Dipl.-Psych.

Ahrend, Silke

Psychologische Psychotherapeutin (VT) für Einzel- und Gruppentherapie nach dem MVT-Ansatz in eigener psychotherapeutischer Praxis in Burg (Spreewald), MTV-Supervisorin, Eperiencing Alba Emoting Lehrerin und Mitglied der AGEAE

E-Mail: silkeahrend1@gmail.com

Kurs
311 Ahrend
Alba - Emoting und mehr
10 h Silke Ahrend
komplett ausgebucht
Kurs
311 Ahrend
Alba - Emoting und mehr
10 h Silke Ahrend
komplett ausgebucht
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Alba Emoting und mehr: Embodiment-Interventionen in Richtung Lebendigkeit
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Silke Ahrend

Der Körper ist unser zentrales Erfahrungsinstrument. Unsere Gefühle sind in unseren Körper eingebettet. Der Körper kommuniziert sichtbar, konsequent und klar mit uns und anderen. Unsere unbewusste Körperhaltung nimmt immer Einfluss auf unser Denken, Fühlen und Handeln und umgekehrt. Das bewusste körperliche und emotionale Gewahrsein ist die Grundlage einer lebendigen Beziehung zu sich selbst und anderen. Damit öffnet sich ein Entwicklungsraum für den Kompetenzerwerb von Eigenverantwortung und Selbstregulation.

Die PatientInnen können auf der körperlich-affektiven Ebene mit der Methode Alba Emoting (Bloch, 2017, Theßen, 2016, Hauke, 2020, Henn-Mertens, 2021) Gefühlswahrnehmung und Gefühlsausdruck auf einfache und achtsame Weise mittels Atemmuster, Mimik und Körperachse erkennen und anwenden lernen. Sie können damit die Basisemotionen Wut, Angst, Trauer, Freude, Zärtlichkeit und erotische Leidenschaft klarer in ihrer ganzen Vitalität wahrnehmen und akzeptieren und dadurch gegenüber anderen eindeutiger ausdrücken. Unmittelbar entsteht für die PatientInnen durch den inneren Erlebensprozess ein neues, emotionales Bewusstsein für ihre jeweilige Alltagssituation, die sie jetzt selbstbestimmt gestalten können, statt weiter mit ihren Gefühlen identifiziert zu sein. Durch AE können Gefühle auf körperlicher Ebene achtsam entmischt werden, zu schwache und seltene Gefühle entwickelt und zu heftige und häufige Gefühle auf ein stimmiges Maß zurückgeführt werden. Indem die PatientInnen freundlich und mitfühlend von außen auf ihre schwierigen Gefühle schauen und von innen achtsam der körperlich gefühlten Bedeutung ihrer Gefühle nachspüren, verstehen sie deren Schutz- und Bedürfnisfunktion zunehmend mehr. Gleichzeitig bringt das Bezeugen der dadurch wahrgenommenen schmerzlichen Gefühle weitere tiefe Akzeptanz und Selbstannahme.

Ergänzend zu AE werden integrativ Interventionen zur Selbstberuhigung in persönlichen Stress- und Triggersituationen vorgestellt, so dass die PatientInnen mit diesen Kompetenzen aktiv und selbstreguliert durch Beruhigung des eigenen Nervensystems die Polyvagalleiter hochsteigen können und in ihrem Alltag selbstbewusster handeln können (vgl. Dana Deb, 2021).

Dieser Einführungs-Kurs mit hohem Selbsterfahrungscharakter lädt ein, die Methode des Alba Emoting und andere körperlich-affektive Interventionen kennenzulernen und für sich auszuprobieren, um die Bedeutung der körperlich-affektiven Ebene in Therapieprozessen besser verstehen und anwenden zu können.

Empfohlene Literatur:

Bloch, Susana (2017): Alba Emoting: A Scientific Method for Emotional Induction.  CreateSpace Independent Publishing Platform
Deb, Dana (2021). Arbeiten mit der Polyvagal-Theorie. Übungen zur Förderung von Sicherheit und Verbundenheit. Lichtenau: Probst.
Hauke, Gernot & Lohr, Christina (2020). Emotionale Aktivierungstherapie (EAT): Embodiment in Aktion. Klett-Cotta.
Henn-Mertens, G., Zimmek, G. (2021). Körperorienterte Techniken in der Schematherapie. Weinheim: Beltz.
Theßen, Lars (2016). Mit Atemübungen zum Gefühlsausdruck: Wahrnehmung und Regulation der Emotionen in der Psychotherapie (essentials). Springer

Kurs
417a/b Ahrend
MVT-Gruppentherapie
20 h Silke Ahrend
ausschließlich in Präsenz
Kurs
417a/b Ahrend
MVT-Gruppentherapie
20 h Silke Ahrend
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
260,00 €
ab 01.04.2022
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
MVT-Gruppentherapie mit Lust und Leichtigkeit
Kurs, 20 h: Dipl.-Psych. Silke Ahrend

Menschen kommen in die Gruppentherapie, weil sie sich dafür entschieden haben, dass ihre zwischenmenschlichen Beziehungen im Alltag zu ihrem Partner, ihren Kindern, Freunden und Kollegen besser gelingen sollen, anstatt dass sie immer wieder in typischen Stresssituationen in dysfunktionale emotionale Reaktionsmuster fallen. Allerdings erleben sie sich am Anfang der Therapie aus ihrer PatientInnensicht immer wieder als zutiefst ambivalent, wenn sie mit ihrer störungsbedingten Symptomatik identifiziert sind und sich als defizitär in ihren Kompetenzen sehen.
Die MVT-Gruppentherapie (Mentalisierungsfördernde Verhaltenstherapie nach Serge Sulz) ist embodimentorientiert, methoden- und störungsübergreifend. Sie unterstützt die PatientInnen, nach ihren Werten zu leben, ihren Lebenssinn zu finden und ihr blockiertes Potential zu entfalten, was durch ihre Überlebensregel bisher nicht möglich war. Mit der MVT-Gruppentherapie kann ein strategischer Persönlichkeitsentwicklungsprozess in und mit der Gruppe gestaltet werden, der den PatientInnen die dafür erforderlichen Kompetenzen vermittelt. Quell für die Entfaltung von Zwischenmenschlichkeit und der eigenen Potenziale ist die Verinnerlichung von sicherer Bindung und Beziehung in der Gruppe. Die Gruppe gestaltet gemeinsam einen zwischenmenschlichen Vertrauens- und Resonanzraum für tiefe korrigierende Erfahrungen persönlicher Bindungsverletzungen, die den Ursprung der emotionalen Überlebensregel und der dysfunktionalen Beziehungsmuster gebildet haben. Die kontinuierlich angebotenen „Antidots“ ermöglichen die fortlaufende Befriedigung defizitärer Bedürfnisse und damit das Anfüllen der Entwicklungslöcher. Der MVT-Gruppentherapieprozess fördert insgesamt das persönliche Bewusstwerden (Mentalisierungsförderung) der “Heilung und Wachstum der verletzten Seele” (Sulz, 2022). Der MVT-Gruppenprozess folgt sechs Entwicklungsstufen und ist ausgerichtet am Lebenssinn der PatientInnen. Er fördert dabei insbesondere mit den sieben MVT-Modulen den Übergang von einer egozentrischen zu einer empathischen Beziehungsgestaltung, wo sich Menschen gleichwertig und frei begegnen statt weiter in symbiotischen Beziehungen verstrickt zu sein.
In diesem Einführungskurs können Einzel- und GruppentherapeutInnen den MVT-Ansatz (Sulz, 2021) kennenlernen und mit Lust und Leichtigkeit ausprobieren, ob und wie sie ihren bisherigen „Therapiekoffer“ in den MVT-Ansatz integrieren können.

Empfohlene Literatur:

Serge K.D. Sulz, Heilung und Wachstum der verletzten Seele, Praxisleitfaden Mentalisierungsfördernde Verhaltenstherapie, Psychosozial-Verlag, 1. Aufl. 2022
Serge K.D. Sulz, Mentalisierungsfördernde Verhaltenstherapie, Entwicklung von Affektregulierung, Selbstwirksamkeit und Empathie, Psychosozial-Verlag, 1. Aufl. 2021

Dr. phil., Dipl.-Psych.

Althoff, Marie-Luise

Psychoanalytikerin, tätig in eigener Praxis
E-Mail: Marie-LuiseAlthoff@web.de

Vorlesung
C2 Althoff
Mentalisierung, Bindung ...
10 h Marie-Luise Althoff
Präsenz oder online
Vorlesung
C2 Althoff
Mentalisierung, Bindung ...
10 h Marie-Luise Althoff
Präsenz oder online
bis 31.03.2023
110,00 €
ab 01.04.2023
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Online
110,00 €
Mentalisierung, Bindung und epistemisches Vertrauen
Vorlesung, 10 h: Dr. phil., Dipl.-Psych. Marie-Luise Althoff, Bielefeld

In dieser Veranstaltung werden grundlegende Kenntnisse der Mentalisierungstheorie vermittelt. Es soll erfahrbar werden, was es bedeutet "Having Mind in Mind" (Fonagy). Die Grundprinzipien des Konzepts der Mentalisierung sowie die daraus abgeleitete therapeutische Haltung und Interventionstechnik wird theoretisch und in Übungen verdeutlicht. Die Bedeutung der Bindungstheorie als einem zentralen Bestandteil der Theorie und Praxis der Mentalisierungstheorie und -praxis wird dargestellt. In der neueren Entwicklung der Mentalisierungstheorie ist das Konzept des so genannten epistemischen Vertrauens, i.e. des basalen Vertrauens in eine Person als sichere Informationsquelle, zu einer wichtigen und unverzichtbaren Größe geworden. Der Zusammenhang von Mentalisierung, Bindung und epistemischem Vertrauen wird dargestellt, reflektiert und an Fallbeispielen erläutert.

Empfohlene Literatur:

Bateman A, Fonagy P (2016) Mentalization-Based Treatment for Personality Disorders. Oxford Press, Oxford

Seminar
413a/b Althoff
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Marie-Luise Althoff
ausschließlich in Präsenz
Seminar
413a/b Althoff
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Marie-Luise Althoff
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
260,00 €
ab 01.04.2023
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Neue Ideen aus der psychoanalytischen Filmbetrachtung
Seminar, 20 h: Dr. phil., Dipl.-Psych. Marie-Luise Althoff, Bielefeld

Im Seminar erarbeiten sich die Teilnehmenden im Anschluss an eine methodische Einleitung kulturpsychoanalytische Interpretationen. Das Vorgehen folgt dabei dem Gedanken, dass es für psychotherapeutisch Tätige von hoher Relevanz ist, die Verbindungen zwischen individueller Entwicklung (von Gesundheit wie Krankheit) und gesellschaftlichen Zuständen und Prozessen in den Blick zu nehmen. Viele mediale Darstellungen der Verwobenheit beider Bereiche bieten eine hervorragende Möglichkeit der Reflexion, die von hoher klinischer Relevanz ist. Das Tagungsthema der EPW 2023, Vertrauenskrisen – Aufgaben von Gesellschaft und Psychotherapie, bietet dazu einen geeigneten Rahmen.
Dazu wird eine methodische Einleitung von Timo Storck gegeben, welche den Einstieg in eine Interpretation des Films „Trainspotting“ (Leitung: Marie Luise Althoff) bildet.
Am zweiten Tag wird unter der Leitung von Timo Storck der Film „I`m thinking of ending things“ interpretiert und am Montag werden wir uns mit ihm dem Film „Alles eine Frage der Zeit“ zuwenden.
Schließlich erfolgen noch Betrachtungen der Filme „About a girl“ am Dienstag mit Marie Luise Althoff und „Mittagsstunde“ am Mittwoch unter der Leitung von Lars Friedel.


Zu den Gegenständen der kulturanalytischen Interpretation:
1. Trainspotting (R: D. Boyle, 1996)
Dieser Film hat laut Kritik mittlerweile Kultstatus.
Er spielt in Leith, einem Stadtteil der schottischen Hauptstadt Edinburgh.
Hauptdarsteller ist der junge Mark Renton, ein Heroinabhängiger, der zu Beginn des Films und im Verlauf immer wieder clean werden will. Ein bitteres und zugleich einfühlsames Zeitportrait der Junkie-Szene, das mit seiner ungewöhnlichen auf das Unerwartete zielenden Dramaturgie fasziniert.


2. I'm thinking of ending things (R: C. Kaufman, 2020)
Im Film erleben wir, wie ein Paar im Auto zum ersten gemeinsamen Besuch bei den Eltern des Mannes fährt. Die Atmosphäre ist durchgängig surreal, impressionistisch. Damit verwoben ist die Geschichte eines einsamen alten Hausmeisters. In Dialogen findet sich wiederholt die Auseinandersetzung mit großen Lebensfragen und damit, "einen Schlussstrich zu setzen". Die SZ hat von einer "furios verfilmten Depression" gesprochen.


3. Alles eine Frage der Zeit (R: R. Curtis, 2013)
An seinem 21. Geburtstag erfährt Tim von seinem Vater, dass die Männer in der Familie das Vermögen besitzen, durch Gedankenkraft in der persönlichen Zeit zurückzureisen. Ausgehend von dieser Prämisse und Tims Weg durchs Leben erkundet der Film die Bedeutung emotionaler Erinnerung, besonderer Lebensmomente und Gegenwärtigkeit.


4. About a girl (R: M. Monheim, 2015)
Der Titel des Films entspricht dem gleichnamigen Song der Band Nirvana. Charleen ist 15 Jahre alt und beschäftigt sich viel mit dem Tod. Sie hört ausschließlich Musik von verstorbenen Musikern, z.B. Kurt Cobain, sammelt Fotografien toter Tiere und macht ein Berufspraktikum beim Bestatter. Nach einem gescheiterten Suizidversuch sagt sie: "Ich wollte einfach nur meine Ruhe". Der Film zeigt ihre Auseinandersetzung mit Sterben und Leben.


5. Mittagsstunde (R: Lars Jensen, 2022)
Melancholisch nachdenkliche Verfilmung des gleichnamigen Romans von Dörte Hansen. Der Dozent Ingwer Feddersen nimmt ein Sabbatical, will sich um seine Eltern kümmern und zieht dazu für ein Jahr zurück in sein nordfriesisches Heimatdorf Brinkebüll. Hier ist nichts mehr, wie es einmal war. Zuhause, in der Heimat, wird er mit seiner Vergangenheit, mit Veränderung und Stillstand konfrontiert und muss sich der Frage stellen, wie er leben will.


Gemeinsam werden wir uns alle Filme anschauen und nach einem sich jeweils anschließenden kurzen Impulsvortrag der Referenten hoffentlich in eine angeregte und aufschlussreiche Diskussion übergehen.

Empfohlene Literatur:

Hamburger, A. (im Erscheinen). Filmpsychoanalyse. Gießen: Psychosozial-Verlag
Storck, T. & Taubner S. (2017). (Hg). Von Game of Thrones bis The Walking Dead. Interpretation von Kultur in Serie. Berlin u. a.: Springer.

Dr. paed.

Becker, Evelyn-Christina

Psychoanalytikerin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin in eigener Praxis, Dozentin, Supervisorin und Lehrtherapeutin
E-Mail@praxis-becker.info

Vorlesung
A1 Becker
Geschwister
10 h Evelyn-Christina Becker
Präsenz oder online
Vorlesung
A1 Becker
Geschwister
10 h Evelyn-Christina Becker
Präsenz oder online
bis 31.03.2023
110,00 €
ab 01.04.2023
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Online
110,00 €
Geschwister: Helfer – Idole – Rivalen
Vorlesung, 10 h: Dr. paed. Evelyn-Christina Becker

„Die gelebte und erlebte Geschwisterbeziehung ist stets janusköpfig: Geschwisterrivalität, Geschwisterkampf und –mord sowie Geschwisterinszest einerseits, als auch Geschwisterliebe, -unterstützung, Geschwisterhilfe und -rat andererseits sind jene Pole, zwischen denen Geschwisterlichkeit ausgespannt und eingebunden ist und sich entwickelt.“
(Gunther Klosinski: Verschwistert mit Leib und Seele)


Das gemeinsame Aufwachsen in einer Familie prägt. Einerseits können transgenerationale Auswirkungen unsere eigene Lebensgeschichte bestimmen und uns spezifische Rollen und Funktionen zuweisen, andererseits haben unser Platz und die damit verbundenen Kompetenzen in der Geschwisterreihe Gewicht.


Insbesondere wenden wir uns folgenden Fragestellungen zu:
* Welche Bedeutung haben Mutter und Vater für die Entwicklung von Geschwisterlichkeit?
* Welche Folgen ergeben sich aus Erziehungsstil, Ungleichbehandlung, Erkrankung,
  Konkurrenz und Rivalität?
* Welche Auswirkungen für eine Selbstwerdung hat die Rolle, ein Ersatzkind zu sein?
* Wie gestaltet sich über unsere gesamte Lebensspanne die Beziehung zu den Geschwistern
  bis hin zu pathologischen Mustern oder gar Abbruch?


Anhand historischer und gegenwärtiger Beispiele, an Märchen und mit Fallvorstellungen erörtern wir diese Verflechtungen unter psychodynamischem Aspekt in den familiären Beziehungen.

Empfohlene Literatur:

Petri, Horst: Geschwister – Liebe und Rivalität. Kreuz-Verlag, 2001
Sohni, Hans: Geschwisterdynamik. Psychosozial-Verlag, 2011
Brisch, Karl Heinz: Bindung und Geschwister. Klett-Cotta, 2020
Walser, Robert: Geschwister Tanner. Suhrkamp Taschenbuch, 2003
Feuchtwanger, Lion: Die Geschwister Oppermann. Buch 4. Aufbau Digital, 2013

Seminar
201 Becker
Clara und Robert Schumann
10 h Evelyn-Christina Becker
ausschließlich in Präsenz
Seminar
201 Becker
Clara und Robert Schumann
10 h Evelyn-Christina Becker
ausschließlich in Präsenz
bis 01.04.2023
130,00 €
ab 02.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Reihe: Psyche und Persönlichkeit - Lebens- und Schaffenspaare Clara und Robert Schumann – Liebe, Genialität und Verzweiflung
Seminar, 10 h: Dr. paed. Evelyn-Christina Becker

Eine Einladung zu Bild, Text, Film und Ton mit differenziertem Zugang, um die unbewussten und bewussten Kräfte kennenzulernen, die die einzigartige Lebens- und Schaffensgemeinschaft von Clara und Robert Schumann prägten.
Wir erleben sie und ihre sieben Kinder: im Alltag und auf Reisen mit wachsender Flexibilität, hoher Kreativität und wechselseitiger Anpassung zwischen Romantik und Moderne.
Das individuelle Schicksal Roberts - „Engelsstimmen verwandeln sich in Dämonenstimmen!“ -und die unbezwingbare Kraft Claras – „Was habe ich besessen und was verloren!“ – sollen dabei je eigenen Raum erhalten.

Empfohlene Literatur:

Nauhaus, G.; Bodsch, I. (Hrsg.): Robert und Clara Schumann. Ehetagebücher. Stroemfeld
  Verlag und Stadt Museum Bonn, 2007
Rauchfleisch, U.: Robert Schumann. Leben und Werk. Kohlhammer, Stuttgart, 1990
Beci, Veronica: Robert & Clara Schumann. Musik und Leidenschaft – Biographie. Patmos
  Verlag GmbH, Stuttgart, 2006

Dipl.-Psych.

Bellabarba, Julia

Paar- und Sexualtherapeutin in eigener Praxis, Mitgliedschaften: DGSF

E-Mail: bellabarba@paartherapie-coupletherapy.de

Vorlesung
A4 / B4 Bellabarba
Paartherapie
20 h Julia Bellabarba
Präsenz oder online
Vorlesung
A4 / B4 Bellabarba
Paartherapie
20 h Julia Bellabarba
Präsenz oder online
bis 31.03.2023
220,00 €
ab 01.04.2023
260,00 €
Ermäßigt
182,00 €
Online
220,00 €
Paartherapie: wie gelingt der Transfer von der Sitzung in den Alltag?
Vorlesung, 20 h: Dipl.-Psych. Julia Bellabarba

Bitte beachten Sie, dass diese Vorlesung von 10.00 – 13.15 Uhr stattfindet.


In dieser Doppelvorlesung werden wirksame Empfehlungen, Übungen und Verschreibungen vorgestellt, die den Transfer von der Sitzung in den Alltag der Klienten ermöglichen.
Wir besprechen die verschiedenen Parameter und Indikatoren, anhand derer wir Paare und deren Muster verstehen. Und wir reflektieren den triadischen Prozess, der sich zwischen dem Paar und Therapeut*innen ergibt, sowie die Frage, welche paardynamischen Theorien unser Denken, Fühlen und Handeln aktuell leiten.


Daraus erarbeiten wir paartherapeutische Empfehlungen, die unsere therapeutische Wirksamkeit über den Rahmen der Therapiesitzung hinaus vervollständigen. Die Referentin stellt beispielhaft eigene erprobte Verschreibungen zur Verfügung. Eine Vorstellung eigener Klientenpaare ist ausdrücklich erwünscht. Die Erarbeitung eines eigenen therapeutischen „Fundus“ an bewährten, wirksamen und nachhaltigen Verschreibungen ist möglich.

Dipl.-Psych.

Bongard, Sabina

Psychotherapeutin (TP/Erwachsene), Psychodrama-Therapeutin und international zertifizierte PBSP-Therapeutin/Supervisorin. Seit 1990 in freier Praxis in Osnabrück tätig.
E-Mail: sabina.bongard@aol.de; www.sabina-bongard.de

Übung
412a/b Bongard
Pesso-Boyden-System-Psychomotor
20 h Sabina Bongard
ausschließlich in Präsenz
Übung
412a/b Bongard
Pesso-Boyden-System-Psychomotor
20 h Sabina Bongard
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
280,00 €
ab 01.04.2023
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Ich bin mein Erinnern (Augustinus) Pesso-Boyden-System-Psychomotor (PBSP)
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Sabina Bongard

„Pesso-Boyden-System-Psychomotor ist eine aktuelle und  moderne humanistische Psychotherapie. Sie war ursprünglich eine Körper-Psychotherapie, die in Gruppen durchgeführt wurde. Heute konzentrieren sich die psychotherapeutischen Dialoge mehr auf das psychische Erleben von Emotionen und die Emotionsregulation, die konsequent reflektiert und mentalisiert werden“ (Prof. Dr. Dr. Serge Sulz).
Das tiefe Vertrauen in das jedem Menschen innewohnende evolutionäre Wissen als Quelle der Heilung liegt PBSP zugrunde.
Indem wir rückwirkend Beziehungserfahrungen machen, wie wir sie gebraucht hätten, gelingt es uns, jene Entwicklungsaufgaben, die in unserer Kindheit nicht konstruktiv bewältigt werden konnten und die uns heute daran hindern, ein zufriedenstellendes Leben zu führen, nachträglich via Imagination zu bewältigen. Will ich werden wie ich wirklich bin, so bedeutet dies, ein neues, befriedigendes Erinnern zu erschaffen und es neben die defizitären Erinnerungen zu stellen, die unser Leben beeinträchtigen.
Die Erkenntnisse der Neuropsychologie haben den positiven und heilenden Effekt dieses interaktionellen Zugangs über affektive, körperliche und kognitive Imagination mittlerweile wissenschaftlich validiert.

Dr. med.

