Dipl.-Psych.

Ahrend, Silke

Psychologische Psychotherapeutin (VT) für Einzel- und Gruppentherapie in eigener psychotherapeutischer Praxis in Burg (Spreewald), Alba Emoting Lehrer und Mitglied der AGEAE

Kurs
121a/b Ahrend
Gruppentherapie als Persönlichkeitsentwicklung
20 h Silke Ahrend
Kurs
121a/b Ahrend
Gruppentherapie als Persönlichkeitsentwicklung
20 h Silke Ahrend
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Gruppentherapie als Strategische Persönlichkeitsentwicklung
Kurs, 20 h: Dipl.-Psych. Silke Ahrend

In diesem Kurs wird ein Embodiment-fokussiertes verhaltenstherapeutisches Gruppentherapiekonzept zur Strategischen Persönlichkeitsentwicklung vorgestellt und selbst erfahren. Es geht um das Erlernen emotionaler und sozialer Kompetenzen, die in der Kindheit nicht erworben werden konnten und zu einer dysfunktionalen kognitiv-affektiven Verhaltensausprägung mit entsprechender Symptombildung in wesentlichen Lebensbereichen geführt hat. Folgende Schwerpunkte werden in der Gruppentherapie bearbeitet: Stress- und Emotionsregulation, die
Förderung der Autonomiefähigkeit sowie die Entwicklung der Empathie- und Beziehungsfähigkeit. Das erlebensorientierte Gruppentherapieprogramm dient der Ressourcenstärkung sowie der Auflösung von Blockaden auf den verschiedenen Entwicklungsstufen. Insgesamt soll die Entwicklung eines kongruenten Selbst gefördert werden. Dieses Konzept kommt störungsübergreifend zum Einsatz und vermittelt den Patient*innen nützliche psychologische Landkarten zur Unterstützung der Mentalisierungsfähigkeit und der Selbstanwendung in ihrem Alltag. Für die einzelnen Entwicklungsstufen werden im Kurs exemplarisch Interventionen und Übungen vorgestellt und selbst erfahren und können danach für das eigene therapeutische Arbeitsfeld übernommen werden. Besonderer Schwerpunkt im Kurs liegt auf der Embodiment-Methode Alba Emoting, mit der ein wohlwollender, selbstfürsorglicher Kontakt zu den eigenen Basisemotionen hergestellt und die persönliche Bedeutung der im Körper abgespeicherten, oft verdrängten und unterdrücktenEmotionen erforscht werden kann.
 

Empfohlene Literatur:
  • Bloch, Susana et al: Alba Emoting: A Scientific Method für Emotional Induction 2017
  • Gräff-Rudolph, Ute & Sulz, Serge K.D.: Strategische Gruppentherapie – eine mentalisierungsbasierte Gruppen-Verhaltenstherapie. In Sulz, Serge K. D. u. a.
    (2019). Gruppen-Psychotherapien – höchst wirksam, ganz einfach und sehr beliebt. Psychotherapie, Band 24-1, Psychosozial-Verlag
  • Gräff-Rudolph, Ute & Sulz, Serge K.D. Entwicklung reifer Empathie durch Entwicklung auf die zwischenmenschliche Stufe – bei Patienten. In Sulz, Serge K. D. u. a. (2017). Entwicklung zur Empathiefähigkeit, Von der Selbstbezogenheit zur Beziehungsfähigkeit. Psychotherapie, Band 22-2, Psychosozial-Verlag
  • Hauke, Gernot & Lohr, Christina. Emotionale Aktivierungstherapie (EAT): Embodiment in Aktion. Klett-Cotta, 2020
Kurs
320 Ahrend
Alba Emoting
10 h Silke Ahrend
Kurs
320 Ahrend
Alba Emoting
10 h Silke Ahrend
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Alba Emoting und mehr: Körperpsychotherapeutische Interventionen für mehr Lebendigkeit
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Silke Ahrend

Der Körper ist unser zentrales Erfahrungsinstrument. Durch ihn werden unsere Emotionen sichtbar und spürbar. Gewohnheitsmäßig verkörperte Emotionen bestimmen unsere Körperhaltung, die wiederum Einfluss auf unser Denken, Fühlen und Handeln nimmt. „Kein emotionales Erleben, wie gering es auch sein mag, bleibt ohne körperlichen Nachhall.“ (Susana Bloch, Chile 2006).

Sich zu spüren, ist die Grundlage einer lebendigen Beziehung zu sich selbst und damit Basis für Selbststeuerung und Eigenverantwortung. Mit der von Bloch entwickelten Methode Alba Emoting sowie anderen körperorientierten Interventionen lernen wir die Basisemotionen Angst, Wut, Traurigkeit, Freude, Zärtlichkeit und erotische Liebe mittels Atemmuster, Körperhaltungen und Mimik authentisch und eindeutig auszudrücken. Vermischte Emotionen können entmischt, zu schwache Emotionen entwickelt, zu heftige Emotionen auf ein stimmiges Maß zurückgeführt und extreme Emotionszustände gezielt verlassen werden, um zu einer neutralen Grundhaltung zurück zu finden. Für Psychotherapie und Coaching können diese Alba-Emoting-Ausdrucksmuster von großem Nutzen sein: Auf einfache Weise kann dem Klienten vermittelt werden, seine eigenen Emotionen klarer wahrzunehmen, zu akzeptieren und gegenüber anderen Menschen eindeutiger auszudrücken. Dieser Einführungskurs mit hohem Selbsterfahrungscharakter lädt ein, in einen wohlwollenden und tieferen Kontakt zum eigenen Körper und den eigenen Emotionen zu kommen. Im Sinne der Strategischen Persönlichkeitsentwicklung (Sulz) sind dies Basisinterventionenfür weiterführende Interventionen in Richtung Freiheit und Selbstbestimmung.

Empfohlene Literatur:
  • Bloch, Susana: Alba Emoting: A Scientific Method for Emotional Induction. 2017 Hauke, Gernot & Lohr, Christina. Emotionale Aktivierungstherapie (EAT): Embodiment in Aktion. Klett-Cotta, 2020
  • Gräff-Rudolph, Ute & Sulz, Serge K.D.: Strategische Gruppentherapie – eine mentalisierungsbasierte Gruppen-Verhaltenstherapie. In Sulz, Serge K. D. u. a. (2019). Gruppen-Psychotherapien – höchst wirksam, ganz einfach und sehr beliebt. Psychotherapie, Band 24-1, Psychosozial-Verlag
Dr. phil.

Althoff, Marie-Luise

Psychoanalytikerin, tätig in eigener Praxis

Vorlesung
B1 Althoff
Mentalisierung
10 h Marie-Luise Althoff
Vorlesung
B1 Althoff
Mentalisierung
10 h Marie-Luise Althoff
bis 31.03.2021
100,00 €
ab 01.04.2021
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Mentalisierung, Liebe und epistemisches Vertrauen
Vorlesung, 10 h: Dr. phil. Marie-Luise Althoff, Bielefeld

In dieser Vorlesung werden grundlegende Kenntnisse der Mentalisierungstheorie vermittelt. Es soll zunächst erfahrbar werden, was es bedeutet „Having Mind in Mind“. Die Grundprinzipien des Konzepts der Mentalisierung sowie die daraus abgeleitete therapeutische Haltung und Interventionstechnik wird theoretisch und anhand von Fallbeispielen verdeutlicht. Insbesondere wird das basale Konzept der empathischen Validierung diskutiert. In der neueren Theorieentwicklung ist das Konzept des epistemischen Vertrauens, i.e. des basalen Vertrauens in eine Person als sichere Informationsquelle, zu einer wichtigen und unverzichtbaren Größe geworden. Der Zusammenhang von Mentalisierung, Liebe und epistemischem Vertrauen wird dargestellt und reflektiert.

Empfohlene Literatur:
  • Bateman A., Fonagy P. (2016): Mentalization-Based Treatment for Personality Disorders. Oxford Press, Oxford
Seminar
414a/b Althoff
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Marie-Luise Althoff
Seminar
414a/b Althoff
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Marie-Luise Althoff
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Neue Ideen aus der psychoanalytischen Filmbetrachtung
Seminar, 20 h: Dr. phil. Marie-Luise Althoff, Bielefeld

Im Seminar erarbeiten sich die Teilnehmenden im Anschluss an eine methodische Einleitung kulturpsychoanalytische Interpretationen. Das Vorgehen folgt dabei dem Gedanken, dass es für psychotherapeutisch Tätige von hoher Relevanz ist, die Verbindungen zwischen individueller Entwicklung (von Gesundheit wie Krankheit) und gesellschaftlichen Zuständen und Prozessen in den Blick zu nehmen. Viele mediale Darstellungen der Verwobenheit beider Bereiche bieten eine hervorragende Möglichkeit der Reflexion, die von hoher klinischer Relevanz ist.
Das Tagungsthema der EPW 2021 – „Verbinden und/oder Trennen – Umgang mit Abgrenzung in Psychotherapie und Gesellschaft“ – bietet dafür einen besonders geeigneten Rahmen. Dazu wird eine methodische Einleitung gegeben, welche den Einstieg in eine Interpretation des Films „1000 Arten den Regen zu beschreiben“ liefert (Leitung T. Storck).
Am zweiten Tag wird unter der Leitung von L. Friedel der Film „Joker“ interpretiert. Am Montag werden wir uns unter Leitung von Timo Storck dem Film „Victoria“ zuwenden. Schließlich folgen Dienstag und Mittwoch Betrachtungen zu „Shine“ und „Gran Torino“ unter der Leitung von Marie-Luise Althoff.

Zu den Gegenständen der kulturanalytischen Interpretation:
1000 Arten Regen zu beschreiben – I. Prahl (2017) nimmt sich die Spannungen in einer Kleinfamilie zum Gegenstand, in der Mike, der gerade 18 Jahre alt gewordene Sohn, sich aus unerfindlichen Gründen dazu entscheidet, sein Zimmer nicht mehr zu verlassen. Klinisch ist dies als Hikikomori-Syndrom bekannt. Im Film werden die Hilflosigkeit der übrigen Familienmitglieder im Umgang mit der Situation und die Zerreißprobe für die Beziehungen untereinander deutlich.

Joker – Todd Phillips (2019) – 1981 in Gotham City: Arthur Fleck hat sich geirrt. Sein Dasein ist keine Komödie, sondern eine Tragödie. Eigentlich will der erfolglose Party-Clown ein berühmter Stand-Up Comedian sein und die Menschen zum Lachen bringen, doch alles was er von der Gesellschaft erfährt sind Verachtung, Ablehnung und Schläge.
Flecks Geisteskrankheit wird durch die ständigen Demütigungen immer schlimmer und in einer Welt, die seiner Meinung nach „immer verrückter“ wird, scheint er schließlich seine wahre Bestimmung zu finden, als „Joker“, Symbolfigur des Aufstands derer, die ebenfalls am Rande der Gesellschaft stehen und als psychopathischer Gegenspieler von Batman. Der Film zeichnet auf beeindruckende Weise die psychische Entwicklung einer bekannten Comicfigur nach.

Im Jahr 2015 kam der Film Victoria (S. Schipper) in die Kinos und sorgte für Aufregung, da der gesamte Film (mit einer Dauer von 140 Minuten) in einer einzigen Aufnahme, d. h. ohne Schnitt, gefilmt wurde. Der Film handelt von der jungen Spanierin Victoria, die in einer Berliner Nacht vier junge Männer trifft und in intensive Beziehungserfahrungen und eine kriminelle Eskalation hineingezogen wird. Die Machart des Films (Kameraführung, Schauspiel u. a.) bewirken in der Rezeption eine eindrucksvolle Mischung aus Verbindung mit und Trennung vom Geschehen.

Shine – Der Weg ins Licht: Dieser bewegende Film aus dem Jahr 1996 handelt von dem Pianisten David Helfgott (Drehbuch Jan Sardi und Regisseur Scott Hicks). Es wird in Rückblenden die auf Tatsachen beruhende Geschichte des australischen Pianisten erzählt. Als Kind wird der hochbegabte David von seinem traumatisierten Vater schwer gequält. Er kann sich schließlich abgrenzen und vom Vater lossagen. Jedoch entwickelt er Symptome einer schizoaffektiven Störung, die seine weitere Karriere zunächst blockieren. Viele Jahre später ermöglicht ihm die Liebe zu seiner späteren Frau, trotz der Krankheit zur Bühne und in Konzertsäle zurückzukehren.

Gran Torino – Clint Eastwood (2008). Der Korea-Kriegsveteran und pensionierte Automechaniker Walt Kowalski zieht sich nach dem Tod seiner Frau auf die Veranda seines Häuschens in einer Vorstadt von Detroit zurück. Was er beobachtet, mag er nicht: Er kann seine Nachbarn nicht leiden und glaubt, dass sein Amerika vor die Hunde geht. Dann aber wird er doch aktiv und will seine Nachbarn gegen eine örtliche Gang verteidigen. Im Verlauf der weiteren Geschichte rechnet er mit seiner Familie ab.
Gemeinsam werden wir uns alle Filme anschauen und nach einem sich jeweils anschließenden kurzen Impulsvortrag der Referenten hoffentlich in eine angeregte und aufschlussreiche Diskussion übergehen.

Empfohlene Literatur:
  • Hamburger, A. (2018): Filmpsychoanalyse. Gießen: Psychosozial-Verlag
  • Storck, T. & Taubner S. (2017): (Hg). Von Game of Thrones bis The Walking Dead. Interpretation von Kultur in Serie. Berlin u. a.: Springer.

Appel, Eva

Systemische Familientherapeutin hsi, Ausbildung für Kommunikationstraining/Coaching, PEP–Ausbildung - Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie nach Dr. Bohne, Lehrbeauftragte der Hochschule Mainz, Dozentin Grundkurs IGST in Heidelberg, Seminarleitung Plug & Play, Zielkunft Mainz

Kurs
416a/b Appel
Ambivalenz in der Adoleszenz
20 h Eva Appel
Kurs
416a/b Appel
Ambivalenz in der Adoleszenz
20 h Eva Appel
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Zwischen Baum und Borke – Von der Ambivalenz in der Adoleszenz
Kurs, 20 h: Eva Appel

Jugendliche können ihre innere Zerrissenheit oft präzise beschreiben, und auch ihren Wunsch, ein Wunder möge diesen Zustand wegzaubern. Sie hängen zwischen Baum und Borke und sind verzweifelt. Aus systemischer Sicht geht es darum, sie zu unterstützen ihre Ambivalenz zu sehen, anzunehmen und auch als Chance zu betrachten. In diesem Kurs werden mit hypnosystemischen Interventionen und Selbstwirksamkeitstraining Techniken vermittelt, die Jugendlichen helfen, ihre inneren Prozesse selbstregulierend zu steuern. Es handelt sich um eine Sowohl-als-auch- Logik, oder, anders formuliert, um ein Ambivalenzfähigkeitstraining mit dem Ziel, die Selbstbeziehung zu verbessern. Wir stellen die Anwendungstechnik PEP von Michael Bohne vor. PEP (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie) ist eine Kombination aus Klopftechnik und hypnotherapeutischen Strategien, die mit Selbstakzeptanzübungen die Selbstbeziehung verbessern. Darüber hinaus betrachten Sie Metaphern aus Geschichten und insbesondere Filmen, die den Zugang zu Jugendlichen erleichtert. Anhand von Fallbeispielen geht es um Klärung des Anliegens, das Erkennen von Mustern und Abläufen, sowie unterschiedliche systemische Fragetechniken. Mitbringen sollten Sie viele Fragen, Lust am Ausprobieren, eigene Praxisbeispiele und Ihren Humor.

Dipl.-Psych.

Bach, Katja

niedergelassene Psychologische Psychotherapeutin für Erwachsene (TP, Psychoanalyse, Traumatherapie, EMDR) in eigener Praxis, Dozentin und Supervisorin an der AfP Erfurt

Übung
412a/b Bach
[ausgebucht] Stabilisierungs- und Distanzierungstechniken - Traumatherapie Erwachsener
20 h Katja Bach
Übung
412a/b Bach
[ausgebucht] Stabilisierungs- und...
20 h Katja Bach
bis 31.03.2021
260,00 €
ab 01.04.2021
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
[ausgebucht] Stabilisierungs- und Distanzierungstechniken in der Traumatherapie Erwachsener
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Katja Bach

Sie sind eingeladen, praxiserprobte Interventionen zur Stabilisierung und Förderung der Distanzierungsfähigkeit von Patienten mit Traumafolgestörungen in kollegialer und wertschätzender Atmosphäre kennen zu lernen. Die Interventionen werden weitestgehend demonstriert und in Kleingruppen anhand von eigenen, nicht traumatischen Erfahrungen geübt. Die Methoden werden sowohl auf der Therapeutenseite als auch auf der Patientenseite praktisch erfahrbar, was Lust aufs Üben und die Bereitschaft zur Selbsterfahrung voraussetzt. Ziel ist es, dass Sie die Methoden in den Praxisalltag integrieren können. Darüber hinaus möchte ich Sie in diesem Seminar ermutigen, sich der eigenen Psychohygiene zuzuwenden, um Sekundärtraumatisierungen im Umgang mit traumatisierten Patienten vorzubeugen.

Dr. paed.

Becker, Evelyn-Christina

Psychoanalytikerin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in eigener Praxis, Dozentin, Supervisorin und Lehrtherapeutin

Vorlesung
A2 Becker
Mütter und Töchter
10 h Evelyn-Christina Becker
Vorlesung
A2 Becker
Mütter und Töchter
10 h Evelyn-Christina Becker
bis 31.03.2021
100,00 €
ab 01.04.2021
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Mütter und Töchter
Vorlesung, 10 h: Dr. paed. Evelyn-Christina Becker

Oscar Wilde: „Alle Frauen werden wie ihre Mütter.“
Ja, das wäre eine Möglichkeit. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl anderer …
Ein Seminar über den Beginn des Lebens einer Frau mit einer gleichgeschlechtlichen Beziehung und den daraus resultierenden Folgen zwischen gesunder Autonomieentwicklung, tödlichem Hass auf die Mutterbrust, über totale Symbiose bis hin zum masochistischen Abbruch der Mutterbindung. Die innere Beziehung zum Mutterbild kann die Entwicklung einer Tochter fördern oder zur Quelle von Pathologie werden.
Unter analytischem und tiefenpsychologischem Aspekt sollen Mutter-Tochter-Beziehungen und ihre Konflikte anhand von Fallbeispielen und Weiblichkeitsbildern in Geschichte, Literatur und Gegenwart vorgestellt und diskutiert werden.

Empfohlene Literatur:
  • Johanna Haarer/Gertrud Haarer: Die deutsche Mutter und ihr letztes Kind – Die Autobiografien der erfolgreichsten NS-Erziehungsexpertin und ihrer jüngsten Tochter. Hannover 2012
  • Ingrid Riedel: Demeters Suche. Mütter und Töchter. Zürich 1989
  • Marianne Krüll: Die Mutter in mir – Wie Töchter sich mit ihrer Mutter versöhnen. Stuttgart 2014
  • Ingmar Bergmann: Herbstsonate. Film. 1978
Seminar
201 Becker
E. Piaf - Psyche und Persönlichkeit
10 h Evelyn-Christina Becker
Seminar
201 Becker
E. Piaf - Psyche und Persönlichkeit
10 h Evelyn-Christina Becker
bis 31.03.2021
140,00 €
ab 01.04.2021
120,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Psyche und Persönlichkeit: Édith Piaf: „Non, je ne regrette rien“ – Ich bereue nichts.
Seminar, 10 h: Dr. paed. Evelyn-Christina Becker

„Sie erscheint im Halbdunkel, ganz in Schwarz gekleidet. Ohne eine schützende Rüstung, ohne den geringsten Schmuck und ohne Zierde, die Hände der Länge nach dicht an den Körper gepresst, den Kopf leicht zur Schulter hin geneigt, ein wenig schief… Und alles basiert auf der Opferbereitschaft ihrer Lippen, die vor Schmerz vibrieren…“. (Jean Noli: Edith. Paris 1973)
Édith Piafs (1915 – 1963) widersprüchliches und unbändiges Leben, Lieben und Leiden soll uns entlang aller Brüche eine Auseinandersetzung mit den Begriffen ‚Mythos‘ und ‚Schicksal‘ in der Biografie eines Menschen ermöglichen: Eine Frau, die als Theaterkünstlerin, Sängerin, Texterin und Selbstdarstellerin mit Stimme und Kraft brillierte und zugleich mit einem unermesslichen Hang zum Exhibitionismus und zur Sehnsucht sich selbst zerstören konnte. „Ich hab‘ gelebt, Mylord.“ – kleinwüchsig, eigensinnig, leidenschaftlich, unverwüstlich.

Empfohlene Literatur:
  • Simone Bertreaut: Das unglaubliche Leben der Edith Piaf. Scherz Verlag, 1969
  • Edith Piaf: Mein Leben. Rowohlt Taschenbuch, 1973
  • Monique Lange: Edith Piaf. Ihr Leben in Bildern und Texten. Insel Verlag, 2015

Bluhm-Dietsche, Ute

FÄ für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und FÄ für Allgemeinmedizin, in privatärztlicher psychotherapeutischer Praxis in Bielefeld niedergelassen

Zusatzqualifikationen: Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT) und EMDR-Therapeutin (EMDRIA)

Mitglied in: Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT), EMDRIA, Deutsche Gesellschaft für Trauma und Dissoziation (DGTD e.V.), Ethikverein

Kurs
111a/b Bluhm-Dietsche
Dissoziative Störungen
20 h Ute Bluhm-Dietsche
Kurs
111a/b Bluhm-Dietsche
Dissoziative Störungen
20 h Ute Bluhm-Dietsche
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Dissoziative Störungen erkennen – verstehen – behandeln
Kurs, 20 h: Ute Bluhm-Dietsche

Die Symptomatik dissoziativer Störungen ist vielgestaltig und wechselhaft, sie kann sehr auffällig, aber auch sehr verborgen sein. Oft sind andere psychische Erkrankungen wie z. B. Depressionen, Angststörungen, Somatoforme Störungen, Essstörungen, Suchterkrankungen der Behandlungsanlass. Die Symptomatik wird oft nicht spontan berichtet, muss aktiv erfragt werden, ist oft nicht voll bewusst, wird besonders bei chronischem Bestehen manchmal auch als normal erlebt. Dissoziative Symptomatik kann der Grund sein, dass Therapien erfolglos bleiben. Von daher ist das Erkennen und Einordnen der meist auf früher Traumatisierung basierenden Symptomatik essentiell für eine erfolgreiche Behandlung. In der Arbeitsgruppe sollen v. a. anhand von Beispielen aus der Praxis Kenntnisse über die verschiedenen Arten dissoziativer Störungen – von dissoziativen Phänomenen bis hin zu komplexen Störungen wie der Dissoziativen Identitätsstörung –, aktuelle Modelle zu ihrem Verständnis sowie Behandlungsansätze vermittelt werden. Auch werden die Neuerungen in der ICD 11 vorgestellt. Die TeilnehmerInnen werden gebeten, eigene Fälle und Fragen miteinzubringen.

Empfohlene Literatur:
  • Eckhardt-Henn, A.; Spitzer, C.: Dissoziative Bewusstseinsstörungen: Grundlagen, Klinik, Therapie, Schattauer, 2017
  • Gast, U.; Wirtz, G.: Dissoziative Identitätsstörung bei Erwachsenen: Expertenempfehlungen und Praxisbeispiele, Klett Cotta (Leben lernen) 2016
  • Van der Hart, O., Nijenhuis, Ellert R. S., Steele, K.: Das verfolgte Selbst, Junfermann 2008
  • Kathy Steele, Suzette Boon, Onno van der Hart: Die Behandlung traumabedingter Dissoziation, Probst 2017
Dipl.-Psych.

Bongard, Sabina

Psychotherapeutin (TP/Erwachsene), Psychodrama-Therapeutin und international zertifizierte PBSP-Therapeutin/Supervisorin, seit 1990 in freier Praxis in Osnabrück tätig

Übung
108a/b Bongard
[ausgebucht] Pesso-Boyden-System-Psychomotor
20 h Sabina Bongard
Übung
108a/b Bongard
[ausgebucht] Pesso-Boyden-System-Psychomotor
20 h Sabina Bongard
bis 31.03.2021
260,00 €
ab 01.04.2021
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
[ausgebucht] Ich bin mein Erinnern (Augustinus) Pesso-Boyden-System-Psychomotor (PBSP)
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Sabina Bongard

„Pesso-Boyden-System-Psychomotor ist die aktuellste und modernste humanistische Psychotherapie der Gegenwart. Sie war ursprünglich eine Körper-Psychotherapie, die in Gruppen durchgeführt wurde. Heute konzentrieren sich die psychotherapeutischen Dialoge mehr auf das psychische Erleben von Emotionen und die Emotionsregulation, die konsequent reflektiert und mentalisiert werden“ (Serge Sulz). Das tiefe Vertrauen in das jedem Menschen innewohnende evolutionäre Wissen liegt als Quelle der Heilung dem PBSP zugrunde. Indem wir rückwirkend Beziehungserfahrungen machen, wie wir sie gebraucht hätten, gelingt es uns, jene Entwicklungsaufgaben, die in unserer Kindheit nicht konstruktiv bewältigt werden konnten und die uns heute daran hindern, ein zufriedenstellendes Leben zu führen, nachträglich via Imagination zu bewältigen. Will ich werden wie ich wirklich bin, so bedeutet dies, ein neues, befriedigendes Erinnern zu erschaffen und es neben die defizitären Erinnerungen zu stellen, die unser Leben beeinträchtigen. Die Erkenntnisse der Neuropsychologie haben den positiven und heilenden Effekt dieses interaktionellen Zugangs über affektive, körperliche und kognitive Imagination mittlerweile wissenschaftlich validiert.

Prof. Dr.

Börsch-Supan, Axel

Wirtschaftswissenschaftler, forscht insbesondere zu den mikro‐ und makroökonomischen Auswirkungen des demographischen Wandels, dem Sparverhalten der Haushalte, der Reform der sozialen Sicherungssysteme sowie Arbeits‐ und Kapitalmarktfragen

Plenarvortrag
Börsch-Supan
Ökonomische Auswirkungen des demographischen Wandels – Bedrohung oder Chance?
60 min Axel Börsch-Supan
Plenarvortrag
Börsch-Supan
Ökonomische Auswirkungen des demographischen...
60 min Axel Börsch-Supan
Ökonomische Auswirkungen des demographischen Wandels – Bedrohung oder Chance?
Plenarvortrag, 60 min: Prof. Dr. Axel Börsch-Supan

Der demographische Wandel ist einer der „Megatrends“ des 21. Jahrhunderts, der die politische, soziale und ökonomische Situation unseres Landes entscheidend verändern wird. In 25 Jahren wird jede/r dritte Bürger/in Deutschlands über 60 Jahre alt sein. Anteilsmäßig sind dies mehr als doppelt so viele pro Kopf der 20 bis 60jährigen wie heute. Dies ist ein dramatischer Strukturwandel der deutschen Bevölkerung. Die Alterung unserer Gesellschaft hat daher tiefgreifende Auswirkungen auf die Alters- und Gesundheitsvorsorge. Sie ist zudem eine Herausforderung an unser gesamtes Wirtschaftssystem, an den Arbeitsmarkt, die Produktion und den Kapital- und Immobilienmarkt unseres Landes. Wird unser Lebensstandard sinken, weil die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter zurückgeht? Oder wird der natürliche Produktivitätsfortschritt auch weiterhin für einen steigenden Lebensstandard sorgen? Leider hat sich in Deutschland eine eher pessimistische Sicht eingestellt. Der demographische Wandel wird von den meisten als Bedrohung, die gesetzliche Rente als Auslaufmodell und das deutsche Gesundheitssystem nur als Kostenfaktor gesehen. Wir halten dies für eine Fehleinschätzung. Stattdessen ist unsere steigende Lebenserwartung und die stetig besser werdende Gesundheit eine Ressource, die eine höhere Erwerbstätigkeit ohne größere Einbußen an Lebensqualität ermöglicht. Ob der dramatische Strukturwandel unseren Lebensstandard und unseren Sozialstaat bedroht, ist daher keineswegs ausgemacht, sondern hängt von unseren künftigen wirtschafts-, sozial- und arbeitsmarktpolitischen Entscheidungen und unserer Reaktion auf diese politischen Maßnahmen ab.


