der Systemaufstellungen
Vorlesung, 10 h: Dr. phil., Dipl.-Psych. Diana Drexler

Aufstellungsarbeit hat wie kaum ein anderes szenisches Verfahren fachliche Kontroversen ausgelöst und gleichzeitig eine starke Verbreitung im Praxisalltag von BeraterInnen und TherapeutInnen erfahren. Inzwischen gibt es eine unübersichtliche Anzahl und Vielfalt unterschiedlicher Vorgehensweisen. In der Vorlesung wird eine Standortbestimmung versucht, und es werden theoretische und praktische Grundlagen dieser Arbeitsweise vorgestellt. Themen werden u. a. sein:

  • Geschichte und Entwicklungen der Aufstellungsarbeit
  • Methodische Hintergründe szenischer Verfahren und Besonderheiten von Systemaufstellungen,
  • Charakteristika einer systemisch-integrativen Praxis von Systemaufstellungen (Wieslocher Modell).
  • Chancen, Risiken und Wirkungen

Es besteht die Möglichkeit für Erfahrungsaustausch und Diskussion.

Zeit C
täglich 14.00 - 15.30
Vorlesung
C1 Storck
Konzeptionelles Denken
Vorlesung
C1 Storck
Konzeptionelles Denken
10 h Timo Storck
bis 31.03.2020
100,00 €
ab 01.04.2020
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Wieviel konzeptuelles Denken braucht die Psychotherapie?
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Timo Storck

In der Vorlesung geht es 1. um die zeitgenössische Relevanz psychoanalytischer Konzepte, am Beispiel der Konzepte von „Ich“ und „Selbst“. Es erfolgt eine Prüfung der argumentativen Zusammenhänge, der klinischen Relevanz und der interdisziplinären Anschlussfähigkeit. Ferner geht es 2. um Abgrenzungen und Berührungen zwischen psychoanalytischen Begriffen mit denen anderer psychotherapeutischer Richtungen (z. B. Unbewusstes, Übertragung, Objektbeziehung sowie Motivationstheorien). So kann zum Thema werden: Wieviel konzeptuelles Denken braucht die Psychotherapie?
 

Empfohlene Literatur:
  • Storck T. (2018): Psychoanalyse nach Sigmund Freud. Kohlhammer.
  • Storck T. (2018/2019/2020): Grundelemente psychodynamischen Denkens. 5 Bände. Kohlhammer.
Vorlesung
C2 Rauchfleisch
Gratwanderungen
Vorlesung
C2 Rauchfleisch
Gratwanderungen
10 h Udo Rauchfleisch
bis 31.03.2020
100,00 €
ab 01.04.2020
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Verbinden und Abgrenzen. Eine Gratwanderung in der Psychotherapie
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Udo Rauchfleisch, Basel

In der Vorlesung werden verschiedene Praxisfelder diskutiert, in denen es einerseits um Verbinden und Nähe und andererseits um Abgrenzung und Widerspruch geht: Solidarität und Unterstützung bei Opfern von Menschenrechtsverletzungen, gegen die wir uns als Fachleute wehren müssen (Folter, Konversions„therapien“ von Homosexuellen, Bevormundung von Transidenten); Abschied und Neuanfang in Coming Out-Prozessen von Lesben, Schwulen und Transidenten; Verbinden und Trennen zwischen Patienten und Angehörigen; Nähe und Distanz in der Psychotherapie; Grenzsetzung als beziehungsstiftendes Element in der Therapie schwerer Persönlichkeitsstörungen.

Empfohlene Literatur:
  • U. Rauchfleisch: Diagnose Borderline. Stuttgart 2019. U. Rauchfleisch: Schwule. Lesben. Bisexuelle. Göttingen 2011.
  • U. Rauchfleisch: Sexuelle Identitäten im therapeutischen Prozess. Stuttgart 2019.
Vorlesung
C3 Hopf
Angststörungen bei KJ
10 h Hans Hopf
Vorlesung
C3 Hopf
Angststörungen bei KJ
10 h Hans Hopf
bis 31.03.2020
100,00 €
ab 01.04.2020
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen. Diagnose und Psychotherapie
Vorlesung, 10 h: Dr. rer. biol. hum. Hans Hopf