Cherdron, Alexander

Facharzt für Allgemeinmedizin, Psychotherapeut und Psychoanalytiker in eigener Praxis. Dozent, Lehranalytiker und Supervisor an verschiedenen psychotherapeutischen Ausbildungsinstituten. Weiterbildungsermächtigter Arzt der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz für die Bereichsbezeichnungen „Psychotherapie“ und „Psychoanalyse“.

Website: www.cherdron.com

E-Mail: praxis@cherdron.com

Vorlesung
C3 Cherdron
Depressionen
10 h Alexander Cherdron
Präsenz oder online
Vorlesung
C3 Cherdron
Depressionen
10 h Alexander Cherdron
Präsenz oder online
bis 31.03.2023
110,00 €
ab 01.04.2023
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Online
110,00 €
Depressionen
Vorlesung, 10 h: Dr. med. Alexander Cherdron, Wiesbaden

Laut WHO raubt die Depression unter allen Erkrankungen den Menschen in der industrialisierten Welt die meisten gesunden Lebensjahre und sie ist aktuell in der BRD der häufigste Grund für vorzeitige Erwerbsunfähigkeit bei auch stetig steigenden, depressionsbedingten Arbeitsunfähigkeitstagen. In dieser medizinischen und volkswirtschaftlichen Herausforderung sind wir, als psychotherapeutisch Tätige, in besonderem Maße gefordert. Die Vorlesung soll durch ein „Refreshen“ bzw. ein „Updaten“ unseres Wissens einen Kompetenzgewinn im Umgang mit depressiv Erkrankten ermöglichen.


Behandelt werden die Erscheinungsformen, die Diagnostik sowie neurobiologische und psychoanalytische/psychodynamische Konzepte zur Depressionsentstehung.  
Neben psychotherapeutischen Behandlungsaspekten werden (v. a. für Nicht-Ärzte) die Grundprinzipien und für den Praxisalltag taugliche Strategien der psychopharmakologischen Behandlung dargestellt. Ferner werden Aufbau und Anwendung von digitalen Gesundheitsanwendungen („DiGAs“) erläutert. Auch werden die Besonderheiten der Depression beim männlichen Geschlecht und Erscheinungformen und prakisches Vorgehen bei peri-/postpartalen depressiven Störungen beleuchtet werden.

Seminar
401 Cherdron
Übungs-Seminar Narzissmus
10 h Alexander Cherdron
ausschließlich in Präsenz
Seminar
401 Cherdron
Übungs-Seminar Narzissmus
10 h Alexander Cherdron
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Übungs-Seminar Narzissmus
Seminar, 10 h: Dr. med. Alexander Cherdron, Wiesbaden

Das Selbstwertsystem, seine Entwicklung, seine Regulationsmechanismen und seine Störanfälligkeiten, ist zentraler Bestandteil der tiefenpsychologischen und psychoanalytischen Krankheitslehre.
Das Seminar wird die Facetten und Ausprägungsgrade von Störungen im Bereich des Narzissmus beleuchten. Im theoretischen Teil wird zunächst die „normale“ Entwicklung des Selbst und des Selbstwertsystems dargestellt. Neben der Unterscheidung von normalem und pathologischem Narzissmus liegt der zweite Schwerpunkt des Seminars darin, anhand von Fallbeispielen den psychodynamischen Blick für narzisstische Störungsanteile zu schärfen und zu erweitern. Hierbei soll das ganze Spektrum narzisstischer Störungsbilder (von der narzisstischen Depression bis hin zur narzisstischen Persönlichkeitsstörung oder z. B. auch die Besonderheiten des weiblichen Narzissmus) beleuchtet und einfühlbar werden. Auf behandlungstechnische Besonderheiten wird ebenfalls eingegangen werden.

Dr. phil., Dipl.-Psych.

Drexler, Diana

Psychotherapeutin in eigener Praxis. Leiterin des Wieslocher Instituts für systemische Lösungen (WISL). Lehrtherapeutin und Supervisorin für Verhaltenstherapie, Systemische Therapie und Beratung (SG) und für Systemaufstellungen (DGfS). Fort- und Weiterbildungen in hypnosystemischen, humanistischen und tiefenpsychologischen Verfahren.

Vorlesung
C4 Drexler
Einführung in die Systemaufstellung
10 h Diana Drexler
Präsenz oder online
Vorlesung
C4 Drexler
Einführung in die Systemaufstellung
10 h Diana Drexler
Präsenz oder online
bis 31.03.2023
110,00 €
ab 01.04.2023
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Online
110,00 €
Gut aufgestellt? Einführung in Theorie und Praxis der Systemaufstellungen
Vorlesung, 10 h: Dr. phil., Dipl.-Psych. Diana Drexler

Aufstellungsarbeit hat wie kaum ein anderes szenisches Verfahren fachliche Kontroversen ausgelöst und gleichzeitig eine starke Verbreitung im Praxisalltag von BeraterInnen und TherapeutInnen erfahren. Inzwischen gibt es eine große Vielfalt unterschiedlicher Vorgehensweisen und Anwendungsbereiche.
In der Vorlesung werden theoretische und praktische Grundlagen dieser Arbeitsweise vorgestellt
Themen werden u.a. sein:
-    Geschichte und Entwicklungen der Aufstellungsarbeit
-    Was sind szenische Verfahren, was sind Besonderheiten von Systemaufstellungen?
-    Was sind Vorgehensweisen im Einzel- und Gruppensetting?
-    Was sind Chancen, Risiken und Wirkungen?


Es besteht die Möglichkeit für Erfahrungsaustausch, kleine Übungssequenzen und Diskussion.

Dr. med.

Friedel, Lars

Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalytiker (DGPT), Gruppenlehranalytiker (D3G), niedergelassen in eigener Praxis in Leipzig
E-Mail: friedel@psychotherapie-fockeberg.de

Übung
113a/b Friedel
Analytisch orientierte Gruppenselbsterfahrung
20 h Lars Friedel
ausschließlich in Präsenz
Übung
113a/b Friedel
Analytisch orientierte Gruppenselbsterfahrung
20 h Lars Friedel
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
280,00 €
ab 01.04.2023
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Analytisch orientierte Gruppenselbsterfahrung
Übung, 20 h: Dr. med. Lars Friedel, Leipzig

Für die psychotherapeutische Arbeit mit psychoanalytischen und tiefenpsychologisch-fundierten Verfahren ist die Kenntnis der Anwendung von Übertragung und Gegenübertragung zur Gestaltung therapeutischer Prozesse von zentraler Bedeutung. Sie kann nur gelingen, wenn dem Therapeuten seine Reaktion auf andere und die von ihm ausgehende Beziehungsgestaltung bewusst ist. Die Selbsterfahrung ist damit ein unverzichtbarer Baustein in der psychotherapeutischen Aus- und Weiterbildung. Der Gruppenverlauf ermöglicht daneben eine Einsicht in die Nutzung und Gestaltung gruppentherapeutischer Prozesse.
Die in der Gruppenselbsterfahrung vermittelte Beziehungserfahrung und Fähigkeit zur Selbstreflektion ist aber auch ein ausgesprochener Gewinn für die eigene Lebensgestaltung und Psychohygiene. Die Gruppen werden daher immer mehr auch von Kollegen genutzt, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden oder den Umgang mit sich selbst in Familie und Beruf fürsorglicher gestalten möchten.
Die angebotene Gruppenselbsterfahrung kann an erweiterten Wochenenden fortgesetzt werden, die zwei- bis dreimal im Jahr in Jena/Apolda stattfindet.

Seminar
413a/b Friedel
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Lars Friedel
ausschließlich in Präsenz
Seminar
413a/b Friedel
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Lars Friedel
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
260,00 €
ab 01.04.2023
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Neue Ideen aus der psychoanalytischen Filmbetrachtung
Seminar, 20 h: Dr. med. Lars Friedel, Leipzig

Im Seminar erarbeiten sich die Teilnehmenden im Anschluss an eine methodische Einleitung kulturpsychoanalytische Interpretationen. Das Vorgehen folgt dabei dem Gedanken, dass es für psychotherapeutisch Tätige von hoher Relevanz ist, die Verbindungen zwischen individueller Entwicklung (von Gesundheit wie Krankheit) und gesellschaftlichen Zuständen und Prozessen in den Blick zu nehmen. Viele mediale Darstellungen der Verwobenheit beider Bereiche bieten eine hervorragende Möglichkeit der Reflexion, die von hoher klinischer Relevanz ist. Das Tagungsthema der EPW 2023, Vertrauenskrisen – Aufgaben von Gesellschaft und Psychotherapie, bietet dazu einen geeigneten Rahmen.
Dazu wird eine methodische Einleitung von Timo Storck gegeben, welche den Einstieg in eine Interpretation des Films „Trainspotting“ (Leitung: Marie Luise Althoff) bildet.
Am zweiten Tag wird unter der Leitung von Timo Storck der Film „I`m thinking of ending things“ interpretiert und am Montag werden wir uns mit ihm dem Film „Alles eine Frage der Zeit“ zuwenden.
Schließlich erfolgen noch Betrachtungen der Filme „About a girl“ am Dienstag mit Marie Luise Althoff und „Mittagsstunde“ am Mittwoch unter der Leitung von Lars Friedel.


Zu den Gegenständen der kulturanalytischen Interpretation:
1. Trainspotting (R: D. Boyle, 1996)
Dieser Film hat laut Kritik mittlerweile Kultstatus.
Er spielt in Leith, einem Stadtteil der schottischen Hauptstadt Edinburgh.
Hauptdarsteller ist der junge Mark Renton, ein Heroinabhängiger, der zu Beginn des Films und im Verlauf immer wieder clean werden will. Ein bitteres und zugleich einfühlsames Zeitportrait der Junkie-Szene, das mit seiner ungewöhnlichen auf das Unerwartete zielenden Dramaturgie fasziniert.


2. I'm thinking of ending things (R: C. Kaufman, 2020)
Im Film erleben wir, wie ein Paar im Auto zum ersten gemeinsamen Besuch bei den Eltern des Mannes fährt. Die Atmosphäre ist durchgängig surreal, impressionistisch. Damit verwoben ist die Geschichte eines einsamen alten Hausmeisters. In Dialogen findet sich wiederholt die Auseinandersetzung mit großen Lebensfragen und damit, "einen Schlussstrich zu setzen". Die SZ hat von einer "furios verfilmten Depression" gesprochen.


3. Alles eine Frage der Zeit (R: R. Curtis, 2013)
An seinem 21. Geburtstag erfährt Tim von seinem Vater, dass die Männer in der Familie das Vermögen besitzen, durch Gedankenkraft in der persönlichen Zeit zurückzureisen. Ausgehend von dieser Prämisse und Tims Weg durchs Leben erkundet der Film die Bedeutung emotionaler Erinnerung, besonderer Lebensmomente und Gegenwärtigkeit.


4. About a girl (R: M. Monheim, 2015)
Der Titel des Films entspricht dem gleichnamigen Song der Band Nirvana. Charleen ist 15 Jahre alt und beschäftigt sich viel mit dem Tod. Sie hört ausschließlich Musik von verstorbenen Musikern, z.B. Kurt Cobain, sammelt Fotografien toter Tiere und macht ein Berufspraktikum beim Bestatter. Nach einem gescheiterten Suizidversuch sagt sie: "Ich wollte einfach nur meine Ruhe". Der Film zeigt ihre Auseinandersetzung mit Sterben und Leben.


5. Mittagsstunde (R: Lars Jensen, 2022)
Melancholisch nachdenkliche Verfilmung des gleichnamigen Romans von Dörte Hansen. Der Dozent Ingwer Feddersen nimmt ein Sabbatical, will sich um seine Eltern kümmern und zieht dazu für ein Jahr zurück in sein nordfriesisches Heimatdorf Brinkebüll. Hier ist nichts mehr, wie es einmal war. Zuhause, in der Heimat, wird er mit seiner Vergangenheit, mit Veränderung und Stillstand konfrontiert und muss sich der Frage stellen, wie er leben will.


Gemeinsam werden wir uns alle Filme anschauen und nach einem sich jeweils anschließenden kurzen Impulsvortrag der Referenten hoffentlich in eine angeregte und aufschlussreiche Diskussion übergehen.

Empfohlene Literatur:

Hamburger, A. (im Erscheinen). Filmpsychoanalyse. Gießen: Psychosozial-Verlag
Storck, T. & Taubner S. (2017). (Hg). Von Game of Thrones bis The Walking Dead. Interpretation von Kultur in Serie. Berlin u. a.: Springer.

Prof. Dr. med.

Geyer, Michael

FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, FA für Neurologie und Psychiatrie – Psychoanalyse, Lehranalytiker (DFT, DGPT, D3G, SPP, AfP), Ehem. Direktor der Univ.-Klinik für Psychosomatische Medizin Leipzig, Wissenschaftlicher Leiter der Erfurter Psychotherapiewoche, Wissenschaftlicher Leiter der Akademie für Psychotherapie GmbH Erfurt
E-Mail: m.geyer@afp-erfurt.de

Dipl.-Psych.

Götze, Micaela

Psychologische Psychotherapeutin (VT), Traumatherapeutin, EMDR-Supervisorin (EMDRIA) und Supervisorin (VT), Körpertherapeutin (SE), PEP, Yogalehrerin und Kunsttherapeutin, tätig als Psychotherapeutin und Supervisorin in eigener Privat-Praxis
E-Mail: micaela.goetze@gmx.de

Übung
415a/b Götze
Trauma und Körper
20 h Micaela Götze
ausschließlich in Präsenz
Übung
415a/b Götze
Trauma und Körper
20 h Micaela Götze
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
280,00 €
ab 01.04.2023
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Trauma und Körper: die Wiederentdeckung des Körpers als Ressource
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Micaela Götze

Wenn ein traumatisches Ereignis geschieht, wird im Körper Energie zur Bewältigung dieser Situation bereitgestellt und freigesetzt. Der Körper reagiert zunächst mit einer erhöhten Ausschüttung von Stresshormonen und einer starken Erregung des Sympathikus, der den Kampf-Flucht-Reflex auslöst oder wenn Flucht oder Kampf nicht möglich ist, den Totstellreflex. Kann diese Mobilisierung im Körper nicht abgebaut werden, bleibt die Verarbeitung des überwältigenden Ereignisses sozusagen auf der Ebene der Reflexe in den tieferen Hirnstrukturen "stecken". Man kann eine Traumatisierung damit auch als biologisch unvollendete Reaktion verstehen, die sich auf körperlicher Ebene in Form somatischer oder psychischer Beschwerden ausdrücken kann. Traumatisierungen führen oft dazu, dass Menschen ihren Körper ablehnen, nicht spüren und nicht nur Angst vor ihren Erinnerungen, sondern auch Angst vor ihren körperlichen und emotionalen Reaktionen haben. Die Heilung eines Traumas ist damit kein primär kognitiver, sondern vor allem auch ein emotionaler und körperlicher Prozess, der nur gelingen kann, wenn eine achtsame Verbindung zum Körper unter Einbezug der Selbstregulationsfähigkeiten hergestellt wird.
Die Übung widmet sich den Auswirkungen von traumatischen Ereignissen als Einführung in die Traumatherapie und vermittelt Übungen zur Verbesserung der Selbstregulation und Ressourcierung, um das Nervensystem zu stärken und mehr Lebendigkeit und Verbundenheit wiederzuerlangen. Der Fokus liegt auf verschiedenen Embodimentübungen z.B. aus dem Somatic Experiencing, Zapchen Somatics, Klopfen und dem traumasensitiven Yoga zur Verbesserung der Körperwahrnehmung, Distanzierung von Traumareaktionen und Verbesserung der Integrationsfähigkeit. Die Übungen können auch zur eigenen Psychohygiene angewandt werden, um ein Ausbrennen in der Therapie zu verhindern.
Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, Socken, eine Decke und wenn möglich ein Sitzkissen mit.

Dr. med.

Gramich, Bernd

FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalyse; FA für Innere Medizin, FA für Allgemeinmedizin; Lehranalytiker (DGAP, DGPT) und Dozent am C.G.Jung-Institut Stuttgart. Ehem. Chefarzt am Diakonie Klinikum Stuttgart. Psychoanalytische Privatpraxis in Esslingen/N.
E-Mail- Adresse: berndgramich@gmx.de

Kurs
305 Gramich
Anorexie und Bulimie
10 h Bernd Gramich
ausschließlich in Präsenz
Kurs
305 Gramich
Anorexie und Bulimie
10 h Bernd Gramich
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
ANOREXIE und BULIMIE – Psychodynamische Grundlagen, klinische und ambulante Behandlung
Kurs, 10 h: Dr. med. Bernd Gramich


Essstörungen stellen schwere Krankheitsbilder dar, die wegen ihrer Vielgestaltigkeit, der somatischen Komplikationen, der basalen Einbindung der Verhaltensebene und der Gefahr der Chronifizierung viele Behandlungsprobleme aufwerfen – und eine tiefe Vertrauenskrise in den eigenen Körper darstellen. Es zeigen sich sehr unterschiedliche psychodynamische Konstellationen, sowohl konfliktbezogen und persönlichkeitsstrukturell als auch intrapsychisch und interpersonell. Darüber hinaus wird das Lebensumfeld eng in die Krankheit einbezogen. Oft sind daher komplexe, teils mehrfache stationäre oder teilstationäre Behandlungsepisoden notwendig. Viele Therapeutinnen und Therapeuten zeigen große Scheu vor der Behandlung essgestörter Patientinnen und Patienten.
Im Kurs werden neben der Ätiologie stationäre Behandlungsformen und –probleme unter psychodynamischer Perspektive dargestellt. Anhand stationärer und ambulanter Fallvorstellungen der Teilnehmer sollen die jeweilige Krankheitsdynamik herausgearbeitet und die behandlungstechnischen Probleme erörtert werden.
Eigene Fälle aus Klinik und Praxis zur gemeinsamen Fallarbeit sind dringend erwünscht! Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Kurs
403 Gramich
Traumseminar
10 h Bernd Gramich
ausschließlich in Präsenz
Kurs
403 Gramich
Traumseminar
10 h Bernd Gramich
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Traumseminar
Kurs, 10 h: Dr. med. Bernd Gramich

Träume sind uralt menschlich und ihre Deutung hat eine lange Geschichte. Anhand von Patiententräumen, die die Teilnehmer aus ihren Behandlungen mitbringen mögen, soll der Umgang vor allem mit dem Traum-Bild erarbeitet werden. Auf der Grundlage der Analytischen Psychologie C. G. Jungs werden wir als Teilnehmer an die „energetische Ladung“ des Traumbildes herangeführt, indem wir zunächst auf die eigenen emotionalen Reaktionen zum Traumtext achten und anschließend dazu Einfälle sammeln. Daraus ergibt sich üblicherweise eine bildhafte Vorstellung vom Patienten, die der anwesende Therapeut aus der Behandlung heraus ergänzen kann. Die Deutung des Traumes führt über die Betrachtung der Objektstufe und Subjektstufe zur Übertragungsebene. Anschließend wird das Augenmerk auf die prospektiven Anteile des Traumes gerichtet. Die Perspektive richtet sich damit vom „Woher“, also der Kausalität, zum „Wohin“ im Sinne der Finalität.
Spezifische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es genügt die Bereitschaft, aktiv mitzuarbeiten und einen Patiententraum mitzubringen – selbstverständlich auch Träume, die eine besondere Beziehung zum Tagungsthema aufweisen.

Dr. med.

Gruner, Beate

FÄ für Innere Medizin, FÄ für Psychosomatische Medizin, spezielle Schmerztherapie Psychosomatische Praxis
Mitgliedschaften: DGPM, DGSS, IGPS
E-Mail: beate.gruner@t-online.de

Vorlesung
D4 Gruner
Schmerz-Psychotherapie
10 h Beate Gruner
Präsenz oder online
Vorlesung
D4 Gruner
Schmerz-Psychotherapie
10 h Beate Gruner
Präsenz oder online
bis 31.03.2023
110,00 €
ab 01.04.2023
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Online
110,00 €
Schmerz - Schmerztherapie - Schmerzpsychotherapie
Vorlesung, 10 h: Dr. med. Beate Gruner

Menschen mit chronischen Schmerzen stellen eine besondere Herausforderung für alle im Gesundheitswesen Beteiligten dar. Hintergrund ist, dass Schmerz nicht messbar, sondern ein subjektives, sehr individuelles Erleben ist. Dadurch entstehen häufig Unklarheiten und Missverständnisse. Auch die Auswirkungen des chronischen Schmerzerlebens auf die Lebensführung der Betroffenen ist sehr unterschiedlich. Nicht zuletzt ist auch der Umgang des Einzelnen mit „seinen“ Schmerzen ganz individuell.
In dieser Vorlesung werden die bio-psycho-sozialen Grundlagen zur Entstehung und Entwicklung von Schmerzen und Schmerzerkrankungen vorgestellt. Es besteht ein bedeutsamer Unterschied zwischen akutem und chronischem Schmerz – dieser wird aufgezeigt; Chronifizierungsfaktoren werden erläutert. Im Weiteren werden die Möglichkeiten und Grenzen der Schmerztherapie im ambulanten, teilstationären und stationären Setting dargestellt. Sie erhalten einen Überblick über die gängigen medikamentösen Einflussmöglichkeiten bzw. auch deren Grenzen. Neben der Kurzvorstellung physio- und sporttherapeutischer Interventionen wird natürlich der Schmerzpsychotherapie größerer Raum gegeben. Sie werden über Therapiemöglichkeiten im Einzel- und Gruppensetting informiert und über Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit anderen Fachdisziplinen, zum Beispiel mit der Physiotherapie. Idealerweise wird nicht nur die stationäre, sondern auch die ambulante Schmerzpsychotherapie im interdisziplinären Kontext praktiziert, d.h. mit einem kontinuierlichen Austausch beteiligter Fachdisziplinen.
Ich möchte Ihnen vermitteln, dass mit Aneignung entsprechender Fachkompetenz die Arbeit mit Schmerzpatienten sehr bereichernd ist - und die Betroffenen sehr häufig sehr dankbar sind.

Empfohlene Literatur:

von Wachter M., Hendrischke A. (Hrsg). Psychoedukation bei chronischen Schmerzen. Springer 2021.
von Wachter, Kappis B. Therapietools. Beltz 2019
www.igps-schmerz.de; www.schmerzgesellschaft.de

Prof. Dr. med.

Gumz, Antje

Psychoanalytikerin, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapeutin und systemische Therapeutin, Professorin für Psychosomatik und Psychotherapie sowie Leiterin des Masterstudienganges Psychodynamische Psychotherapie an der Psychologischen Hochschule Berlin
E-Mail: a.gumz@phb.de

Prof. Dr.

Gumz, Antje

Vorlesung
A2 Gumz
Spannungen und Krisen in der ther. Beziehung
10 h Antje Gumz
ausschließlich online
Vorlesung
A2 Gumz
Spannungen und Krisen in der ther. Beziehung
10 h Antje Gumz
ausschließlich online
Kompetent mit Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung (Alliance ruptures) umgehen
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. Antje Gumz

Diese Vorlesung findet nur online statt – wird aber auch vor Ort übertragen.

Therapeuten unterscheiden sich in ihrer Kompetenz, erfolgreich zu behandeln. Besonders relevant im Hinblick auf diese Wirksamkeitsunterschiede sind die sogenannten förderlichen interpersonellen Fähigkeiten (FIS). Gemeint sind Qualitäten wie Empathie und emotionale Ausdrucksfähigkeit, über die ein/e Therapeut/in allgemein, über verschiedene Patienten hinweg verfügt. Diese interpersonellen Fähigkeiten sind auch entscheidend dafür, wie es Therapeuten gelingt, mit Spannungen und Krisen in der Therapiebeziehung (Alliance ruptures) erfolgreich umzugehen.


Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung sind häufig und ein Anzeichen für das Verstricktsein von Therapeut/in und Patient/in in ein sogenanntes Enactment. Der gelingende Umgang mit ihnen ist ein zentraler Wirkmechanismus von Psychotherapie und Voraussetzung für den Therapieerfolg. Spannungen und Krisen bieten die Chance, dysfunktionale interpersonelle Schemata zu explorieren und hierüber neue Beziehungserfahrungen zu vermitteln, sie führen aber auch häufig zu negativen Verläufen und Therapieabbrüchen. Insofern ist ein gelingender Umgang mit ihnen unabdingbar. Therapeuten fällt es häufig schwer, eine Spannung ausreichend wahrzunehmen und konstruktiv zu besprechen und oft setzen sie das Verstricktsein fälschlicherweise gleich mit therapeutischer Inkompetenz.


In der Vorlesung werden theoretische Hintergründe zum Thema dargestellt. Im Zentrum stehen häufige Indikatoren von Spannungen und Krisen, verschiedene Techniken, mit ihnen umzugehen, sowie Aus- und Weiterbildungsmethoden, mit denen Kompetenzen im Umgang mit Spannungen und Krisen gemessen und trainiert werden können. Zu diesen Methoden gehören 1) das Allianzfokussierte Training (AFT, Safran & Muran 2000, Eubanks-Carter et al. 2015, Gumz et al. 2017), welches therapiemethodenunabhängig entsprechende Kompetenzen (Selbstwahrnehmung, Affektregulation, Affektmitteilung, Metakommunikation), schult unter Einsatz von Videoaufzeichnungen, Rollenspielen und Achtsamkeitsübungen. 2) Die FIS-Übung (Anderson et al. 2009, Gumz et al. 2020) bietet die Möglichkeit, interpersonelle Fähigkeiten von Therapeuten zu messen. In dieser Übung reagieren Teilnehmende verbal auf herausfordernde Patienten-Äußerungen, die in Videoclips nachgespielt wurden. Die Reaktionen werden audioaufgezeichnet und von geschulten Ratern beurteilt.


Die Vorlesung richtet sich sowohl an erfahrene Kollegen als auch an Berufsanfänger. Vorgestellt werden theoretische Hintergründe und aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema. Die Inhalte werden mit Videobeispielen illustriert und anhand von Fallbeispielen der Vorlesungsteilnehmer/innen erprobt und diskutiert.

Empfohlene Literatur:

Gumz, A. (2020). Kompetent mit Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung umgehen. Techniken und didaktische Konzepte. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
Gumz, A., et al. (2020). Umgang mit Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung: Erste Erfahrungen mit einem handlungsorientierten Ausbildungs- und Supervisionskonzept. Psychother Psych Med, 70(3-4), 122-129.
Gumz, A. (2019). Mit Spannungen und Krisen in der Therapiebeziehung kompetent(er) umgehen. Psychotherapie im Dialog, 20 (04), 39-44.
Gumz, A., Hörz-Sagstetter, S. (Hrsg., 2018). Psychodynamische Psychotherapie in der Praxis. Lehrbuch. Weinheim: Beltz.
Gumz, A., Hörz-Sagstetter, S. (Hrsg. 2018). Psychodynamische Psychotherapie in der Praxis. Lehr-DVD. Weinheim: Beltz.
Gumz, A., Rugenstein, K., Munder T. (2018). Allianz-Fokussiertes Training (AFT). Schulenübergreifender Weg zum Umgang mit Krisen in der therapeutischen Beziehung. Psychotherapeut, 63 (1), 55–61.
Safran, J.D., Muran, J.C. (2000). Negotiating the therapeutic alliance. A relational treatment guide. New York: Guilford.

Hammer, Monika

Körper- und Bewegungstherapeutin in eigener Praxis, ZRM-Trainerin, Rolfing® Strukturelle Integration von Bewegung und Körper, Rolf Movement® Lehrerin, Yoga-Lehrerin (LuYong, Tibetisches Yoga).
E-Mail: monika@körper-sinn.ch

Kurs
311 Hammer
Alba - Emoting und mehr
10 h Monika Hammer
komplett ausgebucht
Kurs
311 Hammer
Alba - Emoting und mehr
10 h Monika Hammer
komplett ausgebucht
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Alba Emoting und mehr: Embodiment-Interventionen in Richtung Lebendigkeit
Kurs, 10 h: Monika Hammer

Der Körper ist unser zentrales Erfahrungsinstrument. Unsere Gefühle sind in unseren Körper eingebettet. Der Körper kommuniziert sichtbar, konsequent und klar mit uns und anderen. Unsere unbewusste Körperhaltung nimmt immer Einfluss auf unser Denken, Fühlen und Handeln und umgekehrt. Das bewusste körperliche und emotionale Gewahrsein ist die Grundlage einer lebendigen Beziehung zu sich selbst und anderen. Damit öffnet sich ein Entwicklungsraum für den Kompetenzerwerb von Eigenverantwortung und Selbstregulation.

Die PatientInnen können auf der körperlich-affektiven Ebene mit der Methode Alba Emoting (Bloch, 2017, Theßen, 2016, Hauke, 2020, Henn-Mertens, 2021) Gefühlswahrnehmung und Gefühlsausdruck auf einfache und achtsame Weise mittels Atemmuster, Mimik und Körperachse erkennen und anwenden lernen. Sie können damit die Basisemotionen Wut, Angst, Trauer, Freude, Zärtlichkeit und erotische Leidenschaft klarer in ihrer ganzen Vitalität wahrnehmen und akzeptieren und dadurch gegenüber anderen eindeutiger ausdrücken. Unmittelbar entsteht für die PatientInnen durch den inneren Erlebensprozess ein neues, emotionales Bewusstsein für ihre jeweilige Alltagssituation, die sie jetzt selbstbestimmt gestalten können, statt weiter mit ihren Gefühlen identifiziert zu sein. Durch AE können Gefühle auf körperlicher Ebene achtsam entmischt werden, zu schwache und seltene Gefühle entwickelt und zu heftige und häufige Gefühle auf ein stimmiges Maß zurückgeführt werden. Indem die PatientInnen freundlich und mitfühlend von außen auf ihre schwierigen Gefühle schauen und von innen achtsam der körperlich gefühlten Bedeutung ihrer Gefühle nachspüren, verstehen sie deren Schutz- und Bedürfnisfunktion zunehmend mehr. Gleichzeitig bringt das Bezeugen der dadurch wahrgenommenen schmerzlichen Gefühle weitere tiefe Akzeptanz und Selbstannahme.

Ergänzend zu AE werden integrativ Interventionen zur Selbstberuhigung in persönlichen Stress- und Triggersituationen vorgestellt, so dass die PatientInnen mit diesen Kompetenzen aktiv und selbstreguliert durch Beruhigung des eigenen Nervensystems die Polyvagalleiter hochsteigen können und in ihrem Alltag selbstbewusster handeln können (vgl. Dana Deb, 2021).

Dieser Einführungs-Kurs mit hohem Selbsterfahrungscharakter lädt ein, die Methode des Alba Emoting und andere körperlich-affektive Interventionen kennenzulernen und für sich auszuprobieren, um die Bedeutung der körperlich-affektiven Ebene in Therapieprozessen besser verstehen und anwenden zu können.

Empfohlene Literatur:

Bloch, Susana (2017): Alba Emoting: A Scientific Method for Emotional Induction.  CreateSpace Independent Publishing Platform
Deb, Dana (2021). Arbeiten mit der Polyvagal-Theorie. Übungen zur Förderung von Sicherheit und Verbundenheit. Lichtenau: Probst.
Hauke, Gernot & Lohr, Christina (2020). Emotionale Aktivierungstherapie (EAT): Embodiment in Aktion. Klett-Cotta.
Henn-Mertens, G., Zimmek, G. (2021). Körperorienterte Techniken in der Schematherapie. Weinheim: Beltz.
Theßen, Lars (2016). Mit Atemübungen zum Gefühlsausdruck: Wahrnehmung und Regulation der Emotionen in der Psychotherapie (essentials). Springer

Kurs
417a/b Hammer
MVT-Gruppentherapie
20 h Monika Hammer
ausschließlich in Präsenz
Kurs
417a/b Hammer
MVT-Gruppentherapie
20 h Monika Hammer
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
260,00 €
ab 01.04.2022
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
MVT-Gruppentherapie mit Lust und Leichtigkeit
Kurs, 20 h: Monika Hammer

Menschen kommen in die Gruppentherapie, weil sie sich dafür entschieden haben, dass ihre zwischenmenschlichen Beziehungen im Alltag zu ihrem Partner, ihren Kindern, Freunden und Kollegen besser gelingen sollen, anstatt dass sie immer wieder in typischen Stresssituationen in dysfunktionale emotionale Reaktionsmuster fallen. Allerdings erleben sie sich am Anfang der Therapie aus ihrer PatientInnensicht immer wieder als zutiefst ambivalent, wenn sie mit ihrer störungsbedingten Symptomatik identifiziert sind und sich als defizitär in ihren Kompetenzen sehen.
Die MVT-Gruppentherapie (Mentalisierungsfördernde Verhaltenstherapie nach Serge Sulz) ist embodimentorientiert, methoden- und störungsübergreifend. Sie unterstützt die PatientInnen, nach ihren Werten zu leben, ihren Lebenssinn zu finden und ihr blockiertes Potential zu entfalten, was durch ihre Überlebensregel bisher nicht möglich war. Mit der MVT-Gruppentherapie kann ein strategischer Persönlichkeitsentwicklungsprozess in und mit der Gruppe gestaltet werden, der den PatientInnen die dafür erforderlichen Kompetenzen vermittelt. Quell für die Entfaltung von Zwischenmenschlichkeit und der eigenen Potenziale ist die Verinnerlichung von sicherer Bindung und Beziehung in der Gruppe. Die Gruppe gestaltet gemeinsam einen zwischenmenschlichen Vertrauens- und Resonanzraum für tiefe korrigierende Erfahrungen persönlicher Bindungsverletzungen, die den Ursprung der emotionalen Überlebensregel und der dysfunktionalen Beziehungsmuster gebildet haben. Die kontinuierlich angebotenen „Antidots“ ermöglichen die fortlaufende Befriedigung defizitärer Bedürfnisse und damit das Anfüllen der Entwicklungslöcher. Der MVT-Gruppentherapieprozess fördert insgesamt das persönliche Bewusstwerden (Mentalisierungsförderung) der “Heilung und Wachstum der verletzten Seele” (Sulz, 2022). Der MVT-Gruppenprozess folgt sechs Entwicklungsstufen und ist ausgerichtet am Lebenssinn der PatientInnen. Er fördert dabei insbesondere mit den sieben MVT-Modulen den Übergang von einer egozentrischen zu einer empathischen Beziehungsgestaltung, wo sich Menschen gleichwertig und frei begegnen statt weiter in symbiotischen Beziehungen verstrickt zu sein.
In diesem Einführungskurs können Einzel- und GruppentherapeutInnen den MVT-Ansatz (Sulz, 2021) kennenlernen und mit Lust und Leichtigkeit ausprobieren, ob und wie sie ihren bisherigen „Therapiekoffer“ in den MVT-Ansatz integrieren können.

Empfohlene Literatur:

Serge K.D. Sulz, Heilung und Wachstum der verletzten Seele, Praxisleitfaden Mentalisierungsfördernde Verhaltenstherapie, Psychosozial-Verlag, 1. Aufl. 2022
Serge K.D. Sulz, Mentalisierungsfördernde Verhaltenstherapie, Entwicklung von Affektregulierung, Selbstwirksamkeit und Empathie, Psychosozial-Verlag, 1. Aufl. 2021

Dr. phil., Dipl. Psych.

Hochauf, Renate

Psychologiche Psychotherapeutin in eigener Praxis, Psychoanalytikerin, Tiefensychologisch fundierte und analytische Psychotherapie und Traumatherapie, Dozentin / Lehrtherapeutin MGKB, IKT, Kbap, MAPP
E-Mail: hochauf@t-online.de

Kurs
110a/b Hochauf
Strukturelle Defizite
20 h Renate Hochauf
ausschließlich in Präsenz
Kurs
110a/b Hochauf
Strukturelle Defizite
20 h Renate Hochauf
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
260,00 €
ab 01.04.2023
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Strukturdefizit als frühe Traumafolge – Modifizierungen des analytischen Prozesses
Kurs, 20 h: Dr. phil., Dipl. Psych. Renate Hochauf, Altenburg

Die Struktur schwerer Persönlichkeitsstörungen (Borderline, Sucht, Psychosomatik) ist durch dissoziativ-spaltungsdominierte Abwehrvorgänge charakterisiert. Symbolisierungsprozesse der Selbst-Objektbeziehung wurden im Verlauf der frühen Strukturbildung frühzeitig schwer behindert. Diese können nicht in symbolische bewusste Strukturen integriert werden. Deshalb verblieben sie in subkortikal passiven Aktivierungsmodi fixiert und können nicht reflektiert werden. Aus diesen Abwehrfixierungen können sich auch ideologisierende Fanatismen ableiten.
Diese Störungen weisen deshalb keine dynamische Qualität auf, auch wenn sie nach außen eine solche Wirkung erzielen können. Eben deshalb können sie therapeutisch auch von dynamischen Vorgehensweisen wenig profitieren, da sie im impliziten Erfahrungsraum verbleiben, dynamische Vorgänge aber Konfliktregulationen des assoziativen Kortex voraussetzen. Für einen solchen Prozessansatz liefern Ergebnisse der Säuglingsforschung und Neurobiologie, Traumatherapie und Epigenetik wichtige Erkenntnisse. In einem modifizierten analytischen Prozess ginge es deshalb darum, Verarbeitungsmodi von der impliziten Ebene früher Eindrucksqualitäten des Kindes bis zur assoziativ-kognitiven, expliziten Bewusstheit des reifen Gehirns zu begleiten. Für das therapeutische Vorgehen bei frühen Traumata ist deshalb wichtig, nicht assoziativ-dynamisch zu intensivieren, wie dies bei nichttraumatischen Erfahrungen möglich ist. Vielmehr müssen sich zunächst die Interventionen an den speziellen impliziten Abbildungscharakter anpassen, wie auch für den Umgang mit Übertragungen diskutiert werden, wie in diesem Ansatz diskutiert werden soll. Es ist erwünscht, eigene Fälle mitzubringen.
Bitte bringen Sie eine Decke mit.

Empfohlene Literatur:

Hochauf, R. (2007) Frühes Trauma und Strukturdefizit, Asanger, Kröning
Rudolf (2007, 2014): Strukturbezogene / Psychodynamisch Psychotherapie, Schattauer
Dornes (1992, 2008) Thematik Säuglingsforschung, Fischer-Verlag

Dipl.-Psych.

Jahn, Evelyn Beverly

Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis und Lehrpraxis für Verhaltenstherapie, Hypnotherapeutin (MEG), Sexocorporel in Ausbildung, Supervisorin für VT und Plananalyse nach dem Berner Modell, Selbsterfahrungsleiterin

Website: www.paar-kur.de

E-Mail: info@praxis-jahn.com

Kurs
312 Jahn
Paare gut beraten - Embodimenttechn.
10 h Evelyn Beverly Jahn
ausschließlich in Präsenz
Kurs
312 Jahn
Paare gut beraten - Embodimenttechn.
10 h Evelyn Beverly Jahn
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
PaarKur: mit Embodimenttechniken Paare gut beraten
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Evelyn Beverly Jahn, Leipzig

Wie können non-verbale Interventionen das veritable Tafelwerk bestehender Beratungs- und Behandlungsformen erweitern und erfolgreicher machen?
Erleben statt streiten!
Fühlen statt reden!
Erst synchronisieren, dann kommunizieren!
Das sind die Leitsätze dieses körperbasierten Beratungsprogramms für Paare in der Krise.
Tradierte Ansätze greifen über rein sprachlich-kommunikative Strategien oft zu kurz. Erleben beginnt im Körper und der Körper kommuniziert bekanntlich immer und meist schon, bevor eine(r) den Mund aufmacht.
Dieser Kurs lädt Sie ein, selbst zu erleben und zu erfahren, wie sich Konfliktfallen körperlich repräsentieren und wie über den Körper ein weiterer Zugang geschaffen werden kann, um sogar hochstrittige Paare darin zu unterstützen, "richtig" über "das Richtige" zu sprechen. Vor diesem Erfahrungshintergrund werden Sie mit KLARA Bekanntschaft schließen, einem wissenschaftlich fundiertem Kommunikationsinstrument.
Ziel des Kurses ist es, den Blick für den Körper in der Therapie und Beratung zu schärfen und dafür einzelne Übungen konkret und anwendungsorientiert vorzustellen. Dabei legen wir auch einen Fokus auf das Thema Achtsamkeit (hierfür steht das erste A in KLARA), als Basis für eine zugewandte Atmosphäre und damit einem gelingenden Gespräch. Eine Teilnahme mit Leib und Seele ist erwünscht. Selbsterfahrung ist nicht ausgeschlossen.
Literaturempfehlung:

Empfohlene Literatur:

Hauke, G. & Lohr, C. (2020). Emotionale Aktivierungstherapie (EAT). Embodiment in Action
Dobler, M., Croset, P. (2020). Die 5 Faktoren einer effektiven Führungskommunikation mit dem KLARA-Prinzip. Springer
Kritikos, I, Hauke, G (Hrsg.) Embodiment in Psychotherapy. A Practitioner`s Guide. Springer 2018

Vorlesung
D3 Jahn
Liebe u. Vertrauen in polyamoren Zeiten
10 h Evelyn Beverly Jahn
Präsenz oder online
Vorlesung
D3 Jahn
Liebe u. Vertrauen in polyamoren Zeiten
10 h Evelyn Beverly Jahn
Präsenz oder online
bis 31.03.2023
110,00 €
ab 01.04.2023
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Online
110,00 €
Liebe und Vertrauen in polyamoren Zeiten: Vorträge zum Nachdenken
Vorlesung, 10 h: Dipl.-Psych. Evelyn Beverly Jahn, Leipzig

Die klassische Beziehungsform der Ehe oder eheähnlichen Lebensgemeinschaft hat in den letzten Jahren offene Konkurrenz bekommen. Alternativen wie Polyamorie, Swinger-Beziehungen und andere Beziehungsvarianten drängen ans Licht. Hat die Monogamie ausgedient, ja sogar aufgrund ihrer Vorurteile eine Zumutung?
Forschungsdaten zeigen, dass Untreue eine stabile Größe in Beziehungen ist und auch deshalb (scheinbar) immer mehr Ehen geschieden werden. Die Zahl der Trennungen in eheähnlichen Verbindungen und Lebensgemeinschaften wird dabei als noch höher eingeschätzt. Die durchschnittliche Haltbarkeit liegt bei ca. 4 Jahren. Gleichzeitig wünschen sich über 80 % aller Personen zwischen 19 und 49 Jahren in Befragungen eine romantische Beziehung.
Vor welchen Herausforderungen stehen Liebende in der Postmoderne, in der Treue neu verhandelt werden muss und darf? Geht damit auch eine neue Anforderung an das Vertrauen einher? Und was bedeutet in diesem Zusammenhang Vertrauen? Ist Vertrauen verhandelbar? Oder ist es eine wesentliche Zutat, vielleicht sogar eine Kompetenz für die gelingende Liebe in der Postmoderne?
Es sollen sowohl Erkenntnisse aus Literatur und Forschung referiert werden, als auch ganz eigene Erfahrungswerte aus jahrelanger Therapie- und Beratungspraxis für Paare. Immer öfter kommen vor allem jüngere Paare mit dem Wunsch nach einer anderen Beziehungsform. Sie stellen Fragen, auf die keine einfachen Antworten gegeben werden können.
Diesen Fragen soll nachgegangen und das kritische Denken genutzt werden, nicht um Antworten zu finden, sondern den eigenen Vorstellungsraum auszuleuchten und die darin wohnenden Einstellungen zu öffnen für andere Perspektiven und Möglichkeiten.

Empfohlene Literatur:

Schott, Oliver (2020). Lob der offenen Beziehung: Über Liebe, Sex, Vernunft und Glück. Sexual politics 1. Bertz + Fischer
Perel, E. & Windgassen, M. (2020). Was Liebe braucht – Das Geheimnis des Begehrens in festen Beziehungen. Heyne Collection
Petermann, Franz (2012). Psychologie des Vertrauens. Hogrefe

Prof. Dr. med.

Joraschky, Peter

FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalytiker (DPV), Nervenarzt, Ehem. Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatik des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus, Dresden
E-Mail: peter.joraschky@uniklinikum-dresden.de

Vorlesung
B2 Joraschky
Ther. narzisstischer Persönlichkeitsanteile
10 h Peter Joraschky
Präsenz oder online
Vorlesung
B2 Joraschky
Ther. narzisstischer Persönlichkeitsanteile
10 h Peter Joraschky
Präsenz oder online
bis 31.03.2023
110,00 €
ab 01.04.2023
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Online
110,00 €
Therapie narzisstischer Persönlichkeitsanteile
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. med. Peter Joraschky

Folgende Themen sollen dargestellt werden:
1. Das Wechselspiel von Macht/Leistung und Liebe. Der offene und verdeckte Narzissmus. Der männliche und weibliche Narzissmus.
2. Die Entwicklung der narzisstischen Vulnerabilität. Entwertung und Idealisierung. Leitaffekte Scham, Neid und narzisstische Wut. Die Inkongruenz der Selbstanteile, die Vulnerabilität des Körperselbst. Die Ausgrenzung als Selbstwerttrauma.
3. Beziehungsanalyse narzisstischer Persönlichkeiten. Umgang mit dem vermeidenden Bindungsstil. Bedeutung der Sexualität. Empathiestörungen.
4. Die narzisstische Kollusion. Selbstobjektübertragungen. Wenn sich der Therapeut überflüssig oder gelangweilt, zurückgewiesen und ausgegrenzt fühlt.
5. Sehnsucht nach Verschmelzung, Suizidalität als narzisstische Krise. Der narzisstisch vulnerable Therapeut.
Die Themen werden anhand von Fallbeispielen, Therapieprozessen dargestellt und diskutiert.

Empfohlene Literatur:

Sprenger B., Joraschky P. (2015). Mehr Schein als Sein. Springer Spektrum.
Doering, Hartmann, Kernberg(Hrsg.) Narzissmus. Grundlagen-Störungsbilder-Therapie. 2.Aufl. Schattauer 2021

Kurs
409a/b Joraschky
Anwendung des Familienbrettes
20 h Peter Joraschky
ausschließlich in Präsenz
Kurs
409a/b Joraschky
Anwendung des Familienbrettes
20 h Peter Joraschky
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
260,00 €
ab 01.04.2023
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Die Anwendung des Familienbrettes und der Familienskulptur für die beziehungsorientierte Diagnostik und Therapie
Kurs, 20 h: Prof. Dr. med. Peter Joraschky

Mit dem Familienbrett lassen sich analytisch-systemische Traditionen, wie sie
in der Familienskulptur praktiziert werden, für die Einzeltherapie und -diagnostik
gewinnbringend einsetzen. Mit dem Familienbrett wird über verschiedene lebenszyklische
Phasen die Repräsentanzenwelt unter den Aspekten der Nähe-
Distanz- und Hierarchieregulation räumlich zur Darstellung gebracht. Während
dieses Prozesses werden Emotionen aktiviert. So können Beziehungen differenziert
werden und sind damit für strukturgestörte Patienten eine große Klarifizierungshilfe.
Für die Therapieplanung ist insbesondere das „Zukunftsbrett“ zentral,
da sich hier die Therapieziele von Patient und Therapeut direkt zur Konvergenz
bringen lassen. Weiterhin lässt sich das Brett für die Diagnostik der Selbstanteile
anwenden, woraus sich unbewusste Selbstkonzepte ableiten lassen. Der Kurs
hat auch Selbsterfahrungscharakter.

