Dr. phil., Dipl.-Psych.

Althoff, Marie-Luise

Psychoanalytikerin, tätig in eigener Praxis, E-Mail: Marie-LuiseAlthoff@web.de

Vorlesung
A1 Althoff
Mentalisierung, Bindung ...
10 h Marie-Luise Althoff
Präsenz oder online
Vorlesung
A1 Althoff
Mentalisierung, Bindung ...
10 h Marie-Luise Althoff
Präsenz oder online
bis 31.03.2022
110,00 €
ab 01.04.2022
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Mentalisierung, Bindung und epistemisches Vertrauen
Vorlesung, 10 h: Dr. phil., Dipl.-Psych. Marie-Luise Althoff, Bielefeld

In dieser Vorlesung werden grundlegende Kenntnisse der Mentalisierungstheorie
vermittelt. Es soll zunächst erfahrbar werden, was es bedeutet „Having Mind in
Mind“. Die Grundprinzipien des Konzepts der Mentalisierung sowie die daraus
abgeleitete therapeutische Haltung und Interventionstechnik werden theoretisch
und anhand von Fallbeispielen verdeutlicht. Insbesondere wird das basale Konzept
der empathischen Validierung diskutiert.
Der Einbezug der Bindungstheorie ist schon immer ein zentraler Bestandteil der
Theorie und Praxis der Mentalisierung gewesen. In der neueren Theorieentwicklung
ist das Konzept des epistemischen Vertrauens, i.e. des basalen Vertrauens
in eine Person als sichere Informationsquelle, zu einer wichtigen und unverzichtbaren
Größe geworden. Der Zusammenhang von Mentalisierung, Bindung und
epistemischem Vertrauen wird dargestellt und reflektiert.

Empfohlene Literatur:

Bateman A., Fonagy P. (2016) Mentalization-Based Treatment for Personality Disorders. Oxford Press, Oxford
Breithaupt F. (2017) Die dunklen Seiten der Empathie. Suhrkamp Taschenbuch, Berlin

Seminar
414a/b Althoff
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Marie-Luise Althoff
ausschließlich in Präsenz
Seminar
414a/b Althoff
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Marie-Luise Althoff
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
260,00 €
ab 01.04.2022
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Neue Ideen aus der psychoanalytischen Filmbetrachtung
Seminar, 20 h: Dr. phil., Dipl.-Psych. Marie-Luise Althoff, Bielefeld

Im Seminar erarbeiten sich die Teilnehmenden im Anschluss an eine methodische
Einleitung kulturpsychoanalytische Interpretationen. Das Vorgehen folgt dabei
dem Gedanken, dass es für psychotherapeutisch Tätige von hoher Relevanz ist,
die Verbindungen zwischen individueller Entwicklung (von Gesundheit wie Krankheit)
und gesellschaftlichen Zuständen und Prozessen in den Blick zu nehmen.
Viele mediale Darstellungen der Verwobenheit beider Bereiche bieten eine hervorragende
Möglichkeit der Reflexion, die von hoher klinischer Relevanz ist.
Das Tagungsthema der EPW 2022, Ideale – Ideologie – Unvernunft: Unsere fragmentierte
Gesellschaft und die Rolle der Psychotherapie, bietet dazu einen besonders
geeigneten Rahmen.
Dazu wird eine methodische Einleitung gegeben, welche den Einstieg in eine
Interpretation des Dokumentarfilms „Lost in face“ liefert (Leitung T. Storck).
Am zweiten Tag wird unter der Leitung von Marie-Luise Althoff der Film „Parasite“
interpretiert.
Am Montag werden wir uns mit Lars Friedel dem Film „Weggehen und Wiederkommen“
zuwenden. Schließlich erfolgen noch Betrachtungen der Filme „Gundermann“ am Dienstag
mit Timo Storck und „Cheyenne“ am Mittwoch unter der Leitung von Lars Friedel.

Zu den Gegenständen der kulturanalytischen Interpretation:

Lost in face (2021; R: Valentin Riedl) ist ein Dokumentarfilm, der Carlotta begleitet,
die an „Gesichtsblindheit“ leidet: Sie kann keine Gesichter erkennen oder
unterscheiden, einschließlich ihres eigenen. In umso eindrucksvolleren Bildern
und persönlichen Schilderungen erkundet der Film, was es bedeutet, in der Welt
der Beziehungen und Gefühle andere Bezugspunkte als das Antlitz zu finden.

Parasite ist ein südkoreanischer Spielfilm von Regisseur, Drehbuchautor und
Produzent Bong Joon-ho, erschienen im Jahr 2019. Hauptfigur ist der Sohn einer
armen Familie, Ki-woo Kim, der einen Job als Privatlehrer bei einer reichen
Familie bekommt. Familie Kim haust in einem schäbigen Keller. Als der Sohn
die Anstellung als Nachhilfelehrer in der supermodernen Villa der Familie Park
antritt, beginnt Familie Kim Wege zu finden, in den Klassenkampf einzusteigen.
Ein unerwarteter Zwischenfall löst Ereignisse aus, die so unvorhersehbar wie
unfassbar sind.


Weggehen und Wiederkommen ist ein französisches Filmdrama des Regisseurs
Claude Lelouch aus dem Jahr 1985. Die jüdische Familie eines Psychoanalytikers
muss vor den Nazis aus Paris fliehen, wird jedoch verraten und von der
Gestapo gefangengenommen. Jahre später kehrt die Tochter als einzige Überlebende
ihrer Familie zurück. Sie ist entschlossen, herauszufinden, wer ihre Familie
damals denunziert hat. Als sie vier Jahrzehnte später in Paris einen jungen
Pianisten spielen hört, glaubt sie, die Reinkarnation ihres verstorbenen Bruders
vor sich zu haben.


Gundermann (2018; Regie: Andreas Dresen) ist ein Spielfilm über das Leben
des Musikers Gerhard Gundermann. Der Film thematisiert die Widersprüchlichkeit
Gundermanns als Person und in einem Leben zwischen Heimat, Naturverbundenheit,
Überwachung, Melancholie, Kreativität und Überzeugung: „Ich habe
auf das richtige Pferd gesetzt. Aber es hat nicht gewonnen.“


Cheyenne – This must be the place ist ein Spielfilm von Paolo Sorrentino aus
dem Jahr 2010. Cheyenne war in den 80igern ein Rockstar, doch seit sich zwei
Jugendliche, inspiriert von seiner Musik, das Leben nahmen, führt er ein tristes
und isoliertes Leben. Nach dem Tod seines jüdischen Vaters reist er zu dessen
Beerdigung in die USA und erfährt, dass dieser sein Leben darauf verwendet
hat, seinen einstigen Schinder im Konzentrationslager Auschwitz, ausfindig zu
machen. Cheyenne beschließt, das Lebenswerk seines Vaters zu vollenden.


Gemeinsam werden wir uns alle Filme anschauen und nach einem sich jeweils
anschließenden kurzen Impulsvortrag der Referenten hoffentlich in eine angeregte
und aufschlussreiche Diskussion übergehen.

Empfohlene Literatur:

Hamburger, A. (im Erscheinen). Filmpsychoanalyse. Gießen: Psychosozial-Verlag
Storck, T. & Taubner S. (2017). (Hg). Von Game of Thrones bis The Walking Dead. Interpretation von Kultur in Serie. Berlin u. a.: Springer.

Dr. paed.

Becker, Evelyn-Christina

Psychoanalytikerin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in
eigener Praxis, Dozentin, Supervisorin und Lehrtherapeutin,
E-Mail@praxis-becker.info

Vorlesung
B4 Becker
Töchter und Väter
10 h Evelyn-Christina Becker
Präsenz oder online
Vorlesung
B4 Becker
Töchter und Väter
10 h Evelyn-Christina Becker
Präsenz oder online
bis 31.03.2022
110,00 €
ab 01.04.2022
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Töchter und Väter
Vorlesung, 10 h: Dr. paed. Evelyn-Christina Becker

„Zu Papa sagte ich immer Papa. Nie Papi und auf gar keinen Fall Vater. Manchmal verplapperte ich mich und nannte ihn Balu – er war doch so groß und stark und lustig –, aber das gefiel ihm ganz und gar nicht. Balu war jemand, über den man lachte, … Er wollte lieber mit Pippis Papa Kapitän Ephraim Langstrumpf verglichen werden – dem Muskelprotz mit den tätowierten Armen und dem unbändigen Freiheitsdrang. Wir beteuerten uns gegenseitig, dass wir die besten Freunde und Kameraden waren.“ Asa Linderborg: „Ich gehöre keinem“


Die Funktion der Väter hat sich in den letzten fünfzig Jahren verändert; ihre Rolle und ihre Beziehung zur Tochter erscheint gewandelt – meist weg von einer fernen, patriarchalen Figur hin zu einem Vaterbild, mit dem sich die Tochter identifizieren kann – sofern es der Vater ermöglicht. Noch nie zuvor gab es in den Biografien so viele soziale Väter, Bonus- oder Patchworkväter. Doch welches Beziehungsschicksal trifft zu: ‚Gefall-Tochter, Leistungs-Tochter, Trotz-Tochter‘ (Onken) – Glanz und/oder Elend? Der autoritäre, Angst erzeugende Vater, der unnahbare, egozentrische, depressive, patente … – ist er authentischer geworden?
Scham, Wut und Enttäuschung zeigen Töchter auf unendlicher Spurensuche nach ihm und manchmal gelingt eine späte Vaterversöhnung.
Unter analytischem und tiefenpsychologischem Aspekt sollen Töchter-Väter-Beziehungen und ihre Konflikte in Geschichte, Literatur und Gegenwart vorgestellt und diskutiert werden.

Empfohlene Literatur:

Asa Linderborg: „Ich gehöre keinem“. Aus dem Schwedischen von Paul Berf. btb, 2007 Julia Onken: Vatermänner. Verlag C. H. Beck. München, 2006
Ingeborg Bellmann/Brigitte Biermann: Vatersuche. Ch. Links Verlag. Berlin, 2005
Sigrid Steinbrecher: Die Vaterfalle. rororo. Hamburg, 2009

Seminar
104 Becker
Bismarck - Psyche und Persönlichkeit
10 h Evelyn-Christina Becker
ausschließlich in Präsenz
Seminar
104 Becker
Bismarck - Psyche und Persönlichkeit
10 h Evelyn-Christina Becker
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Psyche und Persönlichkeit – Otto von Bismarck (1815 – 1898): „Je weniger die Leute davon wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie.“
Seminar, 10 h: Dr. paed. Evelyn-Christina Becker

Die Faszination, die von der Person Bismarcks ausgeht, ist noch immer bestechend:
Für Historiker ist er sowohl die politische Ikone des kollektiven Gedächtnisses
und Ausgleiches, der deutsche Nationalheld, der Reichsgründer und gleichermaßen
der erzreaktionäre Staatsmann als charismatischer Führer, als außenpolitisches
Genie; der Schöpfer der Einheit Deutschlands unter autoritärem
Regime. Zuckerbrot und Peitsche. Ein ungebrochener Wille zur Macht mit ungeheurem
Verhandlungsgeschick.
Thomas Mann spricht von Bismarck als einem „hysterischen Koloss“. Er wurde
geliebt, gefürchtet und gehasst und sagt es im „souveränen Selbst“ (nach Steinberg)
deutlich: „Besiegt habe ich sie alle! Alle!“
Lassen Sie uns einen psychoanalytischen Blick auf den preußischen Junker Otto
von Bismarck, seine Lebensleistung und seine Lebensgewohnheiten zwischen
Sieg und Verlust werfen, auf seine Liebe in zärtlichen Briefen und im realen fast
50jährigen Ehebund mit Johanna (geb. von Puttkammer) und natürlich auch auf
seine Rolle als Vater von drei Kindern.

 

Empfohlene Literatur:

Norbert F. Pötzl: Bismarck. Nikol-Verlagsges. mbH & Co. KG. Hamburg, 2015
Fritz Stern: Gold und Eisen. Verlag C. H. Beck. München, 2008 Gisela Donath
(Hrsg.): Was all die dürren Winde nicht erkälten. Verlag der Nation. Berlin, 1990
Jonathan Steinberg: Bismarck. Propyläen Verlag. Berlin, 2012

Dipl.-Psych.

Bergsiek, Kathrin

niedergelassene Psychologische Psychotherapeutin für Erwachsene
(TP, Psychoanalyse) in eigener Praxis,TaKeTiNa® Advanced Rhythm Teacher, E-Mail: bergsiekpsych@
gmail.com, www.psychotherapieundrhythmus.de

Übung
417a/b Bergsiek
TaKeTiNa – Resilienz durch Rhythmus
20 h Kathrin Bergsiek
komplett ausgebucht
Übung
417a/b Bergsiek
TaKeTiNa – Resilienz durch Rhythmus
20 h Kathrin Bergsiek
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
280,00 €
ab 01.04.2022
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
TaKeTiNa – Resilienz durch Rhythmus
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Kathrin Bergsiek

Selbstfürsorge zu stärken und für die eigene Balance zu sorgen – das sind essenzielle
Voraussetzungen, um hilfreich für andere sein zu können.
Mittels TaKeTiNa, einem musikalischen Weg der Persönlichkeits- und Potenzialentwicklung,
wird ein Feld für wertfreie Begegnung unterschiedlicher Menschen
geschaffen, in dem wir uns mit einer unserer ursprünglichsten Ressourcen
verbinden können: dem Rhythmus! Im musikalischen Gruppenprozess wird der
Körper zum Instrument: Mit Stimme, Schritten und Klatschen gestalten wir einfache,
verschiedene Bewegungen gleichzeitig, ohne dass wir etwas wissen oder
erreichen müssen. Im Call-Response-Singen entsteht rhythmisch vielschichtige
Musik.
Das Nervensystem erlebt dabei abwechselnd Phasen der Ordnung und Stabilisierung
sowie gezielt herbeigeführte Phasen des Chaos. So können sich im
Wechsel zwischen „aus dem Rhythmus fallen“ und „wieder in den Rhythmus
zurückfinden“ einengende und behindernde Denk-und Verhaltensmuster spielerisch
lösen. Unsere Fähigkeit zu einem gelasseneren und flexibleren Umgang
mit turbulenten und komplexen, uns herausfordernden Situationen nimmt zu. Ein
Perspektivwechsel und eine neue Ausrichtung werden möglich.
Im Rhythmus mehr bei sich selbst anzukommen und gleichzeitig mittels lebendiger
Begegnungen die Kraft und Verbindung der Gemeinschaft zu erleben, ist
eine wertvolle Ressource in einer von Unsicherheit und einschneidenden Veränderungen
geprägten Zeit.
Die Selbsterfahrung im TaKeTiNa – Gruppenprozess fördert die Wahrnehmung
und Entwicklung eigener Stärken entlang der sog. Resilienzfaktoren. Der besondere,
körperlich direkt erlebbare Zugang zum Rhythmus ermöglicht die direkte
Auseinandersetzung mit dem, was den Zugang zu diesen Kraftquellen behindert.
Ergänzt wird der Prozess durch Achtsamkeits- und Imaginationsübungen.
Auf tiefenpsychologischer Grundlage, ist TaKeTiNa seit vielen Jahren Bestandteil
von stationären psychotherapeutischen Konzepten.
Bitte eine Decke, bequeme Kleidung sowie bequemes Schuhwerk oder dickere
Socken mitbringen. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Empfohlene Literatur:

Reinhard Flatischler: TaKeTiNa – Die heilsame Kraft rhythmischer Urbewegungen; IRISIANA 2012

Bluhm-Dietsche, Ute

Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und
Fachärztin für Allgemeinmedizin. In privatärztlicher psychotherapeutischer
Praxis in Bielefeld niedergelassen. Zusatzqualifikationen:
Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT) und EMDR-Therapeutin
(EMDRIA). Mitglied in: Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie
(DeGPT), EMDRIA, Deutsche Gesellschaft für Trauma und
Dissoziation (DGTD e.V.), Ethikverein,
E-Mail: u.bluhm-dietsche@freenet.de

Kurs
111a/b Bluhm-Dietsche
Dissoziative Störungen
20 h Ute Bluhm-Dietsche
komplett ausgebucht
Kurs
111a/b Bluhm-Dietsche
Dissoziative Störungen
20 h Ute Bluhm-Dietsche
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
260,00 €
ab 01.04.2022
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Dissoziative Störungen erkennen – verstehen – behandeln
Kurs, 20 h: Ute Bluhm-Dietsche

Die Symptomatik dissoziativer Störungen ist vielgestaltig und wechselhaft, sie kann sehr auffällig, aber auch sehr verborgen sein. Oft sind andere psychische Erkrankungen wie z. B. Depressionen, Angststörungen, Somatoforme Störungen, Essstörungen, Suchterkrankungen der Behandlungsanlass. Die Symptomatik wird oft nicht spontan berichtet, muss aktiv erfragt werden, ist oft nicht voll bewusst, wird besonders bei chronischem Bestehen manchmal auch als normal erlebt. Dissoziative Symptomatik kann der Grund sein, dass Therapien erfolglos bleiben. Von daher ist das Erkennen und Einordnen der meist auf früher Traumatisierung basierenden Symptomatik essentiell für eine erfolgreiche Behandlung. In der Arbeitsgruppe sollen v. a. anhand von Beispielen aus der Praxis Kenntnisse über die verschiedenen Arten dissoziativer Störungen – von dissoziativen Phänomenen bis hin zu komplexen Störungen wie der Dissoziativen Identitätsstörung –, aktuelle Modelle zu ihrem Verständnis sowie Behandlungsansätze vermittelt werden. Auch werden die Neuerungen in der ICD 11 vorgestellt. Die TeilnehmerInnen werden gebeten, eigene Fälle und Fragen miteinzubringen.

Empfohlene Literatur:

Eckhardt-Henn, A., Spitzer, C.: Dissoziative Bewusstseinsstörungen: Grundlagen, Klinik, Therapie, Schattauer, 2017
Gast, U., Wirtz, G.: Dissoziative Identitätsstörung bei Erwachsenen: Expertenempfehlungen und Praxisbeispiele, Klett Cotta (Leben lernen) 2016
Van der Hart, O., Nijenhuis, Ellert R. S., Steele, K.: Das verfolgte Selbst, Junfermann 2008
Reddemann, L., Hofmann, A., Gast, U.: Psychotherapie der dissoziativen Störungen: Krankheitsmodelle und Therapiepraxis störungsspezifisch und
schulenübergreifend, Thieme Verlag, Stuttgart 2011

Dipl.-Psych.

Bongard, Sabina

Psychotherapeutin (TP/Erwachsene), Psychodrama-Therapeutin und
international zertifizierte PBSP-Therapeutin/Supervisorin. Seit 1990 in
freier Praxis in Osnabrück tätig. E-Mail: sabina.bongard@aol.de

Übung
109a/b Bongard
Pesso-Boyden-System-Psychomotor (PBSP)
20 h Sabina Bongard
komplett ausgebucht
Übung
109a/b Bongard
Pesso-Boyden-System-Psychomotor (PBSP)
20 h Sabina Bongard
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
280,00 €
ab 01.04.2022
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Ich bin mein Erinnern (Augustinus) Pesso-Boyden-System-Psychomotor (PBSP)
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Sabina Bongard

„Pesso-Boyden-System-Psychomotor ist die aktuellste und modernste humanistische
Psychotherapie der Gegenwart. Sie war ursprünglich eine Körper-Psychotherapie,
die in Gruppen durchgeführt wurde. Heute konzentrieren sich die
psychotherapeutischen Dialoge mehr auf das psychische Erleben von Emotionen
und die Emotionsregulation, die konsequent reflektiert und mentalisiert werden“
(Prof. Dr. Dr. Serge Sulz).
Das tiefe Vertrauen in das jedem Menschen innewohnende evolutionäre Wissen
als Quelle der Heilung liegt PBSP zugrunde.
Indem wir rückwirkend Beziehungserfahrungen machen, wie wir sie gebraucht
hätten, gelingt es uns jene Entwicklungsaufgaben, die in unserer Kindheit nicht
konstruktiv bewältigt werden konnten und die uns heute daran hindern, ein zufriedenstellendes
Leben zu führen, nachträglich via Imagination zu bewältigen.
Will ich werden wie ich wirklich bin, so bedeutet dies, ein neues, befriedigendes
Erinnern zu erschaffen und es neben die defizitären Erinnerungen zu stellen, die
unser Leben beeinträchtigen.
Die Erkenntnisse der Neuropsychologie haben den positiven und heilenden Effekt
dieses interaktionellen Zugangs über affektive, körperliche und kognitive
Imagination mittlerweile wissenschaftlich validiert.

Dr. med.

Cherdron, Alexander

FA für Allgemeinmedizin, Psychotherapeut und Psychoanalytiker in
eigener Praxis. Dozent, Lehranalytiker und Supervisor an verschiedenen
psychotherapeutischen Ausbildungsinstituten. Weiterbildungsermächtigter
Arzt der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz für die Bereichsbezeichnungen
„Psychotherapie“ und „Psychoanalyse“.
www.cherdron.com, E-Mail: praxis@cherdron.com

Seminar
101 Cherdron
„Väter und Söhne“
10 h Alexander Cherdron
ausschließlich in Präsenz
Seminar
101 Cherdron
„Väter und Söhne“
10 h Alexander Cherdron
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
„Väter und Söhne“
Seminar, 10 h: Dr. med. Alexander Cherdron, Wiesbaden

Das Seminar widmet sich der Vater-Sohn-Beziehung und wird zunächst die
Aspekte beleuchten, die Vater-Werden, Mann-Sein und Sohn-Sein heute beinhalten.
Anschließend werden Vater-Rollen und -Bilder im Laufe der Geschichte
und – untermauert durch aktuelle Ergebnisse der Väter-Forschung – die besondere
Rolle des Vaters für die Entwicklung der Söhne – dargestellt. Hierbei sollen
phasenspezifische Entwicklungsschritte und das lebenslange Wechselspiel von
Gefühlswelten zwischen beiden Beteiligten „einfühlbar“ und nachvollziehbar werden.
Unter tiefenpsychologischer/psychoanalytischer Betrachtungsweise und an
Hand von mitgebrachten Fallbeispielen, werden klassische Konflikte der Vater-
Sohn-Beziehung beleuchtet. Hierbei wird das ganze Spektrum betrachtet werden,
vom „normalen“, auch gesamt-gesellschaftlich Bedeutsamen (z. B. in der
aktuellen Diskussion über die „Generation Y“ und über moderne „väterliche“ Unternehmensführung)
bis hin den oftmals tragischen Folgen unglücklich verlaufender
Vater-Sohn-Beziehungen.

Empfohlene Literatur:

Cherdron, A. (2017). Väter und ihre Söhne. Eine besondere Beziehung. Berlin: Springer

Seminar
303 Cherdron
Übungs-Seminar Narzissmus
10 h Alexander Cherdron
ausschließlich in Präsenz
Seminar
303 Cherdron
Übungs-Seminar Narzissmus
10 h Alexander Cherdron
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Übungs-Seminar Narzissmus
Seminar, 10 h: Dr. med. Alexander Cherdron, Wiesbaden

Das Selbstwertsystem, seine Entwicklung, seine Regulationsmechanismen und
seine Störanfälligkeiten sind zentraler Bestandteil der tiefenpsychologischen und
psychoanalytischen Krankheitslehre.
Das Seminar wird die Facetten und Ausprägungsgrade möglicher Störungen im
Bereich des Narzissmus beleuchten. Im eher kurz gehaltenen theoretischen Teil
werden zunächst die „normale“ Entwicklung des Selbst und des Selbstwertsystems
dargestellt. Neben der Unterscheidung von normalem und pathologischem
Narzissmus (letzteres am Bild der narzisstischen Persönlichkeitsstörung, die
ausführlich dargestellt werden wird), liegt der Schwerpunkt des Seminars darin,
an Hand von Fallbesprechungen den psychodynamischen Blick für narzisstische
Störungsanteile zu schärfen und zu erweitern. Der Referent wird Fälle mitbringen.