Prof. Dr. Axel Börsch-Supan ist Direktor des Max-Planck-Instituts für Sozialrecht und Sozialpolitik in München und leitet das Munich Center for the Economics of Aging (MEA). Er studierte Volkswirtschaftslehre und Mathematik in München und Bonn und promovierte 1984 am M.I.T. in Cambridge (USA) in Volkswirtschaftslehre. Börsch-Supan ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft (Vorsitz 2004 bis 2008). Er leitete die Rentenreformgruppe der Nachhaltigkeits-(„Rürup“)-Kommission und war Mitglied des Beraterkreises „Demographischer Wandel“ beim Bundespräsidenten. Er ist derzeit Mitglied der Expertengruppe „Demographie“ der Bundesregierung und berät die EU Kommission, die Weltbank, die OECD und mehrere ausländische Regierungen.


Ausgewählte Literatur:

  • Börsch-Supan, Axel; Härtl, Klaus; Leite, Duarte Nuno (2018): „Who cares about the day after tomorrow? Pension issues when households are myopic or time inconsistent“. In: Review of Development Economics, 22 (3), pp. 953 – 989.
  • Börsch-Supan, Axel (2017): „Eine Regel für die Rente“. In: MaxPlanckForschung, 2/2017 (), pp. 10 – 15.
  • Gasche, Martin; Börsch-Supan, Axel; Wilke, Christina Benita (2009): Auswirkungen der Finanzkrise auf die Gesetzliche Rentenversicherung, ihre Beitragszahler und ihre Rentner. MEA, Universität Mannheim, Mannheim.
Dr. med.

Cherdron, Alexander

FA für Allgemeinmedizin, Psychotherapeut und Psychoanalytiker in eigener Praxis. Dozent, Lehranalytiker und Supervisor an verschiedenen psychotherapeutischen Ausbildungsinstituten. Weiterbildungsermächtigter Arzt der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz für die Bereichsbezeichnungen "Psychotherapie" und "Psychoanalyse".

Seminar
204 Cherdron
Update Depression
10 h Alexander Cherdron
Seminar
204 Cherdron
Update Depression
10 h Alexander Cherdron
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Seminar „Update-Depression“
Seminar, 10 h: Dr. med. Alexander Cherdron, Wiesbaden

Laut WHO raubt die Depression den Menschen in der industrialisierten Welt die meisten gesunden Lebensjahre und sie ist aktuell in der BRD der häufigste Grund für vorzeitigte Erwerbsunfähigkeit bei auch stetig steigenden, depressionsbedingten Arbeitsunfähigkeitstagen. In dieser medizinischen und volkswirtschaftlichen Herausforderung sind wir, als psychotherapeutisch Tätige, in besonderem Maße gefordert. Das Seminar soll durch ein „Refreshen“ bzw. ein „Updaten“ unseres Wissens einen Kompetenzgewinn im Umgang mit depressiv Erkrankten ermöglichen. Behandelt werden die Erscheinungsformen und die Diagnostik, sowie neurobiologische und psychodynamische Konzepte zur Depressionsentstehung. Neben psychotherapeutischen Behandlungsaspekten werden (v.a. für Nicht- Ärzte) auch die Grundprinzipien und Strategien der psychopharmakologischen Behandlung dargestellt. Ferner werden die Besonderheiten der Depression beim männlichen Geschlecht und das Vorgehen bei peri-/postpartalen depressiven Störungen erläutert.

Seminar
303 Cherdron
Väter und Söhne
10 h Alexander Cherdron
Seminar
303 Cherdron
Väter und Söhne
10 h Alexander Cherdron
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Väter und Söhne
Seminar, 10 h: Dr. med. Alexander Cherdron, Wiesbaden

Das Seminar widmet sich der Vater-Sohn-Beziehung und wird zunächst die Aspekte beleuchten, die Vater-Werden, Mann-Sein und Sohn-Sein heute beinhalten. Anschließend werden Vaterrollen und -bilder im Laufe der Geschichte und – untermauert durch aktuelle Ergebnisse der Väter-Forschung – die besondere Rolle des Vaters für die Entwicklung der Söhne dargestellt. Hierbei sollen phasenspezifische Entwicklungsschritte und das lebenslange Wechselspiel von Gefühlswelten zwischen beiden Beteiligten „einfühlbar“ und nachvollziehbar werden. Unter tiefenpsychologisch/psychoanalytischer Betrachtungsweise und an Hand von mitgebrachten Fallbeispielen werden klassische Konflikte der Vater-Sohn-Beziehung beleuchtet. Hierbei wird das ganze Spektrum betrachtet werden, vom „normalen“, auch gesellschaftlich Bedeutsamen bis hin zu den oftmals tragischen Folgen unglücklich verlaufender Vater-Sohn-Beziehungen.

Empfohlene Literatur:
  • Cherdron, A.: Väter und ihre Söhne: Eine besondere Beziehung. Springer 2017
Dr. med.

Dietrich, Cordula

FÄ für Psychiatrie und PT (TP), Psychotherapeutische Praxis in Berlin

Kurs
419a/b Dietrich
Farbspieldiagnostik
20 h Cordula Dietrich
Kurs
419a/b Dietrich
Farbspieldiagnostik
20 h Cordula Dietrich
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Farbspieldiagnostik nach W. Rapp (FSDR)
Kurs, 20 h: Dr. med. Cordula Dietrich

Die FarbSpieldiagnostik (FSDR) ist ein verfahrenübergreifendes gestalterisches Zeichnungsverfahren für Erwachsene und Adoleszente. Es wurde von dem Psychoanalytiker und Facharzt für innere Medizin W. Rapp über viele Jahre hinweg in Zusammenarbeit mit zahlreichen ärztlichen Therapeuten verschiedener Fachrichtungen und Psychotherapeuten unterschiedlicher Verfahren in Deutschland und in Frankreich entwickelt. Mit dem FarbSpiel können neue Wege in das Unbewusste wirksam und natürlich betreten werden. Die Anwendung des Farb-Spiels erleichtert die psychotherapeutische Arbeit. Als kreatives Diagnose- und Einstiegsinstrument ist es besonders in der Phase der Anamneseerhebung und anschließenden Therapieplanung sehr hilfreich. Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs ist Neugier und Freude am spontanen Umgang mit Farben.

Dr. med. habil.

Dmoch, Walter

Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Facharzt für Psychosomatische Medizin, Psychoanalytiker, Morita Therapie

Kurs
423a/b Dmoch
Tango Remediando
20 h Walter Dmoch
Kurs
423a/b Dmoch
Tango Remediando
20 h Walter Dmoch
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Interpersonale Wahrnehmung und Tiefes Lauschen: Embodiment und Intersubjektivität im Medium des Tango Remediando
Kurs, 20 h: Dr. med. habil. Walter Dmoch, Düsseldorf

Intersubjektivität, Embodiment und Spiegelneuronen im Medium des Tango remediando als Hinführung zum „Tiefen Lauschen“. Wir vermitteln für psychotherapeutisch Tätige die heilsamen Elemente aus dem Tango Argentino im für psychotherapeutische Zwecke entwickelten Konzept „Tango Remediando“ als Selbsterfahrung. Sie erfahren in Kurzvorträgen und systematisch aufgebauten Übungen, was im psychotherapeutischen Alltag die Konzepte Embodiment und Intersubjektivität mit Interpersoneller Wahrnehmung und Kommunikation zu tun haben: Geschärftes Gewahrsein und Achtsamkeit für das „deep listening“ (tiefes Lauschen). Tangokenntnisse sind nicht notwendig. Themenauswahl:
– Stehen und Ent-stehen, der eigene Bewegungsraum, Bewegung und Grenzen; Angrenzen und Abgrenzen, verweilen an Grenzen, Kontakt wahren, „kein Kontakt ohne Takt“.
– Hinspüren und Bezogenheit, Abstimmung in Bewegung als leibliche Intersubjektivität
– Impulse geben und Impulse umsetzen im Bewegen als kinästhetische Intersubjektivität.
– Gemeinsamkeit in einfachen Tangofiguren.
– Wahrnehmung der Referenzzone im Bewegen, Analogien zum „deep listening“ („Tiefes Lauschen“).
Bitte bringen Sie Tanzschuhe mit Ledersohle, Sneakers oder dicke Socken mit.

Empfohlene Literatur:
  • Peri M., Lavalle Cobo I. (2009): Psicotango. Tango como terapia. Grupo Dinzel, Buenos Aires
  • Rizzolatti G., Sinigaglia C. (2008): Empathie und Spiegelneurone: Die biologische Basis des Mitgefühls. Frankfurt a.M.: Suhrkamp
  • Schmidt V. (2016): Herz und Himmelslicht. Seins-Erfahrungen und transpersonale Resonanzen im argentinischen Tango. Zschr Bewußtseinswissenschaften 22 (1) 37 – 48
  • Woodley K., Sotelano M. (2009): TangoTherapy. Tango Creation Publishers, Cardiff, Wales
Dr. phil., Dipl.-Psych.

Drexler, Diana

Psychotherapeutin in eigener Praxis. Leiterin des Wieslocher Instituts für systemische Lösungen (WISL). Lehrtherapeutin und Supervisorin für Verhaltenstherapie, Systemische Therapie und Beratung (SG) und für Systemaufstellungen (DGfS). Fort- und Weiterbildungen in hypnosystemischen, humanistischen und tiefenpsychologischen Verfahren.

Vorlesung
B4 Drexler
Einführung Aufstellungsarbeit
10 h Diana Drexler
Vorlesung
B4 Drexler
Einführung Aufstellungsarbeit
10 h Diana Drexler
bis 31.03.2021
100,00 €
ab 01.04.2021
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Einführung in Theorie und Praxis der Systemaufstellungen
Vorlesung, 10 h: Dr. phil., Dipl.-Psych. Diana Drexler

Aufstellungsarbeit hat wie kaum ein anderes szenisches Verfahren fachliche Kontroversen ausgelöst und gleichzeitig eine starke Verbreitung im Praxisalltag von BeraterInnen und TherapeutInnen erfahren. Inzwischen gibt es eine unübersichtliche Anzahl und Vielfalt unterschiedlicher Vorgehensweisen. In der Vorlesung wird eine Standortbestimmung versucht, und es werden theoretische und praktische Grundlagen dieser Arbeitsweise vorgestellt. Themen werden u. a. sein:

  • Geschichte und Entwicklungen der Aufstellungsarbeit
  • Methodische Hintergründe szenischer Verfahren und Besonderheiten von Systemaufstellungen,
  • Charakteristika einer systemisch-integrativen Praxis von Systemaufstellungen (Wieslocher Modell).
  • Chancen, Risiken und Wirkungen

Es besteht die Möglichkeit für Erfahrungsaustausch und Diskussion.

Kurs
413a/b Drexler
Systemaufstellungen zum Kennenlernen
20 h Diana Drexler
Kurs
413a/b Drexler
Systemaufstellungen zum Kennenlernen
20 h Diana Drexler
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Verbinden und/oder Trennen? Systemaufstellungen zum Kennenlernen
Kurs, 20 h: Dr. phil., Dipl.-Psych. Diana Drexler

Aufstellungen sind besonders hilfreich, um Nähe und Distanz, Verbindungen und Trennungslinien in Familien-, Paar- und anderen Beziehungssystemen (z. B. Teams) sichtbar zu machen. Sie ermöglichen es, „ganz körperlich“ auszuloten, ob es um einen gesunden Abstand oder um Annäherung, um Abschied oder Neubeginn geht. Die Teilnehmenden haben Gelegenheit, die Möglichkeiten dieser Methode praxisorientiert anhand eigener Beispiele kennenzulernen. Wir arbeiten mit verschiedenen Aufstellungsformaten, (Kleingruppen-)Übungen und Austausch in der Gruppe.

Dipl.-Päd.

Feuerbach, Johannes

Gestalttherapeut (TP), Mitglied in: EAP, EAGT, DVG, Dozent, Lehrtherapeut und Supervisor in der Ausbildung von Gestalttherapeuten, Praxis für Gestalttherapie und Beratung in Berlin

Kurs
307 Feuerbach
Kreativer Umgang mit Gegenübertragung
10 h Johannes Feuerbach
Kurs
307 Feuerbach
Kreativer Umgang mit Gegenübertragung
10 h Johannes Feuerbach
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Grenze und Resonanz: Kreativer Umgang mit Gegenübertragung
Kurs, 10 h: Dipl.-Päd. Johannes Feuerbach

Grenzen lassen sich eher als fest, Resonanzen eher als bewegt verstehen. Erstere reichen auch in die eigene Biografie. Ehemals notwendige und heute oft einengende Introjekte wirken bis in die Gestaltung der therapeutischen Praxis auf den Ebenen der Organisation, Interaktion und Gegenübertragung. Resonanzen sind eher unmittelbar: Sie ertönen im Therapeut sowohl an den Grenzen des Klienten als auch an dem, was innerhalb von ihnen nach Heilung strebt. Carl Rogers war ein Meister der Resonanz. Er ging mit ihrer Hilfe in das seelische Zuhause seiner Klienten. Die Gegenübertragung ist immer ein Resonanz-Phänomen in dem auch unbewusste Selbstanteile des Klienten im Therapeuten schwingen. Je freier die Aufmerksamkeit der Therapeutin umso vielfältigere Resonanzen hat sie. Zum Kurs gehört a) Die Betrachtung eigener Grenzen, b) Stille-Übungen zur Verfeinerung der Resonanz und c) Experimentelle Gestaltung von Gegenübertragung in kollegialen Dyaden und d) Evaluationen im Plenum.

Bitte bringen Sie eine Decke mit.

Empfohlene Literatur:
  • Bauer, Joachim (2019): Wie wir werden, wer wir sind. Die Entstehung des menschlichen Selbst durch Resonanz. München: Blessing
  • Perls, Lore (1989): Leben an der Grenze. Köln: Edition Humanistische Psychologie
  • Rogers, Carl R. (1980): A Way of Being. New York: Houghton Mifflin
Dipl.-Päd.

Fladerer, Nils

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, tiefenpsychologisch fundiert, Zulassung Einzel- und Gruppenpsychotherapie für Kinder und Jugendliche, Therapeut für Übertragungsfokussierte Psychotherapie (ISTFP); Karkstraße 21, 39576 Stendal, E-Mail: hallo@psychotherapie-fladerer.de

Kurs
418a/b Fladerer
Gruppentherapie bei KJ
20 h Nils Fladerer
Kurs
418a/b Fladerer
Gruppentherapie bei KJ
20 h Nils Fladerer
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Tiefenpsychologisch fundierte Gruppenpsychotherapie von Kindern und Jugendlichen – Theoretische und praktische Aspekte der Arbeit in Gruppen mit Kindern und Jugendlichen
Kurs, 20 h: Dipl.-Päd. Nils Fladerer

Die Veranstaltung richtet sich an Teilnehmer, die in der psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Gruppensetting tätig sind, oder tätig werden wollen.
Es werden im Theorieteil spezifische Themen der Gruppentherapie von Kindern und Jugendlichen, wie Modelle, Indikationsstellung, Rahmen und Rituale, Prozess und Verlauf von Gruppentherapien, Leitung, Rolle und Haltung des Therapeuten, Interventionen, Eltern/Bezugspersonenarbeit und Bezüge zu aktuellen gesetzlichen Bedingungen (Psychotherapierichtlinien, SGB V u. a.) vermittelt.
Im Praxisteil des Kurses sollen die Teilnehmer*innen die Möglichkeit haben, eigene Gruppen oder Problemstellungen der eigenen Tätigkeit vorzustellen und zu diskutieren.
Die Veranstaltung kann auch als Kombination von Theorie (10 Doppelstunden) und Supervision (10 Doppelstunden) genutzt werden.

Empfohlene Literatur:
  • Rüdiger Haar / Horst Wenzel: Psychodynamische Gruppentherapie mit Kindern, Kohlhammer 2019
  • Haim Ginott: Gruppenpsychotherapie mit Kindern, Theorie und Praxis in der Spieltherapie; Fischer Verlag 1979
  • Claudia Heinemann / Thomas vor der Horst: Gruppenpsychotherapie mit Kindern, Kohlhammer 2009
Prof. Dr.

Foroutan, Naika

Sozialwissenschaftlerin, Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung

Dr. med.

Friedel, Lars

FA f. Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Psychoanalytiker (DGPT), Gruppenlehranalytiker (D3G), niedergelassen in eigener Praxis in Leipzig

Seminar
414a/b Friedel
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Lars Friedel
Seminar
414a/b Friedel
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Lars Friedel
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Neue Ideen aus der psychoanalytischen Filmbetrachtung
Seminar, 20 h: Dr. med. Lars Friedel, Leipzig

Im Seminar erarbeiten sich die Teilnehmenden im Anschluss an eine methodische Einleitung kulturpsychoanalytische Interpretationen. Das Vorgehen folgt dabei dem Gedanken, dass es für psychotherapeutisch Tätige von hoher Relevanz ist, die Verbindungen zwischen individueller Entwicklung (von Gesundheit wie Krankheit) und gesellschaftlichen Zuständen und Prozessen in den Blick zu nehmen. Viele mediale Darstellungen der Verwobenheit beider Bereiche bieten eine hervorragende Möglichkeit der Reflexion, die von hoher klinischer Relevanz ist.
Das Tagungsthema der EPW 2021 – „Verbinden und/oder Trennen – Umgang mit Abgrenzung in Psychotherapie und Gesellschaft“ – bietet dafür einen besonders geeigneten Rahmen. Dazu wird eine methodische Einleitung gegeben, welche den Einstieg in eine Interpretation des Films „1000 Arten den Regen zu beschreiben“ liefert (Leitung T. Storck).
Am zweiten Tag wird unter der Leitung von L. Friedel der Film „Joker“ interpretiert. Am Montag werden wir uns unter Leitung von Timo Storck dem Film „Victoria“ zuwenden. Schließlich folgen Dienstag und Mittwoch Betrachtungen zu „Shine“ und „Gran Torino“ unter der Leitung von Marie-Luise Althoff.

Zu den Gegenständen der kulturanalytischen Interpretation:
1000 Arten Regen zu beschreiben – I. Prahl (2017) nimmt sich die Spannungen in einer Kleinfamilie zum Gegenstand, in der Mike, der gerade 18 Jahre alt gewordene Sohn, sich aus unerfindlichen Gründen dazu entscheidet, sein Zimmer nicht mehr zu verlassen. Klinisch ist dies als Hikikomori-Syndrom bekannt. Im Film werden die Hilflosigkeit der übrigen Familienmitglieder im Umgang mit der Situation und die Zerreißprobe für die Beziehungen untereinander deutlich.

Joker – Todd Phillips (2019) – 1981 in Gotham City: Arthur Fleck hat sich geirrt. Sein Dasein ist keine Komödie, sondern eine Tragödie. Eigentlich will der erfolglose Party-Clown ein berühmter Stand-Up Comedian sein und die Menschen zum Lachen bringen, doch alles was er von der Gesellschaft erfährt sind Verachtung, Ablehnung und Schläge.
Flecks Geisteskrankheit wird durch die ständigen Demütigungen immer schlimmer und in einer Welt, die seiner Meinung nach „immer verrückter“ wird, scheint er schließlich seine wahre Bestimmung zu finden, als „Joker“, Symbolfigur des Aufstands derer, die ebenfalls am Rande der Gesellschaft stehen und als psychopathischer Gegenspieler von Batman. Der Film zeichnet auf beeindruckende Weise die psychische Entwicklung einer bekannten Comicfigur nach.

Im Jahr 2015 kam der Film Victoria (S. Schipper) in die Kinos und sorgte für Aufregung, da der gesamte Film (mit einer Dauer von 140 Minuten) in einer einzigen Aufnahme, d. h. ohne Schnitt, gefilmt wurde. Der Film handelt von der jungen Spanierin Victoria, die in einer Berliner Nacht vier junge Männer trifft und in intensive Beziehungserfahrungen und eine kriminelle Eskalation hineingezogen wird. Die Machart des Films (Kameraführung, Schauspiel u. a.) bewirken in der Rezeption eine eindrucksvolle Mischung aus Verbindung mit und Trennung vom Geschehen.

Shine – Der Weg ins Licht: Dieser bewegende Film aus dem Jahr 1996 handelt von dem Pianisten David Helfgott (Drehbuch Jan Sardi und Regisseur Scott Hicks). Es wird in Rückblenden die auf Tatsachen beruhende Geschichte des australischen Pianisten erzählt. Als Kind wird der hochbegabte David von seinem traumatisierten Vater schwer gequält. Er kann sich schließlich abgrenzen und vom Vater lossagen. Jedoch entwickelt er Symptome einer schizoaffektiven Störung, die seine weitere Karriere zunächst blockieren. Viele Jahre später ermöglicht ihm die Liebe zu seiner späteren Frau, trotz der Krankheit zur Bühne und in Konzertsäle zurückzukehren.

Gran Torino – Clint Eastwood (2008). Der Korea-Kriegsveteran und pensionierte Automechaniker Walt Kowalski zieht sich nach dem Tod seiner Frau auf die Veranda seines Häuschens in einer Vorstadt von Detroit zurück. Was er beobachtet, mag er nicht: Er kann seine Nachbarn nicht leiden und glaubt, dass sein Amerika vor die Hunde geht. Dann aber wird er doch aktiv und will seine Nachbarn gegen eine örtliche Gang verteidigen. Im Verlauf der weiteren Geschichte rechnet er mit seiner Familie ab.
Gemeinsam werden wir uns alle Filme anschauen und nach einem sich jeweils anschließenden kurzen Impulsvortrag der Referenten hoffentlich in eine angeregte und aufschlussreiche Diskussion übergehen.

Empfohlene Literatur:
  • Hamburger, A. (2018): Filmpsychoanalyse. Gießen: Psychosozial-Verlag
  • Storck, T. & Taubner S. (2017): (Hg). Von Game of Thrones bis The Walking Dead. Interpretation von Kultur in Serie. Berlin u. a.: Springer.
Dr. med.

Gapp-Bauß, Sabine

Ärztin für Naturheilverfahren und Hypnosetherapeutin in eigener Praxis in Bremen, heute in der Fortbildung für Ärzte, Psychologen und Lehrer tätig

Kurs
313 Gapp-Bauß
Selbsthilfestrategien
10 h Sabine Gapp-Bauß
Kurs
313 Gapp-Bauß
Selbsthilfestrategien
10 h Sabine Gapp-Bauß
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Die wirksamsten Selbsthilfestrategien bei Depression und Burnout – ein ganzheitliches Behandlungskonzept
Kurs, 10 h: Dr. med. Sabine Gapp-Bauß

In diesem Kurs wird methodenübergreifend ein ganzheitliches Behandlungskonzept auf neurobiologischer Basis vorgestellt, das unter anderem hilfreich ist, um Betroffenen ihre Symptomenvielfalt auf einfache Weise, nämlich anhand der wichtigsten „Schaltstellen“ im Gehirn, verständlich zu machen. Es ergänzt den eigenen psychotherapeutischen Handwerkskoffer durch pragmatische Vorgehensweisen und Übungen, unter anderem aus Psychokinesiologie, Hypnotherapie, Entspannungs- und Körpertherapie, die sich in der langjährigen Arbeit mit Betroffenen, aber auch eigenen Krisen- und Grenzerfahrungen bewährt haben. Menschen – insbesondere mit traumabedingter Depression – sind nicht selten schwer zu verstehen. Sie haben oft eine lange Leidensgeschichte hinter sich und eine hohe Erwartung an die psychotherapeutische Behandlung. Vielfach haben sie die Hoffnung auf Heilung aufgegeben. Ziel ist deshalb, das Krankheitsbild der Depression zu entmystifizieren und die einzelnen Symptomkomplexe wie z. B. Schlafstörungen, Angstzustände, Lethargie, dissoziative Phänomene und die verschiedenen Körpersymptome in ihrer Funktion genau zu verstehen und handhabbar zu machen. Ein nachvollziehbares, ressourcenorientiertes Behandlungsangebot, das die Selbstheilungskräfte in den Mittelpunkt stellt, gibt den Betroffenen wieder Hoffnung auf Genesung und fördert ihre Selbstregulationsfähigkeit. Der Kurs hilft, den eigenen diagnostischen Blick, unter anderem für traumabedingte Depressionen, zu schärfen und auf eigene kreative Ideen zu kommen, insbesondere aber, um mit mehr Lockerheit und Humor ans Werk zu gehen. Es besteht viel Raum für eigene Fragen.
Bitte bringen Sie eine Decke mit.

Empfohlene Literatur:
  • Gapp-Bauß, S.: Stressmanagement. Zu sich kommen statt außer sich geraten, 4. Auflage, Param 2008
  • Gapp-Bauß, S.: Depression und Burn-out überwinden. Ihr roter Faden aus der Krise. Die wirksamsten Selbsthilfestrategien, 2. Auflage, VAK 2016
  • Gapp-Bauß, S.: Angststörungen und Panikattacken dauerhaft überwinden. So funktioniert effektive Selbsthilfe, VAK 2019
Prof. Dr.

Gemeinhardt, Elke

Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, Lehrende an der Hochschule Nordhausen, Balintgruppenleiterin, Mitglied der Deutschen Balintgesellschaft, E-Mail: elke.gemeinhardt@web.de

Übung
411a/b Gemeinhardt
Balintgruppe
20 h Elke Gemeinhardt
Übung
411a/b Gemeinhardt
Balintgruppe
20 h Elke Gemeinhardt
bis 31.03.2021
260,00 €
ab 01.04.2021
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Balintgruppe
Übung, 20 h: Prof. Dr. Elke Gemeinhardt

Der Arzt und Psychoanalytiker Michael Balint entwickelte eine Gruppenmethode zum Erkennen und Verändern der Probleme in der Beziehung zwischen Arzt/ Ärztin und Patient*in. Es ging ihm darum, Störungen des Patient*innen nicht allein als Manifestation eines körperlich-organischen Defekts zu betrachten, sondern auch als möglichen Ausdruck einer Konfliktsituation oder möglichen Anpassungsschwierigkeit zu sehen. Die Störung der Arzt-Patient-Beziehung kann die Arbeitszufriedenheit und den Behandlungserfolg nachhaltig beeinträchtigen. Die Teilnehmer*innen der Balintgruppe stellen Begegnungen mit Patient*innen vor, die anderen Gruppenteilnehmer*innen teilen ihre Einfälle, Gefühle und Phantasien mit, die im Gruppenprozess zu einer „Gesamtdiagnose“ und zu einem tieferen Verständnis der Beziehungswirksamkeit in der täglichen Arbeit führen.

Empfohlene Literatur:
  • Balint, Michael & Hügel, Käte. (2019): Der Arzt, sein Patient und die Krankheit. Stuttgart: Klett-Cotta.
  • Häfner, Steffen & Stucke, Werner. (2007): Die Balintgruppe. (3. Aufl.). Köln: Deutscher Ärzteverlag.
Prof. Dr. med.

Geyer, Michael

FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, FA für Neurologie und Psychiatrie – Psychoanalyse, Lehranalytiker (DGPT, DAGG, SPP, AfP), Ehem. Direktor der Univ.-Klinik für Psychosomatische Medizin Leipzig, Wissenschaftlicher Leiter der Erfurter Psychotherapiewoche, Wissenschaftlicher Leiter der Akademie für Psychotherapie GmbH Erfurt

Dipl.-Psych.

Götze, Micaela

Psychologische Psychotherapeutin (VT), Traumatherapeutin, EMDR-Supervisorin (EMDRIA) und Supervisorin (VT), Körpertherapeutin (SE), PEP, Yogalehrerin, Kunsttherapeutin, tätig als Psychotherapeutin in eigener Privat-Praxis

Übung
112a/b Götze
Trauma und Körper
20 h Micaela Götze
Übung
112a/b Götze
Trauma und Körper
20 h Micaela Götze
bis 31.03.2021
260,00 €
ab 01.04.2021
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Trauma und Körper: die Wiederentdeckung des Körpers als Ressource
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Micaela Götze

Wenn ein traumatisches Ereignis geschieht, wird im Körper Energie zur Bewältigung dieser Situation bereitgestellt und freigesetzt. Der Körper reagiert zunächst mit einer erhöhten Ausschüttung von Stresshormonen und einer starken Erregung des Sympathikus, der den Kampf-Flucht-Reflex auslöst oder wenn Flucht oder Kampf nicht möglich ist, den Totstellreflex. Kann diese Mobilisierung im Körper nicht abgebaut werden, bleibt die Verarbeitung des überwältigenden Ereignisses sozusagen auf der Ebene der Reflexe in den tieferen Hirnstrukturen „stecken“. Man kann eine Traumatisierung damit auch als biologisch unvollendete Reaktion verstehen, die sich auf körperlicher Ebene in Form somatischer oder psychischer Beschwerden ausdrücken kann. Traumatisierungen führen oft dazu, dass Menschen ihren Körper ablehnen, nicht spüren und nicht nur Angst vor ihren Erinnerungen, sondern auch Angst vor ihren körperlichen und emotionalen Reaktionen haben. Die Heilung eines Traumas ist damit kein primär kognitiver, sondern vor allem auch ein emotionaler und körperlicher Prozess, der nur gelingen kann, wenn eine achtsame Verbindung zum Körper unter Einbezug der Selbstregulationsfähigkeiten hergestellt wird. Die Übung widmet sich den Auswirkungen durch traumatische Ereignisse als Einführung in die Traumatherapie und vermittelt Übungen zur Verbesserung der Selbstregulation und Ressourcierung, um das Nervensystem zu stärken und mehr Lebendigkeit und Verbundenheit wiederzuerlangen. Der Fokus liegt auf verschiedenen Embodimentübungen z. B. aus dem Somatic Experiencing, Zapchen Somatics, Klopfen und dem traumasensitiven Yoga zur Verbesserung der Körperwahrnehmung, Distanzierung von Traumareaktionen und Verbesserung der Integrationsfähigkeit. Die Übungen können auch zur eigenen Psychohygiene angewandt werden, um ein Ausbrennen in der Therapie zu verhindern. Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, Socken, eine Decke und ein Sitzkissen mit.