Prof. Dr.

Küchenhoff, Joachim

Facharzt für Psychiatrie und für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Bis 2018 Direktor der Erwachsenenpsychiatrie der Psychiatrie Baselland in Liestal (Schweiz). Vorsitzender des Aufsichtsrates der Internationalen Psychoanalytischen Universität (IPU) in Berlin und dort auch Gastprofessor.

Website: www.praxis-kuechenhoff.ch

E-Mail: Joachim.Kuechenhoff@unibas.ch

Plenarvortrag
Küchenhoff
Selbsttäuschung, Wahrhaftigkeit, Vertrauen – Zu drei Elementen (nicht nur) der Psychotherapie
60 min Joachim Küchenhoff
Präsenz oder online
Plenarvortrag
Küchenhoff
Selbsttäuschung, Wahrhaftigkeit, Vertrauen – Zu...
60 min Joachim Küchenhoff
Präsenz oder online
Selbsttäuschung, Wahrhaftigkeit, Vertrauen – Zu drei Elementen (nicht nur) der Psychotherapie
Plenarvortrag, 60 min: Prof. Dr. Joachim Küchenhoff

Die drei Begriffe des Titels sind miteinander komplex verbunden. Zur Wahrhaftigkeit, also der persönlichen Haltung, die eigene subjektive Wahrheit zu suchen und zu vertreten, gehört auch die Fähigkeit, sich selbst zu kritisieren und Selbsttäuschungen zu überprüfen. Nicht allein das Nachdenken über sich selbst leitet Selbstkritik an; sie wird in Beziehungen zur Bereitschaft, sich von anderen hinterfragen zu lassen oder Selbsttäuschungen im Zusammensein mit anderen aufzuheben. Die eigenen blinden Flecken zu sehen, braucht Selbstvertrauen, sich kritisieren zu lassen Vertrauen in andere. Wahrhaftigkeit schafft Vertrauen, Vertrauen ermöglicht Wahrhaftigkeit. Die Absicht, sich über sich aufzuklären, die Fähigkeit aufrichtig zu bleiben, und das Vertrauen in den Anderen sind wichtige Bestimmungsgrößen einer Psychotherapie, sie können freilich nicht vorausgesetzt, sondern müssen immer neu erarbeitet werden. Die Unfähigkeit oder der Unwille, die Möglichkeit einer Selbsttäuschung zuzulassen, und die Gleichsetzung von objektiver Wahrheit und subjektiver Wahrhaftigkeit können ihren Ursprung in mangelndem Vertrauen haben, sie zerstören ihrerseits Vertrauen. Der Vortrag untersucht die beschriebene Dynamik in therapeutischen und den gesellschaftlichen Beziehungen.


Joachim Küchenhoff, Professor Dr. med., Facharzt für Psychiatrie und für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychoanalytiker (DPV, SGPsa, IPA), Direktor der Erwachsenenpsychiatrie Basel- Land bis Juli 2018, seither in freier Praxis in Binningen bei Basel. Emeritierter Professor der Universität Basel, Gastprofessor der Internationalen Psychoanalytischen Universität Berlin. Dort auch Vorsitzender des Aufsichtsrates. Wissenschaftlicher Beirat der Lindauer Psychotherapiewochen, des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt und zahlreicher Fachzeitschriften.
Arbeitsschwerpunkte: Behandlung schwerer seelischer Störungen, Möglichkeiten und Grenzen psychischer Repräsentation, Körpererleben und Psychosomatik, interdisziplinäre Forschung in Kulturwissenschaften, Literaturwissenschaften, Philosophie und Psychoanalyse.


Neueste Buchpublikationen: Vom Dringlichen und vom Grundsätzlichen. Psychoanalytische Gedanken zu existenziellen, gesellschaftspolitischen und erkenntnistheoretischen Fragen 2022; Psychotisches Erleben: Psychodynamik, Beziehungsdynamik, Behandlung 2023

Dr. med.

Langohr, Bernd

Selbständiger MBSR- und Achtsamkeitslehrer in Jena, Dozent im Rahmen der MBSR-Lehrerweiterbildung am Institut für Achtsamkeit (Bedburg), weitreichende Erfahrung mit dem Unterrichten von Achtsamkeit im klinischen und universitären Kontext in Thüringen

Website: www.jena-achtsamkeit.de

Übung
106a/b Langohr
Achtsamkeit verkörpern und anleiten
20 h Bernd Langohr
ausschließlich in Präsenz
Übung
106a/b Langohr
Achtsamkeit verkörpern und anleiten
20 h Bernd Langohr
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
280,00 €
ab 01.04.2023
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Achtsamkeit verkörpern und anleiten
Übung, 20 h: Dr. med. Bernd Langohr

Immer mehr TherapeutInnen sind mit Achtsamkeitsmeditation vertraut und praktizieren sie regelmäßig für sich selbst. Während Studien nahelegen, dass dies bereits an sich signifikant positive Effekte auf Verlauf und Erfolg einer Psychotherapie hat, könnten KlientInnen von Achtsamkeitsimpulsen und -übungen im Rahmen der Therapie zusätzlich profitieren, wenn diese fundiert angeleitet und begleitet werden.
In diesem Kurs mit Selbsterfahrungs- und Praxisworkshopcharakter werden Kenntnisse und Fertigkeiten zur Anleitung und Vermittlung niederschwelliger Achtsamkeitsübungen für das ambulante und stationäre therapeutische Setting erlernt und eingeübt. Ergänzend dazu wird der achtsam-erforschende Dialog vorgestellt, der KlientInnen dabei unterstützt, ihre in der Übung gemachten Erfahrungen zu konkretisieren und einzuordnen. Außerdem werden Indikation, Kontraindikationen sowie traumasensitive Modifikationen für die Übungen thematisiert. Da die eigene Praxis für ein achtsames Anleiten und Begleiten grundlegend ist, wird auch Raum sein, um die eigene Meditationspraxis zu vertiefen und das Verständnis der achtsamen Grundhaltung zu festigen. Vorerfahrung mit Achtsamkeit und Meditation ist erwünscht. Bitte bequeme Kleidung und wenn vorhanden Sitzkissen, Yogamatte und Decke mitbringen.

Kurs
309 Langohr
Resilienz und MItgefühl
10 h Bernd Langohr
ausschließlich in Präsenz
Kurs
309 Langohr
Resilienz und MItgefühl
10 h Bernd Langohr
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Resilienz und achtsames Mitgefühl in Zeiten globaler Krisen
Kurs, 10 h: Dr. med. Bernd Langohr

Die globalen Krisen unserer Zeit spiegeln sich in unserer komplexen Welt sowohl gesellschaftlich, in Form zunehmender Fragmentierung, als auch auf individueller Ebene, z.B. durch steigende Raten von Depression, Angst- und Suchtstörungen wider. Da die Rückkehr zum vorherigen „Normalzustand“, welcher die Samen der Krise bereits beinhaltete, in der Regel weder komplett möglich noch erstrebenswert ist, stellt sich die Frage, wie wir eine gesündere und resilientere Lebensweise für uns selbst sowie für Menschen, die wir therapeutisch begleiten, kultivieren können.
In diesem Kurs mit hohem Selbsterfahrungs- und Übungsanteil wird die tiefenökologische Prozessarbeit („Work that Reconnects“) nach Joanna Macy in Theorie und Praxis vorgestellt. Dieser methodisch vielfältige Ansatz schöpft ebenso aus Erkenntnissen der Umweltpsychologie und Systemtheorie wie aus buddhistischen und indigenen Weisheitstraditionen, und zielt darauf ab, die Erfahrung von Verbundenheit, Zugehörigkeit und Sinnhaftigkeit zu stärken und zu einem verantwortlichen und mitfühlenden Handeln im Kontext globaler Krisen zu ermächtigen. Die Erfahrungen und Übungen des Kurses werden in Hinblick auf die Anwendung in der therapeutischen Arbeit reflektiert und befähigen unter anderem dazu, individuelle Störungsbilder besser in systemische Zusammenhänge einzuordnen und KlientInnen kompetenter durch Lebens- und Sinnkrisen zu begleiten.

Dipl.-Psych.

Luz, Reinhilde

Psychologische Psychotherapeutin (TP), Psychoonkologin (Deutsche Krebsgesellschaft e.V.), Niederlassung in eigener Praxis in Hamburg.
E-Mail: praxisimklostergarten@posteo.de

Kurs
101 Luz
Psychoonkologie
10 h Reinhilde Luz
ausschließlich in Präsenz
Kurs
101 Luz
Psychoonkologie
10 h Reinhilde Luz
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Psychoonkologie in der Praxis
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Reinhilde Luz

ln diesem praxisorientierten Kurs werden wir uns auseinandersetzen mit der Begleitung von schwer erkrankten Menschen, die in existenzieller Not zu uns in die Praxis kommen. Es gilt den, Sturz aus der normalen Realität zu bewältigen. Unsicherheit bis zur Diagnosestellung, Verlust von Autonomie und Intimität, Erschütterung des sozialen Umfeldes, Änderung der Lebensperspektive - damit ist nur ein Teil der Konflikte benannt, mit denen sich Krebspatienten konfrontiert sehen.
Als Psychotherapeuten sind wir aufgefordert, uns einerseits auf die äußere Situation (Krankheits- und Behandlungsgeschehen) und uns gleichzeitig auf die akute, innerpsychische Konfliktlage einzustellen. Dies stellt eine hohe Herausforderung dar, denn dafür müssen wir mitunter von gewohnten Behandlungsmustern abweichen, therapeutische Distanz wahren und uns gleichzeitig öffnen für existenzielle Fragen.
Wir werden uns austauschen über eigene Erfahrungen mit bedrohlicher Krankheit und über
berufliche Erfahrungen in der Arbeit mit Krebspatienten und deren Angehörigen sprechen.
Voraussetzung ist die Bereitschaft, in der Arbeit in Kleingruppen und im Plenum, sich existenziellen Fragen zu öffnen.

Empfohlene Literatur:

Weyland: Das Erstgespräch in der Psychoonkologie
Le Shan: Umkehr und Neubeginn
Ken Wilber: Mut und Gnade

Dipl.-Psych.

Mehnert, Franka

Leitende Psychologin in der Klinik am Waldschlößchen, Dresden
E-Mail: f.mehnert@klinik-waldschloesschen.de

Kurs
116a/b Mehnert
Ressourcen- und Stabilisierungsübungen
20 h Franka Mehnert
ausschließlich in Präsenz
Kurs
116a/b Mehnert
Ressourcen- und Stabilisierungsübungen
20 h Franka Mehnert
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
260,00 €
ab 01.04.2023
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Ressourcen- und Stabilisierungsübungen bei komplex traumatisierten PatientInnen
Kurs, 20 h: Dipl.-Psych. Franka Mehnert

Mit Hilfe vieler praktischer Übungen in der Großgruppe, in der Kleingruppe und
in der Präsentation durch die Dozentin sollen verschiedene Interventionen und
Techniken dargestellt werden, die in der Stabilisierungsarbeit mit traumatisierten
und dissoziativen Patientinnen zum Einsatz gebracht werden können. Ein zentrales
Ziel besteht darin, die Betroffenen wieder in Kontakt zu bringen mit eigenen
Ressourcen und mit Selbstwirksamkeitserfahrungen.
Dabei soll auch für die Teilnehmer ein Raum für Psychohygiene und für Supervisionsfragen
geschaffen werden.

Empfohlene Literatur:

Bohus, Wolf-Arehult, Interaktives Skillstraining für Borderline-Patienten, Schattauer 2012
Luise Reddemann, Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie, Pfeiffer bei Klett-Cotta, 2. Auflage 2008
Ellen Spangenberg, Dem Leben wieder trauen. Traumaheilung nach sexueller Gewalt. Patmos 2011
Firus, Schleier, Geigges, Reddemann, Traumatherapie in der Gruppe, Klett-Cotta, 2012

Übung
406a/b Mehnert
Bindungstrauma
20 h Franka Mehnert
ausschließlich in Präsenz
Übung
406a/b Mehnert
Bindungstrauma
20 h Franka Mehnert
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
280,00 €
ab 01.04.2022
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Bindungstrauma – don’t panic!
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Franka Mehnert

Wie umgehen mit frühen Erfahrungen von Gewalt, Missbrauch, Vernachlässigung und Misshandlung in der unmittelbaren häuslichen Umgebung. Die Folgen von Bindungstraumata sollen in dieser Übung mit dem „Trauma-Brillen-Blick“ eingeordnet und verstanden werden. Mit Hilfe vieler praktischer Übungen in der Groß- und Kleingruppe sowie in der Präsentation der Dozentinnen sollen verschiedene Interventionen und Techniken dargestellt werden, die in der Arbeit mit bindungstraumatisierten Klient*innen zum Einsatz gebracht werden können. Neben der Klient*innenarbeit soll der Blick auch auf die Herausforderungen und Schwierigkeiten auf Behandler*innenseite gerichtet werden. Hier soll für die Teilnehmer*innen ein Raum für Psychohygiene, Selbsterfahrung und Supervision entstehen.

Dr. med.

Müller-Löw, Sabine

Ärztin, tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapieausbildung, systemische Familientherapeutin IGST, systemische Supervisorin,
Leitung Institut Zielkunft und familientherapeutische Praxis in Mainz, DGSF-Mitglied,
Referentin der katholischen Hochschule Mainz
Website: www.zielkunft.de
E-Mail: info@zielkunft.de

Kurs
111a/b Müller-Löw
Genogrammarbeit
20 h Sabine Müller-Löw
ausschließlich in Präsenz
Kurs
111a/b Müller-Löw
Genogrammarbeit
20 h Sabine Müller-Löw
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
260,00 €
ab 01.04.2023
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Genogrammarbeit - Bloß nicht aus der Rolle fallen, oder gerade das – Familien und ihre Geschichten
Kurs, 20 h: Dr. med. Sabine Müller-Löw

Familien sind hochkomplexe Gebilde mit den unterschiedlichsten Geschichten,
Traditionen und Geheimnissen.
Die Visualisierung der Familienmitglieder in Form eines Genogramms kann ein
hilfreiches Instrument sein, um diese Familien einmal anders zu sehen, für Beratende
und zu Beratende.
Der Kurs gibt einen theoretischen Einblick zum Thema „Genogramme aus systemischer
Sicht“. Im praktischen Teil werden Sie lernen, Genogramme von Ihrer
und anderen Familien zu erstellen.
Wir werden dann
• auf Muster und Rollen schauen
• nach Ressourcen suchen
• Perspektiven wechseln
• Hypothesen und deren Auswirkungen überprüfen
• systemische Fragen üben
• neue Ideen entwickeln
und vielleicht den ein oder anderen Schatz heben.
Wenn Sie neugierig sind und Freude an Ihrer und der Geschichte anderer haben,
wenn Sie Lust haben Dinge vielleicht auch einmal anders zu sehen, werden Sie
sicher profitieren können und auch eine Menge Erstaunliches entdecken.

Kurs
411a/b Müller-Löw
Systemisches Handwerkszeug im therap. Alltag
20 h Sabine Müller-Löw
ausschließlich in Präsenz
Kurs
411a/b Müller-Löw
Systemisches Handwerkszeug im therap. Alltag
20 h Sabine Müller-Löw
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
260,00 €
ab 01.04.2023
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Im Gespräch (bleiben) – Systemisches Handwerkszeug im therapeutischen Alltag
Kurs, 20 h: Dr. med. Sabine Müller-Löw

Im Gespräch mit Menschen sein – systemisch.
Sie sind in ihrem Berufsalltag besonderen Anforderungen ausgesetzt. Die Gesellschaft
und das Gesundheitssystem erwarten von Ihnen jederzeit ein hohes
Maß an Geduld, Kompetenz und Menschlichkeit, aber auch unternehmerische
Fähigkeiten, Team- und Führungsqualitäten.
Lernen Sie die systemische Haltung und systemische Basistechniken kennen.
Üben Sie Perspektivenwechsel, „hilfreiches“ Fragen, Ziel- und Auftragsklärung.
Entscheiden Sie, wie viel vom Systemischen zu Ihnen passt, was Sie gerne in
ihre Beratungsarbeit übernehmen wollen, mit dem Ziel nah an den Menschen
und ihren Lösungen zu sein.
Mitbringen sollten Sie viele Fragestellungen, Lust am Ausprobieren, Ihren Humor
und Ihre Neugier.

Narr, Sonja

Dramatherapeutin in der Klinik am Waldschlößchen, Dresden
E-Mail: s.narr@klinik-waldschloesschen.de

Übung
406a/b Narr
Bindungstrauma
20 h Sonja Narr
ausschließlich in Präsenz
Übung
406a/b Narr
Bindungstrauma
20 h Sonja Narr
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2022
280,00 €
ab 01.04.2022
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Bindungstrauma – don’t panic!
Übung, 20 h: Sonja Narr

Wie umgehen mit frühen Erfahrungen von Gewalt, Missbrauch, Vernachlässigung und Misshandlung in der unmittelbaren häuslichen Umgebung. Die Folgen von Bindungstraumata sollen in dieser Übung mit dem „Trauma-Brillen-Blick“ eingeordnet und verstanden werden. Mit Hilfe vieler praktischer Übungen in der Groß- und Kleingruppe sowie in der Präsentation der Dozentinnen sollen verschiedene Interventionen und Techniken dargestellt werden, die in der Arbeit mit bindungstraumatisierten Klient*innen zum Einsatz gebracht werden können. Neben der Klient*innenarbeit soll der Blick auch auf die Herausforderungen und Schwierigkeiten auf Behandler*innenseite gerichtet werden. Hier soll für die Teilnehmer*innen ein Raum für Psychohygiene, Selbsterfahrung und Supervision entstehen.

Neimeke-von Pfister, Elisabeth

Integrative Gestalttherapeutin, Integrative Bewegungs- und Tanztherapeutin, Psychoonkologin, Diplom-Sportpädagogin, tätig in freier Praxis
Website: www.psychotherapie-elisabethneimeke.de
E-Mail: e.neimeke@t-online.de

Übung
404 Neimeke-von Pfister
Tanz und Imagination
10 h Elisabeth Neimeke-von Pfister
ausschließlich in Präsenz
Übung
404 Neimeke-von Pfister
Tanz und Imagination
10 h Elisabeth Neimeke-von Pfister
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
140,00 €
ab 01.04.2023
160,00 €
Ermäßigt
112,00 €
Tanztherapie und Imagination
Übung, 10 h: Elisabeth Neimeke-von Pfister, Tettnang

Die Wirksamkeit von unterschiedlichen Imaginationstechniken in der Psychotherapie ist mittlerweile gut belegt und sie haben daher im therapeutischen Prozess
ihren festen Platz.
Der Mensch erlebt und kreiert „seine Welt“ in Inneren Bildern. Werden diese Bilder getanzt oder bewegt, so wird das Erleben um einen körperlichen Ausdrucksaspekt bereichert, und die Bilder werden unmittelbar sichtbar und kommunizierbar, was zu einer Veränderung in der Wahrnehmung, im Erkennen, beim Experimentieren und Integrieren von Themen/Problemen/Mustern führen kann.
Inhalte des Tanzes und der Imagination können sein: Gefühle, erlebte Szenen,
Träume, Sprache, Geschichten/Märchen, Körperbilder, ego-states u.a..
Der therapeutische Prozess kann sich sowohl von der Imagination zum Tanz entwickeln, als auch vom Tanz zur Imagination und kann ergänzt werden durch den
Einsatz weiterer kreativer Medien.
In dieser Übung möchte ich Ihnen diese ressourcen-orientierten, aber auch kon-
fliktzentrierten Ansätze und Herangehensweisen praktisch erfahrbar machen und
theoretisch reflektieren.
Die frühere Teilnahme an meinem Kurs „Einführung in die Tanztherapie“ wäre
förderlich, ist aber keine Voraussetzung. Willkommen sind Neugier und Bewegungsfreude.
Bitte bequeme Kleidung, rutschfeste Socken/Gymnastikschuhe, Decke, kleines
Kissen und Wachsmalkreiden mitbringen.

Empfohlene Literatur:

G. Frick-Baer/M. Peter-Bolaender: Bewegte Imagination, Semnos-Verlag 2008
M. Peter-Bolaender: Tanz und Imagination, Junfermann-Verlag 1992
Udo Baer/G. Frick-Baer: Methoden und Modelle der Tanz- und Bewegungstherapie, Semnos-Verlag 2001

Übung
306 Neimeke-von Pfister
Tanztherapie
10 h Elisabeth Neimeke-von Pfister
ausschließlich in Präsenz
Übung
306 Neimeke-von Pfister
Tanztherapie
10 h Elisabeth Neimeke-von Pfister
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
140,00 €
ab 01.04.2023
160,00 €
Ermäßigt
112,00 €
Einführung in die Tanztherapie
Übung, 10 h: Elisabeth Neimeke-von Pfister, Tettnang

Der Tanz als Ausdrucks- und Interaktionsform hat eine lange Tradition in der
menschlichen Kultur. Die Wurzeln der heutigen Tanztherapie lassen sich in
der deutschen Ausdruckstanzbewegung und der Humanistischen Psychologie
finden. Tanztherapie im Gruppen- und Einzelsetting ist heute vor allem im klinischen,
aber auch im ambulanten Bereich in unterschiedlichen Arbeitsfeldern
als eigenständige oder ergänzende Therapieform nicht mehr wegzudenken. Körperwahrnehmung,
Affektausdruck und -regulation, Bewegungs-, Handlungs- und
Interaktionsbewusstheit und das reflektierende Gespräch sind wichtige Elemente
in der Tanztherapie.
In dieser Übung werden den Teilnehmern durch eigenes Erleben und Erfahren,
aber auch durch die theoretisch-methodische Reflektion, die oben genannten
Elemente erfahrbar gemacht und so der übungszentrierte, erlebnisaktivierende,
konfliktzentrierte und ressourcenorientierte Ansatz in der Tanztherapie vermittelt.
Die Übung richtet sich an InteressentInnen, die die Tanztherapie kennenlernen
möchten oder ihr eigenes Therapiekonzept um einen bewegungs- und körperorientierten
Ansatz erweitern möchten. Tanzvorerfahrung ist nicht notwendig, Neugierde
und Bewegungsfreude sind willkommen.
Bitte bequeme Kleidung, rutschfeste Socken/Gymnastikschuhe, eine Decke und
ein kleines Kissen mitbringen.

Empfohlene Literatur:

Willke, E., Hölter, G., Petzold, H. (Hrsg.): Tanztherapie – Theorie und Praxis. Junfermann-Verlag, Paderborn 1991
Willke, E.: Tanztherapie. Theoretische Konzepte und Grundlagen der Intervention. Verlag H. Huber, Bern 2007

MD

Nolte, Tobias

Arzt und Psychoanalytiker.Klinisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter am University College London und Senior Researcher am Anna Freud National Centre for Children and Families, London. Psychoanalytiker in eigener Praxis und Supervisor für mentalisierungsbasierte Therapie.