Dr.

Dobler, Markus

Psychologe und Betriebswirt; Geschäftsführer der Unternehmensberatung
Dr. Dobler Optimierung Leipzig E-Mail: info@dr.dobler.de,
www.drdobler.de

Seminar
407a/b Dobler
PaarKur: Embodimenttechniken Beziehungsthemen
20 h Markus Dobler
komplett ausgebucht
Seminar
407a/b Dobler
PaarKur: Embodimenttechniken Beziehungsthemen
20 h Markus Dobler
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
260,00 €
ab 01.04.2022
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
PaarKur: mit Embodimenttechniken Beziehungsthemen effektiv klären. Weil reden nicht reicht!
Seminar, 20 h: Dr. Markus Dobler

In diesem Kurs lernen Sie unser Diagnostik-Tool für relevante Themen in Beziehungen
kennen, das Sie dabei unterstützt, wunde Punkte und Probleme in
der Beratung von Paaren und Team-Beziehungen sichtbar zu machen. Dabei
nutzen wir eine embodimentbasierte Interventionsarchitektur, die zunächst von
ganz wortlosen Standpunkten ausgeht: Erleben satt streiten! Fühlen statt reden!
Viele Paare verstricken sich über ihre verbalen Kommunikationsmuster immer
weiter in ihrer Streit-Dynamik. Konventionelle Beratungsprogramme greifen über
kommunikative Strategien und systemische Interventionen jedoch oft zu kurz. Erleben
beginnt im Körper. Bei Konflikten streiten sich nicht nur die Geister, sondern
auch die Körper! Die Körper kommunizieren oft schon, bevor einer den Mund aufmacht.
Von diesen Erkenntnissen ausgehend, lernen Sie dann das KLARA-Prinzip
kennen, unsere Formel für gelingende erwachsene Gesprächsführung, als
wissenschaftlich fundiertes Kommunikationsinstrument. Gewürzt mit Aspekten
aus verschiedenen Ansätzen zur Übersetzung der körperlichen Kommunikation
wird nun der Boden für frische Begegnungen und neue Wege bereitet. Das veritable
Tafelwerk bereits bestehender Behandlungsansätze integrieren wir jeweils
unter dem Aspekt des Selbst- bzw des Interaktionsfokus.
Wir demonstrieren die Übungen konkret und anwendungsorientiert. Die diagnostischen
Tools stellen wir mit Leib und Seele so vor, so dass Sie gleich an Ihrem
nächsten Arbeitstag loslegen können, die neu erworbenen Kenntnisse und Techniken
selbst auszuprobieren, um mit Freude die Ergebnisse zu ernten.
 

Empfohlene Literatur:

Kritikos, I., Hauke, G. (Hrsg.) Embidment in Psychotherapie. A Practitioner’s Guide. Springer 2018
Bohne, M., Ebersberger, S (Hrsg.) Synergien nutzen mit PEP. Carl Auer 2019
Dobler, M., Faktoren, die eine Partnerschaft verlängern oder verkürzen. Kado 2021
Dobler, M., Croset, P., Low Performer und schwierige Mitarbeiter erfolgreich führen: Die 5 Faktoren einer effektiven Führungskommunikation mit dem KLARAPrinzip, Springer 2020
Sztenc, M., Embodimentorientierte Sexualtherapie. Schattauer 2020

Dipl.-Psych.

Erbskorn-Fettweis, Thomas

Positive und Transkulturelle Psychotherapie, Hypnotherapie, Mitgliedschaften:
BDP, DGPP; WAPP; DGH, Hamburger Zentrum für Positive
Psychotherapie, Hamburg, E-Mail: erbskorn@corcoaching.de,
www.hzpp.de

Kurs
316 Erbskorn-Fettweis
Tiefenstruktur der Balance
10 h Thomas Erbskorn-Fettweis
ausschließlich in Präsenz
Kurs
316 Erbskorn-Fettweis
Tiefenstruktur der Balance
10 h Thomas Erbskorn-Fettweis
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Tiefenstruktur der Balance – Wege aus Fragmentierung, Entfremdung und existenziellem Stress
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Thomas Erbskorn-Fettweis

Wir begeben uns auf die Suche nach Wegen, Getrenntheit zu reduzieren. Die
Fragmentierung des Menschen als Ganzheit bedeutet Entfremdung und ist damit
existenzieller Stress. Mit Hilfe einer fraktalen Anwendung des ressourcenorientierten
Balancemodells aus der Positiven und Transkulturellen Psychotherapie
untersuchen wir Entfremdungsfolgen. Jeden Tag vertiefen wir im Seminar einen
der vier Bereiche des Lebens, (1) den Körper, (2) den Leistungsbereich, (3) die
Beziehungen, (4) unsere Glaubenssysteme. Und wir identifizieren Wege der Defragmentierung,
nicht nur für die Psychotherapie. Und nicht nur für Klient:innen,
sondern auch für uns selbst als Psychotherapeut:innen und Menschen.

Empfohlene Literatur:

Erbskorn-Fettweiß, Thomas, Tiefenstruktur der Balance, Lit-Verlag Dr. W. Hopf, Berlin 2020
Steinmann, Ralph Marc, Spiritualität – die vierte Dimension der Gesundheit. Eine Einführung aus Sicht von Gesundheitsförderung und Prävention, Lit-Verlag Wien und Zürich, 3. Auflage 2015
Jarzombek, Dieter (Hrsg.), Freiheit, die wir meinen, Lit-Verlag Münster 2011
Bateson, Gregory, Ökologie des Geistes. Anthropologische, psychologische, biologische und epistemologische Perspektiven. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1981

Dr. med.

Friedel, Lars

Dr. med., FA f. Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalytiker
(DGPT), Gruppenlehranalytiker (D3G), niedergelassen
in eigener Praxis in Leipzig,
E-Mail: friedel@psychotherapie-fockeberg.de

Seminar
414a/b Friedel
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Lars Friedel
ausschließlich in Präsenz
Seminar
414a/b Friedel
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Lars Friedel
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
260,00 €
ab 01.04.2022
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Neue Ideen aus der psychoanalytischen Filmbetrachtung
Seminar, 20 h: Dr. med. Lars Friedel, Leipzig

Im Seminar erarbeiten sich die Teilnehmenden im Anschluss an eine methodische
Einleitung kulturpsychoanalytische Interpretationen. Das Vorgehen folgt dabei
dem Gedanken, dass es für psychotherapeutisch Tätige von hoher Relevanz ist,
die Verbindungen zwischen individueller Entwicklung (von Gesundheit wie Krankheit)
und gesellschaftlichen Zuständen und Prozessen in den Blick zu nehmen.
Viele mediale Darstellungen der Verwobenheit beider Bereiche bieten eine hervorragende
Möglichkeit der Reflexion, die von hoher klinischer Relevanz ist.
Das Tagungsthema der EPW 2022, Ideale – Ideologie – Unvernunft: Unsere fragmentierte
Gesellschaft und die Rolle der Psychotherapie, bietet dazu einen besonders
geeigneten Rahmen.
Dazu wird eine methodische Einleitung gegeben, welche den Einstieg in eine
Interpretation des Dokumentarfilms „Lost in face“ liefert (Leitung T. Storck).
Am zweiten Tag wird unter der Leitung von Marie-Luise Althoff der Film „Parasite“
interpretiert.
Am Montag werden wir uns mit Lars Friedel dem Film „Weggehen und Wiederkommen“
zuwenden. Schließlich erfolgen noch Betrachtungen der Filme „Gundermann“ am Dienstag
mit Timo Storck und „Cheyenne“ am Mittwoch unter der Leitung von Lars Friedel.

Zu den Gegenständen der kulturanalytischen Interpretation:

Lost in face (2021; R: Valentin Riedl) ist ein Dokumentarfilm, der Carlotta begleitet,
die an „Gesichtsblindheit“ leidet: Sie kann keine Gesichter erkennen oder
unterscheiden, einschließlich ihres eigenen. In umso eindrucksvolleren Bildern
und persönlichen Schilderungen erkundet der Film, was es bedeutet, in der Welt
der Beziehungen und Gefühle andere Bezugspunkte als das Antlitz zu finden.

Parasite ist ein südkoreanischer Spielfilm von Regisseur, Drehbuchautor und
Produzent Bong Joon-ho, erschienen im Jahr 2019. Hauptfigur ist der Sohn einer
armen Familie, Ki-woo Kim, der einen Job als Privatlehrer bei einer reichen
Familie bekommt. Familie Kim haust in einem schäbigen Keller. Als der Sohn
die Anstellung als Nachhilfelehrer in der supermodernen Villa der Familie Park
antritt, beginnt Familie Kim Wege zu finden, in den Klassenkampf einzusteigen.
Ein unerwarteter Zwischenfall löst Ereignisse aus, die so unvorhersehbar wie
unfassbar sind.


Weggehen und Wiederkommen ist ein französisches Filmdrama des Regisseurs
Claude Lelouch aus dem Jahr 1985. Die jüdische Familie eines Psychoanalytikers
muss vor den Nazis aus Paris fliehen, wird jedoch verraten und von der
Gestapo gefangengenommen. Jahre später kehrt die Tochter als einzige Überlebende
ihrer Familie zurück. Sie ist entschlossen, herauszufinden, wer ihre Familie
damals denunziert hat. Als sie vier Jahrzehnte später in Paris einen jungen
Pianisten spielen hört, glaubt sie, die Reinkarnation ihres verstorbenen Bruders
vor sich zu haben.


Gundermann (2018; Regie: Andreas Dresen) ist ein Spielfilm über das Leben
des Musikers Gerhard Gundermann. Der Film thematisiert die Widersprüchlichkeit
Gundermanns als Person und in einem Leben zwischen Heimat, Naturverbundenheit,
Überwachung, Melancholie, Kreativität und Überzeugung: „Ich habe
auf das richtige Pferd gesetzt. Aber es hat nicht gewonnen.“


Cheyenne – This must be the place ist ein Spielfilm von Paolo Sorrentino aus
dem Jahr 2010. Cheyenne war in den 80igern ein Rockstar, doch seit sich zwei
Jugendliche, inspiriert von seiner Musik, das Leben nahmen, führt er ein tristes
und isoliertes Leben. Nach dem Tod seines jüdischen Vaters reist er zu dessen
Beerdigung in die USA und erfährt, dass dieser sein Leben darauf verwendet
hat, seinen einstigen Schinder im Konzentrationslager Auschwitz, ausfindig zu
machen. Cheyenne beschließt, das Lebenswerk seines Vaters zu vollenden.


Gemeinsam werden wir uns alle Filme anschauen und nach einem sich jeweils
anschließenden kurzen Impulsvortrag der Referenten hoffentlich in eine angeregte
und aufschlussreiche Diskussion übergehen.

Empfohlene Literatur:

Hamburger, A. (im Erscheinen). Filmpsychoanalyse. Gießen: Psychosozial-Verlag
Storck, T. & Taubner S. (2017). (Hg). Von Game of Thrones bis The Walking Dead. Interpretation von Kultur in Serie. Berlin u. a.: Springer.

Dr. med.

Gapp-Bauß, Sabine

Ärztin für Naturheilverfahren und Hypnosetherapeutin in eigener Praxis
in Bremen, heute in der Fortbildung für Ärzte, Psychologen und
Lehrer tätig, E-Mail: info@gapp-bauss.de, www.gapp-baus.de

Kurs
408a/b Gapp-Bauß
Selbsthilfestrategien
20 h Sabine Gapp-Bauß
abgesagt
Details ansehen
Kurs
408a/b Gapp-Bauß
Selbsthilfestrategien
20 h Sabine Gapp-Bauß
abgesagt
bis 31.03.2022
260,00 €
ab 01.04.2022
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Die wirksamsten Selbsthilfestrategien bei Depression und Burnout – ein ganzheitliches Behandlungskonzept
Kurs, 20 h: Dr. med. Sabine Gapp-Bauß

In diesem Kurs wird methodenübergreifend ein ganzheitliches Behandlungskonzept
auf neurobiologischer Basis vorgestellt, das unter anderem hilfreich ist,
um Betroffenen ihre Symptomenvielfalt auf einfache Weise, nämlich anhand der
wichtigsten „Schaltstellen“ im Gehirn, verständlich zu machen.
Menschen – insbesondere mit traumabedingter Depression – sind nicht selten
schwer zu verstehen. Sie haben oft eine lange Leidensgeschichte hinter sich und
eine hohe Erwartung an die psychotherapeutische Behandlung. Vielfach haben
sie die Hoffnung auf Heilung aufgegeben. Ziel ist, das Krankheitsbild der Depression
zu entmystifizieren und die einzelnen Symptomenkomplexe wie z. B. Schlafstörungen,
Angstzustände, Lethargie, dissoziative Phänomene und die verschiedenen
Körpersymptome in ihrer Funktion zu verstehen und pragmatisch damit
umzugehen. Ein nachvollziehbares, ressourcenorientiertes Behandlungsangebot,
das die Selbstheilungskräfte in den Mittelpunkt stellt, gibt den Betroffenen
Hoffnung auf Genesung und fördert deren Selbstregulationsfähigkeit. Es ergänzt
den eigenen psychotherapeutischen Handwerkskoffer durch pragmatische Vorgehensweisen
und Übungen. Sie stammen unter anderem aus Psychokinesiologie,
Hypnotherapie, Entspannungs- und Körpertherapie und haben sich in der
langjährigen Arbeit mit Betroffenen, aber auch eigenen Krisen- und Grenzerfahrungen
bewährt.
Der Kurs hilft, den eigenen diagnostischen Blick, unter anderem für Trauma-bedingte
Depressionen, zu schärfen und auf eigene kreative Ideen zu kommen,
insbesondere aber, um mit mehr Lockerheit und Humor ans Werk zu gehen. Der
Kurs ist gedacht für Therapeuten und Therapeutinnen, die offen sind für eine
andere Sichtweise auf das Krankheitsbild der Depression und die selbst gerne
praktische Übungen ausprobieren möchten.
Bitte bringen Sie eine Decke und eine Matte mit.

Empfohlene Literatur:

Gapp-Bauß, S. Stressmanagement. Zu sich kommen statt außer sich geraten, 4. Auflage, Param 2008
Gapp-Bauß, S. Depression und Burn-out überwinden. Ihr roter Faden aus der Krise. Die wirksamsten Selbsthilfestrategien, 2. Auflage, VAK 2016
Gapp-Bauß, S. Angststörungen und Panikattacken dauerhaft überwinden. So funktioniert effektive Selbsthilfe, VAK 201

Prof. Dr.

Gemeinhardt, Elke

Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, Lehrende an der Hochschule Nordhausen, Balintgruppenleiterin, Mitglied der Deutschen Balintgesellschaft, E-Mail: elke.gemeinhardt@web.de

Übung
411a/b Gemeinhardt
Balintgruppe
20 h Elke Gemeinhardt
abgesagt
Details ansehen
Übung
411a/b Gemeinhardt
Balintgruppe
20 h Elke Gemeinhardt
abgesagt
bis 31.03.2022
280,00 €
ab 01.04.2022
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Balintgruppe
Übung, 20 h: Prof. Dr. Elke Gemeinhardt

Der Arzt und Psychoanalytiker Michael Balint entwickelte eine Gruppenmethode
zum Erkennen und Verändern der Probleme in der Beziehung zwischen Arzt/Ärztin
und Patient*in. Es ging ihm darum, Störungen von Patient*innen nicht allein
als Manifestation eines körperlich-organischen Defekts zu betrachten, sondern
auch als möglichen Ausdruck einer Konfliktsituation oder möglichen Anpassungsschwierigkeit
zu sehen.
Die Störung der Arzt-Patient-Beziehung kann die Arbeitszufriedenheit und den
Behandlungserfolg nachhaltig beeinträchtigen.
Die Teilnehmer*innen der Balintgruppe stellen Begegnungen mit Patient*innen
vor, die anderen Gruppenteilnehmer*innen teilen ihre Einfälle, Gefühle und Phantasien
mit, die im Gruppenprozess zu einer „Gesamtdiagnose“ und zu einem tieferen
Verständnis der Beziehungswirksamkeit in der täglichen Arbeit führen.

Empfohlene Literatur:

Balint, Michael & Hügel, Käte. (2019). Der Arzt, sein Patient und die Krankheit. Stuttgart: Klett-Cotta.
Häfner, Steffen & Stucke, Werner. (2007). Die Balintgruppe. (3. Aufl.). Köln: Deutscher Ärzteverlag

Prof. Dr. med.

Geyer, Michael

FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, FA für Neurologie und Psychiatrie – Psychoanalyse, Lehranalytiker (DGPT, DAGG, SPP, AfP), Ehem. Direktor der Univ.-Klinik für Psychosomatische Medizin Leipzig, Wissenschaftlicher Leiter der Erfurter Psychotherapiewoche, Wissenschaftlicher Leiter der Akademie für Psychotherapie GmbH Erfurt

Dipl.-Psych.

Götze, Micaela

Psychologische Psychotherapeutin (VT), Traumatherapeutin, EMDRSupervisorin
(EMDRIA) und Supervisorin (VT), Körpertherapeutin (SE),
PEP, Yogalehrerin und Kunsttherapeutin, tätig als Psychotherapeutin
und Supervisorin in eigener Privat-Praxis
E-Mail: micaela.goetze@gmx.de

Übung
108a/b Götze
Trauma und Körper
20 h Micaela Götze
komplett ausgebucht
Übung
108a/b Götze
Trauma und Körper
20 h Micaela Götze
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
280,00 €
ab 01.04.2022
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Trauma und Körper: die Wiederentdeckung des Körpers als Ressource
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Micaela Götze

Wenn ein traumatisches Ereignis geschieht, wird im Körper Energie zur Bewältigung
dieser Situation bereitgestellt und freigesetzt. Der Körper reagiert zunächst
mit einer erhöhten Ausschüttung von Stresshormonen und einer starken Erregung
des Sympathikus, der den Kampf-Flucht-Reflex auslöst oder wenn Flucht
oder Kampf nicht möglich ist, den Totstellreflex. Kann diese Mobilisierung im Körper
nicht abgebaut werden, bleibt die Verarbeitung des überwältigenden Ereignisses
sozusagen auf der Ebene der Reflexe in den tieferen Hirnstrukturen „stecken“.
Man kann eine Traumatisierung damit auch als biologisch unvollendete
Reaktion verstehen, die sich auf körperlicher Ebene in Form somatischer oder
psychischer Beschwerden ausdrücken kann. Traumatisierungen führen oft dazu,
dass Menschen ihren Körper ablehnen, nicht spüren und nicht nur Angst vor
ihren Erinnerungen, sondern auch Angst vor ihren körperlichen und emotionalen
Reaktionen haben. Die Heilung eines Traumas ist damit kein primär kognitiver,
sondern vor allem auch ein emotionaler und körperlicher Prozess, der nur gelingen
kann, wenn eine achtsame Verbindung zum Körper unter Einbezug der
Selbstregulationsfähigkeiten hergestellt wird.
Die Übung widmet sich den Auswirkungen von traumatischen Ereignissen als
Einführung in die Traumatherapie und vermittelt Übungen zur Verbesserung der
Selbstregulation und Ressourcierung, um das Nervensystem zu stärken und
mehr Lebendigkeit und Verbundenheit wiederzuerlangen. Der Fokus liegt auf
verschiedenen Embodimentübungen z. B. aus dem Somatic Experiencing, Zapchen
Somatics, Klopfen und dem traumasensitiven Yoga zur Verbesserung der
Körperwahrnehmung, Distanzierung von Traumareaktionen und Verbesserung
der Integrationsfähigkeit. Die Übungen können auch zur eigenen Psychohygiene
angewandt werden, um ein Ausbrennen in der Therapie zu verhindern.
Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, Socken, eine Decke und wenn möglich ein
Sitzkissen mit.

Dr. med.

Gramich, Bernd

Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Diakonie Klinikum Stuttgart, FA für Psychosomatik und Psychotherapie, Psychoanalyse, FA für Innere Medizin, FA für Allgemeinmedizin, Mitglied in DGPM, DGAP, DGPT

Kurs
305 Gramich
Arbeit mit schwer Erkrankten
10 h Bernd Gramich
komplett ausgebucht
Kurs
305 Gramich
Arbeit mit schwer Erkrankten
10 h Bernd Gramich
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
„Trotz Krankheit leben“ – Die therapeutische Arbeit mit schwer und chronisch erkrankten Menschen
Kurs, 10 h: Dr. med. Bernd Gramich

„Wie kann ich trotz – oder mit – einer schwierigen Erkrankung leben, wie schaffe
ich das ?“ – diese Fragen stellen viele Menschen mit lange verlaufenden Erkrankungen,
oft in starker Verzweiflung. Dies betrifft sowohl Menschen mit chronischen
organischen Erkrankungen (wir sprechen dann von Anpassungsproblematik an
somatische Erkrankungen) als auch Patienten mit chronifizierten psychosomatischen
Erkrankungen (Essstörungen, Schmerzstörungen, Depressionen oder
Angsterkrankungen, Persönlichkeitsproblematik …) und onkologischen Krankheiten.
In diesem Seminar möchten wir anhand kasuistischer Beispiele der Frage nachgehen,
ob und wie solche Patienten Krankheit in die eigene Lebensgeschichte
einbinden können, welche inneren Wege sie mit der Erkrankung gehen, welche
Ressourcen sie suchen, wie die Frage nach dem Sinn gestellt wird, wie Krankheit
in den Lebensentwurf, in das Körpererleben, in das Bild vom eigenen Leben
eingebunden werden kann. Dies berührt auch das Thema des Lebenssinns und
der Sinnsuche.
Im Vordergrund soll die entscheidende Frage stehen, ob und wie ein Weg vom
passiven Leiden zu einer akzeptierenden und wenn möglich gestaltenden Haltung
gefunden werden kann – und wie wir therapeutisch eine schöpferische Position
unterstützen können. Dabei finden Methoden aus der Analytischen Psychologie
C. G. Jungs besondere Berücksichtigung.
Im Kurs, der keine Vorkenntnisse voraussetzt, erfolgt einerseits eine Vermittlung
von Basiswissen; andererseits findet kasuistische Gruppenarbeit statt.
Fallbeispiele aus den Praxen der Teilnehmer sind daher notwendg zur Gestaltung
des Seminars. Bitte bringen Sie dazu Material aus Ihren Behandlungen mit: Patientengeschichte,
Träume, Bilder, Fotos kreativer Gestaltungen, Texte u. a.
Eine aktive Mitarbeit an diesen schwierigen Themen ist erwünscht.

Kurs
403 Gramich
Traumseminar
10 h Bernd Gramich
ausschließlich in Präsenz
Kurs
403 Gramich
Traumseminar
10 h Bernd Gramich
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Traumseminar
Kurs, 10 h: Dr. med. Bernd Gramich

Träume sind uralt menschlich und ihre Deutung hat eine lange Geschichte. Anhand von Patiententräumen, die die Teilnehmer aus ihren Behandlungen mitbringen mögen, soll der Umgang vor allem mit dem Traum-Bild erarbeitet werden. Auf der Grundlage der Analytischen Psychologie C. G. Jungs werden wir als Teilnehmer an die „energetische Ladung“ des Traumbildes herangeführt, indem wir zunächst auf die eigenen emotionalen Reaktionen zum Traumtext achten und anschließend dazu Einfälle sammeln. Daraus ergibt sich üblicherweise eine bildhafte Vorstellung vom Patienten, die der anwesende Therapeut aus der Behandlung heraus ergänzen kann. Die Deutung des Traumes führt über die Betrachtung der Objektstufe und Subjektstufe zur Übertragungsebene. Anschließend wird das Augenmerk auf die prospektiven Anteile des Traumes gerichtet. Die Perspektive richtet sich damit vom „Woher“, also der Kausalität, zum „Wohin“ im Sinne der Finalität.
Spezifische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es genügt die Bereitschaft, aktiv mitzuarbeiten und einen Patiententraum mitzubringen – selbstverständlich auch Träume, die eine besondere Beziehung zum Tagungsthema aufweisen.