In den Vorlesungen soll über psychoanalytisches Verstehen von Ängsten, über unterschiedliche Angstarten und über Entstehung, Diagnose und psychoanalytische sowie tiefenpsychologisch fundierte Behandlungen von Angststörungen referiert werden. Die folgenden Krankheitsbilder werden ausführlich dargestellt. Sie werden mit Fallvignetten illustriert, deren Psychodynamiken herausgearbeitet werden: Trennungsangst, generalisierte Angst, Phobie, insbesondere die Schulphobie, Traumatische Ängste und das Verschwinden von Realangst bei schweren narzisstischen Störungen. Innerhalb einer Vorlesung wird über depressive Störungen und ihre Abgrenzung zu den Angststörungen gesprochen.

Empfohlene Literatur:
  • Heinemann, E., Hopf, H.: Psychische Störungen in Kindheit und Jugend. Symptome.Psychodynamik. Fallbeispiele. psychoanalytische Therapie. Stuttgart, Berlin,Köln: Verlag W. Kohlhammer, 5. Auflage, 2015.
  • Hopf, H.: Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen. Diagnose und Therapie. Verlag Brandes & Apsel Frankfurt, 4. ergänzte Auflage. 2014
  • Hopf, H.: Schulangst und Schulphobie, Frankfurt: Brandes & Apsel, 2. Auflage, 2018
  • Hopf, H.: Jungenängste, Mädchenängste. Gemeinsamkeiten und Unterschiede. In: Lang, H.; Pagel, G. (Hrsg.): Angst und Zwang. Würzburg: Königshausen & Neumann
Zeit D
täglich 16.00 - 17.30
Vorlesung
D1 Tauber
Depression CBASP
Vorlesung
D1 Tauber
Depression CBASP
10 h Ralf Friedrich Tauber
bis 31.03.2020
100,00 €
ab 01.04.2020
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Behandlung chronischer Depressionen mit CBASP (Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy)
Vorlesung, 10 h: Dr. med. Ralf Friedrich Tauber

Erst in letzter Zeit ist deutlich geworden, dass bei chronischen Depressionen, Dysthymie oder sog. „Double Depression“ die sehr erfolgreichen Techniken in der Behandlung episodischer Depressionen nicht ausreichend wirksam sind. Dies ist insbesondere bei Unterformen mit frühem Beginn und traumatischen Kindheitserfahrungen der Fall. Bislang wirksam zeigte sich diese speziell für dieses Klientel von McCullough entwickelte vorwiegend interpersonelle Therapiemethode des CBASP. In dieser praxisorientierten Vorlesung werden die Voraussetzungen, das grundlegende Therapiemodell und die Methodik in ihren wichtigsten Bestandteilen vorgestellt sowie Fragen und Beispiele z. B. mit Hilfe von Videobeispielen (u.a. auch mit Beispielen von Prof. McCullough selbst) und auf Wunsch mit Rollenspiel-Sequenzen erörtert.

Empfohlene Literatur:
  • Behandlung von Depressionen mit dem CBASP, Taschenbuch-1. Januar 2007, cp Psychotherapie der chronischen Depressionen, 13. Juli 2006, Urban & Fischer
  • Depressive Störungen erfolgreich behandeln, September 2011, Klett-Cotta
Vorlesung
D2 Rauchfleisch
Borderline
Vorlesung
D2 Rauchfleisch
Borderline
10 h Udo Rauchfleisch
bis 31.03.2020
100,00 €
ab 01.04.2020
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Diagnose Borderline. Diagnostik und therapeutische Praxis
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Udo Rauchfleisch, Basel

In vielen Institutionen und Praxen werden Borderline-Persönlichkeiten behandelt, deren Therapie sich als schwierig erweist, vor allem wenn es um PatientInnen mit einem tiefen Funktionsniveau geht. Folgende Themen werden behandelt: Diagnostik, Indikationsüberlegungen und therapeutisches Vorgehen. Dabei wird dem verstärkten Einbezug der Realität, den Übertragungs- und Gegenübertragungsprozessen, dissozialen Manifestationen und dem Umgang mit Träumen besondere Beachtung geschenkt. Die theoretischen Ausführungen werden durch kasuistisches Material veranschaulicht.