Dr. med.

Gramich, Bernd

Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Diakonie Klinikum Stuttgart, FA für Psychosomatik und Psychotherapie, Psychoanalyse, FA für Innere Medizin, FA für Allgemeinmedizin, Mitglied in DGPM, DGAP, DGPT

Kurs
305 Gramich
Anorexie und Bulimie
10 h Bernd Gramich
Kurs
305 Gramich
Anorexie und Bulimie
10 h Bernd Gramich
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
ANOREXIE und BULIMIE – Psychodynamische Grundlagen, klinische und ambulante Behandlung
Kurs, 10 h: Dr. med. Bernd Gramich

Essstörungen stellen schwere Krankheitsbilder dar, die wegen ihrer Vielgestaltigkeit, der somatischen Komplikationen, der basalen Einbindung der Verhaltensebene und der Gefahr der Chronifizierung viele Behandlungsprobleme aufwerfen. Es zeigen sich sehr unterschiedliche psychodynamische Konstellationen, sowohl konfliktbezogen und persönlichkeitsstrukturell als auch intrapsychisch und interpersonell. Oft sind komplexe, teils mehrfache stationäre oder teilstationäre Behandlungsepisoden notwendig. Viele Therapeuten haben daher Scheu vor der Behandlung essgestörter Patientinnen und Patienten. Im Kurs werden zunächst stationäre Behandlungsformen und -probleme unter psychodynamischer Perspektive dargestellt. Sodann soll anhand stationärer und ambulanter Fallvorstellungen der Teilnehmer die jeweilige Krankheitsdynamik herausgearbeitet und die behandlungstechnische Problematik erörtert werden. Erfahrungen mit Einflüssen der Digitalisierung in Auslösung und Verlauf werden zusammengetragen. Eigene Fälle aus Klinik und Praxis zur gemeinsamen Fallarbeit sind dringend erwünscht! Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Empfohlene Literatur:
  • Herpertz, S., de Zwaan, M., Zipfel, S.: Handbuch der Essstörungen und Adipositas. Springer Heidelberg 2008.
  • Herzog, W., Munz, D., Kächele, H.: Essstörungen. 2.Auflage, Schattauer Stuttgart 2004.
  • Gramich, B.: Die Behandlung von Essstörungen im stationären Setting, KJP, Heft 172, 4/2016, S.457-484
  • Gramich, B.: Psychosomatische Krankheit als Entwicklungshemmung. Überwindung-Chronifizierung-Tod. Betrachtungen am Beispiel der Essstörungen. AP, Heft 1/2019
     
Kurs
403 Gramich
Traumseminar
10 h Bernd Gramich
Kurs
403 Gramich
Traumseminar
10 h Bernd Gramich
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Traumseminar
Kurs, 10 h: Dr. med. Bernd Gramich

Träume sind uralt menschlich und ihre Deutung hat eine lange Geschichte. Anhand von Patiententräumen, die die Teilnehmer aus ihren Behandlungen mitbringen mögen, soll der Umgang vor allem mit dem Traum-Bild erarbeitet werden. Auf der Grundlage der Analytischen Psychologie C. G. Jungs werden wir als Teilnehmer an die „energetische Ladung“ des Traumbildes herangeführt, indem wir zunächst auf die eigenen emotionalen Reaktionen zum Traumtext achten und anschließend dazu Einfälle sammeln. Daraus ergibt sich üblicherweise eine bildhafte Vorstellung vom Patienten, die der anwesende Therapeut aus der Behandlung heraus ergänzen kann. Die Deutung des Traumes führt über die Betrachtung der Objektstufe und Subjektstufe zur Übertragungsebene. Anschließend wird das Augenmerk auf die prospektiven Anteile des Traumes gerichtet. Die Perspektive richtet sich damit vom „Woher“, also der Kausalität, zum „Wohin“ im Sinne der Finalität.
Spezifische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es genügt die Bereitschaft, aktiv mitzuarbeiten und einen Patiententraum mitzubringen – selbstverständlich auch Träume, die eine besondere Beziehung zum Tagungsthema aufweisen.

Empfohlene Literatur:
  • Adam, U.: Therapeutisches Arbeiten mit Träumen, 2.Auflage, Springer, Heidelberg, 2006.
Dr. med.

Häfner-Gonser, Ingrid

FÄ für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, FÄ für Psychiatrie und Psychotherapie, Zertifizierte Kursleiterin für Qigong Yangsheng, Referentin der Medizinischen Gesellschaft für Qigong Yangsheng e.V.

Übung
206 Häfner-Gonser
Qigong
10 h Ingrid Häfner-Gonser
Übung
206 Häfner-Gonser
Qigong
10 h Ingrid Häfner-Gonser
bis 31.03.2021
130,00 €
ab 01.04.2021
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Qigong – 8 Brokate
Übung, 10 h: Dr. med. Ingrid Häfner-Gonser, Biberach

Bei der Übungsfolge der 8 Brokate im Stehen werden kraftvolle Formen mit innerer Entspannung verbunden. Klare und aufgerichtete Haltungen fördern Stabilität und Zentrierung. Die konkreten Bezeichnungen der 8 Übungen und die Vorstellungsbilder benennen wesentliche Konzepte der Chinesischen Heilkunde. Der Anwendungsbereich umfasst u.a. Gesundheitsbildung, Prävention, Therapie chronischer Erkrankungen sowie die Schulung der Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit. Insgesamt fördern Qigong-Übungen die Ausgewogenheit von Entspannung und Anspannung im Sinne von Yin und Yang. Neuere Studien deuten darauf hin, dass Qigong-Übungen sich insgesamt günstig auf viele Körperfunktionen auswirken und die psychische Stabilität fördern können und bekräftigen damit altes Erfahrungswissen.

Empfohlene Literatur:
  • Jiao Guorui: Die 8 Brokatübungen 8. Auflage 2018 ISBN 978-3-947396-24-5
Übung
314 Häfner-Gonser
[ausgebucht] Qigong
10 h Ingrid Häfner-Gonser
Übung
314 Häfner-Gonser
[ausgebucht] Qigong
10 h Ingrid Häfner-Gonser
bis 31.03.2021
130,00 €
ab 01.04.2021
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
[ausgebucht] Qigong – 8 Brokate
Übung, 10 h: Dr. med. Ingrid Häfner-Gonser, Biberach

Bei der Übungsfolge der 8 Brokate im Stehen werden kraftvolle Formen mit innerer Entspannung verbunden. Klare und aufgerichtete Haltungen fördern Stabilität und Zentrierung. Die konkreten Bezeichnungen der 8 Übungen und die Vorstellungsbilder benennen wesentliche Konzepte der Chinesischen Heilkunde. Der Anwendungsbereich umfasst u.a. Gesundheitsbildung, Prävention, Therapie chronischer Erkrankungen sowie die Schulung der Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit. Insgesamt fördern Qigong-Übungen die Ausgewogenheit von Entspannung und Anspannung im Sinne von Yin und Yang. Neuere Studien deuten darauf hin, dass Qigong-Übungen sich insgesamt günstig auf viele Körperfunktionen auswirken und die psychische Stabilität fördern können und bekräftigen damit altes Erfahrungswissen.

Empfohlene Literatur:
  • Jiao Guorui: Die 8 Brokatübungen 8. Auflage 2018 ISBN 978-3-947396-24-5
Dipl.-Psych.

Hammer, Cornelia

Psychologische Psychotherapeutin (TP), tätig in eigener Praxis, Körpertherapeutin, Lehrerin für Zapchen, Zapchen Tsokpa Institut Kassel

Übung
118a/b Hammer
[ausgebucht] Einführung in "Zapchen somatics"
20 h Cornelia Hammer
Übung
118a/b Hammer
[ausgebucht] Einführung in "Zapchen somatics"
20 h Cornelia Hammer
bis 31.03.2021
260,00 €
ab 01.04.2021
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
[ausgebucht] Verbundenheit bei klaren Grenzen – Einführung in Zapchen Somatics
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Cornelia Hammer

Die Veranstaltung beinhaltet körperorientierte Übungen, die der Wiederherstellung von psychosomatischem Wohlbefinden dienen, das die Grundlage von Vertrauen in sich selbst und das Gegenüber ist. Die Übung bezieht sich auf Zapchen Somatics nach Julie Henderson (USA). Es ist eine Methode, die durch Mobilisierung körpereigener Ressourcen mittels Bewegung, Atmung, Stimme und Berührung eine Änderung zum Wohlbefinden bewirkt. Durch Unterstützung der inneren Pulsation kommt es zu einer raschen neurochemischen und neurobiologischen Neustrukturierung, die subjektiv als Wohlbefinden, Freude, Vertrauen und Flexibilität erlebt wird. In den sogenannten basics wird dazu eingeladen, grundlegende Selbstregulationsmechanismen wieder neu zu aktivieren und tiefe Entspannung und Regeneration zu ermöglichen. Die Übungsweise ist erprobt als eine Möglichkeit der Selbstfürsorge sowohl für Menschen, die andere Menschen professionell begleiten, als auch der Begleitung von Patienten. ZAPCHEN lebt von der direkten Erfahrung. Fragen, die dabei auftauchen, können während der Übungszeiten besprochen werden.

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, ein Meditationskissen o. ä. und genügend zu trinken mit.

Empfohlene Literatur:
  • Henderson, J., Embodying Well-Being, 4. Aufl. AJZ 2001
  • Henderson, J., Das Buch vom Summen, 3. Aufl. AJZ 2007
  • Hammer, C., EINFACH SEIN-Wege aus der Anstrengung, 2. Aufl. gawa 2015
  • Hammer, C., Im Körper zu Hause sein, Carl-Auer-Verlag 2019
Dr. med.

Hammer, Bernhard

Facharzt für Psychiatrie und Psychiatrie (TP), Psychosomatische Medizin, Lehrer für Zapchen, Zapchen Tsokpa - Institut Kassel

Übung
118a/b Hammer
[ausgebucht] Einführung in "Zapchen somatics"
20 h Bernhard Hammer
Übung
118a/b Hammer
[ausgebucht] Einführung in "Zapchen somatics"
20 h Bernhard Hammer
bis 31.03.2021
260,00 €
ab 01.04.2021
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
[ausgebucht] Verbundenheit bei klaren Grenzen – Einführung in Zapchen Somatics
Übung, 20 h: Dr. med. Bernhard Hammer, Kassel

Die Veranstaltung beinhaltet körperorientierte Übungen, die der Wiederherstellung von psychosomatischem Wohlbefinden dienen, das die Grundlage von Vertrauen in sich selbst und das Gegenüber ist. Die Übung bezieht sich auf Zapchen Somatics nach Julie Henderson (USA). Es ist eine Methode, die durch Mobilisierung körpereigener Ressourcen mittels Bewegung, Atmung, Stimme und Berührung eine Änderung zum Wohlbefinden bewirkt. Durch Unterstützung der inneren Pulsation kommt es zu einer raschen neurochemischen und neurobiologischen Neustrukturierung, die subjektiv als Wohlbefinden, Freude, Vertrauen und Flexibilität erlebt wird. In den sogenannten basics wird dazu eingeladen, grundlegende Selbstregulationsmechanismen wieder neu zu aktivieren und tiefe Entspannung und Regeneration zu ermöglichen. Die Übungsweise ist erprobt als eine Möglichkeit der Selbstfürsorge sowohl für Menschen, die andere Menschen professionell begleiten, als auch der Begleitung von Patienten. ZAPCHEN lebt von der direkten Erfahrung. Fragen, die dabei auftauchen, können während der Übungszeiten besprochen werden.

Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, ein Meditationskissen o. ä. und genügend zu trinken mit.

Empfohlene Literatur:
  • Henderson, J., Embodying Well-Being, 4. Aufl. AJZ 2001
  • Henderson, J., Das Buch vom Summen, 3. Aufl. AJZ 2007
  • Hammer, C., EINFACH SEIN-Wege aus der Anstrengung, 2. Aufl. gawa 2015
  • Hammer, C., Im Körper zu Hause sein, Carl-Auer-Verlag 2019

Hammer, Monika

Körper- und Bewegungstherapeutin in eigener Praxis, ZRM-Trainerin, Rolfing Strukturelle Integration von Bewegung und Körper, Rolf Movement Lehrerin, Yoga-Lehrerin (LuJong, Tibetisches Yoga)
E-Mail: monika@körper-sinn.ch

Kurs
121a/b Hammer
Gruppentherapie als Persönlichkeitsentwicklung
20 h Monika Hammer
Kurs
121a/b Hammer
Gruppentherapie als Persönlichkeitsentwicklung
20 h Monika Hammer
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Gruppentherapie als Strategische Persönlichkeitsentwicklung
Kurs, 20 h: Monika Hammer

In diesem Kurs wird ein Embodiment-fokussiertes verhaltenstherapeutisches Gruppentherapiekonzept zur Strategischen Persönlichkeitsentwicklung vorgestellt und selbst erfahren. Es geht um das Erlernen emotionaler und sozialer Kompetenzen, die in der Kindheit nicht erworben werden konnten und zu einer dysfunktionalen kognitiv-affektiven Verhaltensausprägung mit entsprechender Symptombildung in wesentlichen Lebensbereichen geführt hat. Folgende Schwerpunkte werden in der Gruppentherapie bearbeitet: Stress- und Emotionsregulation, die
Förderung der Autonomiefähigkeit sowie die Entwicklung der Empathie- und Beziehungsfähigkeit. Das erlebensorientierte Gruppentherapieprogramm dient der Ressourcenstärkung sowie der Auflösung von Blockaden auf den verschiedenen Entwicklungsstufen. Insgesamt soll die Entwicklung eines kongruenten Selbst gefördert werden. Dieses Konzept kommt störungsübergreifend zum Einsatz und vermittelt den Patient*innen nützliche psychologische Landkarten zur Unterstützung der Mentalisierungsfähigkeit und der Selbstanwendung in ihrem Alltag. Für die einzelnen Entwicklungsstufen werden im Kurs exemplarisch Interventionen und Übungen vorgestellt und selbst erfahren und können danach für das eigene therapeutische Arbeitsfeld übernommen werden. Besonderer Schwerpunkt im Kurs liegt auf der Embodiment-Methode Alba Emoting, mit der ein wohlwollender, selbstfürsorglicher Kontakt zu den eigenen Basisemotionen hergestellt und die persönliche Bedeutung der im Körper abgespeicherten, oft verdrängten und unterdrücktenEmotionen erforscht werden kann.
 

Empfohlene Literatur:
  • Bloch, Susana et al: Alba Emoting: A Scientific Method für Emotional Induction 2017
  • Gräff-Rudolph, Ute & Sulz, Serge K.D.: Strategische Gruppentherapie – eine mentalisierungsbasierte Gruppen-Verhaltenstherapie. In Sulz, Serge K. D. u. a.
    (2019). Gruppen-Psychotherapien – höchst wirksam, ganz einfach und sehr beliebt. Psychotherapie, Band 24-1, Psychosozial-Verlag
  • Gräff-Rudolph, Ute & Sulz, Serge K.D. Entwicklung reifer Empathie durch Entwicklung auf die zwischenmenschliche Stufe – bei Patienten. In Sulz, Serge K. D. u. a. (2017). Entwicklung zur Empathiefähigkeit, Von der Selbstbezogenheit zur Beziehungsfähigkeit. Psychotherapie, Band 22-2, Psychosozial-Verlag
  • Hauke, Gernot & Lohr, Christina. Emotionale Aktivierungstherapie (EAT): Embodiment in Aktion. Klett-Cotta, 2020
Kurs
320 Hammer
Alba Emoting
10 h Monika Hammer
Kurs
320 Hammer
Alba Emoting
10 h Monika Hammer
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Alba Emoting und mehr: Körperpsychotherapeutische Interventionen für mehr Lebendigkeit
Kurs, 10 h: Monika Hammer

Der Körper ist unser zentrales Erfahrungsinstrument. Durch ihn werden unsere Emotionen sichtbar und spürbar. Gewohnheitsmäßig verkörperte Emotionen bestimmen unsere Körperhaltung, die wiederum Einfluss auf unser Denken, Fühlen und Handeln nimmt. „Kein emotionales Erleben, wie gering es auch sein mag, bleibt ohne körperlichen Nachhall.“ (Susana Bloch, Chile 2006).

Sich zu spüren, ist die Grundlage einer lebendigen Beziehung zu sich selbst und damit Basis für Selbststeuerung und Eigenverantwortung. Mit der von Bloch entwickelten Methode Alba Emoting sowie anderen körperorientierten Interventionen lernen wir die Basisemotionen Angst, Wut, Traurigkeit, Freude, Zärtlichkeit und erotische Liebe mittels Atemmuster, Körperhaltungen und Mimik authentisch und eindeutig auszudrücken. Vermischte Emotionen können entmischt, zu schwache Emotionen entwickelt, zu heftige Emotionen auf ein stimmiges Maß zurückgeführt und extreme Emotionszustände gezielt verlassen werden, um zu einer neutralen Grundhaltung zurück zu finden. Für Psychotherapie und Coaching können diese Alba-Emoting-Ausdrucksmuster von großem Nutzen sein: Auf einfache Weise kann dem Klienten vermittelt werden, seine eigenen Emotionen klarer wahrzunehmen, zu akzeptieren und gegenüber anderen Menschen eindeutiger auszudrücken. Dieser Einführungskurs mit hohem Selbsterfahrungscharakter lädt ein, in einen wohlwollenden und tieferen Kontakt zum eigenen Körper und den eigenen Emotionen zu kommen. Im Sinne der Strategischen Persönlichkeitsentwicklung (Sulz) sind dies Basisinterventionenfür weiterführende Interventionen in Richtung Freiheit und Selbstbestimmung.

Empfohlene Literatur:
  • Bloch, Susana: Alba Emoting: A Scientific Method for Emotional Induction. 2017 Hauke, Gernot & Lohr, Christina. Emotionale Aktivierungstherapie (EAT): Embodiment in Aktion. Klett-Cotta, 2020
  • Gräff-Rudolph, Ute & Sulz, Serge K.D.: Strategische Gruppentherapie – eine mentalisierungsbasierte Gruppen-Verhaltenstherapie. In Sulz, Serge K. D. u. a. (2019). Gruppen-Psychotherapien – höchst wirksam, ganz einfach und sehr beliebt. Psychotherapie, Band 24-1, Psychosozial-Verlag
Dr. phil., Dipl. Psych.

Hochauf, Renate

Psychologiche Psychotherapeutin TP in eigener Praxis, Psychoanalytikerin, Traumatherapeutin, Dozentin, Lehrtherapeutin Mitgliedschaft: MGKB, IKT, Kbap, MAPP

Kurs
422a/b Hochauf
Strukturelle Defizite als frühe Traumafolge
20 h Renate Hochauf
Kurs
422a/b Hochauf
Strukturelle Defizite als frühe Traumafolge
20 h Renate Hochauf
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Strukturelle Defizite als frühe Traumafolge – Akzente einer psychoanalytischen Prozessreflexion
Kurs, 20 h: Dr. phil., Dipl. Psych. Renate Hochauf, Altenburg

Die Struktur schwerer Bindungs- und Persönlichkeitsstörungen ist vor allem durch einen hohen Anteil präsymbolischer Repräsentanzen und dissoziativ-spaltungsdominierter Abwehrvorgänge charakterisiert. Dies lässt den Schluss zu, dass zentrale Symbolisierungsprozesse der Selbst-Objektbeziehung im Verlauf der Strukturbildung frühzeitig und schwer behindert wurden. Dissoziative Abwehrfixierungen aber gelten unterdessen als Hinweise auf traumatische Erfahrungsanteile.
Während spätere Traumata eine hinreichend stabile Weltsicht erschüttern, werden Traumatisierungen im präsymbolischen Alter, also vom Lebensanfang bis etwa dem 2./3. Lebensjahr, in die sich bildende Erfahrungsstruktur als grundsätzliche Lebenswirklichkeit eingeschlossen. Sie können infolge ihrer dissoziativen Qualität nicht mit anderen Erfahrungen verdichtend in bewusste Strukturen integriert werden.
Besondere Bedeutung für das Prozessverständnis hat die Beschäftigung mit der neurobiologischen Gedächtnisregulation erlangt. Sie kann uns näherbringen, in welchen Funktionsebenen des Gehirns bestimmte Vorgänge der (expliziten) Konfliktdynamik ablaufen, warum diese bei strukturellen Störungen, bei frühen Bindungs- und Gewalttraumata oder gar pränatalen Erfahrungen nicht verfügbar sind, der Erfahrungsabruf weitgehend implizit-interaktionell abläuft, wie man sich die Unterschiede der Entstehung dynamischer Abwehrmechanismen der Gegenbesetzung auf der Konfliktebene gegenüber dissoziativen oder Spaltungsphänomenen erklären kann.
Klassische therapeutische Ansätze führen bei strukturellen und Persönlichkeitsstörungen nur begrenzt zu übergreifenden Veränderungschancen.
In einem modifizierten analytischen Prozess ginge es darum, Verarbeitungsmodi von der impliziten Ebene früher Eindrucksqualitäten des Kindes bis zur assoziativ- kognitiven, expliziten Bewusstheit des reifen Gehirns zu begleiten.
Für das therapeutische Vorgehen bei frühen Traumata ist es deshalb wichtig, nicht assoziativ-dynamisch zu intensivieren, wie dies bei nichttraumatischen Erfahrungen möglich ist. Vielmehr müssen sich zunächst die Interventionen an den speziellen impliziten Abbildungscharakter anpassen. Auch der Umgang mit Übertragungen muss in diesem Ansatz neu diskutiert werden. Es ist erwünscht, eigene Fälle mitzubringen.

Empfohlene Literatur:
  • Hochauf, R. (2007): Frühes Trauma und Strukturdefizit, Asanger, Kröning
Dr. rer. biol. hum.

Hopf, Hans

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (Analyse und TP), Ehrenmitglied VAKJP, eigene Praxis

Vorlesung
C3 Hopf
Angststörungen bei KJ
10 h Hans Hopf
Vorlesung
C3 Hopf
Angststörungen bei KJ
10 h Hans Hopf
bis 31.03.2021
100,00 €
ab 01.04.2021
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen. Diagnose und Psychotherapie
Vorlesung, 10 h: Dr. rer. biol. hum. Hans Hopf

In den Vorlesungen soll über psychoanalytisches Verstehen von Ängsten, über unterschiedliche Angstarten und über Entstehung, Diagnose und psychoanalytische sowie tiefenpsychologisch fundierte Behandlungen von Angststörungen referiert werden. Die folgenden Krankheitsbilder werden ausführlich dargestellt. Sie werden mit Fallvignetten illustriert, deren Psychodynamiken herausgearbeitet werden: Trennungsangst, generalisierte Angst, Phobie, insbesondere die Schulphobie, Traumatische Ängste und das Verschwinden von Realangst bei schweren narzisstischen Störungen. Innerhalb einer Vorlesung wird über depressive Störungen und ihre Abgrenzung zu den Angststörungen gesprochen.

Empfohlene Literatur:
  • Heinemann, E., Hopf, H.: Psychische Störungen in Kindheit und Jugend. Symptome.Psychodynamik. Fallbeispiele. psychoanalytische Therapie. Stuttgart, Berlin,Köln: Verlag W. Kohlhammer, 5. Auflage, 2015.
  • Hopf, H.: Angststörungen bei Kindern und Jugendlichen. Diagnose und Therapie. Verlag Brandes & Apsel Frankfurt, 4. ergänzte Auflage. 2014
  • Hopf, H.: Schulangst und Schulphobie, Frankfurt: Brandes & Apsel, 2. Auflage, 2018
  • Hopf, H.: Jungenängste, Mädchenängste. Gemeinsamkeiten und Unterschiede. In: Lang, H.; Pagel, G. (Hrsg.): Angst und Zwang. Würzburg: Königshausen & Neumann
Seminar
401 Hopf
Behandlungstechnik KJ
10 h Hans Hopf
Seminar
401 Hopf
Behandlungstechnik KJ
10 h Hans Hopf
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Kasuistisch-technisches Seminar zur analytischen und tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen
Seminar, 10 h: Dr. rer. biol. hum. Hans Hopf

In dem Seminar soll über spezifische Behandlungstechniken analytischer und tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen diskutiert werden. An jedem Tag steht im Mittelpunkt des Seminars ein Behandlungsfall, zu dem die Diagnose, die psychodynamischen Zusammenhänge – auch im Hinblick auf das Gutachterverfahren – sowie die Behandlungstechnik herausgearbeitet werden sollen. Im Mittelpunkt stehen vor allem Angststörungen (sowie depressive Störungen) und der Umgang mit den daraus resultierenden speziellen behandlungstechnischen Herausforderungen. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sollten Falldarstellungen mitgebracht werden.

Empfohlene Literatur:
  • Burchartz, A.; Hopf, H.; Lutz, C. (2016): Psychodynamische Therapien mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Geschichte, Theorie, Praxis. Stuttgart, Berlin, Köln: Verlag W. Kohlhammer. 
  • Hopf, H., Windaus, E. (Hrsg.): Lehrbuch der Psychotherapie. Band V. Psychoanalytische und tiefenpsychologisch fundierte Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie. München: CIP-Medien, 2007.
     
Dr. phil., Dipl.-Psych.

Ivansic, Daniela

Psychologische Psychotherapeutin, Leiterin des Tinnitus-Zentrums Jena

Vorlesung
D3 Ivansic
Tinnitus
10 h Daniela Ivansic
Vorlesung
D3 Ivansic
Tinnitus
10 h Daniela Ivansic
bis 31.03.2021
100,00 €
ab 01.04.2021
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Chronischer Tinnitus: Verhaltenstherapie ist effektiv!
Vorlesung, 10 h: Dr. phil., Dipl.-Psych. Daniela Ivansic

In der im März 2019 veröffentlichten europäischen Leitlinie „A multidisciplinary European guideline for tinnitus: diagnostics, assessment, and treatment“ wird ausschließlich für die Verhaltenstherapie wegen nachgewiesener Effektivität eine starke Empfehlung für die Behandlung der Patienten mit chronisch-komplexen Tinnitus ausgesprochen. Es handelt sich um eine chronische Krankheit mit hoher Prävalenz: Allein in Deutschland wird jährlich von 250.000 neuen Fällen ausgegangen. Bei einer Komorbidität von 50 % bis zu 60 % mit Major Depression, Angststörungen und somatoformen Störungenist es für Psychotherapeuten absolut notwendig, sich mit wirksamen Tinnitus-Behandlungsmethoden gut auszukennen. In der Vorlesungsreihe werden die medizinischen Ursachen des akuten Tinnitus, Prädiktoren der Chronifizierung und die Modelle der Entstehung der Tinnitus-Belastung vorgestellt und daraus die Schwerpunkte der Tinnitus-Therapie abgeleitet. Ziel ist es mit dem Mythos „Bei Tinnitus kann man nichts machen!“ aufzuräumen und Sie zu befähigen, eine umfassende Tinnitus-Anamnese zu erheben, mit dem Patienten ein Krankheitsmodell zu erstellen (welches sowohl den Tinnitus als auch prämorbide oder daraus resultierende psychische Störungen beinhaltet), realistische Therapieziele zu formulieren sowie zu erlernen, welche verhaltenstherapeutischen Techniken in der Tinnitus-Therapie wirksam sind.