Empfohlene Literatur:

Adam, U.: Therapeutisches Arbeiten mit Träumen, 2.Auflage, Springer, Heidelberg, 2006.

Dr. med.

Gruner, Beate

FÄ für Innere Medizin, FÄ für Psychosomatische Medizin, spezielle Schmerztherapie
Psychosomatische Praxis
Mitgliedschaften: DGPM, DGSS, IGPS

Vorlesung
C2 Gruner
Schmerz - Schmerztherapie - Schmerzpsychotherapie
10 h Beate Gruner
Präsenz oder online
Vorlesung
C2 Gruner
Schmerz - Schmerztherapie - Schmerzpsychotherapie
10 h Beate Gruner
Präsenz oder online
bis 31.03.2022
110,00 €
ab 01.04.2022
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Schmerz - Schmerztherapie - Schmerzpsychotherapie
Vorlesung, 10 h: Dr. med. Beate Gruner

Schmerz ist nicht messbar, sondern ein subjektives, sehr individuelles Erleben. Die Diagnostik und Therapie von Menschen mit Schmerzen wird deshalb zu einer besonderen Herausforderung.
In dieser Vorlesung werden die bio-psycho-sozialen Grundlagen zur Entstehung und Entwicklung von Schmerzen und Schmerzerkrankungen vorgestellt. Der Unterschied zwischen akutem Schmerz und chronischem Schmerz wird aufgezeigt und es werden Chronifizierungsfaktoren diskutiert. Im Weiteren werden die Möglichkeiten und Grenzen der Schmerztherapie im ambulanten, teilstationären und stationären Setting dargestellt. Sie erhalten einen Überblick über die gängigen medikamentösen Einflussmöglichkeiten bzw. auch deren Grenzen. Neben der Kurzvorstellung physio- und sporttherapeutischer Interventionen wird der Schmerzpsychotherapie größerer Raum gegeben. Sie werden über Therapiemöglichkeiten im Einzel- und Gruppensetting informiert und über Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen, zum Beispiel mit der Physiotherapie. Idealerweise wird nicht nur die stationäre, sondern auch die ambulante Schmerzpsychotherapie im interdisziplinären Kontext praktiziert, d.h. mit einem kontinuierlichen Austausch beteiligter Fachdisziplinen.
Ich möchte Ihnen vermitteln, dass mit Aneignung entsprechender Fachkompetenz die Arbeit mit Schmerzpatienten gut durchführbar und sehr bereichernd ist - und die Betroffenen sehr häufig sehr dankbar sind.

Bitte beachten Sie: Die erste Vorlesung am Samstag, 10.09.2022, wird komplett virtuell durchgeführt werden, d. h. sie wird auch für die in Erfurt präsenten Teilnehmer in den Hörsaal übertragen, da Frau Dr. Gruner erst ab Sonntag in Erfurt sein kann.

Empfohlene Literatur:

von Wachter M., Hendrischke A. (Hrsg). Psychoedukation bei chronischen Schmerzen. Springer 2021.
von Wachter, Kappis B. Therapietools. Beltz 2019
www.igps-schmerz.de; www.schmerzgesellschaft.de

Dr. med.

Häfner-Gonser, Ingrid

Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Fachärztin
für Psychiatrie und Psychotherapie; Zertifizierte Kursleiterin für
Qigong Yangsheng, Mitglied in der Medizinischen Gesellschaft für Qigong
Yangsheng, E-Mail: info@praxis-haefner-gonser.de,
www.praxis-haefner-gonser.de

Übung
401 Häfner-Gonser
Qigong
10 h Ingrid Häfner-Gonser
komplett ausgebucht
Übung
401 Häfner-Gonser
Qigong
10 h Ingrid Häfner-Gonser
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
140,00 €
ab 01.04.2022
160,00 €
Ermäßigt
112,00 €
Qigong – 8 Brokate
Übung, 10 h: Dr. med. Ingrid Häfner-Gonser, Biberach

Bei der Übungsfolge der 8 Brokate im Stehen werden kraftvolle Formen mit innerer Entspannung verbunden. Klare und aufgerichtete Haltungen fördern Stabilität und Zentrierung. Die konkreten Bezeichnungen der 8 Übungen und die Vorstellungsbilder benennen wesentliche Konzepte der Chinesischen Heilkunde.
Der Anwendungsbereich umfasst u.a. Gesundheitsbildung, Prävention, Therapie chronischer Erkrankungen sowie die Schulung der Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit. Insgesamt fördern Qigong-Übungen die Ausgewogenheit von Entspannung und Anspannung im Sinne von Yin und Yang. Neuere Studien deuten darauf hin, dass Qigong-Übungen sich insgesamt günstig auf viele Körperfunktionen auswirken und die psychische Stabilität fördern können und bekräftigen damit altes Erfahrungswissen.
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung.

Empfohlene Literatur:

Jiao Guorui; Die 8 Brokatübungen 8.Auflage 2018 ISBN 978-3-947396-24-5

Übung
312 Häfner-Gonser
Qigong
10 h Ingrid Häfner-Gonser
komplett ausgebucht
Übung
312 Häfner-Gonser
Qigong
10 h Ingrid Häfner-Gonser
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
140,00 €
ab 01.04.2022
160,00 €
Ermäßigt
112,00 €
Qigong – 8 Brokate
Übung, 10 h: Dr. med. Ingrid Häfner-Gonser, Biberach

Bei der Übungsfolge der 8 Brokate im Stehen werden kraftvolle Formen mit innerer
Entspannung verbunden. Klare und aufgerichtete Haltungen fördern Stabilität
und Zentrierung. Die konkreten Bezeichnungen der 8 Übungen und die
Vorstellungsbilder benennen wesentliche Konzepte der Chinesischen Heilkunde.
Der Anwendungsbereich umfasst u. a. Gesundheitsbildung, Prävention, Therapie
chronischer Erkrankungen sowie die Schulung der Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit.
Insgesamt fördern Qigong-Übungen die Ausgewogenheit
von Entspannung und Anspannung im Sinne von Yin und Yang. Neuere Studien
deuten darauf hin, dass Qigong-Übungen sich insgesamt günstig auf viele
Körperfunktionen auswirken und die psychische Stabilität fördern können und
bekräftigen damit altes Erfahrungswissen.
Bitte tragen Sie bequeme Kleidung.

 

Empfohlene Literatur:

Jiao Guorui; Die 8 Brokatübungen 8. Auflage 2018 ISBN 978-3-947396-24-5

Dipl.-Psych.

Hammer, Cornelia

Psychologische Psychotherapeutin (TP), tätig in eigener Praxis, Körpertherapeutin,
Lehrerin für Zapchen, Zapchen Tsokpa – Institut Kassel
E-Mail: cbhammmer@t-online.de, www.zapchen-kassel.de

Übung
114a/b Hammer
Einführung in Zapchen Somatics
20 h Cornelia Hammer
abgesagt
Details ansehen
Übung
114a/b Hammer
Einführung in Zapchen Somatics
20 h Cornelia Hammer
abgesagt
bis 31.03.2022
280,00 €
ab 01.04.2022
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Verbundenheit bei klaren Grenzen – Einführung in Zapchen Somatics
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Cornelia Hammer

Die Veranstaltung beinhaltet körperorientierte Übungen, die der Wiederherstellung
von psychosomatischem Wohlbefinden dienen, das die Grundlage von Vertrauen
in sich selbst und das Gegenüber ist. Die Übung bezieht sich auf Zapchen
Somatics nach Dr. Julie Henderson (USA). Es ist eine Methode, die durch Mobilisierung
körpereigener Ressourcen mittels Bewegung, Atmung, Stimme und Berührung
eine Änderung zum Wohlbefinden bewirkt. Durch Unterstützung der inneren
Pulsation kommt es zu einer raschen neurobiologischen Neustrukturierung,
die subjektiv als Wohlbefinden, Freude, Vertrauen und Flexibilität erlebt wird.
In den sogenannten basics wird dazu eingeladen, dass grundlegende Selbstregulationsmechanismen
wieder neu aktiviert werden und dass tiefe Entspannung
und Regeneration möglich wird. Die Übungsweise ist erprobt als eine Möglichkeit
der Selbstfürsorge, sowohl für Menschen, die andere Menschen professionell
begleiten als auch in der Begleitung von Erkrankungen und Therapien.
ZAPCHEN lebt von der direkten Erfahrung. Fragen, die dabei auftauchen, können
während der Übungszeiten besprochen werden.
Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, ein Meditationskissen o. ä. und genügend
zu trinken mit.

Empfohlene Literatur:

Henderson, J., Embodying Well-Being, 4. Aufl. AJZ 2001
Henderson, J., Das Buch vom Summen, 3. Aufl. AJZ 2007
Hammer, C., EINFACH SEIN-Wege aus der Anstrengung, 2. Aufl. gawa 2015
Hammer, C., Im Körper zu Hause sein, Carl-Auer-Verlag 2019

Dr. med.

Hammer, Bernhard

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie (TP), Psychosomatische
Medizin, Lehrer für Zapchen, Zapchen Tsokpa – Institut Kassel
E-Mail: dr.bernhard.hammer@gmx.de, www.zapchen-kassel.de

Übung
114a/b Hammer
Einführung in Zapchen Somatics
20 h Bernhard Hammer
abgesagt
Details ansehen
Übung
114a/b Hammer
Einführung in Zapchen Somatics
20 h Bernhard Hammer
abgesagt
bis 31.03.2022
280,00 €
ab 01.04.2022
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Verbundenheit bei klaren Grenzen – Einführung in Zapchen Somatics
Übung, 20 h: Dr. med. Bernhard Hammer, Kassel

Die Veranstaltung beinhaltet körperorientierte Übungen, die der Wiederherstellung
von psychosomatischem Wohlbefinden dienen, das die Grundlage von Vertrauen
in sich selbst und das Gegenüber ist. Die Übung bezieht sich auf Zapchen
Somatics nach Dr. Julie Henderson (USA). Es ist eine Methode, die durch Mobilisierung
körpereigener Ressourcen mittels Bewegung, Atmung, Stimme und Berührung
eine Änderung zum Wohlbefinden bewirkt. Durch Unterstützung der inneren
Pulsation kommt es zu einer raschen neurobiologischen Neustrukturierung,
die subjektiv als Wohlbefinden, Freude, Vertrauen und Flexibilität erlebt wird.
In den sogenannten basics wird dazu eingeladen, dass grundlegende Selbstregulationsmechanismen
wieder neu aktiviert werden und dass tiefe Entspannung
und Regeneration möglich wird. Die Übungsweise ist erprobt als eine Möglichkeit
der Selbstfürsorge, sowohl für Menschen, die andere Menschen professionell
begleiten als auch in der Begleitung von Erkrankungen und Therapien.
ZAPCHEN lebt von der direkten Erfahrung. Fragen, die dabei auftauchen, können
während der Übungszeiten besprochen werden.
Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, ein Meditationskissen o. ä. und genügend
zu trinken mit.

Empfohlene Literatur:

Henderson, J., Embodying Well-Being, 4. Aufl. AJZ 2001
Henderson, J., Das Buch vom Summen, 3. Aufl. AJZ 2007
Hammer, C., EINFACH SEIN-Wege aus der Anstrengung, 2. Aufl. gawa 2015
Hammer, C., Im Körper zu Hause sein, Carl-Auer-Verlag 2019

Dr. phil., Dipl. Psych.

Hochauf, Renate

Psychologiche Psychotherapeutin in eigener Praxis, Psychoanalytikerin,
Tiefensychologisch fundierte und analyische Psychotherapie und
Traumatherapie, Dozentin / Lehrtherapeutin MGKB, IKT, Kbap, MAPP
E-Mail: hochauf@t-online.de

Kurs
413a/b Hochauf
Strukturelle Defizite
20 h Renate Hochauf
komplett ausgebucht
Kurs
413a/b Hochauf
Strukturelle Defizite
20 h Renate Hochauf
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
260,00 €
ab 01.04.2022
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Strukturdefizit als frühe Traumafolge – Modifizierungen des analytischen Prozesses
Kurs, 20 h: Dr. phil., Dipl. Psych. Renate Hochauf, Altenburg

Die Struktur schwerer Persönlichkeitsstörungen (Borderline, Sucht, Psychosomatik)
ist durch dissoziativ-spaltungsdominierte Abwehrvorgänge charakterisiert.
Symbolisierungsprozesse der Selbst-Objektbeziehung wurden im Verlauf der frühen
Strukturbildung frühzeitig schwer behindert. Diese können nicht in symbolische
bewusste Strukturen integriert werden. Deshalb verblieben sie in subkortikal
passiven Aktivierungsmodi fixiert und können nicht reflektiert werden. Aus diesen
Abwehrfixierungen können sich auch ideologisierende Fanatismen ableiten.
Diese Störungen weisen deshalb keine dynamische Qualität auf, auch wenn sie
nach außen eine solche Wirkung erzielen können. Eben deshalb können sie therapeutisch
auch von dynamischen Vorgehensweisen wenig profitieren, da sie im
impliziten Erfahrungsraum verbleiben, dynamische Vorgänge aber Konfliktregulationen
des assoziativen Kortex voraussetzen. Für einen solchen Prozessansatz
liefern Ergebnisse der Säuglingsforschung und Neurobiologie, Traumatherapie
und Epigenetik wichtige Erkenntnisse. In einem modifizierten analytischen Prozess
ginge es deshalb darum, Verarbeitungsmodi von der impliziten Ebene früher
Eindrucksqualitäten des Kindes bis zur assoziativ-kognitiven, expliziten Bewusstheit
des reifen Gehirns zu begleiten. Für das therapeutische Vorgehen bei
frühen Traumata ist deshalb wichtig, nicht assoziativ-dynamisch zu intensivieren,
wie dies bei nichttraumatischen Erfahrungen möglich ist. Vielmehr müssen sich
zunächst die Interventionen an dem speziellen impliziten Abbildungscharakter
anpassen, als auch für den Umgang mit Übertragungen diskutiert werden, wie
in diesem Ansatz diskutiert werden soll. Es ist erwünscht, eigene Fälle mitzubringen.
Bitte bringen Sie eine Decke mit.

Empfohlene Literatur:

Hochauf, R. (2007) Frühes Trauma und Strukturdefizit, Asanger, Kröning Rudolf (2007, 2014): Strukturbezogene / Psychodynamisch Psychotherapie, Schattauer
Dornes (1992, 2008) Thematik Säuglingsforschung, Fischer-Verlag

Dipl.-Psych.

Jahn, Evelyn Beverly

Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis und Lehrpraxis
für Verhaltenstherapie, E-Mail: info@praxis-jahn.com,
www.paar-kur.de

Seminar
407a/b Jahn
PaarKur: Embodimenttechniken Beziehungsthemen
20 h Evelyn Beverly Jahn
komplett ausgebucht
Seminar
407a/b Jahn
PaarKur: Embodimenttechniken Beziehungsthemen
20 h Evelyn Beverly Jahn
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
260,00 €
ab 01.04.2022
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
PaarKur: mit Embodimenttechniken Beziehungsthemen effektiv klären. Weil reden nicht reicht!
Seminar, 20 h: Dipl.-Psych. Evelyn Beverly Jahn, Leipzig

In diesem Kurs lernen Sie unser Diagnostik-Tool für relevante Themen in Beziehungen
kennen, das Sie dabei unterstützt, wunde Punkte und Probleme in
der Beratung von Paaren und Team-Beziehungen sichtbar zu machen. Dabei
nutzen wir eine embodimentbasierte Interventionsarchitektur, die zunächst von
ganz wortlosen Standpunkten ausgeht: Erleben satt streiten! Fühlen statt reden!
Viele Paare verstricken sich über ihre verbalen Kommunikationsmuster immer
weiter in ihrer Streit-Dynamik. Konventionelle Beratungsprogramme greifen über
kommunikative Strategien und systemische Interventionen jedoch oft zu kurz. Erleben
beginnt im Körper. Bei Konflikten streiten sich nicht nur die Geister, sondern
auch die Körper! Die Körper kommunizieren oft schon, bevor einer den Mund aufmacht.
Von diesen Erkenntnissen ausgehend, lernen Sie dann das KLARA-Prinzip
kennen, unsere Formel für gelingende erwachsene Gesprächsführung, als
wissenschaftlich fundiertes Kommunikationsinstrument. Gewürzt mit Aspekten
aus verschiedenen Ansätzen zur Übersetzung der körperlichen Kommunikation
wird nun der Boden für frische Begegnungen und neue Wege bereitet. Das veritable
Tafelwerk bereits bestehender Behandlungsansätze integrieren wir jeweils
unter dem Aspekt des Selbst- bzw des Interaktionsfokus.
Wir demonstrieren die Übungen konkret und anwendungsorientiert. Die diagnostischen
Tools stellen wir mit Leib und Seele so vor, so dass Sie gleich an Ihrem
nächsten Arbeitstag loslegen können, die neu erworbenen Kenntnisse und Techniken
selbst auszuprobieren, um mit Freude die Ergebnisse zu ernten.
 

Empfohlene Literatur:

Kritikos, I., Hauke, G. (Hrsg.) Embidment in Psychotherapie. A Practitioner’s Guide. Springer 2018
Bohne, M., Ebersberger, S (Hrsg.) Synergien nutzen mit PEP. Carl Auer 2019
Dobler, M., Faktoren, die eine Partnerschaft verlängern oder verkürzen. Kado 2021
Dobler, M., Croset, P., Low Performer und schwierige Mitarbeiter erfolgreich führen: Die 5 Faktoren einer effektiven Führungskommunikation mit dem KLARAPrinzip, Springer 2020
Sztenc, M., Embodimentorientierte Sexualtherapie. Schattauer 2020

Prof. Dr. med.

Joraschky, Peter

FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalytiker
(DPV), Nervenarzt, Ehem. Direktor der Klinik und Poliklinik für
Psychotherapie und Psychosomatik des Universitätsklinikums Carl
Gustav Carus, Dresden
E-Mail: peter.joraschky@uniklinikum-dresden.de

Vorlesung
B1 Joraschky
Therapie narzisstischer Persönlichkeitsanteile
10 h Peter Joraschky
Präsenz oder online
Vorlesung
B1 Joraschky
Therapie narzisstischer Persönlichkeitsanteile
10 h Peter Joraschky
Präsenz oder online
bis 31.01.2022
110,00 €
ab 01.02.2022
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Therapie narzisstischer Persönlichkeitsanteile
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. med. Peter Joraschky

Folgende Themen sollen dargestellt werden:
1. Das Wechselspiel von Macht/Leistung und Liebe. Der offene und verdeckte Narzissmus. Der männliche und weibliche Narzissmus.
2. Die Entwicklung der narzisstischen Vulnerabilität. Entwertung und Idealisierung. Leitaffekte Scham, Neid und narzisstische Wut. Die Inkongruenz der Selbstanteile, die Vulnerabilität des Körperselbst. Die Ausgrenzung als Selbstwerttrauma.
3. Beziehungsanalyse narzisstischer Persönlichkeiten. Umgang mit dem vermeidenden Bindungsstil. Bedeutung der Sexualität. Empathiestörungen.
4. Die narzisstische Kollusion. Selbstobjektübertragungen. Wenn sich der Therapeut überflüssig oder gelangweilt, zurückgewiesen und ausgegrenzt fühlt.
5. Sehnsucht nach Verschmelzung, Suizidalität als narzisstische Krise. Der narzisstisch vulnerable Therapeut.
Die Themen werden anhand von Fallbeispielen, Therapieprozessen dargestellt und diskutiert.

Empfohlene Literatur:

Sprenger B., Joraschky P. (2015). Mehr Schein als Sein. Springer Spektrum.
Doering, Hartmann, Kernberg(Hrsg.) Narzissmus. Grundlagen-Störungsbilder-Therapie. 2. Aufl. Schattauer 2021

Kurs
410a/b Joraschky
Anwendung des Familienbrettes
20 h Peter Joraschky
ausschließlich in Präsenz
Kurs
410a/b Joraschky
Anwendung des Familienbrettes
20 h Peter Joraschky
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
260,00 €
ab 01.04.2022
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Die Anwendung des Familienbrettes und der Familienskulptur für die beziehungsorientierte Diagnostik und Therapie
Kurs, 20 h: Prof. Dr. med. Peter Joraschky

Mit dem Familienbrett lassen sich analytisch-systemische Traditionen, wie sie
in der Familienskulptur praktiziert werden, für die Einzeltherapie und -diagnostik
gewinnbringend einsetzen. Mit dem Familienbrett wird über verschiedene lebenszyklische
Phasen die Repräsentanzenwelt unter den Aspekten der Nähe-
Distanz- und Hierarchieregulation räumlich zur Darstellung gebracht. Während
dieses Prozesses werden Emotionen aktiviert. So können Beziehungen differenziert
werden und sind damit für strukturgestörte Patienten eine große Klarifizierungshilfe.
Für die Therapieplanung ist insbesondere das „Zukunftsbrett“ zentral,
da sich hier die Therapieziele von Patient und Therapeut direkt zur Konvergenz
bringen lassen. Weiterhin lässt sich das Brett für die Diagnostik der Selbstanteile
anwenden, woraus sich unbewusste Selbstkonzepte ableiten lassen. Der Kurs
hat auch Selbsterfahrungscharakter.

Prof. Dr.

Krämer, Nicole

Leiterin des Fachgebiets Sozialpsychologie: Medien und Kommunikation
Fachgebiet Sozialpsychologie: Medien und Kommunikation,
Abteilung für Informatik und Angewandte Kognitionswissenschaft der
Fakultät für Ingenieurwissenschaften Universität Duisburg-Essen
E-Mail: nicole.kraemer@uni-due.de

Plenarvortrag
Krämer
Schöne neue Welt? Interaktionen mit Robotern, Sprachassistenten und Algorithmen im Internet aus sozialpsychologischer Sicht
60 min Nicole Krämer
Präsenz oder online
Plenarvortrag
Krämer
Schöne neue Welt? Interaktionen mit Robotern,...
60 min Nicole Krämer
Präsenz oder online
Schöne neue Welt? Interaktionen mit Robotern, Sprachassistenten und Algorithmen im Internet aus sozialpsychologischer Sicht
Plenarvortrag, 60 min: Prof. Dr. Nicole Krämer

Wir sind in unserem Alltag zunehmend von Technologien wie intelligenten Maschinen, Robotern oder Algorithmen umgeben, die nicht mehr bloß als Werkzeug zur Erledigung von Aufgaben fungieren, sondern menschenähnliche Dialoge ermöglichen, Entscheidungen vorschlagen oder die Meinungsbildung beeinflussen. Aus psychologischer Sicht stellen sich dabei vielfältige Fragen, die vor allem die Auswirkungen der Interaktion mit Technologie betreffen. Bezüglich der Kommunikation mit Robotern und Sprachassistenten ist dabei von Interesse, inwieweit die Interaktion der mit anderen Menschen ähnlich ist und inwieweit diese als „sozial“ empfunden wird. Neben der Interaktion mit künstlichen Entitäten stellen intelligente Algorithmen im Internet eine neue Herausforderung dar, deren Auswirkungen auf Nutzende betrachtet werden müssen. In diesemZusammenhang ist zentral, inwieweit Menschen die oft über Machine Learning entstandenen Algorithmen verstehen können und inwieweit sie ihnen vertrauen,
etwa wenn diese Entscheidungen vorschlagen. Der Vortrag stellt erste Ergebnisse der Forschung zum Umgang von Menschen mit unterschiedlichen Technologien der künstlichen Intelligenz dar und diskutiert auf dieser Grundlage mögliche zukünftige Szenarien.