Plenarvortrag
Nolte
Vertrauen schaffen in der Psychotherapie – das Konzept des Epistemischen Vertrauens
60 min Tobias Nolte
Präsenz oder online
Plenarvortrag
Nolte
Vertrauen schaffen in der Psychotherapie – das...
60 min Tobias Nolte
Präsenz oder online
Vertrauen schaffen in der Psychotherapie – das Konzept des Epistemischen Vertrauens
Plenarvortrag, 60 min: MD Tobias Nolte

In diesem Vortrag wird Epistemisches Vertrauen konzeptuell eingeführt und die empirische Forschung dazu vorgestellt. Epistemisches Vertrauen, eine Errungenschaft von frühen sicheren Beziehungserfahrungen, ist das basale Vertrauen in eine Person als sichere Informationsquelle.
Das Konzept des Epistemischen Vertrauens ist das zentrale Charakteristikum für die Beziehungsarbeit und Veränderungsprozesse in der Mentalisierungsbasierten Therapie, findet aber darüber hinaus auch schulübergreifend Eingang in andere Therapieansätze, vor allem in der Arbeit mit strukturell stärker beeinträchtigten Patient:nnen und Patienten.
Mit dieser Perspektive wird vorgeschlagen, dass Mentalisieren als ein maßgebliches Kommunikationssignal in sozialen Interaktionen zu sehen, um Vertrauen zu schaffen, und zweitens, dass epistemisches Misstrauen als gemeinsamer Entwicklungspfad verstanden werden kann, über den aversive Beziehungserfahrungen in der Vergangenheit ihren Einfluss auf psychosoziale Behandlungen ausüben können - sowohl als Disposition des:r Patient:in als auch als Merkmal der Begegnung zwischen Therapeutinnen und Patientinnen. Diese entwicklungspsychologische, interpersonelle Sicht auf die Stimulierung von epistemischem Vertrauen im Kontext von Psychotherapie eröffnet eine neue Perspektive auf die Rolle der therapeutischen Beziehung, insbesondere bei der Arbeit mit Patienten mit Persönlichkeitsstörungen, bei denen die Fähigkeit, neue Informationen durch soziales Lernen zu verinnerlichen, durch das Fehlen von epistemischem Vertrauen untergraben wird.
Abschließend sollen einige klinische Implikationen dieser Ideen betrachtet werden, insbesondere die Aufgabe, die sich innerhalb der MBT und andere Therapieansätze stellt, Offenheit für epistemisches Vertrauen wiederherzustellen und die salutogenetischen Möglichkeiten, die diese Wiederherstellung bieten kann.


Tobias Nolte, Arzt und Psychoanalytiker (IPA), hat in Göttingen und Lyon Medizin studiert. Nach einem Masters in Psychodynamic Developmental Neuroscience ist er klinisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter am University College London und Senior Researcher am Anna Freud National Centre for Children and Families, London. Er arbeitet als Psychoanalytiker in eigener Praxis und für die Camden Psychotherapy Unit sowie als Therapeut in Mentalisierungsbasierter Therapie an der Hallwick Unit, St Ann‘s Hospital. Zu seinen Forschungsinteressen zählen: Neurowissenschaftliche Ansätze zu sozialer Kognition, Erforschung und Behandlung von Persönlichkeitsstörungen und Mentalisierungsprozessen, epistemisches Vertrauen und frühe Eltern-Kind-Interaktionen sowie der Transfer mentalisierungstheoretischer Aspekte in pädagogische Felder (www.mentEd.de). Neben zahlreichen Peer-Review-Veröffentlichungen zeichnet er als Herausgeber verantwortlich für: Soziales Lernen, Beziehung und Mentalisieren (mit Holger Kirsch und Stephan Gingelmaier, Vandenhoeck & Ruprecht, 2022), Epistemisches Vertrauen (mit Peter Fonagy, Klett-Cotta, 2023) und Psychoanalysis in Conversation with the Humanities and the Arts (mit Ora Dresner und Rye Dag Holmboe, Routledge, 2023).

Pienitz, Marianne

Analytische Kunsttherapeutin, grad. DFKGT, Psychotherapeutin, ECP, Sonderpädagogin, Supervisorin, Leipzig

Übung
109a/b Pienitz
Kunsttherapie
20 h Marianne Pienitz
ausschließlich in Präsenz
Übung
109a/b Pienitz
Kunsttherapie
20 h Marianne Pienitz
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
280,00 €
ab 01.04.2023
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
KREATIVITÄT als Lebensform: „Kunst = Mensch = Kreativität = Freiheit“, Joseph Beuys
Übung, 20 h: Marianne Pienitz

Kreatives Handeln verändert unsere Lebenswelt. Jeder Mensch verfügt über schöpferisches Potential. Durch kreatives Gestalten lernt man seine Möglichkeiten aber auch Grenzen besser kennen. Außerdem bieten die stattfindenden Prozesse erweiterte Bearbeitungsformen, Möglichkeiten der Selbstheilung eröffnen sich.
In der Übung wollen wir uns mittels verschiedener Methoden diese persönlichen schöpferischen Anteile bewusst machen und sowohl die Beziehung zu uns selbst als auch zur uns umgebenden Umwelt verdeutlichen. Kreativität kann zu größerer innerer Freiheit führen und unsere Beziehungsmöglichkeiten positiv beeinflussen.
Bitte bringen Sie Pastell/Ölpastellkreiden, Schere, Farbkasten, Pinsel und Bleistift mit.

Dipl.-Psych.

Pohl, Ulrike

Psychologische Psychotherapeutin (Verhaltenstherapie), tätig in eigener Praxis in Bad Krozingen
E-Mail: info@psychotherapie-pohl.de

Kurs
114a/b Pohl
Transgenerationale Übertragung
20 h Ulrike Pohl
ausschließlich in Präsenz
Kurs
114a/b Pohl
Transgenerationale Übertragung
20 h Ulrike Pohl
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
260,00 €
ab 01.04.2023
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Transgenerationale Übertragung von Erfahrungen aus NS-Zeit und Krieg
Kurs, 20 h: Dipl.-Psych. Ulrike Pohl

Die Jahre von 1933 bis 1945 haben tiefe Spuren in den Familien hinterlassen.
Traumatisierungen durch Kriegserlebnisse und Verfolgung, seelische Beschädigungen
durch den Nationalsozialismus, Verlust von Heimat durch Flucht und
Vertreibung, schuldhaftes Handeln und Schweigen, Opfer, Täter oder Mitläufer
sein – all diese Erfahrungen von Eltern und Großeltern können tiefgreifende Auswirkungen
auf ihre Nachkommen haben und sich manchmal in einer klinischen
Symptomatik äußern. In der Psychotherapie sind die Nachwirkungen von Krieg
und NS-Zeit lange Zeit wenig berücksichtigt worden, treffen hier in den letzten
Jahren aber auf steigendes Interesse – auch dadurch angeregt, dass sich immer
mehr Menschen intensiv mit ihrer Familiengeschichte beschäftigen. In dem Kurs
wird auf die aktuelle Bedeutung des Themas eingegangen und ein theoretischer
Überblick über die transgenerationale Übertragung von Traumatisierungen und
Beschädigungen gegeben; ausgewählte Forschungsergebnisse werden dargestellt.
Zudem werden Bezüge zur therapeutischen Arbeit und – bei Bedarf – eigenen
Familiengeschichte hergestellt. In dem Kurs werden west- und ostdeutsche
Sichtweisen berücksichtigt. Methodisch wird mit Vortrag, Diskussion, Filmausschnitten,
Übungen und Austausch in Kleingruppen gearbeitet.

Empfohlene Literatur:

Pohl, U., Psychische Spätfolgen von NS-Zeit und Krieg bewältigen. Ein Schichtenmodell für die therapeutische Praxis, Vandenhoeck & Ruprecht 2021

Prof. Dr.

Pörksen, Bernhard

Professor für Medienwissenschaft an der Uni Tübingen
E-Mail:bernhard.poerksen@uni-tuebingen.de

Abendvortrag
Pörksen
Die Wahrheitsillusion Warum Gewissheiten gefährlich werden können – und wir sie trotzdem brauchen.
120 min Bernhard Pörksen
Präsenz oder online
Abendvortrag
Pörksen
Die Wahrheitsillusion Warum Gewissheiten...
120 min Bernhard Pörksen
Präsenz oder online
Die Wahrheitsillusion Warum Gewissheiten gefährlich werden können – und wir sie trotzdem brauchen.
Abendvortrag, 120 min: Prof. Dr. Bernhard Pörksen

Wieviel Wahrheit braucht der Mensch? Wann sind Gewissheiten nützlich, wann schädlich? Wann wird der Glaube an das Absolute dogmatisch und zur Rechtfertigung eines gefährlichen Totalitarismus? Und wie kann aus den großen und kleinen Kämpfen um das Rechthaben wechselseitiges Verstehen und Verständnis werden? Es sind diese Fragen, die der Tübinger Medienwissenschaftler in seinem Vortrag beleuchtet. Anekdotisch und ernst, mit Lust an der Zuspitzung und einem Gespür für die fatale Macht der Ideologien erkundet der Wissenschaftler und Bestsellerautor die Grenzen unseres Erkenntnisvermögens. Er zeigt, wie Wirklichkeiten und Wahrheitsillusionen entstehen, lässt uns über die Geschichten spektakulärer Fälschungen in Wissenschaft, Medienwelt und digitaler Öffentlichkeit schmunzeln – und entwirft eine Anleitung zum Andersdenken, die zu immer neuen Sichtweisen und einer grundsätzlichen Skepsis gegenüber Dogmen inspiriert.


Bernhard Pörksen ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Er erforscht die Macht der öffentlichen Empörung und die Zukunft der Reputation und veröffentlicht – neben wissenschaftlichen Aufsätzen – Essays und Kommentare in vielen Zeitungen. Seine Bücher mit dem Philosophen Heinz von Foerster („Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners“) und dem Kommunikationspsychologen Friedemann Schulz von Thun („Kommunikation als Lebenskunst“) wurden Bestseller. Im Jahre 2008 wurde Bernhard Pörksen zum „Professor des Jahres“ gewählt. 2018 erschien sein Buch: „Die große Gereiztheit. Wege aus der kollektiven Erregung“ (Hanser-Verlag). Kürzlich publizierte er sein aktuelles Buch
„Die Kunst des Miteinander-Redens. Über den Dialog in Gesellschaft und Politik“ gemeinsam mit dem Kommunikationspsychologen Friedemann Schulz von Thun.

Dipl.-Päd.

Rau, Karen

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (analytisch und tiefenpsychologisch fundiert), in eigener Praxis tätig, Dozentin in verschiedenen Aus- und Fortbildungsseminaren, Supervisorin
Kurs
204 Rau
Spielen - PT mit Kindern
10 h Karen Rau
ausschließlich in Präsenz
Kurs
204 Rau
Spielen - PT mit Kindern
10 h Karen Rau
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Das Spielen in der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie mit Kindern – Bedeutung und Methoden
Kurs, 10 h: Dipl.-Päd. Karen Rau

Im Spiel offenbart sich ein umfangreicher Schatz der symbolisierten, kindlichen
Innenwelt. Das therapeutische Spielen als wichtigste Behandlungsmethode in
der Kindertherapie, birgt darum die Möglichkeit, fehlgeleitete Heilungsversuche
ungelöster intrapsychischer Konflikte der kindlichen Seele zu korrigieren, d. h.
Symptome aufzulösen.
Unter diesem Aspekt möchte der Kurs theoretische Positionen vertiefen, diese
in Betrachtungen zum Spielen integrieren und die therapeutische Haltung sowie
Kompetenz im Spiel mit den kleinen Patienten weiterentwickeln.
Dieses erfordert eine komplexe Auseinandersetzung mit den Bedingungen, Wirkmechanismen,
dem Symbolcharakter und Gestaltungsmöglichkeiten des Spielens
im therapeutischen Prozess. Berücksichtigung sollen auch die besonderen
Herausforderungen für den spielenden Therapeuten finden.
Um so nah wie möglich am Setting bleiben zu können, das heißt Spielsequenzen
zu betrachten und zu verstehen, theoretische Überlegungen konkret anwenden
zu können, Symbolverständnis zu wecken und selbst Spielszenen zu entwerfen,
bitte ich Sie, eine Kinderanamnese, drei bis fünf Spielfiguren und einige Farbstifte
mitzubringen.

 

Empfohlene Literatur:

Traxl, B. (Hrsg.): Psychodynamik im Spiel, Brandes & Apel, 2018
Winnicott, D.: Vom Spiel zur Kreativität, Stuttgart: Klett-Cotta, 2002

Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych.

Rauchfleisch, Udo

Psychoanalytiker, Private Praxis: Delsbergerallee 65, CH-4053 Basel
Mitgliedschaften: DPG, DGPT, FSP
Website: www.udorauchfleisch.ch
E-Mail: info@udorauchfleisch.ch

Seminar
310 Rauchfleisch
Vertrauen und Misstrauen in PT
10 h Udo Rauchfleisch
ausschließlich in Präsenz
Seminar
310 Rauchfleisch
Vertrauen und Misstrauen in PT
10 h Udo Rauchfleisch
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Vertrauen und Misstrauen in der Psychotherapie
Seminar, 10 h: Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Udo Rauchfleisch, Basel

Zu Vertrauenskrisen kann es in der Psychotherapie von den Patient:innen ebenso wie von den Therapeut:innen her kommen. Wie Vertrauen und Misstrauen in der therapeutischen Beziehung entsteht und wie damit in konstruktiver Weise umgegangen werden kann, wird in der Veranstaltung anhand verschiedener Patient:innen-Gruppen (Menschen mit Persönlichkeitsstörungen, Dissozialität, Pädophilie, Extremtraumatisierungen, Transidentität) diskutiert.

Vorlesung
D2 Rauchfleisch
Begleitung und Therapie von queeren Personen
10 h Udo Rauchfleisch
Präsenz oder online
Vorlesung
D2 Rauchfleisch
Begleitung und Therapie von queeren Personen
10 h Udo Rauchfleisch
Präsenz oder online
bis 31.03.2023
110,00 €
ab 01.04.2023
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Online
110,00 €
Begleitung und Therapie von queeren (LSBTIQ*) Personen
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Udo Rauchfleisch, Basel

Homo- und bisexuelle sowie transidente Personen suchen aus verschiedenen Gründen fachliche Hilfe: Begleitungen im Coming Out, zur Klärung ihrer Orientierungen und Identitäten sowie bei Paar- und Familienkonflikten. Für die Gruppe psychisch Kranker verwenden wir zwar die gleichen Therapiemethoden wie für Heterosexuelle und cis Personen, müssen dabei jedoch ihr Aufwachsen und Leben in einer heterocis-normativen Gesellschaft berücksichtigen. In der Veranstaltung werden diese Begleitungen und Therapien dargestellt und anhand von kasuistischen Vignetten erläutert.

Dipl.-Psych.

Reddemann, Ulrike

Psychologische Psychotherapeutin (VT, TfP) in eigener Praxis, Mitgliedschaften: GwG, DeGPT, EMDRIA
Website: www.ulrike-reddemann.de
E-Mail: ulrike.reddemann@gmx.de

Übung
112a/b Reddemann
Selbstfürsorge
20 h Ulrike Reddemann
ausschließlich in Präsenz
Übung
112a/b Reddemann
Selbstfürsorge
20 h Ulrike Reddemann
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
280,00 €
ab 01.04.2023
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Selbstfürsorge für PsychotherapeutInnen
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Ulrike Reddemann

Ressourcen und innere Widerstandskräfte von TherapeutInnen bedürfen der
aktiven Pflege und Förderung um der fortlaufenden Begegnung mit schweren
Belastungen, Schmerzhaftem und Leidvollem gewachsen zu sein, sowie Freude,
Kreativität und Erfüllung zu erleben.
Der selbstfürsorgliche und mitfühlende Umgang mit den eigenen inneren verletzten
Anteilen, Körperarbeit und die Fähigkeit zur Doppelfokussierung können helfen,
professionelle Distanzierung aufrecht zu erhalten und Mitgefühlserschöpfung
zu vermeiden.
Selbstfürsorge blockierende Überzeugungen bedürfen ebenfalls der Überprüfung.
In Selbsterfahrung werden wir Stärken, hilfreiche Beziehungen und Eingebundensein
erkunden, Distanzierungs-, Doppelfokussierungs- und Selbstmitgefühlsübungen
kennenlernen, sowie auf Basis der psychodynamisch-imaginativen
Traumaarbeit (PITT) nach L. Reddemann innere mitleidende Anteile versorgen
und an Selbstfürsorge blockierenden Überzeugungen arbeiten.

Empfohlene Literatur:

Reddemann, L.: Mitgefühl, Trauma und Achtsamkeit in psychodynamischen Therapien, V. & R., 2016
Reddemann, L.: Psychodynamisch-imaginative Traumatherapie, Ein Mitgefühls- und Ressourcenorientierter Ansatz in der Psychotraumatologie, Klett-Cotta, vollständig
überarbeitete Auflage 2021

Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych.

Reich, Günter

Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (TP), Paar- und Familientherapeut. Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Universität Göttingen  
Mitgliedschaften: DGPT, DPG, BvPPF, DGSF
E-Mail: greich@gwdg.de

Übung
307 Reich
Beziehungskonflikt als Fokus
10 h Günter Reich
ausschließlich in Präsenz
Übung
307 Reich
Beziehungskonflikt als Fokus
10 h Günter Reich
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
140,00 €
ab 01.04.2023
160,00 €
Ermäßigt
112,00 €
Der zentrale Beziehungskonflikt als Fokus in der psychodynamischen Psychotherapie
Übung, 10 h: Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Günter Reich

Aus Gesprächen mit Patientinnen und Patienten ein Zentrales Beziehungskonflikt-
Thema (ZBKT) zu erfassen und dieses als Fokus für die Therapie zu formulieren,
hat sich vielfältig bewährt. Hierzu kann ein spezielles Beziehungsepisoden-
Interview eingesetzt werden. Dieses wird vor allem in der supportiv-expressiven
Therapie (SET) nach Luborsky et al. verwendet. Diese ist die empirisch am besten
validierte Form psychodynamischer Psychotherapie, die stützende (supportive)
und deutende (expressive) Interventionen verbindet. In Instituten wird diese
basale Therapieform leider kaum systematisch gelehrt. In der Veranstaltung wird
geübt, einen Zentralen Beziehungskonflikt zu erfassen und zu formulieren. Die
Praxis supportiv-expressiver Therapie wird an Beispielen erläutert.

Empfohlene Literatur:

Beutel M., Doering S., Leichsenring F., Reich G. (2020) Psychodynamische Psychotherapie. Störungsorientierung und Manualisierung in der therapeutischen Praxis. 2. überarb. u. erw. Aufl. Hogrefe, Göttingen
Leichsenring F., Salzer S. (2014): Generalisierte Angststörung. Psychodynamische Psychotherapie. Reihe: Praxis der psychodynamischen Psychotherapie analytische und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Band 4. Hogrefe, Göttingen.
Leichsenring, F., Beutel, M., Salzer, S., Haselbacher, A. & Wiltink, J. (2015). Soziale Phobie. Psychodynamische Therapie (Praxis der psychodynamischen Psychotherapie, Band 8, Göttingen: Hogrefe.
Luborsky, L. (1995). Einführung in die analytische Psychotherapie. Ein Lehrbuch. Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht.

Kurs
408a/b Reich
Psychodynamische Therapie bei Ess-Störungen
20 h Günter Reich
ausschließlich in Präsenz
Kurs
408a/b Reich
Psychodynamische Therapie bei Ess-Störungen
20 h Günter Reich
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
260,00 €
ab 01.04.2023
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Psychodynamische Familien- und Paartherapie – eine Einführung
Kurs, 20 h: Prof. Dr. phil. Dipl.-Psych. Günter Reich

Die Behandlung von Ess-Störungen ist ein wichtiger Schwerpunkt ambulanter und stationärer Psychotherapie.
In dem Kurs werden psychodynamische und familiendynamische Konzepte der Anorexie, Bulimie und der Binge Eating Störung dargestellt. Die Schritte der einzeltherapeutischen und familientherapeutischen Behandlung werden beschrieben. Indikationsfragen und therapeutische Möglichkeiten von gleichzeitigen oder aufeinander folgenden Kombinationen verschiedener Behandlungsansätze werden diskutiert. Wesentlich ist, die Arbeit an der Symptomatik mit der psychodynamischen Arbeit am Konflikt, der Abwehr, ich-strukturellen Störungsanteilen und der familientherapeutischen Arbeit an den interpersonellen Konflikten in der therapeutischen Beziehung zu verbinden. Die Darstellung wird durch Fallbeispiele illustriert. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Empfohlene Literatur:

Reich G., v. Boetticher A.: Hungern um zu leben. Die Paradoxie der Magersucht. Psychodynamische und familientherapeutische Konzepte. Psychosozial Verlag Gießen 2017
Reich G., Kröger S.: Ess-Störungen in der Familie meistern. Wie gemeinsames Essen wieder entspannt gelingt. Goldmann TB, München 2022
Reich, G. u. Cierpka, M. (Hrsg.): Psychotherapie der Ess-Störungen. 3. völlig überarbeitete Aufl., Thieme, Stuttgart, 2010
Reich, G.: Familientherapie der Essstörungen. Hogrefe, Göttingen, 2003

Dipl.-Psych.

Rohwetter, Angelika

Psychologische Psychotherapeutin, Verfahren: tiefenpsychologisch fundiert, tätig in eigener Praxis
E-Mail: angelika.rohwetter@web.de

Kurs
202 Rohwetter
Umgang mit Schmerz, Trauer, Leid
10 h Angelika Rohwetter
ausschließlich in Präsenz
Kurs
202 Rohwetter
Umgang mit Schmerz, Trauer, Leid
10 h Angelika Rohwetter
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Zeige Deine Wunde - über das Recht auf Untröstlichkeit und die Würde des Leidens.
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Angelika Rohwetter

Mit dem neuen ICD11 wird seit Beginn 2022 aus Trauer schnell eine psychische Erkrankung. Zitat: “Die Trauerreaktion hält atypisch lange nach dem Verlust an (mehr als 6 Monate) und überschreitet klar erwartbare soziale, kulturelle oder religiöse Normen der eigenen Kultur und des Kontextes.”
Psychotherapie wird immer wieder (oder lässt sich) instrumentalisieren zur Optimierung der Menschen, die Hilfe suchen. Seelische Schmerzen, Trauer und Leid haben dabei wenig Raum, Ressourcen und Resilienz sollen gestärkt werden. In diesem Kurs geht es darum, menschlichem Schmerz seine Würde zurückzugeben. Wie kann das gehen? Welchen Ausdruck finden wir noch für unseren Schmerz – und den unserer PatientInnen, da unsere Kultur (fast) aller Rituale beraubt ist? Ein Kurs für TherapeutInnen, SozialpädagogInnen und TrauerbegleiterInnen.