Empfohlene Literatur:
  • Cima, R.F.F., Mazurek, B., Haider, H. et al. (2019): A multidisciplinary European guideline for tinnitus: diagnostics, assessment, and treatment. HNO 67(Suppl 1): 10.
  • Delb, W., D’Amelio, R., Archonti, C., Schonecke, O. (2002): Tinnitus. Ein Manual zur Tinnitus-Retrainingtherapie. Göttingen: Hogrefe Verlag.
  • Kröner-Herwig, B., Jäger, B., Goebel, G. (2010): Tinnitus: Kognitiv-verhaltenstherapeutisches Behandlungsmanual. Mit Online-Materialien. Weinheim: Beltz Verlag.
  • Weise, C., Kleinstäuber, M., Kaldo, V., Andersson, G. (2016): Mit Tinnitus leben lernen. Ein Manual für Therapeuten und Betroffene. Berlin Heidelberg: Springer-Verlag.
Prof. Dr. med.

Joraschky, Peter

FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalytiker (DPV), Nervenarzt, Ehem. Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus, Dresden

Vorlesung
A1 Joraschky
Narzissmus
10 h Peter Joraschky
Vorlesung
A1 Joraschky
Narzissmus
10 h Peter Joraschky
bis 31.03.2021
100,00 €
ab 01.04.2021
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Therapie narzisstischer Persönlichkeitsanteile
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. med. Peter Joraschky

Folgende Themen sollen dargestellt werden:

  1. Das Wechselspiel von Macht/Leistung und Liebe. Der offene und verdeckte Narzissmus. Der männliche und weibliche Narzissmus.
  2. Die Entwicklung der narzisstischen Vulnerabilität. Entwertung und Idealisierung. Leitaffekte Scham, Neid und narzisstische Wut. Die Inkongruenz der Selbstanteile, die Vulnerabilität des Körperselbst. Die Ausgrenzung als Selbstwerttrauma.
  3. Beziehungsanalyse narzisstischer Persönlichkeiten. Umgang mit dem vermeidenden Bindungsstil. Bedeutung der Sexualität. Empathiestörungen.
  4. Die narzisstische Kollusion. Selbstobjektübertragungen. Wenn sich der Therapeut überflüssig oder gelangweilt, zurückgewiesen und ausgegrenzt fühlt.
  5. Sehnsucht nach Verschmelzung, Suizidalität als narzisstische Krise. Der narzisstisch vulnerable Therapeut.

Die Themen werden anhand von Fallbeispielen, Therapieprozessen dargestellt und diskutiert.

Empfohlene Literatur:
  • Sprenger B., Joraschky P. (2015): Mehr Schein als Sein. Springer Spektrum.
  • Kernberg, O. F., Hartmann, H. P. (2006): Narzissmus – Grundlagen – Störungsbilder – Therapie. Schattauer.
Kurs
410a/b Joraschky
Familienskulptur
20 h Peter Joraschky
Kurs
410a/b Joraschky
Familienskulptur
20 h Peter Joraschky
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Die Anwendung des Familienbrettes und der Familienskulptur für die beziehungsorientierte Diagnostik und Therapie
Kurs, 20 h: Prof. Dr. med. Peter Joraschky

Mit dem Familienbrett lassen sich analytisch-systemische Traditionen, wie sie in der Familienskulptur praktiziert werden, für die Einzeltherapie und -diagnostik gewinnbringend einsetzen. Mit dem Familienbrett wird über verschiedene lebenszyklische Phasen die Repräsentanzenwelt unter den Aspekten der Nähre-Distanz- und Hierarchieregulation räumlich zur Darstellung gebracht. Während dieses Prozesses werden Emotionen aktiviert. So können Beziehungen differenziert werden und sind damit für strukturgestörte Patienten eine große Klarifizierungshilfe. Für die Therapieplanung ist insbesondere das „Zukunftsbrett“ zentral, da sich hier die Therapieziele von Patient und Therapeut direkt zur Konvergenz bringen lassen. Weiterhin lässt sich das Brett für die Diagnostik der Selbstanteile anwenden, woraus sich unbewusste Selbstkonzepte ableiten lassen. Der Kurs hat auch Selbsterfahrungscharakter.

Dipl.-Psych.

Koehn, Friederike

Psychologische Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin, Gruppenanalytikerin (D3G), niedergelassen in eigener Praxis in Köln

Übung
415a/b Koehn
Analytisch orientierte Gruppenselbsterfahrung
20 h Friederike Koehn
Übung
415a/b Koehn
Analytisch orientierte Gruppenselbsterfahrung
20 h Friederike Koehn
bis 31.03.2021
260,00 €
ab 01.04.2021
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Analytisch orientierte Gruppenselbsterfahrung
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Friederike Koehn

Für die psychotherapeutische Arbeit mit psychoanalytischen und tiefenpsychologisch-fundierten Verfahren ist die Kenntnis der Anwendung von Übertragung und Gegenübertragung zur Gestaltung therapeutischer Prozesse von zentraler Bedeutung. Sie kann nur gelingen, wenn dem Therapeuten seine Reaktion auf andere und die von ihm ausgehende Beziehungsgestaltung bewusst ist. Die Selbsterfahrung ist damit ein unverzichtbarer Baustein in der psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildung. Der Gruppenverlauf ermöglicht daneben eine Einsicht in die Nutzung und Gestaltung gruppentherapeutischer Prozesse. Die in der Gruppenselbsterfahrung vermittelte Beziehungserfahrung und Fähigkeit zur Selbstreflektion ist aber auch ein ausgesprochener Gewinn für die eigene Lebensgestaltung und Psychohygiene. Die Gruppen werden daher immer mehr von Kollegen genutzt, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden oder den Umgang mit sich selbst in Familie und Beruf fürsorglicher gestalten möchten.
Die angebotene Gruppenselbsterfahrung kann an erweiterten Wochenenden fortgesetzt werden, die zwei- bis dreimal im Jahr in Jena stattfindet.

Lippmann, Frank O.

Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Facharzt für Innere Medizin, Balintgruppenleiter Deutsche Balintgesellschaft (DBG), Supervisor (DGSv), Focusing-Therapeut und -Ausbilder am Deutschen Ausbildungsinstitut für Focusing und Focusing-Therapie (DAF), niedergelassen in eigener Praxis

Übung
110a/b Lippmann
[ausgebucht] Focusing - Einführung
20 h Frank O. Lippmann
Übung
110a/b Lippmann
[ausgebucht] Focusing - Einführung
20 h Frank O. Lippmann
bis 31.03.2021
260,00 €
ab 01.04.2021
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
[ausgebucht] Einführung in Focusing Achtsamer Weg zum impliziten Körperwissen
Übung, 20 h: Frank O. Lippmann

Focusing nach E.T. Gendlin beschreibt den Weg, wie wir Zugang finden können zum impliziten, Bedeutung tragenden Körperwissen („Felt sense“) und den neuen Erlebensschritten, die daraus entstehen. Es ist eine klinisch erprobte und empirisch überprüfte Methode, die in jedem psychotherapeutischen Verfahren angewendet werden kann, um Erlebensprozesse zu vertiefen und den therapeutischen Handlungsspielraum zu erweitern. Ein Felt Sense wird als komplexes, wenngleich vages Empfinden gespürt, das sich im Körper des Patienten und des Therapeuten als ganzheitliche Resonanz zu einem Thema (Problem, Symptom, Traum, …) formt. Wenden wir uns diesem Körperempfinden absichtslos zu, entfalten sich aus ihm Schritte, die eine lösungsorientierte Richtung haben: In neu sich einstellenden Worten, inneren Bildern, Handlungs- und Bewegungsimpulsen werden nicht nur überraschende Aspekte des Themas bewusst, auch wird ein sich selbst vorantreibender Veränderungsprozess angeregt, der mit frischer Lebensenergie einhergeht. Focusingschritte sind Erkenntnisschritte und Heilungsschritte zugleich. Focusing findet Anwendung im Bereich von Psychotherapie, Psychosomatik, Coaching und Supervision und tut auch Therapeutinnen und Therapeuten selbst gut (Selbstsorge). Um die spezifische Ebene des Focusingprozesses kennen zu lernen, ist das Vorgehen im Kurs erlebens- und selbsterfahrungszentriert. Kurzvorträge zum theoretischen Hintergrund und praktische Übungen unterstützen die Teilnehmer dabei, Focusing selbst zu entdecken und in seiner Wirksamkeit zu erproben. Mit den vorgestellten Konzepten können die Teilnehmer in ihrer jeweiligen Praxis weiterarbeiten. Die Atmosphäre von Focusing eröffnet einen entspannten, erholsamen, körperlich-spürigen Raum.

Empfohlene Literatur:
  • Renn, K. (2016): Magische Momente der Veränderung. Was Focusing bewirken kann. Eine Einführung. München, Kösel-Verlag.
  • Gendlin, E. T.; Wiltschko, J. (1999): Focusing in der Praxis. Eine schulenübergreifende Methode für Psychotherapie und Alltag. Stuttgart, Pfeiffer bei Klett-Cotta.
  • Lippmann, FO. (2012): Selbstsorge – (k)ein Thema für Ärzte. Balint 2012;13: 101-112
Dipl.-Psych.

Mehnert, Franka

Leitende Psychologin in der Klinik am Waldschlößchen

Kurs
119a/b Mehnert
Ressourcen- und Stabilisierungsübungen
20 h Franka Mehnert
Kurs
119a/b Mehnert
Ressourcen- und Stabilisierungsübungen
20 h Franka Mehnert
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Ressourcen- und Stabilisierungsübungen bei komplex traumatisierten PatientInnen
Kurs, 20 h: Dipl.-Psych. Franka Mehnert

Mit Hilfe vieler praktischer Übungen in der Großgruppe, in der Kleingruppe und in der Präsentation durch die Dozentin sollen verschiedene Interventionen und Techniken dargestellt werden, die in der Stabilisierungsarbeit mit traumatisierten und dissoziativen PatientInnen zum Einsatz gebracht werden können. Ein zentrales Ziel besteht darin, die Betroffenen wieder in Kontakt zu bringen mit eigenen Ressourcen und mit Selbstwirksamkeitserfahrungen. Dabei soll auch für die Teilnehmer ein Raum für Psychohygiene und für Supervisionsfragen geschaffen werden.

Empfohlene Literatur:
  • Bohus, Wolf-Arehult: Interaktives Skillstraining für Borderline-Patienten, Schattauer 2012
  • Luise Reddemann: Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie, Pfeiffer bei Klett-Cotta, 2. Auflage 2008
Dr. med.

Müller-Löw, Sabine

Ärztin, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapieausbildung, systemische Familientherapeutin IGST, systemische Supervisorin, Leitung Institut Zielkunft und familientherapeutische Praxis in Mainz, DGSF-Mitglied, Referentin der katholischen Hochschule Mainz

Kurs
115a/b Müller-Löw
Systemisches Handwerkszeug
20 h Sabine Müller-Löw
Kurs
115a/b Müller-Löw
Systemisches Handwerkszeug
20 h Sabine Müller-Löw
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Im Gespräch (bleiben) – Auf den Punkt gebracht Systemisches Handwerkszeug im therapeutischen Alltag
Kurs, 20 h: Dr. med. Sabine Müller-Löw

Im Gespräch mit Menschen sein – systemisch.
Sie sind in ihrem Berufsalltag besonderen Anforderungen ausgesetzt. Die Gesellschaft und das Gesundheitssystem erwarten von Ihnen jederzeit ein hohes Maß an Geduld, Kompetenz und Menschlichkeit, aber auch unternehmerische Fähigkeiten, Team- und Führungsqualitäten. Lernen Sie die systemische Haltung und systemische Basistechniken kennen. Üben Sie Perspektivenwechsel, „hilfreiches“ Fragen, Ziel- und Auftragsklärung. Entscheiden Sie, wie viel vom Systemischen zu Ihnen passt, was Sie gerne in ihre Beratungsarbeit übernehmen wollen, mit dem Ziel nah an den Menschen und ihren Lösungen zu sein. Mitbringen sollten Sie viele Fragestellungen, Lust am Ausprobieren, Ihren Humor und Ihre Neugier.

Kurs
416a/b Müller-Löw
Ambivalenz in der Adoleszenz
20 h Sabine Müller-Löw
Kurs
416a/b Müller-Löw
Ambivalenz in der Adoleszenz
20 h Sabine Müller-Löw
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Zwischen Baum und Borke – Von der Ambivalenz in der Adoleszenz
Kurs, 20 h: Dr. med. Sabine Müller-Löw

Jugendliche können ihre innere Zerrissenheit oft präzise beschreiben, und auch ihren Wunsch, ein Wunder möge diesen Zustand wegzaubern. Sie hängen zwischen Baum und Borke und sind verzweifelt. Aus systemischer Sicht geht es darum, sie zu unterstützen ihre Ambivalenz zu sehen, anzunehmen und auch als Chance zu betrachten. In diesem Kurs werden mit hypnosystemischen Interventionen und Selbstwirksamkeitstraining Techniken vermittelt, die Jugendlichen helfen, ihre inneren Prozesse selbstregulierend zu steuern. Es handelt sich um eine Sowohl-als-auch- Logik, oder, anders formuliert, um ein Ambivalenzfähigkeitstraining mit dem Ziel, die Selbstbeziehung zu verbessern. Wir stellen die Anwendungstechnik PEP von Michael Bohne vor. PEP (Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie) ist eine Kombination aus Klopftechnik und hypnotherapeutischen Strategien, die mit Selbstakzeptanzübungen die Selbstbeziehung verbessern. Darüber hinaus betrachten Sie Metaphern aus Geschichten und insbesondere Filmen, die den Zugang zu Jugendlichen erleichtert. Anhand von Fallbeispielen geht es um Klärung des Anliegens, das Erkennen von Mustern und Abläufen, sowie unterschiedliche systemische Fragetechniken. Mitbringen sollten Sie viele Fragen, Lust am Ausprobieren, eigene Praxisbeispiele und Ihren Humor.

Neimeke-von Pfister, Elisabeth

Integrative Gestalttherapeutin, Integrative Bewegungs- und Tanztherapeutin, Psychoonkologin, Diplom-Sportpädagogin, tätig in Freier Praxis und als Dozentin in Aus- und Fortbildung

www.psychotherapie-elisabethneimeke.de

Übung
405 Neimeke-von Pfister
[ausgebucht] Tanztherapie und Imagination
10 h Elisabeth Neimeke-von Pfister
Übung
405 Neimeke-von Pfister
[ausgebucht] Tanztherapie und Imagination
10 h Elisabeth Neimeke-von Pfister
bis 31.03.2021
130,00 €
ab 01.04.2021
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
[ausgebucht] Tanztherapie und Imagination
Übung, 10 h: Elisabeth Neimeke-von Pfister, Tettnang

Die Wirksamkeit von unterschiedlichen Imaginationstechniken in der Psychotherapie ist mittlerweile gut belegt und sie haben daher im therapeutischen Prozess ihren festen Platz. Der Mensch erlebt und kreiert „seine Welt“ in Inneren Bildern. Werden diese Bilder getanzt oder bewegt, so wird das Erleben um einen körperlichen Ausdrucksaspekt bereichert, und die Bilder werden unmittelbar sichtbar und kommunizierbar, was zu einer Veränderung in der Wahrnehmung, im Erkennen, beim Experimentieren und Integrieren von Themen/Problemen/Mustern führen kann. Inhalte des Tanzes und der Imagination können sein: Gefühle, erlebte Szenen, Träume, Sprache, Geschichten/Märchen, Körperbilder, Ego-states u. a.. Der therapeutische Prozess kann sich sowohl von der Imagination zum Tanz entwickeln als auch vom Tanz zur Imagination und kann ergänzt werden durch den Einsatz weiterer kreativer Medien. In dieser Übung möchte ich Ihnen diese ressourcen-orientierten, aber auch konfliktzentrierten Ansätze und Herangehensweisen praktisch erfahrbar machen und theoretisch reflektieren. Die frühere Teilnahme an meinem Kurs „Einführung in die Tanztherapie“ wäre förderlich, ist aber keine Voraussetzung. Willkommen sind Neugier und Bewegungsfreude.
Bitte bequeme Kleidung, rutschfeste Socken/Gymnastikschuhe, Decke, kleines Kissen und Wachsmalkreiden mitbringen.

Empfohlene Literatur:
  • G. Frick-Baer, M. Peter-Bolaender: Bewegte Imagination, Semnos-Verlag 2008
  • M.Peter-Bolaender: Tanz und Imagination, Junfermann-Verlag 1992
  • Udo Baer / G.Frick-Baer: Methoden und Modelle der Tanz- und Bewegungstherapie, Semnos-Verlag 2001
  • Peseschkian, N.: Wenn du willst was du noch nie gehabt hast, 12. Aufl. Herder Verlag 2002    
Übung
315 Neimeke-von Pfister
Tanztherapie
10 h Elisabeth Neimeke-von Pfister
Übung
315 Neimeke-von Pfister
Tanztherapie
10 h Elisabeth Neimeke-von Pfister
bis 31.03.2021
130,00 €
ab 01.04.2021
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Einführung in die Tanztherapie
Übung, 10 h: Elisabeth Neimeke-von Pfister, Tettnang

Der Tanz als Ausdrucks- und Interaktionsform hat eine lange Tradition in der menschlichen Kultur. Die Wurzeln der heutigen Tanztherapie lassen sich in der deutschen Ausdruckstanzbewegung und der Humanistischen Psychologie finden. Tanztherapie im Gruppen- und Einzelsetting ist heute vor allem im klinischen, aber auch im ambulanten Bereich in unterschiedlichen Arbeitsfeldern als eigenständige oder ergänzende Therapieform nicht mehr wegzudenken. Körperwahrnehmung, Affektausdruck und -regulation, Bewegungs-, Handlungs- und Interaktionsbewusstheit und das reflektierende Gespräch sind wichtige Elemente in der Tanztherapie. In dieser Übung werden den Teilnehmern durch eigenes Erleben und Erfahren, aber auch durch die theoretisch-methodische Reflektion die oben genannten Elemente erfahrbar gemacht und so der übungszentrierte, erlebnisaktivierende, konfliktzentrierte und ressourcenorientierte Ansatz in der Tanztherapie vermittelt. Die Übung richtet sich an InteressentInnen, die die Tanztherapie kennenlernen möchten oder ihr eigenes Therapiekonzept um einen bewegungs- und körperorientierten Ansatz erweitern möchten. Tanzvorerfahrung ist nicht notwendig, Neugierde und Bewegungsfreude sind willkommen. Bitte bequeme Kleidung, rutschfeste Socken/Gymnastikschuhe, eine Decke und ein kleines Kissen mitbringen.

Empfohlene Literatur:
  • Willke, E., Hölter, G., Petzold, H. (Hrsg.): Tanztherapie – Theorie und Praxis. Junfermann-Verlag, Paderborn 1991
  • Willke, E.: Tanztherapie. Theoretische Konzepte und Grundlagen der Intervention.Verlag H.Huber, Bern 2007
Prof. Dr. med.

Plöttner, Günter

FA für Psychiatrie / Neurologie und FA für Psychotherapie u. Psychosomatische Medizin, Psychoanalyse (DGPT); Leiter der Institutsambulanz des Sächsischen Weiterbildungskreises für Psychotherapie, Psychoanalyse u. Psychosomatische Medizin Leipzig - SWK e.V.

Übung
114a/b Plöttner
PMR und AT - Einführung (Bis Dienstag!)
16 h Günter Plöttner
Übung
114a/b Plöttner
PMR und AT - Einführung (Bis Dienstag!)
16 h Günter Plöttner
bis 31.03.2021
208,00 €
ab 01.04.2021
240,00 €
Ermäßigt
168,00 €
Einführung in die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson und das Autogene Training nach J. H. Schultz
Übung, 16 h: Prof. Dr. med. Günter Plöttner

Es werden Wirkungsweise und Anwendung von Entspannungsverfahren, hier vor allem „Progressive Muskelrelaxation und Autogenes Training“ vermittelt. Beide sind wissenschaftlich fundierte Entspannungsverfahren und können mit anderen psychotherapeutischen Verfahren kombiniert werden. PMR ist schnell und leicht erlernbar, um eine tiefe Entspannung zu erreichen. Durch die konzentrative
Selbstentspannung des Autogenen Trainings, durch innerliche Lösung und Versenkung kommt es zu einer inneren Umschaltung des gesamten Organismus, die es erlaubt, Gesundes zu stärken, Ungesundes zu mindern oder abzustellen. Durch die zentrierenden, körpernahen, ich-stärkenden Verfahren besteht ein breiter Anwendungs- und Indikationsbereich. Die Teilnehmer werden gebeten, bequeme Kleidung und Socken mitzubringen.

Empfohlene Literatur:
  • Dr. Friedrich Hainbuch: Muskelentspannung nach Jacobson. Gräfe und Unzer Verlag GmbH München, mit CD, 2004
  • G. Krampen: Autogenes Training. Hogrefe Verlag GmbH & CoKG, 2012
Dipl.-Psych.

Pohl, Ulrike

Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), tätig in eigener Praxis in Bad Krozingen

Kurs
404 Pohl
Dunkle Zeiten - Texte NS
10 h Ulrike Pohl
Kurs
404 Pohl
Dunkle Zeiten - Texte NS
10 h Ulrike Pohl
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Über dunkle Zeiten – Wichtige Texte zum Verständnis des Nationalsozialismus und ihre Entstehung
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Ulrike Pohl

In dem Kurs sollen einige zentrale Texte zum Verständnis des Nationalsozialismus vorgestellt werden – vorwiegend psychoanalytischer und sozialpsychologischer Herkunft. Am Anfang steht Freuds Schrift zur Massenpsychologie (1921). Danach werden sozialpsychologische Arbeiten von Erich Fromm aus den 1930er Jahren dargestellt. Eine philosophische Perspektive folgt mit Karl Jaspers Abhandlung über „Die Schuldfrage“ (1946) und Hannah Arendts Buch über den Eichmann-Prozess (1963) und die sog. „Banalität des Bösen“. Den Abschluss bildet die Arbeit „Die Unfähigkeit zu trauern“ (1967) von Alexander und Margarete Mitscherlich. Die Texte bauen teilweise aufeinander auf, manche stehen auch in einem Spannungsverhältnis zueinander. Zum Teil wurden sie äußerst kontrovers diskutiert.
Neben den Texten wird der biographische Hintergrund der Verfasser und Verfasserinnen beleuchtet. Was motivierte sie zu diesen Texten? Wie erlebten sie ihre – teilweise sehr kritische – Rezeption? Wie erlebten sie die Zeit des Nationalsozialismus? In welchen persönlichen Beziehungen standen sie zueinander? Bildmaterial und Videoauschnitte aus Dokumentationen und Spielfilmen dienen der Veranschaulichung. Ziel ist es, die ausgewählten Texte, die Zeit, in der sie entstanden, und die Menschen, die sie verfassten, lebendig werden zu lassen, um ein besseres Verständnis für die damaligen dunklen Zeiten zu bekommen.
Hinweis: Die Lektüre der Texte wird nicht vorausgesetzt.

Kurs
120a/b Pohl
Transgenerationale Übertragung
20 h Ulrike Pohl
Kurs
120a/b Pohl
Transgenerationale Übertragung
20 h Ulrike Pohl
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Transgenerationale Übertragung von Erfahrungen aus Kriegs- und NS-Zeit
Kurs, 20 h: Dipl.-Psych. Ulrike Pohl

Die Jahre von 1933 bis 1945 haben tiefe Spuren in den Familien hinterlassen. Traumatisierungen durch Kriegserlebnisse und Verfolgung, seelische Beschädigungen durch den Nationalsozialismus, Verlust von Heimat durch Flucht und Vertreibung, schuldhaftes Handeln und Schweigen, Opfer, Täter oder Mitläufer sein – all diese Erfahrungen von Eltern und Großeltern können tiefgreifende Auswirkungen auf ihre Nachkommen haben und sich manchmal in einer klinischen Symptomatik äußern. In der Psychotherapie sind die Nachwirkungen von Krieg und NS-Zeit lange Zeit wenig berücksichtigt worden, treffen in Deutschland in den letzten Jahren aber auf steigendes Interesse – auch dadurch angeregt, dass sich immer mehr Menschen intensiv mit ihrer Familiengeschichte beschäftigen. In dem Kurs wird auf die aktuelle Bedeutung des Themas eingegangen und ein theoretischer Überblick über die transgenerationale Übertragung von Traumatisierungen und Beschädigungen gegeben; ausgewählte Forschungsergebnisse werden dargestellt. Zudem werden Bezüge zur therapeutischen Arbeit und – bei Bedarf – eigenen Familiengeschichte hergestellt. In dem Kurs werden west- und ostdeutsche Sichtweisen berücksichtigt. Methodisch wird mit Vortrag, Diskussion, Filmausschnitten, Übungen und Austausch in Kleingruppen gearbeitet.

Politycki, Matthias

Deutscher Schriftsteller. Er hat Romane, Erzählungen, Gedichte, Essays sowie Hörbücher publiziert und gilt als Weltreisender unter den deutschen Autoren.

Abendvortrag
Politycki
Abendvortrag im Theater Erfurt
120 min Matthias Politycki
Abendvortrag
Politycki
Abendvortrag im Theater Erfurt
120 min Matthias Politycki
Haltung zeigen oder selber denken? Wie uns die richtige Gesinnung in Weimarer Verhältnisse treibt
Abendvortrag, 120 min: Matthias Politycki

Schon in Polityckis dystopischem Roman „Samarkand Samarkand“ (2013) herrscht in Deutschland Bürgerkrieg zwischen Linken und Rechten. 2019 veröffentlichte er, gemeinsam mit dem Schweizer Philosophen Andreas Urs Sommer, eine Streitschrift über Sprechverbote, Selbstzensur, Ausgrenzung und Zerfall unserer Gesellschaft: „Haltung finden. Weshalb wir sie brauchen und trotzdem nie haben werden“. Sein aktueller Roman „Das kann uns keiner nehmen“ (2020) handelt von zwei Deutschen, die aufgrund ihrer politischen Überzeugungen zu Hause kein Wort miteinander wechseln würden; ein Schneesturm auf dem Kilimandscharo bringt die beiden wider Willen miteinander ins Gespräch – der Beginn einer ganz und gar unwahrscheinlichen Freundschaft. Die Spaltung unsrer Gesellschaft, wie sie von beiden Rändern zunehmend mit Haß und Gewalt betrieben wird, beschäftigt Politycki seit Jahren in essayistischer wie literarischer Form. Als philosophischer Denker ist er Nietzscheaner, der den Mainstream-Ideologien von Rechts wie Links mit der Haltung des Perspektivisten entgegentritt. Als politischer Schriftsteller ist er ein Grüner der ersten Stunde; dem neolinken Herrschaftsdiskurs setzt er die altlinke Tugend des Ausdiskutierens entgegen.

 

Matthias Politycki, geboren 1955 in Karlsruhe und aufgewachsen in München, wurde schon mit seinem opulenten Romandebüt 1987 als „Formfex im Sprachfels“ (Die Welt) gefeiert. Sein Werk besteht heute aus über 30 Büchern, darunter mehrere Romane, Erzähl- und Gedichtbände sowie vielbeachtete Essaysammlungen seiner Debattenbeiträge in den Feuilletons. Er gilt als Abenteurer und Weltreisender unter den deutschen Schriftstellern, aber auch als großer Stilist und Erzähler. Politycki ist Mitglied des PEN und der Freien Akademie der Künste in Hamburg; er lebt in Hamburg und München. www.matthias-politycki.de

Ausgewählte Literatur:
Das kann uns keiner nehmen: Roman. Hoffmann und Campe. Hamburg. 2020
Gemeinsam mit Andreas Urs Sommer. Haltung finden: Weshalb wir sie brauchen und trotzdem nie haben werden. Metzler. Stuttgart 2019
Meine Reise zum Tadsch Mahal.Hoffmann und Campe. Hamburg. 2018
Samarkand Samarkand. Hoffmann und Campe, Hamburg 2013
Freischwimmer. Drei Erzählungen. Svato Verlag, Hamburg 2011. Mit 11 farbigen Linolschnitten von Svato Zapletal.
Jenseitsnovelle. Hoffmann und Campe, Hamburg 2009
In 180 Tagen um die Welt. Das Logbuch des Herrn Johann Gottlieb Fichtl. marebuchverlag, Hamburg 2008.