Nicole Krämer ist Professorin für Sozialpsychologie, Medien und Kommunikation an der Universität Duisburg-Essen. Sie schloss 2001 ihre Dissertation an der Universität zu Köln ab und habilitierte 2006 an der Universität zu Köln zur sozialen Wirkung virtueller Assistenten. Sie absolvierte längere Forschungsaufenthalte an der Cambridge University (2003) und verschiedenen US-Universitäten (2015). In ihrer Forschung fokussiert sie sowohl sozial- und medienpsychologische Aspekte der Mensch-Technik-Interaktion als auch der computervermittelten Interaktion. Sie leitet mehrere Forschungsprojekte zur Meinungsbildung in sozialen Medien, den gesellschaftlichen Auswirkungen Künstlicher Intelligenz sowie zu psychologischen Aspekten von Privatheit.

 

Ausgewählte Publikationen zum Thema:
Horstmann, A., Bock, N., Linhuber, E., Szczuka, J., Straßmann, C. & Krämer, N. C. (2018). Do a robot’s social skills and its objection discourage interactants from switching the robot off? PlosOne, 13 (7), e0201581
Krämer, N.C., Lucas, G., Schmitt, L. & Gratch, J. (2018). Social snacking with a virtual agent – On the interrelation of need to belong and effects of social responsiveness when interacting with artificial entities. International Journal of HumanComputer Studies, 109, 112-121.
Krämer, N. C., & Schäwel, J. (2020). Mastering the challenge of balancing selfdisclosure and privacy in social media. Current Opinion in Psychology, 31, 67–71. https://doi.org/https://doi.org/10.1016/j.copsyc.2019.08.003 [IF=3.42]
Krämer, N. C., Sobieraj, S., Feng, D., Trubina, E. & Marsella, S. (2018). Being bullied in virtual environments: experiences and reactions of male and female students to a male or female oppressor. Frontiers in Psychology, 9, https://doi.org/10.3389/fpsyg.2018.00253
Rosenthal-von der Pütten, A. M., Krämer, N. C., Maderwald, S., Brand, M., & Grabenhorst, F. (2019). Neural Mechanisms for Accepting and Rejecting Artificial Social Partners in the Uncanny Valley. The Journal of Neuroscience, 39(33), 6555–6570. https://doi.org/10.1523/JNEUROSCI.2956-18.2019

Dr. med.

Langohr, Bernd

Selbständiger MBSR- und Achtsamkeitslehrer in Jena, Dozent im
Rahmen der MBSR-Lehrerweiterbildung am Institut für Achtsamkeit
(Bedburg), weitreichende Erfahrung mit dem Unterrichten von Achtsamkeit
im klinischen und universitären Kontext in Thüringen.
www.jena-achtsamkeit.de

Übung
107a/b Langohr
Achtsame Kommunikation
20 h Bernd Langohr
ausschließlich in Präsenz
Übung
107a/b Langohr
Achtsame Kommunikation
20 h Bernd Langohr
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
280,00 €
ab 01.04.2022
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Achtsame Kommunikation und Einsichtsdialog
Übung, 20 h: Dr. med. Bernd Langohr

Die Qualität unserer Beziehungen ist eine wichtige Einflussgröße für Lebenszufriedenheit und Gesundheit im Allgemeinen sowie für den Therapieerfolg im psychotherapeutischen oder medizinischen Kontext im Speziellen. Während das In- Beziehung-Sein mit anderen Menschen ein so zentraler Teil unseres Lebens ist, wird Meditation hingegen meist alleine und in Stille praktiziert. Der von Gregory Kramer entwickelte Einsichtsdialog schließt diese Lücke, indem er die Praxis von Achtsamkeit und Meditation direkt ins zwischenmenschliche Feld bringt. Zu zweit oder dritt wird achtsames Sprechen und Zuhören geübt – präsent für alles, was von Moment zu Moment im Inneren und im zwischenmenschlichen Raum entsteht. Dabei werden eigene Kommunikationsmuster in Echtzeit beleuchtet und Qualitäten wie Präsenz, Ruhe, Klarheit und Mitgefühl im unmittelbaren Kontakt mit anderen kultiviert.
In dieser Übung mit Selbsterfahrungscharakter führt in die Praxis des Einsichtsdialogs ein. Die meditativen Dyaden oder Triaden werden gerahmt von angeleiteten Meditationen, thematischen Impulsen sowie einer Reflexion der gemachten Erfahrungen. Vorerfahrung mit Achtsamkeit und Meditation ist empfohlen, aber nicht zwingend erforderlich. Bitte bequeme Kleidung und wenn vorhanden Sitzkissen, Yogamatte und Decke mitbringen.

Übung
310 Langohr
Traumasensitive Achtsamkeit
10 h Bernd Langohr
komplett ausgebucht
Übung
310 Langohr
Traumasensitive Achtsamkeit
10 h Bernd Langohr
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
140,00 €
ab 01.04.2022
160,00 €
Ermäßigt
112,00 €
Traumasensitive Achtsamkeit
Übung, 10 h: Dr. med. Bernd Langohr

Achtsamkeitsmeditation hat sich in vielen Bereichen der Gesellschaft etabliert.
Während diese Praxis in der Regel unbedenklich ist, kann sie bei Menschen mit
Trauma-Hintergrund ungewollte Wirkungen haben. Daher sind bestimmte Modifikationen
sinnvoll, um die Sicherheit und Stabilität von Menschen mit Trauma zu
unterstützen.
In dieser Veranstaltung mit hohem Übungsanteil werden verschiedene Prinzipien,
die in der achtsamen Arbeit mit Menschen, die Trauma erlebt haben, vorgestellt
und deren Wirkweise selbst erfahren. Darüber hinaus wird sensibilisiert für die
große individuelle und gesellschaftliche Bedeutung von Bindungs- und Entwicklungstraumata.
Die Übung ist geeignet für Teilnehmende sowohl mit und ohne Vorerfahrung in
Achtsamkeitsmeditation. Bitte bequeme Kleidung und wenn vorhanden Sitzkissen,
Yogamatte und Decke mitbringen.

Prof. Dr.

Lotter, Maria-Sibylla

Professorin für Philosophie der Neuzeit, Ethik und Ästhetik am Institut
für Philosophie I der Universität Bochum
E-Mail: mariasibylla.lotter@ruhr-uni-bochum.de

Plenarvortrag
Lotter
Was bedroht die Meinungsfreiheit? – Gegenwärtige Probleme der Streitkultur
60 min Maria-Sibylla Lotter
Präsenz oder online
Plenarvortrag
Lotter
Was bedroht die Meinungsfreiheit? – Gegenwärtige...
60 min Maria-Sibylla Lotter
Präsenz oder online
Was bedroht die Meinungsfreiheit? – Gegenwärtige Probleme der Streitkultur
Plenarvortrag, 60 min: Prof. Dr. Maria-Sibylla Lotter

Warum fühlen sich derzeit viele Bürger nicht mehr frei, ihre politische Meinung zu äußern? Was hindert sie daran? Und welche Probleme könnten sich daraus für die Demokratie ergeben? Maria-Sibylla Lotter erörtert am Vergleich zur antiken attischen Demokratie, dass Meinungsfreiheit sowohl Voraussetzung für echte politische Partizipation als auch Nährboden für die Herausbildung einer kollektiven Intelligenz ist, der sachgemäße politische Entscheidungen entspringen können. Meinungsfreiheit kann jedoch nicht durch das Recht allein garantiert werden. Sie ist auf eine lebendige Debattenkultur unter Menschen mit verschiedenen Erfahrungen und Interessen angewiesen, die sich als Andersdenkende respektieren. Diese Debattenkultur ist heute durch Polarisierungen zwischen Gruppen gefährdet, die Moralisierung als Waffe im Kampf um Meinungshoheit einsetzen. Sie wird sowohl durch „zuwenig“ als auch durch „zuviel“ an spontaner Freimütigkeit bedroht: durch Sprechtabus, „safe spaces“ und einen verängstigten Konformismus, aber auch durch Verleumdungskampagnen und ungezügelte Aggressivität in den sozialen Medien.

 

Maria-Sibylla Lotter studierte Philosophie, Religionswissenschaft und Ethnologie in Freiburg, Berlin und St. Louis/USA und war anschließend an verschiedenen Universitäten in Deutschland und der Schweiz in der philosophischen Forschung und Lehre tätig. Seit 2014 lehrt sie als ordentliche Professorin für Philosophie der Neuzeit, Ethik und Ästhetik am Institut für Philosophie I der Universität Bochum und schreibt gelegentlich auch Kolumnen in Tages- und Wochenzeitungen wie der NZZ, der ZEIT und der rheinischen Post. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Fragen der Schuld und Verantwortung, Lüge und Täuschung sowie das Verhältnis von Kunst und Moral.
Zu ihren Veröffentlichungen zählen Schuld, Scham und Verantwortung (Suhrkamp, 4. Aufl. 2021), ein Band mit klassischen Texten zur Lüge (Reclam) und eine Reihe von Aufsätzen, Übersetzungen und Sammelbänden zur Geschichte
der Philosophie, zur praktischen Philosophie und zur Ästhetik. Demnächst erscheint ihre gemeinsam mit Sasa Vojin Vucadinovic verfasste Studie zum Thema Meinungsfreiheit und Streitkultur.

 

Ausgewählte Publikationen:
Maria-Sibylla Lotter, Saskia Fischer (Hg.) (2022). Guilt, Forgiveness, and Moral Repair. A Cross-Cultural Comparison, Basel:Springer
Maria-Sibylla Lotter (2019). Scham, Schuld, Verantwortung. Über die kulturellen Grundlagen der Moral. Berlin: Suhrkamp 3. Aufl.
Maria-Sibylla Lotter (2017). Die Lüge. Texte von der Antike bis zur Gegenwart. Stuttgart: Reclam
Gemeinsam mit Eike Brock (2010): Besser geht’s nur in der Komödie. Cavell über die moralischen Register von Literatur und Film. Freiburg: Verlag Karl Alber

Dipl.-Psych.

Mehnert, Franka

Leitende Psychologin in der Klinik am Waldschlößchen, Dresden
E-Mail: f.mehnert@klinik-waldschloesschen.de

Kurs
117a/b Mehnert
Ressourcen- und Stabilisierungsübungen
20 h Franka Mehnert
ausschließlich in Präsenz
Kurs
117a/b Mehnert
Ressourcen- und Stabilisierungsübungen
20 h Franka Mehnert
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
260,00 €
ab 01.04.2022
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Ressourcen- und Stabilisierungsübungen bei komplex traumatisierten PatientInnen
Kurs, 20 h: Dipl.-Psych. Franka Mehnert

Mit Hilfe vieler praktischer Übungen in der Großgruppe, in der Kleingruppe und
in der Präsentation durch die Dozentin sollen verschiedene Interventionen und
Techniken dargestellt werden, die in der Stabilisierungsarbeit mit traumatisierten
und dissoziativen Patientinnen zum Einsatz gebracht werden können. Ein zentrales
Ziel besteht darin, die Betroffenen wieder in Kontakt zu bringen mit eigenen
Ressourcen und mit Selbstwirksamkeitserfahrungen.
Dabei soll auch für die Teilnehmer ein Raum für Psychohygiene und für Supervisionsfragen
geschaffen werden.

Empfohlene Literatur:

Bohus, Wolf-Arehult, Interaktives Skillstraining für Borderline-Patienten, Schattauer 2012
Luise Reddemann, Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie, Pfeiffer bei Klett-Cotta, 2. Auflage 2008
Ellen Spangenberg, Dem Leben wieder trauen. Traumaheilung nach sexueller Gewalt. Patmos 2011
Firus, Schleier, Geigges, Reddemann, Traumatherapie in der Gruppe, Klett-Cotta, 2012

Prof. Dr.

Müller, Henrik

Lehrstuhl Wirtschaftspolitischer Journalismus, Institut für Journalistik
Technische Universität Dortmund,
E-Mail: henrik.mueller@tu-dortmund.de

Plenarvortrag
Müller
Empörungspolitik – Wie ständige Aufregung die Demokratie gefährdet
60 min Henrik Müller
Präsenz oder online
Plenarvortrag
Müller
Empörungspolitik – Wie ständige Aufregung die...
60 min Henrik Müller
Präsenz oder online
Empörungspolitik – Wie ständige Aufregung die Demokratie gefährdet
Plenarvortrag, 60 min: Prof. Dr. Henrik Müller

Innerhalb der westlichen Demokratien findet eine Polarisierung und Radikalisierung statt, die noch vor wenigen Jahren undenkbar erschien.
Der Zerfall der Öffentlichkeit stellt freiheitliche Gesellschaften vor Herausforderungen. Sie müssen in der Lage sein, sich in öffentlicher Auseinandersetzung zu einigen. Die Strukturrevolution der Medien erschwert jedoch die Funktionsfähigkeit der Demokratie: Hochgradige Emotionalisierung steht vernünftigen Lösungen im Wege. Allerdings können wir den Zerfallsprozessen etwas entgegensetzen – wenn wir ihre innere Dynamik verstehen.


Prof. Dr. Henrik Müller studierte Volkswirtschaft in Kiel, absolvierte die Deutsche Journalistenschule in München und promovierte in Hamburg. Nach einer Karriere im Journalismus, zuletzt als stellvertretender Chefredakteur der Zeitschrift manager magazin, ist er heute Professor für Wirtschaftspolitischen Journalismus an der Technischen Universität Dortmund. Seine wöchentliche Spiegel-Online-Kolumne „Müllers Memo“ erreicht eine große Leserschaft. Für seine journalistische Arbeit erhielt Henrik Müller mehrere Preise und Auszeichnungen: Georg-vonHoltzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik (2002), Medienpreis „Im Zentrum der Mensch“ (2004), Zukunftspreis des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (2005),
Friedrich-Vogel-Preis für Wirtschaftsjournalismus (2006), Helmut-Schmidt-Journalistenpreis (2008)

 

Einige Publikationen der letzten Jahre:
Kurzschlusspolitik: Wie permanente Empörung unsere Demokratie zerstört. Piper 2019
Journalisten als Scouts in unübersichtlichen öffentlichen Räumen. Ein Zwischenruf zur journalistischen Bildung. In Astrid Blome, Tobias Eberwein und Stefanie Averbeck-Lietz (Hrg.), Medienvertrauen. Historische und aktuelle Perspektiven, Reihe: Dortmunder Beiträge zur Zeitungsforschung, Band 69, de Gruyter, ISBN: 978-3-11-058740-1.
Nationaltheater – Wie falsche Patrioten unseren Wohlstand bedrohen. Campus Verlag, Frankfurt am Main, 2017.
Wirtschaftsirrtümer – 50 Denkfehler, die uns Kopf und Kragen kosten. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2014
Euro-Vision – Warum ein Scheitern unserer Währung eine Katastrophe wäre. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2012

 

 

Dr. med.

Müller-Löw, Sabine

Ärztin, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapieausbildung, systemische
Familientherapeutin IGST, systemische Supervisorin, Leitung
Institut Zielkunft und familientherapeutische Praxis in Mainz, DGSFMitglied,
Referentin der katholischen Hochschule Mainz
E-Mail: info@zielkunft.de, www.zielkunft.de

Kurs
112a/b Müller-Löw
Familien und ihre Geschichten - Genogrammarbeit
20 h Sabine Müller-Löw
abgesagt
Details ansehen
Kurs
112a/b Müller-Löw
Familien und ihre Geschichten - Genogrammarbeit
20 h Sabine Müller-Löw
abgesagt
bis 31.03.2022
260,00 €
ab 01.04.2022
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Bloß nicht aus der Rolle fallen, oder gerade das – Familien und ihre Geschichten
Kurs, 20 h: Dr. med. Sabine Müller-Löw

Familien sind hochkomplexe Gebilde mit den unterschiedlichsten Geschichten,
Traditionen und Geheimnissen.
Die Visualisierung der Familienmitglieder in Form eines Genogramms kann ein
hilfreiches Instrument sein, um diese Familien einmal anders zu sehen, für Beratende
und zu Beratende.
Der Kurs gibt einen theoretischen Einblick zum Thema „Genogramme aus systemischer
Sicht“. Im praktischen Teil werden Sie lernen, Genogramme von Ihrer
und anderen Familien zu erstellen.
Wir werden dann
• auf Muster und Rollen schauen
• nach Ressourcen suchen
• Perspektiven wechseln
• Hypothesen und deren Auswirkungen überprüfen
• systemische Fragen üben
• neue Ideen entwickeln
und vielleicht den ein oder anderen Schatz heben.
Wenn Sie neugierig sind und Freude an Ihrer und der Geschichte anderer haben,
wenn Sie Lust haben Dinge vielleicht auch einmal anders zu sehen, werden Sie
sicher profitieren können und auch eine Menge Erstaunliches entdecken.

Kurs
412a/b Müller-Löw
Systemisches Handwerkszeug im therapeutischen Alltag
20 h Sabine Müller-Löw
abgesagt
Details ansehen
Kurs
412a/b Müller-Löw
Systemisches Handwerkszeug im therapeutischen...
20 h Sabine Müller-Löw
abgesagt
bis 31.03.2022
260,00 €
ab 01.04.2022
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Im Gespräch (bleiben) – Systemisches Handwerkszeug im therapeutischen Alltag
Kurs, 20 h: Dr. med. Sabine Müller-Löw

Im Gespräch mit Menschen sein – systemisch.
Sie sind in ihrem Berufsalltag besonderen Anforderungen ausgesetzt. Die Gesellschaft
und das Gesundheitssystem erwarten von Ihnen jederzeit ein hohes
Maß an Geduld, Kompetenz und Menschlichkeit, aber auch unternehmerische
Fähigkeiten, Team- und Führungsqualitäten.
Lernen Sie die systemische Haltung und systemische Basistechniken kennen.
Üben Sie Perspektivenwechsel, „hilfreiches“ Fragen, Ziel- und Auftragsklärung.
Entscheiden Sie, wie viel vom Systemischen zu Ihnen passt, was Sie gerne in
ihre Beratungsarbeit übernehmen wollen, mit dem Ziel nah an den Menschen
und ihren Lösungen zu sein.
Mitbringen sollten Sie viele Fragestellungen, Lust am Ausprobieren, Ihren Humor
und Ihre Neugier.

Neimeke-von Pfister, Elisabeth

Integrative Gestalttherapeutin, Integrative Bewegungs- und Tanztherapeutin,
Psychoonkologin, Diplom-Sportpädagogin, tätig in Freier Praxis,
E-Mail: e.neimeke@t-online.de,
www.psychotherapie-elisabethneimeke.de

Übung
404 Neimeke-von Pfister
Tanz und Imagination
10 h Elisabeth Neimeke-von Pfister
komplett ausgebucht
Übung
404 Neimeke-von Pfister
Tanz und Imagination
10 h Elisabeth Neimeke-von Pfister
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
140,00 €
ab 01.04.2022
160,00 €
Ermäßigt
112,00 €
Tanztherapie und Imagination
Übung, 10 h: Elisabeth Neimeke-von Pfister, Tettnang

Die Wirksamkeit von unterschiedlichen Imaginationstechniken in der Psychotherapie ist mittlerweile gut belegt und sie haben daher im therapeutischen Prozess
ihren festen Platz.
Der Mensch erlebt und kreiert „seine Welt“ in Inneren Bildern. Werden diese Bilder getanzt oder bewegt, so wird das Erleben um einen körperlichen Ausdrucksaspekt bereichert, und die Bilder werden unmittelbar sichtbar und kommunizierbar, was zu einer Veränderung in der Wahrnehmung, im Erkennen, beim Experimentieren und Integrieren von Themen/Problemen/Mustern führen kann.
Inhalte des Tanzes und der Imagination können sein: Gefühle, erlebte Szenen,
Träume, Sprache, Geschichten/Märchen, Körperbilder, ego-states u.a..
Der therapeutische Prozess kann sich sowohl von der Imagination zum Tanz entwickeln, als auch vom Tanz zur Imagination und kann ergänzt werden durch den
Einsatz weiterer kreativer Medien.
In dieser Übung möchte ich Ihnen diese ressourcen-orientierten, aber auch kon-
fliktzentrierten Ansätze und Herangehensweisen praktisch erfahrbar machen und
theoretisch reflektieren.
Die frühere Teilnahme an meinem Kurs „Einführung in die Tanztherapie“ wäre
förderlich, ist aber keine Voraussetzung. Willkommen sind Neugier und Bewegungsfreude.
Bitte bequeme Kleidung, rutschfeste Socken/Gymnastikschuhe, Decke, kleines
Kissen und Wachsmalkreiden mitbringen.

Empfohlene Literatur:

G. Frick-Baer/M. Peter-Bolaender: Bewegte Imagination, Semnos-Verlag 2008
M. Peter-Bolaender: Tanz und Imagination, Junfermann-Verlag 1992
Udo Baer/G. Frick-Baer: Methoden und Modelle der Tanz- und Bewegungstherapie, Semnos-Verlag 2001

Übung
307 Neimeke-von Pfister
Einführung Tanztherapie
10 h Elisabeth Neimeke-von Pfister
komplett ausgebucht
Übung
307 Neimeke-von Pfister
Einführung Tanztherapie
10 h Elisabeth Neimeke-von Pfister
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
140,00 €
ab 01.04.2022
160,00 €
Ermäßigt
112,00 €
Einführung in die Tanztherapie
Übung, 10 h: Elisabeth Neimeke-von Pfister, Tettnang

Der Tanz als Ausdrucks- und Interaktionsform hat eine lange Tradition in der
menschlichen Kultur. Die Wurzeln der heutigen Tanztherapie lassen sich in
der deutschen Ausdruckstanzbewegung und der Humanistischen Psychologie
finden. Tanztherapie im Gruppen- und Einzelsetting ist heute vor allem im klinischen,
aber auch im ambulanten Bereich in unterschiedlichen Arbeitsfeldern
als eigenständige oder ergänzende Therapieform nicht mehr wegzudenken. Körperwahrnehmung,
Affektausdruck und -regulation, Bewegungs-, Handlungs- und
Interaktionsbewusstheit und das reflektierende Gespräch sind wichtige Elemente
in der Tanztherapie.
In dieser Übung werden den Teilnehmern durch eigenes Erleben und Erfahren,
aber auch durch die theoretisch-methodische Reflektion, die oben genannten
Elemente erfahrbar gemacht und so der übungszentrierte, erlebnisaktivierende,
konfliktzentrierte und ressourcenorientierte Ansatz in der Tanztherapie vermittelt.
Die Übung richtet sich an InteressentInnen, die die Tanztherapie kennenlernen
möchten oder ihr eigenes Therapiekonzept um einen bewegungs- und körperorientierten
Ansatz erweitern möchten. Tanzvorerfahrung ist nicht notwendig, Neugierde
und Bewegungsfreude sind willkommen.
Bitte bequeme Kleidung, rutschfeste Socken/Gymnastikschuhe, eine Decke und
ein kleines Kissen mitbringen.

Empfohlene Literatur:

Willke, E., Hölter, G., Petzold, H. (Hrsg.): Tanztherapie – Theorie und Praxis. Junfermann-Verlag, Paderborn 1991
Willke, E.: Tanztherapie. Theoretische Konzepte und Grundlagen der Intervention. Verlag H. Huber, Bern 2007

Dipl.-Psych.