Kurs
303 Rohwetter
Leben nach der Therapie
10 h Angelika Rohwetter
komplett ausgebucht
Kurs
303 Rohwetter
Leben nach der Therapie
10 h Angelika Rohwetter
komplett ausgebucht
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Es gibt ein Leben nach der Therapie
Kurs, 10 h: Dipl.-Psych. Angelika Rohwetter

Der Kurs gibt Impulse, wie PsychotherapeutInnen ihre PatientInnen dabei unterstützen können, eine Therapie gut abzuschließen, die Erfolge langfristig zur Alltagsbewältigung zu nutzen, weiterzuführen und Rückfälle zu vermeiden.
Oft kommen Menschen in die Praxen, die schon eine oder mehrere Therapien gemacht haben. Auf die Frage, was in der letzten Therapie gewesen ist, welche wichtigen Erkenntnisse und Veränderungen sie bewirkt hat, ist die Antwort häufig: „Damals hat es mir sehr gut getan“. Als PsychotherapeutInnen können wir PatientInnen darin unterstützen, „mehr aus ihrer Therapie zu machen“, und zwar im Anschluss an sie. Auch schwierige Situationen können am Ende von Psychotherapien auftreten. Wie gehen wir damit um?
Wesentliche Inhalte:
•    Fragen am Ende der Therapie, Abschlussriten, Übergänge
•    Auflösung der therapeutischen Beziehung, „Anschluss-Kontakte“ zum Therapeuten
•    Entwürfe für die Zukunft, noch zu bearbeitende Themen und der mögliche Umgang damit
•    Abschlussäußerungen des/der Therapeuten/in
•    Was ist, wenn Bewilligungen auslaufen, der Prozess aber noch (lange) nicht beendet ist?
•    Was tun, wenn PatientInnen sich nicht trennen wollen?
•    Wie kann man einen Therapieabbruch gestalten?
•    Gibt es auch für TherapeutInnen ein Leben nach der Therapie?

Dipl.-Psych.

Rust-Kensa, Jutta

Psychologische Psychotherapeutin (TfP), tätig in eigener Praxis, Gründungsmitglied des Instituts für Trauerbegleitung (ITA) und der Verwaisten Eltern Hamburg e.V. und Verwaisten Eltern Deutschland e.V.
Bis 2021 Leitung des Curriculums „Prozessorientierte Trauerbegleitung“ (TBA) am Institut für Trauerarbeit (ITA) e.V., Zusammenarbeit mit Gregg Furth bis zu seinem Tod 2005. Seitdem Fortsetzung der Arbeit u.a. im Rahmen der TBA.

Dr. med.

Sacher Santana, Anna

Fachärztin für Kinder – und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, eigene KJPP-Praxis, Bildhauerin, Trauma-Yogatherapeutin und Dozentin an der „Wiener Schule für Kunsttherapie“
E-Mail: dr@sachersantana.com

Übung
410a/b Sacher Santana
Gefühlen künstlerisch Ausdruck verleihen
20 h Anna Sacher Santana
ausschließlich in Präsenz
Übung
410a/b Sacher Santana
Gefühlen künstlerisch Ausdruck verleihen
20 h Anna Sacher Santana
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
280,00 €
ab 01.04.2023
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Gefühlen künstlerisch Ausdruck verleihen
Übung, 20 h: Dr. med. Anna Sacher Santana

Wir alle durchlaufen im Leben immer wieder Gefühle von Angst, Trauer, Wut und auch Freude und Liebe. Alles entsteht und geht.
Jedes Gefühl hat seine Berechtigung und seinen Sinn. So gesehen gibt es keine „schlechten“ Gefühle, sondern nur das „zu viel“ oder ein zerstörender Ausdruck ist schädlich. Wenn wir aber auf die Botschaften unsere Gefühle hören, helfen sie uns durch das Leben. Im Allgemeinen will uns Angst schützen. Trauer hilft uns loszulassen. Wut unterstützt uns, Grenzen zu setzen. Freude versüßt uns das Leben und Liebe ist die Erinnerung und Aussicht auf Heimkommen.
In dieser Übung sind Sie eingeladen, ihren Körper und die Gefühle in ihrem Körper durch Übungen aus dem Traumasensiblen Yoga und anderen körpertherapeutischen Methoden bewusst wahrzunehmen und vom Denken in das Erfahren und Empfinden des Körpers zu kommen.
In Traumreisen schaffen wir Raum, um innere Bilder in uns auftauchen zu lassen und sie dann auf Papier oder in Ton zu externalisieren.
Auf diesem Weg eröffnen wir Erlebnis- und Verarbeitungswelten, die den therapeutischen Prozess vertiefen und weitere Kommunikations– und Therapieebenen eröffnen. Wir bekommen die Gelegenheit, unsere Gefühle intensiver wahrzunehmen und auf ihre individuelle Botschaft zu hören.
Bitte bringen Sie lockere Kleidung zum Bewegen und Kleidung zum Malen und Tonen (z.B. Mantel zum darüber ziehen), eine Yogamatte, Malsachen, Ton bzw. Knete mit.

Prof. Dr.

Schaal, Gary S.

Politikwissenschaftler, Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie an der Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg

Plenarvortrag
Schaal
Vertrauenskrisen in der deutschen Demokratie
60 min Gary S. Schaal
Präsenz oder online
Plenarvortrag
Schaal
Vertrauenskrisen in der deutschen Demokratie
60 min Gary S. Schaal
Präsenz oder online
Vertrauenskrisen in der deutschen Demokratie
Plenarvortrag, 60 min: Prof. Dr. Gary S. Schaal

Kann die Demokratie in Deutschland die aktuelle(n) Vertrauenskrise(n) überstehen? Dies ist dem omnipräsenten Alarmismus zum Trotz ziemlich sicher. Doch in welcher Verfassung wird sie sich dann befinden? Zumal zweifelhaft ist, ob ein Ende der Vertrauenskrise(n) überhaupt identifiziert werden kann und die Krise(n) nicht zum „the new normal“ werden.
Warum die Sorge? Vertrauen ist in Demokratien nicht nur ein (weiteres) Gefühl, das die Bürger*innen den politischen Eliten entgegenbringen. Es erzeugt vielmehr demokratische Legitimität und ermöglicht effizientes Regieren. Mehr noch: politisches Vertrauen und die Stabilität einer Demokratie gehen Hand in Hand. Und haben viele von uns als Zeitzeug*innen nicht gerade das Gefühl, dass die soziale und politische Ordnung in Deutschland brüchig wird?
Die Ursachen der Vertrauenskrise(n) sind vielfältig: Feinde der Demokratie – sei es im Inneren oder von außen – wissen um die Bedeutung von Vertrauen und versuchen zunehmend erfolgreicher, seine Erosion zu beschleunigen. Doch auch in der Mitte der Gesellschaft, bei den Stützen der Demokratie, sind Vertrauensdefizite identifizierbar. Hier taucht die lange verdrängte Frage nach der wachsenden ökonomischen Ungleichheit in der Gesellschaft in Form einer vehementen Kritik an der Leistungsfähigkeit staatlicher (Sozial-)Politik wieder auf. Schließlich scheint auch die Digitalisierung, insbesondere die zunehmende Nutzung von Social Media Plattformen, Einfluss auf die Vertrauensentwicklung zu besitzen. Die politische Herausforderung besteht darin, dass Vertrauen zwar schnell zerstört, aber nur sehr langsam wieder aufgebaut werden kann. Der Vortrag skizziert ein Panorama der wichtigsten Ursachen der aktuellen Vertrauenskrise und wirft einen Blick auf die Demokratie in Deutschland in den nächsten fünf Jahren.  


Gary S. Schaal ist Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie an der Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg. Er studierte Politikwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der FU Berlin und arbeitete anschließend an der FU Berlin, der TU Dresden sowie der Universität Stuttgart, anschließend war er Heisenbergstipendiat der DFG. Gary S. Schaal war Gastprofessor am Wissenschaftszentrum Berlin sowie der Sciences Po Lille. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Politischen Theorie, der Emotions- sowie der empirischen Demokratie- und Digitalitätsforschung. Beginnend mit seiner 2004 erschienen Habilitationsschrift arbeitet er kontinuierlich an der Bedeutung von Vertrauen für moderne Demokratien.
Er ist Mitglied des Lenkungskreises der Digital Humanities Infrastruktur CLARIN-D, der Planungsgruppe »Digitalisierung und Demokratie« der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Berater des Bundesministeriums der Verteidigung im Bereich Maritime Sicherheit und Digitalisierung.


Ausgewählte Buchveröffentlichungen:
Politische Theorien der Gegenwart I-III, 4. Auflage, hrsg. mit André Brodocz, UTB, 2017
Politische Theorien der Moderne, 3. Auflage, mit Felix Heidenreich, UTB, 2017
Politik der Gefühle. Zur Bedeutung von Emotionen für die Demokratie, mit Felix Heidenreich, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, APuZ 32–33/2013 http://www.bpb.de/apuz/165744/zur-rolle-von-emotionen-in-der-demokratie?

Dr. med.

Schleu, Andrea

Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin und Innere Medizin, Psychoanalyse (DGPT), zert. EMDR-Therapeutin (EMDRIA), Spez. Psychotraumatologie (DeGPT), Supervision (DGSv), Vorsitzende des Ethikvereins, niedergelassen in eigener Praxis in Essen
E-Mail: schleu.a@gmail.com

Kurs
102 Schleu
Missbrauch von Vertrauen
10 h Andrea Schleu
ausschließlich in Präsenz
Kurs
102 Schleu
Missbrauch von Vertrauen
10 h Andrea Schleu
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Der Missbrauch von Vertrauen in psychotherapeutischen Behandlungen
Kurs, 10 h: Dr. med. Andrea Schleu

Grenzen und Grenzverletzungen in psychotherapeutischen Behandlungen werden anhand von Kasuistiken und quantitativ und qualitativ ausgewerteten Beratungsverläufen von betroffenen Patienten beleuchtet. Risikovariablen von Patienten und Psychotherapeuten, typische Mechanismen und Dynamiken werden ebenso dargestellt wie rechtliche und berufsrechtliche Rahmenbedingungen. Professionelle Standards und ethische Dimensionen werden diskutiert und im Rollenspiel werden die institutionellen Auswirkungen erfahrbar gemacht. Implikationen für einen hilfreichen persönlichen und institutionellen Umgang, Möglichkeiten der Lösung sowie der Prävention nach Scheitern und Grenzverletzungen werden gemeinsam erarbeitet als Schritt zu einer professionellen Fehlerkultur. Fragen der Kompetenzkriterien für Aus- und Weiterbildung, Leitungsverantwortung und der transgenerationalen Weitergabe von grenzverletzenden Beziehungsmustern in der Psychotherapie werden dargestellt.

Empfohlene Literatur:

Umgang mit Grenzverletzungen (2021) Professionelle Standards und ethische Fragen in der Psychotherapie, Schleu A, Springer Verlag

Risiken und Nebenwirkungen von Psychotherapie (2018) Linden M & Strauß B (Hrsg) Medizinisch wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Berlin

Kurs
302 Schleu
EMDR
10 h Andrea Schleu
ausschließlich in Präsenz
Kurs
302 Schleu
EMDR
10 h Andrea Schleu
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
EMDR integriert in tiefenpsychologisch fundierte und psychoanalytische Psychotherapien
Kurs, 10 h: Dr. med. Andrea Schleu

Die Integration von EMDR in die psychodynamischen Richtlinienverfahren bietet
viele Vorteile in der Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen,
Depressionen, Angsterkrankungen, aber auch hypochondrischen und psychosomatischen
Erkrankungen. Anhand von Kasuistiken und Therapieverläufen wird
das Vorgehen, die spezifische Aufklärung und die Anpassung des Settings eingehend
dargestellt und diskutiert. Sie haben auch die Möglichkeit, EMDR persönlich
kennenzulernen, um die Erweiterung der psychotherapeutischen Methodik aus
eigener Erfahrung einschätzen zu können. Eigene Fälle zur Klärung von Differentialindikation
und Therapieplanung können eingebracht werden. Der Kurs ersetzt
jedoch keine EMDR-Ausbildung.

Empfohlene Literatur:

Hofmann, A. (1999), EMDR – Praxishandbuch zur Behandlung traumatisierter Menschen, Thieme Verlag, Stuttgart
Rost, C. (Hrsg.), (2016), EMDR zwischen Struktur und Kreativität, jungfermann Verlag, Paderborn

Prof. Dr., Dipl.-Psych.

Schweizer, Katinka

Psychologische Psychotherapeutin (TfP), Sexualwissenschaftlerin und Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Medical School Hamburg. Supervisorin und Dozentin u.a. am John-Rittmeister-Institut Kiel und Institut für Psychotherapie am UKE Hamburg. Seit 2019 Erste Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS) und Mitherausgeberin der Beiträge zur Sexualforschung.

Kurs
118a/b Schweizer
Heilen durch Malen
20 h Katinka Schweizer
ausschließlich in Präsenz
Kurs
118a/b Schweizer
Heilen durch Malen
20 h Katinka Schweizer
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
260,00 €
ab 01.04.2023
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
„Heilen durch Malen“ – Arbeit mit Bildern und Träumen im psychotherapeutischen Prozess
Kurs, 20 h: Prof. Dr., Dipl.-Psych. Katinka Schweizer

Bilder und Träume gelten in der psychodynamischen Psychotherapie als bedeutsame Ausdrucksformen des Unbewussten. Unbewusstes bewusst zu machen ist bis heute zentrales Ziel und wichtiger Wirkmechanismus in der analytischen und tiefenpsychologischen Psychotherapie. Gleichzeitig scheinen sich Therapeut_innen zu scheuen, Bilder und Träume erwachsener Patient_innen in die Arbeit einzubeziehen. Gründe dafür mögen im fehlenden Handwerkszeug, Mangel an eigenen Erfahrungen oder dem „Unheimlichen“ im Erkennen unbewusster Zusammenhänge liegen. Dem gegenüber steht der große Gewinn für die therapeutische Arbeit, das heilsame Staunen und Erkennen verdeckter Lebensthemen.
In diesem Kurs geben wir eine Einführung in die Bildinterpretation in der Tradition von Gregg Furth, basierend auf C. G. Jung und moderner Psychotherapieforschung. Der Schwerpunkt des Kurses liegt auf praktischen Übungen und der Illustration von verschiedenen Ansatzpunkten zur Bildinterpretation (focal points) nach Furth. In theoretischen Inputs gehen wir auf Modelle des Unbewussten und hilfreiche Aspekte der Traumdeutung nach Freud und Jung ein sowie auf Grundlagen der therapeutischen Haltung und des Übertragungs-Gegenübertragungs-Geschehens.
Das Angebot richtet sich an erfahrene und neu-approbierte Psychotherapeut_innen sowie Ausbildungskandidat_innen.
Mitzubringen sind: die Bereitschaft zur Selbsterfahrung, Malsachen, Papier und Stifte, Träume, Lieblingsmärchen und ggf. eine Kladde zum Führen eines eigenen Traumbuchs.

Empfohlene Literatur:

Gregg M. Furth (1997). Heilen durch Malen. Die geheimnisvolle Welt der Bilder. Walter Verlag. (erhältlich über: Books on demand)
Jolande Jacobi (2001). Die Psychologie von C.G. Jung. Eine Einführung in das Gesamtwerk. Fischer. (neu aufgelegt bei Patmos)
Ingrid Riedl. Maltherapie. Kreuz Verlag. (neu aufgelegt bei Patmos).
Konstantin Rößler (2021). Arbeiten mit Träumen in der Analytischen Psychologie. Kohlhammer.
Nico Stenz & Marina Milev (2021). Psychoanalytische Traumdeutung. Eine illustrierte Einführung. Psychosozial Verlag.
Katinka Schweizer (2020). Wege des Verstehens. In: Briken, P. (Hg.) Perspektiven der Sexualforschung. Psychosozial Verlag.

Seibold, Isabelle

Analytische Kinder- und Jugendlichen-psychotherapeutin, Gruppenpsychotherapie für Kinder, Hypnotherapie, Supervisorin, Gutachterin, niedergelassen in eigener Praxis, Mitgliedschaften: C.G.-Jung Institut Stuttgart, IGT Lindau
E-Mail: kontakt@iseibold.de

Kurs
402 Seibold
Tiere im Märchen
10 h Isabelle Seibold
ausschließlich in Präsenz
Kurs
402 Seibold
Tiere im Märchen
10 h Isabelle Seibold
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Tiere im Märchen
Kurs, 10 h: Isabelle Seibold

In vielen Mythen und Märchen begegnen uns Tiere. Häufig handelt es sich um einen verwandelten oder verzauberten Helden, oft jedoch auch um Begleiter, die sich dem Helden anbieten.
Diesen wollen wir uns in der praktischen Arbeit mit ausgewählten Mythen und Märchen annähern um so ein weiteres Werkzeug für die Arbeit mit Patienten an die Hand zu bekommen.
Neben einer Einführung in die Archetypenlehre C. G. Jungs soll es jedoch auch um ein gemeinsames Erarbeiten aber auch Erfahren gehen.
Die Teilnehmer werden gebeten, Farbstifte Wasserfarben und Papier mitzubringen.
Zu Beginn des Kurses wird besprochen, inwiefern eine zeitliche Flexibilisierung der Veranstaltung den Selbsterfahrungscharakter unterstützen kann.

Kurs
308 Seibold
Lieblingsmärchen
10 h Isabelle Seibold
ausschließlich in Präsenz
Kurs
308 Seibold
Lieblingsmärchen
10 h Isabelle Seibold
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Lieblingsmärchen als Lebensthema – die Arbeit mit Märchen in der Therapie von Erwachsenen und Kindern
Kurs, 10 h: Isabelle Seibold

Märchen und Mythen sind Seelengeschichten, die von alters her archetypische Bilder in der Volksweisheit tradieren. Viele Motive sind weltweit ähnlich oder identisch. Das entspricht der Vorstellung vom kollektiven Unbewussten, wie es C. G. Jung beschrieb. In seiner Untersuchung zum Lieblingsmärchen hat Hans Dieckmann die besondere Bedeutung eines Märchens für den Lebensentwurf eines Menschen herausgearbeitet (1967). Im Kurs soll es um das gemeinsame Herausarbeiten der Bedeutung der Lieblingsmärchen von Patienten oder um andere im Therapieprozess auftauchende Märchen und Märchenbilder und deren behandlungsrelevanten Inhalt und seiner Bedeutung für den Lebensweg des Individuums gehen, ebenso um das Verstehen der in den Märchen auftretenden symbolischen Bilder. Hierfür können die Teilnehmer auch Beispiele aus der eigenen Praxis mitbringen. An den mitgebrachten Märchen oder Märchenbildern soll dann unter Berücksichtigung der Archetypenlehre von C. G. Jung in der Gruppe Fallarbeit geleistet werden.

Empfohlene Literatur:
  • Dieckmann, H.: Gelebte Märchen – Lieblingsmärchen in der Kindheit, Kreuz Verlag Stuttgart 1993
  • Kast, V.: Wege zur Autonomie – Märchen psychologisch gedeutet , Walter Verlag 1988
  • Birkhäuser-Oeri, S.: Die Mutter im Märchen, Bonz Verlag 1985

Spangenberg, Ellen

Fachärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapie (TP). Früher langjährige Tätigkeit als Assistenz- und Oberärztin in verschiedenen Kliniken mit dem Schwerpunkt Traumatherapie. Niedergelassen in eigener Praxis, Fortbildungen, Seminare, Supervision, Lesungen, Vorträge und Publikationen zu psychotraumatologischen Themen.
Wilhelmshöher Allee 306 b, 34131 Kassel

Website: www.ellen-spangenberg.de

Kurs
115a/b Spangenberg
TRIMB-Methode in der Traumatherapie
20 h Ellen Spangenberg
komplett ausgebucht
Kurs
115a/b Spangenberg
TRIMB-Methode in der Traumatherapie
20 h Ellen Spangenberg
komplett ausgebucht
bis 31.03.2023
260,00 €
ab 01.04.2023
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Die TRIMB-Methode in der Traumatherapie
Kurs, 20 h: Ellen Spangenberg, Kassel

Bei TRIMB handelt es sich um eine behutsame Methode der Trauma-Integration,
die von Ingrid Olbricht entwickelt wurde und sich eine tradierte Atem-Technik
zunutze macht. Ellen Spangenberg hat diese Methode kontinuierlich weiterentwickelt
und dem besonderen Bedarf komplex traumatisierter Klient*innen angepasst.
TRIMB kann schulenübergreifend eingesetzt werden.
Die TRIMB-Methode nutzt Imagination, Atmung und eine lateralisierende Kopfbewegung,
um Trigger und Traumamaterial auf sanfte Weise zu prozessieren.
TRIMB führt dabei nicht tiefer in das Traumaerleben hinein, stattdessen wird dieses
nach vorsichtiger Tuchfühlung rasch und lösungsorientiert entgiftet. Oft ist die
Entlastung so tiefgreifend, dass sich danach eine klassische Trauma-Konfrontation
erübrigt.
TRIMB kann gut bei komplex traumatisierten Klient*innen und bereits in der Stabilisierungsphase
eingesetzt werden. Selbststeuerung und Selbstwirksamkeitserleben
der Klient*innen werden sichtlich verbessert. Zudem werden sowohl
Klient*innen als auch Therapeut*innen weniger stark durch Traumamaterial belastet.
Auch die TRIMB-Methode setzt psychotraumatologische Kenntnisse voraus, daher
wird im Kurs eine Übersicht der phasenspezifischen Traumatherapie präsentiert.
Die Methode wird an eigenen (nicht traumatischen) Situationen erarbeitet, was eine
gewisse Bereitschaft zur eigenverantwortlichen Selbsterfahrung voraussetzt,
und dann in Kleingruppen-Arbeit eingeübt. Auch für die eigene Psychohygiene
kann die Technik effektiv genutzt werden.

Empfohlene Literatur:

Spangenberg, Ellen: Behutsame Trauma-Integration (TRIMB). Belastende Erfahrungen lösen mit Atmung, Bewegung und Imagination. Klett Cotta, 5. Auflage 2021.
Spangenberg, Ellen: Dem Leben wieder trauen. Traumaheilung nach sexueller Gewalt. Patmos-Verlag, 7. Auflage 2023.
Olbricht, Ingrid: Wege aus der Angst. Gewalt gegen Frauen. Beck-Verlag, 2004.

Dr. med.

Srdinko, Petra

Fachärztin für Kinder-u. Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Zusatztitel Psychotherapie.
Seit 2010 freiberuflich oberärztlich tätig, Psychosomatische Rehaklinik Saalfeld.
Ausbildung zur Meditationslehrerin am International Meditation Institut Kullu, HP, Indien.
E-Mail: srdinko@web.de

Übung
405 Srdinko
Meditation als Selbsterfahrung
10 h Petra Srdinko
ausschließlich in Präsenz
Übung
405 Srdinko
Meditation als Selbsterfahrung
10 h Petra Srdinko
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
140,00 €
ab 01.04.2023
160,00 €
Ermäßigt
112,00 €
Meditation als Selbsterfahrung
Übung, 10 h: Dr. med. Petra Srdinko

Um uns mit anderen zu verbinden, bedarf es zunächst der Verbindung mit unserem eigenen Selbst. Was aber tun, wenn wir selbst an die Grenzen unserer Weisheit und Belastbarkeit vorstoßen? Oft halten uns die Menschen, mit denen wir zu tun haben, den Spiegel vor. Wo finden wir selbst Antworten auf unsere Fragen, gerade wenn das Leben es vielleicht nicht so gut mit uns meint? Wenn wir uns nicht selbst immer wieder ausrichten und uns um die wesentlichen Lebensfragen kümmern, verlieren unsere Antworten immer mehr an Überzeugungskraft. Wer sind wir? Wo gehen wir hin? Was ist der Sinn und Zweck unseres Daseins?
In der Stille der Meditation und der Ausrichtung auf den Raum, der sich uns erschließt, ist es möglich, unseren Verstand zu transzendieren und uns mit dem Beobachter zu identifizieren. Meditation kann uns helfen, uns selbst vor einem Burnout zu schützen. In dieser Übung geht es vor allem darum, den eigenen Zugang zur Meditationserfahrung zu finden, auch wenn wir bisher dachten, dass uns dieser verwehrt bleibt. Sie brauchen keinerlei Vorerfahrung mitzubringen, aber auch erfahrene MeditiererInnen sind herzlich willkommen.
Die Übung dient sowohl der Einführung in die Meditation als auch als Verstärkung einer bereits vorhandenen Meditationspraxis, kann aber auch als Anleitung für die Einführung der Meditation in den Praxis Alltag oder in ein psychosomatisches Klinikkonzept genutzt werden.
Bitte, einen (fast) leeren Magen, Kleidung, die nicht einengt, einen Schal oder Decke, warme Socken und ein Sitzkissen mitbringen.