Rahmenprogramm
Politycki
Abendvortrag
90 min Matthias Politycki
Rahmenprogramm
Politycki
Abendvortrag
90 min Matthias Politycki
Abendvortrag
Rahmenprogramm, 90 min: Matthias Politycki

Haltung zeigen oder selber denken? Wie uns die richtige Gesinnung in Weimarer Verhältnisse treibt
Matthias Politycki, Hamburg und München


Bitte geben Sie auf dem Anmeldeformular an, dass Sie eine Karte für die Veranstaltung möchten. Diese wird Ihnen – wie die anderen gebuchten Karten auch – etwa 3 Wochen vor Beginn der EPW zugesandt. Die Kosten für den Abendvortrag sind mit der Grundgebühr abgedeckt. Die Restkarten werden in den freien Verkauf gegeben.

Dipl.-Psych.

Pudlatz, Meike

Psychologische Psychotherapeutin (TP) und Positive PT nach Peseschkian, Mitglied in der DfT, DGPP, WAPP

www.hzpp.de

Kurs
306 Pudlatz
Positive PT
10 h Meike Pudlatz
Kurs
306 Pudlatz
Positive PT
10 h Meike Pudlatz
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Positive Psychotherapie – Arbeit mit Geschichten
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Meike Pudlatz

Die PPT (Positive und transkulturelle Psychotherapie nach Peseschkian) ist ein integrativer, psychodynamischer Ansatz auf Basis eines humanistischen Menschenbildes, der 2019 sein 50-jähriges Bestehen feiern konnte. In aller Welt verbreitet, ist er doch in Deutschland, wo er entstand, relativ unbekannt. Der Kurs eröffnet die Möglichkeit, diesen Ansatz kennenzulernen und praktisch zu erproben.
Mit seiner alltagsnahen Sprache und eingängigen Visualisierungen ist er nicht nur in der Psychotherapie im engeren Sinne nützlich, sondern auch in Supervision oder Beratung. Ein besonderer Kursschwerpunkt liegt dabei auf der Arbeit mit Geschichten als Therapieinstrument. Dabei werden vorwiegend kurze, orientalische Geschichten aus der Herkunftsgegend des Entwicklers dieses Ansatzes, Nossrat Peseschkian, verwendet. Wer Freude an der Arbeit mit Geschichten hat oder diese entwickeln oder erproben möchte und darüber hinaus neugierig auf Arbeitsmethoden ist, die sich auch gut in der Zusammenarbeit mit Menschen anderer Herkunft nutzen lassen, ist hier richtig. Bitte bringen Sie eine Schreibunterlage mit.

Empfohlene Literatur:
  • Peseschkian, N.: Der Kaufmann und der Papagei, 33. Aufl. Fischer Taschenbuch Verlag 2014
  • Peseschkian, H. und Remmers, A.: Positive Psychotherapie, Reinhardt-Verlag 2013
  • Peseschkian, N.: Psychosomatik und Positive Psychotherapie, 7. Aufl. Fischer Taschenbuch Verlag 2010
  • Bucay, J.: Komm ich erzähl dir eine Geschichte, 14. Aufl., S. Fischer Verlag, Frankfurt a. M. 2013
  • Peseschkian N.: Wenn du willst, was du noch nie gehabt hast, 12. Aufl. Herder Verlag 2002
Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych.

Rauchfleisch, Udo

Psychoanalytiker, Mitgliedschaften: DPG, DGPT, FS
Forschungsschwerpunkte: Persönlichkeitsstörungen, Psychoanalytische Theorie und Therapie, Sexuelle Orientierungen, Transidentität
Private Praxis: Delsbergerallee 65, CH-4053 Basel

www.udorauchfleisch.ch

Vorlesung
C2 Rauchfleisch
Gratwanderungen
10 h Udo Rauchfleisch
Vorlesung
C2 Rauchfleisch
Gratwanderungen
10 h Udo Rauchfleisch
bis 31.03.2021
100,00 €
ab 01.04.2021
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Verbinden und Abgrenzen. Eine Gratwanderung in der Psychotherapie
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Udo Rauchfleisch, Basel

In der Vorlesung werden verschiedene Praxisfelder diskutiert, in denen es einerseits um Verbinden und Nähe und andererseits um Abgrenzung und Widerspruch geht: Solidarität und Unterstützung bei Opfern von Menschenrechtsverletzungen, gegen die wir uns als Fachleute wehren müssen (Folter, Konversions„therapien“ von Homosexuellen, Bevormundung von Transidenten); Abschied und Neuanfang in Coming Out-Prozessen von Lesben, Schwulen und Transidenten; Verbinden und Trennen zwischen Patienten und Angehörigen; Nähe und Distanz in der Psychotherapie; Grenzsetzung als beziehungsstiftendes Element in der Therapie schwerer Persönlichkeitsstörungen.

Empfohlene Literatur:
  • U. Rauchfleisch: Diagnose Borderline. Stuttgart 2019. U. Rauchfleisch: Schwule. Lesben. Bisexuelle. Göttingen 2011.
  • U. Rauchfleisch: Sexuelle Identitäten im therapeutischen Prozess. Stuttgart 2019.
Vorlesung
D2 Rauchfleisch
Borderline
10 h Udo Rauchfleisch
Vorlesung
D2 Rauchfleisch
Borderline
10 h Udo Rauchfleisch
bis 31.03.2021
100,00 €
ab 01.04.2021
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Diagnose Borderline. Diagnostik und therapeutische Praxis
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Udo Rauchfleisch, Basel

In vielen Institutionen und Praxen werden Borderline-Persönlichkeiten behandelt, deren Therapie sich als schwierig erweist, vor allem wenn es um PatientInnen mit einem tiefen Funktionsniveau geht. Folgende Themen werden behandelt: Diagnostik, Indikationsüberlegungen und therapeutisches Vorgehen. Dabei wird dem verstärkten Einbezug der Realität, den Übertragungs- und Gegenübertragungsprozessen, dissozialen Manifestationen und dem Umgang mit Träumen besondere Beachtung geschenkt. Die theoretischen Ausführungen werden durch kasuistisches Material veranschaulicht.

Empfohlene Literatur:
  • O. F. Kernberg: Schwere Persönlichkeitsstörungen. Klett-Cotta 2006
  • U. Rauchfleisch: Diagnose Borderline. Diagnostik und therapeutische Praxis. Kohlhammer 2019
  • U. Rauchfleisch: L(i)eben mit Borderline. Patmos 2015
Plenarvortrag
Rauchfleisch
„Ich habe nichts gegen Lesben, Schwule und Transgender, aber …“ Homosexuelle und trans Menschen im Spannungsfeld zwischen Exklusion und Inklusion
60 min Udo Rauchfleisch
Plenarvortrag
Rauchfleisch
„Ich habe nichts gegen Lesben, Schwule und...
60 min Udo Rauchfleisch
„Ich habe nichts gegen Lesben, Schwule und Transgender, aber …“ Homosexuelle und trans Menschen im Spannungsfeld zwischen Exklusion und Inklusion
Plenarvortrag, 60 min: Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Udo Rauchfleisch, Basel

Auch wenn Exklusion und Diskriminierungen von homosexuellen und trans Menschen im Verlauf der Jahre geringer geworden sind, finden wir in der Bevölkerung nach wie vor Kreise, die Menschen mit diesen Orientierungen und Identitäten ablehnen und selbst nicht vor Gewalttaten ihnen gegenüber zurückschrecken. Ausserdem sind homosexuelle und trans Menschen gesellschaftlich in verschiedener Hinsicht benachteiligt. Auf der anderen Seite sind Lesben, Schwule und trans Menschen in unserer Gesellschaft aber auch eine sichtbare und akzeptierte Gruppe, die in den verschiedensten Bereichen des öffentlichen Lebens in Erscheinung tritt. Diese weitgehende Inklusion wird von Seiten der LGBT-Community allerdings nicht nur positiv gewertet, sondern mitunter auch als fragwürdige Anpassung an die Hetero- und Cisnormativität empfunden. Nach wie vor sind spezielle LGBT-Diskussions- und Aktivitätsgruppen wichtig, weil sie Lesben, Schwulen und trans Menschen die Möglichkeit bieten, sich unter ihnen Gleichen zu bewegen, was zu einer Stärkung ihrer Identität führt. Ausgrenzungen und Diskriminierungen lassen sich abbauen, indem die Vielfalt der Identitäten und sexuellen Orientierungen gesamtgesellschaftlich als Bereicherung wahrgenommen wird.

 

Udo Rauchfleisch, emer. Professor für Klinische Psychologie an der Universität Basel. Nach 30-jähriger Tätigkeit in der Psychiatrischen Universitätspoliklinik Basel seit 1999 als Psychotherapeut in privater Praxis. Psychoanalytiker (DPG, DGPT). Weiterhin Gastvorlesungen an in- und ausländischen Universitäten. Publikationen zur Theorie und Praxis der Psychoanalyse, zu Gewalt, Dissozialität, musikpsychologischen und theologisch-psychologischen Grenzgebieten sowie zu Homosexualität und Transidentität.

 

Ausgewählte Literatur:

  • Transsexualismus – Genderdysphorie – Geschlechtsinkongruenz – Transidentität: Der schwierige Weg der Entpathologisierung. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2019
  • Anne wird Tom – Klaus wird Lara. Transidentität/Transsexualität verstehen. Patmos, Ostfildern 2013
  • Schwule, Lesben, Bisexuelle: Lebensweisen, Vorurteile, Einsichten. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2005
  • Transsexualität – Transidentität. Begutachtung, Begleitung, Therapie. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006 u. 5. Auflage 2016
  • Mein Kind liebt anders. Ein Ratgeber für Eltern homosexueller Kinder. Patmos, Ostfildern 2012
  • Weise, kühn und lebensklug: Chancen und Neubeginn im Alter. Kreuz, Freiburg im Breisgau 2008
Dipl.-Psych.

Reddemann, Ulrike

Psychologische Psychotherapeutin (VT, TfP) in eigener Praxis, Mitgliedschaften: GwG, DeGPT, EMDRIA, DGST

www.ulrike-reddemann.de

Übung
113a/b Reddemann
[ausgebucht] Selbstfürsorge
20 h Ulrike Reddemann
Übung
113a/b Reddemann
[ausgebucht] Selbstfürsorge
20 h Ulrike Reddemann
bis 31.03.2021
260,00 €
ab 01.04.2021
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
[ausgebucht] Selbstfürsorge für PsychotherapeutInnen
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Ulrike Reddemann

Ressourcen und innere Widerstandskräfte von TherapeutInnen bedürfen der aktiven Pflege und Förderung, um der fortlaufenden Begegnung mit schweren Belastungen, Schmerzhaftem und Leidvollem auf Dauer gewachsen zu sein, Freude, Kreativität und Erfüllung zu erleben. Der selbstfürsorgliche und mitfühlende Umgang mit den eigenen inneren verletzten Anteilen, Körperarbeit und die Fähigkeit zur Doppelfokusierung können helfen, professionelle Distanzierung aufrecht zu erhalten und Mitgefühlserschöpfung zu vermeiden. Selbstfürsorge blockierende Überzeugungen bedürfen ebenfalls der Überprüfung.
In Selbsterfahrung werden wir Stärken, hilfreiche Beziehungen und Eingebunden-Sein erkunden und hilfreiche Distanzierung, Doppelfokussierungsübungen und Selbstmitgefühlsübungen kennenlernen, sowie auf Basis der imaginativen Trauerarbeit (PITT) nach Reddemann innere mitleidende Anteile versorgen und an Selbstfürsorge blockierenden Überzeugungen arbeiten.

Empfohlene Literatur:
  • Reddemann, L.: Mitgefühl, Trauma und Achtsamkeit in psychodynamischen Therapien, V. & R. 2016
  • Reddemann, L.: PITT – Das Manual, Klett-Cotta 2011
  • Rothchild, B.: Help for the Helper, Norton 2006
  • Germer, C.: Der achtsame Weg zur Selbstliebe, Arbor, 2012
Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych.

Reich, Günter

Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Paar- und Familientherapeut, Mitgliedschaften: DGPT, DGP, BvPPF, DGSF

www.psychotherapiereich.de

Seminar
318 Reich
Beziehungskonflikt als Fokus
10 h Günter Reich
Seminar
318 Reich
Beziehungskonflikt als Fokus
10 h Günter Reich
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Der zentrale Beziehungskonflikt als Fokus in der psychodynamischen Psychotherapie
Seminar, 10 h: Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Günter Reich

Aus Gesprächen mit Patientinnen und Patienten ein Zentrales Beziehungskonflikt-Thema (ZBKT) zu erfassen und dieses als Fokus für die Therapie zu formulieren,hat sich vielfältig bewährt. Hierzu kann ein spezielles Beziehungsepisoden-Interview eingesetzt werden. Dieses wird vor allem in der supportiv-expressiven Therapie (SET) nach Luborsky et al. verwendet. Diese ist die empirisch am besten validierte Form psychodynamischer Psychotherapie, die stützende (supportive) und deutende (expressive) Interventionen verbindet. In Instituten wird diese basale Therapieform leider kaum systematisch gelehrt. In dem Seminar wird geübt, einen Zentralen Beziehungskonflikt zu erfassen und zu formulieren. Die Praxis supportiv-expressiver Therapie wird an Beispielen erläutert.

Empfohlene Literatur:
  • Leichsenring F., Salzer S. (2014): Generalisierte Angststörung. Psychodynamische Psychotherapie. Reihe: Praxis der psychodynamischen Psychotherapie? analytische und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Band 4. Hogrefe, Göttingen.
  • Leichsenring, F., Beutel, M., Salzer, S., Haselbacher, A. & Wiltink, J. (2015): Soziale Phobie. Psychodynamische Therapie (Praxis der psychodynamischen Psychotherapie, Band 8, Göttingen: Hogrefe.
  • Luborsky, L. (1995): Einführung in die analytische Psychotherapie. Ein Lehrbuch. Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Luborsky, L. & Crits-Christoph, P. (1990): Understanding transference: The CCRT method. New York: Basic Books.
Übung
409a/b Reich
Psychodynamische Therapie bei Ess-Störungen
20 h Günter Reich
Übung
409a/b Reich
Psychodynamische Therapie bei Ess-Störungen
20 h Günter Reich
bis 31.03.2021
260,00 €
ab 01.04.2021
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Psychodynamische Therapie und Familientherapie bei Ess-Störungen
Übung, 20 h: Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Günter Reich

Die Behandlung von Ess-Störungen ist ein wichtiger Schwerpunkt ambulanter und stationärer Psychotherapie. In der Übung werden psychodynamische und familiendynamische Konzepte der Anorexie, Bulimie und der Binge Eating Störung dargestellt. Die Schritte der einzeltherapeutischen und familientherapeutischen Behandlung werden beschrieben. Indikationsfragen und therapeutische Möglichkeiten von gleichzeitigen oder aufeinander folgenden Kombinationen verschiedener Behandlungsansätze werden diskutiert. Wesentlich ist, die Arbeit an der Symptomatik mit der psychodynamischen Arbeit am Konflikt, der Abwehr, ichstrukturellen Störungsanteilen und der familientherapeutischen Arbeit an den interpersonellen Konflikten in der therapeutischen Beziehung zu verbinden. Die Darstellung wird durch Fallbeispiele illustriert. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Empfohlene Literatur:
  • Reich, G. u. Cierpka, M. (Hrsg.): Psychotherapie der Ess-Störungen. 3. völlig überarbeitete Aufl., Thieme, Stuttgart, 2010
  • Reich, G.: Familientherapie der Essstörungen. Hogrefe, Göttingen, 2003
  • Reich G., Kröger S.: Ess-Störungen. Gemeinsam wieder entspannt essen. Trias Verlag, Stuttgart 2015
  • Reich G., v. Boetticher A.: Hungern um zu leben. Die Paradoxie der Magersucht. Psychodynamische und familientherapeutische Konzepte. Psychosozial Verlag Gießen 2017
Dr. phil., Dipl.-Psych.

Richter, Maria

Psychologische Psychotherapeutin VT, Universitätsklinikum Jena, Sektion Schmerztherapie

Vorlesung
B2 Richter
Schmerztherapie
10 h Maria Richter
Vorlesung
B2 Richter
Schmerztherapie
10 h Maria Richter
bis 31.03.2021
100,00 €
ab 01.04.2021
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Schmerz-Psychotherapie
Vorlesung, 10 h: Dr. phil., Dipl.-Psych. Maria Richter

Die Schmerz-Psychotherapie ist durch Ihre neuerliche Aufnahme in den Musterweiterbildung-Katalog der BPK so aktuell wie nie zuvor. Auch inhaltlich sind in den letzten Jahren vielfältige Entwicklungen festzustellen, z. B. durch die zunehmende Integration von „Dritte-Welle“-Verfahren, die Entstehung integrativer Edukations-Methoden („Pain Neuroscience Education“) und Interventionen, basierend auf Apps und virtuellen Realitäten. In dieser Vorlesung werden die bio-psycho-sozialen Grundlagen zur Entstehung verschiedener Schmerzerkrankungen nach aktuellem wissenschaftlichen Kenntnisstand dargestellt und die zentralen Inhalte der Schmerzpsychotherapie vermittelt. Sie werden einen konkreten und praxisorientierten Einblick in die Vielfalt der edukativen und psychotherapeutischen Methoden bei chronischen Schmerzpatienten in der Gruppe und im Einzelsetting erhalten (z. B. Möglichkeiten und Grenzen von biofeedbackgestützten Behandlungen). Nicht zuletzt werden die Indikationen für die verschiedenen schmerzpsychotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten im ambulanten und (teil-)stationären Sektor dargestellt, es soll dabei ein Überblick über die interdisziplinären Therapieangebote in der Versorgungslandschaft, Vernetzungs- und Informationsangebote sowohl in der Region als auch überregional entstehen (z. B. Online-Materialen und Patienteninformationen, Informationen zur Weiterbildung „Spezielle Schmerzpsychotherapie“, geeignete Kliniken, Selbsthilfegruppen)

Empfohlene Literatur:
  • Von Wachter M., Hendrischke A. (Hrsg): Psychoedukation bei chronischen Schmerzen. Springer 2016.
  • Kröner-Herwig B. et al. (Hrsg): Schmerzpsychotherapie. Grundlagen, Diagnostik, Krankheitsbilder, Behandlung. 8. Aufl Springer 2016.
  • Nobis H.-G. et al. (Hrsg): Schmerz – eine Herausforderung. Springer 2016.
  • www.dgpsf.org; www.schmerzgesellschaft.de
     
Dipl.-Psych.

Rohwetter, Angelika

Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis und Autorin. Bioenergetische Analytikerin CBT, Fortbildungen in Traumapsychotherapie (Prof. Dr. Reddemann) und Psychotherapie mit älteren Menschen (Prof. Dr. Radebold).

Kurs
102 Rohwetter
Es gibt ein Leben nach der Therapie
10 h Angelika Rohwetter
Kurs
102 Rohwetter
Es gibt ein Leben nach der Therapie
10 h Angelika Rohwetter
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Es gibt ein Leben nach der Therapie
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Angelika Rohwetter

Der Kurs gibt Impulse, wie PsychotherapeutInnen ihre PatientInnen dabei unterstützen können, eine Therapie gut abzuschließen, die Erfolge langfristig zur Alltagsbewältigung zu nutzen, weiterzuführen und Rückfälle zu vermeiden. Oft kommen Menschen in die Praxen, die schon eine oder mehrere Therapien gemacht haben. Auf die Frage, was in der letzten Therapie gewesen ist, welche wichtigen Erkenntnisse und Veränderungen sie bewirkt hat, ist die Antwort häufig: „Damals hat es mir sehr gut getan“. Als PsychotherapeutInnen können wir PatientInnen darin unterstützen, „mehr aus ihrer Therapie zu machen“, und zwar im Anschluss an sie. Auch schwierige Situationen können am Ende von Psychotherapien auftreten. Wie gehen wir damit um?
Wesentliche Inhalte:
• Fragen am Ende der Therapie, Abschlussriten, Übergänge
• Auflösung der therapeutischen Beziehung, „Anschluss-Kontakte“ zum Therapeuten
• Entwürfe für die Zukunft, noch zu bearbeitende Themen und der mögliche
Umgang damit
• Abschlussäußerungen des/der Therapeuten/in
• Was ist, wenn Bewilligungen auslaufen, der Prozess aber noch (lange) nicht
beendet ist?

• Was tun, wenn PatientInnen sich nicht trennen wollen?
• Wie kann man einen Therapieabbruch gestalten?
• Gibt es auch für TherapeutInnen ein Leben nach der Therapie?

 

Kurs
312 Rohwetter
Angst vor Fremden
10 h Angelika Rohwetter
Kurs
312 Rohwetter
Angst vor Fremden
10 h Angelika Rohwetter
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Die Angst vor dem Fremden oder die Angst vor den Fremden
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Angelika Rohwetter

Im Kurs wollen wir das Phänomen Fremdenfeindlichkeit auf drei verschiedenen Ebenen diskutieren:
• Was ist ein nationales Identitätsgefühl?
• Wie können wir eigenen unbewussten Anteilen auf die Spur zu kommen?
• Welche Möglichkeit haben wir mit fremdenfeindlichen Äußerungen von PatientInnen im Therapieprozess umzugehen?
Es soll nicht oder nur am Rande um rassistische Aktionen und ihre Täter gehen. Vielmehr soll das Innenleben eines Identitätsgefühls erforscht werden. Das nationale Identitätsgefühl gibt manchen Menschen Sicherheit, ein Gefühl von Zugehörigkeit, wenn andere (gesellschaftliche, wirtschaftliche, religiöse) Zugehörigkeiten
fehlen. Anhand von Texten soll die These diskutiert werden, dass eine wesentliche Ursache für Fremdenfeindlichkeit die Angst vor dem Verlust der eigenen Identität ist. In Selbsterfahrungsanteilen wird herausgearbeitet, wie in jedem von uns eine Form von nationaler Identität entstanden sein kann. Die eigene Positionsklärung ist umso notwendiger, wenn wir es mit Patienten zu tun haben, die uns mit rechtsradikalen oder ausländerfeindlichen, rassistischen Äußerungen auf die Probe stellen. Wie können wir sie verstehen, ihre Ängste aufspüren und die lebensgeschichtlichen Hintergründe deutlich werden lassen.
Ich lade ein zu einer offenen, entspannten Diskussion. Trotz des schwierigen Themas ist auch Humor erwünscht.

Dr.

Sacher Santana, Anna

FÄ für Kinder – und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, eigene KJPP Praxis, Künstlerin mit Bildhaueratelier, Dozentin an der „Wiener Schule für Kunsttherapie“ und Lehrbeauftragte für traumasensibles Yoga

Plenarvortrag
Sacher Santana
Verbinden und Dazugehören – Die Integration von Kunst in die Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen mit Mobbingerfahrungen
60 min Anna Sacher Santana
Plenarvortrag
Sacher Santana
Verbinden und Dazugehören – Die Integration von...
60 min Anna Sacher Santana
Verbinden und Dazugehören – Die Integration von Kunst in die Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen mit Mobbingerfahrungen
Plenarvortrag, 60 min: Dr. Anna Sacher Santana

Anna Sacher Santana, Künstlerin und Fachärztin für Kinder– und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, verbindet in ihrer therapeutischen Arbeit die systemische Psychotherapie mit ihrer eigenen Kunst sowie mit Kunsttherapie und traumasensiblem Yoga. Diese einzigartige Mischung aus verbaler Psychotherapie, Kunsttherapie und Körpertherapie spricht verschiedene Wahrnehmungskanäle und Hirnareale an. Zum Ausdruck kommen Bewusstes und Unbewusstes und auch präverbale Themen werden zugänglich. Auch die Verarbeitung findet auf unterschiedlichen Ebenen statt. Je nach Gegenüber und/oder Thema setzt Sie die verschiedenen therapeutischen Zugänge unterschiedlich gewichtet ein und kombiniert sie miteinander. Auf diese Weise entsteht ein Raum der gegenseitigen Ergänzung und Befruchtung. In ihrem Vortrag wird Anna Sacher Santana am Beispiel der Themen Mobbing und „Dazugehören“ erläutern, wie sie die Methoden in die Einzeltherapie und in ein Gruppensetting integriert. So entstand in Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen in einem Kunst(-therapeutischen)-Projekt eine Skulpturengruppe zum Thema „Dazugehören“ als Gegenstück zum „Mobbing“. In dieser kreativen Gruppenarbeit wurde das Thema auf individueller Ebene beleuchtet, Kernelemente des „Dazugehörens“ erarbeitet, im Gruppenprozess erfahrbar gemacht und schließlich gemeinsam realisiert.

 

Anna Sacher Santana wurde 1970 in Kärnten, Österreich geboren. Nach dem Abitur zog Sie nach Wien, wo sie Medizin und Bildhauerei studierte. Ihre Ausbildung zur Allgemeinmedizinerin absolvierte Sie in Österreich und ihre Facharztausbildung für Kinder und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie an der Uniklinik Ulm. 2005 zog sie zurück nach Kärnten, wo sie seither in ihrer eigenen KJP-Praxis und in ihrem Bildhaueratelier tätig ist. Zudem ist sie Dozentin an der „Wiener Schule für Kunsttherapie“ und Trauma-Yogatherapeutin.

 

Ausgewählte Literatur:

  • Sacher Santana, A. Mobbing in der Welt der Skulpturen. Nervenheilkunde 2019; 38(01): 45 – 48
Dr. med.

Schleu, Andrea

FÄ für Psychotherapeutische Medizin und Innere Medizin, Psychoanalyse (DGPT), zert. EMDR-Therapeutin (EMDRIA), Spez. Psychotraumatologie (DeGPT), Supervision (DGSv), Vorsitzende des Ethikvereins, niedergelassen in eigener Praxis in Essen

Kurs
301 Schleu
Grenzverletzungen Behandlungsfehler
10 h Andrea Schleu
Kurs
301 Schleu
Grenzverletzungen Behandlungsfehler
10 h Andrea Schleu
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Was tun wir nach Grenzverletzungen und Behandlungsfehlern? Hilfreicher Umgang und Prävention
Kurs, 10 h: Dr. med. Andrea Schleu

Der Umgang mit schwierigen Patienten und schwierigen Behandlungssituationen kann uns an unsere persönlichen und therapeutischen Grenzen bringen. Der Umgang mit unseren eigenen und den Grenzen unserer Patienten wird verfahrensübergreifend dargestellt vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Auswertung von Patientenbeschwerden, rechtlichen und berufsrechtlichen Rahmenbedingungen, professionellen Standards und der ethischen Dimension unserer Arbeit. Anhand von Beratungsverläufen werden insbesondere der hilfreiche persönliche und institutionelle Umgang, Lösungsoptionen und die Möglichkeiten der Prävention von Grenzverletzungen diskutiert. Fragen derAus- und Weiterbildung, Risikoerkennung, Supervision und Konsequenzen für die Leitungsebene werden auf der Grundlage der beobachteten Mechanismen und Dynamiken dargestellt.

Empfohlene Literatur:
  • Risiken und Nebenwirkungen von Psychotherapie (2018) Linden, M. & Strauß, B. (Hrsg), Medizinisch wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin
  • Umgang mit Grenzverletzungen, Professionelle Standards und ethische Fragen in der Psychotherapie, (2021) Schleu, A, Springer Verlag

     

Kurs
402 Schleu
Psychosomatischer Patient
10 h Andrea Schleu
Kurs
402 Schleu
Psychosomatischer Patient
10 h Andrea Schleu
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Der psychosomatische Patient
Kurs, 10 h: Dr. med. Andrea Schleu

Körper und Seele sind aus der Balance geraten: die psychodynamischen und somatischen Vorgänge spiegeln einander. Es ist hilfreich, den Körper, seine Signale und seine Sprache zu verstehen. Die psycho-neuro-immunologische Forschung zeigt eindrücklich, dass ein komplexes Ineinandergreifen körperlicher, immunologischer und seelischer Prozesse besteht. Dies eröffnet ein erweitertes Verständnis von psychosomatischen Erkrankungen und körperlichen Reaktionen in Behandlungen, insbesondere dann, wenn Symbolisieren und Mentalisierung nicht ausreichen, um mit dem Patienten eine ungelöste Dynamik zu verstehen und eine Veränderung zu ermöglichen. Ergänzend zur Vorlesung von Prof. Storck werden kasuistische Verläufe diskutiert. Es besteht die Möglichkeit, eigene Behandlungen (TP/PA/VT) vorzustellen.