Pohl, Ulrike

Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), tätig in eigener
Praxis in Bad Krozingen
E-Mail: info@psychotherapie-pohl.de

Kurs
405 Pohl
Dunkle Zeiten - Texte NS-Zeit
10 h Ulrike Pohl
ausschließlich in Präsenz
Kurs
405 Pohl
Dunkle Zeiten - Texte NS-Zeit
10 h Ulrike Pohl
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Über dunkle Zeiten – Wichtige Texte zum Verständnis des Nationalsozialismus und ihre Entstehung
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Ulrike Pohl

In dem Kurs sollen einige zentrale Texte zum Verständnis des Nationalsozialismus
vorgestellt werden – vorwiegend psychoanalytischer und sozialpsychologischer
Herkunft. Am Anfang steht Freuds Schrift zur Massenpsychologie (1921). Danach
werden sozialpsychologische Arbeiten von Erich Fromm aus den 1930er Jahren
dargestellt. Eine philosophische Perspektive folgt mit Karl Jaspers Abhandlung
über „Die Schuldfrage“ (1946) und Hannah Arendts Buch über den Eichmann-Prozess (1963) und die sog. „Banalität des Bösen“. Den Abschluss bildet die Arbeit „Die Unfähigkeit zu trauern“ (1967) vonAlexander und Margarete Mitscherlich.
Die Texte bauen teilweise aufeinander auf, manche stehen auch in einem Spannungsverhältnis zueinander. Zum Teil wurden sie äußerst kontrovers diskutiert. Neben den Texten wird der biographische Hintergrund der Verfasser und Verfasserinnen beleuchtet. Was motivierte sie zu diesen Texten? Wie erlebten sieihre – teilweise sehr kritische – Rezeption? Wie erlebten sie die Zeit des Nationalsozialismus? In welchen persönlichen Beziehungen standen sie zueinander?
Bildmaterial und Videoausschnitte aus Dokumentationen und Spielfilmen dienen der Veranschaulichung. Ziel ist es, die ausgewählten Texte, die Zeit, in  der sie entstanden, und die Menschen, die sie verfassten, lebendig werden zu lassen, um ein besseres Verständnis für die damaligen dunklen Zeiten zu bekommen.
Hinweis: Die Lektüre der Texte wird nicht vorausgesetzt.

Kurs
115a/b Pohl
Transgenerationale Übertragung
20 h Ulrike Pohl
komplett ausgebucht
Kurs
115a/b Pohl
Transgenerationale Übertragung
20 h Ulrike Pohl
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
260,00 €
ab 01.04.2022
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Transgenerationale Übertragung von Erfahrungen aus NS-Zeit und Krieg
Kurs, 20 h: Dipl.-Psych. Ulrike Pohl

Die Jahre von 1933 bis 1945 haben tiefe Spuren in den Familien hinterlassen.
Traumatisierungen durch Kriegserlebnisse und Verfolgung, seelische Beschädigungen
durch den Nationalsozialismus, Verlust von Heimat durch Flucht und
Vertreibung, schuldhaftes Handeln und Schweigen, Opfer, Täter oder Mitläufer
sein – all diese Erfahrungen von Eltern und Großeltern können tiefgreifende Auswirkungen
auf ihre Nachkommen haben und sich manchmal in einer klinischen
Symptomatik äußern. In der Psychotherapie sind die Nachwirkungen von Krieg
und NS-Zeit lange Zeit wenig berücksichtigt worden, treffen hier in den letzten
Jahren aber auf steigendes Interesse – auch dadurch angeregt, dass sich immer
mehr Menschen intensiv mit ihrer Familiengeschichte beschäftigen. In dem Kurs
wird auf die aktuelle Bedeutung des Themas eingegangen und ein theoretischer
Überblick über die transgenerationale Übertragung von Traumatisierungen und
Beschädigungen gegeben; ausgewählte Forschungsergebnisse werden dargestellt.
Zudem werden Bezüge zur therapeutischen Arbeit und – bei Bedarf – eigenen
Familiengeschichte hergestellt. In dem Kurs werden west- und ostdeutsche
Sichtweisen berücksichtigt. Methodisch wird mit Vortrag, Diskussion, Filmausschnitten,
Übungen und Austausch in Kleingruppen gearbeitet.

Empfohlene Literatur:

Pohl, U., Psychische Spätfolgen von NS-Zeit und Krieg bewältigen. Ein Schichtenmodell für die therapeutische Praxis, Vandenhoeck & Ruprecht 2021

Prof. Dr.

Pörksen, Bernhard

Medienwissenschaftler an der Uni Tübingen
E-Mail:bernhard.poerksen@uni-tuebingen.de

Abendvortrag
Pörksen
Fakt & Fake – Über die neue Macht der Desinformation im digitalen Zeitalter und die Kunst des Miteinander-Redens
120 min Bernhard Pörksen
Präsenz oder online
Abendvortrag
Pörksen
Fakt & Fake – Über die neue Macht der...
120 min Bernhard Pörksen
Präsenz oder online
Fakt & Fake – Über die neue Macht der Desinformation im digitalen Zeitalter und die Kunst des Miteinander-Redens
Abendvortrag, 120 min: Prof. Dr. Bernhard Pörksen

Wo liegen die Ursachen der erlebbaren Fraglichkeit des Wissens und einer spürbaren Wahrheits- und Vertrauenskrise? Wie entstehen Meinungen in einer
vernetzten, hochgradig nervösen Welt? Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen, analysiert anschaulich und konkret die Erregungsmuster des digitalen Zeitalters und zeigt, wie sich unsere Idee von Wahrheit, die Dynamik von Enthüllungen, der Charakter von Debatten und die Vorstellung von Autorität und Macht unter den aktuellen Medienbedingungen verändern. Heute ist jeder zum Sender geworden, der Einfluss des etablierten Journalismus schwindet. In dieser Situation gehört der kluge Umgang mit Informationen zur Allgemeinbildung und sollte in der Schule gelehrt werden. Medienmündigkeit ist zur Existenzfrage der Demokratie geworden.


Bernhard Pörksen ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Er erforscht die Macht der öffentlichen Empörung und die Zukunft der Reputation und veröffentlicht – neben wissenschaftlichen Aufsätzen – Essays und Kommentare in vielen Zeitungen. Seine Bücher mit dem Philosophen Heinz von Foerster („Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners“) und dem Kommunikationspsychologen Friedemann Schulz von Thun („Kommunikation als Lebenskunst“) wurden Bestseller. Im Jahre 2008 wurde Bernhard Pörksen zum „Professor des Jahres“ gewählt. 2018 erschien sein Buch: „Die große Gereiztheit. Wege aus der kollektiven Erregung“ (Hanser-Verlag). Kürzlich publizierte er sein aktuelles Buch
„Die Kunst des Miteinander-Redens. Über den Dialog in Gesellschaft und Politik“ gemeinsam mit dem Kommunikationspsychologen Friedemann Schulz von Thun.

Dipl.-Psych.

Pudlatz, Meike

Psychologische Psychotherapeutin (TP) und Positive PT nach Peseschkian,
Mitglied in der DfT, DGPP, WAPP und den Psychologists
for Future, E-Mail: praxis.fettweiss.pudlatz@gmx.de

Kurs
106 Pudlatz
Arbeit mit Geschichten
10 h Meike Pudlatz
ausschließlich in Präsenz
Kurs
106 Pudlatz
Arbeit mit Geschichten
10 h Meike Pudlatz
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Positive Psychotherapie – Arbeit mit Geschichten
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Meike Pudlatz

Die PPT (Positive und transkulturelle Psychotherapie nach Peseschkian) ist ein integrativer,
psychodynamischer Ansatz auf Basis eines humanistischen Menschenbildes,
der 2019 sein 50-jähriges Bestehen feiern konnte. In aller Welt verbreitet,
ist er doch in Deutschland, wo er entstand, relativ unbekannt. Der Kurs eröffnet
die Möglichkeit, diesen Ansatz kennenzulernen und praktisch zu erproben. Mit seiner
alltagsnahen Sprache und eingängigen Visualisierungen ist er nicht nur in der
Psychotherapie im engeren Sinne nützlich, sondern auch in Supervision oder Beratung.
Ein besonderer Kursschwerpunkt liegt dabei auf der Arbeit mit Geschichten
als Therapieinstrument. Dabei werden vorwiegend kurze, orientalische Geschichten
aus der Herkunftsgegend des Entwicklers dieses Ansatzes, Prof. Dr. Nossrat
Peseschkian, verwendet. Wer Freude an der Arbeit mit Geschichten hat oder diese
entwickeln oder erproben möchte und darüber hinaus neugierig auf Arbeitsmethoden
ist, die sich auch gut in der Zusammenarbeit mit Menschen anderer Herkunft
nutzen lassen, ist hier richtig. Bitte bringen Sie eine Schreibunterlage mit.

 

Empfohlene Literatur:

Peseschkian, N., Der Kaufmann und der Papagei, 33. Aufl. Fischer Taschenbuch Verlag 2014; Peseschkian, H. u. Remmers, A., Positive Psychotherapie, Reinhardt-Verlag 2013
Hristov, J. (Hrsg.), Facetten tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie, Kap.7, 1. Aufl., Kohlhammer 2021
Bucay, J., Komm ich erzähl dir eine Geschichte, 14. Aufl., S. Fischer Verlag, Frankfurt a. M. 2013

Kurs
314 Pudlatz
Klimakrise – Klimaresilienz
10 h Meike Pudlatz
abgesagt
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Kurs
314 Pudlatz
Klimakrise – Klimaresilienz
10 h Meike Pudlatz
abgesagt
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Klimakrise – Klimaresilienz
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Meike Pudlatz

Wie können Psycholog:innen und Therapeut:innen dazu beitragen, den komplexen
Herausforderungen der Klimakrise konstruktiv zu begegnen? Als therapeutisch
Tätige sind wir mit den Auswirkungen der Klimakrise sowohl persönlich
wie auch beruflich konfrontiert und zugleich dank unseres Wissens und unserer
Erfahrungen prädestiniert an der Bewältigung der Krise mitzuwirken. Im Kurs
fließen u. a. Erkenntnisse aus der salutogenetischen und Resilienzforschung, zu
Selbstwirksamkeitserleben, Abwehrmechanismen und aus der Kommunikationspsychologie
zusammen, um die verschiedenen Facetten von Klimastress und
den Umgang damit zu beleuchten und zu handhaben. Der Begriff der Klimaresilienz
fasst dabei die verschiedenen Wirkfelder zusammen. Was können Einzelne
bewirken und was geht kollektiv? Welche Strategien dienen der Adaptation und
welche der Transformation? Ich freue mich auf einen lebhaften Austausch mit
Raum für die Reflexion eigener Erfahrungen wie auch für neues Wissen und
Zusammenhänge im Kontext der Klimakrise. Bitte bringen Sie eine Schreibunterlage
mit.

Empfohlene Literatur:

Dohm, L., Peter, F., van Bronswijk, K. (Hrsg.) Climate Action – Psychologie der Klimakrise, Handlungshemmnisse und Handlungsmöglichkeiten, 1. Aufl. Psychosozial Verlag GbR 2021

Dipl.-Päd.

Rau, Karen

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (analytisch und tiefenpsychologisch
fundiert), in eigener Praxis tätig, Dozentin in verschiedenen
Aus- und Fortbildungsseminaren, Supervisorin

Kurs
204 Rau
Spielen - PT mit Kindern
10 h Karen Rau
komplett ausgebucht
Kurs
204 Rau
Spielen - PT mit Kindern
10 h Karen Rau
komplett ausgebucht
bis 31.03.2021
130,00 €
ab 01.04.2021
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Das Spielen in der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie mit Kindern – Bedeutung und Methoden
Kurs, 10 h: Dipl.-Päd. Karen Rau

Im Spiel offenbart sich ein umfangreicher Schatz der symbolisierten, kindlichen
Innenwelt. Das therapeutische Spielen als wichtigste Behandlungsmethode in
der Kindertherapie, birgt darum die Möglichkeit, fehlgeleitete Heilungsversuche
ungelöster intrapsychischer Konflikte der kindlichen Seele zu korrigieren, d. h.
Symptome aufzulösen.
Unter diesem Aspekt möchte der Kurs theoretische Positionen vertiefen, diese
in Betrachtungen zum Spielen integrieren und die therapeutische Haltung sowie
Kompetenz im Spiel mit den kleinen Patienten weiterentwickeln.
Dieses erfordert eine komplexe Auseinandersetzung mit den Bedingungen, Wirkmechanismen,
dem Symbolcharakter und Gestaltungsmöglichkeiten des Spielens
im therapeutischen Prozess. Berücksichtigung sollen auch die besonderen
Herausforderungen für den spielenden Therapeuten finden.
Um so nah wie möglich am Setting bleiben zu können, das heißt Spielsequenzen
zu betrachten und zu verstehen, theoretische Überlegungen konkret anwenden
zu können, Symbolverständnis zu wecken und selbst Spielszenen zu entwerfen,
bitte ich Sie, eine Kinderanamnese, drei bis fünf Spielfiguren und einige Farbstifte
mitzubringen.

 

Empfohlene Literatur:

Traxl, B. (Hrsg.): Psychodynamik im Spiel, Brandes & Apel, 2018
Winnicott, D.: Vom Spiel zur Kreativität, Stuttgart: Klett-Cotta, 2002

Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych.

Rauchfleisch, Udo

Psychoanalytiker, Private Praxis: Delsbergerallee 65, CH-4053 Basel
Mitgliedschaften: DPG, DGPT, FSP, E-Mail: info@udorauchfleisch.ch,
www.udorauchfleisch.ch

Seminar
313 Rauchfleisch
Sexuellen Orientierungen und Identitäten
10 h Udo Rauchfleisch
ausschließlich in Präsenz
Seminar
313 Rauchfleisch
Sexuellen Orientierungen und Identitäten
10 h Udo Rauchfleisch
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Auswirkungen der sexuellen Orientierungen und Identitäten auf den therapeutischen Prozess
Seminar, 10 h: Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Udo Rauchfleisch, Basel

In der Veranstaltung wird aufgezeigt, welchen Einfluss die sexuellen Orientierungen
(Heterosexualität, Homosexualität, Bisexualität) und die Identität (Transidentität)
der Therapeut*innen und der Patient*innen sowie die Präferenz Pädophilie
auf den therapeutischen Prozess haben und welche Konsequenzen sich
daraus für die Dynamik der Behandlung ergeben.

Empfohlene Literatur:

U. Rauchfleisch.: Schwule. Lesben. Bisexuelle. 4. Aufl. Vandenhoeck & Ruprecht 2011.
U. Rauchfleisch: Transsexualität – Transidentität. 5. Aufl. Vandenhoeck & Ruprecht 2016.
U. Rauchfleisch: Sexuelle Identitäten im therapeutischen Prozess. Stuttgart 2019.

Vorlesung
D2 Rauchfleisch
Borderline
10 h Udo Rauchfleisch
Präsenz oder online
Vorlesung
D2 Rauchfleisch
Borderline
10 h Udo Rauchfleisch
Präsenz oder online
bis 31.03.2022
110,00 €
ab 01.04.2022
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Diagnose Borderline. Diagnostik und therapeutische Praxis
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Udo Rauchfleisch, Basel

In vielen Institutionen und Praxen werden Borderline-Persönlichkeiten behandelt, deren Therapie sich als schwierig erweist, vor allem wenn es um PatientInnen mit einem tiefen Funktionsniveau geht. Folgende Themen werden behandelt: Diagnostik, Indikationsüberlegungen und therapeutisches Vorgehen. Dabei wird dem verstärkten Einbezug der Realität, den Übertragungs- und Gegenübertragungsprozessen, dissozialen Manifestationen und dem Umgang mit Träumen besondere Beachtung geschenkt. Die theoretischen Ausführungen werden durch kasuistisches Material veranschaulicht.

Empfohlene Literatur:

O. F. Kernberg: Schwere Persönlichkeitsstörungen. Klett-Cotta 2006

U. Rauchfleisch: Diagnose Borderline. Diagnostik und therapeutische Praxis. Kohlhammer 2019

U. Rauchfleisch: L(i)eben mit Borderline. Patmos 2015

Dipl.-Psych.

Reddemann, Ulrike

Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, Fachpsychotherapeutin
Psychotraumatologie (DAPT, DeGPT), EMDR-Therapeutin
(EMDRIA), Supervisorin, autorisierte Lehrtherapeutin Psychodynamisch-
imaginative Traumatherapie (PITT) u. a. am Wieslocher Institut
für systemische Lösungen, www.ulrike-reddemann.de

Übung
113a/b Reddemann
Selbstfürsorge
20 h Ulrike Reddemann
komplett ausgebucht
Übung
113a/b Reddemann
Selbstfürsorge
20 h Ulrike Reddemann
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
280,00 €
ab 01.04.2022
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Selbstfürsorge für PsychotherapeutInnen
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Ulrike Reddemann

Ressourcen und innere Widerstandskräfte von TherapeutInnen bedürfen der
aktiven Pflege und Förderung um der fortlaufenden Begegnung mit schweren
Belastungen, Schmerzhaftem und Leidvollem gewachsen zu sein, sowie Freude,
Kreativität und Erfüllung zu erleben.
Der selbstfürsorgliche und mitfühlende Umgang mit den eigenen inneren verletzten
Anteilen, Körperarbeit und die Fähigkeit zur Doppelfokussierung können helfen,
professionelle Distanzierung aufrecht zu erhalten und Mitgefühlserschöpfung
zu vermeiden.
Selbstfürsorge blockierende Überzeugungen bedürfen ebenfalls der Überprüfung.
In Selbsterfahrung werden wir Stärken, hilfreiche Beziehungen und Eingebundensein
erkunden, Distanzierungs-, Doppelfokussierungs- und Selbstmitgefühlsübungen
kennenlernen, sowie auf Basis der psychodynamisch-imaginativen
Traumaarbeit (PITT) nach L. Reddemann innere mitleidende Anteile versorgen
und an Selbstfürsorge blockierenden Überzeugungen arbeiten.

Empfohlene Literatur:

Reddemann, L.: Mitgefühl, Trauma und Achtsamkeit in psychodynamischen Therapien, V. & R., 2016
Reddemann, L.: Psychodynamisch-imaginative Traumatherapie, Ein Mitgefühls- und Ressourcenorientierter Ansatz in der Psychotraumatologie, Klett-Cotta, vollständig
überarbeitete Auflage 2021

Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych.

Reich, Günter

Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut
(TP), Paar- und Familientherapeut. Klinik
für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universität Göttingen,
Mitgliedschaften: DGPT, DPG, BvPPF, DGSF
E-Mail: greich@gwdg.de

Übung
308 Reich
Beziehungskonflikt als Fokus
10 h Günter Reich
komplett ausgebucht
Übung
308 Reich
Beziehungskonflikt als Fokus
10 h Günter Reich
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
140,00 €
ab 01.04.2022
160,00 €
Ermäßigt
112,00 €
Der zentrale Beziehungskonflikt als Fokus in der psychodynamischen Psychotherapie
Übung, 10 h: Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Günter Reich

Aus Gesprächen mit Patientinnen und Patienten ein Zentrales Beziehungskonflikt-
Thema (ZBKT) zu erfassen und dieses als Fokus für die Therapie zu formulieren,
hat sich vielfältig bewährt. Hierzu kann ein spezielles Beziehungsepisoden-
Interview eingesetzt werden. Dieses wird vor allem in der supportiv-expressiven
Therapie (SET) nach Luborsky et al. verwendet. Diese ist die empirisch am besten
validierte Form psychodynamischer Psychotherapie, die stützende (supportive)
und deutende (expressive) Interventionen verbindet. In Instituten wird diese
basale Therapieform leider kaum systematisch gelehrt. In der Veranstaltung wird
geübt, einen Zentralen Beziehungskonflikt zu erfassen und zu formulieren. Die
Praxis supportiv-expressiver Therapie wird an Beispielen erläutert.

Empfohlene Literatur:

Beutel M., Doering S., Leichsenring F., Reich G. (2020) Psychodynamische Psychotherapie. Störungsorientierung und Manualisierung in der therapeutischen Praxis. 2. überarb. u. erw. Aufl. Hogrefe, Göttingen
Leichsenring F., Salzer S. (2014): Generalisierte Angststörung. Psychodynamische Psychotherapie. Reihe: Praxis der psychodynamischen Psychotherapie analytische und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Band 4. Hogrefe, Göttingen.
Leichsenring, F., Beutel, M., Salzer, S., Haselbacher, A. & Wiltink, J. (2015). Soziale Phobie. Psychodynamische Therapie (Praxis der psychodynamischen Psychotherapie, Band 8, Göttingen: Hogrefe.
Luborsky, L. (1995). Einführung in die analytische Psychotherapie. Ein Lehrbuch. Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht.

Kurs
409a/b Reich
Psychodynamische Familien- und Paartherapie – eine Einführung
20 h Günter Reich
ausschließlich in Präsenz
Kurs
409a/b Reich
Psychodynamische Familien- und Paartherapie – eine...
20 h Günter Reich
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
260,00 €
ab 01.04.2022
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Psychodynamische Familien- und Paartherapie – eine Einführung
Kurs, 20 h: Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Günter Reich

Kenntnisse familien- und paardynamischer Prozesse sind für alle Bereiche der
Psychotherapie und Psychosomatischen Medizin relevant. Im Kurs werden
Grundkonzepte psychodynamischer Familien- und Paartherapie vorgestellt, u. a.:
Familiendiagnostik und Erstgespräch, Mehrgenerationen-Perspektive, Grenzen
und Grenzstörungen, Delegationen und Rollenzuweisungen, Loyalitätsdynamik,
Kollusionskonzept und Paardynamik, Arbeitsbündnis und Übertragung, Methoden
und Techniken der Familien- und Paartherapie, Indikationsfragen. Die Darstellung
erfolgt anhand von Fallbeispielen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die erworbenen
Kenntnisse können in anderem Rahmen vertieft werden.

Empfohlene Literatur:

Reich G., v Boetticher A. (2020) Psychodynamische Paar- und Familientherapie. Kohlhammer, Stuttgart
Reich G., Massing A., Cierpka M. (2007) Praxis der psychoanalytischen Familien- und Paartherapie. Kohlhammer, Stuttgart
Massing A., Reich G., Sperling E. (2006) Die Mehrgenerationen-Familientherapie. Vandenhoeck & Ruprecht, 5. Aufl.

Dr. phil., Dipl.-Psych.