Empfohlene Literatur:
  • O. F. Kernberg: Schwere Persönlichkeitsstörungen. Klett-Cotta 2006
  • U. Rauchfleisch: Diagnose Borderline. Diagnostik und therapeutische Praxis. Kohlhammer 2019
  • U. Rauchfleisch: L(i)eben mit Borderline. Patmos 2015
Vorlesung
D3 Ivansic
Tinnitus
Vorlesung
D3 Ivansic
Tinnitus
10 h Daniela Ivansic
bis 31.03.2020
100,00 €
ab 01.04.2020
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Chronischer Tinnitus: Verhaltenstherapie ist effektiv!
Vorlesung, 10 h: Dr. phil., Dipl.-Psych. Daniela Ivansic

In der im März 2019 veröffentlichten europäischen Leitlinie „A multidisciplinary European guideline for tinnitus: diagnostics, assessment, and treatment“ wird ausschließlich für die Verhaltenstherapie wegen nachgewiesener Effektivität eine starke Empfehlung für die Behandlung der Patienten mit chronisch-komplexen Tinnitus ausgesprochen. Es handelt sich um eine chronische Krankheit mit hoher Prävalenz: Allein in Deutschland wird jährlich von 250.000 neuen Fällen ausgegangen. Bei einer Komorbidität von 50 % bis zu 60 % mit Major Depression, Angststörungen und somatoformen Störungenist es für Psychotherapeuten absolut notwendig, sich mit wirksamen Tinnitus-Behandlungsmethoden gut auszukennen. In der Vorlesungsreihe werden die medizinischen Ursachen des akuten Tinnitus, Prädiktoren der Chronifizierung und die Modelle der Entstehung der Tinnitus-Belastung vorgestellt und daraus die Schwerpunkte der Tinnitus-Therapie abgeleitet. Ziel ist es mit dem Mythos „Bei Tinnitus kann man nichts machen!“ aufzuräumen und Sie zu befähigen, eine umfassende Tinnitus-Anamnese zu erheben, mit dem Patienten ein Krankheitsmodell zu erstellen (welches sowohl den Tinnitus als auch prämorbide oder daraus resultierende psychische Störungen beinhaltet), realistische Therapieziele zu formulieren sowie zu erlernen, welche verhaltenstherapeutischen Techniken in der Tinnitus-Therapie wirksam sind.

Empfohlene Literatur:
  • Cima, R.F.F., Mazurek, B., Haider, H. et al. (2019): A multidisciplinary European guideline for tinnitus: diagnostics, assessment, and treatment. HNO 67(Suppl 1): 10.
  • Delb, W., D’Amelio, R., Archonti, C., Schonecke, O. (2002): Tinnitus. Ein Manual zur Tinnitus-Retrainingtherapie. Göttingen: Hogrefe Verlag.
  • Kröner-Herwig, B., Jäger, B., Goebel, G. (2010): Tinnitus: Kognitiv-verhaltenstherapeutisches Behandlungsmanual. Mit Online-Materialien. Weinheim: Beltz Verlag.
  • Weise, C., Kleinstäuber, M., Kaldo, V., Andersson, G. (2016): Mit Tinnitus leben lernen. Ein Manual für Therapeuten und Betroffene. Berlin Heidelberg: Springer-Verlag.
Zeit E
täglich 18.00 - 19.30
Prof. Dr. med.
Peter Joraschky

FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalytiker (DPV), Nervenarzt, Ehem. Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus, Dresden

Vorlesung
A1 Joraschky
Narzissmus
10 h Peter Joraschky
Kurs
410a/b Joraschky
Familienskulptur
20 h Peter Joraschky
Dr. paed.
Evelyn-Christina Becker

Psychoanalytikerin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in eigener Praxis, Dozentin, Supervisorin und Lehrtherapeutin

Vorlesung
A2 Becker
Mütter und Töchter
10 h Evelyn-Christina Becker
Seminar
201 Becker
E. Piaf - Psyche und Persönlichkeit
10 h Evelyn-Christina Becker
Prof. Dr. Dipl.-Psych.
Timo Storck