Empfohlene Literatur:
  • Schubert, C. (2015): Psychoneuroimmunologie und Psychotherapie, Schattauer Verlag, Stuttgart
  • Storck, T. (2016): Psychoanalyse und Psychosomatik. Die leiblichen Grundlagen der Psychodynamik, Kohlhammer Verlag
Rechtsanwältin

Schnitter, Theresa

B.Sc. Psychologie, Landeskrankenhausgesellschaft Thüringen, Leiterin Referat Recht und Verträge, stellv. Vorsitzende der Lebendspendekommission Thüringen

Seminar
321 Schnitter
Recht und PT
10 h Theresa Schnitter
Seminar
321 Schnitter
Recht und PT
10 h Theresa Schnitter
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Alles was Recht ist
Seminar, 10 h: Rechtsanwältin Theresa Schnitter, Erfurt

Psychotherapeuten werden in ihrer täglichen Arbeit immer mehr mit rechtlichen Regelungen und Problemen konfrontiert. Nicht selten tangieren fachliche Entscheidungen juristische Aspekte, welche eine Entscheidungsfindung nicht einfacher machen. Daher ist es wichtig, den aktuellen Stand seiner Rechte und Pflichten zu kennen, um derartige Fallstricke frühzeitig zu entdecken.
In dem Seminar werden Themen wie Schweigepflicht, Dokumentation, Aufklärung und Abstinenz behandelt. Aber auch ethische und berufsrechtliche Aspekte, das Patientenrechtegesetz und Abrechnungsfragen (z. B. Ausfallhonorar), welche dem Psychotherapeuten in seiner täglichen Arbeit begegnen können, werden besprochen. Die für diese Themen relevante aktuelle Rechtsprechung wird an Beispielen vorgestellt. Dazu können Sie mir im Vorfeld Fragen übermitteln, auf die ich dann eingehen werde (th-schnitter@t-online.de).
Das Seminar gibt einen Überblick, welche „Knackpunkte“ speziell für Psychotherapeuten immer wieder problematisch sind und wie man ihnen, am besten im Vorfeld, durch vorausschauende Gestaltung begegnet. Darüber hinaus möchte ich Sie mit diesem Seminar anregen, bestimmte Fallgestaltungen (gern auch eigens mitgebrachte) zu durchdenken und möglicherweise in der Zukunft positiv zu nutzen.

Dipl. Mot.

Schober, Sabine

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, tiefenpsychologisch fundiert, Zulassung Einzel- und Gruppentherapie für Kinder und Jugendliche,Hegelplatz 5, 99610 Sömmerda,
E-Mail: psyprakijus@hotmail.de

Kurs
418a/b Schober
Gruppentherapie bei KJ
20 h Sabine Schober
Kurs
418a/b Schober
Gruppentherapie bei KJ
20 h Sabine Schober
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Tiefenpsychologisch fundierte Gruppenpsychotherapie von Kindern und Jugendlichen – Theoretische und praktische Aspekte der Arbeit in Gruppen mit Kindern und Jugendlichen
Kurs, 20 h: Dipl. Mot. Sabine Schober

Die Veranstaltung richtet sich an Teilnehmer, die in der psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Gruppensetting tätig sind, oder tätig werden wollen.
Es werden im Theorieteil spezifische Themen der Gruppentherapie von Kindern und Jugendlichen, wie Modelle, Indikationsstellung, Rahmen und Rituale, Prozess und Verlauf von Gruppentherapien, Leitung, Rolle und Haltung des Therapeuten, Interventionen, Eltern/Bezugspersonenarbeit und Bezüge zu aktuellen gesetzlichen Bedingungen (Psychotherapierichtlinien, SGB V u. a.) vermittelt.
Im Praxisteil des Kurses sollen die Teilnehmer*innen die Möglichkeit haben, eigene Gruppen oder Problemstellungen der eigenen Tätigkeit vorzustellen und zu diskutieren.
Die Veranstaltung kann auch als Kombination von Theorie (10 Doppelstunden) und Supervision (10 Doppelstunden) genutzt werden.

Empfohlene Literatur:
  • Rüdiger Haar / Horst Wenzel: Psychodynamische Gruppentherapie mit Kindern, Kohlhammer 2019
  • Haim Ginott: Gruppenpsychotherapie mit Kindern, Theorie und Praxis in der Spieltherapie; Fischer Verlag 1979
  • Claudia Heinemann / Thomas vor der Horst: Gruppenpsychotherapie mit Kindern, Kohlhammer 2009

Seibold, Isabelle

Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Gruppenpsychotherapie für Kinder, Hypnotherapie,Supervisorin, Gutachterin, Mitgliedschaften: C.G.-Jung Institut Stuttgart, IGT Lindau

Kurs
202 Seibold
[ausgebucht] Märchen, Mythen, Sagen in PT
10 h Isabelle Seibold
Kurs
202 Seibold
[ausgebucht] Märchen, Mythen, Sagen in PT
10 h Isabelle Seibold
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
[ausgebucht] Archetypische Gestalten in Märchen, Mythen und Sagen Der Weg des Helden und seiner Begleiterin in Märchen und Mythen
Kurs, 10 h: Isabelle Seibold

Neben einer allgemeinen Einführung in die Archetypenlehre von C. G. Jung soll es darum gehen, das Wirksamwerden von archetypischen Bildern in Behandlungen zu verstehen. In vielen Märchen, Mythen und Sagen geht es um den Heldenweg, der am Ende nach dem Bestehen diverser Prüfungen zur Ganzwerdung führt und somit beispielhaft für den „Heldenweg“ unserer Patienten stehen kann. Die Helfer des Helden zeigen sich in vielerlei Gestalten. Diesen wollen wir uns in der praktischen Arbeit mit ausgewählten Märchen und Mythen annähern, um so ein weiteres „Werkzeug“ für die Arbeit mit Patienten an die Hand zu bekommen. Bitte bringen Sie einen Zeichenblock und Buntstifte/Wasserfarben mit.

Kurs
309 Seibold
Lieblingsmärchen - Lebensthema
10 h Isabelle Seibold
Kurs
309 Seibold
Lieblingsmärchen - Lebensthema
10 h Isabelle Seibold
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Lieblingsmärchen als Lebensthema – die Arbeit mit Märchen in der Therapie von Erwachsenen und Kindern
Kurs, 10 h: Isabelle Seibold

Märchen und Mythen sind Seelengeschichten, die von alters her archetypische Bilder in der Volksweisheit tradieren. Viele Motive sind weltweit ähnlich oder identisch. Das entspricht der Vorstellung vom kollektiven Unbewussten, wie es C. G. Jung beschrieb. In seiner Untersuchung zum Lieblingsmärchen hat Hans Dieckmann die besondere Bedeutung eines Märchens für den Lebensentwurf eines Menschen herausgearbeitet (1967). Im Kurs soll es um das gemeinsame Herausarbeiten der Bedeutung der Lieblingsmärchen von Patienten oder um andere im Therapieprozess auftauchende Märchen und Märchenbilder und deren behandlungsrelevanten Inhalt und seiner Bedeutung für den Lebensweg des Individuums gehen, ebenso um das Verstehen der in den Märchen auftretenden symbolischen Bilder. Hierfür können die Teilnehmer auch Beispiele aus der eigenen Praxis mitbringen. An den mitgebrachten Märchen oder Märchenbildern soll dann unter Berücksichtigung der Archetypenlehre von C. G. Jung in der Gruppe Fallarbeit geleistet werden.

Empfohlene Literatur:
  • Dieckmann, H.: Gelebte Märchen – Lieblingsmärchen in der Kindheit, Kreuz Verlag Stuttgart 1993
  • Kast, V.: Wege zur Autonomie – Märchen psychologisch gedeutet , Walter Verlag 1988
  • Birkhäuser-Oeri, S.: Die Mutter im Märchen, Bonz Verlag 1985
Dr. phil.

Selle, Detlef

Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Vorsitzender der Mitteldeutschen Gesellschaft für Katathym Imaginative Psychotherapie (MGKB)

Übung
407a/b Selle
Katathym-Imaginative-Psychotherapie
20 h Detlef Selle
Übung
407a/b Selle
Katathym-Imaginative-Psychotherapie
20 h Detlef Selle
bis 31.03.2021
260,00 €
ab 01.04.2021
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Katathym-Imaginative-Psychotherapie (KIP) – Einführungskurs
Übung, 20 h: Dr. phil. Detlef Selle

Die KIP als tiefenpsychologisch orientiertes, der Psychoanalyse verpflichtetes Verfahren, arbeitet mit vom Therapeuten angeregten und begleiteten Imaginationen. Die KIP hat einen breiten Indikationsbereich und ist nach den Psychotherapierichtlinien kassenabrechnungsfähig. Die Veranstaltung gibt eine Einführung in die Methode. Die Teilnehmer können in praktischen Übungen mit hohem Selbsterfahrungsanteil die vielfältigen Möglichkeiten der katathymen Erlebnis- und Symbolwelt erfahren. Ergänzend wird ein grundlegendes theoretisches Wissen vermittelt. Die Übung wendet sich vornehmlich an Psychologen, Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten sowie an Ärzte mit psychodynamischem Verständnis. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Bereitschaft an allen Übungsstunden anwesend zu sein. Die Veranstaltung wird als erster Baustein für eine eventuell angestrebte weitere Ausbildung anerkannt.

Empfohlene Literatur:
  • Bahrke, U.; Nohr, K.: Katathym imaginative Psychotherapie, Springer 2013
  • Leuner, H.: Lehrbuch des Katathymen Bilderlebens, Verlag Hans Huber 1989
  • Hennig, H.; Fikentscher, E.; Bahrke, U.; Rosendahl, W.: Beziehung und therapeutische Imaginationen, Papst 2007
Dr. med.

Silov, Vsevolod

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Chefarzt der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie des Johanniter-Krankenhauses Treuenbrietzen

Kurs
106 Silov
Chassidische Erzählungen und die PT
10 h Vsevolod Silov
Kurs
106 Silov
Chassidische Erzählungen und die PT
10 h Vsevolod Silov
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Chassidische Erzählungen und die Psychotherapie
Kurs, 10 h: Dr. med. Vsevolod Silov, Treuenbrietzen

Im Chassidismus, der ostjüdischen religiösen Bewegung, welche im 18. Jahrhundert in Teilen der Ukraine und Polens entstand, spielte u. a. das Erzählen von Geschichten eine wichtige Rolle, die, neben der Darstellung und Illustrierung der chassidischen Lehre durch phantastische oder reale Lebenssituationen, sehr oft eine konkrete, heute als eine seelsorgerisch-psychotherapeutisch zu verstehende Hilfe bei alltäglichen Nöten enthielten. Chassidische Erzählungen, welche für die westliche Welt im 20. Jahrhundert überwiegend von Martin Buber neu erzählt wurden, verbergen neben dem mystisch-religiösen Wissen des Judentums auch eine hochkonzentrierte allgemeine Lebensweisheit und wertvolle psychotherapeutische Ideen und Gedanken. Letztere wollen wir in dem Kurs gemeinsam aufspüren und dabei auch der Frage nachgehen, wie man die Inhalte heute tiefenpsychologisch oder auch im breiteren psychotherapeutischen Sinne deuten und nutzen könnte.

Empfohlene Literatur:
  • Buber M.: Die Erzählungen der Chassidim. Manesse Verlag, Zürich 2006
  • Buber M.: Der Weg des Menschen nach der chassidischen Lehre. 14. Auflage; Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2001
  • Silov V.: Gedanken der integrativen Psychotherapie im religiös-philosophischenWerk Martin Bubers. GRIN, München 2018
Prof. Dr. med.

Soekadar, Surjo

Oberarzt, Leiter AG Klinische Neurotechnologie an der Charité Berlin

Plenarvortrag
Soekadar
Neurotechnologie zur Überwindung körperlicher und psychischer Grenzen? Chancen und Risiken von Gehirn-Computer Schnittstellen, Neurorobotik und Künstlicher Intelligenz
60 min Surjo Soekadar
Plenarvortrag
Soekadar
Neurotechnologie zur Überwindung körperlicher und...
60 min Surjo Soekadar
Neurotechnologie zur Überwindung körperlicher und psychischer Grenzen? Chancen und Risiken von Gehirn-Computer Schnittstellen, Neurorobotik und Künstlicher Intelligenz
Plenarvortrag, 60 min: Prof. Dr. med. Surjo Soekadar

Unser Gehirn, das komplexeste System des bekannten Universums, bringt all das hervor, was uns als Menschen ausmacht: unsere Gedanken, unsere Gefühle, unsere Kreativität und sämtliche Entscheidungen und Handlungen. Mittels Neurotechnologie ist es mittlerweile möglich, Gehirnaktivität in Alltagsumgebungen auszulesen und als Steuersignale von Computern oder Robotern zu nutzen. So lassen sich Alltagsgeräte mit Gedanken steuern, etwa um die Lebensqualität und Selbstbestimmung gelähmter Menschen zu verbessern, oder Lernprozesse gezielt steigern. Allerdings kann das Auslesen der Hirnaktivität auch zu anderen Zwecken eingesetzt werden, z. B. um unbewusste Bewertungen zugänglich zu machen. Längst entwickeln global-agierende Unternehmen neurale Schnittstellen für jedermann. Welche Szenarien ergeben sich daraus und wo liegen die ethischen Grenzen im Einsatz dieser neuen Technologien?

 

Prof. Dr. Surjo R. Soekadar. studierte Medizin und promovierte zu neuronaler Plastizität und Phantomschmerzen. Von 2005 bis 2018 arbeitete er als Arzt an der Universität Tübingen und leitete dort ab 2011 die Arbeitsgruppe Angewandte Neurotechnologie. 2018 wurde er zum deutschlandweit ersten Professor für Klinische Neurotechnologie an die Charité – Universitätsmedizin Berlin berufen. Die Professur wird von der Einstein-Stiftung Berlin unterstützt. Surjo R. Soekadar ist Autor zahlreicher, vorwiegend englischsprachiger Publikationen in internationalen Fachzeitschriften.

Spangenberg, Ellen

FÄ Allgemeinmedizin, Psychotherapie (TP). Niedergelassen in eigener Praxis, Fortbildungen, Seminare, Supervision, Lesungen, Vorträge und Publikationen zu psychotraumatologischen Themen. Wilhelmshöher Allee 306 b, 34131 Kassel

www.ellen-spangenberg.de

Kurs
109a/b Spangenberg
[ausgebucht] TRIMB-Methode in der Traumatherapie
20 h Ellen Spangenberg
Kurs
109a/b Spangenberg
[ausgebucht] TRIMB-Methode in der Traumatherapie
20 h Ellen Spangenberg
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
[ausgebucht] Die TRIMB-Methode in der Traumatherapie
Kurs, 20 h: Ellen Spangenberg, Kassel

Bei TRIMB handelt es sich um eine behutsame Methode der Trauma-Integration, die von Ingrid Olbricht entwickelt wurde und sich eine überlieferte Atemtechnik zunutze macht. Ellen Spangenberg hat diese Methode kontinuierlich weiterentwickelt und dem besonderen Bedarf komplex traumatisierter KlientInnen fortlaufend angepasst. Die TRIMB-Methode nutzt Imagination, Atmung und eine lateralisierende Kopfbewegung, um Trigger und Traumamaterial auf sanfte Weise zu prozessieren. TRIMB führt dabei nicht tiefer in das Traumaerleben hinein, stattdessen wird dieses nach vorsichtiger Tuchfühlung rasch und lösungsorientiert entgiftet. Oft ist die Entlastung so tiefgreifend, dass sich danach eine klassische Trauma-Konfrontation erübrigt. TRIMB kann gut bei komplex traumatisierten KlientInnen und bereits in der Stabilisierungsphase eingesetzt werden. Selbststeuerung und Selbstwirksamkeitserleben der KlientInnen werden sichtlich verbessert. Zudem werden sowohl KlientIn als auch TherapeutIn weniger stark durch Traumamaterial belastet. Auch die TRIMB-Methode setzt psychotraumatologische Kenntnisse voraus, daher wird im Kurs eine Übersicht der phasenspezifischen Traumatherapie präsentiert. Die Methode wird an eigenen (nicht traumatischen) Situationen erarbeitet, was eine gewisse Bereitschaft zur eigenverantwortlichen Selbsterfahrung voraussetzt, und dann in Kleingruppen-Arbeit eingeübt. Auch für die eigene Psychohygiene kann die Technik effektiv genutzt werden.

Empfohlene Literatur:
  • Spangenberg, Ellen: Behutsame Trauma-Integration (TRIMB). Belastende Erfahrungen lösen mit Atmung, Bewegung und Imagination. Klett Cotta, 3. Auflage 2017.
  • Spangenberg, Ellen: Dem Leben wieder trauen. Traumaheilung nach sexueller Gewalt. Patmos-Verlag, 4. Auflage 2016.
  • Olbricht, Ingrid: Wege aus der Angst. Gewalt gegen Frauen. Beck-Verlag, 2004
Dr. med.

Srdinko, Petra

FÄ für Kinder-u. Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Zusatztitel Psychotherapie. Seit 2010 freiberuflich oberärztlich tätig, Psychosomatische Rehaklinik Saalfeld. Seit 2008 Ausbildung zur Meditationslehrerin am International Meditation Institut Kullu, HP, Indien.

Kurs
406 Srdinko
[ausgebucht] Meditation als Selbsterfahrung
10 h Petra Srdinko
Kurs
406 Srdinko
[ausgebucht] Meditation als Selbsterfahrung
10 h Petra Srdinko
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
[ausgebucht] Meditation als Selbsterfahrung
Kurs, 10 h: Dr. med. Petra Srdinko


Um uns mit anderen zu verbinden, bedarf es zunächst der Verbindung mit unserem eigenen Selbst. Was aber tun, wenn wir selbst an die Grenzen unserer Weisheit und Belastbarkeit vorstoßen? Oft halten uns die Menschen, mit denen wir zu tun haben, den Spiegel vor. Wo finden wir selbst Antworten auf unsere Fragen, gerade wenn das Leben es vielleicht nicht so gut mit uns meint? Wenn wir uns nicht selbst immer wieder ausrichten und uns um die wesentlichen Lebensfragen kümmern, verlieren unsere Antworten immer mehr an Überzeugungskraft. Wer sind wir? Wo gehen wir hin? Was ist der Sinn und Zweck unseres Daseins? In der Stille der Meditation und der Ausrichtung auf den Raum, der sich uns erschließt, ist es möglich, unseren Verstand zu transzendieren und uns mit dem Beobachter zu identifizieren. Meditation kann uns helfen, uns selbst vor einem Burnout zu schützen. In diesem Kurs geht es vor allem darum, den eigenen Zugang zur Meditationserfahrung zu finden, auch wenn wir bisher dachten, dass uns dieser verwehrt bleibt. Sie brauchen keinerlei Vorerfahrung mitzubringen, aber auch erfahrene MeditiererInnen sind herzlich willkommen. Der Kurs dient sowohl der Einführung in die Meditation als auch als Verstärkung einer bereits vorhandenen Meditationspraxis, kann aber auch als Anleitung für die Einführung der Meditation in den Praxis Alltag oder in ein psychosomatisches Klinikkonzept genutzt werden.
Bitte, einen (fast) leeren Magen, Kleidung, die nicht einengt, einen Schal oder Decke, warme Socken und ein Sitzkissen mitbringen.

Kurs
501 Srdinko
Meditation als Selbsterfahrung
10 h Petra Srdinko
Kurs
501 Srdinko
Meditation als Selbsterfahrung
10 h Petra Srdinko
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Meditation als Selbsterfahrung
Kurs, 10 h: Dr. med. Petra Srdinko

Um uns mit anderen zu verbinden, bedarf es zunächst der Verbindung mit unserem eigenen Selbst. Was aber tun, wenn wir selbst an die Grenzen unserer Weisheit und Belastbarkeit vorstoßen? Oft halten uns die Menschen, mit denen wir zu tun haben, den Spiegel vor. Wo finden wir selbst Antworten auf unsere Fragen, gerade wenn das Leben es vielleicht nicht so gut mit uns meint? Wenn wir uns nicht selbst immer wieder ausrichten und uns um die wesentlichen Lebensfragen kümmern, verlieren unsere Antworten immer mehr an Überzeugungskraft. Wer sind wir? Wo gehen wir hin? Was ist der Sinn und Zweck unseres Daseins? In der Stille der Meditation und der Ausrichtung auf den Raum, der sich uns erschließt, ist es möglich, unseren Verstand zu transzendieren und uns mit dem Beobachter zu identifizieren. Meditation kann uns helfen, uns selbst vor einem Burnout zu schützen. In diesem Kurs geht es vor allem darum, den eigenen Zugang zur Meditationserfahrung zu finden, auch wenn wir bisher dachten, dass uns dieser verwehrt bleibt. Sie brauchen keinerlei Vorerfahrung mitzubringen, aber auch erfahrene MeditiererInnen sind herzlich willkommen. Der Kurs dient sowohl der Einführung in die Meditation als auch als Verstärkung einer bereits vorhandenen Meditationspraxis, kann aber auch als Anleitung für die Einführung der Meditation in den Praxis Alltag oder in ein psychosomatisches Klinikkonzept genutzt werden.
Bitte, einen (fast) leeren Magen, Kleidung, die nicht einengt, einen Schal oder Decke, warme Socken und ein Sitzkissen mitbringen.

Dr. med.

Steger, Thomas

FA für Allgemeinmedizin, Psychotherapie (TP) und Sportmedizin, niedergelassen in allgemeinmedizinischer Praxis in Leipzig, freier Mitarbeiter am Institut für Allgemeinmedizin der Universität Halle-Wittenberg, Dozent für Psychosomatische Grundversorgung, E-Mail: thomas.steger@medizin.uni-halle.de

Kurs
310 Steger
Update Psychosomatik
10 h Thomas Steger
Kurs
310 Steger
Update Psychosomatik
10 h Thomas Steger
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Update Psychosomatische Grundversorgung
Kurs, 10 h: Dr. med. Thomas Steger

Sie möchten Ihr Wissen über häufige psychosoziale Probleme der Allgemeinmedizin und anderer Fachgebiete auffrischen? Sie suchen Anregungen für die Beziehungsgestaltung zu Ihren Patienten und die Gesprächsführung?
Im Kurs werden modellhaft 5 Muster der Beziehungsgestaltung und Krankheitsverarbeitung von Seiten der Patienten dargestellt:
• Der ängstliche Beziehungsmodus
• Der depressive Beziehungsmodus
• Der narzisstische Beziehungsmodus
• Der zwanghafte Beziehungsmodus
• Der histrionische Beziehungsmodus
Das Konzept der Beziehungsmodi ist der Versuch, Denken, Fühlen und Verhalten eines Individuums in seinen Beziehungen zu systematisieren. Das Konzept erlaubt es, sich von der Diagnose einer spezifischen Störung zu entfernen und stattdessen Menschen, die in unterschiedlichen Lebenssituationen und im Umgang mit ihren körperlichen Beschwerden z. B. mehr oder weniger ängstlich oder depressiv gestimmt reagieren, zu begleiten. Die Theorie wird durch Videos und Tonbänder aus der Praxis veranschaulicht. Es werden bewährte Interventionshilfen für den Sprechstundenalltag dargestellt. Beispielfälle der Teilnehmer sind willkommen und ergänzen die Thematik.

Empfohlene Literatur:
  • Veit, Iris: Praxis der Psychosomatischen Grundversorgung, 2. Aufl. Kohlhammer 2018
Dipl.-Psych.

Stein, Astrid

zertifizierte Yogalehrerin (3HO, KRI) für Kundaliniyoga, Erfurt

www.ongnamo-yoga.de

Übung
105 Stein
[ausgebucht] Yoga u. Meditation Anfänger
10 h Astrid Stein
Übung
105 Stein
[ausgebucht] Yoga u. Meditation Anfänger
10 h Astrid Stein
bis 31.03.2021
130,00 €
ab 01.04.2021
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
[ausgebucht] Yoga und Meditation zur Selbstfürsorge für Anfänger
Übung, 10 h: Dipl.-Psych. Astrid Stein

Yoga ist ein mehrere tausend Jahre altes System aus philosophischen Lehren, die sowohl körperliche Übungen als auch geistige Übungen umfassen. Yoga hilft Körper und Geist zu entspannen, gesund zu halten und zu stärken. Es ist bestens geeignet, Problemen wie Stress, Schlaflosigkeit, Rückenschmerzen, Bewegungsmangel, Nervosität, Konzentrationsschwäche und Stimmungsschwankungenentgegen zu wirken. Das Anliegen dieser Übung ist eine intensive Selbsterfahrung. Es wird ausschließlich praktische Übungen geben und Gelegenheit zur Selbstschulung, um aus den positiven Erfahrungen gesundheitsorientierte und lebensbejahende Gewohnheiten zu entwickeln. Die Übungen und Übungsreihen aus dem Kundalini Yoga sind zugleich dynamisch und meditativ, kräftigend und entspannend, heilend und belebend. Sie bieten in ihrer Kombination aus Körperhaltungen und Bewegungsabläufen eine ungeheure Vielfalt an Möglichkeiten, einen individuellen Schwerpunkt zu finden. Es sind keine Vorkenntnisse für diese Übung erforderlich. Bitte bringen Sie bequeme Wechselkleidung mit. Sie sollten vorher nicht schwer gegessen haben.

Übung
205 Stein
Yoga und Meditation Fortgeschrittene
10 h Astrid Stein
Übung
205 Stein
Yoga und Meditation Fortgeschrittene
10 h Astrid Stein
bis 31.03.2021
130,00 €
ab 01.04.2021
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Yoga und Meditation zur Selbstfürsorge - Aufbaukurs
Übung, 10 h: Dipl.-Psych. Astrid Stein

Yoga hat faszinierend viele Seiten und Aspekte, es wirkt auf Körper, Geist und Seele und führt uns in immer tiefere Schichten unseres Seins. Es schenkt vollkommen neue Erfahrungen und Einsichten. Diese Übung richtet sich einerseits an Teilnehmer aus den Yoga Kursen der vorangegangenen Jahre, die an die eigenen positiven Erfahrungen anknüpfen und diese vertiefen möchten. Aber sie sind auch als Teilnehmer ohne Vorerfahrungen herzlich willkommen, sollten jedoch eingestellt sein auf körperlich und geistig anspruchsvolle und überraschend schweißtreibende Übungen, die allesamt Ihre Vitalität verbessern und zu mehr Lebensfreude führen. Die Kursleiterin ist seit 2006 Lehrerin für Kundalini Yoga in Erfurt. 
Bitte bringen Sie bequeme Wechselkleidung mit. Sie sollten vorher nicht schwer gegessen haben.
 

Übung
304 Stein
Yoga u. Meditation Anfänger
10 h Astrid Stein
Übung
304 Stein
Yoga u. Meditation Anfänger
10 h Astrid Stein
bis 31.03.2021
130,00 €
ab 01.04.2021
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Yoga und Meditation zur Selbstfürsorge für Anfänger
Übung, 10 h: Dipl.-Psych. Astrid Stein

Yoga ist ein mehrere tausend Jahre altes System aus philosophischen Lehren, die sowohl körperliche Übungen als auch geistige Übungen umfassen. Es ist bestens geeignet, Probleme wie Stress, Schlaflosigkeit, Rückenschmerzen, Bewegungsmangel, Nervosität, Konzentrationsschwäche und Stimmungsschwankungen entgegen zu wirken. Yoga hilft Körper und Geist zu entspannen, gesund zu halten und zu stärken. Das Anliegen dieser Übung ist eine intensive Selbsterfahrung. Es wird ausschließlich praktische Übungen geben und Gelegenheit zur Selbstschulung, um aus den positiven Erfahrungen gesundheitsorientierte und lebensbejahende Gewohnheiten zu entwickeln.
Die Übungen und Übungsreihen aus dem Kundalini Yoga sind zugleich dynamisch und meditativ, kräftigend und entspannend, heilend und belebend. Sie bieten in ihrer Kombination aus Körperhaltungen und Bewegungsabläufen eine ungeheure Vielfalt an Möglichkeiten, einen individuellen Schwerpunkt zu finden. Es sind keine Vorkenntnisse für diese Übung erforderlich.
Bitte bringen Sie bequeme Wechselkleidung mit. Sie sollten vorher nicht schwer gegessen haben.
 

Prof. Dr. Dipl.-Psych.

Storck, Timo

Psychologischer Psychotherapeut (AP/TP), Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Psychologischen Hochschule Berlin

Vorlesung
A3 Storck
Psychoanalytische Psychosomatik
10 h Timo Storck
Vorlesung
A3 Storck
Psychoanalytische Psychosomatik
10 h Timo Storck
bis 31.03.2021
100,00 €
ab 01.04.2021
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Psychoanalytische Psychosomatik heute – Das Dilemma der Objektbeziehung zwischen Verschmelzung und Isolation
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Timo Storck

In der Vorlesung werden klassische und zeitgenössische Ansätze der psychoanalytischen Psychosomatik vorgestellt und kritisch erörtert. Dabei wird die Annahme eines psychodynamischen Dilemmas der Objektbeziehung zwischen Verschmelzung und Isolation bzw. zwischen Nähesehnsüchten und Näheängsten entwickelt und begründet werden. Es werden sowohl Ideen zu einer „allgemeinen“ Psychosomatik der Leiblichkeit als auch solche zu speziellen Störungsbildern behandelt.
Es wird dazu angeregt, ergänzend zur Vorlesung das Vertiefungsseminar von Dr. Schleu zu besuchen.
 