Richter, Maria

Maria Richter, Dr. phil. Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin, Kohlenmarkt 11, 99310 Arnstadt
Zweigpraxis: Schenkstraße 22, 07745 Jena
E-Mail: kontakt@psychotherapie-richter.org

Schirmer, Matthias

 M.A.,Erwachsenenpädagoge und Musiker,leitet Seminare, Workshops und Coachings u.a. zu Themen der nachhaltigen Entwicklung und zu Rhythmus/Bodyperkussion, TaKeTiNa® Advanced Rhythm Teacher, www.taketina.net/schirmer
 

Übung
417a/b Schirmer
TaKeTiNa – Resilienz durch Rhythmus
20 h Matthias Schirmer
komplett ausgebucht
Übung
417a/b Schirmer
TaKeTiNa – Resilienz durch Rhythmus
20 h Matthias Schirmer
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
280,00 €
ab 01.04.2022
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
TaKeTiNa – Resilienz durch Rhythmus
Übung, 20 h: Matthias Schirmer

Selbstfürsorge zu stärken und für die eigene Balance zu sorgen – das sind essenzielle
Voraussetzungen, um hilfreich für andere sein zu können.
Mittels TaKeTiNa, einem musikalischen Weg der Persönlichkeits- und Potenzialentwicklung,
wird ein Feld für wertfreie Begegnung unterschiedlicher Menschen
geschaffen, in dem wir uns mit einer unserer ursprünglichsten Ressourcen
verbinden können: dem Rhythmus! Im musikalischen Gruppenprozess wird der
Körper zum Instrument: Mit Stimme, Schritten und Klatschen gestalten wir einfache,
verschiedene Bewegungen gleichzeitig, ohne dass wir etwas wissen oder
erreichen müssen. Im Call-Response-Singen entsteht rhythmisch vielschichtige
Musik.
Das Nervensystem erlebt dabei abwechselnd Phasen der Ordnung und Stabilisierung
sowie gezielt herbeigeführte Phasen des Chaos. So können sich im
Wechsel zwischen „aus dem Rhythmus fallen“ und „wieder in den Rhythmus
zurückfinden“ einengende und behindernde Denk-und Verhaltensmuster spielerisch
lösen. Unsere Fähigkeit zu einem gelasseneren und flexibleren Umgang
mit turbulenten und komplexen, uns herausfordernden Situationen nimmt zu. Ein
Perspektivwechsel und eine neue Ausrichtung werden möglich.
Im Rhythmus mehr bei sich selbst anzukommen und gleichzeitig mittels lebendiger
Begegnungen die Kraft und Verbindung der Gemeinschaft zu erleben, ist
eine wertvolle Ressource in einer von Unsicherheit und einschneidenden Veränderungen
geprägten Zeit.
Die Selbsterfahrung im TaKeTiNa – Gruppenprozess fördert die Wahrnehmung
und Entwicklung eigener Stärken entlang der sog. Resilienzfaktoren. Der besondere,
körperlich direkt erlebbare Zugang zum Rhythmus ermöglicht die direkte
Auseinandersetzung mit dem, was den Zugang zu diesen Kraftquellen behindert.
Ergänzt wird der Prozess durch Achtsamkeits- und Imaginationsübungen.
Auf tiefenpsychologischer Grundlage, ist TaKeTiNa seit vielen Jahren Bestandteil
von stationären psychotherapeutischen Konzepten.
Bitte eine Decke, bequeme Kleidung sowie bequemes Schuhwerk oder dickere
Socken mitbringen. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Empfohlene Literatur:

Reinhard Flatischler: TaKeTiNa – Die heilsame Kraft rhythmischer Urbewegungen; IRISIANA 2012

Dr. med.

Schleu, Andrea

Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin und Innere Medizin,
Psychoanalyse (DGPT), zert. EMDR-Therapeutin (EMDRIA), Spez.
Psychotraumatologie (DeGPT), Supervision (DGSv), Vorsitzende des
Ethikvereins, niedergelassen in eigener Praxis in Essen
E-Mail: schleu.a@gmail.com

Kurs
102 Schleu
Idealvorstellungen und Realität
10 h Andrea Schleu
ausschließlich in Präsenz
Kurs
102 Schleu
Idealvorstellungen und Realität
10 h Andrea Schleu
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Idealvorstellungen und Realität in psychotherapeutischen Behandlungen
Kurs, 10 h: Dr. med. Andrea Schleu

Notwendige Fehlerkultur und „Schwierige Patient*innen“ und schwierige Behandlungssituationen
können uns an unsere persönlichen und psychotherapeutischen
Grenzen bringen. Der Umgang mit unseren eigenen und den Grenzen unserer
Patient*innen wird vor den Hintergrund der wissenschaftlicher Ergebnisse und
anhand von Patientenbeschwerden, den rechtlichen und berufsrechtlichen Rahmenbedingungen
und den ethischen Dimensionen unserer Arbeit diskutiert.
Anhand von Rollenspielen, Kasuistiken und eigenen Fragen wollen wir einen
hilfreichen persönlichen und institutionellen Umgang finden, Möglichkeiten der
Lösung sowie der Prävention von Misslingen, Scheitern und Grenzverletzungen
versuchen zu klären und gemeinsam einen Schritt zu einer professionellen Fehlerkultur
gehen. Fragen der Aus- und Weiterbildung, der Risikoerkennung, der
Supervision und auch für die verantwortliche Leitungsebene werden auf der
Grundlage der beobachteten Mechanismen und Dynamiken dargestellt.

Empfohlene Literatur:

Schleu A. (2021). Umgang mit Grenzverletzungen. Professionelle Standards und ethische Fragen in der Psychotherapie. Springer Verlag
Linden M. & Strauß B. (Hrsg) (2018). Risiken und Nebenwirkungen von Psychotherapie. Medizinisch wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin

Kurs
302 Schleu
EMDR
10 h Andrea Schleu
ausschließlich in Präsenz
Kurs
302 Schleu
EMDR
10 h Andrea Schleu
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
EMDR in tiefenpsychologisch fundierten und psychoanalytischen Therapien
Kurs, 10 h: Dr. med. Andrea Schleu

Die Integration von EMDR in die psychodynamischen Richtlinienverfahren bietet
viele Vorteile in der Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen,
Depressionen, Angsterkrankungen, aber auch hypochondrischen und psychosomatischen
Erkrankungen. Anhand von Kasuistiken und Therapieverläufen wird
das Vorgehen, die spezifische Aufklärung und die Anpassung des Settings eingehend
dargestellt und diskutiert. Sie haben auch die Möglichkeit, EMDR persönlich
kennenzulernen, um die Erweiterung der psychotherapeutischen Methodik aus
eigener Erfahrung einschätzen zu können. Eigene Fälle zur Klärung von Differentialindikation
und Therapieplanung können eingebracht werden. Der Kurs ersetzt
jedoch keine EMDR-Ausbildung.

Empfohlene Literatur:

Hofmann, A. (1999), EMDR – Praxishandbuch zur Behandlung traumatisierter Menschen, Thieme Verlag, Stuttgart
Rost, C. (Hrsg.), (2016), EMDR zwischen Struktur und Kreativität, jungfermann Verlag, Paderborn

Kurs
402 Schleu
Der psychosomatische Patient
10 h Andrea Schleu
ausschließlich in Präsenz
Kurs
402 Schleu
Der psychosomatische Patient
10 h Andrea Schleu
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Der psychosomatische Patient
Kurs, 10 h: Dr. med. Andrea Schleu

Körper und Seele sind aus der Balance geraten: Die psychodynamischen und somatischen Vorgänge spiegeln einander; daher ist es hilfreich, den Körper und seine Signale und seine Sprache zu verstehen. Die psycho-neuro-immunologische Forschung zeigt eindrücklich, dass ein komplexes Ineinandergreifen körperlicher, immunologischer und seelischer Vorgänge besteht. Dies eröffnet ein erweitertes Verständnis von psychosomatischen Erkrankungen und körperlichen Reaktionen in Behandlungen, wenn Symbolisierung und Mentalisierung nicht reichen, um mit dem Patienten ungelöste Dynamik zu verstehen und so Änderungen zu ermöglichen. Es besteht die Möglichkeit eigene Behandlungen vorzustellen.

Empfohlene Literatur:

Schubert C. (2015) Psychoneuroimmunologie und Psychotherapie, SchattauerVerlag, Stuttgart
Storck T. (2016) Psychoanalyse und Psychosomatik. Die leiblichen Grundlagen der Psychodynamik. Kohlhammer Verlag
Egle, Heim, Strauß, von Känel (2021) Psychosomatik. Kohlhammer Verlag

Dr. Phil.

Schütze, Gerit

Psychologische Psychotherapeutin in eigener Privatpraxis,
E-Mail: gerit.schuetze@gmail.com

Kurs
206 Schütze
Sexuelle Störungen und ihre Behandlung
10 h Gerit Schütze
komplett ausgebucht
Kurs
206 Schütze
Sexuelle Störungen und ihre Behandlung
10 h Gerit Schütze
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Sexuelle Störungen und ihre Behandlung
Kurs, 10 h: Dr. Phil. Gerit Schütze

Der Kurs beginnt mit einem kurzen Überblick zu sexuellen Funktionsstörungen
und deren Häufigkeit in der spezialisierten Paar- und sexualtherapeutischen Praxis
der Referentin. Anhand von Fallbeispielen wird die Diagnostik und Differenzierung
der sexuellen Funktionsstörung mittels eines Leitfadens anschaulich dargestellt.
Daran anschließend werden mögliche Behandlungsansätze unterschiedlicher
Therapierichtungen vorgestellt, u.a. aus kognitiv-verhaltenstherapeutischer
Sicht, aus dem Blickwinkel der systemischen Therapie und das Konzept des
Sexocoporal.
Für zwei sexuelle Funktionsstörungen, den Vaginismus der Frau und die Erektile
Dysfunktion beim Mann wird das therapeutische Vorgehen differenzierter vermittelt,
wiederum an Fallbeispielen. Die Kursteilnehmer werden praxisnah mit
einzelnen Schritten des therapeutischen Vorgehens im Therapieverlauf vertraut
gemacht.

Empfohlene Literatur:

Ulrich Clement: Systemische Sexualtherapie, Klett Cotta Stuttgart, 2004;
Magaret Hauch: Paartherapie bei sexuellen Störungen. Das Hamburger Modell, Thieme Stuttgart 2004
E.-M. Fahrner, G. Kokott: Sexualtherapie – ein Manuel zur Behandlung sexueller Funktionsstörungen bei Männern

Seibold, Isabelle

Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Gruppenpsychotherapie
für Kinder, Hypnotherapie, Supervisoren, Gutachterin,
niedergelassen in eigener Praxis, Mitgliedschaften: C.G.-Jung Institut
Stuttgart, IGT Lindau, E-Mail: kontakt@iseibold.de

Kurs
406 Seibold
Archetypische Gestalten in Märchen - Trickster
10 h Isabelle Seibold
ausschließlich in Präsenz
Kurs
406 Seibold
Archetypische Gestalten in Märchen - Trickster
10 h Isabelle Seibold
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Archetypische Gestalten in Märchen, Mythen und Sagen Die Begegnung mit dem Trickster
Kurs, 10 h: Isabelle Seibold


In vielen Märchen, Mythen und Sagen begegnet uns die Figur des Tricksters, der seinen Weg oft erfolgreich mit List und Tücke, durch das Spielen von Streichen, aber auch mit dem Einsatz von Intelligenz und der Fähigkeit, sein Gegenüber gut einzuschätzen geht. Mit dem Archetyp des Tricksters
werden wir auch in der Behandlung von Patienten immer wieder konfrontiert.
Diesem wollen wir uns in der praktischen Arbeit mit ausgewählten Märchen und Mythen annähern, um so ein weiteres „Werkzeug“ für die Arbeit mit Patienten an die Hand zu bekommen. Neben einer Einführung in die Archetypenlehre C.G. Jungs sollen entsprechende Märchen und Mythen gemeinsam erarbeitet und mit Erfahrungen aus der Praxis angereichert werden, es soll aber auch versucht werden, sich dem Trickster ein Stück weit persönlich anzunähern. Bitte bringen Sie Zeichenblöcke und Buntstifte/Wasserfarben mit.

Kurs
309 Seibold
Lieblingsmärchen
10 h Isabelle Seibold
komplett ausgebucht
Kurs
309 Seibold
Lieblingsmärchen
10 h Isabelle Seibold
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Lieblingsmärchen als Lebensthema – die Arbeit mit Märchen in der Therapie von Erwachsenen und Kindern
Kurs, 10 h: Isabelle Seibold

Märchen und Mythen sind Seelengeschichten, die von alters her archetypische Bilder in der Volksweisheit tradieren. Viele Motive sind weltweit ähnlich oder identisch. Das entspricht der Vorstellung vom kollektiven Unbewussten, wie es C. G. Jung beschrieb. In seiner Untersuchung zum Lieblingsmärchen hat Hans Dieckmann die besondere Bedeutung eines Märchens für den Lebensentwurf eines Menschen herausgearbeitet (1967). Im Kurs soll es um das gemeinsame Herausarbeiten der Bedeutung der Lieblingsmärchen von Patienten oder um andere im Therapieprozess auftauchende Märchen und Märchenbilder und deren behandlungsrelevanten Inhalt und seiner Bedeutung für den Lebensweg des Individuums gehen, ebenso um das Verstehen der in den Märchen auftretenden symbolischen Bilder. Hierfür können die Teilnehmer auch Beispiele aus der eigenen Praxis mitbringen. An den mitgebrachten Märchen oder Märchenbildern soll dann unter Berücksichtigung der Archetypenlehre von C. G. Jung in der Gruppe Fallarbeit geleistet werden.

Empfohlene Literatur:
  • Dieckmann, H.: Gelebte Märchen – Lieblingsmärchen in der Kindheit, Kreuz Verlag Stuttgart 1993
  • Kast, V.: Wege zur Autonomie – Märchen psychologisch gedeutet , Walter Verlag 1988
  • Birkhäuser-Oeri, S.: Die Mutter im Märchen, Bonz Verlag 1985
Dr. med.

Silov, Vsevolod

FA für Psychiatrie und Psychotherapie, FA für Psychosomatische Medizin
und Psychotherapie. Chefarzt der Klinik für Psychosomatik und
Psychotherapie des Johanniter-Krankenhauses im Fläming Treuenbrietzen,
E-Mail: v.silov@t-online.de

Kurs
201 Silov
Chassidische Erzählungen
10 h Vsevolod Silov
ausschließlich in Präsenz
Kurs
201 Silov
Chassidische Erzählungen
10 h Vsevolod Silov
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Chassidische Erzählungen und die Psychotherapie
Kurs, 10 h: Dr. med. Vsevolod Silov, Treuenbrietzen

Im Chassidismus, der ostjüdischen religiösen Bewegung, welche im 18. Jahrhundert
in Teilen der Ukraine und Polens entstand, spielte u. a. eine wichtige Rolle
das Erzählen von Geschichten, die neben der Darstellung und Illustrierung der
chassidischen Lehre durch phantastische oder reale Lebenssituationen, sehr oft
eine konkrete, heute als eine seelsorgerisch-psychotherapeutisch zu verstehende
Hilfe bei alltäglichen Nöten enthielten. Chassidische Erzählungen, welche für
die westliche Welt im 20. Jahrhundert überwiegend von Martin Buber neu erzählt
wurden, verbergen neben dem mystisch-religiösen Wissen des Judentums auch
eine hochkonzentrierte allgemeine Lebensweisheit und die wertvollen psychotherapeutischen
Ideen und Gedanken. Letztere wollen wir in dem Kurs gemeinsam
aufspüren und dabei auch der Frage nachgehen, wie man die Inhalte heute tiefenpsychologisch
oder auch im breiteren psychotherapeutischen Sinne deuten
und nutzen könnte.

Empfohlene Literatur:

Buber M.: Die Erzählungen der Chassidim. Manesse Verlag, Zürich 2006
Buber M.: Der Weg des Menschen nach der chassidischen Lehre. 14. Auflage; Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2001
Silov V.: Gedanken der integrativen Psychotherapie im religiös-philosophischen Werk Martin Bubers. GRIN, München 2018

Spangenberg, Ellen

FÄ Allgemeinmedizin, Psychotherapie (TP). Niedergelassen in eigener
Praxis, Fortbildungen, Seminare, Supervision, Lesungen, Vorträge
und Publikationen zu psychotraumatologischen Themen. Wilhelmshöher
Allee 306 b, 34131 Kassel, www.ellen-spangenberg.de

Kurs
116a/b Spangenberg
Die TRIMB-Methode in der Traumatherapie
20 h Ellen Spangenberg
komplett ausgebucht
Kurs
116a/b Spangenberg
Die TRIMB-Methode in der Traumatherapie
20 h Ellen Spangenberg
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
260,00 €
ab 01.04.2022
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Die TRIMB-Methode in der Traumatherapie
Kurs, 20 h: Ellen Spangenberg, Kassel

Bei TRIMB handelt es sich um eine behutsame Methode der Trauma-Integration,
die von Ingrid Olbricht entwickelt wurde und sich eine tradierte Atem-Technik
zunutze macht. Ellen Spangenberg hat diese Methode kontinuierlich weiterentwickelt
und dem besonderen Bedarf komplex traumatisierter Klient*innen angepasst.
TRIMB kann schulenübergreifend eingesetzt werden.
Die TRIMB-Methode nutzt Imagination, Atmung und eine lateralisierende Kopfbewegung,
um Trigger und Traumamaterial auf sanfte Weise zu prozessieren.
TRIMB führt dabei nicht tiefer in das Traumaerleben hinein, stattdessen wird dieses
nach vorsichtiger Tuchfühlung rasch und lösungsorientiert entgiftet. Oft ist die
Entlastung so tiefgreifend, dass sich danach eine klassische Trauma-Konfrontation
erübrigt.
TRIMB kann gut bei komplex traumatisierten Klient*innen und bereits in der Stabilisierungsphase
eingesetzt werden. Selbststeuerung und Selbstwirksamkeitserleben
der Klient*innen werden sichtlich verbessert. Zudem werden sowohl
Klient*innen als auch Therapeut*innen weniger stark durch Traumamaterial belastet.
Auch die TRIMB-Methode setzt psychotraumatologische Kenntnisse voraus, daher
wird im Kurs eine Übersicht der phasenspezifischen Traumatherapie präsentiert.
Die Methode wird an eigenen (nicht traumatischen) Situationen erarbeitet, was eine
gewisse Bereitschaft zur eigenverantwortlichen Selbsterfahrung voraussetzt,
und dann in Kleingruppen-Arbeit eingeübt. Auch für die eigene Psychohygiene
kann die Technik effektiv genutzt werden.

Empfohlene Literatur:

Spangenberg, Ellen: Behutsame Trauma-Integration (TRIMB). Belastende Erfahrungen lösen mit Atmung, Bewegung und Imagination. Klett Cotta, 5. Auflage 2021.
Spangenberg, Ellen: Dem Leben wieder trauen. Traumaheilung nach sexueller Gewalt. Patmos-Verlag, 6. Auflage 2021.
Olbricht, Ingrid: Wege aus der Angst. Gewalt gegen Frauen. Beck-Verlag, 2004.

Dipl.-Psych.

Stein, Astrid

zertifizierte Yogalehrerin (3HO, KRI) für Kundaliniyoga, Feldberger Seenlandschaft
E-Mail: astrid.stein@ongnamo-yoga.de

Übung
105 Stein
Yoga u. Meditation Anfänger
10 h Astrid Stein
komplett ausgebucht
Übung
105 Stein
Yoga u. Meditation Anfänger
10 h Astrid Stein
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
140,00 €
ab 01.04.2022
160,00 €
Ermäßigt
112,00 €
Yoga und Meditation zur Selbstfürsorge für Anfänger
Übung, 10 h: Dipl.-Psych. Astrid Stein

Yoga ist ein mehrere tausend Jahre altes System aus philosophischen Lehren, die sowohl körperliche Übungen als auch geistige Übungen umfassen. Yoga hilft Körper und Geist zu entspannen, gesund zu halten und zu stärken. Es ist bestens geeignet, Problemen wie Stress, Schlaflosigkeit, Rückenschmerzen, Bewegungsmangel, Nervosität, Konzentrationsschwäche und Stimmungsschwankungenentgegen zu wirken. Das Anliegen dieser Übung ist eine intensive Selbsterfahrung. Es wird ausschließlich praktische Übungen geben und Gelegenheit zur Selbstschulung, um aus den positiven Erfahrungen gesundheitsorientierte und lebensbejahende Gewohnheiten zu entwickeln. Die Übungen und Übungsreihen aus dem Kundalini Yoga sind zugleich dynamisch und meditativ, kräftigend und entspannend, heilend und belebend. Sie bieten in ihrer Kombination aus Körperhaltungen und Bewegungsabläufen eine ungeheure Vielfalt an Möglichkeiten, einen individuellen Schwerpunkt zu finden. Es sind keine Vorkenntnisse für diese Übung erforderlich. Bitte bringen Sie bequeme Wechselkleidung mit. Sie sollten vorher nicht schwer gegessen haben.

Übung
205 Stein
Yoga und Meditation Fortgeschrittene
10 h Astrid Stein
komplett ausgebucht
Übung
205 Stein
Yoga und Meditation Fortgeschrittene
10 h Astrid Stein
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
140,00 €
ab 01.04.2022
160,00 €
Ermäßigt
112,00 €
Yoga und Meditation zur Selbstfürsorge - Aufbaukurs
Übung, 10 h: Dipl.-Psych. Astrid Stein

Yoga hat faszinierend viele Seiten und Aspekte, es wirkt auf Körper, Geist und Seele und führt uns in immer tiefere Schichten unseres Seins. Es schenkt vollkommen neue Erfahrungen und Einsichten. Diese Übung richtet sich einerseits an Teilnehmer aus den Yoga Kursen der vorangegangenen Jahre, die an die eigenen positiven Erfahrungen anknüpfen und diese vertiefen möchten. Aber sie sind auch als Teilnehmer ohne Vorerfahrungen herzlich willkommen, sollten jedoch eingestellt sein auf körperlich und geistig anspruchsvolle und überraschend schweißtreibende Übungen, die allesamt Ihre Vitalität verbessern und zu mehr Lebensfreude führen. Die Kursleiterin ist seit 2006 Lehrerin für Kundalini Yoga in Erfurt. 
Bitte bringen Sie bequeme Wechselkleidung mit. Sie sollten vorher nicht schwer gegessen haben.
 

Übung
304 Stein
Yoga u. Meditation Anfänger
10 h Astrid Stein
komplett ausgebucht
Übung
304 Stein
Yoga u. Meditation Anfänger
10 h Astrid Stein
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
140,00 €
ab 01.04.2022
160,00 €
Ermäßigt
112,00 €
Yoga und Meditation zur Selbstfürsorge für Anfänger
Übung, 10 h: Dipl.-Psych. Astrid Stein

Yoga ist ein mehrere tausend Jahre altes System aus philosophischen Lehren, die sowohl körperliche Übungen als auch geistige Übungen umfassen. Es ist bestens geeignet, Probleme wie Stress, Schlaflosigkeit, Rückenschmerzen, Bewegungsmangel, Nervosität, Konzentrationsschwäche und Stimmungsschwankungen entgegen zu wirken. Yoga hilft Körper und Geist zu entspannen, gesund zu halten und zu stärken. Das Anliegen dieser Übung ist eine intensive Selbsterfahrung. Es wird ausschließlich praktische Übungen geben und Gelegenheit zur Selbstschulung, um aus den positiven Erfahrungen gesundheitsorientierte und lebensbejahende Gewohnheiten zu entwickeln.
Die Übungen und Übungsreihen aus dem Kundalini Yoga sind zugleich dynamisch und meditativ, kräftigend und entspannend, heilend und belebend. Sie bieten in ihrer Kombination aus Körperhaltungen und Bewegungsabläufen eine ungeheure Vielfalt an Möglichkeiten, einen individuellen Schwerpunkt zu finden. Es sind keine Vorkenntnisse für diese Übung erforderlich.
Bitte bringen Sie bequeme Wechselkleidung mit. Sie sollten vorher nicht schwer gegessen haben.
 

Prof. Dr. Dipl.-Psych.

Storck, Timo

Psychologischer Psychotherapeut (AP/TP), Professor für Klinische
Psychologie und Psychotherapie an der Psychologischen Hochschule
Berlin, E-Mail: t.storck@psychologische-hochschule.de

Vorlesung
A3 Storck
Deuten heute
10 h Timo Storck
Präsenz oder online
Vorlesung
A3 Storck
Deuten heute
10 h Timo Storck
Präsenz oder online
bis 31.03.2022
110,00 €
ab 01.04.2022
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Deuten heute – Ist die Deutung noch das entscheidende Merkmal psychodynamischen Arbeitens?
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Timo Storck

In der Vorlesung wird das psychoanalytische Konzept der Deutung einer kritischen Prüfung unterzogen. Es wird geprüft, in welchem Verhältnis zu einem Verständnis unbewusster Bedeutungen es steht und wie es in Relation zu Veränderungstheorien einzuschätzen ist. Es werden ferner zeitgenössische Deutungskonzeptionen vorgestellt und der Platz der Deutung in der Bandbreite von Interventionen in der psychodynamischen Arbeit erkundet. Auch die Frage danach, was (nicht) gedeutet werden kann, muss oder sollte, wird erörtert.