Psychologischer Psychotherapeut (AP/TP), Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Psychologischen Hochschule Berlin

Vorlesung
A3 Storck
Psychoanalytische Psychosomatik
10 h Timo Storck
Vorlesung
C1 Storck
Konzeptionelles Denken
10 h Timo Storck
Seminar
414a/b Storck, Schade, Althoff
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Timo Storck, Jochen Schade, Marie-Luise Althoff
Dr. med.
Ralf Friedrich Tauber

FA für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin, Chefarzt der Psychosomatik der Sachsenklinik Bad Lausick

Vorlesung
A4 Tauber
Schematherapie
10 h Ralf Friedrich Tauber
Vorlesung
D1 Tauber
Depression CBASP
10 h Ralf Friedrich Tauber
Seminar
308 Tauber
Zwangsstörungen
10 h Ralf Friedrich Tauber
Dr. phil.
Marie-Luise Althoff

Psychoanalytikerin, tätig in eigener Praxis

Vorlesung
B1 Althoff
Mentalisierung
10 h Marie-Luise Althoff
Seminar
414a/b Althoff, Schade, Storck
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Marie-Luise Althoff, Jochen Schade, Timo Storck
Dr. phil., Dipl.-Psych.
Maria Richter

Psychologische Psychotherapeutin VT, Universitätsklinikum Jena, Sektion Schmerztherapie

Vorlesung
B2 Richter
Schmerztherapie
10 h Maria Richter
Prof. Dr. phil.
Ralf T. Vogel

Psychologischer Psychotherapeut, Verhaltenstherapeut und Psychoanalytiker, Mitgliedschaften: DGPT, DVT, Honorarprofessor für Psychoanalyse und Psychotherapie an der HfBK Dresden, Privatpraxis für Psychotherapie und Supervision in Ingolstadt

Vorlesung
B3 Vogel
Psychotherapie am Lebensende
10 h Ralf T. Vogel
Übung
101 Vogel
Trauerkonzepte
10 h Ralf T. Vogel
Dr. phil., Dipl.-Psych.
Diana Drexler

Psychotherapeutin in eigener Praxis. Leiterin des Wieslocher Instituts für systemische Lösungen (WISL). Lehrtherapeutin und Supervisorin für Verhaltenstherapie, Systemische Therapie und Beratung (SG) und für Systemaufstellungen (DGfS). Fort- und Weiterbildungen in hypnosystemischen, humanistischen und tiefenpsychologischen Verfahren.

Vorlesung
B4 Drexler
Einführung Aufstellungsarbeit
10 h Diana Drexler
Kurs
413a/b Drexler
Systemaufstellungen zum Kennenlernen
20 h Diana Drexler
Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych.
Udo Rauchfleisch

Psychoanalytiker, Mitgliedschaften: DPG, DGPT, FS
Forschungsschwerpunkte: Persönlichkeitsstörungen, Psychoanalytische Theorie und Therapie, Sexuelle Orientierungen, Transidentität
Private Praxis: Delsbergerallee 65, CH-4053 Basel

www.udorauchfleisch.ch

Vorlesung
C2 Rauchfleisch
Gratwanderungen
10 h Udo Rauchfleisch
Vorlesung
D2 Rauchfleisch
Borderline
10 h Udo Rauchfleisch
Plenarvortrag
Rauchfleisch
„Ich habe nichts gegen Lesben, Schwule und Transgender, aber …“ Homosexuelle und trans Menschen im Spannungsfeld zwischen Exklusion und Inklusion
60 min Udo Rauchfleisch
Dr. rer. biol. hum.
Hans Hopf

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (Analyse und TP), Ehrenmitglied VAKJP, eigene Praxis

Vorlesung
C3 Hopf
Angststörungen bei KJ
10 h Hans Hopf
Seminar
401 Hopf
Behandlungstechnik KJ
10 h Hans Hopf
Dr. phil., Dipl.-Psych.
Daniela Ivansic

Psychologische Psychotherapeutin, Leiterin des Tinnitus-Zentrums Jena

Vorlesung
D3 Ivansic
Tinnitus
10 h Daniela Ivansic