Empfohlene Literatur:
  • Storck T. (2016): Psychoanalyse und Psychosomatik. Die leiblichen Grundlagen der Psychodynamik. Kohlhammer.
     
Vorlesung
C1 Storck
Konzeptionelles Denken
10 h Timo Storck
Vorlesung
C1 Storck
Konzeptionelles Denken
10 h Timo Storck
bis 31.03.2021
100,00 €
ab 01.04.2021
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Wieviel konzeptuelles Denken braucht die Psychotherapie?
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Timo Storck

In der Vorlesung geht es 1. um die zeitgenössische Relevanz psychoanalytischer Konzepte, am Beispiel der Konzepte von „Ich“ und „Selbst“. Es erfolgt eine Prüfung der argumentativen Zusammenhänge, der klinischen Relevanz und der interdisziplinären Anschlussfähigkeit. Ferner geht es 2. um Abgrenzungen und Berührungen zwischen psychoanalytischen Begriffen mit denen anderer psychotherapeutischer Richtungen (z. B. Unbewusstes, Übertragung, Objektbeziehung sowie Motivationstheorien). So kann zum Thema werden: Wieviel konzeptuelles Denken braucht die Psychotherapie?
 

Empfohlene Literatur:
  • Storck T. (2018): Psychoanalyse nach Sigmund Freud. Kohlhammer.
  • Storck T. (2018/2019/2020): Grundelemente psychodynamischen Denkens. 5 Bände. Kohlhammer.
Seminar
414a/b Storck
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Timo Storck
Seminar
414a/b Storck
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Timo Storck
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Neue Ideen aus der psychoanalytischen Filmbetrachtung
Seminar, 20 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Timo Storck

Im Seminar erarbeiten sich die Teilnehmenden im Anschluss an eine methodische Einleitung kulturpsychoanalytische Interpretationen. Das Vorgehen folgt dabei dem Gedanken, dass es für psychotherapeutisch Tätige von hoher Relevanz ist, die Verbindungen zwischen individueller Entwicklung (von Gesundheit wie Krankheit) und gesellschaftlichen Zuständen und Prozessen in den Blick zu nehmen. Viele mediale Darstellungen der Verwobenheit beider Bereiche bieten eine hervorragende Möglichkeit der Reflexion, die von hoher klinischer Relevanz ist.
Das Tagungsthema der EPW 2021 – „Verbinden und/oder Trennen – Umgang mit Abgrenzung in Psychotherapie und Gesellschaft“ – bietet dafür einen besonders geeigneten Rahmen. Dazu wird eine methodische Einleitung gegeben, welche den Einstieg in eine Interpretation des Films „1000 Arten den Regen zu beschreiben“ liefert (Leitung T. Storck).
Am zweiten Tag wird unter der Leitung von L. Friedel der Film „Joker“ interpretiert. Am Montag werden wir uns unter Leitung von Timo Storck dem Film „Victoria“ zuwenden. Schließlich folgen Dienstag und Mittwoch Betrachtungen zu „Shine“ und „Gran Torino“ unter der Leitung von Marie-Luise Althoff.

Zu den Gegenständen der kulturanalytischen Interpretation:
1000 Arten Regen zu beschreiben – I. Prahl (2017) nimmt sich die Spannungen in einer Kleinfamilie zum Gegenstand, in der Mike, der gerade 18 Jahre alt gewordene Sohn, sich aus unerfindlichen Gründen dazu entscheidet, sein Zimmer nicht mehr zu verlassen. Klinisch ist dies als Hikikomori-Syndrom bekannt. Im Film werden die Hilflosigkeit der übrigen Familienmitglieder im Umgang mit der Situation und die Zerreißprobe für die Beziehungen untereinander deutlich.

Joker – Todd Phillips (2019) – 1981 in Gotham City: Arthur Fleck hat sich geirrt. Sein Dasein ist keine Komödie, sondern eine Tragödie. Eigentlich will der erfolglose Party-Clown ein berühmter Stand-Up Comedian sein und die Menschen zum Lachen bringen, doch alles was er von der Gesellschaft erfährt sind Verachtung, Ablehnung und Schläge.
Flecks Geisteskrankheit wird durch die ständigen Demütigungen immer schlimmer und in einer Welt, die seiner Meinung nach „immer verrückter“ wird, scheint er schließlich seine wahre Bestimmung zu finden, als „Joker“, Symbolfigur des Aufstands derer, die ebenfalls am Rande der Gesellschaft stehen und als psychopathischer Gegenspieler von Batman. Der Film zeichnet auf beeindruckende Weise die psychische Entwicklung einer bekannten Comicfigur nach.

Im Jahr 2015 kam der Film Victoria (S. Schipper) in die Kinos und sorgte für Aufregung, da der gesamte Film (mit einer Dauer von 140 Minuten) in einer einzigen Aufnahme, d. h. ohne Schnitt, gefilmt wurde. Der Film handelt von der jungen Spanierin Victoria, die in einer Berliner Nacht vier junge Männer trifft und in intensive Beziehungserfahrungen und eine kriminelle Eskalation hineingezogen wird. Die Machart des Films (Kameraführung, Schauspiel u. a.) bewirken in der Rezeption eine eindrucksvolle Mischung aus Verbindung mit und Trennung vom Geschehen.

Shine – Der Weg ins Licht: Dieser bewegende Film aus dem Jahr 1996 handelt von dem Pianisten David Helfgott (Drehbuch Jan Sardi und Regisseur Scott Hicks). Es wird in Rückblenden die auf Tatsachen beruhende Geschichte des australischen Pianisten erzählt. Als Kind wird der hochbegabte David von seinem traumatisierten Vater schwer gequält. Er kann sich schließlich abgrenzen und vom Vater lossagen. Jedoch entwickelt er Symptome einer schizoaffektiven Störung, die seine weitere Karriere zunächst blockieren. Viele Jahre später ermöglicht ihm die Liebe zu seiner späteren Frau, trotz der Krankheit zur Bühne und in Konzertsäle zurückzukehren.

Gran Torino – Clint Eastwood (2008). Der Korea-Kriegsveteran und pensionierte Automechaniker Walt Kowalski zieht sich nach dem Tod seiner Frau auf die Veranda seines Häuschens in einer Vorstadt von Detroit zurück. Was er beobachtet, mag er nicht: Er kann seine Nachbarn nicht leiden und glaubt, dass sein Amerika vor die Hunde geht. Dann aber wird er doch aktiv und will seine Nachbarn gegen eine örtliche Gang verteidigen. Im Verlauf der weiteren Geschichte rechnet er mit seiner Familie ab.
Gemeinsam werden wir uns alle Filme anschauen und nach einem sich jeweils anschließenden kurzen Impulsvortrag der Referenten hoffentlich in eine angeregte und aufschlussreiche Diskussion übergehen.

Empfohlene Literatur:
  • Hamburger, A. (2018): Filmpsychoanalyse. Gießen: Psychosozial-Verlag
  • Storck, T. & Taubner S. (2017): (Hg). Von Game of Thrones bis The Walking Dead. Interpretation von Kultur in Serie. Berlin u. a.: Springer.
Prof. Dr. Dipl.-Psych.

Strauß, Bernhard

Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Universitätsklinikum Jena, Direktor des Instituts für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie

Vorlesung
C4 Strauß
PT Kernwissen - Gibt es das?
10 h Bernhard Strauß
Vorlesung
C4 Strauß
PT Kernwissen - Gibt es das?
10 h Bernhard Strauß
bis 31.03.2021
100,00 €
ab 01.04.2021
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Psychotherapeutisches Kernwissen - Gibt es das?
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Bernhard Strauß, Jena

In der Vorlesung wird versucht, ausgehend von der Geschichte der Psychotherapie und der Psychotherapieforschung der Frage nachzugehen, welche Konzepte und Ideen in der Psychotherapie heute schulen- bzw. verfahrensübergreifend zur Verfügung stehen. Nach wie vor werden immer wieder vermeintlich neue Ansätze in der Psychotherapie kreiert, die bei genauer Betrachtung ältere Ideen aufgreifen und integrieren, dennoch aber unter einem neuen „Markennamen“ verbreitet werden. Für diese Tendenz gibt es wissenschaftshistorische und -soziologische Gründe, die dargestellt werden sollen. Der Verfechtung von „Verfahrenstreue“ stehen heute Bestrebungen gegenüber, eine Psychotherapieintegration zu erreichen. Diese hat zum Ziel, psychotherapeutisches Kernwissen zu sammeln und zu verbreiten und insbesondere jene Kompetenzen zu definieren und zu schärfen, über die die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten gleich welcher Schulenzugehörigkeit verfügen sollten. Speziell diese Kompetenzthematik soll in der Vorlesung diskutiert werden.

Empfohlene Literatur:
  • Rief, W., Schramm, E., Strauß, B. (Hrsg.) Psychotherapie – Ein kompetenzorientiertes Lehrbuch. Elsevier, 2021
  • Strauß, B., Galliker, M., Linden, M., Schweitzer, J. Ideengeschichte der Psychotherapieverfahren: Theorien, Konzepte, Methoden. Kohlhammer, 2021
Kurs
107a/b Strauß
Keine Angst vor Gruppen(therapie)
20 h Bernhard Strauß
Kurs
107a/b Strauß
Keine Angst vor Gruppen(therapie)
20 h Bernhard Strauß
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Keine Angst vor Gruppen(therapie) – Theoretische und klinische Themen der gruppenpsychotherapeutischen Arbeit
Kurs, 20 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Bernhard Strauß, Jena

Die Veranstaltung soll Personen, die gruppentherapeutisch tätig sind oder dies werden wollen die Möglichkeit bieten, einige wesentliche inhaltliche Themen zu rekapitulieren und gleichzeitig eigene Gruppen im Sinne einer Supervision zu diskutieren.
Jeweils im ersten Teil werden die Themen strukturelle Aspekte und Rahmen, Gruppenmitglieder (Auswahl, Zusammensetzung), Gruppendynamik und -prozess,Gruppentherapiekonzepte und Aspekte der Leitung kondensiert dargestellt und mit den Teilnehmenden diskutiert.
Jeweils im zweiten Teil des Kurses sollen die Teilnehmer*innen dann täglich die Möglichkeit haben, eigene Gruppen oder Problemstellung aus der eigenen Praxis intensiv zu diskutieren. Die Veranstaltung kann somit als Kombination von Theorie (10 Doppelstunden) und Supervision (10 Doppelstunden) genutzt werden.

Empfohlene Literatur:
  • Strauß, B., Mattke, D.: (Hrsg.) Gruppenpsychotherapie (2. Aufl.). Springer, 2018
  • Strauß, B.: Gruppenpsychotherapie. Kohlhammer, 2021
Dipl.-Psych.

Sztenc, Michael

Paar- und Sexualtherapeut, Systemische Therapie, Sexocorporel, Mitgliedschaften: VfP, Constructivist Foundation, niedergelassen in eigener Praxis: LiebesLeben in Saarbrücken

www.sztenc.de

Kurs
122a/b Sztenc
Sexualtherapie
20 h Michael Sztenc
Kurs
122a/b Sztenc
Sexualtherapie
20 h Michael Sztenc
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Embodimentorientierte Sexualtherapie Bis Dienstag!
Kurs, 20 h: Dipl.-Psych. Michael Sztenc

Embodimentorientierte Sexualtherapie geht vom Körper als Basis des Selbstund Welterlebens aus. Grundgedanke ist der, dass die subjektiv erlebte Verbindung mit dem eigenen Körper der zentrale Faktor bei der Gestaltung sexueller Interaktionen ist.
Der Kurs vermittelt die praktische Umsetzung der Leitfragen:
• Worin genau besteht «Körpergefühl» im sexuellen Kontext?
• Wie lassen sich sexuelle und emotionale Erregung beeinflussen?
• Wie hängen Körper, Kognitionen und Emotionen zusammen?
• Wie inszeniert eine Person, bzw. ein Paar eine sexuelle Begegnung: z. B. als
Lust-Spiel oder als Bedrohungsszenario?
Embodimentorientierte Sexualtherapie nutzt das Zusammenspiel von Atmung, Körperspannung und Bewegungsgewohnheiten, um das eigene Erleben und Handeln bewusst – und damit auch gestaltbar – zu machen. Die Teilnehmer*innen erhalten eine Einführung in die Theorien des Embodiment und des Sexocorporel. Auf praktischer Ebene vermittelt der Kurs Möglichkeiten zur konkreten therapeutischen Anwendung im Einzelsetting und in der Arbeit mit Paaren. Der Kurs beinhaltet Körperarbeiten, wie sie im therapeutischen Setting anwendbar sind.
Bitte bringen Sie bequeme Kleidung und eine Yoga- oder Gymnastikmatte mit.

Empfohlene Literatur:
  • Sztenc, M. (2018): Klappt’s? Vom Leistungssex zum Liebesspiel. Ein Übungsbuch für Männer. Hirzel Verlag.
  • Sztenc, M. (2020): Embodimentorientierte Sexualtherapie. Grundlagen und Anwendung des Sexocorporel. Schattauer.
  • Harms, T; Thielen, M. (2017): Körperpsychotherapie und Sexualität: Grundlagen, Perspektiven und Praxis. Psychosozial-Verlag.
  • Eck, A. (2016): Der erotische Raum: Fragen der weiblichen Sexualität in der Therapie. Carl-Auer.
Dr. med.

Tamm-Schaller, Friederike

FÄ für Psychiatrie und Psychotherapie, niedergelassen in eigener psychotherapeutischer Praxis; Mitgliedschaften: Deutsche Balintgesellschaft; Ermächtigungen: Bayerische Landesärztekammer für Supervision TP, Psychosomatische Grundversorgung, Balintgruppe

Übung
302 Tamm-Schaller
Leitung von Balintgruppen
10 h Friederike Tamm-Schaller
Übung
302 Tamm-Schaller
Leitung von Balintgruppen
10 h Friederike Tamm-Schaller
bis 31.03.2021
130,00 €
ab 01.04.2021
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Leitung von Balintgruppen
Übung, 10 h: Dr. med. Friederike Tamm-Schaller

In der Ausbildung von ärztlichen und psychologischen Psychotherapeuten ist die Balintgruppenarbeit seit vielen Jahren bewährt und in den Weiterbildungs-Curricula verankert. Als Methode der Reflexion und Intervision dient die Balintgruppe aber auch im späteren Berufsalltag als wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und hilft zugleich, uns zu entlasten und damit der eigenen Psychohygiene. Diese Übung soll Teilnehmern, die auf der Grundlage ihrer Vorerfahrungen die Ausbildung zum Balintgruppenleiter anstreben, Gelegenheit geben, die Leiter und Co-Leiterrolle praktisch einzuüben. Ziel ist es, die Leitung von Balintgruppen, ihre Grundlagen in Theorie und Praxis zu erfahren und aktiv zu trainieren. Außerdem können praktische Fragen zu Aufbau und Organisation einer eigenen Gruppe geklärt werden. Die Gruppe steht auch Leitern offen, die ihre Ausbildung bereits abgeschlossen haben und Kenntnisse auffrischen wollen oder an einem Erfahrungsaustausch interessiert sind.

Kurs
420a/b Tamm-Schaller
Gruppentherapie in ambulanter Versorgung
20 h Friederike Tamm-Schaller
Kurs
420a/b Tamm-Schaller
Gruppentherapie in ambulanter Versorgung
20 h Friederike Tamm-Schaller
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Gruppenbehandlung in der Richtlinientherapie – Herausforderungen durch die Corona-Pandemie
Kurs, 20 h: Dr. med. Friederike Tamm-Schaller

Der Kurs möchte praktische Hilfestellung für die Planung, Teilnehmer-Auswahl, Konzeption und Durchführung von Gruppen im Rahmen der ambulanten Versorgung bieten. Insbesondere sollen die aktuellen Herausforderungen der Gruppenbehandlung unter den Bedingungen der Corona-Pandemie diskutiert werden. Daneben soll mehr Sicherheit bei der Erstellung der Berichte an den Gutachter vermittelt werden, auch hinsichtlich eines schlüssigen Konzepts für die mögliche Kombination von Einzel- und Gruppensitzungen. Der Kurs richtet sich schwerpunktmäßig an niedergelassene Therapeuten, die überlegen, Gruppen neu in ihr Versorgungskonzept mit aufzunehmen, oder bereits Erfahrungen haben und von einem kollegialen Austausch profitieren möchten. Außerdem kann gruppentherapeutisch arbeitenden Kollegen Raum gegeben werden, ihre Gruppen vorzustellen, sodass typische psychodynamische Aspekte beispielhaft erfahren werden können und der therapeutische Umgang mit schwierigen Situationen gemeinsam diskutiert werden kann.
Der Kurs ist offen für alle an Gruppentherapie Interessierte.

Empfohlene Literatur:
  • I. D. Yalom: Theorie und Praxis der Gruppentherapie. (Leben Lernen 66)
  • Mattke, D., Pröstler, M. (Hrsg.): Formen ambulanter Gruppentherapie (Springer, 2020)
Dr. med.

Tauber, Ralf Friedrich

FA für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin, Chefarzt der Psychosomatik der Sachsenklinik Bad Lausick

Vorlesung
A4 Tauber
Schematherapie
10 h Ralf Friedrich Tauber
Vorlesung
A4 Tauber
Schematherapie
10 h Ralf Friedrich Tauber
bis 31.03.2021
100,00 €
ab 01.04.2021
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Einführung in die Schematherapie nach Jeffrey Young
Vorlesung, 10 h: Dr. med. Ralf Friedrich Tauber

Die von Jeffrey Young entwickelte Schematherapie hat sich mittlerweile auf verschiedenen Gebieten, die mit der Behandlung von Patienten vorwiegend auf der Persönlichkeitsachse zusammenhängen, gut etabliert. Neben dem ursprünglichen Schemakonzept hat sich auch der sogenannte „Modus“-Ansatz vor allem bei Borderline Patienten außerordentlich bewährt. In der Vorlesung wird ein theoretischer Überblick über die Voraussetzungen und Grundlagen der Schematherapie gegeben und sowohl das ursprüngliche „klassische“ Schemamodell als auch die Modusarbeit besprochen. Unter Heranziehung von Fallbeispielen können einige der grundlegenden emotionsaktivierenden Techniken der Schematherapie dargestellt werden.

Empfohlene Literatur:
  • Schematherapie: Ein praxisorientiertes Handbuch, 13. Mai 2005, Junfermann Verlag
  • Sein Leben neu erfinden: Wie Sie Lebensfallen meistern, 2006, Junfermann
Seminar
308 Tauber
Zwangsstörungen
10 h Ralf Friedrich Tauber
Seminar
308 Tauber
Zwangsstörungen
10 h Ralf Friedrich Tauber
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Praxisorientierte Einführung in die kognitiv verhaltenstherapeutische Behandlung von Zwangsstörungen
Seminar, 10 h: Dr. med. Ralf Friedrich Tauber

Zwangserkrankungen stellen eine große Herausforderung für psychotherapeutisch Tätige dar. Oft sind die Patienten bereits seit längerer Zeit und chronifiziert erkrankt, die Behandlungen gestalten sich aus verschiedenen Ursachen öfter schwierig. Mit gut geplanter und exakt durchgeführter Verhaltenstherapie ist aber sehr häufig eine deutliche Besserung oder auch Verschwinden der Symptomatik erreichbar. In diesem Seminar sollen die Grundlagen der kognitiven verhaltenstherapeutischen Therapie mit dem Schwerpunkt auf systembezogene, expositionsorientierte Behandlung einschließlich des manchmal komplizierten Motivationsaufbaus besprochen werden. Eigene Fallbeispiele können gerne eingebracht werden. Es werden Videobeispiele gezeigt, sowie theoretische und vorallem praktische Handlungsanweisungen gegeben.

Empfohlene Literatur:
  • Kognitive Verhaltenstherapie bei Zwangsstörungen: Ein Therapiemanual, 11. Juli 2016, Hogrefe
Vorlesung
D1 Tauber
Depression CBASP
10 h Ralf Friedrich Tauber
Vorlesung
D1 Tauber
Depression CBASP
10 h Ralf Friedrich Tauber
bis 31.03.2021
100,00 €
ab 01.04.2021
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Behandlung chronischer Depressionen mit CBASP (Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy)
Vorlesung, 10 h: Dr. med. Ralf Friedrich Tauber

Erst in letzter Zeit ist deutlich geworden, dass bei chronischen Depressionen, Dysthymie oder sog. „Double Depression“ die sehr erfolgreichen Techniken in der Behandlung episodischer Depressionen nicht ausreichend wirksam sind. Dies ist insbesondere bei Unterformen mit frühem Beginn und traumatischen Kindheitserfahrungen der Fall. Bislang wirksam zeigte sich diese speziell für dieses Klientel von McCullough entwickelte vorwiegend interpersonelle Therapiemethode des CBASP. In dieser praxisorientierten Vorlesung werden die Voraussetzungen, das grundlegende Therapiemodell und die Methodik in ihren wichtigsten Bestandteilen vorgestellt sowie Fragen und Beispiele z. B. mit Hilfe von Videobeispielen (u.a. auch mit Beispielen von Prof. McCullough selbst) und auf Wunsch mit Rollenspiel-Sequenzen erörtert.

Empfohlene Literatur:
  • Behandlung von Depressionen mit dem CBASP, Taschenbuch-1. Januar 2007, cp Psychotherapie der chronischen Depressionen, 13. Juli 2006, Urban & Fischer
  • Depressive Störungen erfolgreich behandeln, September 2011, Klett-Cotta
Prof. Dr. med.

Teising, Martin

FA für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychoanalyse, FA für Psychosomatische Medizin, Mitglied im DPV, IPA, DGPT, Supervisor, Balintgruppenleiter, Selbsterfahrungsleiter, Psychoanalytische Privatpraxis in Bad Hersfeld,www.martin-teising.de, E-Mail: teising@t-online.de

Kurs
319 Teising
Suizidalität
10 h Martin Teising
Kurs
319 Teising
Suizidalität
10 h Martin Teising
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Umgang mit Suizidalität auf der Grundlage psychoanalytischen Verstehens
Kurs, 10 h: Prof. Dr. med. Martin Teising

In diesem Kurs werden zunächst epidemiologische und psychosoziale Kenntnisse zur Suizidalität vermittelt. Im Mittelpunkt stehen dann psychodynamische Prozesse suizidalen Geschehens und ihre psychotherapeutischen Behandlungsmöglichkeiten in der Krisenintervention. Die Teilnehmer können gern eigene Beispiele einbringen und mit den Kollegen reflektieren.

Vorlesung
D4 Teising
Selbstbestimmung
10 h Martin Teising
Vorlesung
D4 Teising
Selbstbestimmung
10 h Martin Teising
bis 31.03.2021
100,00 €
ab 01.04.2021
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Psychoanalytische Überlegungen zur Selbstbestimmung in Verbundenheit und Trennung
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. med. Martin Teising

Ausgehend von dem Konzept der Kontaktschranke, das von Freud entworfen, von Bion weiterentwickelt und von mir weiter modifiziert wurde, soll der Autonomiebegriff, wie er heute verwendet wird, kritisch reflektiert werden. Die Diskussion um den assistierten Suizid wird ebenso aufgegriffen, wie die Frage, wie wir mit dem Wissen sterben zu müssen, leben können. Neben klinischen Beispielen werden auch sozialpolitische Fragestellungen diskutiert, zum Beispiel die Frage der Bedeutung von Grenzen auf intrapsychischer, interpersonaler und sozialer Ebene. Die Veränderungen, die der Gebrauch digitaler Medien für die Psychotherapie in Zeiten von Corona bedeutet, sollen schließlich erläutert werden.

Empfohlene Literatur:
  • Bion, W., Lernen aus Erfahrung. Suhrkamp 1990.
  • Teising, M., Selbstbestimmung zwischen Wunsch und Illusion. Vandenhoeck und Ruprecht 2017
Prof.

Titze, Doris

Künstlerin und Kunsttherapeutin, Leitung des Aufbaustudiengangs KunstTherapie der HfBK Dresden, Mitgliedschaft: DFKGT

www.doris-titze.de

Seminar
311 Titze
Porträts
10 h Doris Titze
Seminar
311 Titze
Porträts
10 h Doris Titze
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Das Eigene und das Fremde: Porträts aus künstlerisch-therapeutischer Sicht
Seminar, 10 h: Prof. Doris Titze

Bilder werden im Moment ihrer Betrachtung zum Leben erweckt; innerhalb ihrer Mehrdeutigkeit verhandeln wir unseren Blick auf uns und die Welt. Speziell Porträts spiegeln ein kollektives und individuelles Bildgedächtnis sowie überzeitliche Themen, die sich auf den Menschen und die Welt an sich, auf das Gemeinsame und Trennende, auf Leben und Tod beziehen. Porträts bezeugen ein Ähnliches des Menschen und ermöglichen, das Eigene im Fremden und das Fremde im Eigenen zu erfassen sowie unsere vielfältigen Facetten zu entdecken. Sie beziehen sich auf ein äußeres und ein inneres Abbild.
Das Seminar untersucht grundlegende Themen von Porträts und Selbstporträts, die die (Kunst-) Therapie tangieren. Der kunstgeschichtliche Blick richtet sich auf Entwicklungen einzelner KünstlerInnen, die das Allgemeine und das Individuelle repräsentieren. Neben der Bildwirkung sowie der Unschärfe menschlicher Wahrnehmung wird die (inter-) kulturelle Entwicklung von Porträts angesehen, sowie die künstlerische und wissenschaftliche Erforschung des Gesichtes. Kunsttherapeutische Praxis-Beispiele erhalten einen eigenen Fokus. Kunsttherapie ist vor allem auch eine aktuelle Handlung: Der Bildraum wird zum Beziehungsraum und verdeutlicht Kontaktangebote und Entwicklungsprozesse.

Tögel, Anette

Fachphysiotherapeutin für psych. Erkrankungen und funktionelle Störungen, Lehrtherapeutin für kommunikative Bewegungstherapie, Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatische Medizin des Universitätsklinikums Leipzig, Stabstelle für Physikalische Therapie und Rehabilitation

Kurs
103 Tögel
Leben in Balance - Körpertherapie
10 h Anette Tögel
Kurs
103 Tögel
Leben in Balance - Körpertherapie
10 h Anette Tögel
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Leben in Balance
Kurs, 10 h: Anette Tögel, Leipzig

Patienten, die sich in eine psychotherapeutische Behandlung begeben, beschreiben häufig eine Orientierungslosigkeit, – dass ihr Leben aus den Fugen – aus dem Gleichgewicht geraten ist. Wir alle kennen mitunter das Gefühl, dass in der heutigen schnelllebigen Zeit etwas aus der Balance gerät. Die Kommunikative Bewegungstherapie ist ein tiefenpsychologisch orientiertes, körperbezogenes Verfahren, welches sich aus dem Therapiealltag nicht wegdenken lässt. Über die körpersprachliche Ebene, insbesondere im Kontakt mit anderen, erhalten die Gruppenteilnehmer einen Zugang zum eigenen inneren Erleben. In diesem Kurs konzentrieren wir uns auf Polaritäten wie Aktivität – Passivität, Geben – Nehmen, Festhalten – Loslassen; Halten und Gehaltenwerden, Anspannung – Entspannung sowie die dazwischenliegende Balance. Der Kurs kann einzeln oder auch gemeinsam mit Kurs 203 gebucht werden. Es ergeben sich keine inhaltlichen Überschneidungen. Bitte bequeme Kleidung und geeignetes Schuhwerk mitbringen.