Empfohlene Literatur:

Storck, T. Deutung. Grundelemente psychodynamischen Denkens, Band 8. Kohlhammer, 2022

Vorlesung
B3 Storck
Psychoanalytische Krankheitslehre: Psychose, Zwang
10 h Timo Storck
Präsenz oder online
Vorlesung
B3 Storck
Psychoanalytische Krankheitslehre: Psychose, Zwang
10 h Timo Storck
Präsenz oder online
bis 31.03.2022
110,00 €
ab 01.04.2022
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Spezielle psychoanalytische Krankheitslehre heute: Psychose, Zwang
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Timo Storck

In der Vorlesung werden aktuelle Entwicklungen in der Störungslehre und Behandlungstechnik bei ausgewählten psychischen Erkrankungen vorgestellt. Im Vordergrund wird dabei die Konzeptualisierung von Erkrankung und Veränderung bei der Schizophrenie sowie bei Zwangsstörungen stehen, eine knappe Erwähnung finden darüber hinaus somatoforme Störungen.

 

Empfohlene Literatur:

Storck, T. & Stegemann, D. Psychoanalytische Konzepte in der Psychosenbehandlung. Kohlhammer 2021.

Seminar
414a/b Storck
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Timo Storck
ausschließlich in Präsenz
Seminar
414a/b Storck
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Timo Storck
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
260,00 €
ab 01.04.2022
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Neue Ideen aus der psychoanalytischen Filmbetrachtung
Seminar, 20 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Timo Storck

Im Seminar erarbeiten sich die Teilnehmenden im Anschluss an eine methodische
Einleitung kulturpsychoanalytische Interpretationen. Das Vorgehen folgt dabei
dem Gedanken, dass es für psychotherapeutisch Tätige von hoher Relevanz ist,
die Verbindungen zwischen individueller Entwicklung (von Gesundheit wie Krankheit)
und gesellschaftlichen Zuständen und Prozessen in den Blick zu nehmen.
Viele mediale Darstellungen der Verwobenheit beider Bereiche bieten eine hervorragende
Möglichkeit der Reflexion, die von hoher klinischer Relevanz ist.
Das Tagungsthema der EPW 2022, Ideale – Ideologie – Unvernunft: Unsere fragmentierte
Gesellschaft und die Rolle der Psychotherapie, bietet dazu einen besonders
geeigneten Rahmen.
Dazu wird eine methodische Einleitung gegeben, welche den Einstieg in eine
Interpretation des Dokumentarfilms „Lost in face“ liefert (Leitung T. Storck).
Am zweiten Tag wird unter der Leitung von Marie-Luise Althoff der Film „Parasite“
interpretiert.
Am Montag werden wir uns mit Lars Friedel dem Film „Weggehen und Wiederkommen“
zuwenden. Schließlich erfolgen noch Betrachtungen der Filme „Gundermann“ am Dienstag
mit Timo Storck und „Cheyenne“ am Mittwoch unter der Leitung von Lars Friedel.

Zu den Gegenständen der kulturanalytischen Interpretation:

Lost in face (2021; R: Valentin Riedl) ist ein Dokumentarfilm, der Carlotta begleitet,
die an „Gesichtsblindheit“ leidet: Sie kann keine Gesichter erkennen oder
unterscheiden, einschließlich ihres eigenen. In umso eindrucksvolleren Bildern
und persönlichen Schilderungen erkundet der Film, was es bedeutet, in der Welt
der Beziehungen und Gefühle andere Bezugspunkte als das Antlitz zu finden.

Parasite ist ein südkoreanischer Spielfilm von Regisseur, Drehbuchautor und
Produzent Bong Joon-ho, erschienen im Jahr 2019. Hauptfigur ist der Sohn einer
armen Familie, Ki-woo Kim, der einen Job als Privatlehrer bei einer reichen
Familie bekommt. Familie Kim haust in einem schäbigen Keller. Als der Sohn
die Anstellung als Nachhilfelehrer in der supermodernen Villa der Familie Park
antritt, beginnt Familie Kim Wege zu finden, in den Klassenkampf einzusteigen.
Ein unerwarteter Zwischenfall löst Ereignisse aus, die so unvorhersehbar wie
unfassbar sind.


Weggehen und Wiederkommen ist ein französisches Filmdrama des Regisseurs
Claude Lelouch aus dem Jahr 1985. Die jüdische Familie eines Psychoanalytikers
muss vor den Nazis aus Paris fliehen, wird jedoch verraten und von der
Gestapo gefangengenommen. Jahre später kehrt die Tochter als einzige Überlebende
ihrer Familie zurück. Sie ist entschlossen, herauszufinden, wer ihre Familie
damals denunziert hat. Als sie vier Jahrzehnte später in Paris einen jungen
Pianisten spielen hört, glaubt sie, die Reinkarnation ihres verstorbenen Bruders
vor sich zu haben.


Gundermann (2018; Regie: Andreas Dresen) ist ein Spielfilm über das Leben
des Musikers Gerhard Gundermann. Der Film thematisiert die Widersprüchlichkeit
Gundermanns als Person und in einem Leben zwischen Heimat, Naturverbundenheit,
Überwachung, Melancholie, Kreativität und Überzeugung: „Ich habe
auf das richtige Pferd gesetzt. Aber es hat nicht gewonnen.“


Cheyenne – This must be the place ist ein Spielfilm von Paolo Sorrentino aus
dem Jahr 2010. Cheyenne war in den 80igern ein Rockstar, doch seit sich zwei
Jugendliche, inspiriert von seiner Musik, das Leben nahmen, führt er ein tristes
und isoliertes Leben. Nach dem Tod seines jüdischen Vaters reist er zu dessen
Beerdigung in die USA und erfährt, dass dieser sein Leben darauf verwendet
hat, seinen einstigen Schinder im Konzentrationslager Auschwitz, ausfindig zu
machen. Cheyenne beschließt, das Lebenswerk seines Vaters zu vollenden.


Gemeinsam werden wir uns alle Filme anschauen und nach einem sich jeweils
anschließenden kurzen Impulsvortrag der Referenten hoffentlich in eine angeregte
und aufschlussreiche Diskussion übergehen.

Empfohlene Literatur:

Hamburger, A. (im Erscheinen). Filmpsychoanalyse. Gießen: Psychosozial-Verlag
Storck, T. & Taubner S. (2017). (Hg). Von Game of Thrones bis The Walking Dead. Interpretation von Kultur in Serie. Berlin u. a.: Springer.

Prof. Dr. Dipl.-Psych.

Strauß, Bernhard

Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Universitätsklinikum
Jena, Direktor des Instituts für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie
und Psychoonkologie, Stoystr. 3, 07740 Jena
E-Mail: bernhard.strauss@med.uni-jena.de
www.mpsy.uniklinikum-jena.de/Institut.html

Vorlesung
B2 Strauß
Kompetenzen und kompetenzorientierte Psychotherapie
10 h Bernhard Strauß
Präsenz oder online
Vorlesung
B2 Strauß
Kompetenzen und kompetenzorientierte...
10 h Bernhard Strauß
Präsenz oder online
bis 31.03.2022
110,00 €
ab 01.04.2022
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Psychotherapeutische Kompetenzen und kompetenzorientierte Psychotherapie
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Bernhard Strauß, Jena

Unabhängig von den sog. Therapieschulen, ihrer Ideengeschichte und der Entwicklung ihrer theoretischen Fundierungen hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr ein Diskurs um die Identifizierung von psychotherapeutischem Kernwissen und von allgemeinen Veränderungsprinzipien psychotherapeutischer Methoden entwickelt. Im Zuge dessen wuchs ein Bewusstsein dafür, psychotherapeutische Ausbildung und Weiterbildung vermehrt an grundlegenden Kompetenzen und Fertigkeiten auszurichten und auch im Zusammenhang mit dem „lebenslangen Lernen“ als Psychotherapeutin oder Psychotherapeut eine Kompetenzerweiterung anzustreben (absichtsvolle und strukturierte Praxis). In der Vorlesung sollen, ausgehend von Befunden zum psychotherapeutischen Kernwissen, psychotherapeutische Kompetenz und dazugehörige Fertigkeiten und Fähigkeiten definiert und mit dem Ziel beschrieben werden, Wege der kompetenzorientierten Aus-, Weiterbildung und Praxis kennenzulernen.

Empfohlene Literatur:

Rief, W., Schramm, E., Strauß, B. (2021). Psychotherapie – Ein kompetenzorientiertes Lehrbuch. München: Elsevier

Vorlesung
C1 Strauß
Gruppentherapie – Verbesserung der Versorgung
10 h Bernhard Strauß
Präsenz oder online
Vorlesung
C1 Strauß
Gruppentherapie – Verbesserung der Versorgung
10 h Bernhard Strauß
Präsenz oder online
bis 31.03.2022
110,00 €
ab 01.04.2022
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Keine Angst vor Gruppentherapie – sie haben das Potential zur Verbesserung der Versorgung
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Bernhard Strauß, Jena

Die Zeiten stehen gut für die Gruppenpsychotherapie! Gruppenbehandlungen sind in psychotherapeutischen Kliniken längst Standard. Sie sollen künftig auch in der ambulanten Versorgung noch viel wichtiger werden. Gesundheitspolitisch wurde dafür in den letzten Jahren durch den Abbau administrativer Barrieren sehr viel getan. Die Kompetenz, Gruppentherapien durchzuführen, soll künftig in allen psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildungen fest verankert sein. Diese Vorlesung stellt wesentliche Grundlagen gruppentherapeutischen Arbeitens kompakt dar und reflektiert die Bedeutung der Gruppendynamik, struktureller Aspekte und der Merkmale von Gruppenmitgliedern und Gruppenleitern. Verschiedene klinische Gruppentheorien und deren Integration, aber auch relevante Forschungsbefunde werden zusammengefasst. Wenn es gelingt Gruppen für Patientinnen und Therapeutinnen attraktiver zu machen, würde sich dies immens auf die psychotherapeutische Versorgung auswirken.

Empfohlene Literatur:

Strauß, B. (2022). Gruppenpsychotherapie – Grundlagen und integrative Konzepte. Stuttgart, Kohlhammer, 2022.
Strauß, B., Mattke, D., (2018) Gruppentherapie – Lehrbuch für die Praxis (2. Auflage), Heidelberg, Springer

Plenarvortrag
Strauß
Psychologische Hintergründe einer Fragmentierung von Gesellschaft und Psychotherapie
60 min Bernhard Strauß
Präsenz oder online
Plenarvortrag
Strauß
Psychologische Hintergründe einer Fragmentierung...
60 min Bernhard Strauß
Präsenz oder online
Psychologische Hintergründe einer Fragmentierung von Gesellschaft und Psychotherapie
Plenarvortrag, 60 min: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Bernhard Strauß, Jena

Die COVID-19 Pandemie hat einen Prozess der gesellschaftlichen Fragmentierung noch einmal deutlich dadurch verstärkt, dass sich gegenüber der Einschätzung des Phänomens und der Gegenmittel extreme Positionen bilden konnten, die medial u.a. durch zahlreiche Verschwörungserzählungen befördert wurden. In dem Vortrag sollen einige (sozial-) psychologische und tiefenpsychologische Hintergründe der Phänomene beschrieben werden, die für die Fragmentierung verantwortlich sind. Cancel Culture, Identitätspolitik und übertriebene politische Korrektheit gehören ebenso dazu wie Phänomene des Gruppendenkens und Intergruppenkonflikte. In die Psychotherapie wird – sicher auch zurecht – eine gewisse Hoffnung gesetzt, etwas zur „Wiederherstellung der Öffentlichkeit“ zu leisten. Es gibt aber auch innerhalb der Profession und innerhalb psychotherapeutischer Theorien durchaus ideologische und irrationale Haltungen, die es zunächst einmal zu überwinden gilt.


Bernhard Strauß ist Direktor des Instituts für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie am Klinikum der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er ist Professor für Medizinische Psychologie und Psychotherapie und vertritt in der Lehre die Fächer Medizinische Psychologie, Medizinische Soziologie sowie Psychotherapie.
Prof. Strauß ist Autor, Herausgeber und Schriftleiter zahlreicher Bücher, Fachzeitschriften (z.B. national der Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie und des Psychotherapeut) und einiger Buchreihen. Er war Vorsitzender
des Deutschen Kollegiums für Psychosomatische Medizin (DKPM), der der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie (DGMP) und war 2008/2009 Präsident der Society for Psychotherapy Research (SPR). 2011–2020 war er als Kollegiat der DFG für das Fachgebiet Klinische, Differentielle und Diagnostische Psychologie, Medizinische Psychologie gewählt.

 

Ausgewählte aktuelle Buchveröffentlichungen:
Deffner, Th., Jansen, U. Strauß, B. (Hg.) Praxisbuch Psychologie in der Intensivund Notfallmedizin. Berlin, WMV, 2022
Strauß, B., Galliker, M., Linden, M., Schweitzer, J. (2021). Ideengeschichte der Psychotherapieverfahren. Stuttgart: Kohlhammer.
Egle, U. T., Heim, Ch., Strauß, B., von Känel, R. (2020). Psychosomatik – Neurobiologisch fundiert und evidenzbasiert. Stuttgart: Kohlhammer.

Dr. med.

Tauber, Ralf Friedrich

Facharzt für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische
Medizin; Chefarzt der Psychosomatik der Sachsenklinik Bad
Lausick, E-Mail: ralf.tauber@sachsenklinik.de

Vorlesung
A4 Tauber
Depressionen mit CBASP behandeln
10 h Ralf Friedrich Tauber
Präsenz oder online
Vorlesung
A4 Tauber
Depressionen mit CBASP behandeln
10 h Ralf Friedrich Tauber
Präsenz oder online
bis 31.03.2022
110,00 €
ab 01.04.2022
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Behandlung chronischer Depressionen mit CBASP (Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy)
Vorlesung, 10 h: Dr. med. Ralf Friedrich Tauber

Erst in letzter Zeit ist deutlich geworden, dass bei chronischen Depressionen, Dysthymie oder sog. „Double Depression“ die sehr erfolgreichen Techniken in der Behandlung episodischer Depressionen nicht ausreichend wirksam sind. Dies ist insbesondere bei Unterformen mit frühem Beginn und traumatischen Kindheitserfahrungen der Fall. Bislang wirksam zeigte sich nur diese speziell für dieses Klientel von McCullough entwickelte vorwiegend interpersonelle Therapiemethode des CBASP. In dieser praxisorientierten Vorlesung werden die Voraussetzungen, das grundlegende Therapiemodell und die Methodik in ihren wichtigsten Bestandteilen vorgestellt sowie Fragen und Beispiele z. B. mit Hilfe von Videobeispielen (u. a. auch mit Beispielen von Prof. McCullough selbst) und auf Wunsch mit Rollenspiel-Sequenzen erörtert.

Empfohlene Literatur:

Behandlung von Depressionen mit dem CBASP, Taschenbuch-1. Januar 2007, cp
Psychotherapie der chronischen Depressionen, 13. Juli 2006, Urban & Fischer
Depressive Störungen erfolgreich behandeln, September 2011, Klett-Cotta

Seminar
311 Tauber
Exposition in der Verhaltenstherapie
10 h Ralf Friedrich Tauber
ausschließlich in Präsenz
Seminar
311 Tauber
Exposition in der Verhaltenstherapie
10 h Ralf Friedrich Tauber
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Wie geht das mit der Exposition?
Seminar, 10 h: Dr. med. Ralf Friedrich Tauber

Expositionstechniken sind bewährte und nachgewiesenermaßen äußerst wirksame
Bestandteile der verhaltenstherapeutischen Behandlung. Sie können und
müssen allerdings in sehr verschiedenen Formen durchgeführt werden. Leider
zeigen Studien immer wieder, dass selbst unter Verhaltenstherapeuten oft keine
Expositionsverfahren angewendet werden. Auch interessieren sich viele tiefenpsychologische
Kollegen dafür, möglicherweise Expositionsanteile in die eigene
Therapie zu integrieren. In diesem praxisorientierten Seminar wird die Durchführung
von Expositionen an klassischen Beispielen wie Panikstörung oder Höhenangst
detailliert besprochen und dann Unterschiede und Besonderheiten bei
der Exposition in anderen Bereichen ausgeführt (zum Bsp.: bei sozialer Phobie,
Zwangsstörung, generealisierter Angst, emotionale Exposition, imaginative Exposition
etc.).

Empfohlene Literatur:

Panik, Jürgen Margraf und Silvia Schneider
Lehrbuch der Verhaltenstherapie, Hans Reinecker

Vorlesung
D3 Tauber
Einführung in die Schematherapie nach Jeffrey Young
10 h Ralf Friedrich Tauber
Präsenz oder online
Vorlesung
D3 Tauber
Einführung in die Schematherapie nach Jeffrey...
10 h Ralf Friedrich Tauber
Präsenz oder online
bis 31.03.2022
110,00 €
ab 01.04.2022
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Einführung in die Schematherapie nach Jeffrey Young
Vorlesung, 10 h: Dr. med. Ralf Friedrich Tauber

Die von Jeffrey Young entwickelte Schematherapie hat sich mittlerweile auf verschiedenen Gebieten, die mit der Behandlung von Patienten vorwiegend auf der Persönlichkeitsachse zusammenhängen, gut etabliert. Neben dem ursprünglichen Schemakonzept hat sich auch der sogenannte „Modus“-Ansatz vor allem bei Borderline Patienten außerordentlich bewährt. In der Vorlesung wird ein theoretischer Überblick über die Voraussetzungen und Grundlagen der Schematherapie gegeben und sowohl das ursprüngliche „klassische“ Schemamodell als auch die Modusarbeit besprochen. Unter Heranziehung von Fallbeispielen können einige der grundlegenden emotionsaktivierenden Techniken der Schematherapie dargestellt werden.

 

Empfohlene Literatur:

Schematherapie: Ein praxisorientiertes Handbuch. 2005, Junfermann Verlag
Sein Leben neu erfinden: Wie Sie Lebensfallen meistern. 2006, Junfermann

Prof. Dr. med.

Teising, Martin

FA für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychoanalyse, FA für Psychosomatische
Medizin, Mitglied im DPV, DGPT, A. Mitscherlich Institut
Kassel, Supervisor, Balintgruppenleiter, Selbsterfahrungsleiter, Psychoanalytische
Privatpraxis in Bad Hersfeld,
www.martin-teising.de, E-Mail: teising@t-online.de

Seminar
301 Teising
Umgang mit Suizidalität
10 h Martin Teising
ausschließlich in Präsenz
Seminar
301 Teising
Umgang mit Suizidalität
10 h Martin Teising
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Umgang mit Suizidalität auf der Grundlage psychoanalytischen Verstehens
Seminar, 10 h: Prof. Dr. med. Martin Teising

In diesem Seminar werden zunächst epidemiologische, sozialpsychologische
und psychiatrische Aspekte erläutert.
Der Schwerpunkt liegt auf der Betrachtung psychodynamischer Prozesse.
Anhand klinischer Beispiele soll ein Konzept zur Krisenintervention erarbeitet
werden.
Fragen zur psychotherapeutischen Haltung in der Beziehung zu suizidalen Patienten
werden ebenso besprochen wie ethische Konflikte. Fallbeispiele der Teilnehmer
können eingebracht werden.

Empfohlene Literatur:
Vorlesung
D1 Teising
Autonomie in Medizin und Psychotherapie
10 h Martin Teising
Präsenz oder online
Vorlesung
D1 Teising
Autonomie in Medizin und Psychotherapie
10 h Martin Teising
Präsenz oder online
bis 31.03.2022
110,00 €
ab 01.04.2022
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Autonomie in Gesellschaft, Medizin und Psychotherapie
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. med. Martin Teising

Der häufig verkürzt benutzte Autonomiebegriff wird am Beispiel des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zum assistierten Suizid kritisch beleuchtet. Neben dem Streben nach Autonomie und ihr gegenläufig gibt es Bindungswünsche und Abhängigkeitsbedürfnisse, die in Notlagen wie bei Krankheiten besonders groß sind. Die Bindung an und die Abhängigkeit von digitalen Medien steht dem Autonomieanspruch des Individuums entgegen.

 

Empfohlene Literatur:

Teising, M. Selbstbestimmung zwischen Wunsch und Illusion. Eine psychoanalytische Sicht. Vandenhoeck und Ruprecht 2017

Dipl.-Psych.

Tiedgen, Arne

Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker (DPG, DGPT),
Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT), Lehrtherapeut (DGKIP),
Dozent für KIPT, eigene Praxis in Meiningen
E-Mail: praxis.tiedgen@outlook.de

Übung
416a/b Tiedgen
Einführung in die Katathym Imaginativen Psychotraumatherapie
20 h Arne Tiedgen
komplett ausgebucht
Übung
416a/b Tiedgen
Einführung in die Katathym Imaginativen...
20 h Arne Tiedgen
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
280,00 €
ab 01.04.2022
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Einführung in die Methode der Katathym Imaginativen Psychotraumatherapie (KIPT)
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Arne Tiedgen

Die Katathym Imaginative Psychotraumatherapie (KIPT) ist eine von B. Steiner
und K. Krippner entwickelte psychodynamische Psychotherapie, in der Imaginationen
auf eine besondere Art und Weise und mit einer spezifischen Haltung genutzt
werden, um Beziehungstraumatisierungen aus früheren Zeiten und deren
Auswirkungen auf die Gegenwart zu behandeln und zu bearbeiten.
Wir gehen hierbei von einem breiteren Trauma-Begriff aus, der neben den bekannten
Traumatisierungen auch Missachtung, Seelenblindheit und Seelenmord
umfasst.
Die KIPT ist, anders als andere Methoden zur Trauma-Bearbeitung, dabei gut mit
allem anderen „herkömmlichen“ psychodynamischen Handwerkszeug vereinbar
und ermöglicht dadurch eine Integration der Trauma-Bearbeitung in die psychodynamische
Gesamttherapie. Das Erleben in der Gegenübertragung, die psychotherapeutische
Szene und Weiteres wird dabei immer wieder reflektiert und mit
den geplanten Imaginationen in Verbindung gesetzt.
In dieser Übung möchte ich einen ersten Eindruck vermitteln, wie bewegend und
in einem besonderen Maße integrierend und voller Potential dieser imaginative
Zugang sein kann. Bitte dafür Malsachen, Offenheit für Selbsterfahrungsanteile
und nach Vorlieben eine Decke bzw. ein Kissen mitbringen.

Empfohlene Literatur:

Steiner, B. & Krippner, K. (2006). Psychotraumatherapie. Tiefenpsychologischimaginative Behandlung traumatisierter Patienten. Vorwort von Léon Wurmser. Stuttgart: Schattauer.
Steiner, B. (2022). Beziehungstraumatisierungen aus der Kindheit mit Imaginationen behandeln. Stuttgart: Schattauer
 

Prof.

Titze, Doris

Künstlerin und Kunsttherapeutin, 2002 – 2020 Leitung des Aufbaustudiengangs
KunstTherapie HfBK Dresden, Mitgliedschaft: DFKGT, KB
Dresden, E-Mail: doris.titze@canaletto.net

Seminar
315 Titze
Kunsttherapie - Porträts
10 h Doris Titze
ausschließlich in Präsenz
Seminar
315 Titze
Kunsttherapie - Porträts
10 h Doris Titze
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Das Eigene und das Fremde: Porträts aus künstlerisch-therapeutischer Sicht
Seminar, 10 h: Prof. Doris Titze

Bilder werden im Moment ihrer Betrachtung zum Leben erweckt; innerhalb ihrer
Mehrdeutigkeit verhandeln wir unseren Blick auf uns und die Welt. Speziell Porträts
spiegeln ein kollektives und individuelles Bildgedächtnis sowie überzeitliche
Themen, die sich auf den Menschen und die Welt an sich, auf das Gemeinsame
und Trennende, auf Leben und Tod beziehen. Porträts bezeugen ein Ähnliches
des Menschen und ermöglichen, das Eigene im Fremden und das Fremde im
Eigenen zu erfassen sowie unsere vielfältigen Facetten zu entdecken. Sie beziehen
sich auf ein äußeres und ein inneres Abbild.
Das Vortrags-Seminar untersucht grundlegende Themen von Porträts und
Selbstporträts, die die (Kunst-) Therapie tangieren. Der kunstgeschichtliche Blick
richtet sich auf Entwicklungen einzelner Künstler*innen, die das Allgemeine und
das Individuelle repräsentieren. Neben der Bildwirkung sowie der Unschärfe
menschlicher Wahrnehmung wird die (inter-) kulturelle Entwicklung von Porträts
angesehen, sowie die künstlerische und wissenschaftliche Erforschung des Gesichtes.
Kunsttherapeutische Praxis-Beispiele erhalten einen eigenen Fokus.
Kunsttherapie ist vor allem auch eine aktuelle Handlung: Der Bildraum wird zum
Beziehungsraum und verdeutlicht Kontaktangebote und Entwicklungsprozesse.