Übung
501 Srdinko
Meditation als Selbsterfahrung
10 h Petra Srdinko
ausschließlich in Präsenz
Übung
501 Srdinko
Meditation als Selbsterfahrung
10 h Petra Srdinko
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
140,00 €
ab 01.04.2023
160,00 €
Ermäßigt
112,00 €
Meditation als Selbsterfahrung
Übung, 10 h: Dr. med. Petra Srdinko

Um uns mit anderen zu verbinden, bedarf es zunächst der Verbindung mit unserem eigenen Selbst. Was aber tun, wenn wir selbst an die Grenzen unserer Weisheit und Belastbarkeit vorstoßen? Oft halten uns die Menschen, mit denen wir zu tun haben, den Spiegel vor. Wo finden wir selbst Antworten auf unsere Fragen, gerade wenn das Leben es vielleicht nicht so gut mit uns meint? Wenn wir uns nicht selbst immer wieder ausrichten und uns um die wesentlichen Lebensfragen kümmern, verlieren unsere Antworten immer mehr an Überzeugungskraft. Wer sind wir? Wo gehen wir hin? Was ist der Sinn und Zweck unseres Daseins? In der Stille der Meditation und der Ausrichtung auf den Raum, der sich uns erschließt, ist es möglich, unseren Verstand zu transzendieren und uns mit dem Beobachter zu identifizieren. Meditation kann uns helfen, uns selbst vor einem Burnout zu schützen. In diesem Kurs geht es vor allem darum, den eigenen Zugang zur Meditationserfahrung zu finden, auch wenn wir bisher dachten, dass uns dieser verwehrt bleibt. Sie brauchen keinerlei Vorerfahrung mitzubringen, aber auch erfahrene MeditiererInnen sind herzlich willkommen. Der Kurs dient sowohl der Einführung in die Meditation als auch als Verstärkung einer bereits vorhandenen Meditationspraxis, kann aber auch als Anleitung für die Einführung der Meditation in den Praxis Alltag oder in ein psychosomatisches Klinikkonzept genutzt werden.
Bitte, einen (fast) leeren Magen, Kleidung, die nicht einengt, einen Schal oder Decke, warme Socken und ein Sitzkissen mitbringen.

Dipl.-Psych.

Stein, Astrid

Psychologische Psychotherapeutin (TP), zertifizierte Yogalehrerin (3HO, KRI) für Kundaliniyoga
E-Mail: astrid.stein@ongnamo-yoga.de

Übung
105 Stein
Yoga u. Meditation Anfänger
10 h Astrid Stein
ausschließlich in Präsenz
Übung
105 Stein
Yoga u. Meditation Anfänger
10 h Astrid Stein
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
140,00 €
ab 01.04.2023
160,00 €
Ermäßigt
112,00 €
Yoga und Meditation zur Selbstfürsorge für Anfänger
Übung, 10 h: Dipl.-Psych. Astrid Stein

Yoga ist ein mehrere tausend Jahre altes System aus philosophischen Lehren, die sowohl körperliche Übungen als auch geistige Übungen umfassen. Yoga hilft Körper und Geist zu entspannen, gesund zu halten und zu stärken. Es ist bestens geeignet, Problemen wie Stress, Schlaflosigkeit, Rückenschmerzen, Bewegungsmangel, Nervosität, Konzentrationsschwäche und Stimmungsschwankungenentgegen zu wirken. Das Anliegen dieser Übung ist eine intensive Selbsterfahrung. Es wird ausschließlich praktische Übungen geben und Gelegenheit zur Selbstschulung, um aus den positiven Erfahrungen gesundheitsorientierte und lebensbejahende Gewohnheiten zu entwickeln. Die Übungen und Übungsreihen aus dem Kundalini Yoga sind zugleich dynamisch und meditativ, kräftigend und entspannend, heilend und belebend. Sie bieten in ihrer Kombination aus Körperhaltungen und Bewegungsabläufen eine ungeheure Vielfalt an Möglichkeiten, einen individuellen Schwerpunkt zu finden. Es sind keine Vorkenntnisse für diese Übung erforderlich. Bitte bringen Sie bequeme Wechselkleidung mit. Sie sollten vorher nicht schwer gegessen haben.

Übung
205 Stein
Yoga und Meditation Fortgeschrittene
10 h Astrid Stein
ausschließlich in Präsenz
Übung
205 Stein
Yoga und Meditation Fortgeschrittene
10 h Astrid Stein
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
140,00 €
ab 01.04.2023
160,00 €
Ermäßigt
112,00 €
Yoga und Meditation zur Selbstfürsorge - Aufbaukurs
Übung, 10 h: Dipl.-Psych. Astrid Stein

Yoga hat faszinierend viele Seiten und Aspekte, es wirkt auf Körper, Geist und Seele und führt uns in immer tiefere Schichten unseres Seins. Es schenkt vollkommen neue Erfahrungen und Einsichten. Diese Übung richtet sich einerseits an Teilnehmer aus den Yoga Kursen der vorangegangenen Jahre, die an die eigenen positiven Erfahrungen anknüpfen und diese vertiefen möchten. Aber sie sind auch als Teilnehmer ohne Vorerfahrungen herzlich willkommen, sollten jedoch eingestellt sein auf körperlich und geistig anspruchsvolle und überraschend schweißtreibende Übungen, die allesamt Ihre Vitalität verbessern und zu mehr Lebensfreude führen. Die Kursleiterin ist seit 2006 Lehrerin für Kundalini Yoga in Erfurt. 
Bitte bringen Sie bequeme Wechselkleidung mit. Sie sollten vorher nicht schwer gegessen haben.
 

Übung
304 Stein
Yoga u. Meditation Anfänger
10 h Astrid Stein
ausschließlich in Präsenz
Übung
304 Stein
Yoga u. Meditation Anfänger
10 h Astrid Stein
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
140,00 €
ab 01.04.2023
160,00 €
Ermäßigt
112,00 €
Yoga und Meditation zur Selbstfürsorge für Anfänger
Übung, 10 h: Dipl.-Psych. Astrid Stein

Yoga ist ein mehrere tausend Jahre altes System aus philosophischen Lehren, die sowohl körperliche Übungen als auch geistige Übungen umfassen. Es ist bestens geeignet, Probleme wie Stress, Schlaflosigkeit, Rückenschmerzen, Bewegungsmangel, Nervosität, Konzentrationsschwäche und Stimmungsschwankungen entgegen zu wirken. Yoga hilft Körper und Geist zu entspannen, gesund zu halten und zu stärken. Das Anliegen dieser Übung ist eine intensive Selbsterfahrung. Es wird ausschließlich praktische Übungen geben und Gelegenheit zur Selbstschulung, um aus den positiven Erfahrungen gesundheitsorientierte und lebensbejahende Gewohnheiten zu entwickeln.
Die Übungen und Übungsreihen aus dem Kundalini Yoga sind zugleich dynamisch und meditativ, kräftigend und entspannend, heilend und belebend. Sie bieten in ihrer Kombination aus Körperhaltungen und Bewegungsabläufen eine ungeheure Vielfalt an Möglichkeiten, einen individuellen Schwerpunkt zu finden. Es sind keine Vorkenntnisse für diese Übung erforderlich.
Bitte bringen Sie bequeme Wechselkleidung mit. Sie sollten vorher nicht schwer gegessen haben.
 

Prof. Dr. Dipl.-Psych.

Storck, Timo

Psychologischer Psychotherapeut (AP/TP), Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Psychologischen Hochschule Berlin
E-Mail: t.storck@phb.de

Vorlesung
A3 Storck
Abwehr und Widerstand
10 h Timo Storck
Präsenz oder online
Vorlesung
A3 Storck
Abwehr und Widerstand
10 h Timo Storck
Präsenz oder online
bis 31.03.2023
110,00 €
ab 01.04.2023
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Online
110,00 €
Umgang mit Abwehr und Widerstand
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Timo Storck

In der Vorlesung werden verschiedene Konzepte der psychischen Abwehr diskutiert (Abwehrmechanismen, Abwehrformationen, Deckabwehr) sowie deren Äußerungsformen in Form von Widerstandsphänomenen erörtert. In zeitgenössischer Perspektive wird Widerstand dabei als ein relationales Geschehen verstanden, was entsprechende Folgerungen für den behandlungstechnischen Umgang damit nach sich zieht.

Empfohlene Literatur:

Storck T (2021) Abwehr und Widerstand. Grundelemente psychodynamischen Denkens, Band VI. Stuttgart: Kohlhammer.

Vorlesung
B3 Storck
Psychoanalyt. Objektbeziehungstheorien
10 h Timo Storck
Präsenz oder online
Vorlesung
B3 Storck
Psychoanalyt. Objektbeziehungstheorien
10 h Timo Storck
Präsenz oder online
bis 31.03.2023
110,00 €
ab 01.04.2023
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Online
110,00 €
Psychoanalytische Objektbeziehungstheorien: Theorie und Technik
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Timo Storck

In der Vorlesung werden verschiedene psychoanalytische Objektbeziehungstheorien (M. Klein, R. Fairbairn, D. Winnicott, E. Jacobson, O. Kernberg) vorgestellt und im Hinblick auf ihre zeitgenössische Relevanz diskutiert. Außerdem werden behandlungstechnische Folgerungen aus den jeweiligen Modellen präsentiert.
 

Empfohlene Literatur:

Storck T (2020) Objekte. Grundelemente psychodynamischen Denkens, Band IV. Stuttgart: Kohlhammer.

Seminar
413a/b Storck
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Timo Storck
ausschließlich in Präsenz
Seminar
413a/b Storck
Psychoanalytische Filmbetrachtung
20 h Timo Storck
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
260,00 €
ab 01.04.2023
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Neue Ideen aus der psychoanalytischen Filmbetrachtung
Seminar, 20 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Timo Storck

Im Seminar erarbeiten sich die Teilnehmenden im Anschluss an eine methodische Einleitung kulturpsychoanalytische Interpretationen. Das Vorgehen folgt dabei dem Gedanken, dass es für psychotherapeutisch Tätige von hoher Relevanz ist, die Verbindungen zwischen individueller Entwicklung (von Gesundheit wie Krankheit) und gesellschaftlichen Zuständen und Prozessen in den Blick zu nehmen. Viele mediale Darstellungen der Verwobenheit beider Bereiche bieten eine hervorragende Möglichkeit der Reflexion, die von hoher klinischer Relevanz ist. Das Tagungsthema der EPW 2023, Vertrauenskrisen – Aufgaben von Gesellschaft und Psychotherapie, bietet dazu einen geeigneten Rahmen.
Dazu wird eine methodische Einleitung von Timo Storck gegeben, welche den Einstieg in eine Interpretation des Films „Trainspotting“ (Leitung: Marie Luise Althoff) bildet.
Am zweiten Tag wird unter der Leitung von Timo Storck der Film „I`m thinking of ending things“ interpretiert und am Montag werden wir uns mit ihm dem Film „Alles eine Frage der Zeit“ zuwenden.
Schließlich erfolgen noch Betrachtungen der Filme „About a girl“ am Dienstag mit Marie Luise Althoff und „Mittagsstunde“ am Mittwoch unter der Leitung von Lars Friedel.


Zu den Gegenständen der kulturanalytischen Interpretation:
1. Trainspotting (R: D. Boyle, 1996)
Dieser Film hat laut Kritik mittlerweile Kultstatus.
Er spielt in Leith, einem Stadtteil der schottischen Hauptstadt Edinburgh.
Hauptdarsteller ist der junge Mark Renton, ein Heroinabhängiger, der zu Beginn des Films und im Verlauf immer wieder clean werden will. Ein bitteres und zugleich einfühlsames Zeitportrait der Junkie-Szene, das mit seiner ungewöhnlichen auf das Unerwartete zielenden Dramaturgie fasziniert.


2. I'm thinking of ending things (R: C. Kaufman, 2020)
Im Film erleben wir, wie ein Paar im Auto zum ersten gemeinsamen Besuch bei den Eltern des Mannes fährt. Die Atmosphäre ist durchgängig surreal, impressionistisch. Damit verwoben ist die Geschichte eines einsamen alten Hausmeisters. In Dialogen findet sich wiederholt die Auseinandersetzung mit großen Lebensfragen und damit, "einen Schlussstrich zu setzen". Die SZ hat von einer "furios verfilmten Depression" gesprochen.


3. Alles eine Frage der Zeit (R: R. Curtis, 2013)
An seinem 21. Geburtstag erfährt Tim von seinem Vater, dass die Männer in der Familie das Vermögen besitzen, durch Gedankenkraft in der persönlichen Zeit zurückzureisen. Ausgehend von dieser Prämisse und Tims Weg durchs Leben erkundet der Film die Bedeutung emotionaler Erinnerung, besonderer Lebensmomente und Gegenwärtigkeit.


4. About a girl (R: M. Monheim, 2015)
Der Titel des Films entspricht dem gleichnamigen Song der Band Nirvana. Charleen ist 15 Jahre alt und beschäftigt sich viel mit dem Tod. Sie hört ausschließlich Musik von verstorbenen Musikern, z.B. Kurt Cobain, sammelt Fotografien toter Tiere und macht ein Berufspraktikum beim Bestatter. Nach einem gescheiterten Suizidversuch sagt sie: "Ich wollte einfach nur meine Ruhe". Der Film zeigt ihre Auseinandersetzung mit Sterben und Leben.


5. Mittagsstunde (R: Lars Jensen, 2022)
Melancholisch nachdenkliche Verfilmung des gleichnamigen Romans von Dörte Hansen. Der Dozent Ingwer Feddersen nimmt ein Sabbatical, will sich um seine Eltern kümmern und zieht dazu für ein Jahr zurück in sein nordfriesisches Heimatdorf Brinkebüll. Hier ist nichts mehr, wie es einmal war. Zuhause, in der Heimat, wird er mit seiner Vergangenheit, mit Veränderung und Stillstand konfrontiert und muss sich der Frage stellen, wie er leben will.


Gemeinsam werden wir uns alle Filme anschauen und nach einem sich jeweils anschließenden kurzen Impulsvortrag der Referenten hoffentlich in eine angeregte und aufschlussreiche Diskussion übergehen.

Empfohlene Literatur:

Hamburger, A. (im Erscheinen). Filmpsychoanalyse. Gießen: Psychosozial-Verlag
Storck, T. & Taubner S. (2017). (Hg). Von Game of Thrones bis The Walking Dead. Interpretation von Kultur in Serie. Berlin u. a.: Springer.

Prof. Dr. Dipl.-Psych.

Strauß, Bernhard

Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Universitätsklinikum Jena, Direktor des Instituts für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie, Stoystr. 3, 07740 Jena
Website: www.mpsy.uniklinikum-jena.de/Institut.html
E-Mail: bernhard.strauss@med.uni-jena.de

Vorlesung
C1 Strauß
Bindung
10 h Bernhard Strauß
Präsenz oder online
Vorlesung
C1 Strauß
Bindung
10 h Bernhard Strauß
Präsenz oder online
bis 31.03.2023
110,00 €
ab 01.04.2023
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Online
110,00 €
Bindung – therapeutische Beziehung – interpersonale Kompetenz
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Bernhard Strauß, Jena

Unabhängig von der theoretischen Ausrichtung einer Psychotherapie ist heute davon auszugehen, dass Beziehungsaspekte von besonderer Bedeutung für deren Wirkung sind, auch wenn diese sicher nicht die alleinigen Wirkfaktoren sind. Ausgehend von den Befunden der Bindungstheorie und ihren Erweiterungen, denen zufolge man die Bindungsentwicklung als Basis für die interpersonalen Merkmale einer Person betrachten kann, werden in der Vorlesung Aspekte der therapeutischen Beziehung diskutiert und insbesondere geklärt, welche interpersonalen Kompetenzen psychotherapeutisch Tätige eigentlich benötigen, wie diese Kompetenzen erworben und gepflegt werden können und was geschehen kann, wenn diese Kompetenzen eingeschränkt sind. Ein wichtiges Thema wird die psychotherapeutische „Responsivität“ sein, also die Modifikation der Beziehungsgestaltung in Abhängigkeit von Patient:innenmerkmalen und dem Psychotherapieprozess

Empfohlene Literatur:

Rief, W., Schramm, E., Strauß, B. (2021). Psychotherapie – Ein kompetenzorientiertes Lehrbuch. München: Elsevier
Strauß, B. & Schauenburg, H. (Hrsg.). (2017). Bindung in Psychologie und Medizin. Grundlagen, Klinik und Forschung - Ein Handbuch. Stuttgart: Kohlhammer.

Kurs
108a/b Strauß
Umgang mit schwierigen Situationen in Gruppentherapien
20 h Bernhard Strauß
ausschließlich in Präsenz
Kurs
108a/b Strauß
Umgang mit schwierigen Situationen in...
20 h Bernhard Strauß
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
260,00 €
ab 01.04.2023
300,00 €
Ermäßigt
210,00 €
Umgang mit schwierigen Situationen in Gruppentherapien – Grundlagen und Fallbeispiele
Kurs, 20 h: Prof. Dr. Dipl.-Psych. Bernhard Strauß, Jena

Nachdem gesundheitspolitisch viel getan wird, um Gruppenpsychotherapien (für Patient:innen und Therapeut:innen!) attraktiver zu machen, gibt es mittlerweile auch Modelle für einen Kompetenzerwerb im Feld der Gruppenpsychotherapie. Der Kurs soll die wesentlichen schulenübergreifende Grundlagen von Gruppentherapien darstellen. Dazu gehören strukturelle Aspekte der Gruppe, die Merkmale der Gruppenmitglieder und die Gruppendynamik. Der Kurs soll – bezogen auf die einzelne Aspekte - insbesondere Gelegenheit bieten, Schwierigkeiten, die in Gruppen aufgrund ihrer Zusammensetzung, spezifischer Störungen, spezifischer konflikthafter Phasen oder aufgrund der Tatsache entstehen, dass Gruppen oft sehr komplex und schwer durchschaubar erscheinen, zu besprechen. Beispielhafte Fälle werden präsentiert, die Teilnehmer:innen sollen aber in erster Linie die Gelegenheit haben, ihre Erfahrungen mit schwierigen Situationen in Gruppen darzustellen und zu diskutieren.

Empfohlene Literatur:

Strauß, B. (2022) Gruppenpsychotherapie –Grundlagen und integrative Konzepte.  Stuttgart, Kohlhammer.

Dr. med.

Tamm-Schaller, Friederike

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, niedergelassen in eigener psychotherapeutischer Praxis, Mitgliedschaft: Dt. Balintgesellschaft; Ermächtigungen: Bayerische Landesärztekammer für Supervision TP, Psychosomatische Grundversorgung, Balintgruppe
E-Mail: praxisschaller.f@gmail.com

Übung
407a/b Tamm-Schaller
Leitung von Balintgruppen
20 h Friederike Tamm-Schaller
ausschließlich in Präsenz
Übung
407a/b Tamm-Schaller
Leitung von Balintgruppen
20 h Friederike Tamm-Schaller
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
280,00 €
ab 01.04.2023
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Leitung von Balintgruppen
Übung, 20 h: Dr. med. Friederike Tamm-Schaller

In der Ausbildung von ärztlichen und psychologischen Psychotherapeuten ist die Balintgruppenarbeit seit vielen Jahren bewährt und in den Weiterbildungs-Curricula verankert. Als Methode der Reflexion und Intervision dient die Balintgruppe aber auch im späteren Berufsalltag als wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und hilft zugleich uns zu entlasten und damit der eigenen Psychohygiene.
Diese Übung soll Teilnehmern, die auf der Grundlage ihrer Vorerfahrungen die Ausbildung zum Balintgruppenleiter anstreben, Gelegenheit geben, die Leiter- und Co-Leiterrolle praktisch einzuüben.
Ziel ist es, die Leitung von Balintgruppen, ihre Grundlagen in Theorie und Praxis zu erfahren und aktiv zu trainieren. Außerdem können praktische Fragen zum Aufbau und zur Organisation einer eigenen Gruppe geklärt werden.
Die Gruppe steht auch Leitern offen, die ihre Ausbildung bereits abgeschlossen haben und Kenntnisse auffrischen wollen oder an einem Erfahrungsaustausch interessiert sind.
Diese Veranstaltung wird von der Deutschen Balintgesellschaft als Baustein für die Leiterausbildung anerkannt, wobei 5 Doppelstunden als Leiterseminar und 5 Doppelstunden für die Balintgruppenarbeit in der Kleingruppe angerechnet werden können.

Empfohlene Literatur:

Otten, H.:  Professionelle Beziehungen: Theorie und Praxis der Balintgruppenarbeit, 2011

Prof. Dr. med.

Teising, Martin

Fachrzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychoanalyse, Facharzt für Psychosomatische Medizin, Mitglied im DPV, DGPT, A. Mitscherlich Institut Kassel, Supervisor, Balintgruppenleiter, Selbsterfahrungsleiter, Psychoanalytische Privatpraxis in Bad Hersfeld

Website: www.martin-teising.de

E-Mail: teising@t-online.de

Seminar
301 Teising
Selbstbest. in Medizin, PT, Gesellschaft
10 h Martin Teising
ausschließlich in Präsenz
Seminar
301 Teising
Selbstbest. in Medizin, PT, Gesellschaft
10 h Martin Teising
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Selbstbestimmung in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft
Seminar, 10 h: Prof. Dr. med. Martin Teising

Der Wunsch nach individueller Autonomie ist zum höchsten Wert westlicher Gesellschaften geworden und lässt sich auch in der Psychotherapie finden.
Ein breites Spektrum von Autonomievorstellungen wird an vielen Fallbeispielen vorgestellt und kritisch diskutiert.

Empfohlene Literatur:

Teising, M Selbstbestimmung zwischen Wunsch und Illusion- eine psychoanalytische Sicht., Vandenhoeck und Ruprecht 2017
Klesse, R., Teising, M., Lewitzka, U. u.a. Assistierter Suizid und Autonomie - ein Widerspruch? Das Konzept der »freien« Entscheidung zum Suizid im Lichte von anthropologischen, entwicklungspsychologischen und psychotherapeutisch-psychiatrischen Befunden. Psychosozial 45 (3): 3-32. 2022

Vorlesung
D1 Teising
Suizidalität
10 h Martin Teising
Präsenz oder online
Vorlesung
D1 Teising
Suizidalität
10 h Martin Teising
Präsenz oder online
bis 31.03.2023
110,00 €
ab 01.04.2023
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Online
110,00 €
Suizidalität und Suizid aus psychodynamischer Sicht
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. med. Martin Teising

Es werden epidemiologische, sozialpsychologische, ethische und insbesondere psychodynamische Aspekte von Suizidalität und Suizid beleuchtet. Auf die Problematik des assistierten Suizids wird besonders eingegangen. Anhand von Fallbeispielen wird ein psychodynamisch orientiertes Konzept zur Krisenintervention vorgestellt.