Kurs
203 Tögel
Kommunikative Bewegungstherapie
10 h Anette Tögel
Kurs
203 Tögel
Kommunikative Bewegungstherapie
10 h Anette Tögel
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Ich, Du, Wir – und die Anderen? Beziehungserleben auf körpertherapeutischer Ebene
Kurs, 10 h: Anette Tögel, Leipzig

Wir sind soziale Wesen und befinden uns in Gruppen. In unseren Familien sammeln wir die ersten Erfahrungen im Verbinden und/oder Trennen. Diese ersten Erfahrungen prägen uns für unser späteres Leben, bestimmen unser Bindungsverhalten in engen und weiteren sozialen Gruppen. In dem Kurs wollen wir uns auf körpertherapeutischer Ebene dem Leitthema zuwenden. Mit Elementen der Kommunikativen Bewegungstherapie erfahren die Teilnehmer Aspekte des Seins in der Gruppe, im Verbinden und Trennen, Nähe und Distanz, Autonomie und Abhängigkeit. Letztlich betrifft dies auch die Themen in uns selbst: wann fühle ich mich mit mir verbunden (authentisch) und an welchen Stellen bin ich mir fremd?
Kommunikative Bewegungstherapie als handlungsorientierte, komplementäre Methode der Psychotherapie ergänzt in ihrem tiefenpsychologisch orientierten Ansatz die Einzel- und Gruppengesprächstherapie und schafft in der Gruppe einen Rahmen für Handlungserfahrungen. Der Kurs behandelt theoretisch und praktisch Themen der Kommunikativen Bewegungstherapie wie: Wahrnehmen, Kennenlernen, Integration, Ich- Entwicklung, Auseinandersetzung und Entscheidung, Kreativität sowie die Erfahrung von Emotionalität, Mut, Risikoverhalten und Vertrauensfähigkeit.
Bitte ziehen Sie bewegungsfreundliche Kleidung und Schuhe an.

Empfohlene Literatur:
  • Wilda-Kiesel, A; Tögel, A.; Wutzler U. (2011): Kommunikative Bewegungstherapie. Brücke zwischen Psychotherapie und Körpertherapie. Bern: Verlag Hans Huber, Hogrefe AG.
Dipl.-Psych.

Vader, Katrin

niedergelassene Psychotherapeutin für Erwachsene (Schwerpunkt Verhaltenstherapie) in eigener Praxis in Jena. Lehrpraxis, Supervisorin, Selbsterfahrungsleiterin und Dozentin für verschiedene psychotherapeutische Ausbildungsinstitute in Thüringen und Sachsen

Übung
116a/b Vader
[ausgebucht] Impact-Techniken
20 h Katrin Vader
Übung
116a/b Vader
[ausgebucht] Impact-Techniken
20 h Katrin Vader
bis 31.03.2021
260,00 €
ab 01.04.2021
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
[ausgebucht] Impact-Techniken in Kombination mit Genogrammarbeit
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Katrin Vader

Impacttechniken basieren auf einer Nutzung von Elementen verschiedener Therapieverfahren wie z. B. der Hypnosetherapie nach Milton Erickson, Lösungsorientierte Psychotherapie des NLP, Ratinonal Emotive Therapie (RET), Transaktionsanalyse und Gestalttherapie. Sie sind somit eine Sammlung multisensorischer Methoden, mit denen wir Therapeuten auf unkomplizierte Art und Weise kreativ möglichst alle Sinne des Patienten (Erwachsene und Kinder) tiefgreifend ansprechen und anregen können. Gearbeitet wird mit allem, was gerade zur Verfügung steht: der Raum, Stühle, Papier, Tassen, Gläser, Interventionen mit Bildern, Metaphern, Arbeit mit Bewegung, Objekten und noch vielem mehr. So können wir die verkopfte Ebene verlassen und die emotionalen Blockaden des Patienten für typische Therapiesituationen lösen, wie z. B.
– Pat. erreicht sein Ziel nicht
– Pat. stagniert in dem Zustand, in dem er gekommen ist oder an einer bestimmten Stelle in der Therapie
– Pat. versteht seine Kommunikationsmuster nicht
– Pat. ist sich seines sekundären Krankheitsgewinnes nicht bewusst.
Genogramme dienen dem Aufzeigen von transgenerationalen Mustern und Häufungen von medizinischen oder psychologischen Erkrankungen, um daraus Konflikte des Patienten sichtbar machen zu können. In dieser Übung möchte ich aufzeigen, wie Genogrammarbeit lebhaft mit Impact- Techniken verknüpft werden kann. Die Übung lebt auch von mitgebrachten Patienten

Übung
317 Vader
Impact-Technik
10 h Katrin Vader
Übung
317 Vader
Impact-Technik
10 h Katrin Vader
bis 31.03.2021
130,00 €
ab 01.04.2021
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Impact-Technik
Übung, 10 h: Dipl.-Psych. Katrin Vader

Diese Übung ist für Alle geeignet, die in Impact-Techniken hineinschnuppern wollen oder zum Auffrischen von bereits vorangegangenen Kursen. Impacttechniken basieren auf einer Nutzung von Elementen verschiedener Therapieverfahren wie z. B. Hypnosetherapie nach Milton Erickson, Lösungsorientierte Psychotherapie des NLP, Ratinonal-Emotive Therapie (RET), Transaktionsanalyse und Gestalttherapie. Sie sind somit eine Sammlung multisensorischer Methoden, mit denen wir Therapeuten auf unkomplizierte Art und Weise kreativ möglichst alle Sinne des Patienten (Kinder und Erwachsene) tiefgreifend ansprechen und anregen können. Gearbeitet wird mit allem, was gerade zur Verfügung steht: der Raum, Stühle, Papier, Tassen, Gläser, Interventionen mit Bildern, Metaphern, Arbeit mit Bewegung, Objekten und noch vielem mehr. So können wir die verkopfte Ebene verlassen und die emotionalen Blockaden des Patienten für typische Therapiesituationen lösen, z. B.
– Pat. erreicht sein Ziel nicht
– Pat. stagniert in dem Zustand, in dem er gekommen ist oder an einer bestimmten Stelle in der Therapie
– Pat. versteht seine Kommunikationsmuster nicht
– Pat. ist sich seines sekundären Krankheitsgewinnes nicht bewusst.
Die Übung lebt auch von mitgebrachten Patienten-Beispielen.

Dipl.-Psych.

Vetter, Detlef

Psychologischer Psychotherapeut, Integrative Therapie (FPI), Sexualtherapie (DGfS), Gestalttherapie (Heel), Dozent und Supervisor der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS), Psychotherapeutische Privatpraxis mit Schwerpunkt Sexual- und Paartherapie in Bielefeld

Kurs
421a/b Vetter
Paartherapie
20 h Detlef Vetter
Kurs
421a/b Vetter
Paartherapie
20 h Detlef Vetter
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Die Einbeziehung von körperorientierten Interventionen in die Paartherapie
Kurs, 20 h: Dipl.-Psych. Detlef Vetter

Für eine gelingende Paarberatung/-therapie ist es notwendig, dass die Partner*innen ihre unterschiedlichen Bedürfnisse und Gefühle zum Ausdruck bringen können, um so über ein verändertes Kontaktverhalten den Veränderungsprozess zu befördern.
Hier ist es hilfreich, wenn die Therapeut*innen den Ausdruck nicht nur auf der verbalen Ebene unterstützen, sondern auch mittels kreativer Methoden und räumlich-leiblicher, körperbezogener Ausdrucksmöglichkeiten den Prozess tiefer und prägnanter gestalten können. Eine Grundlage hierfür bietet die „Integrative Therapie“, wie sie am Fritz-Perls-Institut entwickelt wurde.
In dem Kurs werden wir einige Vorgehensweisen aus der Integrativen Therapie zum eigenleiblichen Spüren und die Möglichkeiten, die sich daraus für Paartherapien ergeben, erkunden. Dies ist in zwei Richtungen möglich: zum einen über Experimente, die bestimmte Paarthemen (wie z. B. Kontakt, Abgrenzung, Hingabe und Aggression) fokussieren oder über die in der konkreten Therapiesituation entstehenden Resonanzen, die mit wesentlichen, biographischen Themen verbunden sind.
Darüber hinaus gibt es im Kurs die Möglichkeit eigene Fälle einzubringen und so gemeinsam Ideen für die eigene Paararbeit zu entwickeln.
Teilnahmebegrenzung auf 20 Teilnehmer*innen

Empfohlene Literatur:
  • Martin J Waibel, Cornelia Jacob-Krieger (Hg.) (2008): Integrative Bewegungstherapie: Störungsspezifische und ressourcenorientierte Praxis.
Prof. Dr. phil.

Vogel, Ralf T.

Psychologischer Psychotherapeut, Verhaltenstherapeut und Psychoanalytiker, Mitgliedschaften: DGPT, DVT, Honorarprofessor für Psychoanalyse und Psychotherapie an der HfBK Dresden, Privatpraxis für Psychotherapie und Supervision in Ingolstadt

Vorlesung
B3 Vogel
Psychotherapie am Lebensende
10 h Ralf T. Vogel
Vorlesung
B3 Vogel
Psychotherapie am Lebensende
10 h Ralf T. Vogel
bis 31.03.2021
100,00 €
ab 01.04.2021
120,00 €
Ermäßigt
84,00 €
Die letzte Grenze: Psychotherapie am Lebensende
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. phil. Ralf T. Vogel

Alte Menschen, Menschen mit schwersten körperlichen Erkrankungen, Patient/-Innen in Hospizen und auf Palliativstationen: Der Bedarf an psychotherapeutischen Interventionen am absehbaren Ende des Lebens nimmt beständig zu, und in sämtlichen großen Therapieschulen beginnt eine Auseinandersetzung mit dieser existenziellen und bisher weitgehend vernachlässigten Thematik. Die Vorlesung zeigt philosophische und soziologische Grundlagen der Auseinandersetzung mit dem Sterbethema auf, gibt Anregungen zur eigenen Auseinandersetzung und vermittelt erste Konzepte einer thantatopsychotherapeutischen Praxis.

Empfohlene Literatur:
  • Frick, E., Vogel, R.T. (Hg.): Den Abschied vom Leben verstehen. Psychoanalyse und Palliative Care. 2. Aufl. Kohlhammer 2017
  • Vogel, R. T.: Todesthemen in der Psychotherapie. Kohlhammer 2012
  • Vogel, R. T.: Der Tod ist groß, wir sind die Seinen. Mit dem Sterben leben lernen. Patmos 2015
     
Kurs
101 Vogel
[ausgebucht] Trauerkonzepte
10 h Ralf T. Vogel
Kurs
101 Vogel
[ausgebucht] Trauerkonzepte
10 h Ralf T. Vogel
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
[ausgebucht] Trennen und Verbinden: Klassische und moderne Trauerkonzepte und ihre Bedeutung für die therapeutische Praxis
Kurs, 10 h: Prof. Dr. phil. Ralf T. Vogel

Sterben und Tod zentraler Bezugspersonen stehen nicht selten im Zentrum der Entwicklung einer pathologischen Psychodynamik. Gleichzeitig finden immer mehr Menschen in akuter oder chronischer Trauer ihren Weg in die psychotherapeutische Praxis. Der Kurs beschäftigt sich kritisch mit den im Laufe der Entwicklungsgeschichte der Psychotherapie sich herausbildenden Vorstellungen vom Prozess und dem ‚Gelingen‘ von Trauer, zieht die Erkenntnisse der modernen Trauerforschung heran und versucht so, zur Entwicklung einer therapeutischen Haltung dem Thema gegenüber beizutragen.

Empfohlene Literatur:
  • Vogel, R.T.: Todesthemen in der Psychotherapie. Kohlhammer 2012
  • Bonanno, G.: Die andere Seite der Trauer. Edition Sirius 2012
Plenarvortrag
Vogel
Psychotherapie in Zeiten kollektiver Verunsicherung
60 min Ralf T. Vogel
Plenarvortrag
Vogel
Psychotherapie in Zeiten kollektiver...
60 min Ralf T. Vogel
Psychotherapie in Zeiten kollektiver Verunsicherung
Plenarvortrag, 60 min: Prof. Dr. phil. Ralf T. Vogel

Über Jahrzehnte hinweg entwickelte sich die Psychotherapie in Mitteleuropa fachlich und in ihren Institutionen in einem gesellschaftlichen Klima von weitgehender Sicherheit und Frieden. Globale Ausnahmeszenarien wie zuletzt die Corona-Pandemie lassen diese selbstverständliche Grundlage schwinden und eine Patient*innen und Therapeut*innen gleichermaßen treffende Verunsicherung erfasst die therapeutische Situation. Gleichzeitig sind Psychotherapeut*innen aber auch herausgefordert, zu gesellschaftlichen Prozessen in makrosozialen Krisenkontexten fachlich Stellung zu nehmen. Der Vortrag beschreibt, welche besonderen und sehr grundsätzlichen Themen über diesen Weg Gegenstand psychotherapeutischen Denkens und Handelns werden und weist auf die innewohnenden Risiken aber auch Chancen für den therapeutischen Prozess hin.


Herr Prof. Dr. phil. Ralf T. Vogel ist Psychoanalytiker und Verhaltenstherapeut. An der Hochschule für Bildende Künste Dresden lehrt er als Honorarprofessor für Psychotherapie und Psychoanalyse.
Er ist Mitglied verschiedener wissenschaftl. Gremien und Dozent, Supervisor und Lehrtherapeut an diversen psychotherapeutischen Ausbildungsinstitutionen.
Von ihm gibt es zahlreiche Veröffentlichungen. u.a. zu Themen der Methodenintegration, der Analytischen Psychotherapie und der Existenziellen Psychotherapie.


Ausgewählte Literatur:

  • Psychotherapie in Zeiten kollektiver Verunsicherung. Springer, Wiesbaden 2020
  • Existenzielle Themen in der Psychotherapie. Kohlhammer, Stuttgart 2020, 2. Aufl
  • Analytische Psychologie nach C.G. Jung. Kohlhammer, Stuttgart 2018
  • Todesthemen in der Psychotherapie. Kohlhammer, Stuttgart 2012
Dr. med.

von Pfister, Ulrich

FA für Psychotherapeutische Medizin und FA für Kinder- und Jugendpsychiatrie, niedergelassen in einer Praxisgemeinschaft in Friedrichshafen, Mitglied bei der Milton Erickson Gesellschaft

www.hypno-sem-rav.de

Übung
417a/b von Pfister
Einführung in die Hypnose
20 h Ulrich von Pfister
Übung
417a/b von Pfister
Einführung in die Hypnose
20 h Ulrich von Pfister
bis 31.03.2021
260,00 €
ab 01.04.2021
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Einführung in die Therapeutische Hypnose
Übung, 20 h: Dr. med. Ulrich von Pfister

Der Einführungskurs richtet sich an alle, die die therapeutische Hypnose kennenlernen möchten und/oder erwägen, eine Zusatzausbildung in Hypnotherapie zu machen. Neben einer historischen Einordnung und theoretischen Inhalten über Aufbau einer Hypnose und deren Induktion werden vor allem Übungen in Kleingruppen angeboten. Es werden sowohl der direkte als auch der indirekte Hypnosestil vorgestellt. Weiter vorgesehen sind auch eine Gruppen- und eine Demonstrations-Hypnose. Die Übung kann als Baustein verwendet werden bei der Fortbildung zur „Klinischen Hypnose“ und ist zertifiziert.
Bitte bequeme Kleidung, warme Socken, eine Decke, kleines Kissen und eine nicht zu dünne Isomatte mitbringen.

Empfohlene Literatur:
  • Siegfried Stefan: Hypnosetherapie in der Praxis. Deutscher Ärzteverlag (vergriffen, aber antiquarisch zu erhalten);
  • Agnes Kaiser-Rekkas: Klinische Hypnose und Hypnotherapie. Carl Auer Verlag;
  • Revensdorf u. Zeyer: Hypnose lernen. Carl Auer Verlag
Prof.

von Spreti, Gräfin, Flora

Kunsttherapeutin, Künstlerin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Technischen Universität München

Übung
117a/b von Spreti
Selbsterfahrung Kunsttherapie
20 h Gräfin, Flora von Spreti
Übung
117a/b von Spreti
Selbsterfahrung Kunsttherapie
20 h Gräfin, Flora von Spreti
bis 31.03.2021
260,00 €
ab 01.04.2021
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Zwischen Trennung und Anziehung Kunsttherapeutische Selbsterfahrung
Übung, 20 h: Prof. Gräfin, Flora von Spreti

„Alle Kunst hat eine soziale Dimension, sie wirkt in die Gesellschaft hinein und die gesellschaftliche Wirklichkeit schlägt auf sie zurück“ (Romain 1994).
Ein Bild als sichtbares Abbild innerer Befindlichkeit fördert eine meist nonverbale Verbindung zwischen Maler und dem Betrachter des Werkes. Das kann u.a. dazu beitragen, einen ersten Schritt hin zu einer sozialen oder auch therapeutischen Beziehung zu weisen. Ebenso dient die Gestaltung als nonverbaler, doch informativer direkter Kommunikationskanal zwischen Betrachter und Schöpfer des Werkes. Die Bildaussage wird in der Behandlung von frühgestörten Patienten oft tiefgehende Einblicke in deren innere Befindlichkeit und die damit verbundenen Behandlungsstrategien ermöglichen. Gleichzeitig kann die Kunsttherapie in ihrem nicht störungsspezifischen sondern handlungs- und ressourcenorientiertem Vorgehen, dem Patienten durch ein „Probehandeln auf dem Papier“ einen für ihn gangbaren Weg aus innerer Isolation und Kontaktlosigkeit eröffnen. Durch das Erleben in der gestalterischen Selbsterfahrung erhalten die Teilnehmer der Übung erste Einblicke in Wirkung und therapeutische Möglichkeit dieser tiefgreifenden Methode. Zusätzlich begegnen sie manch’ eigenen aufschlussreichen und bereichernden inneren Bildern.
Bitte bringen Sie Mal-Blöcke (DIN A2 oder 3), Wasser-, Deck- oder Aquarellfarben, Jaxon Ölpastellkreiden mit.

Empfohlene Literatur:
  • KunstTherapie, Künstlerisches Handeln-Wirkung. Handwerk, F.v.Spreti et al. Schattauer, Stuttgart, 2018

  • Kunsttherapie bei Psychischen Störungen, F.v.Spreti et al. Elsevier, München, Jena. 3. überarbeitete Auflage Herbst 2021

     

Dipl.-Psych.

Wilczek, Brit

Psychologische Psychotherapeutin, Dipl.-Tanztherapeutin, Supervision, Vortrags- u. Weiterbildungstätigkeit im Bereich Autismus Beratung u. Therapie in Reha-u. Jugendhilfe-Einrichtungen, Praxis für Erwachsene mit Autismus-Spektrums-Störungen (vorwiegend Asperger-Syndrom)

Kurs
104 Wilczek
Menschliche Vielfalt
10 h Brit Wilczek
Kurs
104 Wilczek
Menschliche Vielfalt
10 h Brit Wilczek
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Menschliche Vielfalt, Identität und die Begegnung mit dem „Anderen“
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Brit Wilczek

Die Vielfalt menschlichen Seins und Erlebens beginnt schon bei der Art und Weise, wie Reize verarbeitet werden. Das zeigt sich besonders deutlich in der Begegnung mit Menschen aus dem Autismus Spektrum. Unsere Wahrnehmungsverarbeitung beeinflusst unsere neuronale Entwicklung – und umgekehrt. Hinzu kommen frühe Erfahrungen in der Begegnung mit der Umwelt, mit anderen Menschen und mit sich selbst. Diese Komponenten prägen die Persönlichkeit eines Menschen, die Art und Weise, wie er seine Mitmenschen wahrnimmt und wie er ihnen, den „Anderen“ begegnet. Wer wird spontan als vertraut und vertrauenswürdig wahrgenommen? Mit wem kann ich mich identifizieren? Wann schlägt der „Soziale Autopilot“ Alarm, drängt mich zur Abgrenzung, löst Ängste oder Aggression aus? Inwieweit sind wir unserer spontanen emotionalen Reaktion ausgeliefert? Wie können wir uns davon distanzieren und dem Anderen offen und ohne Wertung begegnen? Diesen Fragen wollen wir nachgehen und mithilfe einiger anschaulicher Modelle unterschiedliche Wahrnehmungs- und Begegnungsweisen nachvollziehen. In der Betrachtung von Erfahrungen autistischer Menschen öffnen sich Wege zu neuen Erkenntnissen und Möglichkeiten, wie wir es gerade als Menschen schaffen können, unser Erleben und unser Verhalten selbst mitzugestalten.

Kurs
316 Wilczek
Autismus
10 h Brit Wilczek
Kurs
316 Wilczek
Autismus
10 h Brit Wilczek
bis 31.03.2021
120,00 €
ab 01.04.2021
140,00 €
Ermäßigt
98,00 €
Psychotherapie für Menschen mit hochfunktionalem Autismus – Grundannahmen, Themen, Interventionen
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Brit Wilczek

Immer mehr Menschen mit der Diagnose Asperger-Syndrom ersuchen in Kliniken und Praxen nach Psychotherapie. Viele haben bereits eine längere Odyssee hinter sich, waren in stationärer oder ambulanter Behandlung, blieben jedoch mit dem Eindruck zurück, ihre „eigentlichen Probleme“ nie gelöst oder auch nur erfasst zu haben. Umgekehrt ist bei Klinikern über lange Zeit der Eindruck entstanden, dass Betroffene von Psychotherapie nicht erreicht werden, dass sie generell nicht davon profitieren können. Dies ändert sich, sobald bestimmte Grunderkenntnisse über die Entwicklung, die Wahrnehmung und das Erleben der Betroffenen berücksichtigt und die Interventionen an die autistische Grundproblematik angepasst werden. Das Seminar möchte aus der autismus-spezifischen psychotherapeutischen Praxis berichten und dabei bewährte Ansätze und Vorgehensweisen vermitteln. Dabei wird auch Gelegenheit zur Selbsterfahrung und gemeinsamen Reflektion sein.

Dr. med.

Witt-Wulf, Silke

FÄ für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalyse, Gruppenanalyse, Körperpsychotherapie, Lehrbeauftragte Funktionelle Entspannung, in eigener Praxis tätig

Übung
408a/b Witt-Wulf
(Körper)Grenzen spüren
20 h Silke Witt-Wulf
Übung
408a/b Witt-Wulf
(Körper)Grenzen spüren
20 h Silke Witt-Wulf
bis 31.03.2021
260,00 €
ab 01.04.2021
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
(Körper)Grenzen spüren und kontaktfähig werden
Übung, 20 h: Dr. med. Silke Witt-Wulf, Berlin

Mit der Körperpsychotherapie „Funktionelle Entspannung“ erforschen wir unsere Grenzen. Die Haut z. B. ist unsere Körpergrenze, sie schützt uns vor Kälte oder Anderem, was nicht in uns eindringen soll und sie öffnet sich durch ihre Poren bei Bedarf und verbindet uns mit unserer Außenwelt. Zugleich ist die Haut unser Tastsinnorgan, wir können unseren Nächsten und unsere Umwelt ertasten, Kontakt aufnehmen, spüren und entscheiden, ob wir näher kommen wollen, uns verbinden wollen oder uns lieber abgrenzen wollen und abwenden. Den inneren Spürsinn und den Hautspürsinn werden wir explorieren, nach innen horchen und schauen, was sich zeigt an eigenen Geschichten und noch ungelösten Gefühlen zum Thema Sich-zuwenden und -verbinden oder Sich-abwenden und trennen. Selbsterfahrung steht in diesem Kurs im Vordergrund. Es gibt auch Zeit für Supervionsfragen zum Thema. Gerade als Psychotherapeut ist es wichtig, bewusst mit Kontakt und Grenzen mit den Klienten umzugehen.
Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, eine Decke und ein Kissen mit.

Empfohlene Literatur:
  • Fuchs, M.: Funktionelle Entspannung Theorie und Praxis eines körperbezogenen Psychotherapieverfahrens, 7. überarbeitete Auflage, Pro BUSINESS GmbH, 2013
  • Uexküll, Fuchs, Braunschweig, Johnen, Angela v. Arnim Hg.: Subjektive Anatomie, überarbeitete 2. Auflage, Schattauer Verlag
  • Herholz, I., Johnen, R., Schweitzer, D.: Funktionelle Entspannung, Das Praxisbuch, Schattauer Verlag 2009
Dr. med.

Ziemann, Götz-Hendrik

Psychiater und Psychotherapeut, Gruppenanalytiker (D3G), Systemischer Therapeut und Supervisor, niedergelassen in eigener Praxis

Übung
415a/b Ziemann
Analytisch orientierte Gruppenselbsterfahrung
20 h Götz-Hendrik Ziemann
Übung
415a/b Ziemann
Analytisch orientierte Gruppenselbsterfahrung
20 h Götz-Hendrik Ziemann
bis 31.03.2021
260,00 €
ab 01.04.2021
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Analytisch orientierte Gruppenselbsterfahrung
Übung, 20 h: Dr. med. Götz-Hendrik Ziemann

Für die psychotherapeutische Arbeit mit psychoanalytischen und tiefenpsychologisch-fundierten Verfahren ist die Kenntnis der Anwendung von Übertragung und Gegenübertragung zur Gestaltung therapeutischer Prozesse von zentraler Bedeutung. Sie kann nur gelingen, wenn dem Therapeuten seine Reaktion auf andere und die von ihm ausgehende Beziehungsgestaltung bewusst ist. Die Selbsterfahrung ist damit ein unverzichtbarer Baustein in der psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildung. Der Gruppenverlauf ermöglicht daneben eine Einsicht in die Nutzung und Gestaltung gruppentherapeutischer Prozesse. Die in der Gruppenselbsterfahrung vermittelte Beziehungserfahrung und Fähigkeit zur Selbstreflektion ist aber auch ein ausgesprochener Gewinn für die eigene Lebensgestaltung und Psychohygiene. Die Gruppen werden daher immer mehr von Kollegen genutzt, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden oder den Umgang mit sich selbst in Familie und Beruf fürsorglicher gestalten möchten.
Die angebotene Gruppenselbsterfahrung kann an erweiterten Wochenenden fortgesetzt werden, die zwei- bis dreimal im Jahr in Jena stattfindet.

Zörner, Thorsten

eigene Tangoschule in Düsseldorf seit 2003, unterrichtet Tango seit 1999, tanzt Tango seit 1997. Zwei Abschlüsse in angewandter Mathematik: Diplom-Technomathematiker, Uni Karlsruhe (TH) und M.Sc. University of Massachusetts, Amherst, USA

www.tangoduesseldorf.de

Kurs
423a/b Zörner
Tango Remediando
20 h Thorsten Zörner
Kurs
423a/b Zörner
Tango Remediando
20 h Thorsten Zörner
bis 31.03.2021
240,00 €
ab 01.04.2021
280,00 €
Ermäßigt
196,00 €
Interpersonale Wahrnehmung und Tiefes Lauschen: Embodiment und Intersubjektivität im Medium des Tango Remediando
Kurs, 20 h: Thorsten Zörner

Intersubjektivität, Embodiment und Spiegelneuronen im Medium des Tango remediando als Hinführung zum „Tiefen Lauschen“. Wir vermitteln für psychotherapeutisch Tätige die heilsamen Elemente aus dem Tango Argentino im für psychotherapeutische Zwecke entwickelten Konzept „Tango Remediando“ als Selbsterfahrung. Sie erfahren in Kurzvorträgen und systematisch aufgebauten Übungen, was im psychotherapeutischen Alltag die Konzepte Embodiment und Intersubjektivität mit Interpersoneller Wahrnehmung und Kommunikation zu tun haben: Geschärftes Gewahrsein und Achtsamkeit für das „deep listening“ (tiefes Lauschen). Tangokenntnisse sind nicht notwendig. Themenauswahl:
– Stehen und Ent-stehen, der eigene Bewegungsraum, Bewegung und Grenzen; Angrenzen und Abgrenzen, verweilen an Grenzen, Kontakt wahren, „kein Kontakt ohne Takt“.
– Hinspüren und Bezogenheit, Abstimmung in Bewegung als leibliche Intersubjektivität
– Impulse geben und Impulse umsetzen im Bewegen als kinästhetische Intersubjektivität.
– Gemeinsamkeit in einfachen Tangofiguren.
– Wahrnehmung der Referenzzone im Bewegen, Analogien zum „deep listening“ („Tiefes Lauschen“).
Bitte bringen Sie Tanzschuhe mit Ledersohle, Sneakers oder dicke Socken mit.

Empfohlene Literatur:
  • Peri M., Lavalle Cobo I. (2009): Psicotango. Tango como terapia. Grupo Dinzel, Buenos Aires
  • Rizzolatti G., Sinigaglia C. (2008): Empathie und Spiegelneurone: Die biologische Basis des Mitgefühls. Frankfurt a.M.: Suhrkamp
  • Schmidt V. (2016): Herz und Himmelslicht. Seins-Erfahrungen und transpersonale Resonanzen im argentinischen Tango. Zschr Bewußtseinswissenschaften 22 (1) 37 – 48
  • Woodley K., Sotelano M. (2009): TangoTherapy. Tango Creation Publishers, Cardiff, Wales