Empfohlene Literatur:

Titze, D. / HfBK Dresden: Das verkörperte Bild. Porträts aus kunstgeschichtlicher und kunsttherapeutischer Sicht. Dresden: Sandstein 2019 ISBN 978-3-95498-526-5

Tögel, Anette

Fachphysiotherapeutin für psych. Erkrankungen und funktionelle Störungen,
Lehrtherapeutin für kommunikative Bewegungstherapie, Klinik
und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatische Medizin
des Universitätsklinikums Leipzig, Semmelweisstr. 10, 04103 Leipzig,
Stabstelle für Physikalische Therapie und Rehabilitation

Kurs
103 Tögel
Ich, Du, Wir – Körpertherapie
10 h Anette Tögel
komplett ausgebucht
Kurs
103 Tögel
Ich, Du, Wir – Körpertherapie
10 h Anette Tögel
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Ich, Du, Wir – und die Anderen? Beziehungserleben auf körpertherapeutischer Ebene
Kurs, 10 h: Anette Tögel, Leipzig

Wir sind soziale Wesen und befinden uns in Gruppen. In unseren Familien sammeln
wir die ersten Erfahrungen im Verbinden und/oder Trennen. Diese ersten
Erfahrungen prägen uns für unser späteres Leben, bestimmen unser Bindungsverhalten
in engen und weiteren sozialen Gruppen.
In dem Kurs wollen wir uns auf körpertherapeutischer Ebene dem Leitthema zuwenden.
Mit Elementen der Kommunikativen Bewegungstherapie erfahren die
Teilnehmer Aspekte des Seins in der Gruppe, im Verbinden und Trennen, Nähe
und Distanz, Autonomie und Abhängigkeit. Letztlich betrifft dies auch die Themen
in uns selbst: wann fühle ich mich mit mir verbunden (authentisch) und an welchen
Stellen bin ich mir fremd?
Kommunikative Bewegungstherapie als handlungsorientierte, komplementäre
Methode der Psychotherapie ergänzt in ihrem tiefenpsychologisch orientierten
Ansatz die Einzel- und Gruppengesprächstherapie und schafft in der Gruppe einen
Rahmen für Handlungserfahrungen.
Der Kurs behandelt theoretisch und praktisch Themen der Kommunikativen Bewegungstherapie
wie: Wahrnehmen, Kennenlernen, Integration, Ich-Entwicklung,
Auseinandersetzung und Entscheidung, Kreativität sowie die Erfahrung von
Emotionalität, Mut, Risikoverhalten und Vertrauensfähigkeit.
Bitte ziehen Sie bewegungsfreundliche Kleidung und Schuhwerk an.

 

Empfohlene Literatur:

Wilda-Kiesel, A.; Tögel, A.; Wutzler U. (2011): Kommunikative Bewegungstherapie.
Brücke zwischen Psychotherapie und Körpertherapie. Bern: Verlag Hans Huber, Hogrefe AG

Kurs
203 Tögel
Kommunikative Bewegungstherapie -Leben in Balance
10 h Anette Tögel
komplett ausgebucht
Kurs
203 Tögel
Kommunikative Bewegungstherapie -Leben in Balance
10 h Anette Tögel
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Leben in Balance
Kurs, 10 h: Anette Tögel, Leipzig

Patienten, die sich in eine psychotherapeutische Behandlung begeben, beschreiben
häufig eine Orientierungslosigkeit – dass ihr Leben aus den Fugen, aus dem
Gleichgewicht, geraten ist. Wir alle kennen mitunter das Gefühl, dass in der heutigen
schnelllebigen Zeit etwas aus der Balance gerät.
Die Kommunikative Bewegungstherapie ist ein tiefenpsychologisch orientiertes,
körperbezogenes Verfahren, welches sich aus dem Therapiealltag nicht wegdenken
lässt. Über die körpersprachliche Ebene, insbesondere im Kontakt mit
anderen, erhalten die Gruppenteilnehmer einen Zugang zum eigenen inneren
Erleben. In diesem Kurs konzentrieren wir uns auf Polaritäten wie Aktivität – Passivität,
Geben – Nehmen, Festhalten – Loslassen; Halten und Gehaltenwerden,
Anspannung – Entspannung sowie die dazwischenliegende Balance.
Der Kurs kann einzeln oder auch gemeinsam mit Kurs 103 gebucht werden. Es
ergeben sich keine inhaltlichen Überschneidungen. Bitte bequeme Kleidung und
geeignetes Schuhwerk mitbringen.

Dipl.-Psych.

Vader, Katrin

niedergelassene Psychotherapeutin für Erwachsene (Schwerpunkt
Verhaltenstherapie) in eigener Praxis in Jena. Lehrpraxis, Supervisorin
und Dozentin für verschiedene psychotherapeutische Ausbildungsinstitute
in Thüringen und Sachsen
E-Mail: katrinvader@gmx.de

Übung
306 Vader
Impact-Technik
10 h Katrin Vader
komplett ausgebucht
Übung
306 Vader
Impact-Technik
10 h Katrin Vader
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
140,00 €
ab 01.04.2022
160,00 €
Ermäßigt
112,00 €
Impact-Technik
Übung, 10 h: Dipl.-Psych. Katrin Vader

Diese Übung ist für Alle geeignet, die in Impact-Techniken hineinschnuppern wollen
oder zum Auffrischen von bereits vorangegangenen Kursen.
Impacttechniken basieren auf einer Nutzung von Elementen verschiedener Therapieverfahren
wie z. B. der Hypnosetherapie nach Milton Erickson, Lösungsorientierten
Psychotherapie des NLP, Ratinonal-Emotiven Therapie (RET), Transaktionsanalyse
und Gestalttherapie. Sie sind somit eine Sammlung multisensorischer Methoden,
mit denen wir Therapeuten auf unkomplizierte Art und Weise
kreativ möglichst alle Sinne des Patienten (Kinder und Erw.) tiefgreifend ansprechen
und anregen können. Gearbeitet wird mit allem, was gerade zur Verfügung
steht: der Raum, Stühle, Papier, Tassen, Gläser, Interventionen mit Bildern, Metaphern,
Arbeit mit Bewegung, Objekten und noch vielem mehr. So können wir die
verkopfte Ebene verlassen und die emotionalen
Blockaden des Pat. für typische Therapiesituationen wie:
• der Pat. erreicht sein Ziel nicht
• der Pat. stagniert in dem Zustand, in dem er gekommen ist oder an einer bestimmten
Stelle in der Therapie
• der Pat. versteht seine Kommunikationsmuster nicht
• der Pat. ist sich seines sekundären Krankheitsgewinnes nicht bewusst.
In dieser Übung können sich die Teilnehmer immer wieder durch life-Vorführungen
durch die Dozentin mit mitgebrachten Fallbeispielen den vielfältigen Einsatz von
Impacttechniken ansehen. Die Übung lebt von mitgebrachten Pat.-Beispielen.

Übung
118a/b Vader
Impact-Techniken
20 h Katrin Vader
komplett ausgebucht
Übung
118a/b Vader
Impact-Techniken
20 h Katrin Vader
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
280,00 €
ab 01.04.2022
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Impact-Techniken
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Katrin Vader

Impacttechniken basieren auf einer Nutzung von Elementen verschiedener Therapieverfahren
wie z. B. der Hypnosetherapie nach Milton Erickson, Lösungsorientierten
Psychotherapie des NLP, Ratinonal–Emotiven Therapie (RET), Transaktionsanalyse
und Gestalttherapie. Sie sind somit eine Sammlung multisensorischer
Methoden, mit denen wir Therapeuten auf unkomplizierte Art und Weise
kreativ möglichst alle Sinne des Patienten (Kinder und Erw.) tiefgreifend ansprechen
und anregen können.
Gearbeitet wird mit allem, was gerade zur Verfügung steht: der Raum, Stühle, Papier,
Tassen, Gläser, Interventionen mit Bildern, Metaphern, Arbeit mit Bewegung,
Objekten und noch vielem mehr. So können wir die verkopfte Ebene verlassen
und die emotionalen Blockaden des Pat. für typische Therapiesituationen wie:
• der Pat. erreicht sein Ziel nicht
• der Pat. stagniert in dem Zustand, in dem er gekommen ist oder an einer
bestimmten
Stelle in der Therapie
• der Pat. versteht seine Kommunikationsmuster nicht
• der Pat. ist sich seines sekundären Krankheitsgewinnes nicht bewusst.
In dieser Übung können sich die Teilnehmer immer wieder durch life-Vorführungen
durch die Dozentin mit mitgebrachten Fallbeispielen den vielfältigen Einsatz von
Impacttechniken ansehen. Die Übung lebt von mitgebrachten Pat.-Beispielen.

Prof. Dr. phil.

Vogel, Ralf T.

Psychologischer Psychotherapeut, Verhaltenstherapeut und Psychoanalytiker,
Mitgliedschaften: DGPT, DGAP, DVT, Honorarprofessor für
Psychoanalyse und Psychotherapie an der HfBK Dresden
E-Mail: ralft.vogel@web.de

Vorlesung
A2 Vogel
Idealisierung und Entwertung
10 h Ralf T. Vogel
Präsenz oder online
Vorlesung
A2 Vogel
Idealisierung und Entwertung
10 h Ralf T. Vogel
Präsenz oder online
bis 31.03.2022
110,00 €
ab 01.04.2022
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Im „Zustand der Ergriffenheit“ (C.G. Jung) – Idealisierung und Entwertung im Blickwinkel der Analytischen Psychologie
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. phil. Ralf T. Vogel

Idealisierungen tragen auf individueller und kollektiver Ebene zu emotionaler Intensität und Glücksgefühlen, aber auch zu schweren Verkennungen, Enttäuschungen, Abwertungen und Leid bei. Die Vorlesung wendet sich dem in heutiger Zeit besonders relevanten Thema in tiefenpsychologischer Sicht zu, wobei individuell-biographische, makrosoziale und archetypische Ebenen berücksichtigt werden. Schließlich sollen einige mögliche Konsequenzen abgeleitet werden.

 

Empfohlene Literatur:

Vogel, R.T. Analytische Psychologie nach C.G. Jung, Kohlhammer 2018

Kurs
202 Vogel
Trauerkonzepte
10 h Ralf T. Vogel
komplett ausgebucht
Kurs
202 Vogel
Trauerkonzepte
10 h Ralf T. Vogel
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
130,00 €
ab 01.04.2022
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Trauern – Klassische und moderne Trauerkonzepte und ihre Bedeutung für die therapeutische Praxis
Kurs, 10 h: Prof. Dr. phil. Ralf T. Vogel

Immer weniger hält die moderne Gesellschaft Räume zur Auseinandersetzung
mit existenziellen Themen bereit. Psychotherapiepraxen und Beratungsstellen
werden so, oft ausgelöst durch konkrete Ereignisse wie einem Trauerfall, zu Orten
der Auseinandersetzung mit ganz grundlegenden Menschheitsthemen. Der
Kurs behandelt die therapeutisch relevantesten Bereiche im Umfeld des Todes,
unter besonderer Berücksichtigung von Verlust- und Trauerprozessen. Dabei
wird zum einen Wert auf die Reflexion der eigenen Sichtweisen auf die Todesthemen
gelegt, zum andern werden, abgeleitet aus Überlegungen der Philosophie,
der Soziologie und der Thanatopsychologie, Anregungen zur (Weiter-)Entwicklung
der eigenen Haltung und der dazugehörigen beraterisch/therapeutischen
Methoden angeboten. Der Kurs enthält themenbedingt Selbsterfahrungsanteile,
versteht sich jedoch in erster Linie als praxisorientiertes Grundlagenseminar.

Empfohlene Literatur:

Bonanno G. Die andere Seite der Trauer. Aisthesis 2012
Vogel, R.T. Todesthemen in der Psychotherapie, 2. Aufl. Kohlhammer 2022

Dr. med.

von Pfister, Ulrich

Facharzt für Psychotherapeutische Medizin und Facharzt für Kinderund
Jugendpsychiatrie, niedergelassen in einer Praxisgemeinschaft in
Friedrichshafen, Mitglied der Milton Erickson Gesellschaft
E-Mail: praxis.pfister@web.de, www.hypno-sem-rav.de

Übung
418a/b von Pfister
Einführung in die Therapeutische Hypnose
20 h Ulrich von Pfister
abgesagt
Details ansehen
Übung
418a/b von Pfister
Einführung in die Therapeutische Hypnose
20 h Ulrich von Pfister
abgesagt
bis 31.03.2022
280,00 €
ab 01.04.2022
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Einführung in die Therapeutische Hypnose
Übung, 20 h: Dr. med. Ulrich von Pfister

Der Einführungskurs richtet sich an alle, die die therapeutische Hypnose kennenlernen
möchten und/oder erwägen, eine Zusatzausbildung in Hypnotherapie
zu machen. Neben einer historischen Einordnung und theoretischen Inhalten
über Aufbau einer Hypnose und deren Induktion werden vor allem Übungen in
Kleingruppen angeboten. Es werden sowohl der direkte als auch der indirekte
Hypnosestil vorgestellt. Weiter vorgesehen sind auch eine Gruppen- und eine
Demonstrations-Hypnose.
Bitte bequeme Kleidung, warme Socken, eine Decke, kleines Kissen und eine
nicht zu dünne Isomatte mitbringen.

Empfohlene Literatur:

Siegfried Stefan: Hypnosetherapie in der Praxis. Deutscher Ärzteverlag (vergriffen, aber antiquarisch zu erhalten)
Agnes Kaiser-Rekkas: Klinische Hypnose und Hypnotherapie. Carl Auer Verlag
Revensdorf/Zeyer: Hypnose lernen. Carl Auer Verlag

Prof.

von Spreti, Gräfin, Flora

Kunsttherapeutin, Künstlerin, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
der Technischen Universität München
E-Mail: von.Spreti@lrz.tu-muenchen.de

Übung
110a/b von Spreti
Selbsterfahrung Kunsttherapie
20 h Gräfin, Flora von Spreti
komplett ausgebucht
Übung
110a/b von Spreti
Selbsterfahrung Kunsttherapie
20 h Gräfin, Flora von Spreti
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
280,00 €
ab 01.04.2022
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Zwischen Trennung und Anziehung Kunsttherapeutische Selbsterfahrung
Übung, 20 h: Prof. Gräfin, Flora von Spreti

„Alle Kunst hat eine soziale Dimension, sie wirkt in die Gesellschaft hinein und
die gesellschaftliche Wirklichkeit schlägt auf sie zurück“ (Romain 1994).
Die Gestaltung als sichtbares Abbild innerer Befindlichkeit und die daraus
entstehende, oft nonverbale, informative Verbindung mit dem Betrachter des
Werkes, kann dazu beitragen, einen ersten Schritt zu sozialer Beziehung zu
weisen. Ebenso dient die Gestaltung als nonverbaler, direkter Kommunikationskanal
zwischen dem Betrachter und dem Schöpfer des Werkes. Die Bildaussage
kann in der Behandlung von frühgestörten Patienten tiefgehende Einblicke in deren
innere Befindlichkeit eröffnen. Gleichzeitig bietet die Kunsttherapie in ihrem
nicht störungsspezifischen sondern handlungs- und ressourcenorientiertem Vorgehen,
dem Patienten durch bildnerisches „Probehandeln“ einen progressiven
Weg aus Kommunikationsproblematik und Isolation. Durch eigenes gestalterisches
Erleben erhalten die Teilnehmer in der Übung erste Einblicke in Wirkung
und therapeutische Möglichkeiten dieser tiefgreifenden Methode und begegnen
in der gestalterischen Selbsterfahrung manchen wertvollen und bereichernden
inneren Bildern.
Bitte bringen Sie Mal-Blöcke (DIN A2 oder 3), Wasser-Deck-oder Aquarellfarben,
Jaxon Ölpastellkreiden mit.

Empfohlene Literatur:

KunstTherapie, Künstlerisches Handeln- Wirkung. Handwerk, F.v.Spreti et al. Schattauer, Stuttgart, 2018
Kunsttherapie bei Psychischen Störungen, F.v.Spreti et al. Elsevier, München, Jena, 3. Auflage 2022
 

Prof. Dr.

Walther, Eva

Leiterin der Abteilung Sozialpsychologie im Fachbereich, I – Psychologie
Universität Trier, E-Mail: walther@uni-trier.de

Plenarvortrag
Walther
Psychologische Erklärungen für die Anziehungskraft rechter Bewegungen und Parteien am Beispiel der AfD
60 min Eva Walther
Präsenz oder online
Plenarvortrag
Walther
Psychologische Erklärungen für die Anziehungskraft...
60 min Eva Walther
Präsenz oder online
Psychologische Erklärungen für die Anziehungskraft rechter Bewegungen und Parteien am Beispiel der AfD
Plenarvortrag, 60 min: Prof. Dr. Eva Walther

Ziel des Vortrages ist es, psychologische Erklärungsansätze anzubieten, die verstehen helfen, warum die AfD so erfolgreich ist und wie sie es (noch immer) schafft, Wähler*innen zu gewinnen. Um die psychologische Wirkungsweise der AfD zu verstehen, wird untersucht,
welche menschlichen Bedürfnisse die AfD anspricht. Gleichzeitig wird der gesellschaftliche Kontext analysiert, in dem die AfD agiert, und die Veränderung der politischen Landschaft, die die AfD bewirkt (hat). Die Kernhypothese unseres Erklärungsansatzes lautet, dass sich der Erfolg der AfD, wie auch der anderer rechter Gruppierungen, anhand dreier psychologischer Konfliktlinien oder Problemkontexte (Existenz, Selbstwert, Kontrolle) einordnen lässt. Diese Konfliktlinien beziehen sich auf grundlegende menschliche Bedürfnisse, die durch die aktuelle gesellschaftliche Situation nicht oder nicht mehr befriedigt werden, und auf welche die AfD – wie keine andere Partei – eine scheinbare Antwort oder
Lösung liefert.


Prof. Dr. Eva Walther studierte bis 1994 Psychologie an der Universität Gießen und wurde 1997 an der Universität Heidelberg mit Auszeichnung promoviert. An der Universität Heidelberg wurde sie 2002 auch habilitiert. 2005 erhielt sie den
Ruf der Universität Trier auf den Lehrstuhl Sozialpsychologie. Sie ist seitdem Leiterin der Abteilung Sozialpsychologie der Universität Trier am Fachbereich Psychologie. Neben dem Thema Extremismus und Radikalisierung beschäftigt sich ihre Forschung – unter anderem – mit der Entstehung und Änderung von Einstellungen und der Frage des guten Lebens.

Themenbezogene Auswahl an Publikationen:
Walther, E., & Isemann, S. D., (2019). Einführung: Psychologische Erklärungen für den Erfolg der AfD. (introduction: Why is the AfD successful?) In E. Walther & S. D. Isemann (Eds.), Die AfD – psychologisch betrachtet (pp.2-26). (The psychology of the AfD) Wiesbaden: Springer.
Walther, E., & Isemann, S. D. (in press). Sozialisierungsprozesse der Radikalisierung im Internet. In Joachim Krause, Liane Rothenberger, Jannis Jost, & Kira
Frankenthal (Eds). Terrorismusforschung – Interdisziplinäres Handbuch für Wissenschaft und Praxis. Baden-Baden: Nomos.
Isemann, S. D., Walther, E., Solfrank, S., & Wilbertz, F. (2019). Peacefully changing the world: Political system support facilitates peaceful, but prevents violent protest orientation among school students. Peace and Conflict: Journal of Peace Psychology. Advance online publication. dx.doi.org/10.1037/pac0000388

Dr. med.

Wutzler, Uwe

Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie / Psychoanalyse
(DGPT), Gruppenlehranalytiker (D3G)
E-Mail: u.wutzler@asklepios.com

Übung
415a/b Wutzler
Analytisch orientierte Gruppenselbsterfahrung
20 h Uwe Wutzler
komplett ausgebucht
Übung
415a/b Wutzler
Analytisch orientierte Gruppenselbsterfahrung
20 h Uwe Wutzler
komplett ausgebucht
bis 31.03.2022
280,00 €
ab 01.04.2022
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Analytisch orientierte Gruppenselbsterfahrung
Übung, 20 h: Dr. med. Uwe Wutzler, Stadtroda

Die Gruppenselbsterfahrung ist für Ärzte und Psychologen ein zentraler Bestandteil
der psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildung. Sie vermittelt wichtige
Kenntnisse über die Anwendung von Übertragung und Gegenübertragung und
über die Wirkfaktoren in therapeutischen Prozessen. Die kontinuierliche Selbsterfahrung
in einer Gruppe vermittelt aber noch viel mehr: die wichtige Erfahrung
einer haltgebenden Gruppenkohäsion, die die Ängste vor der Leitung von Gruppen
abzubauen vermag, Fähigkeiten bei der Steuerung sowohl von gruppentherapeutischen
Prozessen als auch von Krisensituationen und die Reifung einer
therapeutische Haltung und Identität.
Für viele Teilnehmer war deshalb die Gruppenselbsterfahrung in der Erfurter Psychotherapiewoche
der Beginn eines kontinuierlichen Selbsterfahrungsprozess in
einer daran anschließenden Gruppe. Das ist auch dieses Mal möglich. Ab März
2022 kann der Gruppenprozess zwei- bis dreimal im Jahr an erweiterten Wochenenden
in Jena fortgesetzt werden.
Immer häufiger begegnen uns aber bei der EPW auch Teilnehmer, die sich selbst
in einer schwierigen Lebenssituation befinden und nach einer hilfreichen Gemeinschaft
suchen. Die in der Gruppenselbsterfahrung vermittelten Beziehungserfahrungen
und die in der Gruppe angeregte Selbstreflektion sind hierfür ein
ausgesprochener Gewinn. Sie führen zu einem achtsameren Umgang mit sich
selbst und helfen, die Lebensgestaltung und den Umgang mit anderen nach eigenen
Vorstellungen zu gestalten.
Die Erfahrungen im Rahmen der Gruppenselbsterfahrung zur EPW haben immer
wieder gezeigt, dass die letzte Gruppenstunde am Mittwochabend für weiter
angereiste Teilnehmer ein organisatorisches Problem darstellen kann. Gleichwohl
ist der Abschluss der Gruppenselbsterfahrung aber ein wichtiger Bestandteil
der gemeinsamen Arbeit. Für die Gruppenselbsterfahrung sind deshalb
veränderte Zeiten mit den Organisationsbüro der EPW abgesprochen worden:
10.09.2019: 16.00 – 17.45 Uhr und 18.00 – 19.45 Uhr; 11.09. und 12.09.2019 jeweils
16.00 – 17.45 Uhr und 18.15 – 20.00 Uhr; 13.09.2019: 16.00 – 17.30 Uhr und
18.00 – 19.30 Uhr und am 14.09.2019: 16.00 – 17.30 Uhr. Wir bitten um Beachtung
und Ihr Verständnis.