Empfohlene Literatur:

Henseler, H. Narzisstische Krisen. Zur Psychodynamik des Selbstmords vierte aktualisierte Auflage, Westdeutscher Verlag 2000.
Lindner, R. (2022). Psychodynamische Psychotherapie der Suizidalität. Psychodynamische Psychotherapie 21: 157–168. DOI 10.21706/pdp-21-2-157.
Küchenhoff, J., Teising, M. (Hg.) Sich selbst töten mit Hilfe Anderer. Psychosozial Verlag 2022.

Dipl.-Psych.

Tiedgen, Arne

Psychologischer Psychotherapeut; Psychoanalytiker (DPG, DGPT); Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT); Lehranalytiker, Kontrollanalytiker, Supervisor & Lehrtherapeut (AfP Erfurt, OPK); Dozent, Supervisor & Lehrtherapeut für KIP (DGKIP), Dozent für KIPT, eigene Praxis in Meiningen

E-Mail: praxis.tiedgen@outlook.de

Übung
107a/b Tiedgen
Einführung Katathym-Imaginative Psychotraumatherapie
20 h Arne Tiedgen
ausschließlich in Präsenz
Übung
107a/b Tiedgen
Einführung Katathym-Imaginative...
20 h Arne Tiedgen
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
280,00 €
ab 01.04.2023
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Einführung in die Methode der Katathym Imaginativen Psychotherapie (KIP)
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Arne Tiedgen

Die Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP), auch als Katathymes Bilderleben (KB) bekannt, ist eine, auch kassenrechtlich anerkannte Form der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie. Hier werden in besonderer Weise Imaginationen genutzt, um Konflikte, unbewusste Motive und deren Abwehrmechanismen, aber auch die Übertragungsbeziehung und zugleich wirksamen Widerstände zu veranschaulichen. Dabei findet die Bearbeitung sowohl auf der Symbolebene in der Imagination selbst statt, aber auch in der Reflexion im nachgeschalteten Gespräch. Eine psychodynamische Haltung ist auch hier die Basis.
In dieser Übung möchte ich einen ersten Eindruck vermitteln, wie bewegend, klärend und voller Potential dieser imaginative Zugang sein kann. Dafür arbeiten wir in der Großgruppe mit einer stillen Imagination, mit einer oder zwei Protagonisten-Imaginationen und auch in Kleingruppen, in denen jeder Teilnehmende die Möglichkeit haben wird, diesen Zugangsweg aus der Patient*innenrolle, der Therapeut*innenrolle und auch aus der Beobachter*innen-Perspektive zu erfahren. Dadurch ist der Selbsterfahrungsanteil hoch.
Dafür bitte ich Malsachen, Offenheit für Selbsterfahrungsanteile und nach Vorlieben eine Decke bzw. ein Kissen mitbringen.


Eine kurze Anmerkung: Die Deutsche Gesellschaft für Katathym imaginative Psychotherapie (DGKIP) regelt die curriculare Weiterbildung der KIP in Deutschland. Dieser Einführungskurs wird als Grundkurs 1.1 von der DGKIP anerkannt (falls Sie bei der EPW Lust bekommen, sich weiter mit KIP zu beschäftigen).

Empfohlene Literatur:

Bahrke, U. & Nohr, K. (2018). Katathym Imaginative Psychotherapie: Lehrbuch der Arbeit mit Imaginationen in psychodynamischen Psychotherapien. Springer.
Leuner, H. (2012) Katathym Imaginative Psychotherapie: Grundstufe - Mittelstufe - Oberstufe. Huber.
Ullmann, H. & Wilke, E. (2012). Handbuch Katathym Imaginative Psychotherapie. Huber.

Prof.

Titze, Doris

Künstlerin und Kunsttherapeutin, 2002-2020 Leitung des Aufbaustudiengangs KunstTherapie HfBK Dresden, Mitgliedschaft: DFKGT, KB Dresden
E-Mail: doris.titze@canaletto.net

Übung
416a/b Titze
Sinnbilder: Das Lebenspanorama
20 h Doris Titze
ausschließlich in Präsenz
Übung
416a/b Titze
Sinnbilder: Das Lebenspanorama
20 h Doris Titze
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
280,00 €
ab 01.04.2023
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Sinnbilder: Das Lebenspanorama
Übung, 20 h: Prof. Doris Titze

Kunst kann die Welt nicht verändern, doch gerade in Krisenzeiten Perspektivenwechsel bewirken. Ihre Sinnbilder sind oft Quellen innerer Kraft. Ein kunsttherapeutischer Blick auf die Vielschichtigkeit eigener Lebensthemen kann deren Ressourcen öffnen sowie Kraft für die Ambivalenzen des Lebens schöpfen. Skizzen, mit leichter Hand auf kleinen Blättern entworfen, entfalten oft Lösungen für große Themen: Im Bild öffnen sie sich stellvertretend und anschaulich. Sie verdeutlichen die Beziehung zu sich selbst und der Welt und können, auch im übertragenen Sinne, in größeren Bildern verankert werden. Ihre Bildsprache schafft Vertrauen.
Sequenzielle Skizzen erzählen (Bild-) Geschichten und deren Lösungen; Resonanzbilder erhellen Projektionen und Empathie. Grafische Lebenskurven sowie Lebenspanoramen erschließen Quellen, Krisen und Rhythmen des Lebens; Bildquadranten unterstützen Strukturierungsmodelle. Eine Übung mit Selbsterfahrungsanteilen anhand resonanzbetonter Methoden.
Bitte Malmaterial mitbringen: Bleistifte, Farben und Papier.

Empfohlene Literatur:

Titze, D./ HfBK Dresden (Hg): Zeichen setzen im Bild. Zur Präsenz des Bildes im kunsttherapeutischen Prozess. Dresden: Sandstein 2012, ISBN 978-3-942422-73-4

Tögel, Anette

Fachphysiotherapeutin für psych. Erkrankungen und funktionelle Störungen, Lehrtherapeutin für kommunikative Bewegungstherapie, Klinik und Poliklinik für Psychotherapie und Psychosomatische Medizin des Universitätsklinikums Leipzig, Semmelweisstr. 10, 04103 Leipzig, Stabstelle für Physikalische Therapie und Rehabilitation

Kurs
103 Tögel
Ich, Du, Wir – Körpertherapie
10 h Anette Tögel
ausschließlich in Präsenz
Kurs
103 Tögel
Ich, Du, Wir – Körpertherapie
10 h Anette Tögel
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Ich, Du, Wir – und die Anderen? Beziehungserleben auf körpertherapeutischer Ebene
Kurs, 10 h: Anette Tögel, Leipzig

Wir sind soziale Wesen und befinden uns in Gruppen. In unseren Familien sammeln
wir die ersten Erfahrungen im Verbinden und/oder Trennen. Diese ersten
Erfahrungen prägen uns für unser späteres Leben, bestimmen unser Bindungsverhalten
in engen und weiteren sozialen Gruppen.
In dem Kurs wollen wir uns auf körpertherapeutischer Ebene dem Leitthema zuwenden.
Mit Elementen der Kommunikativen Bewegungstherapie erfahren die
Teilnehmer Aspekte des Seins in der Gruppe, im Verbinden und Trennen, Nähe
und Distanz, Autonomie und Abhängigkeit. Letztlich betrifft dies auch die Themen
in uns selbst: wann fühle ich mich mit mir verbunden (authentisch) und an welchen
Stellen bin ich mir fremd?
Kommunikative Bewegungstherapie als handlungsorientierte, komplementäre
Methode der Psychotherapie ergänzt in ihrem tiefenpsychologisch orientierten
Ansatz die Einzel- und Gruppengesprächstherapie und schafft in der Gruppe einen
Rahmen für Handlungserfahrungen.
Der Kurs behandelt theoretisch und praktisch Themen der Kommunikativen Bewegungstherapie
wie: Wahrnehmen, Kennenlernen, Integration, Ich-Entwicklung,
Auseinandersetzung und Entscheidung, Kreativität sowie die Erfahrung von
Emotionalität, Mut, Risikoverhalten und Vertrauensfähigkeit.
Bitte ziehen Sie bewegungsfreundliche Kleidung und Schuhwerk an.

 

Empfohlene Literatur:

Wilda-Kiesel, A.; Tögel, A.; Wutzler U. (2011): Kommunikative Bewegungstherapie.
Brücke zwischen Psychotherapie und Körpertherapie. Bern: Verlag Hans Huber, Hogrefe AG

Kurs
203 Tögel
Kommunikative Bewegungstherapie
10 h Anette Tögel
ausschließlich in Präsenz
Kurs
203 Tögel
Kommunikative Bewegungstherapie
10 h Anette Tögel
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
Leben in Balance
Kurs, 10 h: Anette Tögel, Leipzig

Patienten, die sich in eine psychotherapeutische Behandlung begeben, beschreiben
häufig eine Orientierungslosigkeit – dass ihr Leben aus den Fugen, aus dem
Gleichgewicht, geraten ist. Wir alle kennen mitunter das Gefühl, dass in der heutigen
schnelllebigen Zeit etwas aus der Balance gerät.
Die Kommunikative Bewegungstherapie ist ein tiefenpsychologisch orientiertes,
körperbezogenes Verfahren, welches sich aus dem Therapiealltag nicht wegdenken
lässt. Über die körpersprachliche Ebene, insbesondere im Kontakt mit
anderen, erhalten die Gruppenteilnehmer einen Zugang zum eigenen inneren
Erleben. In diesem Kurs konzentrieren wir uns auf Polaritäten wie Aktivität – Passivität,
Geben – Nehmen, Festhalten – Loslassen; Halten und Gehaltenwerden,
Anspannung – Entspannung sowie die dazwischenliegende Balance.
Der Kurs kann einzeln oder auch gemeinsam mit Kurs 103 gebucht werden. Es
ergeben sich keine inhaltlichen Überschneidungen. Bitte bequeme Kleidung und
geeignetes Schuhwerk mitbringen.

Dipl.-Psych.

Vader, Katrin

Niedergelassene Psychotherapeutin für Erwachsene (Schwerpunkt Verhaltenstherapie) in eigener Praxis in Jena. Lehrpraxis, Supervisorin und Dozentin für verschiedene psychotherapeutische Ausbildungsinstitute in Thüringen und Sachsen
E-Mail: katrinvader@gmx.de

Übung
117a/b Vader
Impact-Techniken
20 h Katrin Vader
ausschließlich in Präsenz
Übung
117a/b Vader
Impact-Techniken
20 h Katrin Vader
ausschließlich in Präsenz
bis 31.03.2023
280,00 €
ab 01.04.2023
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Impact-Techniken
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Katrin Vader

Diese Übung ist für Alle geeignet, die in Impact- Techniken hineinschnuppern wollen oder zum Auffrischen von bereits vorangegangenen Kursen.

Impacttechniken basieren auf einer Nutzung von Elementen verschiedener Therapieverfahren wie z.B. der Hypnosetherapie nach Milton Erickson, Lösungsorientierte Psychotherapie des NLP, Rational – Emotive Therapie (RET), Transaktionsanalyse und Gestalttherapie und andere Therapieverfahren. Sie sind somit eine Sammlung multisensorischer Methoden, mit denen wir Therapeuten auf unkomplizierte Art und Weise kreativ möglichst alle Sinne des Patienten (Kinder und Erw.) tiefgreifend ansprechen und anregen können. Gearbeitet wird mit allem, was gerade zur Verfügung steht: der Raum, Stühle, Papier, Tassen, Gläser, Interventionen mit Bildern, Metaphern, Arbeit mit Bewegung, Objekten und noch vielem mehr. So können wir die verkopfte Ebene verlassen und die emotionalen Blockaden des Pat. für typische Therapiesituationen wie:

  -  der Pat. erreicht sein Ziel nicht
  -  der Pat. stagniert in dem Zustand, in dem er gekommen ist oder an einer bestimmten Stelle in der Therapie
  -  der Pat. versteht seine Kommunikationsmuster nicht
  -  der Pat. ist sich seines sekundären Krankheitsgewinnes nicht bewusst.


Die Übung lebt von mitgebrachten Pat.- Beispielen.

Übung
414a/b Vader
Selbsterfahrung mit Impact-Techniken
20 h Katrin Vader
komplett ausgebucht
Übung
414a/b Vader
Selbsterfahrung mit Impact-Techniken
20 h Katrin Vader
komplett ausgebucht
bis 31.03.2023
280,00 €
ab 01.04.2023
320,00 €
Ermäßigt
224,00 €
Selbsterfahrung mit Impact-Techniken
Übung, 20 h: Dipl.-Psych. Katrin Vader

Gesunde Ernährung, regelmäßig Sport, sich mit Freunden treffen, ausreichender Schlaf und noch Vieles mehr...all das dient unserem psychischen Wohlbefinden. Im Außen für sich zu sorgen ist wichtig und mit einigem organisatorischen Aufwand oft machbar. Im Inneren für sich zu sorgen ist jedoch genauso wichtig, jedoch schwieriger umzusetzen. Manchmal schleppen wir alte Themen mit uns durch den Alltag oder das Leben wirft mit großen Batzen nach uns, die uns auf dem Weg zu innerer Ausgeglichenheit hinderlich sind.
Ich leite seit 2008 regelmäßig mehrmals im Jahr Selbsterfahrungsgruppen und nutze dabei immer wieder die Impact-Techniken. Seminare dazu gebe ich ebenfalls seit etlichen Jahren.
In dieser Übung können Sie sozusagen 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen, indem sie beim Bearbeiten von eigenen Themen Impact-Techniken kennenlernen und für ihre eigene Psychohygiene hinderliche Themen angehen. Zu Impact-Techniken gehören Elemente aus den verschiedensten Therapieformen, so z.B. aus der Hypnosetherapie, der Gestalttherapie, Aufstellungsarbeiten und noch vielen anderen. Dadurch bin ich für die verschiedensten Themen mit einer Vielzahl kreativer emotionsfokusierter Verfahren gewappnet. Aus meinen Impact-Seminaren weiß ich um das große Interesse an der Arbeit auf diese Art und Weise.
Die Übung ist so aufgebaut, dass sie sich gegenseitig in einem Anfangsteil kennen lernen, um dann ein eigenes verdecktes Thema herauszuarbeiten, an dem Sie arbeiten möchten. Genauso gut können Sie in dieser Übung ein Ihnen lang bekanntes vertrautes Thema beleuchten.
Es erwartet Sie eine abwechslungsreiche Veranstaltung mit Auflockerungsrunden, die für Spaß und Freude sorgen.
Bemerkung: Aus meiner Erfahrung als Seminarleiterin an der EPW heraus weiß ich, dass Kollegen mit einer längeren Heimreise oftmals Mittwochmittag schon abreisen. Für diese Übung bitte ich, sich nur anzumelden, wenn sie die komplette Teilnahme ermöglichen können, um wichtige Prozesse für sich selbst und die Gruppe gut abschließen zu können.

Prof. Dr. phil.

Vogel, Ralf T.

Psychologischer Psychotherapeut, Verhaltenstherapeut und Psychoanalytiker, Mitgliedschaften: DGPT, DGAP, DVT, Honorarprofessor für Psychoanalyse und Psychotherapie an der HfBK Dresden
E-Mail: ralft.vogel@web.de

Vorlesung
B1 Vogel
Schicksal in der PT
10 h Ralf T. Vogel
Präsenz oder online
Vorlesung
B1 Vogel
Schicksal in der PT
10 h Ralf T. Vogel
Präsenz oder online
bis 31.01.2023
110,00 €
ab 01.02.2023
130,00 €
Ermäßigt
91,00 €
Online
110,00 €
Schicksal in der Psychotherapie - Therapieschulübergreifende Anregungen zu einem vernachlässigten Konzept
Vorlesung, 10 h: Prof. Dr. phil. Ralf T. Vogel

Die derzeitige geopolitische Situation macht deutlich: Der Schicksalsbegriff ist, obwohl im wissenschaftlichen Diskurs aus der Mode gekommen, für die praktisch-psychotherapeutische Tätigkeit von hoher Relevanz. Immer wieder wird er auch von Therapeutinnen und PatientInnen, explizit oder implizit, für kausale und prospektive Zwecke genutzt.


Die Vorlesung möchte, ausgehend von den philosophischen Grundannahmen hierzu, zu einer Auseinandersetzung mit den vielen Facetten des Schicksalsbegriffs anregen und einen Beitrag zur eigenen Stellung ‚dem Schicksal gegenüber‘ betragen. Schließlich werden therapierelevante Folgerungen abgeleitet

Kurs
104 Vogel
Intrapsychische Dynamik
10 h Ralf T. Vogel
komplett ausgebucht
Kurs
104 Vogel
Intrapsychische Dynamik
10 h Ralf T. Vogel
komplett ausgebucht
bis 31.03.2023
130,00 €
ab 01.04.2023
150,00 €
Ermäßigt
105,00 €
"Sich affizieren lassen" - Konzepte zur intrapsychischen Dynamik der BehandlerInnen im therapeutischen Prozess
Kurs, 10 h: Prof. Dr. phil. Ralf T. Vogel

Die moderne psychotherapiewissenschaftliche Prozess- und Wirksamkeitsforschung rückt die TherapeutInnenpersönlichkeit in den Fokus des Interesses und findet damit Anschluss an die klassische Wertschätzung der Betrachtung des psychischen Innenraums von TherapeutInnen im Laufe Ihrer Behandlungstätigkeit. Das Seminar zeigt die wichtigsten dieser Theorien (z.B. Bions 'containig', Jungs 'gemeinsames Unbewusstes' etc.) auf und diskutiert sie praxisbezogen. Den TeilnehmerInnen soll damit ermöglicht werden, einen begrifflichen Rahmen zu entwickeln, um die verändernden Effekte manch therapeutischer Sitzungen auf die eigene Psyche einordnen zu können und daraus Interventionen abzuleiten.

Prof. Dr.

Wertheimer, Jürgen

Deutscher Germanist und Komparatist

Plenarvortrag
Wertheimer
Die Autosuggestionskraft des Vertrauens
60 min Jürgen Wertheimer
Präsenz oder online
Plenarvortrag
Wertheimer
Die Autosuggestionskraft des Vertrauens
60 min Jürgen Wertheimer
Präsenz oder online
Die Autosuggestionskraft des Vertrauens
Plenarvortrag, 60 min: Prof. Dr. Jürgen Wertheimer

"Ein bisschen Vertrauen muss man schon haben. Nicht immer nur das Böse sehen.“ Max Frisch


Vertrauen war und ist der Kitt der Gesellschaft: Gottvertrauen und Urvertrauen stabilisieren Weltbilder und Wertewelten, Politiker sollten vertrauenswürdig sein, ebenso wie Ärzte, Lehrer, Väter, Mütter, Banker, Busfahrer – die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen; ohne Vertrauen läuft nichts, auch wenn das Vertrauen immer wieder in Misstrauen umschlägt oder verraten wird. Warum klammern wir uns dennoch nahezu reflexartig und immer wieder an eine Kategorie, deren Labilität und Zerbrechlichkeit jeder von uns bereits erfahren hat?
Das Zitat aus Max Frischs Erfolgsstück "Biedermann und die Brandstifter“ (1958) gibt  e i n e  mögliche Erklärung: aus einer Mischung aus Trägheit und Feigheit heraus neigen wir selbst in Extremfällen dazu, uns mittels dem Sedativums „Vertrauen" autosuggestiv zu beruhigen oder beruhigen zu lassen.
Ein zweites Motiv kommt dazu: Wer Vertrauen schenkt, kann zwar enttäuscht werden aber er wird den Status der Unschuld immer bewahren, wird immer als moralischer Sieger vom Platz gehen und sich keinen Vorwürfen aussetzen  
Und schließlich: der Akt des Vertrauens entbindet uns von Verantwortung. Der Vertrauende muß weder kritisch nachfragen noch handeln und darf dennoch hoffen, als soziales Wesen gesehen zu werden. Drei Gründe, um den autosuggestiven Sog jedes Vertrauenspakts plausibel zu machen. Aber beileibe nicht alle. Max Frischs Biedermann Komplex kann uns helfen, noch tiefer in die Dialektik des Vertrauens einzudringen.


Jürgen Wertheimer, Prof. Dr. phil., ist ein deutscher Germanist und Komparatist. Er war Hochschullehrer für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Komparatistik an der Universität Tübingen. Von 2017 bis 2020 leitete er das vom Bundesministerium der Verteidigung unterstützte „Projekt Cassandra. Krisenfrüherkennung durch Literaturauswertung“. Das Projekt kooperiert derzeit mit dem Weltethos-Institut Tübingen.
In seinen jüngsten Vorlesungsreihen beschäftigt er sich u. a. mit dem Exodus-Mythos, dem Phänomen literarischer Außenseiter (Hölderlin, Kleist, Kafka), Vertrauen als kulturellem Grundgefühl sowie europäischer Kulturgeschichte. Seit dem Jahr 2019 betreibt Jürgen Wertheimer gemeinsam mit der Theaterkritikerin Cornelie Ueding das Blog PPPlog – Perception, Perspektive, Performance.


Einige Buchpublikationen:
Sorry Cassandra! Warum wir unbelehrbar sind. Konkursbuch Verlag, Tübingen 2021.
Europa – eine Geschichte seiner Kulturen. Penguin, München 2020
Die Globalisierung der Wörter. Konkursbuch Verlag, Tübingen 2018.
Don Quijotes Erben. Die Kunst des europäischen Romans: Stationen des europäischen Romans. Konkursbuch Verlag, Tübingen 2013

Wetzel, Jan

Soziologe

E-Mail: jan.wetzel@wzb.eu

Plenarvortrag
Wetzel
Professionen unter Generalverdacht. Vertrauen und Kontrolle in der demokratischen Wissensgesellschaft
60 min Jan Wetzel
Präsenz oder online
Plenarvortrag
Wetzel
Professionen unter Generalverdacht. Vertrauen und...
60 min Jan Wetzel
Präsenz oder online
Professionen unter Generalverdacht. Vertrauen und Kontrolle in der demokratischen Wissensgesellschaft
Plenarvortrag, 60 min: Jan Wetzel

Ob Journalismus, Kirche oder Medizin – Bereiche professionellen Handelns sind heute unter verstärkter Beobachtung. Die eigentlich urdemokratische Tugend, Autoritäten zu hinterfragen, wird dabei bisweilen zu einer ‚wilden‘ Kritik, die durch Diskurs und demokratische Institutionen kaum mehr einzufangen ist. Wie lässt sich das erklären, und wie sollten Professionen darauf reagieren? Anhand des Begriffspaars von Vertrauen und Kontrolle stelle ich zunächst das gesellschaftliche Spannungsfeld dar, in das Professionen und ihre Expertise eingebettet sind. Im Anschluss zeichne ich gesellschaftliche Veränderungen nach, die den Hintergrund der erhitzten Debatten unserer Tage bilden. Dieser soziologische Zugang kann dabei helfen, die damit einhergehenden affektiven Verstrickungen zu lockern und zeitgemäße Antworten auf die Herausforderungen zu finden.


Jan Wetzel ist Soziologe am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung und der Technischen Universität Dresden. In der Vermächtnisstudie (zusammen mit DIE ZEIT und infas) setzte er sich mit den Wünschen und Zukunftsvorstellungen der Menschen in Deutschland auseinander. Zuvor arbeitete er als Autor für den öffentlich-rechtlichen Hörfunk und betreibt den sozialwissenschaftlichen Podcast „Das Neue Berlin“.


Ausgewählte Buchveröffentlichungen:
mit Jutta Allmendinger: Die Vertrauensfrage. Berlin: Bibliographisches Institut 2020.
„Geliebt und gefürchtet. Vergangenheit und Zukunft staatlicher Autorität“. In: supervision 4.2022, S. 3–7.